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Wechsel in der Führungsriege von Qantas nach schwerem Cyberangriff

Die für Kunden und Digitalisierung zuständige Chefin der australischen Fluggesellschaft Qantas, Catriona Larritt, wird das Unternehmen bis Ende Dezember 2025 verlassen. Dies geht aus einem internen Schreiben hervor. Der Abgang Larritts erfolgt nur wenige Monate, nachdem Qantas Ziel eines schwerwiegenden Cyberangriffs geworden war, bei dem sensible Kundendaten entwendet wurden. Im Zuge von Larritts Ausscheiden werden die Zuständigkeiten innerhalb der Führungsebene neu verteilt. Die bisherige Kommunikationschefin, Danielle Keighery, übernimmt künftig die Verantwortung für die Bereiche Marke und Marketing. Der Posten des Chief Digital Officer, den Larritt innehatte, wird voraussichtlich interimistisch oder neu besetzt. Die entscheidende Verantwortung für die Cybersicherheit – ein kritischer Punkt nach dem Angriff im Juli – geht an Andrew Monaghan, den Risikochef des Unternehmens. Diese Maßnahme unterstreicht die erhöhte Priorität, die Qantas dem Schutz ihrer IT-Systeme und Kundendaten einräumt. Der Cyberangriff auf Qantas im Juli 2025 hatte die Fluggesellschaft schwer getroffen. Wie das Unternehmen damals mitteilte, wurden sensible Daten von mehr als einer Million Kunden entwendet. Zu den betroffenen Informationen gehörten unter anderem Telefonnummern, Geburtsdaten und Wohnadressen. Vor dem Hintergrund dieses schwerwiegenden Vorfalls, der die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Datensicherheit des Konzerns erschütterte, ist der Abgang einer Top-Managerin aus dem Bereich Kunden und Digitalisierung bemerkenswert. Der Wechsel in der Führungsebene spiegelt somit die laufenden Bemühungen der Airline wider, die internen Strukturen und Sicherheitsmaßnahmen nach dem Datenleck neu aufzustellen und zu stärken.

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Finnair senkt Umsatzprognose: Schwache Nachfrage auf Nordatlantik-Routen belastet Ergebnis

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat ihre Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr 2025 deutlich nach unten korrigiert. Als Hauptgründe für die gesenkten Prognosen nannte das Unternehmen eine anhaltend schwache Nachfrage und niedrige Erträge auf den Nordatlantik-Strecken. Im dritten Quartal meldete Finnair einen Rückgang des vergleichbaren operativen Gewinns um 29 Prozent auf 50,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis im dritten Quartal wurde zusätzlich durch einen Verlust von 18 Millionen Euro belastet, der auf die indirekten Auswirkungen früherer Streiks von Piloten und Fluglotsen zurückzuführen ist. Hinzu kamen ungeplante Wartungsarbeiten an Flugzeugen sowie die Entwicklung der Treibstoffpreise, die sich negativ auf die Bilanz auswirkten. Die Korrektur der Jahresprognose signalisiert, dass die strategische Neuausrichtung Finnairs, die stark auf asiatische Strecken und die Nutzung der geografischen Position Finnlands fokussiert war, durch die Herausforderungen im transatlantischen Markt und interne Probleme gebremst wird. Finnair erwartet nun für das Gesamtjahr 2025 einen vergleichbaren operativen Gewinn zwischen 30 und 60 Millionen Euro bei einem Umsatz von rund 3,1 Milliarden Euro. Die ursprüngliche Prognose von Juli hatte noch Erlöse zwischen 3,3 und 3,4 Milliarden Euro bei einem erwarteten Gewinn am unteren Ende einer Spanne von 30 bis 130 Millionen Euro vorgesehen. Vorstandschef Turkka Kuusisto erklärte in einer Mitteilung, dass die Anpassungen die anhaltende Schwäche bei Nachfrage und Erträgen auf Nordatlantik-Routen sowie interne und externe Kostenfaktoren widerspiegeln.

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Air India Express plant Kapazitätsverdoppelung und stärkeren Fokus auf Inlandsflüge

Die indische Billigfluggesellschaft Air India Express strebt eine massive Expansion an und plant unter der Führung von Geschäftsführer Aloke Singh eine Verdoppelung ihrer Kapazität innerhalb der kommenden vier bis fünf Jahre. Die ambitionierten Pläne sehen vor, die Flotte auf mehr als 200 Flugzeuge zu erweitern, wobei der Schwerpunkt der Expansion auf dem inländischen indischen Markt liegen wird. Die geplante Kapazitätsverdoppelung ist eng verknüpft mit dem Großauftrag des Mutterkonzerns Air India Group über 470 Flugzeuge bei Boeing und Airbus, wovon ein großer Teil der Schmalrumpfflugzeuge an Air India Express geht. Die Billigflugtochter, die sich in einem Fusionsprozess mit AIX Connect (ehemals AirAsia India) befindet, erwartet die Auslieferung von insgesamt 190 Boeing 737 Max bis zum Jahr 2030. Die derzeitige Flotte von Air India Express, die sowohl A320- als auch B737-Muster umfasst, liegt bei über 110 Flugzeugen. Im Zuge der Flottenmodernisierung führt die Airline auch eine neue Kabinenausstattung mit ergonomisch gestalteten Sitzen, mehr Beinfreiheit und USB-Ladeanschlüssen ein. Geschäftsführer Aloke Singh kündigte an, dass die Inlandskapazität der Fluggesellschaft schneller wachsen werde als die Kapazität auf Kurzstrecken-Auslandsflügen, die traditionell auf die Golfregion und Südostasien ausgerichtet sind. Künftig soll die Kapazität innerhalb Indiens auf etwa 60 Prozent der Gesamtkapazität ausgeweitet werden, während derzeit die Aufteilung zwischen Inlands- und Auslandsflügen noch nahezu ausgeglichen ist. Mit der strategischen Verschiebung hin zum Binnenmarkt will Air India Express die steigende Nachfrage indischer Passagiere bedienen und ihre Position als wichtiger Akteur im aufstrebenden indischen Luftverkehrssektor stärken. Die Fluggesellschaft wird damit ihre primären Drehkreuze in Bengaluru, Hyderabad und Delhi weiter ausbauen.

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Tui Group beruft Melvin Mak zum Group Director Sustainability & ESG

Die Tui Group, einer der weltweit führenden Touristikkonzerne, hat Melvin Mak zum neuen Group Director Sustainability & ESG ernannt. Mak übernimmt die Leitung des internationalen Nachhaltigkeitsteams zum 1. November 2025. In seiner neuen Funktion wird er direkt an Thomas Ellerbeck, Mitglied des Group Executive Committee und Chief Sustainability Officer der Tui Group, berichten. Die Ernennung von Melvin Mak unterstreicht die Bedeutung, die der Tui Group dem Bereich ESG (Environmental, Social, Governance) beimisst. Mak verfügt über eine langjährige Expertise in diesem Sektor; er ist seit über 14 Jahren für die nachhaltige Transformation des Unternehmens tätig. Zunächst war er als Nachhaltigkeitsmanager für Tui Niederlande verantwortlich, später leitete er die Nachhaltigkeit in der Region West und war seit 2020 als Head of Sustainability Strategy and Technology tätig. Mit der Neubesetzung rüstet sich der Konzern für die Umsetzung seiner Nachhaltigkeits- und ESG-Roadmap und positioniert sich für verschärfte Anforderungen, die Investoren und die Öffentlichkeit zunehmend an Unternehmen stellen. Die Tui verfolgt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die auf die drei Säulen People, Planet und Progress ausgerichtet ist und konkrete Ziele zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und zur Förderung der ökonomischen Teilhabe in den Urlaubsdestinationen beinhaltet. Die direkte Berichtslinie zum Chief Sustainability Officer und Group Executive Committee signalisiert die strategische Verankerung des Themas innerhalb der Konzernführung.

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Lufthansa-Chef Spohr kritisiert Politik: Hälfte der innerdeutschen Flüge seit 2019 gestrichen

Carsten Spohr, der Chef der Lufthansa Group, hat anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen scharfe Kritik an der Bundesregierung und der EU-Kommission geäußert. Spohr warnte, dass die stark steigenden regulatorischen Kosten in Deutschland die Wirtschaftlichkeit von Flugverbindungen gefährdeten. Als gravierende Folge nannte er, dass die Lufthansa seit 2019 die Hälfte ihrer innerdeutschen Flüge streichen musste – die wöchentliche Zahl sank von 2.000 auf rund 1.000. Spohr führte aus, dass sich die von der Politik erhobenen Steuern und Gebühren in Deutschland seit 2019 verdoppelt hätten. Für das kommende Jahr seien weitere Anstiege geplant, unter anderem bei den Abflugentgelten der Deutschen Flugsicherung sowie bei den Luftsicherheitsgebühren. Die Lufthansa Group könne den Wegfall innerdeutscher Einnahmen zwar kompensieren, da der Umsatzanteil innerdeutscher Passagiere nur noch zwei Prozent betrage. Die frei werdenden Flugzeuge würden auf anderen, rentableren Strecken eingesetzt. Die Hauptbetroffenheit sieht der Konzernchef bei den exportorientierten Unternehmen in Deutschland. Die schlechtere Anbindung an den weltweiten Luftverkehr sei ein schwerer Schlag für die Wirtschaft. Spohr warnte davor, dass wichtige deutsche Wirtschaftsregionen außerhalb der großen Drehkreuze Frankfurt und München bereits jetzt nicht mehr per Flugzeug erreichbar seien. Zögere die Bundesregierung weiter, drohten zahlreichen Bundesländern und damit dem gesamten Land weitere Konnektivitätsverluste. Diese Entwicklung berge kaum absehbare Langzeitfolgen für Ansiedlungs- und Investitionsentscheidungen an Standorten jenseits der großen Hubs.

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Ryanair präsentiert die Top-Weihnachtsmärkte Europas für die Wintersaison 2025

Ryanair hat am Freitag, den 31. Oktober 2025, eine Auswahl ihrer Top-Destinationen für die Besuche von Weihnachtsmärkten vorgestellt. Mit der bevorstehenden festlichen Jahreszeit inspiriert die Airline Reisende zu Winterreisen 2025 und hebt dabei besonders die traditionelle Atmosphäre, die kulinarischen Angebote und die bezaubernden Lichtinstallationen der ausgewählten Städte hervor. Zu den von Ryanair empfohlenen festlichen Zielen zählen die Metropolen Budapest, Krakau und Madrid. In Budapest bildet der Vörösmarty-Platz den Mittelpunkt, wo neben handgefertigten Geschenken ungarische Spezialitäten wie Baumkuchen angeboten werden. Das nahegelegene Adventsfest an der St.-Stephans-Basilika zieht Besucher zudem mit einer spektakulären 3D-Lichtshow an. Krakau verwandelt sich zur Weihnachtszeit in eine märchenhafte Kulisse am Hauptmarkt, wo Holzhütten traditionelle Handwerkskunst und der Duft von Zimt und Lebkuchen die Atmosphäre bestimmen. Die spanische Hauptstadt Madrid lädt auf der Plaza Mayor zum traditionellen Weihnachtsmarkt ein, der mit Krippenfiguren, Lichtern und saisonalen Süßigkeiten lockt. Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH bei Ryanair, betonte, dass es angesichts der bevorstehenden Weihnachtszeit keinen schöneren Weg gebe, diese zu genießen, als die bezauberndsten Weihnachtsmärkte Europas zu erkunden. Er hob das branchenführende Netzwerk von Ryanair mit über 235 Zielen hervor, das den „perfekten Weihnachtsausflug nur einen Flug entfernt“ mache. Die Präsentation der ausgewählten Märkte zielt darauf ab, die Reiselust in der Wintersaison anzukurbeln und die zahlreichen Flugverbindungen zu den festlich geschmückten Städten zu bewerben, welche traditionell Reisende aus ganz Europa anziehen.

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Vietjet festigt Partnerschaft mit Airbus: Feste Bestellung von 100 weiteren A321neo

Vietjet, die größte private Fluggesellschaft Vietnams, hat eine Absichtserklärung aus dem Juni 2025 in eine verbindliche Bestellung umgewandelt und damit einen festen Auftrag über 100 weitere Airbus A321neo abgeschlossen. Dieser Deal festigt die langjährige strategische Partnerschaft mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus und ist ein zentraler Schritt in der Flottenmodernisierungs- und Netzwerkerweiterungsstrategie der Airline. Mit der aktuellen Bestellung erhöht sich die Gesamtzahl der fest georderten A321neo-Flugzeuge von Vietjet auf beachtliche 280 Einheiten. Bereits im Mai 2025 hatte die vietnamesische Fluggesellschaft 20 Großraumflugzeuge des Typs A330neo bestellt. Die A321neo ist das größte Mitglied der A320neo-Flugzeugfamilie und gilt aufgrund ihrer bewährten Wirtschaftlichkeit und Flexibilität als ideal für die ambitionierten Expansionspläne der Airline. Nguyen Thi Phuong Thao, die Vorstandsvorsitzende von Vietjet, bezeichnete den Vertrag als ein Symbol für Vertrauen und eine gemeinsame Vision für globale Konnektivität. Die A321neo verfügt über Triebwerke der neuen Generation und sogenannte Sharklets, die zu einer gesteigerten Leistung beitragen. Weltweit unterstreicht die A321neo ihre Marktbedeutung als meistverkauftes Single-Aisle-Flugzeug: Bis Ende September 2025 verzeichnete Airbus insgesamt mehr als 7.100 Bestellungen von nahezu 100 Fluggesellschaften. Benoît de Saint-Exupéry, Executive Vice President Sales von Airbus, betonte, dass die Kombination aus A321neo und A330neo Vietjet die beste Wirtschaftlichkeit und eine nahtlose Gemeinsamkeit in den Betriebsabläufen über die gesamte Airbus-Flotte hinweg biete. Die neuen Flugzeuge sollen Vietjet in die Lage versetzen, sowohl das Inlands- als auch das internationale Streckennetz weiter auszubauen und die steigende Verkehrsnachfrage zu bedienen.

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Ryanair baut Angebot in Südschweden aus: Drei neue Strecken ab Malmö

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair erweitert ihre Präsenz am Malmö Airport (MMX) in Südschweden im Vorfeld des Sommerflugplans 2026 signifikant. Das Unternehmen nimmt zwei brandneue Routen nach London Stansted und Warschau Modlin in ihr Programm auf und reaktiviert zusätzlich die Flugverbindung nach Zagreb. Diese Erweiterung stärkt die internationale Anbindung Südschwedens, insbesondere nach Osteuropa und Großbritannien. Die neuen beziehungsweise wieder aufgenommenen Flugdienste starten Ende März und Anfang April 2026. Ab dem 30. März 2026 bedient Ryanair die Strecke Malmö–Zagreb viermal wöchentlich (Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag) sowie die neue Verbindung Malmö–Warschau Modlin zweimal pro Woche (Montag, Donnerstag). Kurz darauf, ab dem 1. April 2026, kommt die zweite neue Route, Malmö–London Stansted, mit zwei wöchentlichen Flügen (Mittwoch, Samstag) hinzu. Diese Frequenzen sollen Reisenden in Südschweden eine größere Auswahl für Städtetrips, Geschäftsreisen und Besuche von Freunden und Familie ermöglichen. Die Betreibergesellschaft Swedavia sieht in dieser Investition ein klares Zeichen für die starke Nachfrage nach internationalem Reiseverkehr von und nach Schweden. Elizabeth Axtelius, Director Aviation Business bei Swedavia, betonte die wichtige Rolle der neuen Routen für die Anbindung Südschwedens an etablierte Märkte in Osteuropa und im Vereinigten Königreich. Ryanair festigt mit der Expansion seine Position im skandinavischen Streckennetz und trägt dazu bei, den Malmö Airport als wachsendes regionales Drehkreuz für preisgünstige internationale Flüge zu etablieren. Malmö Airport ist gemessen am Passagieraufkommen Schwedens fünftgrößter Flughafen.

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American Airlines setzt neuen A321XLR erstmals international auf der Strecke New York – Edinburgh ein

American Airlines plant, den neuen Airbus A321XLR erstmals international auf der Strecke zwischen New York (JFK) und Edinburgh (EDI) einzusetzen. Der saisonale Nonstop-Flugdienst startet am 8. März 2026 und läuft bis zum 24. Oktober 2026. Dies wird die zweite Route der US-Fluggesellschaft in die schottische Hauptstadt, ergänzend zur bestehenden Verbindung von Philadelphia. Der A321XLR ist das erste Flugzeug dieses Typs in der Flotte einer US-amerikanischen Airline und soll eine neue Ära des transatlantischen Reisekomforts einleiten. Der A321XLR wird bei American Airlines mit 20 Flagship Suite Sitzen in einer Liegekonfiguration, 12 Premium Economy Sitzen und 123 Main Cabin Sitzen ausgestattet sein. Alle Sitze bieten Annehmlichkeiten wie High-Speed Wi-Fi, Sitzunterhaltung mit Bluetooth-Konnektivität und kabelloses Aufladen. Brian Znotins, Senior Vice President für Netzwerkplanung bei American Airlines, betonte, dass der A321XLR das richtige Flugzeug sei, um diese Route zu eröffnen und Reisenden ein gehobenes Premium-Erlebnis zu bieten. Die neue Verbindung nach Edinburgh ist bereits die siebte neue transatlantische Route, die American Airlines für den Sommer 2026 ankündigt, neben weiteren neuen Diensten nach Budapest und Prag. Die A321XLR-Flotte wird ihren Dienst zunächst im Inland auf der Strecke zwischen New York (JFK) und Los Angeles (LAX) am 18. Dezember 2025 aufnehmen, bevor sie im März 2026 auf internationale Strecken ausgeweitet wird. Die erweiterte Reichweite des A321XLR ermöglicht es American Airlines, neue Langstreckenrouten zu bedienen und dabei ein hochwertiges Borderlebnis zu gewährleisten – von den Liegeflächen der Flagship Suite bis hin zu warmen Speisen und kostenlosen Getränken in allen Kabinen. Die Einführung der täglichen New York–Edinburgh-Route festigt

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Neue EuroNight-Verbindung verbindet Basel direkt mit Kopenhagen und Malmö

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) werden in Kooperation mit RDC Germany ab dem 15. April 2026 eine neue EuroNight-Verbindung zwischen Basel, Kopenhagen und Malmö einführen. Der Nachtzug verkehrt ganzjährig dreimal pro Woche und stellt die erste direkte Schienenverbindung zwischen der Schweiz und Skandinavien dar. Die neue Route ist eine Antwort auf die steigende Nachfrage nach komfortablen und grenzüberschreitenden Mobilitätslösungen über Nacht. Der EuroNight startet jeweils mittwochs, freitags und sonntags um 17:35 Uhr in Basel SBB und erreicht Malmö am folgenden Morgen um 09:35 Uhr. Die Rückfahrt von Malmö erfolgt donnerstags, samstags und montags um 18:57 Uhr mit Ankunft in Basel um 11:30 Uhr. Die rund 1.400 Kilometer lange Strecke führt durch die Schweiz, Deutschland und Dänemark, mit wichtigen Zwischenhalten in Städten wie Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt Süd und Hamburg. Der Zug bietet Platz für etwa 350 Reisende in Schlaf-, Liege- und Sitzwagen und verfügt über ein barrierefreies Abteil sowie einen Bistrowagen zwischen Basel und Padborg. Der Ticketverkauf beginnt am 4. November 2025. Nachtzüge sind aufgrund hoher Betriebskosten, die durch Rollmaterial, Personal und Trassenentgelte entstehen, auf Unterstützung angewiesen. Daher wird die neue EuroNight-Verbindung von der Schweizer Bundesregierung im Rahmen des CO2-Gesetzes finanziell unterstützt. Die Regierung hat für die Förderung internationaler Nachtzugverbindungen bis 2030 rund 47 Millionen Schweizer Franken vorgesehen. Die parlamentarische Genehmigung dieser Mittel steht allerdings noch aus. Sollte die Finanzierung nicht zustande kommen, hat die SBB angekündigt, Kunden zu informieren und bereits gekaufte Tickets zu erstatten. Trotz des Fehlens eines direkten Halts am Kopenhagener Hauptbahnhof ist das Stadtzentrum von den Halten

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