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Runder Geburtstag im Hafen Wien: Eisbrecher „MS Eisvogel“ seit 70 Jahren im Dienst

Das Betriebsschiff „MS Eisvogel“ des Hafen Wien, einem Unternehmen der Wien Holding, feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Im Jahr 1955 in der Schiffswerft Linz gebaut, dient das Mehrzweckschiff seit sieben Jahrzehnten als unverzichtbarer Eisbrecher, aber auch als Berge-, Feuerlöschschiff und für Repräsentationsfahrten in den Donauhäfen der österreichischen Hauptstadt. Als größter öffentlicher Donauhafen Österreichs muss der Hafen Wien die Zufahrt für die Schifffahrt ganzjährig gewährleisten. Insbesondere bei massiven Kaltfronten spielt die „MS Eisvogel“ eine zentrale Rolle. Fritz Lehr, kaufmännischer Geschäftsführer des Hafen Wien, betonte, dass der Eisbrecher die ungehinderte Zufahrt von Frachtschiffen zu den Kais in den Hafenbecken Freudenau, Lobau und Albern sichert. Das Schiff hält nicht nur die Fahrrinne frei, sondern schützt mit seinem robusten, bis zu zwölf Millimeter dicken Stahlrumpf auch die Rümpfe der im Hafen ankernden Fracht- und Donaukreuzfahrtschiffe vor dem gefährlichen Eisdruck. Die 80 Tonnen schwere und 32 Meter lange „MS Eisvogel“ kann mit ihren 520 PS starken Dieselmotoren Eisplatten im Schritttempo aufbrechen. Bei besonders dicken Eisschichten kann sie zusätzlich 30 Tonnen Wasserballast aufnehmen, um das Eis mit dem Gewicht des Rumpfes zu zerdrücken. Bis zu 60 Zentimeter dickes Eis kann sie so bewältigen. Trotz der im Text genannten Beobachtungen zur Änderung der Wetterbedingungen auf der Donau aufgrund des Klimawandels, bleibt die „MS Eisvogel“ ein wichtiges Einsatzmittel für logistische und sicherheitsrelevante Aufgaben. Neben dem Eisbrechen hat das Schiff erweiterte Aufgaben als Berge- und Feuerlöschschiff übernommen. Das Logistikzentrum Hafen Wien, das rund 200 Unternehmen und bis zu 5.000 Arbeitsplätze beheimatet, ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine

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„Winterstories“ am Schwarzenbergplatz: Adventsmarkt mit Disco-Vibes und internationalem Essen

Am Schwarzenbergplatz beim Hochstrahlbrunnen in Wien startet in diesem Jahr ein unkonventioneller Wintermarkt unter dem Motto „NOT the same procedure as every year!“. Die sogenannten „Winterstories“ setzen bewusst auf ein lebendiges, ungezwungenes Konzept und verbinden traditionellen Punschgenuss mit modernen Disco-Vibes, internationalen Speisen und einem beheizten Zelt. Die „Winterstories“ laden zu einem Adventserlebnis ein, das sich von den klassischen Wiener Christkindlmärkten abhebt. Das zentrale Element ist ein beheiztes Zelt im Disco/Jungle-Stil, in dem DJs und regelmäßige Live-Acts für Stimmung mit Musik aus den 70er- bis 90er-Jahren sorgen. Gäste können zwischen dem Open-Air-Bereich und dem Zelt wählen. Für das leibliche Wohl sorgen zehn Top-Gastronomen mit Food-Pavillions und Food Trucks, die Speisen von der Wiener Küche über mexikanische Spezialitäten bis hin zu indischen Gerichten anbieten. Neben kreativen Punschvariationen werden auch diverse Heißgetränke und Hot Cocktails serviert. Die Eröffnung der „Winterstories“ findet am 13. November 2025 ab 15:00 Uhr mit einer 2-Euro-Punsch-Welcome-Aktion statt, die bis 18:00 Uhr gilt. Der Eintritt zum gesamten Markt ist generell frei. Der Markt ist darauf ausgerichtet, ein zwangloses Treffen für Freunde und Kollegen zu ermöglichen. Dafür sorgt unter anderem eine Punsch-Happy-Hour, die montags bis donnerstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr gültig ist. Die „Winterstories“ sind täglich von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Das moderne Konzept des Marktes am Schwarzenbergplatz, der in den letzten Jahren bereits einen Wandel vom traditionellen Markt hin zu einem Lifestyle-Event vollzogen hat, reagiert auf den Wunsch des Publikums nach alternativen Adventsveranstaltungen. Während andere Wiener Weihnachtsmärkte, wie etwa der am Rathausplatz oder am Spittelberg,

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Österreichische Gastronomie setzt stark auf importiertes Gänsefleisch

Der Verein Land schafft Leben fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Gänsefleisch, insbesondere in der Gastronomie. Hintergrund ist der hohe Anteil an Importware, der auf den österreichischen Tellern landet und oft aus Haltungsbedingungen stammt, die in Österreich selbst nicht zulässig sind. Die Initiative zielt darauf ab, Konsumenten eine informierte Kaufentscheidung zu ermöglichen. Der jährliche Verzehr von Gänsefleisch in Österreich belief sich im vergangenen Jahr auf etwa 930 Tonnen, was rein rechnerisch einem Gansl-Gericht pro Kopf entspricht. Allerdings stammt nur etwa jede dritte verzehrte Gans aus heimischer Produktion. Die Diskrepanz ist besonders eklatant in der Gastronomie: Schätzungen zufolge stammen dort 70 bis 80 Prozent des Gänsefleisches aus dem Ausland, wobei der niedrigere Preis der Hauptgrund für den Import ist. Hannes Royer, Gründer von Land schafft Leben, kritisiert diesen Zustand scharf. Er betont, dass die Gäste meist nicht wüssten, dass sie importiertes Fleisch äßen, das unter Haltungsformen produziert wurde, die in Österreich verboten sind. Im Gegensatz zu weiten Teilen der Europäischen Union gelten in Österreich hohe Tierwohlstandards für die Gänsemast. Die österreichische Tierhaltungsverordnung schreibt vor, dass jede heimische Gans Zugang ins Freie haben muss. Zudem ist die Besatzdichte im Stall streng auf maximal 21 Kilogramm Gänse pro Quadratmeter begrenzt. Das entspricht, je nach Schlachtgewicht, vier bis fünf Tieren. Diese höheren Standards gewährleisten den Tieren mehr Bewegungsfreiheit und reduzieren Stress und Krankheitsdruck. Auch der Einsatz von Antibiotika ist streng reguliert und nur im Krankheitsfall erlaubt, niemals zur Vorbeugung. Diese strengeren Auflagen schlagen sich jedoch im Preis nieder: Während heimische konventionelle Gänse ab etwa 14

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Volotea nimmt Direktflüge von Florenz nach Berlin auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea baut ihre Präsenz in Italien weiter aus und hat eine neue Verbindung für den Sommerflugplan 2026 angekündigt. Ab dem 23. September 2026 wird die Airline direkt zwischen dem Flughafen Florenz Amerigo Vespucci (FLR) und der deutschen Hauptstadt Berlin (BER) fliegen. Die neue Route wird zweimal wöchentlich bedient, mit Flügen jeweils am Mittwoch und am Sonntag. Diese Frequenz richtet sich sowohl an touristische Reisende, die einen Wochenendtrip planen, als auch an Geschäftsreisende. Die Verbindung von der Toskana nach Berlin soll die Attraktivität des Flughafens Florenz als wichtigen Ausgangspunkt für europäische Destinationen steigern. Die Flüge sind Teil der allgemeinen Expansionsstrategie von Volotea in Italien, wo die Fluggesellschaft stark auf die Anbindung regionaler Flughäfen an europäische Metropolen setzt und sich oft auf Strecken konzentriert, die von den großen Netzwerk-Carriern nicht bedient werden. Die Ankündigung dieser Route folgt auf die kürzlich bekannt gegebene Entscheidung von Volotea, im Jahr 2026 ein zweites Flugzeug am Flughafen Florenz zu stationieren. Diese Verstärkung der Basis in der toskanischen Hauptstadt ermöglicht die Einführung weiterer neuer Strecken. Neben Berlin hatte Volotea bereits die Aufnahme von Flügen nach Sevilla, Valencia und Straßburg für den Zeitraum ab September 2026 angekündigt. Mit diesen neuen Verbindungen erweitert sich das Streckennetz von Volotea ab Florenz auf insgesamt 16 Destinationen, was die wachsende Bedeutung der Airline für den regionalen Verkehrsknotenpunkt unterstreicht. Die Volotea-Flotte, die hauptsächlich aus Flugzeugen des Typs Airbus A319 und Airbus A320 besteht, wird die neue Strecke bedienen. Berlin wird für Volotea zunehmend wichtiger, da die Airline den Flughafen bereits

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Akasa Air plant internationale Expansion: Fokus auf Ostafrika und Zentralasien

Die indische Fluggesellschaft Akasa Air forciert ihre internationale Expansion und prüft derzeit die Aufnahme von Flugverbindungen nach Ostafrika und Zentralasien. Das Unternehmen, das erst im August 2022 seinen Betrieb aufnahm, will seine Präsenz auf dem internationalen Markt signifikant ausbauen. Dies erklärte Vorstandschef Vinay Dube in einem Interview mit der „Economic Times“. Akasa Air erwägt Verbindungen nach Ländern wie Kenia, Äthiopien und Ägypten in Ostafrika sowie nach Kasachstan und Usbekistan in Zentralasien. Vinay Dube betonte, dass die eingesetzten Boeing 737 Max Flugzeuge die Küsten Ostafrikas und auch Mauritius erreichen könnten. Zudem sei eine Vertiefung des Streckennetzes in Südasien möglich. Kurzfristig stehe die Ankündigung von Flügen nach Schardscha (Sharjah) in den Vereinigten Arabischen Emiraten bevor. Dube zeigte sich zuversichtlich bezüglich der positiven Entwicklung der internationalen Expansion. Derzeit machen internationale Routen 20 Prozent der verfügbaren Sitzplatzkilometer (ASK) aus. Dieser Anteil soll bis Ende März 2027 auf rund 30 Prozent ansteigen, während der Inlandsverkehr weiterhin 70 Prozent abdecken wird. Die Grundlage für diese Expansionspläne bildet die Flottenstrategie des Unternehmens. Akasa Air verfügt über eine feste Bestellung von insgesamt 226 Boeing 737 Max Flugzeugen und zeigte sich zufrieden mit dem aktuellen Auslieferungsplan, der für das laufende Jahr die Lieferung weiterer Maschinen vorsieht. Obwohl das Unternehmen kontinuierlich die Optionen für eine mögliche Anschaffung von Großraumflugzeugen oder Regionaljets prüft, kam man bislang zu dem Schluss, dass eine Investition in Langstreckenflugzeuge aktuell nicht nachhaltig positiv sei. Die Airline setzt auf die hohe Effizienz und Reichweite des Schmalrumpfjets 737 Max. Angesichts der geplanten Expansion bereitet Akasa Air auch die

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Flughafen Athen meldet Gewinnrückgang trotz Passagierzuwachs

Der Betreiber des Flughafens Athen International Airport (AIA) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Rückgang des Nettogewinns verzeichnet. Der Gewinn sank demnach um 4,8 Prozent auf 185,8 Millionen Euro, gegenüber 195,1 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang erfolgte, obwohl der Flughafen einen deutlichen Anstieg des Passagierverkehrs verbuchen konnte. Der Passagierzuwachs des Flughafens Athen in den ersten neun Monaten des Jahres war robust. Nach Angaben des Betreibers wurden in diesem Zeitraum insgesamt 26,19 Millionen Fluggäste abgefertigt, was einem Wachstum von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das starke Verkehrsaufkommen führte zwar zu bescheidenen Umsatzzuwächsen, diese wurden jedoch durch zwei wesentliche Faktoren überkompensiert, die das Ergebnis belasteten. Zum einen sind die Betriebskosten deutlich gestiegen, was unter anderem auf höhere Löhne, gestiegene Stromkosten und den zusätzlichen Ressourcenbedarf zur Bewältigung des höheren Verkehrsaufkommens zurückzuführen ist. Zum anderen wirkte sich eine höhere variable Konzessionsgebühr negativ auf den Nettogewinn aus. Diese Gebühr ist Teil der vertraglichen Vereinbarungen mit dem griechischen Staat, der einen signifikanten Anteil am Flughafen hält. Die Höhe der Konzessionsgebühr ist an die Geschäftsentwicklung des Flughafens gekoppelt und steigt somit mit dem Umsatz und dem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), was einen Teil des zusätzlichen Umsatzes direkt abschöpft. Berichten zufolge erreichten die Erträge aus dem Flugbetrieb im dritten Quartal 167 Millionen Euro, wobei Anpassungen der Flughafenentgelte zu einem geringeren Umsatzwachstum im Flugbetrieb führten, als es das Verkehrswachstum vermuten ließ. Trotz des Gewinnrückgangs in den ersten neun Monaten hält der Flughafenbetreiber an seiner Prognose fest und erwartet, den

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Frachtflugzeug stürzt bei Louisville ab: Mindestens sieben Tote und mehrere Verletzte

Bei einem Flugzeugabsturz im US-Bundesstaat Kentucky sind am Dienstag, dem 4. November 2025, mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Das Frachtflugzeug vom Typ McDonnell Douglas MD-11 der Fluggesellschaft United Parcel Service (UPS) stürzte gegen 17:15 Uhr Ortszeit kurz nach dem Start vom Louisville Muhammad Ali International Airport (SDF) ab. Die Maschine war als Flug 5X2976 auf dem Weg nach Honolulu, Hawaii. Der Absturz, der sich Berichten zufolge in einem Industriegebiet nahe des Flughafens ereignete, riss Schneisen durch umliegende Geschäfte und Straßen und entfachte einen massiven Feuerball sowie dichten schwarzen Rauch, der kilometerweit sichtbar war. Kentuckys Gouverneur Andy Beshear bestätigte die Zahl der Todesopfer und erklärte, dass diese wahrscheinlich noch steigen werde. Mindestens elf Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, einige von ihnen schwer. An Bord des Frachters befanden sich nach Angaben von UPS drei Besatzungsmitglieder, deren Schicksal zunächst unklar blieb. Es wird befürchtet, dass die Besatzung sowie Mitarbeiter am Boden unter den Opfern sind. Aufgrund der langen Flugstrecke nach Hawaii war das Langstreckenflugzeug zum Zeitpunkt des Starts mutmaßlich voll betankt. Dies erklärte der Bürgermeister von Louisville, Craig Greenberg, und führte dies als Grund für das enorme Ausmaß des anschließenden Brandes an. Nach dem Unglück wurde der Flughafen in Louisville vorübergehend geschlossen und die Polizei verhängte für Teile des Gebiets eine Ausgangssperre. Augenzeugenberichten und Videoaufnahmen zufolge soll kurz nach dem Abheben eine Flamme am linken Flügel des Flugzeugs sichtbar gewesen sein, bevor die Maschine zu Boden stürzte und explodierte. Die Ursache des schweren Unglücks ist derzeit noch ungeklärt. Sowohl die US-Luftfahrtbehörde

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Ryanair setzt Höhenflug fort: 19,2 Millionen Passagiere im Oktober und neuer Jahresrekord

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair setzt ihren Wachstumskurs im europäischen Luftverkehr fort. Im Oktober 2025 beförderte die Airline 19,2 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (18,3 Millionen) entspricht. Trotz des erhöhten Verkehrsaufkommens gelang es Ryanair, eine stabile Auslastung (Load Factor) von 93 Prozent aufrechtzuerhalten, die identisch zum Vorjahreswert war. Ryanair führte im Berichtsmonat über 107.000 Flüge in ihrem ausgedehnten europäischen Streckennetz durch. Das starke Wachstum in den letzten zwölf Monaten führte zu einem neuen Rekord: Die rollierende 12-Monats-Gesamtzahl der beförderten Gäste stieg auf 204,8 Millionen, ein signifikanter Anstieg gegenüber 194,8 Millionen im Vorjahr. Damit festigt Ryanair ihre Position als Europas größte Fluggesellschaft, die sowohl im Freizeit- als auch im Geschäftsreisesegment expandiert. Das Unternehmen profitiert dabei von einer hohen Flugzeugauslastung und einer anhaltend stabilen Nachfrage in den Schlüsselmärkten. Die anhaltende Expansion von Ryanair, die sich in solchen Passagierzahlen widerspiegelt, wird jedoch von Herausforderungen begleitet. Die Fluggesellschaft sieht sich in einigen Ländern, darunter Österreich und Deutschland, mit Kritik an den als zu hoch empfundenen Luftverkehrssteuern und Flughafengebühren konfrontiert. Ryanair hat wiederholt mit dem Abzug von Kapazitäten aus diesen Märkten gedroht und diesen auch vollzogen. So wurden für den Sommer 2026 der Abzug von zwei weiteren Flugzeugen aus Wien angekündigt, nachdem bereits zuvor drei Maschinen abgezogen wurden, und auch in Deutschland wurden Routen und Sitze aufgrund hoher Zugangskosten gestrichen. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von seiner Flottenstrategie, die auf die effizienten Boeing 737 Max Flugzeuge setzt. Die aktuellen Ergebnisse untermauern die führende Rolle von Ryanair im europäischen Luftverkehr. Das

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Air Arabia Maroc feiert 15 Jahre Flugbetrieb am Köln Bonn Airport

Die Fluggesellschaft Air Arabia Maroc begeht ein bedeutendes Jubiläum am Flughafen Köln/Bonn (CGN) und feiert das 15-jährige Bestehen ihres erfolgreichen Flugbetriebs seit dem Erstflug im November 2010. Die Airline verbindet den Airport im Rheinland kontinuierlich mit Marokko und hat sich als wichtiger Anbieter von Nonstop-Flügen nach Nador und Tanger etabliert. Köln/Bonn war im Winterflugplan 2010/2011 der erste deutsche Flughafen, den Air Arabia Maroc in ihr Streckennetz aufnahm. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, hob die Bedeutung der langjährigen Partnerschaft hervor und betonte, dass sich die Verbindungen nach Nador und Tanger als etablierte Routen bewährt hätten. Derzeit bietet die marokkanische Billigfluggesellschaft bis zu dreimal pro Woche Nonstop-Flüge zwischen Köln/Bonn und Nador an. Die Route nach Tanger, der Hafenstadt an der Straße von Gibraltar, wurde im Sommer 2023 ins Programm aufgenommen und im aktuellen Winterflugplan wöchentlich bedient. Die Flugdauer zu den nordafrikanischen Zielen beträgt jeweils rund drei Stunden. Air Arabia Maroc setzt auf beiden Strecken moderne Flugzeuge des Typs Airbus A320 ein. Die Fluggesellschaft, die im April 2009 gegründet wurde und ihren Hauptsitz in Casablanca hat, folgt dem erfolgreichen Geschäftsmodell ihrer Muttergesellschaft Air Arabia: Sie konzentriert sich auf die Bereitstellung von komfortablen, zuverlässigen und preiswerten Flugreisen. Die stabilen Verbindungen zwischen dem Rheinland und Nordafrika sind insbesondere für den ethnischen Verkehr sowie für Touristen, die Marokko als Ziel wählen, von großer Bedeutung. Mit diesem Jubiläum festigt Air Arabia Maroc ihre Stellung am Standort Köln/Bonn und als wichtiges Bindeglied zwischen Deutschland und Marokko. Die kontinuierliche Pflege der etablierten Routen unterstreicht die

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Schick Hotels vollzieht Generationenwechsel: Alexander Schick übernimmt Führung

Die familiengeführte Schick Hotels Gruppe in Wien, die fünf Vier-Sterne-Häuser betreibt, steht im Zeichen eines doppelten Jubiläums: Die Gruppe feiert nicht nur den 425. Geburtstag ihres Stammhauses Hotel Stefanie, das als ältestes Hotel der Bundeshauptstadt gilt, sondern auch den offiziellen Eintritt der fünften Generation in die Unternehmensleitung. Alexander Schick übernimmt die Führung von seinem Vater Martin Schick und wird zugleich General Manager des traditionsreichen Hotel Stefanie. Das Hotel Stefanie, dessen Grundstein bereits im Jahr 1600 mit dem damaligen Hotel Weiße Rose gelegt wurde, ist das Herzstück der Gruppe. Alexander Schick übernimmt eine Hotelkette mit rund 170 Mitarbeitern und einem jährlichen Umsatz von etwa 25 Millionen Euro. Die Österreich Werbung gratulierte durch Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger der Familie Schick für ihre unternehmerische Weitsicht, die das österreichische Lebensgefühl international repräsentiere. Martin Schick betonte, dass die gelebte Geschichte das einzigartige Kapital der Häuser sei. In seiner neuen Rolle setzt Alexander Schick auf die Weiterentwicklung des Portfolios und die digitale Zukunft der Hotels, ohne dabei die Traditionen aufzugeben. In den vergangenen Jahren wurden bereits rund acht Millionen Euro in die Modernisierung der Häuser investiert. Der Fokus der kommenden Jahre liegt auf der Überführung der historischen Werte in die digitale Ära, der Pflege der Zusammenarbeit mit Wiener Traditionsunternehmen und der Schärfung der Profile der fünf Häuser: Hotel Stefanie, Hotel am Parkring, Hotel Capricorno, Hotel City Central und Hotel Erzherzog Rainer. Mit einer soliden durchschnittlichen Auslastung von 85 Prozent blickt die Schick Hotels Gruppe optimistisch in die Zukunft. Ereignisse wie der Eurovision Song Contest und das erwartete

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