Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Discover Airlines eröffnet Flüge von Frankfurt zur nördlichsten Destination der Lufthansa Group

Die Fluggesellschaft Discover Airlines hat einen neuen Liniendienst zwischen Frankfurt am Main und Alta in Norwegen aufgenommen. Mit dieser Verbindung bedient die Freizeitfluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns nun das nördlichste europäische Ziel der gesamten Gruppe und bietet die einzige direkte Flugverbindung aus Deutschland in die arktische Stadt. Der Erstflug unter der Flugnummer 4Y1302 landete am 4. Dezember nach einer Flugzeit von dreieinhalb Stunden in Alta, das in der norwegischen Provinz Finnmark liegt. Discover Airlines wird die Strecke Frankfurt–Alta saisonal von Dezember bis Mitte April mit bis zu zwei wöchentlichen Umläufen, jeweils donnerstags und sonntags, bedienen. Diese Erweiterung des Streckennetzes in Nordeuropa reagiert auf die stark gestiegene Nachfrage nach Winter- und Arktisreisen in den letzten Jahren, insbesondere bei deutschen Touristen. Die Region gilt durch ihre geographische Lage und die geringe Lichtverschmutzung als einer der besten Orte weltweit zur Beobachtung der Nordlichter (Aurora Borealis) von Herbst bis in das Frühjahr. Alta ist bekannt als die „Stadt der Nordlichter“ und dient als Ausgangspunkt für diverse arktische Freizeitaktivitäten. Dazu zählen Hundeschlittenfahrten, Skiexpeditionen, Aufenthalte in Eishotels, Walbeobachtungen und Eisfischen. Die Region, die auch für ihre Kultur und Geschichte bekannt ist, profitiert stark von der neuen Direktverbindung. Die Verfügbarkeit der Flüge über die Kanäle von Discover Airlines, der Muttergesellschaft Lufthansa sowie über Reisebüros erleichtert deutschen Reisenden den Zugang zur arktischen Region. Alta ist nach Evenes und Bodø die dritte norwegische Destination und die insgesamt fünfte in Nordeuropa, welche Discover Airlines anfliegt. Ganzjährig bedient die Airline bereits Evenes, Kittilä in Finnland und Reykjavík in Island, während Bodø saisonal ab

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Lufthansa: Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn für Bodenpersonal

Die deutsche Luftfahrtindustrie steht vor dem nächsten großen Tarifkonflikt: Die Gewerkschaft Verdi hat offiziell ihre Forderungen für die anstehende Verhandlungsrunde für die mehr als 20.000 Beschäftigten des Lufthansa-Bodenpersonals präsentiert. Die Hauptforderungen umfassen eine Lohnsteigerung von sechs Prozent oder alternativ mindestens 250 Euro mehr Monatsgehalt. Angesichts des anhaltenden Kostendrucks und des laufenden Restrukturierungsprogramms „Turnaround“ bei der Lufthansa zeichnet sich eine konfliktreiche Auseinandersetzung ab. Der Tarifstreit betrifft Beschäftigte in rund 25 Betrieben der Kernmarken Lufthansa Airlines, Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo. Die Gewerkschaft untermauert ihre Forderungen nicht nur mit Verweisen auf gestiegene Lebenshaltungskosten, sondern auch mit der Notwendigkeit, niedrigere Gehälter in technischen Bereichen im Vergleich zur Konkurrenz zu korrigieren. Schutz des Personals gegen Ausgliederung und Lohnsenkungen Über die reinen Lohnforderungen hinaus setzt Verdi einen klaren Fokus auf den Schutz vor Stellenabbau und der Ausgliederung von Aufgaben in Tochterfirmen, die mit niedrigeren Tarifverträgen operieren. Verhandlungsführer Marvin Reschinsky betonte, dass die Gewerkschaft einen Ausgliederungsschutz durchsetzen wolle, um die negativen Auswirkungen des konzernweiten Sparprogramms „Turnaround“ abzufedern. Ein konkreter Brennpunkt ist das Drehkreuz München, wo die Beschäftigten der Passagierabfertigung in eine neue, von Lufthansa übernommene Gesellschaft mit Tarifen, die 20 Prozent unter dem bisherigen Niveau liegen, wechseln sollten. Christiane Mindermann, die in diesem Bereich in München tätig ist, beschrieb die daraus resultierende Belastung der Stimmung und die Existenzängste der Mitarbeiter, die befürchten, sich die hohen Mieten im Raum München nicht mehr leisten zu können. Diese Forderung zielt darauf ab, das Prinzip der gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit innerhalb des Konzerns zu wahren und einen Verdrängungswettbewerb nach

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Viagogo und Booking.com kooperieren zur Vereinfachung von Eventreisen

Der globale Ticketmarktplatz Viagogo und die Reiseplattform Booking.com haben eine neue Partnerschaft zur Vereinfachung des sogenannten „Gig-Tripping“-Trends bekannt gegeben. Durch diese branchenweit erste Kooperation können Fans, die Eintrittskarten über Viagogo erwerben, unmittelbar im Anschluss Hotels, Flüge, Mietwagen und weitere Reiseleistungen über Booking.com hinzubuchen. Ziel ist es, die Planung kompletter Event-Erlebnisse aus einer Hand zu ermöglichen. Diese Integration reagiert auf das weltweit wachsende Phänomen des gezielten Reisens zu Konzerten, Sportveranstaltungen und kulturellen Events. Viagogo-Daten für das Jahr 2024 belegen die Bedeutung dieses Trends, insbesondere für deutsche Fans: Die beliebtesten Reiseziele im Ausland waren London, Amsterdam und Madrid. Im Jahr 2025 reisten elf Prozent mehr deutsche Fans zu internationalen Veranstaltungen als noch im Vorjahr. Während die Zahl internationaler Fans, die nach Deutschland reisten, nach einem starken Peak im Jahr 2024 (plus 251 Prozent) im Jahr 2025 auf das Niveau von 2023 zurückkehrte, bleibt das Interesse an länderübergreifenden Event-Reisen hoch. Shaun Stewart, VP of Direct Issuance bei Viagogo, hob hervor, dass Live-Veranstaltungen ein zentraler Treiber für den weltweiten Reiseverkehr seien. Die Partnerschaft mit Booking.com mache es nun einfacher, die gesamte Reiseplanung direkt nach dem Ticketkauf auf einer vertrauten Plattform abzuwickeln. Nach dem Ticketerwerb erhalten Kunden maßgeschneiderte Angebote für Unterkünfte in Veranstaltungsnähe, Flüge, Mietwagen sowie lokale Sehenswürdigkeiten und Touren. Die Partnerschaft ist seit Anfang November 2025 auf der Website und in der App von Viagogo in Deutschland, Großbritannien und weiteren europäischen Märkten integriert. Cintia O. Tavella Gomez, Director of Partnerships bei Booking.com, betonte, dass das breite Angebot an Reisedienstleistungen von Booking.com den Viagogo-Marktplatz ideal

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Serie ungeplanter Zwischenfälle: Boeing 717 von Delta Air Lines meldet wiederholt Geruchsprobleme

Ein Regionalflugzeug des Typs Boeing 717-200 von Delta Air Lines, das planmäßig zwischen St. Louis und Detroit verkehren sollte, musste kürzlich kurz nach dem Start zum Ausgangsflughafen zurückkehren. Der Grund für die ungeplante Landung war das Auftreten eines sauren Geruchs in der Kabine. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Ereignisse in der kommerziellen Luftfahrt im laufenden Jahr ein und wirft Fragen hinsichtlich der technischen Ursachen und der Wartung älterer Flugzeugmuster auf. Das betroffene, 25 Jahre alte Flugzeug mit der Registrierung N935AT, verbrachte nach der ersten Umkehr zwei Tage am Boden, bevor es den Betrieb wieder aufnahm und kurz darauf in einen weiteren, ähnlichen Vorfall verwickelt war. Chronologie des Geruchsvorfalls in St. Louis Der erste Vorfall ereignete sich am 2. Dezember, als der Flug DL9962 von Delta Air Lines vom Lambert St. Louis International Airport (STL) in Missouri nach Detroit Wayne County (DTW) in Michigan unterwegs war. Die Flugnummer DL9962 deutet auf einen Überführungsflug ohne reguläre Passagiere hin, da sie auf dieser 90-minütigen Strecke untypisch ist und Berichten zufolge nur zwei Piloten an Bord waren. Das Flugzeug startete um 10:59 Uhr. Kurz nach dem Abheben, auf einer Höhe von 5.000 Fuß, meldeten die Piloten den sauren Geruch in der Kabine, woraufhin sie die Entscheidung zur sofortigen Umkehr trafen. Bereits um 11:12 Uhr, nur 13 Minuten nach dem Start, war die Boeing 717 wieder sicher in St. Louis gelandet. Nach der Landung hielt das Flugzeug fünf Minuten auf der Piste 29 an, der gleichen, von der es gestartet war, bevor

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Air-to-Air-Fotograf gewährt Einblicke in riskante Luftbilddisziplin

In der neuesten Ausgabe des Podcasts „Click Boom Flash“ der c’t Fotografie hat der Air-to-Air-Fotograf Dr. Markus Völter faszinierende Einblicke in die anspruchsvolle Disziplin der Flugzeugfotografie aus der Luft gegeben. Diese Art der Fotografie, bei der zwei Flugzeuge in enger Formation fliegen, um eine Maschine in der Luft aufzunehmen, erfordert höchste Präzision, akribische Planung und uneingeschränktes Vertrauen zwischen Pilot und Fotograf. Völter, ein promovierter Informatiker, der seine Leidenschaft für die Luftfahrt mit der Fotografie verbunden hat, unterstreicht, dass Improvisation in diesem Metier strengstens tabu ist. Dr. Markus Völter betonte im Gespräch, dass die Air-to-Air-Fotografie eine extreme Herausforderung für Mensch und Technik darstellt. Die Aufnahmen entstehen oft, während der Fotograf rückwärts in einem offenen Flugzeug sitzt und dem Wind mit Geschwindigkeiten von über 150 km/h ausgesetzt ist. Daher sei jedes Kommando zwischen dem fotografierenden und dem zu fotografierenden Flugzeug im Voraus genauestens abzusprechen. Vertrauen und Disziplin bilden die Grundlage für gelungene Aufnahmen, da unvorsichtiges Agieren in so geringem Abstand zu riskanten Situationen führen kann. Dieses Zusammenspiel von technischem Know-how in der Fotografie und fliegerischer Präzision macht Air-to-Air zu einer Nische der Luftfahrtfotografie, die nur wenige beherrschen. Technisch gesehen stellen die starken Vibrationen in der Luft den größten Feind der Bilder dar. Um diesem entgegenzuwirken, arbeitet Völter mit langen Belichtungszeiten und setzt auf ruhig und diszipliniert geflogene Formationen. Der Fotograf schwärmt davon, dass perfekte Aufnahmen oft entstehen, wenn sich die Sonne exakt auf der Propellerscheibe spiegelt – ein Detail, das nur durch perfekte Abstimmung aller Beteiligten erzielt werden kann. Trotz des zunehmenden

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Major Airlines erwerben strategische Anteile an regionalem US-Flugverkehrsanbieter

Die beiden größten US-amerikanischen Fluggesellschaften, Delta Air Lines und United Airlines, haben im Rahmen einer größeren Konsolidierung im regionalen Flugverkehr Minderheitsbeteiligungen an der Republic Airways Holdings erworben. Diese strategischen Investitionen stehen im direkten Zusammenhang mit der Fusion von Republic Airways und der Mesa Air Group, einem weiteren wichtigen Akteur im Segment der Regionalflüge. United Airlines sicherte sich dabei eine Beteiligung von 18,2 Prozent an Republic, was über 7,7 Millionen Aktien entspricht. Zeitgleich erwarb Delta Air Lines eine Beteiligung von 14,4 Prozent, repräsentiert durch knapp 6,8 Millionen Aktien. Diese Transaktionen, die in separaten Einreichungen bei der US-Börsenaufsicht (SEC) am 3. und 5. Dezember offengelegt wurden, verdeutlichen die anhaltende strategische Verflechtung zwischen den großen US-Netzwerk-Carriern und ihren regionalen Partnern. Hintergründe der Beteiligungen im Regionalverkehr Der Erwerb von Anteilen an Republic Airways durch Delta und United ist eine direkte Folge und zugleich ein integraler Bestandteil der kürzlich abgeschlossenen Fusion von Republic Airways Holdings mit der Mesa Air Group. Solche Beteiligungen sind in der amerikanischen Luftfahrtindustrie keine Seltenheit. Große Fluggesellschaften – sogenannte Mainline Carrier – nutzen Minderheitsbeteiligungen an regionalen Partnern, um ihre betriebliche Kontrolle und Planungssicherheit über das Netz der Zubringerflüge zu erhöhen. Diese Regionalfluggesellschaften operieren typischerweise unter den Marken der Großen, beispielsweise als Delta Connection oder United Express, und bedienen kleinere Flughäfen oder weniger frequentierte Strecken, die für die Mainline-Flugzeuge unwirtschaftlich wären. Für Delta und United gewährleisten die nun erworbenen Anteile eine stärkere Einflussnahme auf die Geschäftsstrategie, die Flottenplanung und die operative Stabilität der neuen, größeren Republic Airways. In einem Markt, der von

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Zauberpark am Flughafen Zürich meldet Besucherrekord

Der diesjährige Zauberpark am Flughafen Zürich, eine dreiwöchige Veranstaltung, die Musik, Lichtkunst und Kinderprogramm vereinte, ist am 7. Dezember 2025 erfolgreich zu Ende gegangen und verzeichnete einen Besucherrekord. Vom 19. November bis zum 7. Dezember strömten knapp 40.000 Menschen auf das Gelände, um die Atmosphäre zwischen den leuchtenden Installationen und den Open-Air-Konzerten zu genießen. Die Veranstaltung, die den Flughafenpark in ein buntes Universum aus Licht und Klang verwandelte, bestätigte damit erneut ihren Stellenwert als vorweihnachtliches Highlight in der Region Zürich. Das musikalische Programm bot eine breite Palette an Acts. Die Eröffnung gestaltete die bekannte Berliner Band Culcha Candela, während das Finale von Bligg mit einer eigens konzipierten „Wiehnachtsshow“ bestritten wurde. Weitere namhafte Künstler wie Megawatt, Mighty Oaks, ClockClock und Lo & Leduc im Rahmen der jährlichen ZKB Night traten auf. Traditionell sorgten in den frühen Abendstunden spezielle Kinderprogramme für Unterhaltung, darunter Auftritte von Andrew Bond, den Schwiizergoofe und erstmals den ChinderHelde sowie der Komiker Peach Weber. Die Vielfalt des Angebots, von Musik über Kunst bis hin zu kulinarischen Genüssen im Genussdorf, zog ein generationenübergreifendes Publikum an. Ein wesentliches Merkmal des Zauberparks war die Präsentation von 17 Lichtkunstinstallationen von Kunstschaffenden aus der Schweiz und ganz Europa. Ein Highlight war die interaktive Installation „Quantum Jungle“, die mit über 1.000 Metallfedern auf Berührung reagierte. Ebenfalls besonders beachtet wurde das flächenmäßig größte Lichtkunstwerk, das jemals im Zauberpark gezeigt wurde: das „Globoscope“ des französischen Collectif Coin mit 216 leuchtenden Kugeln. Darüber hinaus legte die Veranstaltung Wert auf Inklusion: In Zusammenarbeit mit der Stiftung Denk an

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DHL präsentiert Höhepunkte des Jahres: Spektakuläre Transporte von Antilopen bis zur Formel-1-Ikone

Die DHL Group, ein weltweit agierendes Logistikunternehmen, hat die fünf ungewöhnlichsten Transporte vorgestellt, die das Unternehmen im Jahr 2025 durchgeführt hat. Abseits der regulären Beförderung von Paketen und Fracht waren die Spezialaufträge von hohem logistischen Anspruch und öffentlichem Interesse geprägt. Die Palette der Güter reichte von seltenen Wildtieren über wertvolle Kunstobjekte bis hin zu einem emotional aufgeladenen Motorsport-Erinnerungsstück. Diese außergewöhnlichen Aufträge unterstreichen die Notwendigkeit von Präzision und internationaler Kooperation im Bereich der Speziallogistik. Ein zentrales Projekt im Februar 2025 war der Transport von 17 seltenen Bergbongo-Antilopen über 13.000 Kilometer von Florida in den USA bis zu einem Wildtierreservat am Mount Kenya. Die vom Aussterben bedrohte Art, von der in freier Wildbahn weniger als 100 Exemplare existieren, wurde in speziell angefertigten Transportboxen per Sonderflug in ihre ursprüngliche Heimat gebracht, um dort eine gesicherte Fortpflanzung zu ermöglichen. Ebenfalls im Fokus des Tierschutzes stand die Verlegung des jungen Pavians Saadoon, der im November 2025 aus Bahrain nach Dschibuti in Ostafrika transportiert wurde. Der Pavian, ein Opfer des illegalen Wildtierhandels, benötigte eine Umgebung, die seinem Ökosystem besser entsprach, und wurde in einer Auffangstation untergebracht, die ihm eine Eingewöhnung und spätere Auswilderung ermöglichen soll. Ein weiterer Transport, der weltweit Beachtung fand, war die Reise eines besonderen Helms, der von allen 20 noch lebenden Formel-1-Weltmeistern signiert wurde. Der Helm reiste im März 2025 unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen von der Schweiz über Kontinente, darunter Spanien, Großbritannien und Brasilien. Besonders emotional war die Signatur von Michael Schumacher, dessen Initialen „M.S.“ mit Unterstützung seiner Frau Corinna auf dem Helm angebracht

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Philippinische Cebu Pacific startet Direktflüge zwischen Manila und Riad

Die größte Billigfluggesellschaft der Philippinen, Cebu Pacific (CEB), hat die Einführung direkter Flugverbindungen zwischen dem Manila International Airport (MNL) und dem King Khalid International Airport (RUH) in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, bekannt gegeben. Die neue Langstreckenverbindung startet am 1. März 2026 und soll vor allem den philippinischen Wanderarbeitern (Overseas Filipino Workers, OFWs) in Saudi-Arabien eine kostengünstigere und direktere Reisemöglichkeit bieten. Die Fluggesellschaft wird die Strecke mit vier wöchentlichen Umläufen bedienen. Mit der Aufnahme von Riad in ihr Streckennetz erweitert Cebu Pacific ihre Präsenz im Nahen Osten und festigt ihr Engagement, zuverlässige und erschwingliche Verbindungen für Filipinos weltweit anzubieten. Die Airline wirbt damit, dass Passagiere auf Hin- und Rückflügen im Vergleich zu anderen Reisemöglichkeiten auf dieser Route bis zu 57 Prozent der Kosten einsparen können. Strategischer Fokus auf den Markt der philippinischen Arbeitskräfte Der Entscheidung von Cebu Pacific, die Route Manila–Riad zu lancieren, liegt eine klare strategische Ausrichtung auf den OFW-Markt zugrunde. Die große Zahl philippinischer Arbeitskräfte, die in Saudi-Arabien in Sektoren wie dem Gesundheitswesen, der Gastfreundschaft, dem Baugewerbe und der Hausarbeit beschäftigt sind, stellt eine bedeutende Kundengruppe dar. Schätzungen zufolge leben und arbeiten Hunderttausende Filipinos im Königreich Saudi-Arabien. Xander Lao, Präsident und Chief Commercial Officer von Cebu Pacific, betonte, dass die neue Verbindung eine direkte Antwort auf die Bedürfnisse dieser philippinischen Arbeitskräfte sei. Er würdigte die großen Opfer der OFWs, die ihre Familien unterstützen und wesentlich zur philippinischen Wirtschaft beitragen. „Die Aufnahme unseres Manila–Riad-Dienstes ist eine Möglichkeit, ihre harte Arbeit zu würdigen, indem wir es ihnen einfacher und erschwinglicher machen,

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Niederösterreich: Fahrplanwechsel bringt zahlreiche Detailverbesserungen im Regionalverkehr

Der diesjährige Fahrplanwechsel im öffentlichen Regionalverkehr Niederösterreichs tritt am 14. Dezember in Kraft und beinhaltet eine Vielzahl von kleinen und großen Anpassungen, die darauf abzielen, den Alltag von Pendlern, Schülern und Familien zu erleichtern. Laut Verkehrslandesrat Udo Landbauer wurden die Maßnahmen auf die spezifischen Bedürfnisse der Bevölkerung zugeschnitten, um Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Praktikabilität und Komfort des Angebots zu gewährleisten. Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG), die seit Ende 2024 die Gesamtverantwortung für den regionalen Busverkehr in Niederösterreich trägt, setzt damit ihre Bemühungen zur Optimierung des Verkehrsnetzes fort. Zu den konkreten Verbesserungen im Fahrplangefüge gehören die Einführung eines zusätzlichen Abendkurses auf der Linie 720 von Melk nach Krems, der insbesondere von Pendlern und Schülern nachgefragt wurde, sowie die Ausweitung des Stundentakts der Linie 411 von St. Andrä Wördern zum Bahnhof Tullnerfeld auch auf Sonn- und Feiertage. Insbesondere im Zentralraum um das Tullnerfeld wurden zahlreiche Taktverdichtungen und Routenoptimierungen vorgenommen. Beispielsweise ergibt sich durch eine neue Routenführung der Linie 411 in Kombination mit der Linie 410 von Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit ein Halbstundentakt zwischen dem Bahnhof Tullnerfeld und Kleinstaasdorf. Solche feinabgestimmten Änderungen, oft nur Minutenverschiebungen, sind laut NÖVOG-Geschäftsführern entscheidend, um Umstiege zur Bahn oder zu Anschlussbussen zu sichern und somit die Reisekette für die Fahrgäste zu verbessern. Die Anpassungen erstrecken sich über alle Regionen Niederösterreichs, vom Wald- und Weinviertel über das Mostviertel bis hin zum Industrieviertel und dem niederösterreichischen Zentralraum. Im Waldviertel wurden beispielsweise Umstiege für Schulkinder durch die Durchbindung von Kursen auf den Linien 762 und 763 in Waldkirchen und Dobersberg eliminiert. Im

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