Stefan Steiner

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Stefan Steiner

FAA ordnet Zwangskontrollen für Boeing 717 an: Landegestellsicherungen müssen wegen Rissbildung geprüft werden

Die Federal Aviation Administration (FAA), die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika, hat eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive, AD) für die Boeing 717 erlassen. Die Anweisung schreibt zwingend wiederholte Inspektionen der oberen Verriegelungsbaugruppe des Bugfahrwerks (upper lock link assembly) auf Rissbildung vor. Auslöser für diese Maßnahme war die Untersuchung eines schweren Zwischenfalls im Juni 2023, bei dem eine Boeing 717 von Delta Air Lines ohne ausgefahrenes Bugfahrwerk landen musste. Die AD betrifft knapp 100 aktive Boeing 717 in den Flotten von Delta Air Lines und Hawaiian Airlines. Angesichts des hohen Alters der Maschinen und der intensiven Nutzung auf Kurzstreckenrouten stellt die zusätzliche Wartungsbelastung für die Fluggesellschaften einen signifikanten Kostenfaktor dar, der die bereits diskutierte Ausmusterung der Flugzeugmodelle beschleunigen könnte. Die AD tritt am 2. Januar 2026 in Kraft. Der Notfall, der zur Inspektion führte Der Vorfall, der die FAA-Anweisung auslöste, ereignete sich am 28. Juni 2023, als eine Delta Boeing 717 den Anflug auf den Charlotte Douglas International Airport absolvierte. Das Bugfahrwerk ließ sich nicht ausfahren. Nach vergeblichen Versuchen der Piloten, das Fahrwerk manuell auszufahren, landete das Flugzeug letztendlich nur auf dem Hauptfahrwerk, wobei die Flugzeugnase ungestützt auf dem Boden aufsetzte. Dank der professionellen Flugführung gab es unter den 104 Personen an Bord keine Verletzten. Die Passagiere wurden nach dem Aufsetzen sicher über Notrutschen evakuiert. Der abschließende Bericht des National Transportation Safety Board (NTSB) identifizierte die Ursache des Vorfalls als einen Ermüdungsriss in der oberen Verriegelungsbaugruppe des Fahrwerks. Dieser Riss verhinderte das ordnungsgemäße Ausfahren des Fahrwerks. Die Untersuchung ergab, dass

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Polen beschafft Airbus A330 Tankflugzeuge mit EU-Mitteln

Polen hat nach fast zehnjähriger Verzögerung die Beschaffung von Airbus A330 Multi-Role Tanker Transport (MRTT) Flugzeugen eingeleitet. Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz gab bekannt, dass der Kauf über das neue EU-Programm Security Action for Europe (SAFE) finanziert werden soll. Im Rahmen dieses Programms ist Warschau berechtigt, zinsgünstige Darlehen in Höhe von rund 44 Milliarden Euro für Verteidigungsinvestitionen zu erhalten. Mit dieser Entscheidung unterstreicht die polnische Regierung ihren Willen, eine entscheidende Fähigkeitslücke in der Luftwaffe zu schließen. Die Notwendigkeit zur Luftbetankung war kürzlich durch einen Vorfall unterstrichen worden, als russische Drohnen in den polnischen Luftraum eindrangen. Dabei mussten polnische F-16 Kampfjets lange Strecken zur Ostgrenze zurücklegen und waren auf die Betankung durch einen NATO-Tanker in der Luft angewiesen. Verteidigungsminister Kosiniak-Kamysz bezeichnete die Fähigkeit zur Luftbetankung als Schlüsselkapazität für die polnische Luftwaffe. Die Beschaffung von drei bis vier Tankflugzeugen stand bereits Ende 2023 unter der Regierung von Premierminister Donald Tusk zur Debatte und wird nun konkretisiert. Die Plattform des Airbus A330 MRTT zeichnet sich durch ihre hohe Vielseitigkeit aus. Abgesehen von der reinen Tankerfunktion mit einer Kapazität von rund 110 Tonnen Treibstoff und einer Reichweite von nahezu 15.000 Kilometern kann das Flugzeug flexibel eingesetzt werden. Je nach Konfiguration ist es in der Lage, etwa 45 Tonnen Fracht oder bis zu 300 Passagiere zu transportieren. Offizielle Stellen betonen, dass diese Flexibilität für die Evakuierung von Bürgern aus Krisengebieten oder zur Unterstützung anderer Langstreckenmissionen von entscheidender Bedeutung ist. Polen hatte sich im Jahr 2016 aus einer gemeinsamen europäischen Initiative zur Etablierung einer multinationalen MRTT-Flotte zurückgezogen und

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AJet erweitert Flotte um zehn Boeing 737 Max 8

Die türkische Billigfluggesellschaft AJet, eine Tochtergesellschaft von Turkish Airlines, hat einen Leasingvertrag über zehn zusätzliche Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 abgeschlossen. Der Vertrag mit dem Leasinggeber DAE Capital (Dubai Aerospace Enterprise) umfasst fabrikneue Maschinen, deren Auslieferung für die Jahre 2026 und 2027 geplant ist. Mit dieser signifikanten Erweiterung treibt AJet ihre Flottenmodernisierung und Kapazitätssteigerung voran, um ihre Position als wachsender Akteur im Low-Cost-Segment weiter zu festigen. Die Bestellung der neuen Boeing 737 Max 8 stellt eine Fortsetzung der bisherigen Flottenstrategie von AJet dar, die bereits auf dieses Muster setzt. Aktuell betreibt die Airline zehn eigene 737 Max 8. Zusätzlich sind sieben weitere Maschinen dieses Typs im Einsatz, die noch unter dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) der Muttergesellschaft Turkish Airlines geführt werden. Die 737 Max 8 gilt als wichtiges Arbeitspferd im Kurz- und Mittelstreckensegment und wird von der Airline genutzt, um ihr dichtes Netzwerk vom Heimatflughafen Istanbul Sabiha Gökçen (SAW) aus zu bedienen. Der Abschluss des Leasingvertrags mit DAE Capital, einem der weltweit größten Flugzeug-Leasinggeber, unterstreicht das internationale Vertrauen in die Wachstumspläne von AJet. DAE Capital ist ein wichtiger Partner der globalen Luftfahrtindustrie und stellt sicher, dass AJet die notwendige Finanzierung für die Flottenerweiterung erhält. Die neuen Flugzeuge werden eine wichtige Rolle bei der Expansion der Fluggesellschaft in der Türkei und über die Landesgrenzen hinaus spielen, insbesondere im Hinblick auf die steigende Nachfrage im touristischen Verkehr der Region. AJet, die Anfang 2024 aus der früheren Turkish Airlines Marke AnadoluJet hervorgegangen ist, hat den Übergang zu einem unabhängigen, auf das Low-Cost-Geschäftsmodell ausgerichteten

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Hohe Parkgebühren: Air India entdeckt stillgelegten Boeing 737 nach 13 Jahren auf Rollfeld wieder

Ein ungewöhnlicher Fall von institutioneller Amnesie hat die indische Luftfahrtbehörde und Air India beschäftigt: Die Fluggesellschaft hat auf dem Flughafen Kolkata (Kalkutta) einen seit 13 Jahren vergessenen Boeing 737-200 Jet wiederentdeckt. Das Flugzeug, registriert unter VT-EHH, war 2012 stillgelegt und auf einem entlegenen Rollfeld abgestellt worden. Aufgrund administrativer Versäumnisse, Personalwechsel und lückenhafter Aufzeichnungen geriet das Flugzeug im Laufe der Jahre vollständig aus dem internen Bestandsregister von Air India. Erst als die Flughafenverwaltung von Kolkata die Fluggesellschaft zur Entfernung des Flugzeugs aufforderte, wurde das kuriose Verschwinden und Wiederauftauchen des Jets öffentlich. Die späte Entdeckung hatte erhebliche finanzielle Folgen, da Air India für die gesamte Dauer der Stilllegung mit Parkgebühren in Höhe von fast einer Million Rupien (etwa 120.000 US-Dollar) zur Kasse gebeten wurde. Die Causa VT-EHH: Ein Flugzeug gerät in Vergessenheit Die Geschichte der Boeing 737-200 mit der Registrierung VT-EHH ist bemerkenswert. Der 43 Jahre alte Jet, der ursprünglich 1982 ausgeliefert wurde, blickt auf eine ungewöhnlich lange und vielseitige Dienstzeit zurück. Er flog zunächst für Indian Airlines, wurde ab 1998 an Alliance Air verleast und kehrte 2007 für Frachtoperationen zurück. Zuletzt diente er der indischen Post als Frachter, bevor er 2012 außer Dienst gestellt und auf dem Flughafen Kolkata abgestellt wurde. Das Problem des Vergessens begann mit dem Stillstand. Berichten der indischen Presse zufolge führten eine Reihe von administrativen Lücken dazu, dass das Flugzeug aus den internen Aufzeichnungen der Fluggesellschaft verschwand. Die Verwirrung wurde offenbar durch frühere Fusionen, an denen Indian Airlines und Air India beteiligt waren, sowie durch die spezifische

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Wintersaison in Niederösterreich startet offiziell: Elf Skigebiete öffnen am Wochenende

Die reguläre Wintersaison 2025/2026 in Niederösterreich beginnt offiziell am kommenden Freitag, den 5. Dezember. Angesichts guter winterlicher Bedingungen und der erfolgreichen vorzeitigen Öffnungen (Pre-Openings) in einigen Gebieten werden am kommenden Wochenende bereits elf Skigebiete mit insgesamt 36 Aufstiegshilfen und 77 Pistenkilometern den Betrieb aufnehmen. Zusätzlich startet die Rax-Seilbahn ihren Winterbetrieb für Wanderer und Schneeschuhgeher. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner äußerte sich erfreut über die Aussichten. Sie verwies auf die rund 14.000 Besitzer des NÖ Bergerlebnispasses, von denen ein Großteil Kinder sind und die nun die ersten Schwünge auf den Pisten erwarten. Der Erfolg des Pre-Openings bei den Ötscherliften Lackenhof, bei dem 80 Prozent der 1.300 Gäste Saisonkarteninhaber waren, bestätige die hohe Vorfreude. Allein bei den Hochkar Bergbahnen werden in der kommenden Saison 123 Skitage erwartet. Die Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen bieten ab dem 5. Dezember täglichen Betrieb sowie einen Nachtbetrieb von Donnerstag bis Samstag. Markus Redl, Geschäftsführer der landeseigenen ecoplus Alpin GmbH, betonte, dass in vielen Gebieten sehr gute Bedingungen herrschen. Bei den Hochkar Bergbahnen sind fast alle Pisten befahrbar und sieben von acht Liften in Betrieb. Auch die Wexl Arena St. Corona am Wechsel startet am Freitag mit allen Anlagen und dem gesamten Familienskiland. Weitere Gebiete wie die Annaberger Lifte (ab Freitag) sowie die Erlebnisalm Mönichkirchen und die Ötscherlifte Lackenhof (ab Samstag) nehmen den Teilbetrieb auf. Michael Reichl, Vorsitzender der Fachvertretung Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, hob hervor, dass die Skigebiete die kalten und trockenen Wetterbedingungen im November optimal für die technische Beschneiung nutzen konnten. Die vorzeitigen Öffnungen, unter anderem am Semmering-Hirschenkogel und

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Dertour Suisse plant umfangreiche Umstrukturierung nach Hotelplan-Übernahme: Bis zu 250 Stellen fallen weg

Rund 98 Tage nach der kartellrechtlichen Genehmigung der Übernahme des Mitbewerbers Hotelplan durch Dertour Suisse werden die ersten weitreichenden Konsequenzen für die neue Unternehmensstruktur bekannt. Dertour Suisse kündigte in einer Mitteilung einen Abbau von bis zu 250 Stellen bis Ende 2027 an. Diese Entscheidungen stehen noch unter dem Vorbehalt der gesetzlich vorgeschriebenen Konsultation der Arbeitnehmervertretungen und aller Mitarbeitenden. Im Zuge der Fusion plant Dertour Suisse, das zukünftig mit etwa 120 Filialen operieren wird, eine Konsolidierung der Vertriebsstandorte. Aktuell zählt das Unternehmen 137 Reisebüros. Vorerst sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 Filialen zusammengeführt werden. Die Schließungen betreffen voraussichtlich Standorte, an denen die bisherigen Kuoni- und Hotelplan-Filialen in unmittelbarer Nähe zueinander liegen, beispielsweise in Bülach ZH, im Glattzentrum in Wallisellen ZH und in Neuenburg. Die Kunden der betroffenen Filialen sollen frühzeitig informiert werden. Welche Marken an den verbleibenden Standorten künftig geführt werden, werde individuell geprüft. Auch im Geschäftsreisebereich kommt es zu einer tiefgreifenden Reorganisation: Die Bereiche Kuoni Business Travel und BTA First Travel werden zu einer gemeinsamen Organisationseinheit verschmolzen. Dabei wird die etablierte Marke Kuoni Business Travel schrittweise aus der Marktkommunikation genommen, um einen einheitlichen Marktauftritt zu erzielen. Geplant ist zudem die Zusammenlegung von drei Standorten, sodass die Kundenberatung künftig an voraussichtlich zehn Standorten stattfindet, zwei davon direkt bei Kundenunternehmen. Das Unternehmen Finass Reisen soll als eigenständiges Unternehmen mit eigener Marke erhalten bleiben. Der Stellenabbau von bis zu 250 Positionen bis Ende 2027 resultiert aus der Vereinheitlichung der Strukturen und der Bündelung von Aufgaben. Dertour Suisse erklärte, dass der Abbau, wo immer

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Tongcheng Travel übernimmt Fluege.de

Die deutsche Online-Flugbuchungsagentur Invia Flights Germany, Betreiberin des bekannten Portals Fluege.de, wechselt den Eigentümer und wird Teil des global agierenden Reisekonzerns Tongcheng Travel Holdings Limited. Das an der Hongkonger Börse notierte chinesische Unternehmen erwirbt die Flugsparte von der polnischen WP Holding für einen Transaktionswert von 43,3 Millionen Euro. Dieser strategische Verkauf markiert eine wichtige Neuausrichtung für beide Konzerne: Tongcheng Travel baut damit seine Präsenz und Expertise im europäischen Flugticket-Geschäft aus, während sich WP Holding auf ihre Kernmarken im Pauschalreise-Segment konzentriert. Für Fluege.de, das seine starke lokale Marktstellung in der DACH-Region behauptet, bedeutet der Zusammenschluss den Zugang zu globaler Technologie, erheblichem Kapital und internationalem Know-how, was das Unternehmen in die Lage versetzen soll, sein Angebot zu erweitern und die Servicequalität für europäische Reisende weiter zu verbessern. Tongcheng Travel Stärkt Position im Europäischen Flugsegment Der Erwerb von Fluege.de durch Tongcheng Travel ist ein strategischer Schachzug, der das wachsende Interesse asiatischer Technologiekonzerne am europäischen Reisemarkt unterstreicht. Tongcheng Travel ist eine der führenden Reiseplattformen in China und verfügt über eine beeindruckende Kundenbasis von über 250 Millionen zahlenden Nutzern pro Jahr. Mit einem Umsatz von mehr als 17 Milliarden RMB (etwa 2 Milliarden Euro) im Geschäftsjahr 2024 und einem bereinigten EBITDA von über 4 Milliarden RMB (rund 490 Millionen Euro) bringt das Unternehmen erhebliche Finanzkraft und technologische Ressourcen mit. Joyce Li, Chief Capital Officer bei Tongcheng Travel, sieht in Fluege.de eine „wertvolle strategische Ergänzung“, die perfekt zu den langfristigen Wachstumszielen des Konzerns passt. Sie betonte die Wertschätzung für die „starke Markenbekanntheit und die treue Kundschaft“

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Boeing-Aktie legt deutlich zu: Finanzchef Malave prognostiziert Barmittelüberschuss für 2026

Die Aktien des US-Flugzeugherstellers Boeing haben am Dienstag an der Börse einen kräftigen Aufschwung erlebt. Der Kurs stieg um 8,7 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit Anfang November 2025. Auslöser für die positive Anlegerstimmung waren optimistische Aussagen von Finanzchef Jay Malave auf einer Konferenz der Schweizer Großbank UBS. Malave stellte in Aussicht, dass Boeing im Jahr 2026 wieder einen positiven Barmittelüberschuss (Cashflow) generieren wolle. Die Ankündigung deutet auf eine potenzielle Wende in der finanziellen Situation des Unternehmens hin, das in den vergangenen Jahren unter Produktionsproblemen, Auslieferungsverzögerungen und hohen Kosten litt. Malave gab einen ersten detaillierten Einblick in die Liquiditätsprognosen des Herstellers. Der Konzern bereitet sich darauf vor, die monatlichen Produktionsraten zu erhöhen und die Verzögerungen beim Großraumjet 777X zu beheben. Börsianer sehen das Jahr 2026 nun als ein Jahr mit wieder mehr Dynamik, vorausgesetzt, die Flugzeugauslieferungen steigen kontinuierlich an und die globalen Lieferketten stabilisieren sich weiter. Während Boeing mit seinen optimistischen Prognosen bei den Anlegern punkten konnte, geriet der europäische Konkurrent Airbus unter Druck. Die Airbus-Aktie fiel zuletzt auf ein Tief seit September zurück. Als Gründe hierfür wurden am Markt Probleme mit Software und Rumpfteilen genannt. Trotz des jüngsten Kurssprungs bei Boeing stehen die Airbus-Aktionäre auf lange Sicht besser da: Die Papiere des europäischen Herstellers hatten zuvor eine Rekordrally erlebt, die Ende Oktober ihren Höhepunkt fand. Die Boeing-Aktie hat jedoch seit ihrem Zwischentief Mitte November bis zu 15 Prozent zugelegt. Langfristig hält Boeing an dem unter dem vorherigen Management gesetzten ehrgeizigen Cashflow-Ziel von zehn Milliarden US-Dollar fest. Finanzchef Malave

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Flughafen Wien erhält Tourismuspreis 2025

Der Flughafen Wien (VIE) ist mit dem Tourismuspreis 2025 der Wirtschaftskammer Wien (WK Wien) ausgezeichnet worden. Die Verleihung würdigt die essenzielle und herausragende Rolle des Flughafens für den touristischen Erfolg und die Wirtschaftskraft der österreichischen Bundeshauptstadt. Die Spartenobmänner Dominic Schmid und die Führung des Flughafens betonten im Rahmen der Preisverleihung die untrennbare Verbindung zwischen der internationalen Erreichbarkeit Wiens durch den Flughafen und der Prosperität zentraler Branchen wie Hotellerie, Gastronomie sowie des Kongress- und Kulturtourismus. Mit jährlich rund 32 Millionen Reisenden wird der Flughafen Wien als unverzichtbarer „Motor der Tourismusstadt“ und als wichtigstes internationales Drehkreuz für die Region betrachtet. Der Preis bekräftigt die Funktion des Airports nicht nur als Verkehrsknotenpunkt, sondern als Visitenkarte und fundamentaler Infrastrukturfaktor Wiens auf der globalen Bühne. Die Unverzichtbare Rolle des Flughafens für Wiens Tourismus Die Verleihung des Tourismuspreises durch die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WK Wien findet jährlich statt und zeichnet Institutionen oder Unternehmen aus, die maßgeblich zum touristischen Erfolg der Stadt beitragen. Die Wahl des Flughafen Wien als Preisträger 2025 unterstreicht die Erkenntnis, dass internationale Flugverbindungen die Lebensader des modernen Städtetourismus darstellen. Dominic Schmid, Tourismus-Spartenobmann, überreichte den Ehrenpreis im Rahmen einer Festveranstaltung im Tower des Airports an die Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner. Schmid brachte die zentrale Abhängigkeit Wiens prägnant auf den Punkt: „Ohne Flugreisende wäre Wien ebenso beliebt, aber leer.“ Er hob hervor, dass der Flughafen Wien die Gäste bringe, von denen die Hotellerie, die Gastronomie und insbesondere die Eventbranche unmittelbar abhängig seien. Wien gilt als eine der Welthauptstädte im Kongressgeschäft und

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Air France präsentiert neue Gourmet-Menüs in der La Première-Klasse

Air France hat das kulinarische Erlebnis in ihrer exklusivsten Reiseklasse La Première für den Winter 2025/2026 umfassend überarbeitet. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf die Kreationen zweier französischer Spitzenköche: die mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Köchin Anne-Sophie Pic und die renommierte Patissière Claire Heitzler. Diese Menü-Erneuerung unterstreicht die Strategie von Air France, ihren Passagieren ein Gastronomieerlebnis auf Weltklasse-Niveau anzubieten. Anne-Sophie Pic, die seit zehn Jahren mit Air France zusammenarbeitet, hat seit November 2025 eine komplette neue Auswahl an Speisen für La Première-Gäste auf Flügen ab Paris-Charles de Gaulle (CDG) eingeführt. Das Menü umfasst saisonale À-la-carte-Vorspeisen und Hauptgerichte sowie vegetarische, Fisch-, Geflügel- und Rotfleisch-Optionen. Insgesamt entwickelte Pic in Zusammenarbeit mit dem Kulinarik-Studio von Servair über 30 neue Gerichte. Beispiele für die neuen Kreationen sind geröstete Pastinaken mit Honig, Walnüssen, Dill und Madras-Curry sowie gebratenes Hähnchen mit würziger Pilzsauce, Mais und gegrillter Polenta. Pic beschrieb ihr Ziel, eine „wahre kulinarische Reise“ zu bieten, inspiriert von französischen Regionalprodukten mit internationalen Akzenten. Die neue Dessertkarte stammt aus der Feder von Claire Heitzler, die ebenfalls ihre Partnerschaft mit der Airline fortsetzt. Heitzler hat acht saisonale Signature-Desserts kreiert, die sich turnusmäßig abwechseln. Darunter sind eine Tartelette mit Aprikosen- und Mandelmousse sowie ein warmer Guanaja-Schokoladenkuchen mit geschmolzenem Kern, der erstmals an Bord von Air France angeboten wird. Ergänzt wird das Angebot ab dem 4. Dezember 2025 durch handwerklich hergestellte Eissorten des Meister-Eismachers Philippe Faur, darunter karibische Schokolade, Pariser Vanille und Himbeersorbet, die auf Flügen ab Paris und Abidjan erhältlich sind. Das aufgefrischte Serviceangebot in der La Première-Klasse ist auf

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