
Medienmarke im Freizeitpark: Gardaland nimmt temporäres Minecraft-Event ins Programm auf
Der italienische Freizeitpark Gardaland am Gardasee hat das zeitlich begrenzte Veranstaltungsformat „Minecraft Meet the Mobs“ gestartet. Das Event, das bis zum 28. August 2026 läuft, entspringt einer Kooperation zwischen dem Parkbetreiber Merlin Entertainments und dem Medienkonzern Microsoft beziehungsweise dessen Entwicklerstudio Mojang Studios. Gardaland gehört im Sommer 2026 neben dem britischen Schwesterpark Alton Towers zu den zwei einzigen Standorten in Europa, an denen diese temporäre Attraktion präsentiert wird. Im Zentrum des Angebots stehen Interaktionsmöglichkeiten und Nachbildungen bekannter Figuren aus dem Videospiel. Das Programm umfasst einen sogenannten „Minecraft Hub“ als zentralen Anlaufpunkt, an dem Meet-and-Greet-Aktionen mit nachgestellten Spielcharakteren wie Steve oder dem Creeper stattfinden. Ergänzt wird das Angebot durch eine Schnitzeljagd über den „Baby Mobs Trail“, bei der Besucher an sechs Stationen Stempel sammeln können. Bei Vollständigkeit erhalten die Teilnehmer einen Code für ein digitales Kosmetikobjekt im Videospiel selbst. Zudem veranstaltet das Parkpersonal Kurzaktivitäten auf der Eventfläche und bietet lizenzierte Fanartikel sowie thematische Verpflegung im Parkbereich an. Die zeitweise Einbindung der Videospielmarke reiht sich in eine langfristige Vereinbarung ein, die der Mutterkonzern Merlin Entertainments mit Microsoft abgeschlossen hat. Ziel dieser Unternehmenspartnerschaft ist die physische Umsetzung von Inhalten der meistverkauften Videospielmarke der Welt in den weltweit betriebenen Freizeitparks und Erlebniszentren. Neben kurzzeitigen Events dieser Art sind für die kommenden Jahre auch fest installierte Themenbereiche und Attraktionen in mehreren Parks der Gruppe geplant, um bestehende Besuchergruppen anzusprechen und neue Zielgruppen zu erschließen. Branchenanalysten sehen in der Kooperation einen bewährten Ansatz der Freizeitparkindustrie, um die Eigenmarken der Betreiber durch etablierte Mediennetzwerke aufzuwerten. Während temporäre Formate







