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Angola erweitert seine Luftflotte: Airbus liefert erstes C295-Flugzeug

Die Força Aérea Nacional de Angola (FANA) hat kürzlich das erste von drei bestellten C295-Flugzeugen von Airbus Defence and Space erhalten. Diese Lieferung markiert einen bedeutenden Meilenstein für die angolanische Luftwaffe, da sie ihre Kapazitäten in den Bereichen taktischer Transport, humanitäre Einsätze und Überwachungsoperationen erheblich erweitert. Die beiden weiteren Flugzeuge, die noch folgen sollen, werden zusätzlich mit modernster Technik zur Seeüberwachung ausgestattet sein, was Angola in die Lage versetzt, seine maritimen Grenzen besser zu schützen und auf Notfälle effizient zu reagieren. Das C295-Flugzeug ist ein mittelgroßes Transportflugzeug, das sich durch seine Vielseitigkeit und Effizienz auszeichnet. Es wird in verschiedenen Konfigurationen eingesetzt, darunter Transport von Fracht und Truppen, medizinische Evakuierungen, Fallschirmabsprünge und Lastabwürfe. Diese Flexibilität macht das Flugzeug zu einem wertvollen Asset für militärische und zivile Einsätze. Die C295, die an Angola geliefert wurde, ist speziell als Transportflugzeug konfiguriert. Es wird erwartet, dass es eine zentrale Rolle bei der logistischen Unterstützung der angolanischen Streitkräfte spielt, insbesondere in abgelegenen oder schwer zugänglichen Gebieten. Diese Fähigkeit ist besonders wichtig für Angola, ein Land mit einer großen geographischen Ausdehnung und einer vielfältigen Landschaft, die von Küstenlinien bis hin zu Wüstengebieten reicht. Erweiterte Fähigkeiten durch Seeüberwachungsflugzeuge Die beiden weiteren C295-Flugzeuge, die an die angolanische Luftwaffe geliefert werden sollen, werden zusätzlich für Seeüberwachungsaufgaben ausgestattet sein. Diese Flugzeuge werden mit dem Fully Integrated Tactical System (FITS) von Airbus und einer Reihe von hochentwickelten Sensoren ausgestattet. FITS ist ein fortschrittliches System, das aus einer Reihe miteinander verbundener Bordcomputer und Anzeigen besteht. Es ermöglicht den Besatzungen, wichtige Informationen in

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Embraer erzielt bedeutenden Erfolg mit Verkauf der A-29 Super Tucano an Paraguay

Auf der Farnborough International Airshow, dem wichtigsten Ereignis der Luft- und Raumfahrtindustrie, gab Embraer den Verkauf von sechs A-29 Super Tucano an die paraguayischen Luftstreitkräfte (FAP) bekannt. Dieser Auftrag, der die Vielseitigkeit und operative Flexibilität der paraguayischen Luftstreitkräfte exponentiell erhöhen soll, umfasst Missionsausrüstung und einen Vertrag über integrierte Logistikdienstleistungen. Die Auslieferung der Flugzeuge ist ab 2025 geplant. Die A-29 Super Tucano ist ein Mehrzweckflugzeug, das für eine Vielzahl von Missionen geeignet ist. Dazu gehören bewaffnete Aufklärungsmissionen, Luftnahunterstützung, leichte Angriffsmissionen und fortgeschrittene Trainingsmissionen. Diese Vielseitigkeit macht die A-29 zu einem wertvollen Asset für jede Luftwaffe, die eine kosteneffiziente und zuverlässige Lösung für verschiedene Einsatzszenarien sucht. Mit über 260 Bestellungen und mehr als 550.000 Flugstunden, von denen 60.000 im Einsatz absolviert wurden, hat sich die A-29 als führendes Flugzeug in ihrer Kategorie etabliert. Strategische Bedeutung für Paraguay Luftwaffengeneral Júlio Rubén Fullaondo Céspedes, Kommandeur der paraguayischen Luftstreitkräfte, betonte die Bedeutung dieser Anschaffung für die nationale Sicherheit Paraguays. „Die Verteidigung ist ein öffentliches Gut, das zur Stabilität der Nation beiträgt und ein wesentliches Element für eine integrierte Entwicklung eines Landes darstellt. Dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf die nationale Souveränität, sondern auch auf alle Bereiche der Entwicklung“, sagte Céspedes. Paraguay steht vor neuen Bedrohungen wie dem Drogenhandel und der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität. Die Modernisierung der Luft- und Aufdeckungsfähigkeiten ist daher ein zentraler Bestandteil der nationalen Verteidigungsstrategie. Die A-29 Super Tucano wird Paraguay dabei unterstützen, die territoriale Integrität zu schützen und eine wirksame Souveränität über den Luftraum auszuüben. Technologische und operative Vorteile Die A-29

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Österreich und die Niederlande unterzeichnen Vertrag für Embraer C-390 Millennium

Am 22. Juli 2024 wurde auf der Farnborough International Airshow ein bedeutender Vertrag zwischen den Niederlanden und dem brasilianischen Flugzeughersteller Embraer unterzeichnet, der weitreichende Implikationen für die Lufttransportfähigkeiten in Europa hat. Im Rahmen dieser Vereinbarung sichern sich die Niederlande neun Embraer „C-390 Millennium“ Transportflugzeuge. Für Österreich, das durch diesen Vertrag vier C-390M erhält, stellt dieser Schritt einen bedeutenden Fortschritt in der Modernisierung seiner Luftstreitkräfte dar. Die Unterzeichnung markiert einen Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen und dem Hersteller und verspricht weitreichende Vorteile für die österreichische und niederländische Luftfahrtindustrie. Der Vertrag, der um 14 Uhr GMT+1 unterzeichnet wurde, umfasst nicht nur den Kauf der Transportflugzeuge, sondern auch eine umfassende Palette an Zusatzleistungen. Das Gesamtpaket beinhaltet logistische Unterstützung, Missionsausrüstung, Ausbildung für Piloten und Techniker, notwendige Infrastruktur sowie Ersatzteile. Das Budget für dieses umfassende Projekt beläuft sich auf rund eine Milliarde Euro. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner äußerte sich zuversichtlich über den Vertrag und betonte die strategische Bedeutung der neuen Transportflieger für das Österreichische Bundesheer. „Die heutige Vertragsunterzeichnung ist ein Meilenstein für das österreichische Verteidigungsministerium. Mit diesen neuen Transportfliegern werden wir am neuesten Stand der Technik sein und unseren Auftrag für militärische und humanitäre Operationen im vollen Umfang erfüllen können“, sagte Tanner. Die ersten zwei Maschinen sollen im Jahr 2028 in Österreich stationiert werden, mit einer vollständigen Auslieferung bis spätestens 2030. Einsatzmöglichkeiten und Vorteile Der Embraer C-390M ist ein vielseitiges Luftfahrzeug, das für eine Vielzahl von Missionen geeignet ist. Die Einsatzmöglichkeiten umfassen unter anderem Lufttransport für Personal und Material, medizinische Evakuierungen (MEDEVAC), und

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Bundesheer startet Ausbildung von 14 neuen Militärpiloten im Herbst 2024

Ab September 2024 beginnen 14 neue Militärpiloten ihre Ausbildung beim österreichischen Bundesheer. Sechs von ihnen befinden sich bereits in der Phase II der Ausbildung, während acht weitere mit Phase I starten. Diese Initiativen stehen im Zusammenhang mit den kürzlichen Beschaffungen von Fluggeräten wie dem AW169 „Lion“, zusätzlichen Black Hawk-Hubschraubern und der Transportmaschine C-390, wodurch die Zahl der Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Militärpiloten steigt. Die Ausbildung verläuft in drei Phasen. Phase I umfasst die allgemeine militärische und fliegerische Grundausbildung, einschließlich Sprachkenntnissen und Überlebensschulungen. Phase II, die Militärpiloten-Grundausbildung, dauert 14 Monate und schließt Nachtsicht- und Instrumentenflüge ein. Phase III konzentriert sich auf die spezialisierte Schulung an konkreten Flugzeug- und Hubschraubertypen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont die Bedeutung der Ausbildung für die Zukunft der Luftstreitkräfte und lobt die Bereitschaft der jungen Piloten, sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen. Das nächste Bewerbungsverfahren für Militärpiloten findet Ende Januar 2025 statt.

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Training für den Ernstfall: Militärpiloten trainieren Landemanöver am AKH Wien

Am 18. Juli 2024 wurde der Luftraum über dem Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH) zum Schauplatz eines beeindruckenden Trainingsmanövers: Angehende Militärpiloten probten die anspruchsvolle Landung mit einem Black Hawk-Hubschrauber auf dem Hubschrauberlandeplatz des renommierten Wiener Krankenhauses. Diese Übung markiert einen bedeutenden Schritt in der Ausbildung der Piloten und demonstriert die enge Zusammenarbeit zwischen dem Bundesheer und dem medizinischen Personal des AKH. Das zweitägige Training hat das Ziel, Militärpiloten bestmöglich auf herausfordernde Landemanöver vorzubereiten und die Effizienz der Aeromedical Evacuation zu verbessern. Die Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung dieses Trainings: „Das Training mit dem Black Hawk ist ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung unserer Einsatzbereitschaft. Es zeigt, wie entscheidend es ist, unsere Piloten in der Handhabung modernster Technik zu schulen und gleichzeitig die nahtlose Zusammenarbeit mit unserem Sanitätspersonal sicherzustellen. Übungen wie diese sind unverzichtbar, um im Notfall effizient und rasch handeln zu können – sie stärken die Bereitschaft der Soldatinnen und Soldaten, jederzeit und unter allen Bedingungen handlungsfähig zu sein und Aufgaben optimal zu erfüllen.“ Bereits am Vortag wurde der Transport von Verwundeten im Rahmen einer sogenannten Aeromedical Evacuation (AirMedEvac) geübt. Hierbei wird eine spezielle Sanitätsplattform in den Black Hawk integriert, die den sicheren Transport intensivpflichtiger Patienten bis zum nächsten medizinischen Versorgungszentrum ermöglicht. Diese Übungen sind essenziell, um die Luftstreitkräfte auf reale Einsätze vorzubereiten, bei denen sie Soldaten schnell und sicher aus Einsatzgebieten evakuieren müssen. Ein besonderer Fokus dieser Übung liegt auf dem Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Teams. Nur durch eine reibungslose und effiziente Zusammenarbeit kann ein Rettungseinsatz erfolgreich verlaufen. Die Militärpiloten

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Bundesheer: Kommandoübergabe des Jagdkommandos in Wiener Neustadt

Am Donnerstag, den 27. Juni 2024, übernahm Oberst des Generalstabsdienstes Arthur Bennett das Kommando über das Jagdkommando des Österreichischen Bundesheeres. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Bennett folgt auf Brigadier Philipp Ségur-Cabanac, der das Jagdkommando seit April 2019 führte und nun eine einjährige Ausbildung am Royal College for Defence Studies in London absolvieren wird. Oberst Bennett, Absolvent des 29. Jagdkommando-Grundkurses, begann seine Laufbahn 2004 als Leutnant in der Jagdkommando-Kompanie. Er diente unter anderem als Planungsoffizier bei der Militärvertretung in Brüssel und absolvierte den 21. Generalstabslehrgang. Verteidigungsministerin Tanner betonte die Bedeutung erfahrener Führung für die Eliteeinheit in unsicheren Zeiten und dankte Brigadier Ségur-Cabanac für seinen Einsatz. Das Jagdkommando ist auf Einsätze unter extremen Bedingungen spezialisiert, einschließlich Spezialaufklärung, Kommandounternehmen, militärischer Unterstützung und Evakuierungsoperationen. Die Einheit agiert sowohl in Österreich als auch international, oft unter höchster körperlicher und geistiger Belastung.

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Luftwaffe startet heiße Phase der Übung „Pacific Skies 24“ über Nordamerika

Tornado-Besatzungen der deutschen Luftwaffe haben die heiße Phase der multinationalen Übung „Pacific Skies 24“ begonnen. Bei dieser großangelegten militärischen Übung über Nordamerika kommen die Kampfflugzeuge aus extrem niedrigen Höhen, um Übungsbomben abzuwerfen. Die Maschinen sinken dabei auf bis zu 30 Meter ab, um unerkannt zu bleiben und steigen erst zum eigentlichen Angriff auf. Trainiert wird der Einsatz von lasergesteuerten Präzisionsbomben vom Typ GBU-54. Im Rahmen der Übung „Pacific Skies 24“ verlegt die Luftwaffe über 30 Kampfjets, Hubschrauber sowie Transport- und Tankflugzeuge weit über Europa hinaus. Bis Mitte August finden insgesamt fünf Übungen in Alaska („Arctic Defender“), Japan („Nippon Skies“), Australien („Pitch Black“), Indien („Tarang Shakti 1“) und auf Hawaii („RIMPAC“) statt. Die Luftwaffe beschreibt diese Verlegung als die bisher „größte und herausforderndste“. Neben der deutschen Luftwaffe nehmen auch die französische und spanische Luftwaffe sowie die US-Luftwaffe als Gastgeber teil.

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Bundesheer beendet „Schutzschild 24“-Übung mit internationaler Beteiligung

Das Bundesheer hat die „Schutzschild 24“, die größte Übung seit einem Jahrzehnt, erfolgreich abgeschlossen. Vom 10. bis 21. Juni 2024 trainierten 7.500 Soldaten und Zivilbedienstete aus Österreich sowie aus Deutschland, Bosnien und Herzegowina, Schweden, Kroatien und Montenegro in den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten. Ziel war die Vorbereitung auf Schutzaufgaben zur Landesverteidigung sowie die Überprüfung der Einsatzbereitschaft im internationalen Krisenmanagement. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung solcher Übungen für eine effektive Landesverteidigung und unterstrich die Rückkehr zu regelmäßigen Großübungen. Generalmajor Martin Dorfer lobte die Leistung der Truppe und betonte die Wichtigkeit täglichen Trainings und regelmäßiger Übungen für eine funktionierende Verteidigungsfähigkeit.

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Vier EU-Staaten: Vereinbarung über die gemeinsame Beschaffung von Mistral 3 Luftabwehrsystemen

In einem bedeutenden Schritt zur Stärkung der kollektiven Sicherheit und Souveränität der Europäischen Union haben Frankreich, Belgien, Zypern, Estland und Ungarn eine Vereinbarung über die gemeinsame Beschaffung von mindestens 1.500 bodengestützten Luftabwehrsystemen des Typs Mistral 3 unterzeichnet. Diese Zusammenarbeit, die von der französischen Beschaffungsbehörde für Verteidigungsgüter (DGA) angeführt wird, könnte durch das im Oktober 2023 verabschiedete Gesetz zur Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie durch gemeinsame Beschaffung (EDIRPA) finanziell unterstützt werden. Eric Béranger, CEO von MBDA, dem Hersteller der Mistral 3, betonte die Bedeutung dieser Vereinbarung für die europäische Verteidigungsindustrie: „Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten und trägt zur kollektiven Sicherheit und Souveränität bei. Diese Vereinbarung wird die Effizienz steigern und die Widerstandsfähigkeit der europäischen Verteidigungsindustrie erhöhen.“ Mehrere andere Länder haben bereits Interesse bekundet, sich dieser Zusammenarbeit anzuschließen, was die Bedeutung und Attraktivität dieses Projekts weiter unterstreicht. Durch die gemeinsame Beschaffung können die beteiligten Länder von Skaleneffekten profitieren, Kosten senken und die Interoperabilität ihrer Verteidigungssysteme verbessern. Technologische Überlegenheit der Mistral 3 Der Mistral 3 ist ein Kurzstrecken-Luftverteidigungsflugkörper (SHORAD), der mit einem Infrarot-Zielsuchsystem ausgestattet ist. Dieses System ermöglicht die sogenannte „fire-and-forget“-Funktion, bei der der Flugkörper nach dem Abschuss automatisch sein Ziel verfolgt. Die fortschrittlichen Bildverarbeitungsfunktionen des Mistral 3 erlauben es, auch Ziele mit geringer thermischer Signatur wie Drohnen, turbogetriebene Raketen und schnelle Angriffsfahrzeuge aus großer Entfernung zu bekämpfen. Mit einer Reichweite von bis zu 8.000 Metern und einer maximalen Bekämpfungshöhe von 6.000 Metern bewegt sich der Mistral 3 mit einer Überschallgeschwindigkeit von 930

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Airbus Defence and Space präsentiert Geschützten Verwundeten-Transportcontainer für Bundeswehr

Airbus Defence and Space hat im Rahmen der Informationslehrübung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Feldkirchen das erste Seriensystem des Geschützten Verwundeten-Transportcontainers (GVTC) vorgestellt. Die Bundeswehr erhält insgesamt 12 Seriencontainer sowie ein Nachweismuster. Diese Container spielen eine zentrale Rolle in der medizinischen Evakuierung und Sicherstellung der Versorgung von Verwundeten in Krisengebieten. Der GVTC bietet eine umfassende medizinische Versorgung für bis zu acht Patienten und schließt eine bedeutende Fähigkeitslücke innerhalb der Bundeswehr. Das System ist auf geschützten Trägerfahrzeugen mobil einsetzbar und verfügt über Schutzmaßnahmen gegen Minen, Explosionen und ABC-Gefahren. Die Auslieferung der 12 Systeme ist für die Jahre 2024 bis 2026 geplant.

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