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Konflikt bei der Lufthansa: Pilotengewerkschaft VC kritisiert Spohrs Äußerungen scharf

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat sich in einer aktuellen Stellungnahme überrascht und kritisch über die jüngsten Äußerungen von Lufthansa-Chef Carsten Spohr geäußert. Spohr hatte die Sorgen der Piloten vorrangig auf Zukunfts- und Wachstumsperspektiven reduziert und die Sorge um Betriebsrenten heruntergespielt. Die VC kontert diese Darstellung entschieden und wirft dem Management Versäumnisse vor. VC-Präsident Andreas Pinheiro wies Spohrs Aussage, die Piloten machten sich „wenig Sorge über die Betriebsrenten“, als realitätsfern zurück. Pinheiro merkte an, Spohr wisse erstaunlich gut Bescheid, obwohl er sich in den letzten Jahren kaum die Mühe gemacht habe, mit der Gewerkschaft zu sprechen. Die Mitglieder der VC seien nicht nur besorgt über ihre betriebliche Altersversorgung (bAV) und Zukunftsperspektiven, sondern blickten auch mit „ebenso großer Sorge“ auf Managementfehler der vergangenen Jahre. Die Gewerkschaft betont, dass die Piloten keine „Nebelkerzen“, sondern belastbare Angebote in den offenen Tarifkonflikten erwarten. Die VC fordert die Arbeitgeberseite auf, konkrete Vorschläge für mehrere schwelende Tarifkonflikte vorzulegen. Dies betrifft insbesondere eine verbesserte betriebliche Altersversorgung bei Lufthansa und Lufthansa Cargo, den Vergütungstarifvertrag (VTV) bei Lufthansa CityLine sowie die Tarifierung der neuen Lufthansa City Airlines. Trotz sieben Verhandlungsrunden zur bAV habe die Lufthansa bisher kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Pinheiro stellte klar, dass man sich auf die Tarifthemen konzentriere und die Konzernführung die Unternehmensentscheidungen – auch schlechte – allein treffe, jedoch den bestehenden Konzerntarifvertrag (KTV) zu beachten habe, der unter anderem die Bereederung der Fluggeräte durch Lufthansa-Piloten festlegt. Angesichts der festgefahrenen Situation hat die VC dennoch einen Schritt zur Deeskalation unternommen: Um dem Management ausreichend Zeit für die

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Heftiger Widerstand gegen Wizz Air-Basis in Tel Aviv: Israelische Airlines fürchten Preiskampf

Der Plan der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air, eine operative Basis am Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion zu errichten, stößt auf vehementen Widerstand der drei großen israelischen Fluggesellschaften El Al, Israir und Arkia Airlines. Diese sehen in dem Vorhaben eine direkte Bedrohung ihrer Marktstellung und warnen vor einem ruinösen Preiskampf. Die Eröffnung der Basis ist für April 2026 geplant und würde zunächst die Stationierung von drei Flugzeugen umfassen. Das Vorhaben, das vom israelischen Verkehrsministerium unterstützt wird, zielt darauf ab, den Wettbewerb im Luftverkehrssektor zu beleben und die in Israel als zu hoch empfundenen Flugpreise zu senken. Wizz Air argumentiert, dass die Basis über 200 wöchentliche Flüge zu europäischen Zielen ermöglichen und somit den Konsumenten zugutekommen würde. Die lokalen Anbieter wehren sich jedoch mit Nachdruck. Sie befürchten nicht nur erhebliche finanzielle Einbußen und eine Destabilisierung des Marktes, sondern führen auch Sicherheitsbedenken ins Feld. El Al warnte unter anderem davor, dass die Zulassung einer ausländischen Basis die nationale Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten gefährden und einen gefährlichen Präzedenzfall für andere ausländische Gesellschaften schaffen könnte. Die Kontroverse wird im israelischen Parlament kontrovers diskutiert. Die Bedenken der israelischen Fluglinien sind vor dem Hintergrund gestiegener Ticketpreise seit Beginn des Gaza-Krieges im Oktober 2023 zu sehen. Da zahlreiche internationale Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Israel eingestellt oder ausgesetzt haben, stieg die Abhängigkeit von heimischen Anbietern stark an. Dies führte zu einer massiven Steigerung der Gewinne bei Gesellschaften wie El Al, die im Jahr 2024 Rekordergebnisse meldete und mit Sammelklagen wegen angeblich überhöhter Flugpreise konfrontiert ist. Kritiker werfen den israelischen Carriern vor,

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70 Jahre Lufthansa am Flughafen Stuttgart: Ein Jubiläum der Beständigkeit

Die Lufthansa feiert ein bedeutendes Jubiläum am Flughafen Stuttgart (STR): Seit nunmehr 70 Jahren, seit Oktober 1955, verbindet die deutsche Fluggesellschaft die baden-württembergische Landeshauptstadt mit Deutschland, Europa und der Welt. Dieses lange Engagement markiert eine Ära der Stabilität und ist ein wesentlicher Pfeiler der internationalen Erreichbarkeit der Region. Die Aufnahme des Flugbetriebs durch die Lufthansa am STR erfolgte kurz nachdem die Bundesrepublik Deutschland im Mai 1955 die volle Lufthoheit zurückerhalten hatte. Seitdem hat die Airline den Flughafen Stuttgart zu einem wichtigen Standort entwickelt. Über die Drehkreuze Frankfurt am Main und München bindet die Lufthansa-Gruppe Stuttgart an ihr umfangreiches globales Streckennetz an. Ulrich Heppe, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG), hob die Bedeutung der Airline hervor: Die Lufthansa-Gruppe sei der größte Kunde des Flughafens und habe durch ihr Engagement maßgeblich zur Attraktivität und zum Wachstum des Standorts beigetragen. Als Zeichen der langjährigen Partnerschaft soll im kommenden Winter auch die Lufthansa-Lounge am STR für Reisende wieder zugänglich gemacht werden. Im Laufe der Jahrzehnte war die Präsenz der Lufthansa in Stuttgart auch von historischen Momenten geprägt. Die Airline brachte einige der ikonischsten Flugzeugtypen der Luftfahrtgeschichte nach Stuttgart. Unvergessen ist die Landung der ersten Boeing 747, des sogenannten Jumbo-Jets, im Jahr 1970. Auch die legendäre Junkers Ju 52 mit dem Spitznamen „Tante Ju“ erfreute sich großer Beliebtheit und war mit ihren jährlichen Rundflügen ab Stuttgart stets ausgebucht. Diese Ereignisse zeugen von der tiefen Verankerung der Lufthansa in der regionalen Luftfahrttradition und ihrer Rolle als Motor für die Verkehrsanbindung und die wirtschaftliche Entwicklung der Region

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Finnair stockt Thailand-Flüge im Winter 2026 auf Rekordniveau auf

Die Fluggesellschaft Finnair wird im Winterflugplan 2026/2027 ihre Kapazitäten nach Thailand deutlich ausbauen und eine Rekordzahl von 25 wöchentlichen Flügen in das beliebte asiatische Land anbieten. Dieser Schritt reagiert auf die stark gestiegene Nachfrage, insbesondere von europäischen Reisenden, die Helsinki als wichtiges Drehkreuz für Verbindungen nach Asien nutzen. Im Zentrum der Kapazitätserweiterung steht die Hauptstadt Bangkok: Finnair wird die Frequenz von derzeit 14 wöchentlichen Flügen auf bis zu 18 Flüge pro Woche erhöhen, was bis zu drei tägliche Verbindungen ermöglicht. Perttu Jolma, Vice President Network Management bei Finnair, betonte, dass diese hohe Kapazität selbst für europäische Verhältnisse beachtlich sei. Die zusätzlichen Flüge sind zeitlich speziell darauf abgestimmt, optimale Anschlüsse für Umsteiger aus dem europäischen Streckennetz über den Flughafen Helsinki Vantaa zu bieten. Ein neuer täglicher Nachtflug von Helsinki nach Bangkok, der am Nachmittag landet, ermöglicht Gästen eine bequeme Weiterreise oder den sofortigen Beginn des Urlaubs. Der entsprechende Rückflug am späten Abend gewährleistet am frühen Morgen in Helsinki den Anschluss an die ersten Morgenflüge in Europa. Neben der Verdichtung der Bangkok-Frequenzen nimmt Finnair auch die Direktflüge nach Krabi in Südthailand wieder auf. Ab dem Winter 2026 wird die Destination, die bekannt für ihre Strände und Naturaktivitäten ist, zweimal wöchentlich, montags und donnerstags, angeflogen. Die letzten Direktverbindungen nach Krabi lagen im Winter 2019. Die Wiederaufnahme dieser Strecke bietet Urlaubern eine Alternative zu den bestehenden Routen. Ergänzend dazu bedient Finnair weiterhin Phuket mit fünf wöchentlichen Flügen. Insgesamt unterstreicht der massive Ausbau der Kapazitäten nach Thailand die strategische Bedeutung des Fernostverkehrs für Finnair, insbesondere

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Norwegian beginnt Flottenerneuerung: Erste Boeing 737 MAX 8 übernommen

Die skandinavische Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat die erste von insgesamt 80 bestellten Boeing 737 MAX 8 Flugzeugen in Empfang genommen. Mit dieser Auslieferung, die auf dem Boeing Field in Seattle erfolgte, beginnt ein groß angelegtes Programm zur Flottenerneuerung, das bis ins Jahr 2031 fortgesetzt werden soll. Dieser Schritt unterstreicht die langfristige Strategie der Airline, ihre Flotte zu modernisieren und die betriebliche Effizienz zu steigern. Das Flugzeug mit der Registrierung SE-NAD wurde von Kapitän Johnny Silberg und Andreas Langlo vom Herstellerwerk zum Drehkreuz der Airline am Osloer Flughafen Gardermoen überführt. Die neue Boeing 737 MAX 8 soll maßgeblich dazu beitragen, die alternden Modelle der Vorgängergeneration 737-800 schrittweise zu ersetzen. Norwegian war bereits 2017 die erste europäische Fluggesellschaft, die die 737 MAX in Dienst stellte und setzte sie zeitweise auch auf Transatlantikstrecken ein. Im September 2025 stockte Norwegian ihre Festbestellung bei Boeing durch die Ausübung von Kaufoptionen auf die aktuellen 80 Flugzeuge auf. Die Boeing 737 MAX 8 zeichnet sich im Vergleich zur 737-800 durch einen niedrigeren Treibstoffverbrauch aus. Zudem bietet der neue Flugzeugtyp dank größerer Fenster, verbesserter Kabinenbeleuchtung und neu gestalteter Sitze einen höheren Passagierkomfort. Die erweiterte Reichweite der MAX 8 eröffnet der Fluggesellschaft darüber hinaus die Möglichkeit, neue Strecken zu erschließen und das Streckennetz weiter auszubauen. Geir Karlsen, der CEO von Norwegian, betonte die Bedeutung der neuen Flugzeuge für die Strategie des Unternehmens. Nach Abschluss des gesamten Auslieferungsprogramms wird Norwegian über eine der modernsten und treibstoffeffizientesten Flotten Europas verfügen. Damit festigt die Airline, die seit 2024 auch die Regionalfluggesellschaft

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Volotea erweitert Basis in Florenz: Vier neue Routen ab September 2026

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea baut ihre Präsenz am Flughafen Amerigo Vespucci in Florenz (FLR) deutlich aus. Ab September 2026 werden vier neue internationale Strecken in den Flugplan aufgenommen, und die Airline stationiert ein zweites Flugzeug an ihrer Basis in der toskanischen Hauptstadt. Diese Expansion stärkt die europäische Anbindung Florenz‘ erheblich. Die neuen Verbindungen starten gestaffelt zwischen dem 21. und 23. September 2026. Volotea wird dann Sevilla (Montag, Mittwoch, Freitag), Valencia (Dienstag, Samstag), Straßburg (Mittwoch, Sonntag) und Berlin (Mittwoch, Sonntag) direkt mit Florenz verbinden. Mit der Erweiterung der Basis erhöht sich die Gesamtzahl der von Volotea ab Florenz angebotenen Destinationen auf 16, welche Ziele in Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland und der Tschechischen Republik umfassen. Die Stationierung eines zweiten Flugzeugs ist zudem mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze für Flughafen- und Betriebspersonal verbunden. Die Entscheidung von Volotea, die Basis zu verstärken, folgt auf solide Geschäftszahlen. Im Jahr 2025 verzeichnete die Fluggesellschaft ab Florenz rund 2000 Flüge und beförderte über 275.000 Passagiere. Dabei wurde eine hohe durchschnittliche Sitzplatzauslastung von 94 Prozent und eine Pünktlichkeit von 85 Prozent erzielt. Diese Leistung festigt die Position von Volotea als wichtiger Partner für den Flughafenbetreiber Toscana Aeroporti. Parallel zu dieser operativen Expansion richtet sich die Aufmerksamkeit weiterhin auf das seit Langem geplante und umfassende Ausbauprojekt des Flughafens Florenz. Der Betreiber Toscana Aeroporti erwartet das endgültige Umweltgenehmigungsdekret (VIA-Dekret), um das Vorhaben voranzutreiben. Das Ausbauprojekt, das neben einem neuen Terminal auch eine geplante Verlängerung und Neuausrichtung der Start- und Landebahn auf bis zu 2400 Meter vorsieht, soll die Kapazität des

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Rückschlag für Chinas Regionaljet: VietJet Air stoppt Betrieb der COMAC ARJ21

Die chinesischen Ambitionen, den im Inland gebauten Regionaljet COMAC ARJ21 (auch als C909 vermarktet) auf dem Weltmarkt zu etablieren, haben einen Dämpfer erlitten. Die vietnamesische Billigfluggesellschaft VietJet Air, der bislang einzige größere nicht-chinesische Betreiber des Musters, hat den Flugbetrieb mit dem Jet nach nur sechs Monaten beendet. Das Ende des Versuchs gilt als Rückschlag für den chinesischen Flugzeughersteller COMAC im Bestreben, seine Produkte international zu positionieren. Die Vereinbarung umfasste ein sogenanntes Wet-Lease mit Chengdu Airlines, wobei VietJet zwei ARJ21-Flugzeuge inklusive chinesischer Flugbesatzungen einsetzte. Der Vertrag lief am 18. Oktober 2025 aus und wurde nicht verlängert. VietJet nutzte die Jets für kurze Inlandsstrecken wie Hanoi-Con Dao. Dieses Pilotprojekt in Südostasien wurde in der internationalen Luftfahrtindustrie aufmerksam verfolgt, da es als wichtiger Testfall für die Exportfähigkeit des chinesischen Regionalflugzeugprogramms galt. Die ARJ21, deren Entwicklung auf das Jahr 2002 zurückgeht und die 2016 in den kommerziellen Dienst gestellt wurde, wird in China hauptsächlich von staatlichen Fluggesellschaften wie Air China, China Eastern und China Southern Airlines betrieben, die Großbestellungen für den Jet aufgegeben haben. Als Gründe für die vorzeitige Beendigung des Leasingvertrags nannte VietJet hohe Betriebskosten, die Abhängigkeit von ausländischen Besatzungen und den eingeschränkten Wartungs-Support. Quellen zufolge gab es keine Berichte über Sicherheits- oder Leistungsprobleme mit den Flugzeugen selbst, was darauf hindeutet, dass die Entscheidung hauptsächlich auf logistischen und wirtschaftlichen Faktoren beruhte. Die Beendigung des Einsatzes des in China entwickelten Jets, der stark auf westliche Komponenten wie GE CF34-10A-Triebwerke setzt, unterstreicht die Herausforderungen, mit denen COMAC bei der Etablierung einer globalen Support-Infrastruktur konfrontiert ist.

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Zweite Bodenkollision in LaGuardia im Oktober: United-Flugzeuge stoßen auf dem Rollfeld zusammen

Am späten Freitagabend ereignete sich am LaGuardia Airport (LGA) in New York ein erneuter Zwischenfall auf dem Rollfeld. Zwei Flugzeuge der United Airlines kollidierten beim Manövrieren. Dies ist bereits der zweite Vorfall dieser Art auf dem Flughafen im laufenden Monat. Glücklicherweise wurden bei dem Zusammenstoß keine Personen verletzt. Der Vorfall betraf United Flug UA580, eine Boeing 737-800, die aus Chicago O’Hare (ORD) ankam. Beim Einbiegen zur zugewiesenen Parkposition touchierte die Maschine das Heck der United Flug UA434 (ebenfalls eine Boeing 737-800), die gerade für den Abflug nach Houston (IAH) vorbereitet wurde. United bestätigte, dass beide Flugzeuge anschließend sicher zu ihren Gates zurückkehrten und alle Passagiere normal aussteigen konnten. Flug UA580 beförderte 166 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder, während sich in der nach Houston bestimmten Maschine 162 Passagiere und sieben Crewmitglieder befanden. Der Abflug nach Houston musste infolge des Schadens annulliert werden, um eingehende Inspektionen an beiden Flugzeugen zu ermöglichen. Die Fluggesellschaft versprach, sich umgehend um die Weiterbeförderung der betroffenen Kunden zu kümmern. Der Unfall ereignete sich inmitten einer kritischen Betriebslage in der Region New York. Die Federal Aviation Administration (FAA) bestätigte, dass die anhaltende Government Shutdown in den USA zu erheblichen personellen Engpässen in der Flugverkehrskontrolle führt. In der Region seien fast 80 Prozent der Fluglotsen nicht im Dienst. Dieser Mangel verschärfte die Betriebsschwierigkeiten erheblich und führte zu weit verbreiteten Flugverspätungen und -ausfällen. Allein am Freitag verzeichnete der LaGuardia Airport über 560 Verspätungen und 130 Annullierungen, zusätzlich verstärkt durch starke Winde. Die Situation am Boden, wo Piloten oft ohne aktive Einweisung

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Sonderflug für Erstflieger: Cathay Pacific stärkt Jugendprogramm in Hongkong

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hat im Rahmen ihrer Jugendinitiative „I Can Fly“ den „Discovery Flight 2025“ durchgeführt. An Bord eines neu umgebauten Boeing 777-300ER erlebten 180 Jugendliche, die noch nie zuvor geflogen waren, einen 90-minütigen Rundflug über Hongkong. Die Teilnehmer stammten aus dem staatlichen „Strive and Rise Programme“ sowie vom Kwun Tong Methodist Social Service. Die Aktion unterstreicht das Engagement der Airline für die Nachwuchsförderung und die Stärkung des Luftfahrtstandorts Hongkong. Als Ehrengast nahm der Chefsekretär der Verwaltung Hongkongs, Eric Chan Kwok-ki, an dem Sonderflug teil. Er lobte die Fluggesellschaft für die „entschlossene Unterstützung“ des „Strive and Rise Programme“ der Regierung. Cathay hat in diesem Rahmen bereits über 40 Aktivitäten organisiert, von denen mehr als 3600 Schüler und Mentoren in drei Kohorten profitierten. Cathay’s Chief Customer and Commercial Officer, Lavinia Lau, betonte, dass die Luftfahrt nicht nur Orte verbinde, sondern Menschen im Leben voranbringe. Der „Discovery Flight“ soll das Potenzial der jungen Menschen feiern und ihnen, die teilweise zum ersten Mal flogen, einen Einblick in die Luftfahrtwelt geben. Der Flug, der von über 100 Freiwilligen der Cathay unterstützt wurde, bildet einen wichtigen Baustein des neu gestalteten „I Can Fly“-Programms. Das 2003 ins Leben gerufene Programm zielt darauf ab, junge Menschen durch die Säulen Bildung, Entdeckung und Erkundung zu inspirieren und für Karrieren in der Luftfahrt zu gewinnen. Allein in diesem Jahr hat die Initiative bereits etwa 1400 lokale Jugendliche erreicht. Experten sehen in solchen Programmen einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung von Fachkräften für die Luftfahrtindustrie in Hongkong. Das „I

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Beinahe-Kollision in Boston: Flugzeuge kommen sich auf der Landebahn gefährlich nahe

Am Boston Logan International Airport hat sich am Donnerstag ein gravierender Beinahe-Zusammenstoß zwischen einer anfliegenden Maschine der Delta Air Lines und einem startenden Flugzeug der Regionalfluggesellschaft Cape Air ereignet. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat umgehend eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Die knappe Situation, bei der sich die Flugzeuge auf kreuzenden Pisten befanden, verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen für die Flugsicherheit in den USA. Der Zwischenfall ereignete sich gegen 16:15 Uhr Ortszeit. Der Delta-Flug DL263, ein Airbus A330-900neo, der von Paris (CDG) kam und wegen schlechten Wetters in New York nach Boston umgeleitet worden war, musste seinen Landeanflug auf der Piste 04R abbrechen und durchstarten. Dies war notwendig, da die Cessna 402C der Cape Air mit der Flugnummer KAP548 zum Start auf der kreuzenden Piste 15R freigegeben worden war. Als die kleinere Cessna die Landebahn 04R überquerte, betrug der horizontale Abstand zum Delta-Großraumflugzeug nur noch rund 1000 Meter. Audioaufzeichnungen des Flugfunkverkehrs auf LiveATC.net belegen die angespannte Lage, wobei die Piloten beider Maschinen die Situation als „sehr knapp“ und „nicht cool“ kommentierten. Trotz der gefährlichen Annäherung konnte die Delta-Besatzung das vorgeschriebene Durchstartmanöver (Go-around) erfolgreich durchführen und landete im zweiten Anflug sicher. Es wurden keine Verletzungen oder Schäden gemeldet. Die FAA untersucht nun, wie es zur Freigabe des Starts der Cape Air-Maschine kommen konnte, während der Airbus bereits im Endanflug war. Dieser Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die kritische Personalsituation bei der amerikanischen Flugsicherung. Verkehrsminister Sean Duffy hatte in den letzten Tagen erklärt, dass die anhaltende Government Shutdown in den USA,

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