Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Adventszauber am Flughafen Stuttgart: Stahlbäume erstrahlen im Lichterglanz

Pünktlich zum ersten Adventbeginn taucht der Flughafen Stuttgart seine Terminals in festliches Licht und läutet damit die Weihnachtszeit ein. Die architektonisch markanten, dachtragenden Stahlbäume, die den Terminals ihr unverwechselbares Aussehen verleihen und als „Dolde“ bekannt sind, werden bis ins neue Jahr hinein hell beleuchtet sein. Diese filigrane Stahlkonstruktion, die der Architekt Meinhard von Gerkan entwarf und die in ihrer Form an Baumkronen erinnert, ist ein charakteristisches Merkmal des Flughafens. Als besonderes Highlight für Passagiere und Besucher steht am ersten Adventssonntag, dem 30. November 2025, ein Besuch des Weihnachtsmanns auf dem Programm. Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr wird dieser im Terminal 1 auf der Galerie-Ebene erwartet, um dort kleine Geschenke zu verteilen und für eine vorweihnachtliche Stimmung zu sorgen. Der Flughafen setzt damit die Tradition fort, Reisenden und Abholern in der hektischen Vorweihnachtszeit eine kleine Freude zu bereiten. Die Beleuchtung der Stahlbäume ist ein visuelles Markenzeichen des Stuttgarter Flughafens zur Adventszeit. Ursprünglich wurde der Lichterschmuck in den Terminals mit rund 240.000 LED-Leuchten umgesetzt. Unabhängig von temporären Einschränkungen des Leuchtschmucks in früheren Jahren, soll der Flughafen auch im Advent 2025 wieder stimmungsvoll für die Reisenden gestaltet werden und einen festlichen Rahmen für den Beginn der Weihnachtsmärkte in der Region bilden. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt in der Innenstadt, einer der größten und ältesten in Europa, öffnete bereits am 26. November seine Pforten. Der Flughafen Stuttgart ist ein wichtiges Drehkreuz in Baden-Württemberg und erwartet im Dezember traditionell ein erhöhtes Passagieraufkommen, das durch die Feiertage und die damit verbundenen Reisebewegungen ausgelöst wird. Die feierliche Ausgestaltung der

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Regionalflugzeug rutscht von Start- und Landebahn in Des Moines: Flugbetrieb eingestellt

Ein Regionalflugzeug der Delta Connection, betrieben von Endeavor Air, ist am späten Samstagabend auf dem Des Moines International Airport (DSM) im US-Bundesstaat Iowa von der Start- und Landebahn abgekommen. Bei dem Vorfall, der sich Berichten zufolge während eines Schneesturms ereignete, wurde glücklicherweise keines der 56 an Bord befindlichen Personen, bestehend aus Passagieren und Besatzungsmitgliedern, verletzt. Als direkte Folge des Zwischenfalls musste der Flughafen Des Moines seinen Betrieb vorübergehend einstellen, da das betroffene Flugzeug weiterhin auf dem Flugfeld verbleibt und die Untersuchung durch die nationalen Sicherheitsbehörden abgewartet werden muss. Der Zwischenfall betrifft eine Bombardier CRJ-900 des regionalen Partners Endeavor Air, die im Auftrag von Delta Air Lines (unter der Marke Delta Connection) den Flug aus Detroit, Michigan, (DTW) durchführte. Die Maschine landete mit geringfügiger Verspätung um 21:29 Uhr Ortszeit auf der Landebahn 31. Nach dem Aufsetzen kam das Flugzeug mutmaßlich aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen von der befestigten Fläche ab. Unbestätigten Berichten des lokalen Radiosenders WHO News Radio zufolge herrschte zum Zeitpunkt der Landung ein Schneesturm. Alle Passagiere konnten sicher von Bord gebracht und mit Bussen zum Terminal transportiert werden. Die vorübergehende Einstellung des Flugbetriebs in Des Moines ist eine unmittelbare Konsequenz, da das havarierte Flugzeug erst nach Freigabe durch das National Transportation Safety Board (NTSB) geborgen und entfernt werden kann. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Vorfalls, insbesondere unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen, laufen bereits an. Details zum Vorfall und die Rolle des Wetters Das in den Vorfall verwickelte Flugzeug ist eine Bombardier CRJ-900, die seit ihrer Auslieferung im Dezember 2012 ununterbrochen

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Jet2 erweitert Winterangebot ab Köln/Bonn um Leeds Bradford

Der Flughafen Köln/Bonn verstärkt sein Flugangebot nach Großbritannien: Die britische Ferienfluggesellschaft Jet2.com hat ihr saisonales Winterprogramm erweitert und bedient ab sofort auch die Strecke nach Leeds Bradford. Die neue Verbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils freitags und montags, um 14 Uhr aufgenommen und ergänzt das bestehende Angebot des Carriers in der Weihnachts- und Winterzeit. Jet2.com fliegt seit 2019 in der Adventszeit den Flughafen Köln/Bonn an. Die Flugzeit zur neuen Destination beträgt rund anderthalb Stunden. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, begrüßte die Erweiterung des Flugplans. Er betonte, dass durch die Aufnahme der Route nach Leeds Bradford das Großbritannien-Angebot weiter wächst und sowohl deutschen Reisenden für Adventsbesuche als auch Gästen von der Insel eine attraktive zusätzliche Verbindung geboten wird. Köln/Bonn dient damit in der kalten Jahreszeit als wichtiges Tor zu den Weihnachtsmärkten in Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Jet2.com nutzt auf diesen Strecken vorrangig Flugzeuge aus der Boeing 737-Familie. Mit der neuen Strecke umfasst das Programm von Jet2.com ab Köln/Bonn nun insgesamt vier Ziele in Großbritannien. Zusätzlich zu Leeds Bradford werden auch in diesem Jahr wieder die Verbindungen nach Manchester, Birmingham und Newcastle angeboten. Manchester ist dabei mit bis zu fünf wöchentlichen Abflügen die am stärksten frequentierte Destination, gefolgt von Birmingham mit bis zu vier Flügen. Leeds Bradford und Newcastle werden jeweils zweimal wöchentlich bedient. Die neu angebundene Stadt Leeds, im Herzen von West Yorkshire, ist eine bedeutende Metropole, die für ihre Kulturszene, Musikfestivals und historische Architektur, wie den Kirkgate Market, bekannt ist. Auch die anderen angeflogenen Städte wie Birmingham, Manchester

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Weltweite Passagiernachfrage im Oktober 2025 mit kräftigem Wachstum

Die International Air Transport Association (IATA) hat aktuelle Daten zur weltweiten Passagiernachfrage für den Monat Oktober 2025 veröffentlicht, die ein robustes Wachstum des Luftverkehrs belegen. Die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um beachtliche 6,6 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Gesamtkapazität, abgebildet in verfügbaren Sitzkilometern (ASK), um 5,8 Prozent. Dies führte zu einer Steigerung des Passagierauslastungsfaktors (PLF) auf 84,6 Prozent, was einer Verbesserung von 0,7 Prozentpunkten gegenüber Oktober 2024 entspricht. Insbesondere der internationale Flugverkehr zeigte sich als Wachstumsmotor. Die internationale Nachfrage legte um 8,5 Prozent zu, wobei die Kapazität um 7,1 Prozent erweitert wurde. Regional stechen hierbei die Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten und dem asiatisch-pazifischen Raum hervor, die mit Zuwächsen von 10,7 Prozent beziehungsweise 10,9 Prozent eine zweistellige Steigerung der Nachfrage verzeichneten. Bemerkenswert ist auch die Erholung der nordamerikanischen Fluggesellschaften, deren internationales Passagieraufkommen um 4,5 Prozent wuchs, nachdem in den Vormonaten eine Phase der Stagnation beobachtet wurde. Demgegenüber fiel das Wachstum im nationalen Flugverkehr mit 3,4 Prozent moderater aus. Hier stieg die Kapazität (ASK) mit 3,6 Prozent leicht stärker als die Nachfrage, was den Auslastungsgrad minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 84,6 Prozent sinken ließ. Im Inlandverkehr zeigte Brasilien mit einem Zuwachs von 12,4 Prozent die herausragendste Entwicklung. Der IATA-Generaldirektor Willie Walsh hob die anhaltend starke Nachfrage als positives Zeichen hervor, insbesondere im Hinblick auf die vielversprechenden Kapazitätserhöhungen im November (3,6 Prozent) und Dezember (4,7 Prozent), die auf eine starke Buchungslage für die Feiertage und das Jahresendgeschäft schließen lassen. Die veröffentlichten Zahlen unterstreichen die

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Globale Sicherheitsanweisung für Airbus A320-Familie nach Flugkontroll-Zwischenfall

Die europäische Flugsicherheitsbehörde (Easa) hat am 28. November 2025 eine dringende Sicherheitsanweisung (Emergency Airworthiness Directive, EAD) für die weltweit eingesetzte Airbus A320-Flugzeugfamilie erlassen. Die Maßnahme, die eine sofortige Reaktion der Fluggesellschaften erfordert, folgt einer Untersuchung, die ein kürzlich aufgetretenes unerwünschtes Nick-Manöver („uncommanded pitch-down“) mit einem möglichen Fehler in einem zentralen Flugsteuerungscomputer in Verbindung bringt. Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, müssen Luftfahrtunternehmen ein spezifisches Bauteil, den sogenannten Elevator Aileron Computer (ELAC B L104), vor dem nächsten Passagierflug entweder austauschen oder modifizieren. Diese drastische Anordnung wurde durch einen Vorfall ausgelöst, bei dem Passagiere verletzt wurden, und weist auf eine neu identifizierte Schwachstelle in einem häufig verwendeten Hardware- und Softwarestandard hin, die möglicherweise durch äußere Einflüsse wie intensive Sonnenstrahlung hervorgerufen wird. Der globale Luftverkehr steht somit kurzfristig vor logistischen Herausforderungen, da eine der größten Flugzeugflotten der Welt schnell umgerüstet werden muss. Der JetBlue-Vorfall als Auslöser der Untersuchung Die EASA-Direktive geht Berichten zufolge auf einen schwerwiegenden Zwischenfall am 30. Oktober 2025 zurück. Ein Airbus A320-200 der Fluggesellschaft JetBlue, Registrierung N605JB, der den Flug B6-1230 von Cancún nach Newark durchführte, erlebte während der Reiseflughöhe in etwa 35.000 Fuß (FL350) südwestlich von Tampa eine unerwartete Fluglageänderung. Die Besatzung beschrieb das Geschehen als ein Flugkontrollproblem, das zu einem rapiden Sinkflug führte. Das Flugzeug stabilisierte sich kurzzeitig auf rund 20.000 Fuß, bevor es den Sinkflug fortsetzte, um in Tampa eine vorsorgliche Landung durchzuführen. Während des unvorhergesehenen Flugmanövers erlitten Berichten zufolge mindestens drei Personen an Bord Verletzungen, darunter Kopfverletzungen. Verletzte Passagiere wurden in örtliche Krankenhäuser gebracht, während andere am

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Tel Aviv: Wizz Air plant Basisgründung und sorgt für Kontroverse

Die Fluggesellschaft Wizz Air plant die Eröffnung einer neuen Basis in Israel bis zum April des kommenden Jahres. Diese strategische Expansion soll nach dem Willen der israelischen Regierung den Wettbewerb im nationalen Flugverkehr ankurbeln und damit zu einer Senkung der Ticketpreise führen. Während Verkehrsministerin Miri Regev die Pläne nachdrücklich unterstützt, stoßen sie bei den etablierten israelischen Fluggesellschaften auf scharfen Widerstand. Der Konflikt dreht sich primär um die Auswirkungen auf die Preisgestaltung, die Kapazität des Marktes und die Frage der Gleichbehandlung bei Sicherheitsauflagen und Betriebskosten. Wizz Air-Vorstandschef Jozsef Varadi bekräftigte bei einem Treffen mit der israelischen Verkehrsministerin Miri Regev das volle Engagement seines Unternehmens zur Etablierung einer Basis in Israel. Der genaue Standort ist noch Gegenstand der Prüfung; erwogen werden der internationale Drehkreuz Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv oder der kleinere, touristisch wichtige Flughafen Ramon nahe Eilat am Roten Meer. Die finale Klärung regulatorischer und operativer Fragen wird bis Ende Januar erwartet. Berichten in israelischen Medien zufolge sind die Pläne von Wizz Air ambitioniert. Die Airline beabsichtigt demnach, in den nächsten drei Jahren eine Milliarde Dollar in den israelischen Markt zu investieren. Dies würde die Stationierung von zehn Flugzeugen, die Aufnahme von 50 neuen Flugstrecken und die Schaffung von bis zu 4000 Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Mit weltweit 36 Basen in 19 Ländern zählt Wizz Air zu den größten Billigfluggesellschaften Europas und ist bekannt dafür, durch aggressive Preisgestaltung neue Märkte zu erschließen. Für Israel würde die Errichtung einer solchen Basis eine deutliche Verschiebung der Marktverhältnisse bedeuten, da eine erhebliche zusätzliche

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Startverbot für MD-11-Frachter hält an – Paketdienste müssen improvisieren

Nach dem Absturz eines UPS-Frachtflugzeugs vom Typ MD-11 Anfang November hält das Startverbot für die gesamte Flugzeugfamilie voraussichtlich noch Monate an. Die Betreiber großer Paketdienste wie UPS und FedEx sehen sich gezwungen, mitten in der Hochsaison für Paketzustellungen auf alternative Transportkapazitäten umzusteigen. Laut mit dem Vorgang vertrauten Kreisen werden die zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs notwendigen Inspektionsrichtlinien voraussichtlich erst im kommenden Jahr von Boeing und der US-Luftfahrtbehörde FAA veröffentlicht. Der Absturz am 4. November, bei dem 14 Menschen ums Leben kamen, wird von der nationalen Transportsicherheitsbehörde NTSB untersucht. Ein erster Zwischenbericht der NTSB identifizierte Ermüdungsrisse am linken Triebwerkspylon als eine Ursache, was auf Materialermüdung hindeutet. Die NTSB-Vorsitzende Jennifer Homendy bestätigte, dass noch umfangreiche Laborarbeiten an den sichergestellten Wrackteilen nötig seien, bevor endgültige Inspektionskriterien festgelegt werden können. Entgegen früheren Erwartungen, dass Inspektionen „in den kommenden Tagen“ beginnen würden, stellte sich nun heraus, dass umfassendere und invasivere Inspektionen sowie Reparaturen und Teileaustausch erforderlich sind. Dieses Grounding trifft die Paketdienst-Riesen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da sich das durchschnittliche tägliche Paketvolumen während der Feiertagssaison oft verdoppelt. UPS und FedEx, die jeweils etwas mehr als 50 MD-11-Jets in ihren Flotten zählen, müssen den Wegfall dieser Kapazitäten kompensieren. UPS least derzeit mehr Flugzeuge als üblich, während FedEx auf Reservemaschinen und Fremdcharterkapazitäten zurückgreift. Die Situation zwingt auch kleinere Frachtflieger wie Western Global Airlines, deren Flotte größtenteils aus MD-11-Maschinen besteht, zu weitreichenden Maßnahmen, wie der Beurlaubung von Piloten. Die Verzögerung bei der Festlegung von Inspektionsrichtlinien durch Boeing, das das MD-11-Programm 1997 von McDonnell Douglas übernommen hatte, zeigt die

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Ausweitung der Präsenz in Brasilien: Fraport gewinnt Konzession für Regionalflughafen Jericoacoara

Die Fraport AG, einer der weltweit führenden Betreiber von Flughäfen, baut ihre operative Präsenz in Brasilien strategisch aus. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft Fraport Brasil SA Aeroporto de Fortaleza, die bereits erfolgreich den Flughafen Fortaleza betreibt, hat die öffentliche Ausschreibung für die Konzession zum Betrieb des Flughafens Jericoacoara (JJD) im Nordosten des Landes gewonnen. Diese Akquisition ist Teil des brasilianischen Regierungsprogramms AmpliAR, das darauf abzielt, die Effizienz und das Wachstum regionaler Flughäfen durch die Integration in bestehende, professionell geführte Konzessionen zu steigern. Mit der geplanten Übernahme der Betriebsleitung im Herbst 2026 wird Fraport Brasil künftig beide wichtigen Flughäfen im brasilianischen Bundesstaat Ceará betreiben. Der Flughafen Jericoacoara wird in die bestehende Konzession für den Flughafen Fortaleza integriert, wodurch der Betriebsvertrag für Jericoacoara bis zum Jahr 2047 Gültigkeit besitzt. Die Ausweitung der Aktivitäten soll die touristische Erschließung der Region Jericoacoara, einem der populärsten Reiseziele Brasiliens, weiter vorantreiben und die Infrastruktur auf einen höheren Standard bringen. Strategische Integration regionaler Verkehrswege Der Gewinn der Konzession für den Flughafen Jericoacoara ist ein strategisch wichtiger Erfolg für Fraport in Südamerika. Die Integration des Regionalflughafens in die bereits etablierte Konzession von Fortaleza ist ein zentrales Element des brasilianischen Programms AmpliAR. Dieses Modell zielt darauf ab, Synergien in Verwaltung, Betrieb und Vermarktung zu schaffen. Durch die Bündelung von Management-Know-how und Ressourcen unter einem Dach kann die Effizienz der kleineren Flughäfen, die oft unter strukturellen oder Investitionsmängeln leiden, signifikant gesteigert werden. Für Fraport bedeutet die Erweiterung eine Stärkung der Position im Bundesstaat Ceará. Der Flughafen Fortaleza (FOR) dient als regionales Drehkreuz

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United Airlines Flug kehrt wegen Problemen mit Geschwindigkeitsanzeige nach Newark zurück

Ein planmäßiger Langstreckenflug von United Airlines von Newark nach London Heathrow musste am 27. November 2025 kurz nach dem Erreichen der Reiseflughöhe eine vorsorgliche Umkehr vollziehen. An Bord von Flug UA934, einer Boeing 767-300ER, meldete die Besatzung Probleme mit der Geschwindigkeitsanzeige des Flugzeugs. Das Flugzeug drehte in der Nähe von Boston ab und landete rund 80 Minuten nach dem Start sicher auf der Landebahn 22L des Newark Liberty International Airport (EWR). Das routinierte Vorgehen der Piloten demonstriert die strikte Einhaltung der Sicherheitsprotokolle bei der Erkennung eines kritischen Systemfehlers. Der Zwischenfall führte zu erheblichen Verzögerungen für die Passagiere, verhinderte aber ein potenziell komplexeres Szenario über dem offenen Ozean. Flugverfolgungsdaten bestätigen, dass der Flug planmäßig um 8:34 Uhr abhob, aber statt der vorgesehenen Route über den Atlantik zu folgen, eine auffällige Kehrtwende vollzog. Die Entscheidung zur Rückkehr nach Newark, die offiziell als betriebliche Störung und nicht als medizinischer Notfall eingestuft wurde, ermöglichte es den technischen Teams, das Flugzeug umgehend zu untersuchen. Kritischer Systemfehler in der Anfangsphase des Fluges Flug UA934, durchgeführt mit dem Flugzeug mit der Registrierung N665UA, befand sich bereits in einer Reiseflughöhe von rund 30.000 Fuß (9.144 Meter), als die Besatzung die signifikanten Probleme mit den Geschwindigkeitsanzeigen (Airspeed Indicators) detektierte. Die Fluggeschwindigkeit ist eine der fundamentalsten und sicherheitsrelevantesten Messgrößen in der Luftfahrt. Sie ist die Grundlage für entscheidende Betriebsparameter wie: Moderne Verkehrsflugzeuge beziehen ihre angezeigte Fluggeschwindigkeit aus dem Pitot-Statik-System. Dieses System misst den Staudruck und den statischen Druck über Sonden an der Außenhaut des Flugzeugs. Die daraus resultierenden Daten werden

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Belgien beschafft 18 Pilatus PC-7 MKX

Die belgische Regierung hat das hochmoderne Trainingssystem PC-7 MKX des Schweizer Flugzeugherstellers Pilatus als neue Ausbildungsplattform für ihre Luftstreitkräfte ausgewählt. Die Beschaffung umfasst eine Flotte von 18 PC-7 MKX Trainingsflugzeugen sowie ein umfassendes, integriertes bodengestütztes Trainingssystem. Am 27. November 2025 genehmigte die Regierung die Vergabe eines umfassenden 20-jährigen Dienstleistungsvertrags an Pilatus, der sowohl die Flugzeuge als auch den operativen Support abdeckt. Das neue System ersetzt die bisherigen Flugzeuge zur militärischen Grundausbildung. Die Trainingslösung von Pilatus umfasst neben den Flugzeugen auch fortschrittliche bodengestützte Mittel, darunter hochentwickelte Simulatoren, computergestützte Plattformen und Missionsplanungs- sowie Auswertungssysteme. Dadurch soll ein nahtloser Trainingsablauf vom Unterrichtsraum bis ins Cockpit gewährleistet werden. Das moderne Cockpit des PC-7 MKX basiert auf der Garmin G3000 PRIME Suite und ist speziell auf die militärischen Anforderungen zugeschnitten, um die nächste Generation von Militärpiloten optimal auszubilden. Die ersten Auslieferungen der Flugzeuge sind für 2027 geplant. Die Ausbildung der ersten Flugschüler soll 2028 auf dem Fliegerhorst Bevekom/Beauvechain beginnen, sobald die notwendige Infrastruktur, die Simulatoren und die Schulung der Ausbilder abgeschlossen sind. Die belgische Industrie spielt dabei eine wichtige Rolle: Pilatus arbeitet mit den belgischen Partnern Sabena Engineering und AG Real Estate zusammen, die für die Errichtung und Modernisierung der Einrichtungen sowie den umfassenden In-Service-Support verantwortlich sind. Belgien ist nach der Royal Netherlands Air and Space Force und der französischen Armée de l’Air et de l’Espace die dritte europäische Luftwaffe, die sich für das PC-7 MKX Trainingssystem entschieden hat. Markus Bucher, CEO von Pilatus, sieht in diesem Meilenstein eine Bestätigung des Vertrauens in die Pilatus-Trainingssysteme

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