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Neuausrichtung der Gastronomie im neuen Terminal 1-Pier am Flughafen München

Der Flughafen München erweitert sein kulinarisches Angebot im neu gestalteten Terminal 1-Pier durch fünf spezialisierte Gastronomiebetriebe. Die operative Führung der neuen Einheiten übernimmt die Allresto Flughafen München Hotel und Gaststätten GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH. Die Konzepte wurden entwickelt, um das Serviceprofil am bayerischen Luftfahrt-Drehkreuz zu schärfen und unterschiedliche Passagierbedürfnisse – vom schnellen Snack im öffentlichen Bereich bis hin zum gehobenen Service im Sicherheitsbereich – abzudecken. Im Fokus steht dabei die Verknüpfung lokaler Markenidentitäten mit internationalen Standards der Systemgastronomie. Zentraler Bestandteil des Portfolios ist die Präsenz der Münchner Traditionsmarke Käfer. In einem exklusiv gestalteten Restaurant mit rund 70 Sitzplätzen werden Klassiker wie Wiener Schnitzel und Beef Tatar angeboten, ergänzt durch eine offene Show-Küche. Als Erweiterung fungiert das Konzept „the ODEON by Käfer“, das mit 90 Plätzen urbane Barkultur und Feinkost-Elemente kombiniert. Ein architektonisches Merkmal dieses Bereichs ist ein großflächiger, gläserner Weinklimaschrank, der über 100 internationale Weinsorten präsentiert. Diese Ansiedlung unterstreicht die Strategie des Flughafens, namhafte lokale Unternehmen in die Infrastruktur einzubinden, um die regionale Identität des Standorts zu betonen. Ergänzt wird das Angebot durch die „Cucina Popolare“, ein italienisches Restaurantkonzept mit über 120 Sitzplätzen, das auf traditionelle Pizza- und Pastagerichte setzt. Für Reisende mit begrenztem Zeitbudget wurde das Multi-Brand-Konzept „Münchner Leibspeise“ implementiert. Hier werden an verschiedenen Food-Stationen bayerische Spezialitäten wie halbe Hendl neben internationalen Angeboten der Marke „Pommes Freunde“ sowie asiatischen Gerichten serviert. Digitale Self-Order-Terminals sollen hier die Abfertigungsgeschwindigkeit erhöhen. Im öffentlichen Bereich des Piers wird zudem ein dritter Standort der Kette „dean&david“ eröffnet, der auf Salate,

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Feinkost Käfer übernimmt Gastronomiebetrieb in den Lounges am Flughafen Berlin Brandenburg

Das Münchner Traditionsunternehmen Feinkost Käfer hat zum Jahresbeginn 2026 die kulinarische Bewirtschaftung der Lounges am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) übernommen. Nach dem Gewinn einer europaweiten Ausschreibung ist das Familienunternehmen nun für das Catering in den Business-Bereichen Tempelhof und Tegel sowie in der exklusiven VIP-Lounge Zeitgeist verantwortlich. Mit diesem Schritt weitet Käfer seine Präsenz am Standort Berlin deutlich aus, wo das Unternehmen bereits seit Jahren für die Gastronomie im Deutschen Bundestag zuständig ist. Die strategische Partnerschaft zielt darauf ab, das Dienstleistungsniveau am Hauptstadtflughafen durch ein gehobenes gastronomisches Konzept anzuheben und sich gegenüber anderen internationalen Luftfahrt-Drehkreuzen zu profilieren. Das Verpflegungskonzept umfasst ein breites Spektrum an Speisen, die teilweise aus der eigenen Manufaktur im bayerischen Parsdorf angeliefert und vor Ort finalisiert werden. In den Lounges Tempelhof und Tegel erhalten Fluggäste neben warmen Mahlzeiten auch spezifische Angebote wie frisch zubereitete Pancakes und Produkte aus dem hauseigenen „Culinary Atelier“. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration markeneigener Produkte, darunter eine spezielle Kaffee-Röstung. In der VIP-Lounge Zeitgeist wird das Angebot durch eine erweiterte À-la-carte-Karte sowie eine Auswahl an Premium-Getränken ergänzt. Der Zugang zu diesen Räumlichkeiten ist sowohl über den Status bei Fluggesellschaften als auch durch den Erwerb von Einzelzutrittsberechtigungen möglich. Branchenanalysen unterstreichen die Bedeutung dieses Auftrags für Feinkost Käfer, da das Unternehmen damit seine Position im Bereich der Flughafen-Gastronomie festigt. Neben dem BER ist der Feinkostspezialist bereits an den Standorten München und Frankfurt operativ tätig. Die Übernahme am Berliner Flughafen erfolgt in einer Phase, in der die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg verstärkt auf Premium-Partnerschaften setzt, um die

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Wiener Infrastrukturbetreiber bündeln Kräfte in der Allianz für Mobilität

Die großen österreichischen Infrastrukturunternehmen Wiener Stadtwerke, ÖBB, Asfinag und der Flughafen Wien haben eine strategische Partnerschaft unter dem Namen „Allianz für Mobilität“ ins Leben gerufen. Diese Cross-Company-Innovationskooperation zielt darauf ab, die technologische Transformation des Sektors durch einen intensiven Wissensaustausch und gemeinsame Pilotprojekte zu beschleunigen. Angesichts globaler Herausforderungen wie steigender Systemkomplexität und veränderter regulatorischer Rahmenbedingungen setzen die Partner auf Synergieeffekte, um die Versorgungssicherheit und Effizienz der Verkehrsnetze im Großraum Wien und darüber hinaus langfristig zu gewährleisten. Ein wesentlicher Pfeiler dieser Zusammenarbeit ist die großflächige Digitalisierung der Instandhaltungsprozesse. Durch den Einsatz von digitalen Zwillingen und prädiktiven Wartungsmodellen (Predictive Maintenance) sollen technische Anlagen proaktiv überwacht werden, um Ausfallzeiten zu minimieren. Ein innovativer Ansatz ist hierbei die Nutzung von 3D-Druckverfahren für die On-Demand-Herstellung von Ersatzteilen, was die Lagerhaltung reduziert und Lieferketten resilienter macht. Die Asfinag betont in diesem Zusammenhang, dass smarte Steuerungssysteme und moderne Bauweisen notwendig sind, um die Leistungsfähigkeit der hochbelasteten Verkehrswege für die täglichen Millionenpendler aufrechtzuerhalten. Die Sicherheit der kritischen Infrastruktur bildet einen weiteren Schwerpunkt der Allianz. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Abwehr von Cyber-Bedrohungen sowie der Schutz physischer Anlagen durch vernetzte Überwachungssysteme. Laut ÖBB stellen Cyber-Vorfälle mittlerweile eines der größten Risiken für die Unternehmensfortführung dar, da moderne Angriffe zunehmend auf den operativen Stillstand von Systemen abzielen. Um dem entgegenzuwirken, werden Technologien wie künstliche Intelligenz zur Gefahrenfrüherkennung, intelligente Videoanalysen an Bahnhöfen und Drohnen für die Inspektion schwer zugänglicher Infrastrukturteile gemeinsam erprobt und implementiert. Zusätzliche Marktanalysen und Branchenberichte verdeutlichen, dass derartige Kooperationen im europäischen Raum Schule machen, da Infrastrukturbetreiber vor ähnlichen logistischen

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Digitale Reiseplanung und künstliche Intelligenz bestimmen deutsches Buchungsverhalten

Die Digitalisierung im Tourismussektor erreicht in Deutschland neue Höchststände. Laut einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsspezialisten UserTesting haben mittlerweile 70 Prozent der Urlauber ihre letzte Reise vollständig über digitale Kanäle recherchiert und gebucht. Online-Buchungsportale wie Booking.com oder Expedia fungieren dabei für 88 Prozent der Konsumenten als primäre Anlaufstelle. Im Gegensatz dazu verliert der persönliche Kontakt im Reisebüro massiv an Bedeutung: Nur noch etwa 11 Prozent der Reisenden nutzen klassische Beratungsgespräche für ihren Buchungsabschluss. Diese Entwicklung verdeutlicht den tiefgreifenden Strukturwandel innerhalb der Branche, bei dem die Nutzerführung auf Webseiten zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird. Ein wesentlicher Treiber dieser Veränderung ist der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). Rund zwei Drittel der Befragten haben bei der Reisevorbereitung bereits auf KI-basierte Werkzeuge zurückgegriffen. Tools wie ChatGPT oder spezialisierte Plattformen wie Layla.ai werden primär in der Inspirationsphase sowie zur Erstellung von Reiserouten und Aktivitätenlisten genutzt. Trotz der hohen Experimentierfreudigkeit bleibt das Vertrauen in die KI bei verbindlichen Transaktionen jedoch begrenzt. Lediglich jeder fünfte Nutzer würde eine Flug- oder Hotelbuchung komplett einem KI-System anvertrauen. Der Großteil der Verbraucher sieht in der Technologie derzeit eher eine ergänzende Unterstützung als einen vollwertigen Ersatz für etablierte Buchungsprozesse. Trotz der Dominanz digitaler Plattformen bleibt der Buchungsvorgang für viele Verbraucher mit erheblichen Hürden verbunden. Über die Hälfte der Urlauber empfindet die Suche nach dem besten Preis als extrem zeitaufwendig. Als größte Frustfaktoren gelten eine mangelnde Preistransparenz sowie kurzfristige Änderungen der Verfügbarkeit während des laufenden Vorgangs. Fast die Hälfte der Befragten berichtet von plötzlichen Preissprüngen im Moment des Abschlusses. Diese Instabilitäten führen häufig zu Kaufabbrüchen.

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Kapazitätsausweitung auf der Flugverbindung zwischen Barcelona und Ljubljana

Die spanische Low-Cost-Fluggesellschaft Vueling hat eine deutliche Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten auf ihrer Route zwischen Barcelona und der slowenischen Hauptstadt Ljubljana angekündigt. Ab dem Beginn der Winterflugsaison 2026/27, die am 25. Oktober startet, wird das Unternehmen auf allen Flügen dieser Strecke größere Maschinen des Typs Airbus A321 einsetzen. Mit 236 Sitzplätzen bietet dieser Flugzeugtyp eine erhebliche Steigerung gegenüber den bisher genutzten Modellen der Airbus A320-Familie, die je nach Konfiguration zwischen 180 und 186 Passagieren Platz bieten. Trotz der größeren Maschinen bleibt die Frequenz der Verbindung mit zwei wöchentlichen Rotationen vorerst unverändert. Die Entscheidung für den Einsatz von größerem Fluggerät folgt auf die erfolgreiche Aufnahme der Verbindung im November des vergangenen Jahres. Ljubljana hat sich für Vueling als stabiler Markt innerhalb des osteuropäischen Netzwerks erwiesen, insbesondere da die Airline auf dieser Direktverbindung derzeit keine direkte Konkurrenz durch andere Fluggesellschaften hat. Die slowenische Luftfahrtbehörde und der Flughafenbetreiber Fraport Slovenija bemühen sich seit geraumer Zeit um eine bessere Anbindung an westeuropäische Drehkreuze, um den Geschäftsreiseverkehr und den Städtetourismus zu fördern. Der Einsatz des Airbus A321 im Winter unterstreicht die Erwartung einer robusten Nachfrage auch außerhalb der Hauptreisesaison. Hintergrund dieser Kapazitätssteuerung ist die Strategie von Vueling, die Effizienz pro Flugbewegung zu maximieren, indem größere Einheiten auf Strecken mit hoher Auslastung eingesetzt werden. Während des Sommers 2026 werden zunächst weiterhin die kleineren A320-Maschinen genutzt, die teilweise mit treibstoffsparenden Sharklets ausgestattet sind. Die Umstellung im Winter ermöglicht es der Airline, ein höheres Passagiervolumen abzuwickeln, ohne zusätzliche Slots in Barcelona-El Prat beanspruchen zu müssen, einem Flughafen, der aufgrund

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Croatia Airlines passt Flugplan für den Sommer 2026 an

Die nationale kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines hat umfangreiche Änderungen in ihrem Streckennetz ab dem Flughafen Split für die kommende Sommersaison angekündigt. Dabei stellt die Fluggesellschaft zwei saisonale Verbindungen dauerhaft ein: Die Routen von Split nach Bukarest und Amsterdam werden aus dem Flugplan gestrichen. Beide Verbindungen wurden im Jahr 2022 eingeführt, konnten sich jedoch offenbar nicht gegen den starken Wettbewerb oder die schwankende Nachfrage behaupten. Während die Airline nach Bukarest konkurrenzlos flog, sah sie sich auf der Strecke nach Amsterdam einem harten Preiskampf mit KLM, Transavia und EasyJet gegenüber. Branchenexperten werten diesen Schritt als Konsolidierung der operativen Mittel, um Kapazitäten für profitablere Strecken freizusetzen. Trotz der Streichungen verzeichnet Croatia Airlines ein deutliches Wachstum bei der verfügbaren Sitzplatzkapazität. Durch den verstärkten Einsatz der neuen Airbus A220-Flotte steigt das Angebot ab Split um sieben Prozent auf insgesamt über 746.000 Sitzplätze, obwohl die Anzahl der Flugbewegungen um etwa drei Prozent sinkt. Ein zentraler Bestandteil der neuen Strategie ist die Eröffnung einer saisonalen Route von Split nach Nantes in Frankreich, die ab dem 5. Mai zweimal wöchentlich bedient wird. Hier tritt Croatia Airlines in direkten Wettbewerb mit dem Low-Cost-Carrier Volotea. Zusätzlich wird die Flugperiode für Verbindungen nach Istanbul verlängert, während Frequenzen nach Wien und Berlin aufgrund von Flottenumstellungen teilweise deutlich reduziert werden. Unternehmensübergreifend plant der kroatische Flagcarrier für den Sommer 2026 ein Rekordangebot von insgesamt 2,39 Millionen Sitzplätzen, was einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Wachstum wird primär durch die Basis in Zagreb getrieben, von wo aus zusätzliche Frequenzen und längere

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IATA-Jahresbericht 2025 belegt Anstieg der Opferzahlen in der zivilen Luftfahrt

Der internationale Luftfahrtverband IATA hat seine Sicherheitsbilanz für das Jahr 2025 vorgelegt und verzeichnet trotz einer insgesamt sinkenden Unfallrate einen deutlichen Anstieg der Todesopfer. Im vergangenen Jahr verloren weltweit 394 Menschen bei Flugunfällen ihr Leben, was eine signifikante Steigerung gegenüber den 244 Opfern des Vorjahres darstellt. Insgesamt registrierte der Verband bei 38,7 Millionen durchgeführten Flügen 51 Unfälle, von denen acht tödlich endeten. Trotz der höheren Opferzahl verbesserte sich die statistische Unfallrate geringfügig von 1,42 auf 1,32 Unfälle pro eine Million Flüge, was auf das gestiegene Gesamtverkehrsaufkommen zurückzuführen ist. Die Analyse der Unfallursachen zeigt eine Häufung bei technischen Zwischenfällen während der Start- und Landephasen sowie bei der Bodenabwicklung. Besonders oft wurden sogenannte Heckaufsetzer, Probleme mit dem Fahrwerk sowie das Überschießen der Landebahn registriert. Ebenso spielten Kollisionen und Beschädigungen auf dem Rollfeld eine wesentliche Rolle im Unfallgeschehen. Ein positiver Aspekt des Berichts ist das vollständige Ausbleiben von Unfällen durch Kontrollverlust im Flug. Diese Kategorie galt in der Vergangenheit als eine der gefährlichsten Ursachen für Totalverluste, wurde jedoch im Jahr 2025 kein einziges Mal dokumentiert. Branchenexperten führen die gestiegenen Opferzahlen unter anderem auf Unfälle mit größeren Passagiermaschinen in Regionen mit weniger entwickelter Infrastruktur zurück. Während die Sicherheitsstandards in Europa und Nordamerika weiterhin auf einem historisch hohen Niveau verbleiben, zeigen sich in Teilen Afrikas und Südostasiens weiterhin Herausforderungen bei der Überwachung des Flugbetriebs. Die IATA betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der IOSA-Zertifizierung (IATA Operational Safety Audit), da Fluggesellschaften, die dieses Audit erfolgreich durchlaufen, statistisch gesehen eine deutlich niedrigere Unfallrate aufweisen als nicht zertifizierte

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Strategische Partnerschaft zwischen F/LIST und Airbus für den neuen Hubschrauber ACH140

Das österreichische Unternehmen F/LIST hat seine Rolle als zentraler Ausrüster für die Airbus Corporate Helicopters (ACH) gefestigt. Im Rahmen der Fachmesse Verticon 2026 wurde der ACH140 als neuestes Modell der Produktlinie für Privat- und Geschäftskunden vorgestellt. Der Hubschrauber markiert die Einführung einer neuen Designsprache bei Airbus, die durch gestreckte Linien und eine optimierte Ergonomie geprägt ist. Ein wesentliches Element der Kabinenarchitektur stellt ein von F/LIST entwickeltes Maßmöbel dar, das als zentraler Funktionsblock im Innenraum fungiert und die technische Kompetenz des Unternehmens im Bereich hochwertiger Flugzeuginnenausstattungen unterstreicht. Das Design des Kabinenschranks kombiniert ästhetische Ansprüche mit funktionalen Details. Der Korpus ist in elegantem seidenmatten Schwarz lackiert, während die Fronten und Aufsätze aus mattem Carbon gefertigt sind. Ein besonderes Merkmal ist die 45-Grad-Ausrichtung des Kohlefasermusters, welche die moderne Ästhetik des Fluggeräts betont. Zur Ausstattung gehören zwei Funktionsschubladen mit dunkelgrauem Strukturlack sowie zwei mit gebürstetem Metall ausgekleidete Getränkehalter. In das Möbel integrierte Stauboxen verfügen über Lederklappen und bieten spezialisierte Halterungen für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets, um den Anforderungen moderner Geschäftskunden gerecht zu werden. Für die anstehende Serienproduktion plant F/LIST den Einsatz fortschrittlicher Fertigungsverfahren. Die Komponenten werden voraussichtlich in einer Monocoque-Bauweise unter Verwendung von Autoklav-Technologie hergestellt. Dieses Verfahren gewährleistet eine extrem hohe Stabilität bei gleichzeitig minimalem Gewicht, was für die Leistungsdaten und die Nutzlast von Drehflüglern eine entscheidende Rolle spielt. Das CMF-Konzept (Color, Material, Finish) ermöglicht es den Endkunden zudem, aus einer breiten Palette an Oberflächenmaterialien zu wählen, um eine individuelle Konfiguration des Interieurs zu realisieren, die dem Anspruch an maßgeschneiderten Luxus entspricht.

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Aussetzung des Hotelprojekts zwischen Tui und Omran im Oman

Der Reisekonzern Tui und die staatliche omanische Tourismusentwicklungsgesellschaft Omran haben ihre erst im September 2025 geschlossene Partnerschaft mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Als Hauptgrund für diesen Schritt nannte das Unternehmen die Unmöglichkeit, den ursprünglich vereinbarten Projektzeitplan einzuhalten. Die Kooperation sah die Gründung eines Joint Ventures vor, an dem Tui und Omran jeweils 45 Prozent sowie ein privater Investor zehn Prozent halten sollten. Ziel des Vorhabens war die Errichtung und der Betrieb von fünf Hotelanlagen in der strategisch wichtigen Urlaubsregion Dhofar im Süden des Sultanats. Der Oman sollte hierfür die Grundstücke sowie einen erheblichen Teil des Kapitals zur Verfügung stellen. Die Verzögerungen und die damit verbundene Pausierung des Projekts stehen in engem Zusammenhang mit der volatilen Sicherheitslage im Nahen Osten und den Auswirkungen regionaler militärischer Auseinandersetzungen. Diese geopolitischen Instabilitäten führen derzeit zu einer massiven Zurückhaltung bei internationalen Großinvestitionen im Tourismussektor der Region. Neben dem Baustopp für die Hotelkapazitäten in Dhofar ist auch die geplante Beteiligung der Omran-Gruppe am Tui-Konzern in Höhe von 1,4 Prozent vorerst hinfällig. Ursprünglich war dieser Aktieneinstieg als Teil einer langfristigen strategischen Allianz geplant, um die Präsenz des Hannoveraner Konzerns auf der Arabischen Halbinsel signifikant zu verstärken. Trotz der aktuellen Unterbrechung betonen beide Parteien, den Dialog über eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten. Die Region Dhofar gilt aufgrund ihres besonderen Klimas und der geografischen Lage als eines der Wachstumshoffnungsgebiete für den omanischen Fremdenverkehr. Experten der Reisebranche werten die Aussetzung jedoch als deutliches Signal für die derzeitigen Schwierigkeiten, langfristige Infrastrukturprojekte in einem krisengeschüttelten Umfeld zu realisieren. Für Tui bedeutet die Entscheidung

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Logistische Herausforderungen bei Rückholaktionen und Flugstreichungen im Nahen Osten

Die Verschärfung der Sicherheitslage im Nahen Osten führt zu massiven Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr und erfordert großangelegte Evakuierungsmaßnahmen. Das Auswärtige Amt hat in Kooperation mit internationalen Partnern zusätzliche Ausreiserouten für deutsche Staatsbürger etabliert. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein organisierter Bustransfer von Tel Aviv nach Scharm el-Scheich in Ägypten, von wo aus die Weiterreise per Linienflug erfolgt. Parallel dazu berichten Behörden von einer erfolgreichen Ausreise einer vierstelligen Anzahl deutscher Staatsangehöriger aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie ersten Rückführungen aus Katar. In der Krisenvorsorgeliste „Elefand“ sind derzeit noch über 27.000 Personen registriert, wobei das Außenministerium Rückkehrer zur Aktualisierung ihrer Daten aufruft. Große Reisekonzerne wie TUI haben die Rückführung ihrer Kunden weitgehend abgeschlossen. Durch den Einsatz von Vollcharter-Maschinen, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Emirates, konnten Passagiere der Kreuzfahrtschiffe „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“ aus Abu Dhabi und Doha ausgeflogen werden. TUI stellte dabei freie Kapazitäten auch anderen Veranstaltern und Regierungen zur Verfügung. In den vergangenen Tagen landeten zudem mehrere Sonderflüge in Frankfurt und Hannover, die rund 550 Pauschalreisende aus den Emiraten und von den Malediven zurück nach Deutschland brachten. Aufgrund der unvorhersehbaren Lageentwicklung sagte die Reederei TUI Cruises zudem die für Ende März geplante Transkontinental-Reise nach Kapstadt vollständig ab. Im zivilen Luftverkehr bleibt die Situation durch weiträumige Flugstreichungen angespannt. Die Lufthansa Group hat die Aussetzung ihrer Verbindungen nach Dubai, Abu Dhabi und Dammam bis zum 15. März 2026 verlängert. Die Route nach Tel Aviv wird voraussichtlich bis zum 2. April nicht bedient, während Flüge nach Teheran sogar bis

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