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Tarifvertrag bei KLM: Bodenpersonal erhält Lohnerhöhung und verbesserte Sozialleistungen

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat sich mit allen fünf Gewerkschaften – CNV, De Unie, FNV, NVLT und VKP – auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Bodenpersonal geeinigt. Die Vereinbarung deckt den Zeitraum vom 1. März 2025 bis zum 28. Februar 2027 ab. Der Abschluss ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Arbeitsbeziehungen und der Betriebsstabilität bei der Airline. Der GAV sieht eine stufenweise Gehaltserhöhung von insgesamt 3,25 Prozent über die zweijährige Laufzeit vor: 1 Prozent ab dem 1. Dezember 2025, 1,25 Prozent ab dem 1. Juli 2026 und weitere 1 Prozent ab dem 1. Januar 2027. Zusätzlich sind einmalige Nettozahlungen in Höhe von 500 Euro im Dezember 2025 und 250 Euro im Januar 2026 vereinbart. Diese Regelungen sollen der Stärkung der Kaufkraft der Mitarbeiter dienen. Darüber hinaus werden Schichtzulagen ab 2026 in die Berechnung des Jahresendbonus einbezogen. Besondere Verbesserungen wurden im Bereich der Altersvorsorge und Flexibilität erzielt. Das sogenannte 80-90-100-Programm, das älteren Mitarbeitern erlaubt, 80 Prozent der Arbeitszeit für 90 Prozent des Gehalts bei voller Rentenansammlung zu arbeiten, wird dauerhaft eingeführt und auf Schichtarbeiter ausgeweitet. Die Frühverrentungsregelung (RVU) für körperlich anspruchsvolle Berufe wird ab 2026 ebenfalls entfristet. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Belastung älterer Belegschaftsmitglieder zu reduzieren und ihnen flexiblere Übergänge in den Ruhestand zu ermöglichen. Miriam Kartman, Chief HR Officer von KLM, äußerte sich zufrieden über die Vereinbarung, die tragfähige Regelungen mit Blick auf die aktuelle Finanzlage der KLM darstelle und sowohl Kaufkraft sichere als auch Flexibilität und Produktivität stärke. Der neue Tarifvertrag umfasst

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Cargojet startet Direktflugdienst zwischen Kanada und europäischem Frachtdrehkreuz Lüttich

Die kanadische Frachtfluggesellschaft Cargojet Inc. hat am 1. November 2025 einen neuen planmäßigen Direktflugdienst für Luftfracht zwischen Kanada und Europa aufgenommen. Die neue Route verbindet die wichtigen Frachtzentren Kanadas mit dem Flughafen Lüttich (LGG) in Belgien, der als eines der führenden Frachtdrehkreuze in Europa gilt. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Expansion in Cargojets globalem Netzwerk und verstärkt die Präsenz des Unternehmens im transatlantischen Handel. Pauline Dhillon und Jamie Porteous, die Co-CEOs von Cargojet, hoben in einer gemeinsamen Erklärung die Bedeutung dieser Verbindung hervor. Sie betonten, die neue Dienstleistung stärke die Handelsbeziehungen zwischen den Kontinenten und biete Kunden schnellere Transportzeiten, verbesserte Zuverlässigkeit und mehr Flexibilität für Verlader. Der Flughafen Lüttich begrüßte die Partnerschaft als wichtigen Schritt für die Logistik zwischen Europa und Kanada. Torsten Wefers, VP Marketing & Sales des Flughafens Lüttich, sieht in der Ankunft von Cargojet eine Eröffnung neuer Möglichkeiten und verbesserter Verbindungen für Kunden und Partner. Der wöchentliche Service ist zunächst mit einer Frequenz pro Woche geplant, wobei Cargojet bereits angekündigt hat, die Frequenz mit steigender Nachfrage erhöhen zu wollen. Die Transatlantik-Route ist vollständig in das nationale Overnight-Netzwerk von Cargojet in Kanada integriert. Diese Integration ermöglicht optimierte Weiterverbindungen innerhalb Kanadas, wodurch sich die Gesamtlaufzeiten für Spediteure, Logistikdienstleister und Verlader auf beiden Kontinenten weiter verkürzen. Cargojet, Kanadas führender Anbieter zeitkritischer Premium-Luftfrachtdienste, betreibt eine Flotte, die ausschließlich aus Boeing-Flugzeugen besteht und befördert wöchentlich über 25 Millionen Pfund Fracht. Die Expansion nach Lüttich, dem siebtgrößten Frachtflughafen Europas, unterstreicht Cargojets langfristige Expansionsstrategie, die das Ziel verfolgt, das Unternehmen als zuverlässigen globalen Logistikpartner

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Niederösterreich setzt auf Pilgerwege zur Steigerung der Aufenthaltsdauer

Die niederösterreichische Landesregierung und der Tourismusverband sehen in mehrtägigem Pilgern ein wichtiges Instrument zur Stärkung des Tourismus und zur Steigerung der Aufenthaltsdauer der Gäste. Routen wie der Jakobsweg oder der Sonntagbergweg bieten die Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen, neue Kraft zu schöpfen und die Region bewusst zu erleben. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in St. Pölten die positive Wirkung des Wanderns auf Körper und Seele und hob hervor, dass für jeden dritten Gast in Niederösterreich das Wandern die Top-Aktivität während des Aufenthalts sei. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, unterstrich die ökonomische Bedeutung dieser Zielgruppe. Aktuell verbringen Urlauber in Niederösterreich durchschnittlich 2,5 Nächte. Pilgergäste hingegen seien oft über mehrere Tage oder Wochen unterwegs. Dies entspreche exakt der aktuellen Tourismusstrategie des Landes, die darauf abzielt, den Aufenthalt von Ausflügen hin zu Kurzurlauben und schließlich zu Haupturlauben in Niederösterreich zu verlängern. Die Pilgerreisen, die landschaftliche Schönheit mit kulturellen Schätzen und spirituellen Impulsen verbinden, gelten als ideal, um dieses Ziel zu erreichen. Niederösterreich bietet dazu ein vielfältiges Netzwerk an Pilgerstrecken. Zu den traditionellen Routen zählt der Jakobsweg Weinviertel, der sich über rund 153 Kilometer von Drasenhofen bis nach Krems an der Donau erstreckt und durch typische Kellergassen führt. Eine andere eindrucksvolle Etappe des Jakobswegs verläuft über 24 Kilometer von dem weltbekannten Stift Melk zur Basilika Maria Taferl, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Region. Der Sonntagbergweg verbindet Maria Taferl mit dem Wallfahrtsort Sonntagberg über eine 78 Kilometer lange Strecke durch das Mostviertel. Zusätzlich wurden neue thematische Wege etabliert, um die Attraktivität zu steigern.

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Air Baltic eröffnet neue Winterroute von Gran Canaria nach Ljubljana

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am 31. Oktober 2025 planmäßig eine neue Direktflugverbindung zwischen ihrem saisonalen Drehkreuz auf Gran Canaria (Spanien) und Ljubljana (Slowenien) aufgenommen. Die neue Route wird über die gesamte Winterflugsaison, also bis Anfang April 2026, einmal wöchentlich freitags bedient. Die Flugzeit für die Strecke beträgt etwa fünf Stunden. Mit dieser Verbindung erweitert Air Baltic, die als wichtigste Airline im Baltikum gilt, ihr Angebot an warmen Zielen für Reisende aus Mitteleuropa. Mantas Vrubliauskas, VP Network Management bei Air Baltic, zeigte sich überzeugt, dass die neue Route vor allem slowenische Touristen in den kälteren Monaten nach Gran Canaria locken werde, da Reisende aus Mitteleuropa verstärkt sonnige Reiseziele suchen. Im Gegenzug biete die Verbindung auch den Bewohnern Gran Canarias die Möglichkeit, die slowenische Hauptstadt Ljubljana mit ihrer historischen Altstadt zu erkunden. Air Baltic betreibt das saisonale Drehkreuz auf Gran Canaria seit Ende 2023 und stärkt damit die Anbindung der Insel an verschiedene europäische Regionen, insbesondere an das Baltikum und Skandinavien. Die Flüge werden mit dem Flugzeugtyp Airbus A220-300 durchgeführt. Dieser Flugzeugtyp, der ein wichtiges Element der Air Baltic-Flotte darstellt, bietet Passagieren Annehmlichkeiten wie breitere Sitze und größere Fenster. Zudem stattet Air Baltic ihre gesamte Flotte schrittweise mit dem kostenlosen Highspeed-Internet von SpaceX Starlink aus, womit sie eine Vorreiterrolle unter den europäischen Fluggesellschaften einnimmt. Die Airline verbindet die baltischen Staaten mit insgesamt rund 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus. Während der aktuellen Wintersaison bedient Air Baltic insgesamt sieben Direktverbindungen von Gran Canaria aus. Neben Ljubljana

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Dortmund Airport verzeichnet Passagierrekord in Herbstferien 2025

Der Dortmunder Flughafen hat in den nordrhein-westfälischen Herbstferien 2025 einen neuen Passagierrekord aufgestellt. Zwischen dem 11. und dem 26. Oktober nutzten insgesamt 178.487 Fluggäste den Airport. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 6.300 Reisenden oder 3,7 Prozent im Vergleich zu den Herbstferien des Vorjahres 2024. In diesem Zeitraum wurden auf dem Flughafen insgesamt über 1.500 Starts und Landungen registriert. Die verkehrsreichsten Reisetage waren die Samstage, an denen jeweils mehr als 13.000 Passagiere abgefertigt wurden. Trotz der Reduzierung der Sitzplatzkapazitäten durch den Wegfall von Ryanair-Angeboten auf bestimmten Routen, konnten sich die Destinationen Kattowitz (Polen) und Palma de Mallorca (Spanien) erneut als beliebteste Ziele behaupten. Rund 16.800 Reisende flogen zwischen Dortmund und Kattowitz, während die Baleareninsel Palma etwa 14.200 Passagiere zählte. Auf dem dritten Platz der beliebtesten Destinationen folgte die albanische Hauptstadt Tirana mit mehr als 13.900 Fluggästen. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete die Verbindung zur türkischen Mittelmeerküste nach Antalya, die mit fast 12.300 Gästen den vierten Platz belegte. Hier wurde ein Passagierzuwachs von über 110 Prozent im Vergleich zu den Herbstferien 2024 registriert. Dies spiegelt den anhaltend starken Trend zu Urlauben in der Türkei wider. Die Flüge von und nach Chişinău (Moldawien) wiesen mit einer durchschnittlichen Auslastung von über 95 Prozent die beste Sitzplatzauslastung im gesamten Ferienzeitraum auf. Der Flughafen Dortmund (IATA-Code DTM) bestätigte mit diesen Zahlen seine Position als wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt in Nordrhein-Westfalen, insbesondere im ethnischen Verkehr und bei den Urlaubsreisen. Trotz der Herausforderungen durch Kapazitätsanpassungen gelang es dem Airport, die Passagierzahlen weiter zu steigern.

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Winter Kärnten Card startet in die Saison 2025/2026 mit 36 Ausflugszielen

Am 3. November 2025 beginnt die neue Saison der Winter Kärnten Card 2025/2026. Die Karte gewährt Eintritt zu insgesamt 36 abwechslungsreichen Ausflugszielen in Kärnten und ist bis zum 3. April 2026 gültig. Das Angebot umfasst eine Mischung aus alpinen Erlebnissen, kulturellen Sehenswürdigkeiten und Entspannungsmöglichkeiten und richtet sich an Familien und Aktivurlauber gleichermaßen. Im Zentrum des Angebots stehen die Bergbahnen, welche die Gäste in luftige Höhen transportieren, um verschneite Landschaften und Winterwanderwege zu erschließen. Vertreten sind unter anderem die Gerlitzen Bergbahnen. Speziell für den aktiven Wintersport sind insgesamt vier Pistentourentickets enthalten, die den gesicherten Aufstieg auf präparierten Pisten für Skitourengeher ermöglichen. Neu in dieser Saison sind Pistentourentickets für den Ankogel und das Dreiländereck. Ergänzt werden diese sportlichen Optionen durch Langlaufloipen auf der Turracher Höhe und in Mallnitz. Die Vielfalt der Karte wird durch neue Attraktionen erweitert. Die Saison 2025/2026 bringt fünf neue Highlights, darunter die Bergbahnen Dreiländereck und die Hochgebirgsbahnen Ankogel, die Freizeitmöglichkeiten in der alpinen Bergwelt eröffnen. Als kultureller Höhepunkt ist das Ingeborg Bachmann Haus in Klagenfurt neu dabei und bietet Einblicke in das Leben und Werk der bekannten Schriftstellerin. Darüber hinaus öffnet die Karte Türen zu Erlebnis- und Thermenwelten wie der Familien- & Gesundheitstherme St. Kathrein und zu Museen wie dem Kärnten Museum. Die Kärnten Card ist bereits seit dem 1. Oktober im Vorverkauf erhältlich. Mit nur einem Ticket erschließt die Karte somit ein breites Spektrum an Winteraktivitäten, das von sportlicher Betätigung bis hin zu kulturellen und entspannenden Angeboten reicht. Sie dient als zentrales Element für die Gestaltung abwechslungsreicher

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Münchner Flughafen rüstet mit 184 Spezialfahrzeugen für den Winterdienst

Der Münchner Flughafen hat seinen umfangreichen Winterdienst für die kalte Jahreszeit, die traditionell von Anfang November bis Mitte April dauert, aktiviert. Um den 24-Stunden-Betrieb auch unter extremen Witterungsbedingungen wie Eis und Schnee sicherzustellen, steht eine große Winterdienst-Kolonne bereit. Diese umfasst 184 Fahrzeuge, wovon 152 Maschinen für das Räumen und Enteisen der Flugbetriebsflächen vorgesehen sind. Die restlichen 32 Fahrzeuge kümmern sich um öffentliche Straßen, Wege und Parkflächen. Insgesamt sind im Winterdienst über 600 Einsatzkräfte tätig. Eine Besonderheit ist die starke Einbindung regionaler Akteure: Rund 520 dieser Helfer, darunter etwa 71 Traktoren, stammen aus der Landwirtschaft und von Fuhrunternehmen aus der Flughafenregion. Pro Schicht sind somit gut 200 Einsatzkräfte innerhalb des Flughafenzauns im Einsatz. Alarmiert wird der Winterdienst von der Verkehrsleitung des Flughafens, die den Zustand der Betriebsflächen permanent überwacht. Als wichtige Hilfsmittel dienen aktuelle Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes sowie ein Glatteis-Frühwarnsystem, das Daten von 18 Messstellen auf dem Gelände bezieht. Spezielle Fahrzeuge überprüfen zusätzlich kontinuierlich die Bremswerte auf den Pisten. Die Dimension der zu räumenden Flächen ist enorm: Die beiden Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder umfassen zusammen rund 5,6 Millionen Quadratmeter, was der Fläche von über 780 Fußballfeldern entspricht. Um eine der über 4.000 Meter langen und 60 Meter breiten Start- und Landebahnen freizubekommen, benötigt die Räumkolonne lediglich etwa 30 Minuten. Dafür stehen dem Winterdienst zahlreiche Spezialfahrzeuge zur Verfügung, darunter 22 Kehrblasgeräte und 5 Verladefräsen. Geräumter Schnee wird auf sechs Schneedeponien verfrachtet, auf denen pro Saison bis zu 2,2 Millionen Kubikmeter Schnee gesammelt werden können. Für die Sicherheit der Flugzeuge

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Indonesien übernimmt ersten Airbus A400M zur Modernisierung des Militärtransports

Das indonesische Verteidigungsministerium hat den ersten von zwei bestellten Airbus A400M Militärtransportern entgegengenommen. Die Übergabe erfolgte offiziell auf dem Luftwaffenstützpunkt Halim in Jakarta, nachdem das Flugzeug zuvor im Airbus-Werk in Sevilla, Spanien, übergeben wurde. Mit der Inbetriebnahme des schweren taktischen Lufttransporters markiert Indonesien, das 2021 die Maschinen bestellt hatte, einen bedeutenden Schritt zur Modernisierung seiner militärischen Transportkapazitäten. Indonesien wird damit zum zehnten Betreiber der A400M, die bei der indonesischen Luftwaffe die Registrierung A-4001 tragen wird und voraussichtlich der 31. Luftstaffel zugeteilt wird. Die Auslieferung des zweiten Flugzeugs ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Karl-Heinz Grossman, Head of International bei Airbus Defence and Space, betonte das Vertrauen in die Multi-Rollen-Fähigkeiten des Flugzeugs, insbesondere im Hinblick auf die anspruchsvolle geografische Beschaffenheit des Landes. Airbus wird der indonesischen Luftwaffe umfassende Schulungs- und Support-Dienstleistungen bereitstellen, um eine reibungslose Indienststellung zu gewährleisten. Der ausgelieferte A400M ist für den Transport von Fracht und Truppen, für MEDEVAC-Einsätze sowie für humanitäre Missionen konfiguriert. Das Flugzeug kann eine maximale Nutzlast von bis zu 37 Tonnen aufnehmen, darunter auch Helikopter und große Fahrzeuge. Bei einer durchschnittlichen Last von 30 Tonnen erreicht die A400M eine Reichweite von 2.400 nautischen Meilen, was es ihr ermöglicht, das gesamte indonesische Archipel von Jakarta aus zu überfliegen. Die Maschine zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, auch auf kurzen und unbefestigten Pisten operieren zu können. Eine Besonderheit stellt die geplante optionale Fähigkeit zur Waldbrandbekämpfung dar. Indonesien prüft die Integration des neu entwickelten, modularen A400M-Feuerlösch-Kits. Dieses Roll-on/Roll-off (Ro-Ro)-System, das keine permanenten Modifikationen am Flugzeug erfordert und in

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Emirates SkyCargo erweitert Frachtnetz: Bangkok neu in Ost- und Südostasien

Emirates SkyCargo, die Frachtdivision der Fluggesellschaft Emirates, verstärkt ihre Präsenz in Ost- und Südostasien. Mit sofortiger Wirkung bedient die Airline den Flughafen Suvarnabhumi (BKK) in Bangkok mit einem wöchentlichen dedizierten Frachterflug. Diese neue Verbindung ergänzt das bereits dichte Streckennetz des Unternehmens in der Region und bietet Kunden somit zusätzliche Kapazitäten und Flexibilität für den weltweiten Warentransport über das Drehkreuz Dubai. Durch die Aufnahme von Bangkok wächst das globale Frachternetzwerk von Emirates SkyCargo auf insgesamt 43 Destinationen, wovon elf Ziele in Ost- und Südostasien liegen. Thailand gilt mit seiner strategischen Wirtschaftspolitik „Thailand 4.0“ als wichtiger Wachstumsmarkt. Diese Strategie legt den Fokus auf Innovation und Hightech-Industrien wie Elektromobilität, Smart Electronics, Medizintechnik und Robotik. Emirates SkyCargo positioniert sich mit seiner Flotte aus über 260 Großraumflugzeugen und seinem weitreichenden globalen Netzwerk als idealer Partner für den Transport dieser sensiblen Hightech-Waren sowie von Gütern wie Textilien oder frischem Steinobst. Die Erweiterung der Kapazitäten in Asien beschränkt sich nicht nur auf Bangkok. Bereits im Oktober 2025 hat Emirates SkyCargo die Frachterfrequenz nach Hanoi (Vietnam) auf vier wöchentliche Verbindungen erhöht. Drei dieser Flüge führen direkt zum Drehkreuz Dubai World Central (DWC), während eine weitere Verbindung Hanoi mit Taipeh und Dubai verknüpft. Zudem wurde die Frequenz nach Guangzhou (China) um einen sechsten wöchentlichen Frachter erweitert, um der konstant hohen Nachfrage aus China gerecht zu werden, insbesondere im Bereich der Konsumelektronik und des E-Commerce. Insgesamt bedient Emirates SkyCargo aktuell 25 Fracht-Gateways in Ost- und Südostasien. Mit 45 wöchentlichen Frachterverbindungen, 13 Charterflügen und 315 wöchentlichen Passagierflügen, die ebenfalls Fracht transportieren,

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Länder fordern Kurswechsel in der Luftverkehrspolitik: ADV begrüßt VMK-Beschlüsse

Der Flughafenverband ADV hat die Beschlüsse der Verkehrsministerkonferenz (VMK) vom 29. und 30. Oktober 2025 ausdrücklich begrüßt. Die Länderchefs sehen in den Ergebnissen der Konferenz eine zentrale Weichenstellung, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen auf internationaler Ebene zu stärken. Die Verkehrsminister fordern demnach einen dringenden Kurswechsel bei der Belastung durch Gebühren, Steuern und Abgaben, um eine Abwanderung von Fluggesellschaften zu stoppen. Die Forderungen richten sich direkt an die Bundesregierung. Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel betonte, die Länder hätten damit ein starkes Signal nach Berlin gesendet und die Ursachen für den Rückzug von Airlines von deutschen Standorten klar benannt. Im Zentrum der Forderungen steht die Absenkung der Luftverkehrsteuer, die nach Ansicht des Verbands überfällig ist. Deutschland habe im Jahr 2025 einen neuen Höchststand der Belastungssumme aus Luftverkehrsteuer, Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren erreicht. Die Luftverkehrsteuer wurde zuletzt im Mai 2024 signifikant erhöht, was die Kosten für Flugtickets in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern deutlich steigen ließ. Dies habe zu einer Verlagerung von Flugangeboten geführt. Konkret fordern die Verkehrsminister die kurzfristige Rücknahme der Luftverkehrsteuererhöhung, wie sie bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung in Aussicht gestellt wurde. Zudem soll die nationale Power-to-Liquid (PtL)-Quote abgeschafft werden. Diese deutsche Quote, die ab 2026 eine Beimischung von strombasierten Kraftstoffen vorsah, galt als nicht erfüllbar und wettbewerbsverzerrend. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Forderung nach einer verlässlichen Finanzierung der Flugsicherungskosten für kleinere Flughäfen, insbesondere die dauerhafte Absicherung im sogenannten zweiten Gebührenkreis, um deren Existenz zu sichern. Der ADV sieht sich durch die Beschlüsse der VMK in seiner langjährigen Position bestätigt

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