
Ryanair fordert Abschaffung der Ticketsteuer und stellt Investitionsplan für Österreich vor
Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Montag, den 30. März 2026, ihre Forderung an die österreichische Bundesregierung unter Bundeskanzler Stocker und Verkehrsminister Hanke bekräftigt, die nationale Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier mit Wirkung zum 1. Mai aufzuheben. Nach Ansicht des Unternehmens gefährdet die Abgabe die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich im Vergleich zu Ländern wie Schweden, Italien oder der Slowakei, die ihre entsprechenden Steuern bereits gestrichen oder deutlich gesenkt haben. Ryanair argumentiert, dass die Steuereinnahmen von jährlich weniger als 150 Millionen Euro in keinem Verhältnis zu den wirtschaftlichen Einbußen stünden, die durch abwanderndes Passagieraufkommen und stagnierende Tourismuszahlen an den Flughäfen Wien und den Bundesländerflughäfen entstünden. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Darstellung, dass Billigfluggesellschaften ihre Kapazitäten zunehmend in Märkte verlagern, die geringere staatliche Belastungen aufweisen. So hat beispielsweise Schweden seine Luftverkehrsabgabe zum Jahreswechsel vollständig abgeschafft, was dort zu einer unmittelbaren Ausweitung des Flugangebots führte. Ryanair verknüpft seine Forderungen in Österreich mit einem konkreten Investitionsversprechen: Sollte die Steuer fallen und die Flugsicherungsgebühren gesenkt werden, ist die Fluggesellschaft bereit, zehn neue Flugzeuge des Typs Boeing 737 im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar in Wien zu stationieren. Ziel sei es, das Passagieraufkommen in Österreich innerhalb der nächsten fünf Jahre um 70 Prozent auf insgesamt 12 Millionen Fluggäste pro Jahr zu steigern. Andreas Gruber, Sprecher von Ryanair, kritisierte die aktuelle Haltung der Regierung scharf und bezeichnete das bloße Prüfen der Steuer als Zeitverschwendung. Neben der steuerlichen Entlastung fordert das Unternehmen den Flughafen Wien dazu auf, Wachstumsanreizprogramme wiedereinzuführen, um die Kostenbasis für Fluggesellschaften nachhaltig








