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Ryanair passt Strategie für deutschen Markt nach Steuersenkung an

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 11. März ihren Sommerflugplan 2026 für Deutschland vorgestellt und reagiert damit unmittelbar auf veränderte politische Rahmenbedingungen. Nach der Entscheidung der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz, die Luftverkehrsteuer ab Juli 2026 zu senken und die Flugsicherungsgebühren einzufrieren, revidiert der irische Billigflieger Teile seiner ursprünglichen Kürzungspläne. Das Unternehmen kündigte die Reaktivierung von 300.000 Sitzplätzen sowie die Aufnahme von 14 neuen Strecken an. Erstmals werden dabei die Flughäfen Saarbrücken und Friedrichshafen in das Streckennetz integriert. Diese Standorte profitieren laut Unternehmen von ihrer Bereitschaft, die operativen Kosten für die Fluggesellschaft zu senken. Trotz dieser punktuellen Expansion bleibt die Gesamtkapazität von Ryanair auf dem deutschen Markt im Sommer 2026 mit einem Minus von 220.000 Sitzplätzen weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres. Der Fokus der Streichungen liegt auf den großen Drehkreuzen Berlin und Hamburg. Ryanair begründet diesen Schritt mit den dortigen Flughafenentgelten, die als wettbewerbsunfähig eingestuft werden. Insbesondere der Flughafen Berlin-Brandenburg verzeichnet einen Rückgang von 150.000 Sitzplätzen, während in Hamburg die Kapazität um 20 Prozent reduziert wird. Das Unternehmen signalisiert damit deutlich, dass Investitionen künftig bevorzugt in Regionen fließen, die finanzielle Anreize für Günstigflieger schaffen. In der aktuellen verkehrspolitischen Debatte fordert Ryanair von Verkehrsminister Patrick Schnieder eine vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer sowie eine Halbierung der Sicherheits- und Flugsicherungsgebühren. Das Unternehmen verweist dabei auf Konkurrenzländer wie Schweden oder Ungarn, die durch geringere fiskalische Belastungen attraktiver für den Luftverkehr seien. Sollten die Kosten in Deutschland weiter sinken, stellt Ryanair massive Investitionen in Aussicht: Geplant sind die Stationierung von 30 zusätzlichen Flugzeugen, eine Investitionssumme

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Lufthansa-Flugbetrieb durch 48-stündigen Pilotenstreik massiv beeinträchtigt

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat die rund 5.000 Piloten der Lufthansa, der Lufthansa Cargo sowie der Tochtergesellschaft Lufthansa CityLine zu einem zweitägigen Streik aufgerufen. Der Arbeitskampf beginnt am Donnerstag, den 12. März 2026, um 00:01 Uhr und endet am Freitag, den 13. März 2026, um 23:59 Uhr. Hintergrund der Eskalation ist der seit Monaten schwelende Tarifkonflikt um die Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung. Von den Streikmaßnahmen ausgenommen sind lediglich Verbindungen in den Nahen Osten, die aus geopolitischen Sicherheitserwägungen heraus bedient werden sollen. Die Fluggesellschaft rechnet mit dem Ausfall von mehr als der Hälfte ihres geplanten Flugprogramms, was zehntausende Passagiere an den Drehkreuzen Frankfurt und München trifft. Branchenanalysen und aktuelle Meldungen verdeutlichen, dass dieser Ausstand die operative Stabilität des Konzerns erheblich belastet. Bereits bei einem Warnstreik im Februar wurden über 800 Flüge gestrichen. Die Lufthansa versucht, durch einen Sonderflugplan und den Einsatz von Partner-Airlines sowie nicht bestreikten Konzerntöchtern wie Lufthansa City Airlines einen Rumpfbetrieb aufrechtzuerhalten. Fluggäste wurden dazu aufgerufen, ihre Kontaktdaten zu aktualisieren, um über kurzfristige Änderungen via App oder E-Mail informiert zu werden. Für Inlandsreisen bietet das Unternehmen verstärkt die Umwandlung von Flugtickets in Bahngutscheine an, um die Kapazitäten auf den Schienenwegen der Deutschen Bahn zu nutzen. In Bezug auf Entschädigungsansprüche weisen Rechtsexperten auf die geltende EU-Fluggastrechteverordnung (EG 261/2004) hin. Da der Streik des eigenen Personals laut Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs keinen „außergewöhnlichen Umstand“ darstellt, haben betroffene Passagiere bei Annullierungen oder Verspätungen von mehr als drei Stunden Anspruch auf Ausgleichszahlungen von bis zu 600 Euro. Zusätzlich ist die Airline verpflichtet, ab

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Air Baltic verzeichnet Rekordumsatz bei reduziertem Nettoverlust

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihre Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und dabei einen historischen Höchstwert beim Umsatz erzielt. Mit 779,3 Millionen Euro stiegen die Erlöse um 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den Passagierzahlen im eigenen Streckennetz konnte mit 5,2 Millionen Reisenden ein neuer Bestwert markiert werden, während die Gesamtzahl der beförderten Passagiere inklusive des Charter- und ACMI-Geschäfts auf 8,7 Millionen anstieg. Trotz eines schwierigen ersten Halbjahres gelang es dem Unternehmen, den Nettoverlust signifikant von 118,2 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 44,3 Millionen Euro im Berichtszeitraum zu senken. Das operative Ergebnis wurde maßgeblich durch branchenweite Herausforderungen bei der Triebwerkswartung beeinflusst. Verzögerungen in den Werkstätten führten zu einer eingeschränkten Flugzeugverfügbarkeit, worauf Air Baltic mit der Anmietung externer Kapazitäten (Wet-Lease) reagierte. Diese notwendigen Anpassungen sowie allgemein gestiegene Betriebskosten drückten das bereinigte EBITDAR auf 143,9 Millionen Euro, was einer Marge von 18,5 % entspricht. Dennoch profitierte die Airline in der zweiten Jahreshälfte von einer disziplinierten Preisstrategie und einer anziehenden Nachfrage in den Kernmärkten des Baltikums. Positive Währungseffekte durch die Neubewertung von US-Dollar-Verbindlichkeiten trugen zusätzlich zur Ergebnisverbesserung bei. Ein zentraler Pfeiler der Unternehmensstrategie blieb 2025 der Ausbau des ACMI-Geschäfts (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance). Die Anzahl der Flüge für andere Fluggesellschaften stieg um 15 % auf insgesamt 30.100 Einsätze. Mit einer Flotte von mittlerweile 51 Airbus A220-300 festigte Air Baltic seine Position als weltweit größter Betreiber dieses Typs. Parallel dazu investierte die Gesellschaft massiv in die Infrastruktur am Standort Riga: Die Inbetriebnahme des neuen „Baltic Cargo Hub“ sowie

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Lufthansa sichert trotz Pilotenstreiks mehr als die Hälfte des Flugprogramms

Die Lufthansa hat für den 12. und 13. März 2026 einen umfangreichen Sonderflugplan in Kraft gesetzt, um auf den ganztägigen Streikaufruf der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zu reagieren. Nach Konzernangaben können trotz des Arbeitskampfes über 50 Prozent des regulären Flugbetriebs aufrechterhalten werden. Besonders stabil zeigt sich das Angebot auf der Langstrecke, wo rund 60 Prozent der geplanten Verbindungen bedient werden. Um die Auswirkungen für die Passagiere zu minimieren, setzt die Fluggesellschaft auf den Einsatz von größerem Fluggerät sowie auf die Unterstützung durch Partnerairlines und andere Konzerntöchter wie Lufthansa City Airlines, die nicht vom Streik betroffen sind. Hintergrund des Arbeitskampfes sind festgefahrene Tarifverhandlungen, bei denen die Gewerkschaft deutliche Gehaltssteigerungen sowie Verbesserungen bei der Dienstplangestaltung fordert. Der Streik trifft die Hubs Frankfurt und München zu einer Zeit, in der das Passagieraufkommen aufgrund saisonaler Effekte bereits wieder ansteigt. Die Geschäftsführung betonte, dass zahlreiche Piloten auf freiwilliger Basis ihren Dienst antreten, was die Durchführung des Sonderflugplans erst ermöglicht. Eine Besonderheit stellt die Ausklammerung von Flügen in den Nahen Osten dar. Die Vereinigung Cockpit hat zugestimmt, Verbindungen in diese Region, wie etwa den Flug von Frankfurt nach Riad, aufgrund der geopolitischen Lage nicht zu bestreiken, um die Versorgungssicherheit und Mobilität in Krisengebieten nicht zu gefährden. Lufthansa Cargo zeigt sich von den Streikmaßnahmen weitgehend unbeeindruckt und plant, über 80 Prozent des Frachtflugprogramms zu absolvieren. Dies wird unter anderem durch den Einsatz von Maschinen erreicht, die von Crews außerhalb des Geltungsbereichs der aktuellen Tarifauseinandersetzung betrieben werden. Auch die Tochtergesellschaft Lufthansa CityLine, die am Donnerstag ebenfalls bestreikt wird,

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Deutliches Wachstum der Verkehrszahlen am Flughafen Zürich im Februar 2026

Der Flughafen Zürich verzeichnete im Februar 2026 eine signifikante Steigerung des Passagieraufkommens. Insgesamt nutzten knapp 2,2 Millionen Menschen das größte Schweizer Luftfahrt-Drehkreuz, was einem Zuwachs von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Davon entfielen rund 1,54 Millionen auf Lokalpassagiere, während der Anteil der Transitreisenden bei knapp 30 Prozent lag. Branchenexperten führen dieses Wachstum unter anderem auf eine starke Nachfrage im Wintertourismus sowie eine stabilisierte Kapazitätsplanung der Fluggesellschaften zurück. Im Vergleich zum Vor-Pandemie-Niveau nähert sich der Flughafen damit immer deutlicher den historischen Höchstständen an. Parallel zu den Passagierzahlen stieg auch die operative Effizienz am Standort. Die Anzahl der Flugbewegungen nahm um 3,8 Prozent auf insgesamt 18.784 Starts und Landungen zu. Bemerkenswert ist dabei die gestiegene Auslastung der eingesetzten Maschinen: Durchschnittlich befanden sich 132,4 Fluggäste an Bord, was einer Steigerung von 4,4 Prozent entspricht. Die Sitzplatzauslastung kletterte auf 77 Prozent. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Airlines vermehrt größeres Fluggerät einsetzen oder ihre Buchungssteuerung optimieren konnten, um die Rentabilität pro Flugbewegung zu erhöhen. Im Bereich der Luftfracht wurde ebenfalls eine positive Tendenz registriert. Mit 35.494 abgewickelten Tonnen Fracht lag das Ergebnis um 1,9 Prozent über dem Niveau des Februars 2025. Das Frachtgeschäft am Flughafen Zürich profitiert dabei maßgeblich von der hohen Frequenz im Langstreckenverkehr, da ein erheblicher Teil der Güter als Beiladefracht in Passagiermaschinen transportiert wird. Analysten werten die stabilen Frachtraten als Indikator für eine robuste Schweizer Außenwirtschaft, insbesondere in den Sektoren Pharma und Präzisionsinstrumente, die auf schnelle globale Lieferketten angewiesen sind. Zusätzliche Daten aus dem Umfeld des Flughafens zeigen, dass

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Wetterbedingter Rückgang der Verkehrszahlen am Flughafen Berlin Brandenburg

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) verzeichnete im Februar 2026 einen Rückgang des Passagieraufkommens um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt nutzten 1,63 Millionen Reisende den Hauptstadtflughafen. Wie aus dem aktuellen Verkehrsbericht hervorgeht, ist dieses Minus primär auf extreme Witterungsbedingungen zurückzuführen. Insbesondere ein schwerer Eisregen in der ersten Februarwoche zwang die Flughafengesellschaft dazu, den Betrieb zeitweise vollständig einzustellen. Am Abend des 5. Februar sowie bis in den Nachmittag des Folgetages ruhte der Flugverkehr, was zu massiven Streichungen führte. Ohne diese wetterbedingten Ausfälle hätten die Fluggastzahlen laut Analysten leicht über dem Niveau des Februars 2025 gelegen. Die betrieblichen Einschränkungen spiegeln sich deutlich in der Statistik der Flugbewegungen wider. Mit 12.351 Starts und Landungen wurden im vergangenen Monat 1.059 Bewegungen weniger registriert als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Allein an den beiden Tagen des Eisregens annullierten die Fluggesellschaften rund 800 Flüge, was zu erheblichen logistischen Herausforderungen für die Bodenabfertigung und das Terminalmanagement führte. Experten weisen darauf hin, dass solche winterlichen Wetterereignisse die Kapazitätsplanung der Airlines erschweren, da die Enteisungskapazitäten bei anhaltendem Eisregen an ihre physischen Grenzen stoßen und Sicherheitsstarts unmöglich machen. Im Bereich der Luftfracht zeigte sich die Entwicklung hingegen vergleichsweise stabil, wenngleich auch hier ein minimaler Rückgang zu verzeichnen war. Im Februar 2026 wurden am BER 3.563 Tonnen Fracht umgeschlagen, was einem leichten Minus von 14 Tonnen gegenüber dem Vorjahresniveau entspricht. Branchenbeobachter führen dies auf eine allgemeine Seitwärtsbewegung im Frachtsektor zurück, die durch die zeitweiligen Sperrungen der Start- und Landebahnen nur geringfügig verstärkt wurde. Da Frachtflüge oft in den Randzeiten durchgeführt werden,

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Life Flight Network modernisiert Rettungsflotte mit zwölf Pilatus PC-12 PRO

Der US-amerikanische Luftrettungsdienst Life Flight Network hat eine weitreichende Kooperation mit dem Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst die Festbestellung von zwölf Maschinen des Typs PC-12 PRO sowie zusätzliche Optionen zur künftigen Flottenausweitung über einen Zeitraum von zehn Jahren. Life Flight Network fungiert damit als Erstkunde für die medizinisch konfigurierte Variante dieses Modells in den Vereinigten Staaten. Die Auslieferung der neuen Turboprop-Maschinen soll im Jahr 2027 beginnen. Die Flugzeuge werden am Pilatus-Standort in Broomfield, Colorado, endgefertigt und speziell für den intensivmedizinischen Patiententransport ausgestattet, um die Versorgungskapazitäten im pazifischen Nordwesten, im Intermountain-Westen und auf Hawaii sicherzustellen. Die Entscheidung für den PC-12 PRO basiert auf der technologischen Weiterentwicklung der Plattform, die insbesondere im Bereich der Avionik neue Maßstäbe setzt. Das Flugzeug ist mit dem Garmin G3000 Prime System ausgerüstet, das die Arbeitsbelastung für Piloten reduziert und die Präzision bei Instrumentenanflügen erhöht. Ein wesentliches Sicherheitsmerkmal der neuen Flotte ist die Integration der „Safety Autoland“-Technologie. Dieses System ermöglicht im Notfall eine vollautomatische Landung auf dem nächstgelegenen geeigneten Flugplatz, falls der Pilot handlungsunfähig werden sollte. Für einen medizinischen Betreiber, der häufig unter schwierigen geografischen und meteorologischen Bedingungen operiert, stellt diese Funktion eine kritische Redundanz dar. Die operative Vielseitigkeit des einmotorigen Turboprops ist ein entscheidender Faktor für die Einsätze in abgelegenen Gebieten. Der PC-12 PRO zeichnet sich durch seine Kurzstart- und Landeeigenschaften (STOL) aus, die den Betrieb auf unbefestigten oder kurzen Pisten ermöglichen, die für herkömmliche Rettungsjets unerreichbar sind. Das Interieur der Medevac-Version wird in den USA gefertigt und bietet ausreichend Platz für modernste

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Rumänische Luftfahrtbehörde intensiviert regulatorische Ausbildung durch Kooperation

Die rumänische Zivilluftfahrtbehörde (Romanian Civil Aeronautical Authority, RCAA) hat eine weitreichende Ausbildungskooperation mit der niederländischen JAA Training Organisation (JAA TO) unterzeichnet. Diese auf zwei Jahre angelegte Partnerschaft ist darauf ausgerichtet, die fachliche Expertise rumänischer Luftfahrtspezialisten in den Bereichen Regulierung und Aufsicht signifikant zu steigern. Die JAA TO ist als assoziiertes Ausbildungsorgan der Europäischen Zivilluftfahrtkonferenz (ECAC) spezialisiert auf die Vermittlung komplexer regulatorischer Rahmenbedingungen. Das Programm umfasst spezialisierte Schulungen in den Kernbereichen Sicherheitsaufsicht, Lufttüchtigkeit, Betrieb von Flugplätzen sowie die Implementierung moderner Sicherheitsmanagementsysteme. Die Zusammenarbeit erfolgt vor dem Hintergrund stetig steigender Anforderungen durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die International Civil Aviation Organization (ICAO). Branchenberichten zufolge steht der rumänische Luftfahrtsektor vor einer Phase der Modernisierung, die eine präzise Anpassung an das europäische Regelwerk erfordert. Durch den direkten Zugriff auf das Curriculum der JAA TO soll sichergestellt werden, dass die nationalen Inspektoren und Regulierungsbeauftragten über aktuellstes Wissen in der Unfallverhütung und der technischen Überwachung von Luftfahrzeugen verfügen. Dies ist besonders relevant für die Aufrechterhaltung hoher Sicherheitsstandards im wachsenden rumänischen Luftraum. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen, dass institutionelle Kapazitätsbildung ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit nationaler Behörden im integrierten europäischen Luftverkehrsmarkt ist. Rumänien strebt durch diese Initiative eine Harmonisierung seiner Aufsichtsprozesse mit internationalen Best Practices an. Die Schulungen decken auch sensible Bereiche wie die Flugsicherung und die Überwachung von Bodenverkehrsdiensten ab, um eine lückenlose Sicherheitskette zu gewährleisten. Experten werten diesen Schritt als notwendige Reaktion auf die zunehmende Komplexität digitaler Überwachungssysteme und neuer technischer Standards in der zivilen Luftfahrt. Langfristig zielt die Kooperation darauf ab, Rumänien

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IATA definiert strategische Kernpfeiler für die globale Luftfrachtlogistik

Auf dem World Cargo Symposium (WCS) in Lima hat die International Air Transport Association (IATA) die Weichen für die zukünftige Ausrichtung der weltweiten Luftfrachtindustrie gestellt. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen und komplexer Handelsbarrieren betonte Brendan Sullivan, Leiter der Frachtsparte bei der IATA, die Notwendigkeit einer gesteigerten Widerstandsfähigkeit. Um das globale Wirtschaftswachstum effizient zu unterstützen, konzentriert sich der Verband auf drei zentrale Handlungsfelder: die forcierte Digitalisierung der Lieferketten, die strikte Einhaltung internationaler Standards sowie eine umfassende Modernisierung der Sicherheitsarchitektur. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Luftfracht auch in einem volatilen Marktumfeld als verlässliches Bindeglied zwischen Unternehmen und Weltmärkten fungiert. Ein entscheidender Wendepunkt ist die Einführung des „ONE Record“-Standards, der ab Januar 2026 zur bevorzugten Methode für den Datenaustausch werden soll. Dieses System zielt darauf ab, die bisher oft fragmentierten Datenstrukturen durch einen durchgängigen, transparenten Informationsfluss zu ersetzen. Aktuell wickeln Fluggesellschaften, die für rund 70 Prozent des weltweiten Luftfrachtbriefvolumens verantwortlich sind, die Implementierung dieses Standards ab. Die IATA fordert hierbei eine stärkere Unterstützung durch Regierungen, die digitale Datenformate in ihren regulatorischen Meldeprozessen akzeptieren müssen. Insbesondere für den boomenden E-Commerce-Sektor ist eine systemübergreifende Datenkonsistenz unerlässlich, um Verzögerungen bei der Zollabwicklung und Compliance-Risiken zu minimieren. Ein weiteres kritisches Thema bleibt die Harmonisierung globaler Standards, insbesondere bei der Handhabung von Gefahrgut. Mit mittlerweile über 1.200 länderspezifischen Abweichungen in den Gefahrgutvorschriften (DGR) sieht die IATA die betriebliche Sicherheit gefährdet. Sullivan mahnte an, dass nationale Sonderregelungen transparent und begründet sein müssten, um die Komplexität nicht weiter zu erhöhen. Parallel dazu gerät der Zugang zur Infrastruktur in den Fokus: An

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Spirit Airlines beruft hunderte Piloten aus dem unbezahlten Urlaub zurück

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Spirit Airlines sieht sich inmitten ihres laufenden Insolvenzverfahrens nach Kapitel 11 zu einer überraschenden Kurskorrektur gezwungen. Wie das Unternehmen am Montag bestätigte, wurden Rückrufbescheide an rund 500 Pilotinnen und Piloten versandt, die sich seit dem Zeitraum zwischen September 2024 und November 2025 im unfreiwilligen unbezahlten Urlaub, dem sogenannten Furlough, befanden. Diese Maßnahme erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem der Ultra-Low-Cost-Carrier versucht, seine operativen Strukturen zu verschlanken und sich für einen Neustart im Frühsommer 2026 zu rüsten. Der Grund für den massiven Rückruf liegt in einer deutlich höheren Fluktuationsrate innerhalb des Cockpit-Personals als ursprünglich prognostiziert. Während Spirit versuchte, die Personalkosten durch drastische Kürzungen an den reduzierten Flugplan anzupassen, wandten sich viele erfahrene Aviatiker anderen Arbeitgebern zu. Diese Entwicklung verdeutlicht die Komplexität der Personalplanung in der Luftfahrtbranche, in der hochqualifizierte Arbeitskräfte trotz wirtschaftlicher Turbulenzen ihrer Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt gefragt bleiben. Die Rückkehr der Besatzungsmitglieder ist für Spirit nun eine Grundvoraussetzung, um die verbleibenden Kapazitäten verlässlich bedienen zu können. Herausforderungen der Personalplanung im Insolvenzverfahren Die strategische Neuausrichtung von Spirit Airlines im Rahmen des Gläubigerschutzes sah ursprünglich eine massive Verkleinerung der Fluggesellschaft vor. Um die Liquidität zu sichern und die monatlichen Fixkosten zu senken, wurden im vergangenen Jahr weitreichende Personalentscheidungen getroffen. Zu diesem Zeitpunkt ging das Management davon aus, dass die verbleibende Belegschaft ausreichen würde, um das schrumpfende Netzwerk abzudecken. In einem internen Memo, das US-Medien vorliegt, räumte die Fluggesellschaft jedoch ein, dass der Abgang von Piloten – die sogenannte Attrition – weitaus höher ausfiel als berechnet. Viele der

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