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Emirates dominiert bei internationalen Reise-Awards und erhält zahlreiche Auszeichnungen

Die Fluggesellschaft Emirates hat im aktuellen Monat eine Fülle von renommierten Auszeichnungen bei verschiedenen internationalen Preisverleihungen gewonnen, darunter die Forbes Travel Guide Verified Air Travel Awards. Hier wurde die in Dubai ansässige Airline zum zweiten Mal in Folge zur „Besten internationalen Airline“ gewählt. Die Jury würdigte das kontinuierliche Bestreben von Emirates, jeden Aspekt des Passagiererlebnisses zu verfeinern. Emirates überzeugte besonders in der Kategorie der Luxusreisen. Das Unternehmen erhielt die Auszeichnung „Beste internationale First Class“ für die Suiten in der Boeing 777-300ER, die für ihre luxuriöse Ausstattung und das Gourmetangebot gelobt wurden. Als größter internationaler Anbieter von First-Class-Reisen mit einer Flotte von ausschließlich privaten Suiten setzte Emirates damit einmal mehr Maßstäbe. Hinzu kommt die Auszeichnung als „Beste internationale Airline Lounge“ für die First-Class-Lounge in Dubai, die mit exquisiten Speisen, einer Zigarrenbar, Spa-Angeboten und der Möglichkeit zum direkten Boarding aus der Lounge punktete. Der herausragende Service von Emirates wurde auch von Lesern und Reiseprofis gewürdigt: Bei den The Times and The Sunday Times Travel Awards 2025 wählten über 900.000 Leser Emirates zur „Besten Langstreckenfluggesellschaft“. Gelobt wurden insbesondere der hervorragende Service der Kabinencrew, die geräumige Airbus A380-Flotte sowie der kontinuierliche Ausbau des Streckennetzes mit neuen Zielen wie Shenzhen und Siem Reap. Zudem wurde Emirates bei den regionalen World Travel Awards 2025 als „Leading Airline Brand – Middle East“ und bei den Condé Nast Readers’ Choice Awards als Spitzenreiter gewürdigt. Als bemerkenswerte Neuerung wurde hervorgehoben, dass Emirates als erste Fluggesellschaft weltweit eine Autismus-Zertifizierung erhielt und über 30.000 Mitarbeiter für die Unterstützung von Reisenden mit

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Fünf Jahre nach Eröffnung: Flughafen BER zieht positive Bilanz und meldet operativen Gewinn

Fünf Jahre nach der Inbetriebnahme des Terminals 1 am 31. Oktober 2020 zieht der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eine positive Bilanz. Die Flughafengesellschaft meldet, dass es gelungen sei, den BER zu einem leistungsstarken und zukunftsorientierten Flughafen für die Hauptstadtregion zu entwickeln. Seit 2022 erwirtschaftet der BER einen operativen Gewinn und befindet sich auf dem Weg zur finanziellen Selbständigkeit. In den vergangenen fünf Jahren nutzten insgesamt 100 Millionen Fluggäste den Flughafen „Willy Brandt“. Allein im vergangenen Jahr wurden 25,5 Millionen Passagiere abgefertigt. Der verkehrsreichste Tag in der Geschichte des BER war der 17. Oktober 2025, als zum Start der Herbstferien erstmals über 100.000 Passagiere an einem Tag reisten. Aktuell verbinden 70 Airlines die Region Berlin Brandenburg mit 150 Zielen weltweit. Insbesondere die Langstreckenverbindungen und die Anbindung an die Golfregion wurden verstärkt; neue Destinationen wie Dschidda und ab November 2025 Abu Dhabi wurden aufgenommen, während Qatar die Flüge nach Doha auf täglich erhöhte und Peking nun ganzjährig fünfmal wöchentlich angeflogen wird. Der BER hat maßgeblich in die Modernisierung der Infrastruktur und die Servicequalität investiert, um das Reiseerlebnis zu verbessern. Mit Services wie BER Runway (Zeitslots für Sicherheitskontrolle) und BER Biometrics (Zugang per Gesichtskontrolle) sowie über 120 Self-Service-Automaten für Check-in und Gepäckaufgabe wurde der Aufenthalt komfortabler gestaltet. Die Flughafengesellschaft übernahm Anfang 2024 die Steuerung der Sicherheitskontrollen von der Bundespolizei und rüstete die Terminals schrittweise mit 24 modernen CT-Scannern aus. Zudem setzt der BER auf dem Vorfeld auf ein KI-basiertes System zur Echtzeitanalyse und Steuerung der Flugzeugabfertigung. Die konsequente Entwicklung wurde mehrfach international ausgezeichnet,

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Das Mühlviertel positioniert sich als ruhige Alternative zu überlaufenen Wintersportorten

Das oberösterreichische Mühlviertel, bekannt für seine sanfte Hügellandschaft, bewirbt sich als erholsame und ruhige Winterdestination abseits der stark frequentierten alpinen Wintersportzentren. Die Region setzt auf eine Kombination aus Entspannung, sportlichen Aktivitäten und authentischen Erlebnissen, um Besucher anzulocken, die den Winter in einer mystischen und entschleunigten Atmosphäre genießen möchten. Die Region bietet ein weitreichendes Angebot für Aktivurlauber, das über den alpinen Skisport hinausgeht. Im Mühlviertel erstreckt sich ein über 500 Kilometer langes Loipennetz, wobei das Nordische Zentrum Böhmerwald als zentraler Anlaufpunkt für Langlaufbegeisterte dient. Für Ski- und Snowboardfahrer stehen familienfreundliche Gebiete wie der Hochficht – das größte Skigebiet Oberösterreichs außerhalb der Alpen – der Sternstein und die Sportarena Liebenau zur Verfügung. Ergänzend werden Winterwanderungen, Schneeschuhwandern, Winterpilgern auf dem Weg der Entschleunigung und sogar unkonventionelle Aktivitäten wie Zipfelbob fahren oder Reiten auf dem 1500 Kilometer langen Reitwegenetz angeboten. Auch Wintercamping ist an verschiedenen Orten möglich. Neben dem sportlichen Programm spielt der Genuss eine zentrale Rolle. Die Mühlviertler Küche präsentiert sich in der Winterzeit mit traditionellen Spezialitäten wie Bauernkrapfen, Glühmost, Kräutertee und Festtagsbratl. Eine Vielzahl von Winter- und Adventmärkten lädt dazu ein, die regionale Handwerkskunst und die Gastlichkeit zu erleben. Besondere Anziehungspunkte sind dabei der Schlägler Adventmarkt im Meierhof und der Weinberger Schloss Advent in Kefermarkt. Kulinarischer Hochgenuss wird sowohl in traditionellen Wirtshäusern als auch in gehobenen Haubenküchen geboten. Als touristisches Produkt wird zudem der Mühlviertel Gutschein beworben, der als Geschenk für kulinarische Erlebnisse und Wohlfühlmomente in über 20 Partnerbetrieben einlösbar ist.

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GIC International Catering feiert 25-jähriges Jubiläum als etablierter Airline-Caterer

GIC International Catering (GIC) mit Sitz in Kelsterbach nahe dem Flughafen Frankfurt feierte kürzlich sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Was im Jahr 2000 als kleine Produktionsküche der Brüder Talat und Ferat Yildirim begann, hat sich zu einem etablierten Airline-Caterer entwickelt, der heute mehr als 20 internationale Fluggesellschaften, Businessjets, private Charterflüge und weitere Großkunden beliefert. Die Erfolgsgeschichte des familiengeführten Unternehmens in zweiter Generation ist von einem hohen Qualitätsanspruch und einer tief verwurzelten Leidenschaft für die Luftfahrt geprägt. Die Gründerbrüder, die aus der Türkei nach Deutschland kamen, legten den Grundstein für den Erfolg, indem sie Qualität und Leidenschaft für gute Küche in den Mittelpunkt stellten. Heute wird das Unternehmen von Göksel Yildirim, dem Sohn des Gründers Talat Yildirim, als Geschäftsführer in zweiter Generation geführt. Er stieg 2017 in die Unternehmensführung ein und führte den Kurs mit modernen Strukturen und einem klaren Fokus auf Dienstleistungsqualität fort. Der frühe Einsatz in der elterlichen Firma sei rückblickend eine wertvolle Erfahrung gewesen. Das kontinuierliche Wachstum und zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Würdigung „Europe’s Most Improved Airline Catering 2025“ durch das Fachmagazin PAX International, belegen den Erfolg des Generationenwechsels. An Deutschlands größtem Flughafen hat sich GIC zu einem Top-Spezialisten für frische und qualitativ hochwertige Bordverpflegung entwickelt. Täglich werden auf einer Produktionsfläche von 2.500 Quadratmetern mit rund 170 Mitarbeitern bis zu 5.000 Mahlzeiten zubereitet, die von Gourmetmenüs bis zu Snacks für die Economy Class reichen. Das Unternehmen bedient dabei ein breites Spektrum an Kunden, darunter die erste Kunden-Airline Malaysia Airlines. Das 25-jährige Firmenjubiläum wurde am 23. Oktober 2025 in der FRALounge

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Centralny Port Komunikacyjny (CPK) vergibt Vertrag für hochmodernes Gepäckabfertigungssystem

Die polnische Projektgesellschaft Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat in Warschau offiziell den Vertrag für die Planung, Lieferung, Installation, Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung des Gepäckabfertigungssystems (BHS) für den neuen Großflughafen in Zentralpolen unterzeichnet. Den Zuschlag erhielt ein Konsortium unter Führung der Vanderlande Logistics GmbH. Das Auftragsvolumen für das Gepäckfördersystem beläuft sich auf 115 Millionen Euro, zuzüglich Kosten für Betrieb und Wartung. Das Gepäckförderzentrum, das als Herzstück des Terminals gilt, wird eine Fläche von rund 80.000 Quadratmetern umfassen und etwa 16 Kilometer Förderbänder beinhalten. Das System basiert auf der hochmodernen Individual Carrier System (ICS)-Technologie, bei der jedes Gepäckstück in einem eigenen Behälter transportiert wird. Laut CPK-CEO Dr. Filip Czernicki soll diese Technologie vom ersten Tag an einen effizienten und zuverlässigen Betrieb gewährleisten und Wartezeiten sowie Abfertigungsfehler minimieren. Maciej Lasek, stellvertretender Infrastrukturminister, hob hervor, dass der neue polnische Flughafen über modernste Gepäckabfertigungstechnologien verfügen werde, die höchsten internationalen Standards entsprächen. Die Partnerschaft zwischen CPK und dem Vanderlande-Konsortium wird sich über mehr als ein Jahrzehnt erstrecken und soll dem Flughafen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das System ist modular erweiterbar, um künftiges Passagieraufkommen zu bewältigen und ermöglicht die Echtzeit-Verfolgung des Gepäcks für Mitarbeiter und Fluggäste. Der Bau des CPK-Passagierterminals soll 2026 mit den Tiefgründungsarbeiten beginnen. Die Inbetriebnahme des Flughafens ist für Ende 2032 geplant. Der CPK gilt als strategische Investition, die darauf abzielt, das Transport-, Logistik- und Mobilitätsrückgrat Mitteleuropas durch die effiziente Integration von Luft-, Schienen- und Straßennetzen zu stärken.

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ANA Holdings meldet Rekordumsatz im ersten Halbjahr – Gewinnprognose angehoben

Die japanische ANA Holdings Inc., Muttergesellschaft der All Nippon Airways (ANA), hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 (April bis September 2025) einen Rekordumsatz von umgerechnet rund 7,08 Milliarden Euro erzielt. Haupttreiber dieses Erfolgs war die stark gestiegene Nachfrage im internationalen Passagiergeschäft. Trotz des Rekordumsatzes sank der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 452,2 Millionen Euro (minus 6,1 Prozent), während das Betriebsergebnis mit 580,78 Millionen Euro ein Minus von 9,9 Prozent verzeichnete, bedingt durch einen um 1,5 Prozent gestiegenen Betriebsaufwand. Das internationale Passagiergeschäft der Kernmarke ANA übertraf die Vorjahreszahlen deutlich: Fast 4,3 Millionen Reisende (plus 10,2 Prozent) nutzten internationale Flüge von ANA, was zu einer durchschnittlichen Auslastung von 80,3 Prozent führte. Die Nachfrage wurde vor allem durch den anhaltend robusten Markt für Auslandsfreizeitreisen und die steigende Zahl von Reisen nach Japan beflügelt. ANA erweiterte ihr internationales Streckennetz durch neue Verbindungen wie Tokio/Haneda nach Mailand, Stockholm und Istanbul, die in der zweiten Hälfte des Vorjahres aufgenommen wurden. Im Frachtgeschäft profitierte die Gruppe von der starken Nachfrage zwischen Asien und Nordamerika, was durch die kürzlich erfolgte Integration der Nippon Cargo Airlines (NCA) und Synergieeffekte verstärkt wurde. Angesichts des erfolgreichen Halbjahres und der Konsolidierung von NCA hat die ANA Group ihre Prognosen für das Gesamtjahr nach oben korrigiert: Der Umsatz wird nun auf rund 14,76 Milliarden Euro geschätzt. Der Nettogewinn wird bei voraussichtlich 862,84 Millionen Euro erwartet, eine Steigerung um knapp 11 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung. Beim Betriebsgewinn strebt die Gruppe nach dem zweithöchsten Wert in der Unternehmensgeschichte an. Um

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Abschied vom Passstempel: Frankfurter Flughafen führt neues digitales Einreisekontrollsystem ein

Am Frankfurter Flughafen beginnt seit diesem Mittwoch schrittweise die Einführung eines neuen, umfassenden digitalen Kontrollsystems für Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb des Schengen-Raums haben. Mit der Inbetriebnahme dieses Entry/Exit System (EES) entfällt das bisherige Verfahren mit dem physischen Passstempel, da die Ein- und Ausreisedaten künftig elektronisch erfasst werden. Das Ziel der EU-Kommission ist es, die Sicherheit an den Außengrenzen zu erhöhen, Kriminalität effektiver zu bekämpfen und unerlaubte Aufenthalte besser zu verhindern. Das neue EES erfordert von Bürgern aus Nicht-Schengen-Ländern künftig eine elektronische Selbsterfassung vor der eigentlichen Grenzkontrolle, wie die Bundespolizei mitteilt. Diese Registrierung umfasst neben den üblichen Angaben aus dem Reisepass auch die Erstellung und Speicherung biometrischer Daten, namentlich Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Die Einführung des Systems erfolgt gestaffelt: Wenige Tage vor Frankfurt war bereits der Flughafen Düsseldorf an den Start gegangen. Bis zum 10. April 2026 soll das EES dann flächendeckend an allen Übergangsstellen der europäischen Außengrenzen in den 29 beteiligten Staaten (25 EU-Mitglieder plus Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz) vollständig funktionieren. Das System soll laut der Bundespolizei an der Flughafendirektion eine digitale, zuverlässige und lückenlose Erfassung der Grenzbewegungen gewährleisten. Am Frankfurter Flughafen stellt der Betreiber Fraport die nötigen Flächen für insgesamt 218 Self-Service-Schalter bereit, die den Registrierungsprozess erleichtern sollen. Das EES ist eine zentrale Komponente des umfassenden EU-Reformpakets für das Grenzmanagement, das unter anderem auch das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) umfasst, welches voraussichtlich 2025/2026 starten wird. ETIAS wird eine Reisegenehmigung für Bürger visafreier Drittstaaten einführen und gemeinsam mit dem EES die Kontrolle der Außengrenzen modernisieren

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Starke Bilanz bei Airbus: Hohe Flugzeugauslieferungen und bestätigte Jahresprognose

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hat für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025 solide Ergebnisse vorgelegt. Angetrieben durch höhere Auslieferungszahlen im Passagierflugzeuggeschäft und stabile Leistungen in den anderen Geschäftsbereichen, stieg der Umsatz auf 47,4 Milliarden Euro – ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT Adjusted) erreichte 4,1 Milliarden Euro, während der Nettogewinn bei 2,6 Milliarden Euro lag, was 3,34 Euro pro Aktie entspricht. In den ersten neun Monaten des Jahres lieferte Airbus insgesamt 507 Verkehrsflugzeuge aus. Dazu gehörten 62 Flugzeuge der A220-Familie, 392 der A320-Familie, 20 A330 und 33 A350. Trotz anhaltender Herausforderungen in der Lieferkette und bei der Rekrutierung von Fachkräften, bestätigt das Unternehmen die geplanten Produktionssteigerungen. Die monatliche Rate der A320-Familie soll bis 2027 auf 75 Flugzeuge steigen, die A350 auf zwölf bis 2028 und die A330 auf fünf bis 2029. Dieser ambitionierte Hochlauf unterstreicht die starke Nachfrage des globalen Marktes und die Notwendigkeit für Airlines, ihre Flotten zu erneuern. Auch die anderen Sparten des Konzerns zeigten sich robust. Die Sparte Airbus Helicopters verzeichnete einen Umsatzanstieg von 16 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro bei 218 ausgelieferten Einheiten. Die Division Defence and Space steigerte ihre Umsätze um 17 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro, was durch höhere Volumina und verbesserte Rentabilität im Militärgeschäft unterstützt wurde. Angesichts dieser soliden Gesamtleistung bekräftigte CEO Guillaume Faury die Jahresprognose 2025, die nun auch die Auswirkungen aktueller Zölle berücksichtigt. Airbus erwartet weiterhin, rund 820 Verkehrsflugzeuge auszuliefern, ein bereinigtes EBIT von 7 Milliarden Euro zu erreichen und einen

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Milliardenbelastung für Boeing: Auslieferung des Langstreckenjets 777X erneut auf 2027 verschoben

Der US-Flugzeughersteller Boeing sieht sich mit einem weiteren erheblichen Rückschlag bei seinem Langstreckenjet 777X konfrontiert. Die erste Auslieferung des Großraumflugzeugs, das ursprünglich bereits 2020 an die Kunden gehen sollte, musste aufgrund anhaltender behördlicher Herausforderungen und Zulassungsprobleme erneut verschoben werden – diesmal auf das Jahr 2027. Die erneute Verzögerung führt zu einer zusätzlichen Belastung von rund 5 Milliarden US-Dollar in Form von Vertragsstrafen und Abschreibungen, wodurch sich die Gesamtkosten für das 777X-Programm auf annähernd 15 Milliarden US-Dollar summieren. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse. Boeing verbuchte im dritten Quartal 2025 einen Nettoverlust von 5,3 Milliarden US-Dollar – ein Großteil davon resultiert aus der Abschreibung für die 777X. Obwohl die Einnahmen im gleichen Quartal um 30 Prozent auf 23,3 Milliarden US-Dollar anstiegen und der Konzern 160 Verkehrsflugzeuge auslieferte, überschattet die Verzögerung des Prestigeprojekts die operativen Erfolge. Die Verschiebung kommt nicht überraschend, da Insider und Analysten bereits im Vorfeld mit einem Start des regulären Betriebs nicht vor 2027 gerechnet hatten. Die Erstkundin Lufthansa hat ihre Flugpläne Berichten zufolge bereits angepasst und plant die 777X ebenfalls nicht vor diesem Zeitpunkt ein. Trotz der massiven Probleme und der jahrelangen Turbulenzen – die unter anderem auf Sicherheitsprobleme, Produktionsmängel und Arbeitskonflikte wie größere Streiks in den Jahren 2023 und 2024 zurückzuführen sind – hält Boeing an dem Modell fest. CEO Kelly Ortberg betonte, dass der Flugzeugtyp in den Testflügen weiterhin „gut performt“ und bekräftigte das Ziel, das Vertrauen der Kunden und der Aufsichtsbehörden wiederherzustellen. Die 777X, die die Modelle 747 und 777 ablösen soll,

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SAS setzt auf Wachstum: Neue Ganzjahresrouten nach Wien und Tel Aviv im Winterflugplan 2025/2026

Scandinavian Airlines (SAS) hat ihr Verkehrsprogramm für den Winter 2025/2026 veröffentlicht und kündigt eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten und des Streckennetzes ab ihrem Drehkreuz Kopenhagen an. Das aktualisierte Angebot beinhaltet zwei neue Ganzjahresrouten: eine zweimal tägliche Verbindung nach Wien und eine zweimal wöchentliche Route nach Tel Aviv. Die Rückkehr nach Wien festigt die Präsenz von SAS im zentraleuropäischen Raum und ergänzt das dichte Netz an Flügen der Star Alliance-Partner. Die Fluggesellschaft verstärkt mit dem neuen Plan ihre Position als führender Carrier Nordeuropas. Im Vergleich zum Vorjahr erhöht SAS das Sitzplatzangebot im Winterflugplan um 40 Prozent. Dies geht mit einer Steigerung der direkt angebundenen Destinationen um 55 Prozent und einer Verbesserung der Transfermöglichkeiten über Kopenhagen um 75 Prozent einher. Ziel ist es, reibungslosere Verbindungen am selben Tag zwischen Nord- und Mitteleuropa sowie optimierte Langstreckenanbindungen nach Nordamerika und Asien zu gewährleisten. Zusätzlich zu den ganzjährigen Neuzugängen führt SAS fünf neue Urlaubsziele für die Wintersaison ein: Marrakesch, Funchal, Fuerteventura, Kittilä und Turin. Der neue Flugplan baut auf dem starken Wachstum des vorausgegangenen Sommers auf. Beliebte saisonale Routen, darunter Billund, Turku, Budapest, Lyon, Krakau, Seoul und Toronto, werden erstmals auch über die Wintermonate beibehalten. Dies signalisiert eine strategische Verschiebung hin zu einem robusteren Ganzjahresbetrieb. Die Airline untermauert ihren Expansionskurs mit einer hohen Zuverlässigkeit. Laut dem Luftfahrtanalyseunternehmen Cirium zählt SAS zu den pünktlichsten Fluggesellschaften der Welt und wurde in den Monaten April und Mai 2025 zeitweise sogar als die pünktlichste Airline Europas und weltweit bewertet. Die Optimierung des Netzwerks zielt laut Henrik Winell, Vice President

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