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Flottenmodernisierung am BER: Easyjet investiert in technische Nachrüstungen und Digitalisierung

Die Fluggesellschaft Easyjet setzt am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ein umfassendes Programm zur technischen Modernisierung ihrer dort stationierten Flotte um. Im Mittelpunkt steht dabei die Nachrüstung der verbleibenden sieben Maschinen des Typs Airbus A320ceo mit sogenannten Sharklets. Diese etwa 2,40 Meter hohen Flügelspitzen verbessern die aerodynamische Effizienz und reduzieren den Treibstoffverbrauch. Das im Oktober 2025 begonnene Umrüstungsprojekt soll laut Unternehmensangaben bis zum Sommer 2026 vollständig abgeschlossen sein. Durch diese Maßnahme rechnet die Fluggesellschaft mit einer jährlichen Treibstoffeinsparung von über 2.100 Tonnen innerhalb der gesamten Flottenstruktur. Ergänzend zur Nachrüstung älterer Bestandsmaschinen treibt das Unternehmen die Erneuerung der Flotte durch den Einsatz modernerer Flugzeugtypen voran. Im Januar 2026 wurde am Standort Berlin ein zweiter Airbus A321neo in Dienst gestellt. Dieses Modell zeichnet sich durch leistungsstärkere Triebwerke und eine optimierte Kabinenkonfiguration aus, was die Effizienz pro Sitzplatz im Vergleich zu Vorgängermodellen um bis zu 20 Prozent steigert. Die Kapazitätserweiterung am BER durch den größeren A321neo ermöglicht es der Fluggesellschaft zudem, die hohe Nachfrage auf nachfragestarken Routen ab der deutschen Hauptstadt effizienter zu bedienen. Neben hardwarebasierten Modernisierungen setzt Easyjet verstärkt auf digitale Lösungen im Cockpit. Für die in Berlin stationierten Piloten wurde die iPad-Anwendung „MyFuelCoach“ des Softwareentwicklers Open Airlines eingeführt. Diese Applikation analysiert Flugdaten in Echtzeit und liefert der Besatzung präzise Empfehlungen für einen verbrauchsoptimierten Flugbetrieb, etwa durch die Wahl idealer Flughöhen oder Geschwindigkeiten. Nach Berechnungen des Unternehmens lassen sich durch diese softwaregestützte Flugführung im Durchschnitt etwa vier Kilogramm Treibstoff pro Flugsegment einsparen, was bei der hohen Frequenz der Berliner Basis eine signifikante Gesamtersparnis

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Strategische Expansion in den USA: Arkia Airlines kooperiert mit Jetblue

Die israelische Fluggesellschaft Arkia Airlines hat durch den Abschluss einer Interline-Vereinbarung mit dem US-amerikanischen Low-Cost-Carrier Jetblue Airways ihre Reichweite auf dem amerikanischen Kontinent deutlich ausgeweitet. Diese Partnerschaft ermöglicht es Passagieren der Arkia, nach ihrer Ankunft in den Vereinigten Staaten nahtlos auf das Streckennetz von Jetblue umzusteigen, das zahlreiche Ziele innerhalb der USA sowie Verbindungen nach Lateinamerika und in die Karibik umfasst. Kernstück der Kooperation ist die Anbindung der bis zu sieben wöchentlichen Nonstop-Flüge von Tel Aviv zum Flughafen New York-JFK an das Drehkreuz von Jetblue. Die Entscheidung von Arkia, vor etwa einem Jahr Langstreckenflüge nach New York aufzunehmen, markierte einen Wendepunkt in der Unternehmensstrategie und positionierte die Airline als direkten Herausforderer der staatlichen El Al Israel Airlines. Während Arkia traditionell auf Inlandsflüge und europäische Urlaubsziele spezialisiert war, zielt die neue Vereinbarung darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit auf der prestigeträchtigen Nordatlantik-Route zu erhöhen. Durch die Kooperation mit Jetblue können nun auch Ziele abseits der Metropole New York effizient mit nur einem Ticket und durchgechecktem Gepäck erreicht werden, was den Komfort für Reisende erheblich steigert. Die Marktdynamik zwischen Israel und den USA befindet sich damit in einer Phase des Umbruchs. Interessanterweise unterhält auch die Konkurrentin El Al eine Interline-Vereinbarung mit Jetblue, wobei ein weiterführendes Codeshare-Abkommen zwischen diesen beiden Unternehmen bereits im Oktober des vergangenen Jahres endete. Branchenexperten werten den Vorstoß von Arkia als Versuch, die entstandene Lücke im Markt für Anschlussflüge zu nutzen und Marktanteile im Segment der preisbewussten Reisenden zu gewinnen. Jetblue bietet mit seiner starken Präsenz an der US-Ostküste und modernen

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Personalwechsel an der Spitze: James G. Dempsey übernimmt Führung der Frontier Group

Die Frontier Group Holdings, Muttergesellschaft der US-amerikanischen Billigfluggesellschaft Frontier Airlines, hat eine bedeutende personelle Entscheidung in der obersten Führungsebene bekannt gegeben. James G. Dempsey wurde vom Verwaltungsrat zum neuen Vorstandsvorsitzenden und Präsidenten des Unternehmens ernannt. Dempsey, der zuvor als Präsident des Unternehmens fungierte und davor langjähriger Finanzvorstand (CFO) war, tritt damit die Nachfolge von Barry Biffle an. Biffle, der das Unternehmen über ein Jahrzehnt maßgeblich prägte, wird dem Konzern weiterhin in beratender Funktion sowie als Mitglied des Verwaltungsrats erhalten bleiben. Der Wechsel erfolgt in einer Phase, in der die Airline ihre operative Strategie und Marktpositionierung innerhalb des hart umkämpften Ultra-Low-Cost-Segments in Nordamerika neu ausrichtet. Dempsey blickt auf eine umfangreiche Karriere in der Luftfahrtbranche zurück, unter anderem mit Stationen beim irischen Konkurrenten Ryanair. In seiner bisherigen Zeit bei Frontier war er maßgeblich an der finanziellen Stabilisierung während der Pandemie sowie an der Vorbereitung des Börsengangs beteiligt. Seine Ernennung wird von Analysten als Signal für Kontinuität gewertet, während die Fluggesellschaft gleichzeitig versucht, auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren. Frontier Airlines hat zuletzt mit einer Anpassung ihres Geschäftsmodells begonnen, um durch transparentere Preisstrukturen und ein verbessertes Kundenerlebnis eine breitere Zielgruppe anzusprechen. James G. Dempsey wird die Aufgabe haben, diese Transformation voranzutreiben und die Profitabilität des Unternehmens in einem Umfeld steigender Betriebskosten zu sichern. Zusätzliche Branchenrecherchen verdeutlichen, dass der Führungswechsel vor dem Hintergrund einer intensiven Konsolidierung im US-Billigflugmarkt stattfindet. Nach dem Scheitern der Fusion zwischen den Konkurrenten Jetblue und Spirit Airlines steht Frontier unter verstärktem Druck, seine eigene Wachstumsstrategie zu validieren. Das Unternehmen betreibt eine

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Technische Defekte und mangelnde Kommunikation: Massive Verzögerungen bei Tui-Flug von Malaga

Ein technischer Defekt an einer Maschine der Fluggesellschaft Tui hat zu einer mehr als 32-stündigen Verspätung für die Passagiere des Fluges TB1072 geführt. Die ursprünglich für Mittwochvormittag um 10:00 Uhr geplante Verbindung von Malaga zum Flughafen Ostende-Brügge musste kurz vor dem Start abgebrochen werden, da notwendige Reparaturen am spanischen Standort nicht durchgeführt werden konnten. Die Fluggäste wurden daraufhin für eine zusätzliche Nacht in einem örtlichen Hotel untergebracht, während die Airline versuchte, eine logistische Lösung für den Weitertransport der gestrandeten Reisenden zu finden. Am Donnerstagmorgen spitzte sich die Situation am Flughafen von Malaga zu, als die Passagiere per Bus zum Terminal zurückgebracht wurden, dort jedoch stundenlang ohne konkrete Informationen verharrten. Augenzeugenberichten zufolge waren keine Vertreter der Fluggesellschaft vor Ort präsent, um die Betroffenen zu betreuen oder über den weiteren Verlauf aufzuklären. Das Flughafenpersonal konnte ebenfalls keine verlässlichen Angaben machen, was zu erheblicher Verunsicherung unter den Reisenden führte. Solche Vorfälle verdeutlichen die operativen Herausforderungen bei technischen Defekten an Außenstationen, wenn Ersatzteile oder Techniker nicht unmittelbar verfügbar sind. Zur Behebung der Störung forderte Tui schließlich ein Ersatzflugzeug aus den Niederlanden an. Die betroffene Boeing 737 mit der Registrierung OO-TUV wurde als Leerflug von Amsterdam nach Malaga überführt, um die Passagiere abzuholen. Nach aktuellem Stand war die Landung der Ersatzmaschine für den späten Donnerstagnachmittag vorgesehen, mit einem anschließenden Start in Richtung Belgien gegen 18:10 Uhr. Gemäß der EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 steht den betroffenen Passagieren bei einer derartigen Verspätung, die nicht auf außergewöhnliche Umstände wie Wetter zurückzuführen ist, eine finanzielle Entschädigung sowie eine umfassende Betreuung zu.

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Rekordjahr für Turkish Airlines: Passagierzahlen steigen auf über 92 Millionen

Turkish Airlines hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen und seine Position auf dem globalen Luftverkehrsmarkt gefestigt. Im Dezember 2025 beförderte die Fluggesellschaft 7,3 Millionen Passagiere, wobei die Kapazität im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,2 Prozent gesteigert wurde. Über das gesamte Jahr betrachtet kletterte die Zahl der Fluggäste bei Turkish Airlines und der Tochtergesellschaft AJet um 8,8 Prozent auf insgesamt 92,6 Millionen Reisende. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment der internationalen Umsteigepassagiere, das ein Plus von 12,8 Prozent auf 35,7 Millionen Menschen verzeichnete. Dies unterstreicht die Bedeutung des Drehkreuzes Istanbul als zentrale Schnittstelle zwischen Ost und West. Die Auslastung der Maschinen blieb mit einem Sitzladefaktor von 83,2 Prozent auf einem hohen Niveau, wobei der Inlandsverkehr mit 86 Prozent die Spitzenwerte lieferte. Parallel zum Passagiergeschäft baute das Unternehmen auch seine Aktivitäten im Bereich Fracht und Post massiv aus. Mit einem Volumen von 2,2 Millionen Tonnen wurde ein Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Um dieses Wachstum operativ bewältigen zu können, wurde die Flotte kontinuierlich erweitert. Ende Dezember 2025 verfügte der Konzern über insgesamt 516 Flugzeuge, was die ambitionierten Expansionsziele der Fluggesellschaft widerspiegelt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Turkish Airlines im Jahr 2025 verstärkt in die Erschließung neuer Langstreckenziele investiert hat, insbesondere in Nordamerika und Australien. Die Integration der Tochter AJet, die aus der ehemaligen Marke AnadoluJet hervorgegangen ist, trug maßgeblich zur Steigerung der Kapazitäten im Low-Cost-Segment bei. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Fluggesellschaft durch die Nutzung des neuen Flughafens Istanbul über nahezu unbegrenzte Wachstumsschmieden am Boden verfügt,

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Gerichtsurteil in Bangkok: Verwaltungsrat von Thai Airways nimmt Arbeit auf

Ein Zivilgericht in Thailand hat eine einstweilige Verfügung gegen die nationale Fluggesellschaft Thai Airways International aufgehoben und damit den Weg für die Neuausrichtung der Konzernführung freigemacht. Der Rechtsstreit wurde durch eine Klage von fünf Aktionären ausgelöst, welche die Rechtmäßigkeit der auf der Generalversammlung 2025 gefassten Beschlüsse bezweifelten. Mit der gerichtlichen Entscheidung wurde die Erweiterung des Verwaltungsrats von bisher elf auf nun 15 Mitglieder sowie die Besetzung der entsprechenden Positionen bestätigt. Die Kläger hatten unter anderem Verfahrensfehler bei der Abstimmung geltend gemacht, konnten jedoch vor Gericht keine ausreichenden Beweise für eine Annullierung der Beschlüsse vorlegen. Die juristische Blockade hatte nach Angaben von Konzernchef Chai Eamsiri weitreichende Konsequenzen für die operative und strategische Planung des Unternehmens. Besonders betroffen war die Unterzeichnung eines bedeutenden Pachtvertrags für ein neues Wartungszentrum, der aufgrund der ungeklärten Zuständigkeiten im Gremium vorerst aufgeschoben werden musste. Das geplante Zentrum am Flughafen U-Tapao gilt als Schlüsselprojekt für die technische Sparte der Airline und soll künftig Wartungskapazitäten für Drittkunden in der Region Südostasien bereitstellen. Durch das Urteil können die Vertragsverhandlungen nun unmittelbar zum Abschluss gebracht werden. Ein weiterer zentraler Punkt, der durch die gerichtliche Unsicherheit verzögert wurde, ist der umfassende Plan zur Flottenmodernisierung. Thai Airways beabsichtigt die Beschaffung zahlreicher neuer Flugzeuge, um die Kapazitäten nach der Phase der Restrukturierung wieder deutlich auszubauen. Hintergrund ist die steigende Nachfrage im asiatischen Luftverkehrsmarkt und der Bedarf an effizienterem Fluggerät für Langstreckenverbindungen. Branchenanalysen zeigen, dass die Airline derzeit Gespräche mit Herstellern wie Airbus und Boeing führt, um Lieferpositionen für das kommende Jahrzehnt zu sichern, wobei

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Untersuchung in Portugal: Triebwerksschaden bei Ryanair-Maschine blieb über vier Flüge unentdeckt

Die portugiesische Ermittlungsbehörde für Luftfahrtunfälle (GPIAA) hat einen Vorfall am Flughafen Faro untersucht, bei dem eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Ryanair trotz einer Beschädigung am Triebwerksgehäuse über einen Zeitraum von 24 Stunden im regulären Flugbetrieb blieb. Am 15. November 2025 setzte die Maschine mit der Registrierung EI-ENG bei der Landung aus Mailand-Bergamo unter schwierigen Wetterbedingungen mit Gewittern und Scherwinden hart auf der Landebahn auf. Datenaufzeichnungen belegen eine Belastung von 1,69G beim Aufsetzvorgang, wobei das Flugzeug nach einem kurzen Springen des linken Fahrwerks eine Rechtsneigung von neun Grad einnahm. Infolgedessen kam es zu einem Bodenkontakt der Unterseite des rechten Triebwerksgehäuses mit der Pistenoberfläche. Trotz dieses sogenannten „Pod Strikes“ bemerkte die Besatzung keine Unregelmäßigkeiten während des Ausrollens oder beim anschließenden Rollen zum Vorfeld. Da keine Warnmeldungen im Cockpit erschienen und das Fahrverhalten normal blieb, stufte die Crew die Landung nicht als übermäßig hart ein. Auch bei der obligatorischen Sichtkontrolle nach dem Flug durch das Personal wurden keine äußeren Schäden festgestellt. Dies führte dazu, dass die Maschine für den weiteren Flugdienst freigegeben wurde. In der Folge absolvierte das Flugzeug vier weitere Passagierflüge, ohne dass die nachfolgenden Besatzungen oder Techniker bei einer Zwischenkontrolle am Abend des Vorfallstages die strukturelle Beschädigung an der Unterseite des Triebwerks bemerkten. Die Ermittler betonten in ihrem Bericht, dass die Triebwerksverkleidungen der Boeing 737 sehr bodennah konstruiert sind, was eine optische Erfassung von Schäden an der Unterseite im Rahmen einer routinemäßigen Rampeninspektion erheblich erschwert. Erst am darauffolgenden Tag wurde das Ausmaß der Beschädigung bei einer detaillierteren Überprüfung entdeckt. Die Fluggesellschaft

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London Luton: Flyone Airlines Romania startet tägliche Verbindung nach Bukarest

Der Flughafen London Luton baut seine Präsenz im osteuropäischen Markt weiter aus und gewinnt mit Flyone Airlines Romania einen neuen Partner für die Sommersaison 2026. Ab dem 15. Mai 2026 wird die Fluggesellschaft eine tägliche Verbindung zwischen dem Londoner Standort und der rumänischen Hauptstadt Bukarest aufnehmen. Diese neue Route ergänzt das bereits dichte Netzwerk nach Rumänien ab Luton, einem Flughafen, der traditionell als wichtiger Knotenpunkt für Verkehre in Richtung Südosteuropa fungiert. Die Fluggesellschaft setzt auf ein flexibles Preismodell mit vier verschiedenen Tarifstufen, um sowohl preisbewusste Reisende als auch Passagiere mit höherem Serviceanspruch anzusprechen. Für Flyone Airlines Romania stellt der Markteintritt in London Luton einen wesentlichen Bestandteil ihrer aktuellen Expansionsstrategie dar. Die Fluggesellschaft, die zur Flyone-Gruppe gehört, nutzt für ihre Operationen moderne Maschinen der Airbus A320-Familie. Branchenrecherchen zufolge zielt die Aufnahme der Bukarest-Route darauf ab, die hohe Nachfrage im Segment der Besuchs- und Geschäftsreisen sowie im Städtetourismus zu bedienen. Simon Harley, Interim Director of Aeronautical Revenue am Flughafen London Luton, sieht in der Kooperation eine Bestätigung für die Attraktivität des Standorts, der sich durch kurze Wege und eine effiziente Abfertigung auszeichnet. Der Wettbewerb auf der Strecke zwischen London und Bukarest verschärft sich durch diesen Schritt weiter. London Luton steht hierbei in direkter Konkurrenz zu den Standorten Stansted und Heathrow, wobei Luton durch seine verbesserte Bahnanbindung, wie dem Luton DART, versucht, zusätzliche Marktanteile im Großraum London zu gewinnen. Flyone Airlines tritt in Bukarest gegen etablierte Akteure wie Wizz Air und Tarom an. Um sich abzuheben, setzt das Management unter CEO Vladimir Cebotari

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Österreichischer Tourismus verzeichnet Rekordwerte und plant neue Branchenauszeichnung

Der österreichische Tourismussektor ist mit historischen Bestmarken in die aktuelle Wintersaison gestartet. Laut Daten der Statistik Austria wurden im November 2025 insgesamt 5,73 Millionen Übernachtungen registriert, was den höchsten Wert für diesen Monat seit Beginn der digitalen Erfassung im Jahr 1974 darstellt. Dieser Zuwachs von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr unterstreicht die wirtschaftliche Relevanz der Branche, auch wenn die Betriebe weiterhin mit strukturellen Problemen wie hohem Bürokratieaufwand, steigenden Betriebskosten und einem spürbaren Arbeitskräftemangel konfrontiert sind. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die Bundesregierung die Ausarbeitung einer neuen Tourismusstrategie bis zum Sommer 2026 angekündigt, die insbesondere die Attraktivität der touristischen Berufe steigern soll. Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Branchenoffensive ist die Einführung des neuen nationalen Tourismuspreises „Tourismusstars“. Die Auszeichnung soll herausragende Leistungen in den Bereichen Exzellenz und Innovation würdigen und wird am 27. April 2026 im Schloss Schönbrunn verliehen. Bereits im Vorfeld dieser Gala rückt die Ferienmesse Wien, die vom 15. bis 18. Jänner 2026 im Vienna Congress & Convention Center stattfindet, ins Zentrum des Interesses. Erwartet werden über 430 Aussteller und mehr als 71.000 Besucher. Diese haben während der Messetage die Möglichkeit, unter 15 nominierten Betrieben und Projekten – darunter namhafte Namen wie das Park Hyatt Vienna, Figlmüller oder die Spanische Hofreitschule – ihren Favoriten für den „Publikums-Tourismusstar“ zu wählen. Die Bekanntgabe des ersten Preisträgers erfolgt am letzten Messetag auf der Hauptbühne durch die Moderatorin Silvia Schneider. Die Liste der Nominierten umfasst ein breites Spektrum der heimischen Freizeitwirtschaft, von Wellnesshotels in Salzburg über ländliche Chalets in der Steiermark bis hin

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Gerichtsurteil gegen eDreams: Hamburger Landgericht rügt irreführende Preisdarstellung

Das Landgericht Hamburg hat in drei aktuellen Urteilen die Geschäftspraktiken des Online-Reisebüros eDreams beanstandet. Das Gericht stellte fest, dass die Darstellung von Preisen für Sitzplatzreservierungen und Gepäckstücke die Verbraucher in die Irre führt, da eDreams eigene Zusatzgebühren nicht ausreichend offenlegte. Laut den Richtern handelt es sich dabei um eine „irreführende Praxis durch Unterlassen“. Zudem wurde die Bewerbung des Abonnement-Dienstes „Prime“ gerügt. Die dort versprochenen konkreten Ersparnisse könnten von den Kunden in der Realität nicht erzielt werden, was das Gericht als eine falsche Darstellung der Tatsachen wertete. Die Fluggesellschaft Ryanair begrüßte die Entscheidungen und sieht sich in ihrer langfristigen Kritik an sogenannten Screenscraper-Webseiten bestätigt. Während andere große Online-Reiseportale wie Booking.com, Lastminute oder Kiwi bereits Vereinbarungen mit der Fluggesellschaft getroffen haben, um echte Preise ohne versteckte Aufschläge anzuzeigen, weigert sich eDreams laut Ryanair weiterhin, diese Transparenzstandards zu übernehmen. Die irische Fluggesellschaft betont, dass sie bereit sei, eDreams kostenlosen und direkten Zugriff auf ihre Flugdaten zu gewähren, sofern das Portal die Preismanipulationen beendet und auf eine transparente Kostenstruktur umstellt. Hintergrund der juristischen Auseinandersetzung ist der langjährige Konflikt zwischen Billigfluggesellschaften und Drittanbietern, die Flugdaten ohne offizielle Erlaubnis abgreifen. Zusätzliche Branchenrecherchen zeigen, dass solche Portale oft Gebühren für Dienstleistungen erheben, die bei direkter Buchung bei der Airline kostengünstiger oder kostenfrei sind. Die Urteile des Landgerichts Hamburg reihen sich in eine Serie von Verfahren ein, mit denen Ryanair versucht, die Kontrolle über den Vertriebsweg und die Preishoheit zurückzugewinnen. Für die betroffenen Reiseportale erhöht sich damit der rechtliche Druck, ihre Preismodelle und Rabattsysteme grundlegend zu überarbeiten. Die

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