Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Volotea weitet europäisches Streckennetz ab Spanien für den Sommer 2026 aus

Die spanische Fluggesellschaft Volotea hat den Ausbau ihres internationalen Flugplans für die Sommersaison 2026 bekannt gegeben. Im Fokus stehen dabei vier neue Verbindungen, welche die spanischen Standorte Menorca, Málaga und Murcia mit Zielen in Frankreich und Italien verknüpfen. Die Strategie des Unternehmens sieht vor, verstärkt Direktverbindungen zwischen kleinen und mittelgroßen europäischen Städten anzubieten, um den Passagieren zeitaufwendige Umstiege an großen Drehkreuzen zu ersparen. Ein Schwerpunkt der Expansion liegt auf dem französischen Flughafen Limoges, wo Volotea erst kürzlich eine neue Basis eröffnet hat und nun die Anbindung an die Ferienregionen am Mittelmeer massiv verstärkt. Ab dem 26. Juni 2026 startet die Verbindung von Mahón auf Menorca nach Limoges. Die Strecke wird zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient. Für die gesamte Sommersaison stellt die Fluggesellschaft auf dieser Route über 14.000 Sitzplätze zur Verfügung. Damit wächst das Portfolio von Volotea auf Menorca auf insgesamt 16 Ziele an. Zeitgleich wird Limoges auch von Málaga aus angeflogen. Dieser Dienst beginnt am 1. Juli und wird im Kernmonat August auf zwei wöchentliche Rotationen aufgestockt. Mit diesem Ausbau festigt die Airline ihre Position am Flughafen Málaga-Costa del Sol, von wo aus sie nun insgesamt 19 Destinationen ansteuert. Besondere Bedeutung kommt der Erweiterung am internationalen Flughafen der Region Murcia zu. Ab dem 28. Juni 2026 werden von dort aus neue Routen nach Lille in Nordfrankreich sowie zum Flughafen Venedig-Marco Polo in Italien eingerichtet. Beide Strecken werden zweimal pro Woche bedient und bieten jeweils eine Kapazität von rund 7.500 Sitzplätzen während der Sommermonate. Die Verbindung nach Venedig stellt

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San Diego intensiviert Freizeit- und Kulturangebot im Frühjahr 2026

Die Tourismusmetropole San Diego verzeichnet im Frühjahr 2026 eine signifikante Erweiterung ihrer Infrastruktur und ihres kulturellen Portfolios. Den Auftakt markiert die Eröffnung des Denny Sanford Elephant Valley im San Diego Zoo Safari Park am 5. März. Dieses Großprojekt umfasst weitläufige Außenanlagen und das zweistöckige Mkutano House, ein Gastronomiebetrieb mit afrikanisch inspiriertem Fokus. Zeitgleich investiert das Legoland California Resort rund 90 Millionen US-Dollar in den neuen Themenbereich „Lego Galaxy“. Herzstück dieser Erweiterung ist der „Galacticoaster“, die erste neue Achterbahn des Parks seit zwei Jahrzehnten, ergänzt durch interaktive Trainingsbereiche für Besucher. Auch im Bereich der Unterhaltung und Kulinarik werden bestehende Kapazitäten ausgebaut. Das Seven Seas Food Festival im SeaWorld San Diego präsentiert bis Ende April über 150 internationale Speisen sowie die modernisierte Anlage „Shark Encounter“, die den Bestand an Haiarten im Park deutlich vergrößert. Die lokale Gastronomie verzeichnet ebenfalls Zuwächse: Im Stadtteil North Park eröffnete die Brasserie „À L’ouest“, die klassische französische Kochtechniken mit kalifornischen Weinen kombiniert. Im historischen Simon Levi Building ergänzt die neue Cocktail-Lounge „Diamond Room“ das Nachtleben, während das renommierte Restaurant „George’s at the Cove“ seine modernisierte Ocean-Dachterrasse wieder in Betrieb genommen hat. Der Kultursektor der Stadt wird durch hochkarätige Gastspiele und Auszeichnungen gestärkt. Das Museum of Contemporary Art San Diego präsentiert ab April exklusiv an der Westküste die Sammlung „Giants“ der Musiker Alicia Keys und Swizz Beatz. Musikalisch setzt das San Diego Symphony Orchestra mit dem Brahms Festival Akzente, während das Old Globe Theater mit Katie Holmes in der Hauptrolle von Ibsens „Hedda Gabler“ wirbt. Diese kulturelle Relevanz

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Hamburg bereitet sich auf den 837. Hafengeburtstag vor

Vom 8. bis zum 10. Mai 2026 verwandelt sich die Elbmetropole Hamburg in eine maritime Festmeile. Zum 837. Hafengeburtstag werden rund eine Million Besucher erwartet, die das Geschehen zwischen der Fischauktionshalle und der Speicherstadt verfolgen. Als besonderer Magnet gilt die große Einlaufparade am Freitag, bei der über 100 Wasserfahrzeuge, angeführt von der norwegischen Dreimastbark „Statsraad Lehmkuhl“, elbaufwärts ziehen. Neben historischen Seglern präsentieren sich moderne Flotteneinheiten der Marine, des Zolls und der Bundespolizei dem Publikum. Das Fest erstreckt sich über mehrere Standorte, darunter die Landungsbrücken, den Sandtorhafen und den Museumshafen Oevelgönne. Das diesjährige Programm setzt verstärkt auf technologische Vorführungen und maritime Einsatzsimulationen. Ein Novum ist die Präsentation der Wasserschutzpolizei unter dem Titel „110 auf dem Wasser“, bei der polizeiliche Manöver live demonstriert werden. Auch die Arbeit der Lotsen wird durch Hubschrauberabseilmanöver auf dem Museumsschiff „Cap San Diego“ veranschaulicht. Zu den bewährten Höhepunkten zählt das Schlepperballett am Samstagnachmittag, bei dem tonnenschwere Assistenzschiffe eine choreografierte Darbietung zur Musik zeigen. Zeitgleich dient die „AIDAperla“ als schwimmende Kulisse für die Abendinszenierungen, die in einem großen Feuerwerk am Samstagabend gipfeln. Internationalen Flair bringt die „Liverpool City Region“ als offizieller Länderpartner nach Hamburg. Im Binnenhafen wird die britische Gastkultur präsentiert, was die historischen Handelsbeziehungen zwischen den beiden Hafenstädten unterstreicht. Sportlich wird es erstmals an der Schaartorschleuse, wo in einer neuen Arena Drachenboot- und Ruderrennen ausgetragen werden. Parallel dazu bietet die „Open Ship“-Aktion Interessierten die Möglichkeit, die Decks zahlreicher Forschungs- und Traditionsschiffe zu besichtigen. Die Veranstaltung kombiniert damit klassische Volksfestelemente an Land mit hochspezialisierten Vorführungen modernster Seefahrttechnik auf

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Air Baltic verzeichnet Rekordumsatz bei reduziertem Nettoverlust

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihre Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und dabei einen historischen Höchstwert beim Umsatz erzielt. Mit 779,3 Millionen Euro stiegen die Erlöse um 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den Passagierzahlen im eigenen Streckennetz konnte mit 5,2 Millionen Reisenden ein neuer Bestwert markiert werden, während die Gesamtzahl der beförderten Passagiere inklusive des Charter- und ACMI-Geschäfts auf 8,7 Millionen anstieg. Trotz eines schwierigen ersten Halbjahres gelang es dem Unternehmen, den Nettoverlust signifikant von 118,2 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 44,3 Millionen Euro im Berichtszeitraum zu senken. Das operative Ergebnis wurde maßgeblich durch branchenweite Herausforderungen bei der Triebwerkswartung beeinflusst. Verzögerungen in den Werkstätten führten zu einer eingeschränkten Flugzeugverfügbarkeit, worauf Air Baltic mit der Anmietung externer Kapazitäten (Wet-Lease) reagierte. Diese notwendigen Anpassungen sowie allgemein gestiegene Betriebskosten drückten das bereinigte EBITDAR auf 143,9 Millionen Euro, was einer Marge von 18,5 % entspricht. Dennoch profitierte die Airline in der zweiten Jahreshälfte von einer disziplinierten Preisstrategie und einer anziehenden Nachfrage in den Kernmärkten des Baltikums. Positive Währungseffekte durch die Neubewertung von US-Dollar-Verbindlichkeiten trugen zusätzlich zur Ergebnisverbesserung bei. Ein zentraler Pfeiler der Unternehmensstrategie blieb 2025 der Ausbau des ACMI-Geschäfts (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance). Die Anzahl der Flüge für andere Fluggesellschaften stieg um 15 % auf insgesamt 30.100 Einsätze. Mit einer Flotte von mittlerweile 51 Airbus A220-300 festigte Air Baltic seine Position als weltweit größter Betreiber dieses Typs. Parallel dazu investierte die Gesellschaft massiv in die Infrastruktur am Standort Riga: Die Inbetriebnahme des neuen „Baltic Cargo Hub“ sowie

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Lufthansa sichert trotz Pilotenstreiks mehr als die Hälfte des Flugprogramms

Die Lufthansa hat für den 12. und 13. März 2026 einen umfangreichen Sonderflugplan in Kraft gesetzt, um auf den ganztägigen Streikaufruf der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zu reagieren. Nach Konzernangaben können trotz des Arbeitskampfes über 50 Prozent des regulären Flugbetriebs aufrechterhalten werden. Besonders stabil zeigt sich das Angebot auf der Langstrecke, wo rund 60 Prozent der geplanten Verbindungen bedient werden. Um die Auswirkungen für die Passagiere zu minimieren, setzt die Fluggesellschaft auf den Einsatz von größerem Fluggerät sowie auf die Unterstützung durch Partnerairlines und andere Konzerntöchter wie Lufthansa City Airlines, die nicht vom Streik betroffen sind. Hintergrund des Arbeitskampfes sind festgefahrene Tarifverhandlungen, bei denen die Gewerkschaft deutliche Gehaltssteigerungen sowie Verbesserungen bei der Dienstplangestaltung fordert. Der Streik trifft die Hubs Frankfurt und München zu einer Zeit, in der das Passagieraufkommen aufgrund saisonaler Effekte bereits wieder ansteigt. Die Geschäftsführung betonte, dass zahlreiche Piloten auf freiwilliger Basis ihren Dienst antreten, was die Durchführung des Sonderflugplans erst ermöglicht. Eine Besonderheit stellt die Ausklammerung von Flügen in den Nahen Osten dar. Die Vereinigung Cockpit hat zugestimmt, Verbindungen in diese Region, wie etwa den Flug von Frankfurt nach Riad, aufgrund der geopolitischen Lage nicht zu bestreiken, um die Versorgungssicherheit und Mobilität in Krisengebieten nicht zu gefährden. Lufthansa Cargo zeigt sich von den Streikmaßnahmen weitgehend unbeeindruckt und plant, über 80 Prozent des Frachtflugprogramms zu absolvieren. Dies wird unter anderem durch den Einsatz von Maschinen erreicht, die von Crews außerhalb des Geltungsbereichs der aktuellen Tarifauseinandersetzung betrieben werden. Auch die Tochtergesellschaft Lufthansa CityLine, die am Donnerstag ebenfalls bestreikt wird,

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Flughafen Wien Gruppe: Internationales Wachstum stützt Konzernergebnis im Februar 2026

Die Flughafen Wien Gruppe blickt auf einen operativ erfolgreichen Februar 2026 zurück. Mit einem Zuwachs von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat konnte die Gruppe, bestehend aus dem Heimatstandort Wien sowie den Beteiligungen in Malta und Kosice, insgesamt 2.644.359 Passagiere abfertigen. Während der Standort Wien ein moderates Wachstum verzeichnete, fungierten die ausländischen Standorte als dynamische Wachstumstreiber. Besonders hervorzuheben ist dabei die Entwicklung am Flughafen Kosice, der mit einem Passagierplus von über 37 Prozent ein außergewöhnliches Ergebnis erzielte. Auch der Malta Airport konnte mit einer zweistelligen Zuwachsrate signifikant zum Gesamtergebnis beitragen. Trotz der seit Ende Februar bestehenden Einschränkungen im Luftraum über dem Nahen Osten blieben die Auswirkungen auf die Verkehrsstatistik des Berichtsmonats marginal. Die kumulierten Zahlen für die ersten beiden Monate des Jahres bestätigen den positiven Trend mit einem konzernweiten Passagierplus von 5,4 Prozent. Neben dem Personenverkehr entwickelte sich auch das Frachtgeschäft stabil, wobei insbesondere in Wien ein deutliches Plus beim Cargo-Aufkommen registriert wurde. Stabilität am Standort Wien durch Transitverkehr Am Flughafen Wien-Schwechat wurden im Februar 1.933.586 Reisende gezählt, was einer Steigerung von 1,7 Prozent entspricht. Bei genauerer Betrachtung der Daten zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild der Passagierströme. Während die Zahl der Lokalpassagiere mit 1.568.911 Personen nahezu stagnierte (+0,1 Prozent) und das Transferaufkommen sogar leicht um 0,4 Prozent auf 324.872 Reisende zurückging, resultiert das Gesamtwachstum maßgeblich aus dem Bereich der Transitpassagiere. Dieser Effekt ist primär auf technische Zwischenlandungen zurückzuführen. So nutzt unter anderem Air India den Standort Wien verstärkt für Tankstopps auf ihren Langstreckenverbindungen. Da die Passagiere bei diesen Aufenthalten

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Life Flight Network modernisiert Rettungsflotte mit zwölf Pilatus PC-12 PRO

Der US-amerikanische Luftrettungsdienst Life Flight Network hat eine weitreichende Kooperation mit dem Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst die Festbestellung von zwölf Maschinen des Typs PC-12 PRO sowie zusätzliche Optionen zur künftigen Flottenausweitung über einen Zeitraum von zehn Jahren. Life Flight Network fungiert damit als Erstkunde für die medizinisch konfigurierte Variante dieses Modells in den Vereinigten Staaten. Die Auslieferung der neuen Turboprop-Maschinen soll im Jahr 2027 beginnen. Die Flugzeuge werden am Pilatus-Standort in Broomfield, Colorado, endgefertigt und speziell für den intensivmedizinischen Patiententransport ausgestattet, um die Versorgungskapazitäten im pazifischen Nordwesten, im Intermountain-Westen und auf Hawaii sicherzustellen. Die Entscheidung für den PC-12 PRO basiert auf der technologischen Weiterentwicklung der Plattform, die insbesondere im Bereich der Avionik neue Maßstäbe setzt. Das Flugzeug ist mit dem Garmin G3000 Prime System ausgerüstet, das die Arbeitsbelastung für Piloten reduziert und die Präzision bei Instrumentenanflügen erhöht. Ein wesentliches Sicherheitsmerkmal der neuen Flotte ist die Integration der „Safety Autoland“-Technologie. Dieses System ermöglicht im Notfall eine vollautomatische Landung auf dem nächstgelegenen geeigneten Flugplatz, falls der Pilot handlungsunfähig werden sollte. Für einen medizinischen Betreiber, der häufig unter schwierigen geografischen und meteorologischen Bedingungen operiert, stellt diese Funktion eine kritische Redundanz dar. Die operative Vielseitigkeit des einmotorigen Turboprops ist ein entscheidender Faktor für die Einsätze in abgelegenen Gebieten. Der PC-12 PRO zeichnet sich durch seine Kurzstart- und Landeeigenschaften (STOL) aus, die den Betrieb auf unbefestigten oder kurzen Pisten ermöglichen, die für herkömmliche Rettungsjets unerreichbar sind. Das Interieur der Medevac-Version wird in den USA gefertigt und bietet ausreichend Platz für modernste

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Betriebliche Entwicklung der Fraport-Gruppe: Stabilität in Frankfurt und dynamisches Wachstum an internationalen Standorten

Der Frankfurter Flughafen hat das Geschäftsjahr 2026 mit einer soliden, wenn auch von externen Faktoren gebremsten Performance im Februar fortgesetzt. Mit rund 3,9 Millionen Fluggästen blieb das Passagieraufkommen am größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz im Vergleich zum Vorjahresmonat weitgehend stabil. Während die Nachfrage nach Flugreisen grundsätzlich ungebrochen hoch war, verhinderten eine Serie von Arbeitskämpfen sowie schwierige Witterungsbedingungen ein deutlicheres Wachstum. Nach internen Berechnungen der Fraport AG führten Streikmaßnahmen verschiedener Berufsgruppen sowie winterliche Wetterlagen zu zahlreichen Flugstreichungen, von denen insgesamt etwa 70.000 Reisende unmittelbar betroffen waren. Trotz dieser Hemmnisse im Passagierverkehr konnte der Standort Frankfurt im Frachtgeschäft zulegen, was die Bedeutung des Flughafens als zentrale Logistikdrehscheibe in Europa unterstreicht. Ein konträres Bild zeigt sich beim Blick auf das internationale Portfolio des Konzerns: An den meisten ausländischen Beteiligungsflughäfen, insbesondere in Slowenien, Brasilien und Griechenland, wurden signifikante Zuwachsraten verzeichnet, die das Gesamtergebnis der Fraport-Gruppe stützten und zu einem konzernweiten Passagierplus von 3,1 Prozent führten. Logistik und Flugbewegungen am Standort Frankfurt Im Bereich des Güterumschlags verzeichnete Frankfurt im Februar 2026 eine positive Tendenz. Das gesamte Cargo-Aufkommen, das sich aus Luftfracht und Luftpost zusammensetzt, stieg im Vorjahresvergleich um 4,8 Prozent auf insgesamt 159.362 Tonnen. Diese Entwicklung spiegelt die Erholung globaler Lieferketten und die anhaltend hohe Nachfrage nach schnellen Transportwegen für hochwertige Industriegüter wider. Frankfurt profitiert hierbei von seiner hochmodernen Infrastruktur und der engen Verzahnung mit den internationalen Frachtnetzwerken der großen Linienfluggesellschaften. Interessanterweise korreliert das Frachtwachstum nicht mit einer Zunahme der Flugbewegungen. Im Gegenteil: Die Zahl der Starts und Landungen ging im Berichtsmonat um 2,9 Prozent auf 29.320

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Neuausrichtung der Gastronomie im neuen Terminal 1-Pier am Flughafen München

Der Flughafen München erweitert sein kulinarisches Angebot im neu gestalteten Terminal 1-Pier durch fünf spezialisierte Gastronomiebetriebe. Die operative Führung der neuen Einheiten übernimmt die Allresto Flughafen München Hotel und Gaststätten GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH. Die Konzepte wurden entwickelt, um das Serviceprofil am bayerischen Luftfahrt-Drehkreuz zu schärfen und unterschiedliche Passagierbedürfnisse – vom schnellen Snack im öffentlichen Bereich bis hin zum gehobenen Service im Sicherheitsbereich – abzudecken. Im Fokus steht dabei die Verknüpfung lokaler Markenidentitäten mit internationalen Standards der Systemgastronomie. Zentraler Bestandteil des Portfolios ist die Präsenz der Münchner Traditionsmarke Käfer. In einem exklusiv gestalteten Restaurant mit rund 70 Sitzplätzen werden Klassiker wie Wiener Schnitzel und Beef Tatar angeboten, ergänzt durch eine offene Show-Küche. Als Erweiterung fungiert das Konzept „the ODEON by Käfer“, das mit 90 Plätzen urbane Barkultur und Feinkost-Elemente kombiniert. Ein architektonisches Merkmal dieses Bereichs ist ein großflächiger, gläserner Weinklimaschrank, der über 100 internationale Weinsorten präsentiert. Diese Ansiedlung unterstreicht die Strategie des Flughafens, namhafte lokale Unternehmen in die Infrastruktur einzubinden, um die regionale Identität des Standorts zu betonen. Ergänzt wird das Angebot durch die „Cucina Popolare“, ein italienisches Restaurantkonzept mit über 120 Sitzplätzen, das auf traditionelle Pizza- und Pastagerichte setzt. Für Reisende mit begrenztem Zeitbudget wurde das Multi-Brand-Konzept „Münchner Leibspeise“ implementiert. Hier werden an verschiedenen Food-Stationen bayerische Spezialitäten wie halbe Hendl neben internationalen Angeboten der Marke „Pommes Freunde“ sowie asiatischen Gerichten serviert. Digitale Self-Order-Terminals sollen hier die Abfertigungsgeschwindigkeit erhöhen. Im öffentlichen Bereich des Piers wird zudem ein dritter Standort der Kette „dean&david“ eröffnet, der auf Salate,

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Verdi-Tarifabschluss für City Airlines erwartet

Die strukturelle Umgestaltung des Lufthansa-Konzerns erreicht eine entscheidende Phase. Nach intensiven Verhandlungen steht die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nach eigenen Angaben kurz vor einem Abschluss zur Ersttarifierung der neuen Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines. Das Vorhaben, die Drehkreuze Frankfurt und München mit einer kosteneffizienteren Struktur zu vernetzen, rückt damit in greifbare Nähe. Nachdem die Gespräche im Januar 2026 durch kurzfristige Angebotsrücknahmen seitens der Arbeitgeberseite ins Stocken geraten waren, deutet nun alles auf eine Einigung in der laufenden Woche hin. Dieser Abschluss ist von besonderer strategischer Bedeutung, da City Airlines langfristig die bisherige Tochtergesellschaft Cityline ersetzen soll. Für die etablierten Fachgewerkschaften Vereinigung Cockpit und Ufo stellt die Verhandlungsführung durch Verdi eine Zäsur dar, da sie traditionell die Interessen des fliegenden Personals im Konzern vertreten. Mit der neuen Tarifstruktur zielt die Lufthansa darauf ab, die Personalkosten im Zubringerverkehr durch eine engere Orientierung an internationalen Mindeststandards und Gehaltstabellen von Konzerntöchtern wie Discover Airlines zu optimieren. Die strategische Rolle der City Airlines im Konzerngefüge Lufthansa City Airlines wurde mit dem klaren Auftrag gegründet, die Wettbewerbsfähigkeit auf der Kurz- und Mittelstrecke zu sichern. Das bisherige Modell der Lufthansa Cityline, das über Jahrzehnte die Zubringerflüge für die großen Hubs leistete, gilt innerhalb des Konzernmanagements aufgrund gewachsener Tarifstrukturen als zu kostenintensiv. Der Plan sieht vor, Cityline sukzessive zu verkleinern und bis spätestens 2027 vollständig durch City Airlines abzulösen. Dieser Prozess findet vor dem Hintergrund eines harten Verdrängungswettbewerbs an den europäischen Drehkreuzen statt. Die Neuaufstellung erlaubt es dem Konzern, Arbeitsbedingungen und Gehaltsstrukturen von Grund auf neu zu definieren. Während Cityline an

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