Militär

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Lufthansa Technik schult Marine-Mechaniker

Lufthansa Technik beginnt mit der Qualifizierung von Technikern der Deutschen Marine für die Wartung des neuen Seefernaufklärers P-8A Poseidon. Die Schulungen finden im Rahmen von Praxis- und On-the-Job-Trainings statt, um die Marinesoldaten auf die Instandhaltung der P-8A vorzubereiten. Lufthansa Technik nutzt dabei seine langjährige Expertise in der Betreuung von Boeing 737-Flugzeugen, die der P-8A zugrunde liegt. Die Schulungen werden in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen wie SunExpress durchgeführt und umfassen praktische Erfahrungen in der Linienwartung sowie intensives Training in Ungarn, um komplexe Wartungsarbeiten durchzuführen. Die frühzeitige Umschulung des Personals ermöglicht es der Deutschen Marine, Erfahrungen zu sammeln, bevor die ersten P-8A ausgeliefert werden. Die Initiative wird von Boeing und anderen Partnern unterstützt, um die Fähigkeiten der Poseidon und die lokale Infrastruktur für die Instandhaltung bereitzustellen.

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Bundesheer nahm an internationaler Cyber-Übung teil

Von 23. bis 25. April 2024 fand die jährliche internationale Cyber-Übung „Locked Shields 24“ statt, bei der mehr als 4.000 Experten aus 40 Nationen in einer simulierten Umgebung die kritische Infrastruktur eines fiktiven Staates schützten. Das österreichische Kontingent nahm gemeinsam mit schweizerischen und amerikanischen Soldaten an der Übung teil, die dieses Jahr in der Schweiz stattfand. Ziel der Übung war es, komplexe Cyber-Bedrohungen zu bewältigen und die internationale Zusammenarbeit zu verbessern. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung der Teilnahme an „Locked Shields 2024“ für das kontinuierliche Engagement Österreichs in der Cyber-Sicherheit und die internationale Zusammenarbeit. Solche Übungen seien entscheidend, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken und auf die wachsenden hybriden Bedrohungen im Cyberraum vorbereitet zu sein. Locked Shields, organisiert von der NATO seit 2010, gilt als die weltweit größte und anspruchsvollste Cyber-Übung. Sie zielt darauf ab, die Verteidigungsfähigkeiten der Teilnehmer zu stärken und kritische Infrastrukturen gegen großangelegte Cyberangriffe zu verteidigen. Das österreichische Kontingent wurde von Spezialisten der Schweizer Armee und amerikanischen Cyber-Verteidigungseinheiten unterstützt, was einen wertvollen Erfahrungsaustausch ermöglichte und die Reaktionsfähigkeit auf komplexe Cyber-Sicherheitsvorfälle verbesserte. Die Cyberkräfte des Österreichischen Bundesheeres ergreifen alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der militärischen Netze und stehen auf Anforderung gesamtstaatlich bereit. Sie gewährleisten eine reibungslose Kommunikation und Datenübertragung in den jeweiligen Netzwerken. Seit 2022 bietet die Theresianische Militärakademie einen eigenen Studiengang für militärische Informations- und Kommunikationstechnologie an.

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Embraer will C-390 auch als Zivil-Frachter anbieten

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer beabsichtigt das militärische Muster C-390 künftig auch für zivile Zwecke anzubieten. Dazu hat man bereits mit der Post Correios einen LOI unterschrieben. Die C-390 gilt im militärischen Bereich als durchaus erfolgreicher und beliebter Transporter. Nun will Embraer das Muster auch als ziviles Transportflugzeug mit einer maximalen Nutzlast von 26 Tonnen anbieten. Mit der brasilianischen Post wurde bereits eine Vorvereinbarung für die notwendigen Umrüstungen unterschrieben.

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Österreichisches Bundesheer seit 60 Jahren in Zypern

Österreich beteiligt sich seit dem 14. April 1964 mit einem Kontingent an der „United Nations Peacekeeping Force in Cyprus“ (UNFICYP), nachdem im März 1964 der UN- Sicherheitsrat dem damaligen UN-Generalsekretär U Thant das Mandat zur Aufstellung einer über 6.300 Mann starken UN-Friedenstruppe erteilt hatte. Österreich stellte damals ein Feldspital in der Stärke von 55 Personen. Verteidigungsministerin Tanner: „Österreichische Soldaten und Soldatinnen leisteten von Beginn an einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Friedens auf Zypern. Zwischenzeitlich, mit einer Einsatzstärke von über 300 ‚Peacekeepern‘, waren wir auch einer der größten Truppensteller. Dabei stellten die klimatischen Bedingungen eine große Herausforderung in der Einsatzführung dar. Vor allem aber die Spannungen zwischen den Konfliktparteien, forderten von unseren Soldaten und Soldatinnen höchstes diplomatischen Handeln.“ 1972, mit der Verkleinerung des irischen Kontingentes auf Zypern, wuchs das österreichische Kontingent auf Bataillonsstärke, an die 300 Soldaten, auf. Die Spannungen auf der Insel erreichten 1974, mit dem Sturz des zypriotischen Präsidenten Erzbischof Makarios, ihren Höhepunkt. Das österreichische UN- Bataillon war damals mit Teilen in die Kämpfe um den Flughafen Nikosia involviert. Am 14. August fielen drei österreichische „Peacekeeper“ bei Goshi einem türkischen Luftangriff zum Opfer. Insgesamt fielen oder verstarben 16 österreichische Soldaten während ihres Einsatzes auf der Mittelmeerinsel. An die 17.000 österreichische „Peacekeeper“ standen auf Zypern im Einsatz. Mit dem Abzug des österreichischen UN-Bataillons im Jahre 2001, besetzte Österreich noch einige Stabsfunktionen im multinationalen Stab. Aktuell leisten zwei Offiziere und ein Unteroffizier ihren Dienst für den Frieden auf Zypern.

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Japanische Küstenwache bestellt drei H225

Die japanische Küstenwache (JCG) hat drei weitere H225-Hubschrauber in Auftrag gegeben und damit ihre H225-Flotte auf insgesamt 18 Hubschrauber aufgestockt. Der größte Super-Puma-Betreiber in Japan erhielt drei H225 im Dezember 2023 und einen im Februar 2024 für seine wachsende Flotte. Die neuen Hubschrauber werden die territorialen Küstenaktivitäten, die Strafverfolgung auf See sowie die Katastrophenhilfe im Land unterstützen. „Die japanische Küstenwache ist seit drei Jahrzehnten ein aktiver Betreiber von Hubschraubern der Super-Puma-Familie. Dieser Folgeauftrag zeigt das Vertrauen des Kunden in unsere Produkte und den engagierten Support für seine Flotte“, sagte Jean-Luc Alfonsi, Managing Director von Airbus Helicopters in Japan. „Wir sind überzeugt, dass die H225 aufgrund ihrer Vielseitigkeit bei allen Wetterbedingungen die perfekte Wahl für die kritischen Einsätze von JCG bei der Strafverfolgung sowie beim Küsten- und Inselschutz ist. Wir verpflichten uns, die bestehende Flotte sowie die anstehenden Auslieferungen umfassend zu unterstützen und eine hohe Verfügbarkeit für die Einsätze zu gewährleisten. Die H225-Flotte von JCG wird durch das hochgradig anpassungsfähige HCare Smart-Programm von Airbus mit stundenweiser Materialunterstützung abgedeckt. Dieses maßgeschneiderte Flottenverfügbarkeitsprogramm ermöglicht es der nationalen Küstenwache, sich auf ihren Flugbetrieb zu konzentrieren, während Airbus ihre Anlagen verwaltet. Als jüngstes Mitglied der Super-Puma-Familie ist die H225 für ihre hohe Leistung unter schwierigen Bedingungen sowie für ihre hervorragende Reichweite und Nutzlastkapazität bekannt. Die H225 hat von der kontinuierlichen Verbesserungspolitik von Airbus Helicopters profitiert. Sie ist jetzt mit einer neuen Avionik ausgestattet, zu der die größten auf dem Markt erhältlichen Bildschirme und eine innovative Schnittstelle gehören, die in Verbindung mit dem renommierten Autopiloten die

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Bundesheer zeigte Alouette III-Cockpit auf Messe in Wieselburg

Bei den Outdoor Erlebnistagen am 6. und 7. April 2024 am Messegelände Wieselburg wurden die neuesten Trends und Produkte in den Bereichen Outdoor, Camping und Sport vorgestellt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner stellte bei der Eröffnung die wichtigsten Programmpunkte der Messe vor und beantwortete Fragen rund um das Bundesheer. Neben zahlreichen Vorträgen und Workshops ist auch dieses Jahr das Bundesheer wieder vor Ort. Ein besonderes Highlight ist ein Cockpit einer Alouette III, das mit der modernsten Virtual Reality Technik ausgestattet ist. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Ich freue mich sehr, dass das Bundesheer bereits zum zweiten Mal Teil der Messe in Wieselburg ist und wir die Möglichkeit haben, die zahlreichen Facetten des Bundesheers vorzustellen. Die verschiedenen Programmpunkte bieten den Besuchern die Chance, das Bundesheer näher kennenzulernen und aktiv zu erleben. Ich wünsche allen Besuchern viel Spaß und ein spannendes Wochenende.“ Die Erlebniswelt Bundesheer bot zahlreiche Mitmachstationen bei denen Mut und Geschick unter Beweis gestellt werden können. Erstmalig können sich Besucher im Cockpit eines ausgeschiedenen Alouette III-Hubschraubers als Pilot und Copilot versuchen. In der zweiten Sitzreihe des Hubschraubers können drei weitere Gäste mithilfe von VR-Brillen spektakuläre Flugszenen von realen Einsätzen der Alouette III hautnah erleben. Mit Hilfe von VR-Brillen können verschiedene Waffengattungen virtuell kennengelernt werden. Neben zahlreichen weiteren Stationen wie einem Bag Jump oder einem Escape Room können die sportlichen Aktivitäten des Bundesheers gemeinsam mit den Heeressportlern ausprobiert werden. Die wichtigsten Tipps für das nächste Outdoor-Abenteuer und zum Thema Überleben können sich Besucher beim Jadgkommando holen.

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Waldbrände: Österreichisches Bundesheer im Assistenzeinsatz

Seit Dienstag, den 2. April 2024, befindet sich das Österreichische Bundesheer im Assistenzeinsatz in der Steiermark. Nach dem Ausbruch von Waldbränden in den Ortschaften Großreifling und Hinterwildalpen helfen nun vier Heeres-Hubschrauber der örtlichen Feuerwehr bei der Brandbekämpfung. Das Österreichische Bundesheer unterstützt die zivilen Einsatzkräfte mit einem Agusta Bell 212 Transporthubschrauber in der Ortschaft Großreifling sowie zwei Agusta Bell 212 und einem S-70 „Black Hawk“ Mehrzweckhubschrauber in Hinterwildalpen. “Das Bundesheer steht immer rasch bereit, wenn es gebraucht wird. Unsere ausgebildeten Pilotinnen und Piloten helfen gemeinsam mit den zivilen Einsatzkräften vor Ort, die Flammen schnellst möglich zu bekämpfen. Ich wünsche unseren Soldatinnen und Soldaten viel Soldatenglück und allen Einsatzkräften viel Erfolg für ihren Einsatz“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Hubschrauber im Einsatz Der S-70 „Black Hawk“ ist ein Mehrzweckhubschrauber mit zwei Triebwerken, die je 1.940 PS leisten. Dieser Antrieb verleiht dem Hubschrauber eine hervorragende Hochgebirgstauglichkeit. Diese Fähigkeit kann der S-70 vor allem bei Einsätzen in gebirgigen Lagen ausspielen. Um auch bei schlechten Wetterbedingungen (winterliche Verhältnisse) nicht am Boden bleiben zu müssen, verfügt dieses Modell zusätzlich über eine Enteisungsanlage der Rotorblätter sowie des Heckrotors. Der Hubschrauber hat eine Reisegeschwindigkeit von 280 km/h, eine Reichweite von 500 Kilometern und die Außenlast für Löschwasser beträgt maximal 4.000 Kilogramm. Der Agusta Bell 212 ist ein mittlerer Transporthubschrauber, besitzt einen Zweiblatthaupt- und Heckrotor, zwei Turbinentriebwerke, ein Kufenlandegestell, ist instrumentenflugtauglich und für insgesamt 14 Personen zugelassen. Die Ausrüstung mit Seilwinde (rasch montierbar) und Außenlasthaken ermöglicht eine vielseitige Verwendbarkeit. Der Hubschrauber hat eine Reisegeschwindigkeit von 162 km/h, eine Reichweite von

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Bundesheer: Ein Jahr „freiwilliger Grundwehrdienst“ für Frauen

Vor rund einem Jahr startete das Modell „freiwilliger Grundwehrdienst“ für Frauen. Ziel des Projektes war es, Frauen einen niederschwelligen Zugang zum Bundesheer zu ermöglichen. Gesamt befinden sich derzeit 755 Soldatinnen im Präsenzstand. 257 Frauen haben eine Meldung für den „freiwilligen Grundwehrdienst“ abgegeben; davon wurden schon 143 Frauen einberufen. 137 sind bereits eingerückt und hiervon sind derzeit 100 aktiv. „Ein Ziel unseres Ressorts ist es, den Anteil der Frauen zu steigern und insbesondere den der Soldatinnen im Österreichischen Bundesheer. Und das ist uns gelungen! Wir haben mit der Einführung des freiwilligen Grundwehrdienstes den Anteil weiblicher Soldaten auf fünf Prozent heben können, damit haben wir den höchsten Stand seit 1998. Diese Maßnahme stärkt nicht nur den Personalstand unseres Ressorts, sondern zeigt, dass unsere innovativen Projekte Wirkung zeigen. Wir werden weiter unseren Weg gehen, um noch mehr Frauen im Ministerium zu integrieren und den Soldatinnenanteil im Bundesheer zu steigern“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Seit 1. April 2023 ermöglicht der „freiwillige Grundwehrdienst“ es Frauen, ohne weitere Verpflichtung, das Bundesheer kennenzulernen und sich im Zeitraum von sechs Monaten für den Soldatenberuf zu entscheiden. Soldatinnen konnten zuvor nur direkt in eine Kaderlaufbahn zum Offizier oder Unteroffizier mittels einer eigenen Eignungsprüfung einsteigen. Sie mussten zuerst einen Eignungstest und dann die Kaderanwärterausbildung absolvieren. Das Projekt „freiwilliger Grundwehrdienst für Frauen“ gibt ihnen die Möglichkeit, sich in der Dauer von sechs Monaten zu entscheiden, ob sie geistig und körperlich gewillt sind, den Soldatenberuf zu ergreifen. Der Beruf Soldat wird für Frauen durch fortlaufende Maßnahmen wie Girls‘ Day, Soldatinnen-Mentoring und Kinderbetreuungsmöglichkeiten

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Bundesheer: Hohes Interesse an Plätzen für Militärmedizinstudenten

Das Bundesheer bietet jährlich bis zu zehn Personen die Möglichkeit, im Rahmen der Dienstzeit an der Medizinischen Universität Wien zu studieren. Die Voraussetzungen für militärische Medizinstudenten umfassen die militärische Kadereignung und die Teilnahme am regulären Medizinischen Aufnahmetest (MedAT). Dabei müssen sie unter den besten 25 Prozent der Bewerber liegen. Im Anschluss an die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin oder andere Fachrichtungen sind die Bediensteten zu acht bis elf Jahren beim Bundesheer verpflichtet. Derzeit läuft das Aufnahmeverfahren für das Medizinstudium – für das Modell „Bundesheer“ haben sich bereits 50 Interessierte gemeldet. Das Aufnahmeverfahren zum militärischen Medizinstudium findet heuer zum dritten Mal statt, wobei sich derzeit 16 Militärmedizinstudenten in der Ausbildung befinden. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Der Bedarf an Militärärztinnen und Militärärzten im In- und Ausland ist sehr hoch. Um die medizinische Versorgung zu gewährleisten, haben wir das Modell in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Dadurch können bis zu zehn Studierende pro Studienjahr mit dem Medizinstudium beginnen. Mit dieser Maßnahme können wir wichtigen Ärzte-Arbeitsplätze beim Bundesheer langfristig sicherstellen und sie zeigt erste Erfolge! Ich freue mich sehr, dass wir zahlreiche Interessenten dafür haben und wünsche allen Bewerberinnen und Bewerbern alles Gute und viel Erfolg bei der diesjährigen Aufnahmeprüfung.“ Für die Teilnahme am Aufnahmetest des Medizinstudiums wird eine militärische Basisausbildung vorausgesetzt, auf die ein zweimonatiger Vorbereitungskurs folgt. Am Vorbereitungskurs können 40 Personen teilnehmen. Priorisiert werden dabei Soldatinnen und Soldaten aus dem Sanitätsbereich. Um einen der zehn Studienplätze zu erlangen, müssen die Teilnehmenden unter den Besten 25 Prozent

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Militär: Griechischer F-16-Kampfjet abgestürzt

Während einem Trainingsflug ist ein F-16-Kampfjet der griechischen Streitkräfte nahe der Insel Psathoura abgestürzt. Der Pilot überlebte und wurde anschließend mit Hilfe eines Super-Puma-Helikopters gerettet. Derzeit ist die Ursache für den Absturz noch vollkommen unklar. Die Ermittlungen wurden bereits eingeleitet. Jedenfalls hat der Pilot überlebt und wurde nach seiner Rettung zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An der Bergungsaktion sollen ein Helikopter, eine Fregatte und die zivile Küstenwache beteiligt gewesen sein.

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