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Emirates und Loong Air vereinbaren strategische Partnerschaft für den chinesischen Markt

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates hat ihre Kooperationen in Fernost durch ein neues Interline-Abkommen mit der chinesischen Loong Air signifikant erweitert. Diese Vereinbarung zielt darauf ab, die Reichweite im bevölkerungsreichsten Land der Welt über die eigenen Ankunftsknotenpunkte hinaus zu vergrößern. Durch die Vernetzung der Streckennetze erhalten Passagiere von Emirates ab sofort Zugang zu 22 zusätzlichen Städten innerhalb Chinas, die von Loong Air über die strategischen Drehkreuze Hangzhou, Shenzhen und Hongkong bedient werden. Die Partnerschaft deckt ein breites geografisches Spektrum ab und umfasst Regionen im Osten, Nordosten, Süden sowie im Zentrum und Südwesten des Landes. Für Geschäfts- und Urlaubsreisende bedeutet dies eine vereinfachte Erreichbarkeit von wichtigen Inlandsstandorten wie Zhengzhou, Changchun, Haikou, Xiangyang und Dazhou. Ein wesentlicher Vorteil des Abkommens liegt in der Tarifstruktur: Reisende können ihre gesamte Flugstrecke mit beiden Fluggesellschaften unter einer einzigen Ticketnummer buchen, was zudem eine durchgehende Gepäckabfertigung bis zum Zielort ermöglicht. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Emirates mit diesem Schritt auf die steigende Nachfrage nach flexiblen Verbindungen in zweit- und drittrangige chinesische Metropolen reagiert. Loong Air, mit Sitz in Hangzhou, verfügt über eine moderne Flotte und ein dichtes Inlandsnetz, das die internationalen Verbindungen von Emirates optimal ergänzt. Da der chinesische Luftverkehrsmarkt weiterhin eine hohe Dynamik aufweist, sichert sich die Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten durch solche Abkommen wichtige Marktanteile gegenüber regionalen Konkurrenten. Diese Kooperation reiht sich in die globale Strategie von Emirates ein, durch Partnerschaften mit lokalen Anbietern die Konnektivität zu erhöhen, ohne die eigene Flotte physisch an jeden Zielort senden zu müssen. Branchenkenner weisen darauf

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Strategischer Ausbau des Luft- und Raumfahrtstandorts Mönchengladbach

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) hat seine Position als bedeutendes Innovationszentrum in Nordrhein-Westfalen durch einen hochrangigen Besuch aus der Landespolitik unterstrichen. Staatssekretär Paul Höller aus dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie der ehemalige Astronaut und Raumfahrtbotschafter Reinhold Ewald informierten sich vor Ort über die technologische Entwicklung des Standorts. Im Fokus standen dabei die Vernetzung von Industrie und Forschung sowie die Ansiedlung spezialisierter Hochtechnologieunternehmen, die den Flughafen über den klassischen Flugbetrieb hinaus als „Zukunftslabor“ etablieren sollen. Ein zentraler Pfeiler der wirtschaftlichen Stabilität am MGL ist die Rheinland Air Service GmbH (RAS), die als größter Arbeitgeber am Platz umfassende Wartungs- und Instandhaltungsleistungen für die internationale Luftfahrt erbringt. Ergänzt wird dieses Portfolio durch junge Technologieunternehmen wie The Exploration Company. Das Unternehmen nutzt am Standort additive Fertigungsverfahren, um hochleistungsfähige Metallkomponenten und Legierungen für die Raumfahrt herzustellen. Diese Spezialisierung auf Hochtechnologieanwendungen verdeutlicht den Wandel des Flughafens vom reinen Verkehrslandeplatz hin zu einem integrierten Technologiecluster. Seit die Stadt Mönchengladbach den Flughafen im Jahr 2018 vollständig übernahm, verzeichnete der Standort eine dynamische Entwicklung. Die Zahl der Arbeitsplätze stieg um rund 43 Prozent auf aktuell 829 Beschäftigte in 47 ansässigen Unternehmen. Neben der technologischen Fertigung bleibt die Ausbildung ein Kerngeschäft: Mit über 40.000 Flugbewegungen pro Jahr, sechs Flugschulen und elf Flugsimulatoren gehört der MGL zu den führenden Ausbildungsstätten für Verkehrspiloten in Deutschland. Die Geschäftsführung betont, dass die Kombination aus klassischer Business Aviation und neuen Raumfahrtanwendungen die Basis für die künftige Wertschöpfung bildet. Die Landesregierung misst dem Flughafen eine hohe strategische Bedeutung für die regionale Wirtschaftspolitik zu.

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Lufthansa Airbus A380 „Berlin“ wird als Sammleredition für Luftfahrtfans verwertet

Die deutsche Manufaktur Aviationtag hat eine neue, offiziell lizenzierte Sonderedition in Kooperation mit der Lufthansa vorgestellt. Im Zentrum dieser Veröffentlichung steht Material der ehemaligen Airbus A380-Maschine mit der Registrierung D-AIMI. Das Flugzeug, das den Taufnamen „Berlin“ trug, wurde aus der Flotte der nationalen Fluggesellschaft ausgegliedert und dient nun als Rohstoffquelle für hochwertige Sammlerstücke. Damit wird ein Kapitel der Lufthansa-Flottengeschichte abgeschlossen, das durch die Stilllegung zahlreicher Großraumflugzeuge während der globalen Luftfahrtkrise geprägt war. Die Geschichte der D-AIMI, die unter der Seriennummer MSN 72 geführt wurde, ist eng mit der deutschen Hauptstadt verknüpft. Am 22. Mai 2012 taufte der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit das Flugzeug am Flughafen Berlin-Tegel feierlich mit Spree-Wasser. Nach einer aktiven Dienstzeit von etwa acht Jahren wurde die Maschine im Oktober 2020 im Zuge der Pandemie-Maßnahmen außer Dienst gestellt. Ihr letzter Flug führte sie am 22. Februar 2021 auf den Flugzeugfriedhof Teruel in Spanien. Im Gegensatz zu einigen Schwestermaschinen, die von der Lufthansa reaktiviert wurden, verblieb die „Berlin“ in der Verwertung. Die nun erhältlichen Anhänger werden direkt aus der Original-Außenhaut des Airbus A380 geschnitten. Laut Aviationtag-Vorstand Tobias Richter steht bei dieser Edition der Erhalt eines emotionalen Symbols der Langstreckenfliegerei im Vordergrund. Durch die handwerkliche Aufbereitung bleibt die ursprüngliche Lackierung erhalten, was jedes Stück zu einem Unikat mit individuellen Gebrauchsspuren aus dem Flugbetrieb macht. Branchenexperten werten solche Upcycling-Projekte als festen Bestandteil des Luftfahrt-Merchandisings, da die Nachfrage nach authentischen Flugzeugteilen unter Enthusiasten weltweit stabil hoch bleibt. Der Airbus A380 galt lange Zeit als das Flaggschiff der Lufthansa, doch die hohen

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Ende des Pilotenstreiks bei der Lufthansa: Gewerkschaft zieht positive Bilanz

Nach dem Ende des jüngsten Arbeitskampfes bei der Deutschen Lufthansa am 12. Februar 2026 hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine erste Bilanz gezogen. Laut Angaben der Arbeitnehmervertretung verlief der Streik, der sich auf alle von deutschen Flughäfen startenden Verbindungen konzentrierte, äußerst wirkungsvoll. Schätzungen der Gewerkschaft zufolge blieben rund 93 Prozent der geplanten Flüge am Boden, was zu massiven Beeinträchtigungen im nationalen und internationalen Flugplan führte. VC-Präsident Andreas Pinheiro betonte die Geschlossenheit der Mitglieder und sah in der hohen Beteiligung ein deutliches Signal an den Vorstand des Luftfahrtkonzerns. Im Zentrum des Konflikts steht die betriebliche Altersversorgung der Piloten. Die Gewerkschaft wies nach Streikende Vorwürfe der Unternehmensleitung zurück, wonach der Arbeitskampf politische Ziele verfolgt habe oder Forderungen jenseits der Altersvorsorge gestellt worden seien. Besonders scharf kritisierte die VC die vom Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann öffentlich genannten Zahlen zu den Ruhestandsbezügen. Während das Management von monatlichen Bezügen in Höhe von 8.400 Euro sprach, bezifferte die Gewerkschaft die Realität für die Mehrheit der Kapitäne und Ersten Offiziere auf Beträge zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Spitzenbeträge seien lediglich einer sehr kleinen Gruppe vorbehalten und für jüngere Jahrgänge aufgrund geänderter Tarifstrukturen faktisch unerreichbar. Die Verhandlungen zwischen den Tarifparteien gestalten sich bereits seit Monaten schwierig. Laut VC-Vorstand Frank Blanken blieben insgesamt sieben Verhandlungsrunden ohne nennenswertes Ergebnis, da die Arbeitgeberseite kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt habe. Ein im Januar unterbreiteter Vorschlag der Tarifkommission für eine temporäre Lösung sei vom Management ignoriert worden. Zusätzliche Branchenquellen weisen darauf hin, dass der wirtschaftliche Schaden des Ausstands in die Millionen geht, da neben

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Schienenersatzverkehr: CAT stellt ab September 2026 auf Busse um

Der City Airport Train (CAT) wird aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten an der Wiener S-Bahn-Stammstrecke vorübergehend auf einen Busbetrieb umgestellt. Von September 2026 bis Ende Oktober 2027 ist der Schienenabschnitt zwischen Wien Mitte und Wien Rennweg für den gesamten Zugverkehr gesperrt. Um die Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem Flughafen Wien-Schwechat aufrechtzuerhalten, setzt der Betreiber in Kooperation mit der Blaguss Reisen GmbH auf eine Flotte von Premium-Reisebussen des Typs Setra. Diese Fahrzeuge verfügen über 55 Sitzplätze, Klimatisierung und Bord-Infotainment, um den gewohnten Komfortstandard der Flughafenzüge zu ersetzen. Trotz des Wechsels vom Gleis auf die Straße wird die Taktfrequenz während der 14-monatigen Sperre erhöht. In den Hauptverkehrszeiten zwischen 07:00 und 19:00 Uhr verkehren die Busse fünfmal pro Stunde, was einem 12-Minuten-Intervall entspricht. In den Randzeiten wird ein 15-Minuten-Takt angeboten. Die Fahrzeit soll durch die Nutzung effizienter Routen weiterhin konkurrenzfähig bleiben. Allerdings führt die Sperre zu funktionalen Einschränkungen am Terminal in Wien Mitte: Der beliebte City Check-In, bei dem Reisende ihr Gepäck bereits im Stadtzentrum aufgeben können, muss aus logistischen Gründen für die gesamte Dauer der Bauarbeiten eingestellt werden. Hintergrund der Maßnahmen sind notwendige Modernisierungsarbeiten der ÖBB an der Stammstrecke, die als wichtigste Nahverkehrsader Wiens gilt. Die Renovierung umfasst Gleisneulagen, die Instandsetzung von Viadukten und Tunnelbauwerken sowie die Erneuerung der Signaltechnik. Da der CAT die Gleise der Schnellbahn mitbenutzt, ist er von diesen Bauarbeiten unmittelbar betroffen. Um die Attraktivität des Ersatzverkehrs zu steigern, gelten weiterhin ermäßigte Tarife für Inhaber von Zeitkarten wie der Wiener Linien Jahreskarte oder Vorteilskarten. Kinder unter 15 Jahren werden zudem

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Brussels Airlines stellt neues Flugzeug im Tim-und-Struppi-Design vor

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat ihre Flotte um ein weiteres markantes Mitglied erweitert. Am 13. Februar 2026 absolvierte ein Airbus A320 mit der Registrierung OO-SNJ seinen Erstflug von Brüssel nach Mailand-Linate. Das Flugzeug ist Teil der sogenannten „Belgian Icons“-Serie, mit der die Fluglinie bedeutende Kulturgüter des Landes würdigt. Das aktuelle Design ist eine Hommage an den Comic-Zeichner Hergé und seine weltberühmten Charaktere Tim und Struppi, wobei das Motiv die Abenteuer der Protagonisten im Weltraum und auf dem Mond thematisiert. Die Gestaltung des Rumpfes wurde in Zusammenarbeit mit Tintin imaginatio entwickelt und zeigt großflächige Motive der Hauptfiguren in Schwerelosigkeit auf einem dunklen Hintergrund, der einen Farbverlauf von Mitternachtsblau zu Schwarz aufweist. Dabei sind die beiden Seiten des Flugzeugs unterschiedlich gestaltet: Während auf einer Seite Tim und der Mond dominieren, sind auf der gegenüberliegenden Seite Kapitän Haddock und Struppi zu sehen. Die technische Umsetzung der Sonderlackierung erfolgte durch den spezialisierten Dienstleister Airbourne Colors. Dieses neue Flugzeug ist bereits das zweite der Fluggesellschaft, das Tim und Struppi gewidmet ist, und soll als Vorbote für das im Jahr 2029 anstehende 100. Jubiläum der Comic-Reihe dienen. Auch im Innenraum der Maschine setzt sich das thematische Konzept fort. Die Kabine wurde mit zahlreichen Details aus dem Hergé-Universum ausgestattet. So zeigen die Gepäckfächer eine Abfolge von Bildern, die einem Comic-Strip nachempfunden sind und den Flug der Mondrakete sowie Gefahren im Weltraum illustrieren. An den Trennwänden finden sich Darstellungen der Detektive Schultze und Schultze sowie von Professor Bienlein. Abgerundet wird das Erlebnis durch einen speziell bedruckten Teppichboden

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Emirates forciert Flottenumbau für erweitertes Premium-Economy-Angebot

Die Fluggesellschaft Emirates treibt die Modernisierung ihrer Flotte massiv voran und weitet die Verfügbarkeit ihrer Premium-Economy-Klasse auf zahlreiche internationale Destinationen aus. Im Zentrum der aktuellen Maßnahmen steht ein umfangreiches Retrofit-Programm, bei dem bis November 2026 alle 15 Airbus A380, die bisher in einer Zwei-Klassen-Konfiguration betrieben wurden, auf ein Drei-Klassen-Layout umgerüstet werden. Das erste dieser modifizierten Großraumflugzeuge wird bereits ab Mitte April eingesetzt und verfügt künftig über 56 Sitze in der Premium Economy sowie 76 Plätze in der Business Class und 437 in der Economy Class. Die strategische Planung sieht vor, das modernisierte Produkt zunächst auf der Route zwischen Dubai und Amman einzusetzen, bevor ab Juni 2026 auch Prag mit der neuen Kabinenkonfiguration bedient wird. Neben dem Airbus A380 werden auch Flugzeuge des Typs Boeing 777-200LR umgebaut, um die Kapazitäten in den Premium-Segmenten zu erhöhen. Dies betrifft unter anderem Verbindungen nach Mauritius und Ho-Chi-Minh-Stadt. In Vietnam wird das Angebot durch den Einsatz der umgerüsteten Maschinen auf über 600 Premium-Sitzplätze pro Woche gesteigert, was die Bedeutung des südostasiatischen Marktes für die Fluggesellschaft unterstreicht. Zusätzliche Anpassungen im Streckennetz erfolgen im Herbst und Winter 2026. Ab Oktober plant Emirates den Einsatz des A380 auf Flügen nach Hongkong und Guangzhou, wobei die Maschinen schrittweise durch Einheiten mit integrierter Premium Economy ersetzt werden. Die Airline reagiert damit auf die weltweit steigende Nachfrage nach Reiseklassen, die preislich unterhalb der Business Class angesiedelt sind, aber einen deutlich höheren Komfort als die Standard-Economy bieten. Das Investitionsvolumen für dieses flottenweite Erneuerungsprogramm beläuft sich auf mehrere Milliarden US-Dollar und umfasst neben

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Sanierungsarbeiten und Infrastrukturprojekte am Flughafen Zürich für 2026 geplant

Der Flughafen Zürich hat umfangreiche Instandhaltungs- und Bauprojekte für das Jahr 2026 angekündigt, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der hochbelasteten Betriebsflächen zu gewährleisten. Zwischen April und Oktober werden auf dem gesamten Areal Sanierungen an Pisten, Rollwegen und Vorfeldern durchgeführt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Piste 16/34, bei der von März bis August Fugenverfüllungen erneuert werden, um die Oberflächen zu versiegeln. Da diese Arbeiten während der nächtlichen Betriebspausen stattfinden, wird mit einer minimalen Lärmbelastung für die Umgebung gerechnet, während der tägliche Flugverkehr weitgehend ungestört bleibt. Neben der reinen Instandhaltung werden im Bereich des Pumpwerks Delta technische Anpassungen zur Verbesserung der Abwassertrennung vorgenommen. Diese Baumaßnahme erfordert den Einsatz von Spundwänden, deren Einbringung und Entfernung als besonders lärmintensiv gilt. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Piste 16/34 müssen diese Arbeiten teilweise in der Nacht durchgeführt werden, da der Sicherheitsabstand zum laufenden Flugbetrieb am Tag nicht eingehalten werden kann. Die Verantwortlichen kalkulieren derzeit mit jeweils 15 Nächten für das Setzen und Ziehen der Stahlwände innerhalb des Zeitraums von April bis Oktober. Ein weiteres Großprojekt betrifft das Vorfeld nördlich des bestehenden Docks A sowie den Taxiway Echo. Im Kontext des Neubaus von Dock A sind hier ganzjährig diverse Bauarbeiten angesetzt, die sowohl tagsüber als auch nachts stattfinden. Auch hier kommen lärmintensive Verfahren zum Einsatz, insbesondere beim Rückzug von Spundwänden, was nach aktueller Planung rund 20 Nächte in Anspruch nehmen wird. Diese nächtlichen Einsätze sind aus sicherheitsrelevanten Gründen unumgänglich, sobald die Baustellen in die unmittelbare Nähe aktiver Rollflächen rücken und somit den regulären Betrieb am Boden gefährden

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EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg führt automatisierte Gepäckabgabe ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat eine umfassende Modernisierung seiner Passagierabfertigung eingeleitet. Seit Mitte Februar 2026 können Reisende ausgewählter Fluggesellschaften ihre Koffer über neue Selbstbedienungsautomaten, sogenannte Self Bag Drop-Einheiten, eigenständig aufgeben. In einem ersten Schritt wurden in den Hallen 2 und 4 insgesamt 24 Check-in-Kioske sowie 14 Gepäckautomaten in Betrieb genommen. Ziel dieser technologischen Umrüstung ist es, die Abfertigungsprozesse insbesondere während der verkehrsreichen Spitzenzeiten zu beschleunigen und die Wartezeiten für die Fluggäste deutlich zu verkürzen. Die Einführung der Automaten ist Teil eines größeren Infrastrukturprojekts am binationalen Flughafen. Aufgrund der Installationsarbeiten wurde die Check-in-Halle 3 vorübergehend für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Wiedereröffnung dieser Halle, die ebenfalls mit der neuesten Generation von Terminals ausgestattet wird, ist für Ende Mai 2026 geplant. Damit stehen pünktlich zum Beginn der Sommersaison alle vier Abfertigungshallen des Flughafens wieder zur Verfügung. Die Koordination der Bodenabfertigung liegt weiterhin in den Händen des Dienstleisters Swissport, der die Passagiere bei der Umstellung auf die digitalen Prozesse unterstützt. Zusätzliche Branchenanalysen belegen, dass der EuroAirport mit dieser Investition auf das stetig wachsende Passagieraufkommen im Dreiländereck reagiert. Vergleichbare Systeme an anderen europäischen Regionalflughäfen haben gezeigt, dass die Automatisierung die Kapazität der Schalterbereiche um bis zu 30 Prozent steigern kann. Passagiere werden gebeten, bereits vor der Ankunft am Flughafen online einzuchecken, um den Prozess am Automaten, der lediglich noch den Ausdruck des Gepäcklabels und das Wiegen des Koffers umfasst, so kurz wie möglich zu halten. In einer nächsten Phase sollen weitere Fluggesellschaften in das System integriert werden, um eine flächendeckende Nutzung zu ermöglichen. Die technische Aufrüstung

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Anstieg der Passagierzahlen am Flughafen Nürnberg während der Faschingsferien

Der Flughafen Nürnberg erwartet für die bayerischen Faschingsferien 2026 ein erhöhtes Passagieraufkommen. Nach aktuellen Prognosen der Flughafengesellschaft werden rund 91.000 Fluggäste das nordbayerische Luftfahrtkreuz nutzen, was einer Steigerung um etwa 4.000 Reisende im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Als verkehrsreichster Tag der Ferienperiode gilt der 21. Februar, an dem allein knapp 11.000 Passagiere abgefertigt werden sollen. Das Management des Airports führt dieses Wachstum auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Urlaubsreisen in der Region zurück. Im Fokus der Reisenden stehen vor allem Destinationen im Warmwasserbereich. Das ägyptische Hurghada führt die Liste der Direktziele mit knapp 6.000 Fluggästen an, dicht gefolgt von Mallorca mit rund 5.500 Reisenden. Auch die Kanarischen Inseln verzeichnen stabile Buchungszahlen. Neben dem klassischen Urlaubsverkehr spielt die Anbindung an internationale Drehkreuze eine zentrale Rolle. Die Verbindung nach Amsterdam durch die Fluggesellschaft KLM wird voraussichtlich von mehr als 6.100 Passagieren genutzt, um von dort in das weltweite Streckennetz umzusteigen. Zusätzliche Branchendaten verdeutlichen, dass der Flughafen Nürnberg seine Kapazitäten im Winterhalbjahr gezielt auf die Bedürfnisse von Privatreisenden ausgerichtet hat. Während innerdeutsche Verbindungen am Gesamtmarkt eher stagnieren, profitieren Regionalflughäfen wie Nürnberg von der Ausweitung des Angebots durch Ferienflieger und europäische Netzwerk-Airlines. Um den reibungslosen Ablauf am prognostizierten Spitzentag sicherzustellen, werden zusätzliche Personalkapazitäten bei der Bodenabfertigung und den Sicherheitskontrollen bereitgestellt. Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die Bedeutung des Standorts Nürnberg als wichtiger Zubringer für den internationalen Luftverkehr in Süddeutschland. Trotz wirtschaftlicher Volatilität bleibt das Budget für Urlaubsreisen in den bayerischen Haushalten stabil, was sich in der Auslastung der Maschinen niederschlägt. Experten weisen darauf hin, dass

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