Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Pilatus eröffnet neue Flugzeugteile-Produktion in Spanien

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus hat offiziell seine neue Produktionsstätte im Technologiepark Carmona nahe Sevilla in Spanien eingeweiht. Die Fabrik ist bereits seit Jahresbeginn in Betrieb und dient dem Bau von strukturellen Baugruppen und wichtigen Komponenten für die Flugzeugmodelle des Unternehmens. Mit diesem Schritt reagiert Pilatus auf die anhaltend hohe Nachfrage nach seinen Geschäftsreiseflugzeugen und schafft dringend benötigte zusätzliche Fertigungskapazitäten außerhalb des Schweizer Hauptsitzes. Derzeit beschäftigt die neue Fabrik in Carmona 75 Mitarbeiter. Pilatus plant jedoch einen deutlichen Ausbau der Belegschaft im Jahr 2026. Im Fokus der spanischen Produktion stehen zunächst strukturelle Baugruppen für den beliebten Businessjet Pilatus PC-24, auch bekannt als „Super Versatile Jet“. Darüber hinaus werden in der Anlage Kabelbäume für den Turboprop-Klassiker PC-12 hergestellt. Als nächster Schritt ist vorgesehen, Anfang 2026 auch die komplette strukturelle Fertigung des PC-12 an diesem Standort aufzunehmen. Die Entscheidung für den Standort in der andalusischen Region Sevilla ist strategisch motiviert. Die dortige Luftfahrtindustrie bietet Zugang zu qualifiziertem Fachpersonal und einem etablierten Zulieferernetzwerk in Südeuropa. Die Schaffung dieser zusätzlichen Kapazitäten ist für Pilatus von entscheidender Bedeutung, da der Hauptsitz in Stans in der Schweiz aufgrund räumlicher und logistischer Einschränkungen seine Fertigungsgrenzen erreicht hat. Die Expansion nach Spanien ermöglicht es dem Flugzeugbauer, die Produktionsraten zu erhöhen und die Lieferzeiten für die stark nachgefragten PC-12 und PC-24 zu stabilisieren. Die neue Fertigungsstätte in Carmona stellt eine wichtige Ergänzung im globalen Produktionsnetzwerk von Pilatus dar. Die schrittweise Inbetriebnahme und der geplante Ausbau der Belegschaft in den kommenden Monaten unterstreichen die langfristige Verpflichtung des Schweizer Unternehmens zu diesem

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Direktverbindung London – Deutschland: Deutsche Bahn und Eurostar planen Hochgeschwindigkeitsachse durch den Kanaltunnel

Die Deutsche Bahn (DB) und das europäische Hochgeschwindigkeitsunternehmen Eurostar haben eine Absichtserklärung zur Schaffung einer direkten Zugverbindung zwischen London und Deutschland unterzeichnet. Das ambitionierte Projekt sieht vor, in den frühen 2030er Jahren eine durchgehende Hochgeschwindigkeitsachse in Betrieb zu nehmen, die Reisenden eine bequeme und schnelle Alternative zur Flugreise von Stadtzentrum zu Stadtzentrum bieten soll. Der geplante Verkehr soll mit den neuen doppelstöckigen Celestia-Zügen von Eurostar abgewickelt werden. Obwohl die politische Unterstützung auf beiden Seiten des Ärmelkanals vorhanden ist, sind noch erhebliche technische, betriebliche und rechtliche Hürden zu überwinden, bevor die ersten Fahrten angeboten werden können. Die Kooperation bündelt die jeweiligen Kernkompetenzen der Partner. Eurostar bringt seine umfangreiche Erfahrung im Betrieb von internationalen Hochgeschwindigkeitszügen, insbesondere durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal und im Umgang mit den komplexen Sicherheits- und Grenzkontrollverfahren, ein. Die Deutsche Bahn steuert ihre weitverzweigte Präsenz und das Know-how im deutschen Schienennetz bei. Michael Peterson, Vorstand für Personenfernverkehr der Deutschen Bahn, hob hervor, dass diese Zusammenarbeit ein weiterer Schritt hin zu einer engeren Integration des europäischen Bahnmarktes sei. Das Projekt soll die Metropolen Deutschlands und das Vereinigte Königreich mit Hochgeschwindigkeit näher zusammenbringen. Herausforderungen in der Infrastruktur und Sicherheit Die Realisierung einer solchen Direktverbindung erfordert die Überwindung vielfältiger technischer und administrativer Herausforderungen. Eine der zentralen Komplexitäten liegt in der Inkompatibilität der Signalsysteme und Stromversorgung zwischen dem britischen und kontinentaleuropäischen Schienennetz. Die Celestia-Züge, die für den Einsatz geplant sind, müssen als sogenannte Mehrsystemzüge in der Lage sein, unter verschiedenen Stromsystemen und Signalsystemen, darunter das europäische Zugsicherungssystem ETCS, zu verkehren. Darüber hinaus

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Vida fordert nach Vorfall in Tirol schärfere Sicherheitsregeln für EU-Schienenverkehr

Der Vorfall in Hall in Tirol, bei dem ein stark alkoholisierter Triebfahrzeugführer eines privaten italienischen Logistikunternehmens gestoppt werden musste, hat zu scharfer Kritik des Fachbereichs Eisenbahn in der österreichischen Gewerkschaft Vida geführt. Gerhard Tauchner, Vorsitzender des Vida-Fachbereichs Eisenbahn und selbst gelernter Lokführer, sieht in dem Einzelereignis einen Beleg für systemische Sicherheitsmängel, die aus der Liberalisierung des europäischen Schienengüterverkehrs resultieren. Tauchner kritisiert, dass der Druck auf billigen Frachttransport zu Lasten der Zuverlässigkeitsprüfung des Personals gehe und einige ausländische Bahnbetreiber die Sicherheitsstandards bewusst vernachlässigten. Tauchner identifiziert zwei akute Missstände, die aus seiner Sicht umgehend durch politische Maßnahmen behoben werden müssen. Erstens bemängelt er die mangelnde Kontrolldichte: Er hält es für inakzeptabel, dass die Sicherheit vom Notfallhandeln der ÖBB-Fahrdienstleitung abhänge. Die Vida fordert, dass die österreichischen Behörden – entweder die Eisenbahn-Aufsichtsbehörde oder die Polizei – personell und rechtlich so ausgestattet werden müssen, dass sie jederzeit und ohne Anlass alle auf dem österreichischen Netz verkehrenden Triebfahrzeugführer kontrollieren dürfen, unabhängig von ihrem Arbeitgeber. Diese Forderung zielt auf eine konsequente Überwachung aller am österreichischen Eisenbahnnetz beteiligten Unternehmen. Der zweite Missstand betrifft eine als gefährlich eingestufte EU-Rechtslücke bei Sanktionen. Tauchner kritisiert, dass es keine verbindlichen, EU-weit einheitlichen Regeln für den sofortigen Entzug der Triebfahrzeugführer-Lizenz bei schwerer Alkoholisierung gibt. Er verweist darauf, dass die Entziehung der Fahrberechtigung in Österreich den Lokführer nicht automatisch daran hindere, in seinem Heimatland Italien oder in anderen EU-Ländern wie Slowenien oder Deutschland weiterhin Güterzüge zu steuern. Die Vida fordert daher eine Null-Toleranz-Strategie, bei der eine verpflichtende, sofortige und EU-weite Entziehung der Kern-Lizenz bei

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Der Richtungsstreit um die Fluggastrechte: Blockade in Brüssel verhindert Einschnitte

Die von der Luftfahrtbranche seit Langem geforderte Reform der europäischen Fluggastrechteverordnung (EG) Nr. 261/2004 ist vorerst gescheitert. Nachdem der Rat der Europäischen Union, bestehend aus den 27 Mitgliedstaaten, eine deutliche Einschränkung der Rechte von Flugreisenden anstrebte, hat das Europäische Parlament diesen Bestrebungen eine klare Absage erteilt und die Verhandlungen über eine Neufassung beendet. Die Blockade in Brüssel schützt somit vorläufig die Passagiere vor einer spürbaren Verschlechter ihrer Entschädigungsansprüche. Die Verordnung, die 2005 in Kraft trat, garantiert Fluggästen bei Flugausfällen, Nichtbeförderung und größeren Verspätungen Ausgleichszahlungen, die je nach Flugstrecke zwischen 250 Euro und 600 Euro liegen können, unabhängig vom ursprünglichen Ticketpreis. Diese Regelung wird von Fluggesellschaften als erhebliche finanzielle Belastung empfunden. Unternehmen wie Lufthansa führten ins Feld, dass sie allein im Jahr 2024 Entschädigungszahlungen in Höhe von über 500 Millionen Euro leisten mussten, und plädierten für eine praxistauglichere, ausgewogenere Lösung. Die Industrie argumentiert, dass die bestehende Drei-Stunden-Frist für Entschädigungen bei Verspätungen zu kurz sei, um in Krisensituationen angemessen reagieren zu können, was unter Umständen zur vorschnellen Annullierung von Flügen führe. Darüber hinaus beklagen die Airlines, dass die finanziellen Verpflichtungen bei Unregelmäßigkeiten, die auf „außergewöhnliche Umstände“ zurückzuführen sind, wie etwa schlechte Witterung oder Streiks im Flugverkehrsmanagement, zu vage definiert seien. Der Vorstoß des Rates und die Gegenposition des Parlaments Der Rat der EU-Mitgliedstaaten hatte die Forderungen der Luftfahrtindustrie aufgenommen und sich im Juni des Jahres 2025 auf eine gemeinsame Position geeinigt, ohne zuvor mit dem Parlament zu verhandeln. Der zentrale und umstrittenste Punkt dieser Position war die geplante Abkehr von der bisherigen

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DDSG Blue Danube startet Advent- und Themenfahrten auf der Donau

Die österreichische Schifffahrtsgesellschaft DDSG Blue Danube hat ihr Programm für die Vorweihnachtszeit und darüber hinaus vorgestellt. Mit insgesamt fünf unterschiedlichen Advent- und Themenfahrten spricht das Unternehmen Donau-, Kulinarik- und Musikliebhaber an. Die Fahrten kombinieren die winterliche Flusslandschaft mit festlichen Adventmärkten und Live-Entertainment an Bord und sollen den Gästen unvergessliche Momente in entspannter, festlicher Atmosphäre bieten. Ein zentraler Bestandteil des Angebots sind die Tagesausflüge zu Adventmärkten in der Region und dem benachbarten Ausland. Am 7. Dezember 2025 lädt die DDSG Blue Danube zur „Wachauer Advent in Dürnstein“-Fahrt ein. Die Gäste fahren mit der MS Kaiserin Elisabeth ab Wien / Marina in die Wachau und haben dort die Gelegenheit, den stimmungsvollen Adventmarkt in der historischen Altstadt von Dürnstein zu besuchen. Ebenfalls mit der MS Kaiserin Elisabeth wird am 13. und 20. Dezember die slowakische Hauptstadt Bratislava angesteuert. Hier können die Passagiere während eines vierstündigen Aufenthalts den vorweihnachtlichen Markt in der Altstadt besuchen. Beide Adventfahrten beinhalten ein umfangreiches kulinarisches Programm an Bord, bestehend aus Frühstück, Mittagssnack, Strudel und einem Abendbuffet, zum Pauschalpreis von 99 Euro. Neben den Marktfahrten werden auch Abendveranstaltungen auf der Donau angeboten. Das „Weihnachtstraumschiff“ auf der MS Admiral Tegetthoff am 12. und 18. Dezember 2025 verspricht stimmungsvolle Momente mit einem festlichen Spezialitäten-Buffet und Live-Musik, ideal für Weihnachtsfeiern oder private Anlässe. Der Preis beginnt hier bei 75 Euro. Eine besondere Themenfahrt ist die „Elvis Forever – Rockin’ on the River“ am 20. Dezember 2025. An Bord der MS Admiral Tegetthoff präsentiert die Band „The Rolling Company“ eine mitreißende Live-Show mit den

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Führungswechsel am Flughafen Hamburg: Drei neue Bereichsleiter berufen

Am Hamburg Airport kommt es zu wesentlichen Veränderungen in der Leitungsebene. Der Flughafen hat zum Jahresende 2025 drei erfahrene Führungskräfte in neue Verantwortungspositionen berufen. Diese personellen Umstrukturierungen betreffen die Schlüsselbereiche Aviation, Real Estate Management und Unternehmensentwicklung und sollen die Führungsstruktur des norddeutschen Drehkreuzes für die kommenden Jahre stärken. Die Ernennungen unterstreichen das Bestreben des Flughafens, auf interne Expertise und umfassende Branchenkenntnis zu setzen. Zum 1. Dezember 2025 hat David Liebert die Leitung des Geschäftsbereichs Aviation von Dirk Behrens übernommen. Liebert, der vor über 20 Jahren seine Karriere mit einem dualen Studium am Hamburg Airport begann, bringt ein tiefes Verständnis für die betrieblichen Abläufe mit. Er war zuletzt zehn Jahre lang als Bereichsleiter für das Real Estate Management verantwortlich. Seine Nachfolge in dieser Funktion tritt André Wegmann ebenfalls zum 1. Dezember an. Wegmann war am Hamburger Flughafen zuvor sechs Jahre lang Abteilungsleiter Hochbau und verantwortete in dieser Position unter anderem umfangreiche Großprojekte. Er verfügt über 14 Jahre Erfahrung in Ingenieurbüros und war bereits in dieser Zeit an Bauvorhaben auf dem Flughafengelände beteiligt. Bereits einen Monat früher, zum 1. November 2025, hat Johannes Weidisch die Bereichsleitung Unternehmensentwicklung von Petra Wulff übernommen. Weidisch ist ein selbstständiger Berater für Organisations- und Marktentwicklung und war zuvor zwei Jahrzehnte lang für die Lufthansa Technik AG in Hamburg tätig. Dort leitete er große Transformationsprogramme, die sich auf Organisationsentwicklung, Kulturwandel und Prozessdigitalisierung konzentrierten. Diese Expertise in strategischer Neuausrichtung soll nun der Weiterentwicklung des Hamburger Flughafens zugutekommen, einem der wichtigsten Flughäfen Deutschlands mit einem Passagieraufkommen von rund 17 Millionen

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Porter Airlines prüft Beitritt zur Luftfahrtallianz Oneworld

Die kanadische Fluggesellschaft Porter Airlines erwägt einen strategischen Schritt zur Stärkung ihrer internationalen Positionierung und prüft einen möglichen Beitritt zur globalen Luftfahrtallianz Oneworld. Dies bestätigte Präsident Kevin Jackson gegenüber dem Fachportal Skift, betonte jedoch, dass eine endgültige Entscheidung noch ausstehe. Die Airline evaluiere derzeit sowohl klassische bilaterale Partnerschaften als auch die Vorteile einer vollwertigen Allianzmitgliedschaft. Porter Airlines, die in den letzten Jahren ihre Flotte signifikant modernisiert und ihr Streckennetz über die Kernmärkte Kanadas hinaus erweitert hat, unterhält bereits enge Kooperationen mit mehreren Mitgliedern der Oneworld-Allianz. Dazu zählen namhafte Gesellschaften wie Alaska Airlines, American Airlines, Qatar Airways und British Airways. Eine offizielle Allianzmitgliedschaft würde diese bestehenden Partnerschaften vertiefen und den Passagieren von Porter Airlines ein global erweitertes Streckennetz sowie durchgängige Reiseerlebnisse bieten. Präsident Kevin Jackson hob hervor, dass Oneworld bislang keinen kanadischen Partner in ihren Reihen habe. Angesichts der aktuellen Expansion und der Positionierung von Porter Airlines in Kanada, wäre die Gesellschaft nach seiner Einschätzung „eine offensichtliche Wahl“ für die Allianz. Dies würde Oneworld helfen, ihre Abdeckung im wichtigen nordamerikanischen Markt zu verbessern. Allerdings merkte Jackson an, dass ein formeller Allianzbeitritt mit höheren Kosten verbunden wäre als die derzeitigen bilateralen Abkommen. Der potenzielle Schritt in eine Allianz wie Oneworld spiegelt die Ambitionen von Porter Airlines wider, die über die regionale Rolle hinauswachsen wollen. Die Gesellschaft, die kürzlich den Betrieb von Turboprops auf moderne Embraer E2-Jets umgestellt hat, um Strecken in die USA und in die Karibik zu bedienen, positioniert sich zunehmend als wichtiger Wettbewerber zu den etablierten kanadischen Fluggesellschaften. Ein Beitritt

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Taiwanische Tigerair erweitert Flotte mit Airbus A321neo

Die taiwanische Billigfluggesellschaft Tigerair Taiwan hat die Beschaffung von 15 Flugzeugen des Typs Airbus A321neo genehmigt. Der Vorstand der Airline, deren Mehrheitseigner die staatliche China Airlines ist, hat für diese Flottenerweiterung ein Gesamtinvestitionsvolumen von umgerechnet rund 1,28 Milliarden US-Dollar freigegeben. Die Bestellung sieht den Kauf von vier Flugzeugen und das Leasing von elf weiteren Maschinen vor, womit Tigerair eine deutliche Kapazitätssteigerung für ihr regionales Netzwerk anstrebt. Die Auslieferung der bestellten Jets ist zeitlich gestreckt. Die elf geleasten A321neo sollen sukzessive bis zum Jahr 2031 in die Flotte integriert werden. Die vier gekauften Maschinen werden voraussichtlich bis 2035 in Betrieb genommen. Zusätzlich zur festen Bestellung sicherte sich Tigerair eine Option auf den Erwerb von vier weiteren A321neo. Diese strategische Investition markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Airline, die derzeit ausschließlich kleinere Flugzeuge des Typs Airbus A320 betreibt. Mit der Einführung des A321neo, dem größten Mitglied der Airbus A320neo-Familie, wird Tigerair ihre Kapazität pro Flug signifikant erhöhen. Dies ist besonders relevant für die Bedienung des bestehenden Streckennetzes in Ostasien, das einen starken Fokus auf Verbindungen nach Japan legt. Die größere Kapazität der A321neo ermöglicht es der Billigfluggesellschaft, auf stark nachgefragten Routen mehr Passagiere zu befördern und die Effizienz des Flugbetriebs zu steigern. Die Entscheidung für die A321neo untermauert die Expansionspläne der von China Airlines kontrollierten Tigerair Taiwan, die im wachsenden asiatischen Low-Cost-Markt eine größere Rolle spielen will. Durch die Mischung aus Kauf und Leasing sichert sich die Airline sowohl langfristige Flottenverfügbarkeit als auch finanzielle Flexibilität. Die neuen Flugzeuge werden die

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Flughafen Zürich rüstet Sicherheitskontrolle mit CT-Scannern auf

Der Flughafen Zürich (ZRH), der größte Flughafen der Schweiz, nimmt Anfang Dezember nach einer intensiven Testphase das erste modernisierte Geschoss seiner Sicherheitskontrolle in Betrieb. Die Kernstücke der neuen Infrastruktur sind moderne CT-Scanner und Körperscanner. Diese technologische Aufrüstung zielt darauf ab, den Prozess für Passagiere komfortabler und gleichzeitig effizienter zu gestalten. Die Investition ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms, um den Passagierfluss zu optimieren und die Kontrollstandards zu erhöhen. Für Reisende am Flughafen Zürich bedeutet die neue Technologie eine wesentliche Erleichterung beim Check-in des Handgepäcks. Dank der Leistungsfähigkeit der neuen CT-Scanner ist es Passagieren zukünftig erlaubt, Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops oder Tablets im Handgepäck zu belassen. Die bisher notwendige Entnahme dieser Gegenstände entfällt damit, was eine deutliche Beschleunigung des Kontrollvorgangs bewirken soll. Die CT-Technologie liefert detaillierte dreidimensionale Bilder des Handgepäcks, was eine präzisere und schnellere Analyse des Inhalts durch das Sicherheitspersonal ermöglicht. Die Modernisierung der Sicherheitskontrolle im größten der drei Check-in-Bereiche des Flughafens ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität. Durch die optimierte Infrastruktur wird erwartet, dass die Wartezeiten an den Kontrollstellen verkürzt werden können, insbesondere zu Stoßzeiten. Diese Maßnahme folgt internationalen Beispielen, bei denen große Flughäfen wie London-City oder Helsinki bereits ähnliche CT-Scanner erfolgreich im Einsatz haben, um den Passagierkomfort zu steigern und gleichzeitig die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Die vollständige Modernisierung der Sicherheitskontrollstelle wird in den kommenden Monaten in mehreren Phasen erfolgen. Mit der jetzigen Inbetriebnahme des ersten modernisierten Geschosses beginnt die Umsetzung des Gesamtprojekts. Der Flughafen Zürich reagiert damit auf die steigenden Passagierzahlen und die Notwendigkeit, moderne,

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FAA ordnet Zwangskontrollen für Boeing 717 an: Landegestellsicherungen müssen wegen Rissbildung geprüft werden

Die Federal Aviation Administration (FAA), die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika, hat eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive, AD) für die Boeing 717 erlassen. Die Anweisung schreibt zwingend wiederholte Inspektionen der oberen Verriegelungsbaugruppe des Bugfahrwerks (upper lock link assembly) auf Rissbildung vor. Auslöser für diese Maßnahme war die Untersuchung eines schweren Zwischenfalls im Juni 2023, bei dem eine Boeing 717 von Delta Air Lines ohne ausgefahrenes Bugfahrwerk landen musste. Die AD betrifft knapp 100 aktive Boeing 717 in den Flotten von Delta Air Lines und Hawaiian Airlines. Angesichts des hohen Alters der Maschinen und der intensiven Nutzung auf Kurzstreckenrouten stellt die zusätzliche Wartungsbelastung für die Fluggesellschaften einen signifikanten Kostenfaktor dar, der die bereits diskutierte Ausmusterung der Flugzeugmodelle beschleunigen könnte. Die AD tritt am 2. Januar 2026 in Kraft. Der Notfall, der zur Inspektion führte Der Vorfall, der die FAA-Anweisung auslöste, ereignete sich am 28. Juni 2023, als eine Delta Boeing 717 den Anflug auf den Charlotte Douglas International Airport absolvierte. Das Bugfahrwerk ließ sich nicht ausfahren. Nach vergeblichen Versuchen der Piloten, das Fahrwerk manuell auszufahren, landete das Flugzeug letztendlich nur auf dem Hauptfahrwerk, wobei die Flugzeugnase ungestützt auf dem Boden aufsetzte. Dank der professionellen Flugführung gab es unter den 104 Personen an Bord keine Verletzten. Die Passagiere wurden nach dem Aufsetzen sicher über Notrutschen evakuiert. Der abschließende Bericht des National Transportation Safety Board (NTSB) identifizierte die Ursache des Vorfalls als einen Ermüdungsriss in der oberen Verriegelungsbaugruppe des Fahrwerks. Dieser Riss verhinderte das ordnungsgemäße Ausfahren des Fahrwerks. Die Untersuchung ergab, dass

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