Militär

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Lockheed Martin C-130 Hercules: Ein Blick auf 70 Jahre im Dienst der US Air Force

Am 23. August 1954 hob ein neues Kapitel der Luftfahrtgeschichte ab, als die Lockheed Martin C-130 Hercules ihren Erstflug absolvierte. Heute, 70 Jahre später, hat sich die „Herk“ als eines der langlebigsten und vielseitigsten Flugzeuge der US Air Force etabliert. Die C-130 hat sich über die Jahrzehnte hinweg als unverzichtbares Werkzeug für die US-Streitkräfte erwiesen, indem sie in verschiedensten Missionen weltweit zum Einsatz kam. Von den unwegsamen Tundren der Antarktis über die heißen Wüsten des Nahen Ostens bis zu den tropischen Inseln des Pazifiks – die C-130 hat in allen Einsatzgebieten ihren Wert unter Beweis gestellt. Eine Erfolgsgeschichte der Vielseitigkeit Die Lockheed Martin C-130 Hercules, bekannt für ihre Robustheit und Vielseitigkeit, hat im Laufe ihrer 70-jährigen Geschichte zahlreiche Rollen übernommen. Ursprünglich als taktisches Transportflugzeug konzipiert, hat sich die C-130 zu einer Plattform für viele verschiedene Missionen entwickelt. Sie wird nicht nur als Truppentransporter genutzt, sondern auch als Kampfhubschrauber, Aufklärungsflugzeug (ISR), Spezialeinsatzplattform, Tanker und elektronisches Kampfflugzeug eingesetzt. Laut einem Bericht des Air Mobility Commands der US Air Force sind derzeit 436 C-130 in der Flotte aktiv, verteilt auf sieben große Kommandos und die Air National Guard. Dies zeigt die anhaltende Bedeutung dieses Flugzeugs für die US-Streitkräfte. „Wir müssen unbedingt auf unsere C-130 zurückgreifen, um in der anspruchsvollen Umgebung des pazifischen Kriegsschauplatzes zu überleben und zu operieren“, betont Michael Beasley, leitender Materialleiter der C-130 Hercules-Division der Mobility Directorate. Die Fähigkeit der C-130, Truppen und Vorräte effizient von Insel zu Insel zu transportieren, ist ein entscheidender Faktor für das „Agile Combat Employment“ (ACE)-Konzept

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Ukraine setzt erstmals F-16-Kampfflugzeuge im Kampf ein

Am 27. August 2024 bestätigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj offiziell den Einsatz von F-16-Kampfflugzeugen der Ukraine in einem direkten Gefecht gegen die russischen Streitkräfte. Dies markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Luftverteidigungsstrategie des Landes und bietet einen Einblick in die sich verändernde Dynamik des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine. In der Nacht vom 25. auf den 26. August 2024 erlebte die Ukraine einen beispiellosen Angriff, bei dem mehr als 200 Raketen und Drohnen auf verschiedene Ziele, darunter das Kiewer Wasserkraftwerk, abgefeuert wurden. Die massive Offensive zeigte die anhaltende Intensität und Komplexität der russischen Militärstrategien. Laut Selenskyj wurden während dieses Angriffs die F-16-Kampfflugzeuge erfolgreich eingesetzt, um einige der herannahenden Raketen abzuschießen. „Im Rahmen dieses massiven Raketenangriffs haben wir mit Hilfe der F-16 einige Raketen abgeschossen und danken unseren Partnern, dass sie sie uns zur Verfügung gestellt haben“, sagte Selenskyj in seiner Ansprache am 27. August 2024. Dieser Einsatz der F-16 stellt die erste bestätigte Nutzung dieser Flugzeuge in einem tatsächlichen Gefecht dar. Selenskyj lobte die F-16 als „sehr, sehr gutes Ergebnis“ im Kontext des laufenden Konflikts, wies jedoch gleichzeitig auf die begrenzte Verfügbarkeit und die Notwendigkeit weiterer Schulungen hin. „Das wird natürlich nicht ausreichen – wir haben nicht viele davon und müssen unsere Piloten noch ausbilden“, so der Präsident weiter. Der ukrainische Bedarf an F-16 ist enorm, da Kiew seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 unermüdlich um die Lieferung dieser fortschrittlichen Kampfflugzeuge gebeten hat. Die Hoffnung war, die russische Luftdominanz zu brechen und die Verteidigung der ukrainischen

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Österreich prüft Kauf italienischer Jet Trainer zur Luftüberwachung

Das österreichische Verteidigungsministerium plant eine mögliche Anschaffung von Jet-Trainern des Typs M-346 aus Italien. Dies geht aus einem aktuellen Schreiben des italienischen Verteidigungsministeriums hervor, das am 27. August 2024 bekannt wurde. Die Bundesministerin für Landesverteidigung, Klaudia Tanner, hat die Generaldirektion Präsidium angewiesen, die rechtlichen Grundlagen für eine gemeinsame Beschaffungskooperation zu prüfen. Zudem soll der Generalstab bei Vorliegen aller Voraussetzungen Gespräche mit Italien aufnehmen. Die neuen Jet-Trainer sollen nicht nur zur Ausbildung von Piloten dienen, sondern auch Aufgaben in der Luftraumüberwachung und Luftverteidigung übernehmen. Damit würden sie die alternden Saab 105 Jets ersetzen, die aus Altersgründen außer Dienst gestellt wurden. Die mögliche Beschaffung der M-346 steht im Einklang mit dem österreichischen Aufbauplan 2032+ und dem jährlichen Luftverteidigungsbericht. Ministerin Tanner betonte die Vorteile von internationalen Beschaffungskooperationen und verwies auf frühere erfolgreiche Projekte wie die Anschaffung der Leonardo AW-169 Hubschrauber und des Transportflugzeugs Embraer C-390. Eine begleitende Kontrolle der Vergabe soll sicherstellen, dass alle Compliance-Vorschriften eingehalten werden.

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Technische Panne bei KC-46A Pegasus: Tankflugzeug muss notlanden

Am 21. August 2024 ereignete sich ein beunruhigender Vorfall, als ein KC-46A Pegasus-Tankflugzeug der US-Luftwaffe während einer routinemäßigen Betankungsmission eine Notlandung auf der Travis Air Force Base in Kalifornien durchführen musste. Das Tankflugzeug, das von der McConnell Air Force Base in Kansas aus operierte, war während des Einsatzes mit einem F-15 Eagle-Kampfjet unterwegs, als es zu einem signifikanten technischen Problem kam. Dieser Vorfall ist nur der jüngste in einer Reihe von Schwierigkeiten, die das KC-46A-Programm geplagt haben. Das KC-46A Pegasus, ein moderner Tanker, der für die US-Luftwaffe entwickelt wurde, hatte am 21. August 2024 eine routinemäßige Luftbetankungsmission durchzuführen. Laut einer Erklärung des 60th Air Mobility Wing auf der Travis Air Force Base kam es während des Einsatzes zu einem Problem mit der Auslegerausrüstung des Tankflugzeugs. Dies führte dazu, dass die Besatzung eine Notlandung auf der Travis AFB einleiten musste. Die Landung verlief sicher, jedoch musste die Start- und Landebahn vorübergehend gesperrt werden, um den Einsatz der Rettungskräfte zu ermöglichen und potenzielle Gefahren zu beheben. Nach der erfolgreichen Landung konnte der Betrieb auf dem Stützpunkt wieder aufgenommen werden. Die 931st Air Refueling Wing, die dem 22nd Air Refueling Wing angegliedert ist, bestätigte in einer Mitteilung an das Air & Space Forces Magazine, dass das Tankflugzeug einen Teil des Auslegers in der Nähe des Stützpunkts abgeworfen hatte. Unbestätigte Fotos, die in sozialen Medien veröffentlicht wurden, zeigen anscheinend die beschädigte Auslegerstruktur, die in zwei Hälften gebrochen ist, sowie einen deformierten Auspuffkonus der Auxiliary Power Unit (APU), der auf eine mögliche Kollision hinweist. Vergangene

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Royal Air Force setzt erstmals SAF  im Routinebetrieb ein

Die Royal Air Force (RAF) hat einen weiteren Schritt in Richtung umweltfreundlicher Luftfahrt gemacht, indem sie erstmals eine Mischung aus nachhaltigem Flugbenzin (SAF) und herkömmlichem Düsentreibstoff im Routinebetrieb einsetzt. Dieser Fortschritt markiert einen wesentlichen Meilenstein in den Bemühungen der RAF, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig ihre operative Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Die Einführung des nachhaltigen Flugbenzins bei der RAF ist ein bedeutender Fortschritt in der militärischen Luftfahrt. Ab sofort werden Flugzeuge wie die Typhoon-Jets und die Poseidon-U-Boot-Jäger, die von der RAF-Station Lossiemouth in Schottland aus operieren, teilweise mit SAF betrieben. Diese Maßnahme ist nicht nur ein Schritt in Richtung umweltfreundlicherer Flüge, sondern auch eine Demonstration des britischen Engagements für nachhaltige Verteidigungslösungen. Die RAF Lossiemouth, eine der am stärksten ausgelasteten Stationen des Vereinigten Königreichs, hat eine Schlüsselrolle bei der nationalen Verteidigung. Ihre Typhoon-Jets sind im Rahmen des britischen Quick Reaction Alert (QRA) ständig in Alarmbereitschaft und schützen den britischen Luftraum. Die Integration von SAF in die Treibstoffversorgung dieser strategisch wichtigen Flotte zeigt den Willen der RAF, ihre Umweltziele auch in kritischen Operationen zu verfolgen. Zwischen November 2023 und Februar 2024 hat die RAF im Rahmen eines Vertrages mit World Fuel Services vier Millionen Liter SAF-Gemisch erhalten, mit einer weiteren Lieferung von fünf Millionen Litern bis Oktober 2024. Diese Lieferungen sind Teil eines umfassenden Plans, die Treibstoffmischung schrittweise zu verbessern und den Anteil des nachhaltigen Kraftstoffs zu erhöhen. Das britische Verteidigungsministerium hat bereits 2020 aktualisierte Standards eingeführt, die es ermöglichen, bis zu 50 % nachhaltigen Treibstoff in der Mischung zu verwenden. Das Ziel

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Tragischer Flugzeugabsturz in Frankreich: Zwei Rafale-Kampfjets kollidieren

Am 15. August 2024 ereignete sich im Osten Frankreichs ein tragischer Vorfall, der die französische Luftwaffe erschüttert hat: Zwei Rafale-Kampfjets stürzten an der Grenze zwischen den Regionen Vogesen und Meurthe-et-Moselle ab. Bei dem Unglück kamen zwei Piloten ums Leben, während ein dritter sich mit dem Schleudersitz retten konnte. Dieser Vorfall stellt nicht nur einen schweren Verlust für die französischen Streitkräfte dar, sondern wirft auch Fragen zur Sicherheit und den Bedingungen bei militärischen Trainingsmissionen auf. Laut dem französischen Streitkräfteministerium waren die beiden abgestürzten Flugzeuge Teil der Rafale-Übergangsstaffel 3/4 Aquitaine, die auf dem Luftwaffenstützpunkt BA 113 Saint-Dizier-Robinson stationiert ist. Die zwei Rafale B-Jets, die bei dem Unfall beteiligt waren, befanden sich während eines Kampfmanövers auf dem Rückweg von einem Betankungseinsatz in Deutschland, als sie in einen Zusammenstoß in der Luft verwickelt wurden. Bei diesem tragischen Vorfall kamen Hauptmann Sébastien Mabire und Leutnant Matthis Laurens ums Leben. Beide Piloten waren an Bord des zweisitzigen Rafale B-Jets, der bei dem Unfall abstürzte. Ein dritter Pilot, der einen einsitzigen Rafale C-Jet flog, konnte sich mit dem Schleudersitz retten und wurde mit leichten Verletzungen geborgen. Der französische Präsident Emmanuel Macron drückte in einer offiziellen Erklärung sein Bedauern über den Vorfall aus: „Wir haben mit Trauer vom Tod von Hauptmann Sébastien Mabire und Leutnant Matthis Laurens erfahren. Die Nation teilt die Trauer ihrer Familien und Waffenbrüder auf der Air Base 113 in Saint-Dizier.“ Der Präsident unterstrich damit die tiefe Betroffenheit und die Solidarität der Nation mit den Angehörigen der Verunglückten. Notfallmaßnahmen und Ermittlungen Unmittelbar nach dem Absturz

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Polen stärkt seine Verteidigungsfähigkeit mit Mega-Deal für Apache-Kampfhubschrauber

Polen hat einen bedeutenden Schritt zur Stärkung seiner militärischen Fähigkeiten unternommen. Am 13. August 2024 unterzeichnete der stellvertretende polnische Ministerpräsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz einen Vertrag über 10 Milliarden Dollar (etwa 9,14 Milliarden Euro) für den Kauf von 96 Boeing AH-64E Apache-Kampfhubschraubern. Dieser Vertrag, der auf dem 56. Luftwaffenstützpunkt Inowrocław-Latkowo, der Heimat der 1. Landstreitkräfte-Luftfahrtbrigade, unterzeichnet wurde, stellt einen der größten Einzelverträge für Rüstungsgüter in der Geschichte Polens dar. Der Vertrag umfasst nicht nur die Lieferung der hochmodernen Apache-Kampfhubschrauber, sondern auch ein umfassendes Logistik- und Schulungspaket. Dazu gehören Munition und Ersatzteile, die für die effektive Nutzung und Wartung der Hubschrauber notwendig sind. Dies stellt sicher, dass Polen nicht nur über die Hardware verfügt, sondern auch die notwendige Unterstützung erhält, um die neuen Systeme effektiv in Betrieb zu nehmen. Die AH-64E Apache Guardian-Hubschrauber sind die neueste und fortschrittlichste Variante der Apache-Serie. Sie zeichnen sich durch verbesserte Motoren, neue Rotorblätter aus Verbundwerkstoff und überlegene Kampffähigkeiten aus. Diese technologischen Verbesserungen werden Polen eine signifikante Steigerung seiner Luftkampffähigkeiten ermöglichen und die Interoperabilität mit den USA, der NATO und anderen verbündeten Nationen stärken. Hintergrund und strategische Erwägungen Der Kauf der 96 Apache-Hubschrauber erfolgt im Rahmen einer umfassenden Modernisierung der polnischen Streitkräfte. Die neuen Hubschrauber sollen etwa 30 alte sowjetische Mi-24 Hind-Kampfhubschrauber ersetzen. Diese Umstellung ist Teil des „Kruk-Programms“ (polnisch für „Rabe“), das darauf abzielt, die veralteten Kampfhubschrauber des Landes zu ersetzen und die Luftstreitkräfte Polens auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Polen wird nach den USA der zweitgrößte Betreiber von Apache-Hubschraubern weltweit sein.

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Lieferung der F-16-Kampfjets: Ein Wendepunkt für die Ukraine im Konflikt mit Russland?

Am 4. August 2024 verkündete der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyy einen bedeutenden Meilenstein im anhaltenden Konflikt mit Russland: Die ersten F-16-Kampfjets aus US-Produktion sind in der Ukraine eingetroffen. Diese modernen Kampfflugzeuge, die eine erhebliche Verstärkung der ukrainischen Luftstreitkräfte darstellen, markieren einen strategischen Wendepunkt. Die Integration der F-16 in die bestehende Verteidigungsinfrastruktur, einschließlich der vom Westen gelieferten Boden-Luft-Raketensysteme wie Patriot und NASAMS, verspricht eine verbesserte Luftverteidigung und verstärkte Kampffähigkeiten. In seiner Ansprache hob Zelenskyy die symbolische und praktische Bedeutung der F-16-Lieferung hervor. „F-16s sind in der Ukraine. Wir haben es geschafft. Ich bin stolz auf unsere Jungs, die diese Jets beherrschen und bereits damit begonnen haben, sie für unser Land einzusetzen“, sagte er. Trotz des Erfolges räumte er ein, dass es noch erhebliche Herausforderungen gibt, insbesondere den Mangel an ausgebildeten Piloten und die begrenzte Anzahl der F-16. Zelenskyy betonte, dass die Ausbildung von Piloten und Ingenieuren ausgeweitet werden müsse, um die Effektivität der neuen Flugzeuge zu maximieren. Derzeit werden viele ukrainische Piloten intensiv geschult, um die F-16 optimal einsetzen zu können. Diese Ausbildungsprogramme sind entscheidend, um die volle Einsatzbereitschaft der Jets zu gewährleisten und die Verteidigungskapazitäten der Ukraine zu stärken. Internationale Unterstützung und Bedeutung In den sozialen Medien würdigte Zelenskyy die Unterstützung internationaler Partner wie Dänemark, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten. Er hob hervor, dass die Lieferung der F-16 ein Ergebnis intensiver Verhandlungen sei und eine neue Phase für die ukrainischen Luftstreitkräfte einleite. „Wir treten mit der westlichen Kampfflugzeugtechnik in eine neue Phase für die ukrainischen Luftstreitkräfte ein. Von Beginn

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Airpower24: Europas größte Airshow kehrt zurück nach Zeltweg

Am 06. und 07. September 2024 findet die Airpower24, Europas größte Airshow, auf dem Fliegerhorst Zeltweg statt. Die Veranstaltung kombiniert beeindruckende Flugvorführungen der österreichischen Luftstreitkräfte und internationaler Kunstflugstaffeln mit einer umfangreichen Ausstellung am Boden. Insgesamt werden 206 Flugzeuge aus über 20 Nationen erwartet. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner kündigte ein besonders vielfältiges Programm an, das neben zahlreichen Flugdemonstrationen auch Premieren wie den neuen Mehrzweckhubschrauber AW-169 „LION“ umfassen wird. Zu den Höhepunkten gehören Displays von Eurofightern, F-16 und F-18 sowie erstmals ein Solo-Display einer amerikanischen F-35A. Zudem wird es Vorführungen historischer Flugzeuge und Auftritte von Kunstflugteams wie der Patrouille Suisse und Patrulla Aguila geben. Für Familien bietet die AIRPOWER24 einen eigenen Kinderbereich und ein umfangreiches Rahmenprogramm. Nach Ende des Flugbetriebs gibt es weitere Programmpunkte wie eine Filmvorführung von „Top Gun: Maverick“ und ein „Meet the Pilots-Corner“.

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Bundesheer: Wechsel an der Spitze des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4

Am 1. August 2024 wurde in der Liechtenstein-Kaserne in Allentsteig das Kommando über das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 (AAB4) an Oberstleutnant Matthias Wimmer übergeben. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte bei der Zeremonie die Kompetenz und Erfahrung Wimmers, der das Kommando von Oberst des Generalstabsdienstes Georg Schiller übernimmt. Wimmer, der 42-jährige neue Kommandant, ist der sechste Bataillonskommandant des AAB4. Oberstleutnant Matthias Wimmer trat im Jahr 2000 als Grundwehrdiener in das Bundesheer ein und hat seitdem zahlreiche Funktionen innerhalb des Bataillons erfüllt. Nach seinem Abschluss an der Theresianischen Militärakademie in der Waffengattung Artillerie im Jahr 2011 sammelte er Erfahrungen als Unteroffizier in verschiedenen Waffengattungen und war zuletzt stellvertretender Kommandant des AAB4 sowie Einsatz- und Planungsoffizier. Wimmer hat zudem an Auslandseinsätzen in Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo teilgenommen. Das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4, stationiert in Allentsteig und Horn, ist für die Informationsbeschaffung der 4. Panzergrenadierbrigade und für weitreichende Feuerunterstützung mit Artillerie verantwortlich. Die modernen technischen Ausrüstungen des Bataillons umfassen elektronische Feuerleitsysteme, Laser-Entfernungsmesser sowie Navigations- und Richtanlagen.

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