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Flixtrain weitet Fernverkehr aus: Mehr Direktverbindungen und kürzere Fahrzeiten im Winter

Der private Bahnbetreiber Flixtrain baut sein Fernverkehrsangebot mit dem Winterfahrplan 2024/2025 deutlich aus. Ab dem 14. Dezember vergrößert das zur Flix-Gruppe gehörende Unternehmen das gesamte Angebot im Vergleich zum Winter des Vorjahres um rund 15 Prozent. Der Fokus liegt auf der Schaffung von mehr Direktverbindungen sowie der Verkürzung von Reisezeiten auf wichtigen Achsen im deutschen Schienennetz. Reisende auf den Routen zwischen Berlin und südwestdeutschen Zielen profitieren besonders. So sollen die Fahrzeiten auf den Verbindungen nach Stuttgart, Freiburg, Heidelberg und Basel deutlich attraktiver werden. Nach Unternehmensangaben verkürzt sich die Fahrtdauer zwischen Berlin und Freiburg bzw. Basel um rund eine halbe Stunde. Die Verbindung von Berlin nach Stuttgart soll demnach nur noch 5 Stunden und 45 Minuten dauern. Die Taktung wird ebenfalls erhöht: Zwischen Berlin und Frankfurt werden künftig bis zu zehn tägliche Fahrten angeboten, und auf der Achse Berlin–Stuttgart erhöht sich die Anzahl auf bis zu sieben Fahrten pro Tag. Trotz der laufenden Generalsanierung der Strecke Berlin–Hamburg hält Flixtrain das Angebot mit bis zu sechs täglichen Verbindungen aufrecht. Eine wesentliche Neuerung ist die Einführung von Direktverbindungen für bisher umstiegsintensive Routen. Künftig wird es Direktzüge von Hamburg nach Stuttgart, Frankfurt, Erfurt und Halle geben. Insbesondere die Direktverbindung Hamburg–Stuttgart über Berlin ohne Umsteigen soll die Reisezeit von bisher rund zehn Stunden auf etwa 8,5 Stunden reduzieren. Dieses Angebot ist bis zu viermal täglich in beide Richtungen vorgesehen. Die Expansion von Flixtrain, die auf eine zunehmende Nachfrage nach Fernreisen auf der Schiene reagiert, erhöht den Wettbewerbsdruck auf den Marktführer Deutsche Bahn, der weiterhin einen

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Quantensicherheit überzeugt: Österreichischer Reisepass gewinnt Sicherheitspreis

Der neue österreichische Reisepass ist am 7. Oktober 2025 im Rahmen des KSÖ-Sicherheitspreises in Innsbruck ausgezeichnet worden. Das Reisedokument erhielt den Preis für besondere Leistungen um digitale Sicherheit, verliehen vom Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ). Ausschlaggebend für die Würdigung war ein von der Österreichischen Staatsdruckerei (OeSD) entwickeltes Sicherheitsmerkmal, welches das Dokument nicht nur analog und digital, sondern auch zukunftssicher vor den potenziellen Risiken von Quantencomputern schützt. Der neue Reisepass, der seit Dezember 2023 bei Passbehörden beantragt werden kann, zeichnet sich durch ein komplett überarbeitetes Design und eine Reihe hochmoderner Sicherheitsmerkmale aus. Dazu gehört die Verwendung von Polycarbonat für die Datenseite, was einen erhöhten Schutz vor Manipulation und Fälschung bietet. Ebenfalls integriert wurden High-Tech-Elemente wie ein Laserbild-Perforationsfeature und ein Laserkippbild. Generaldirektor Helmut Lackner von der OeSD betonte, dass man bei der Entwicklung auf die neuesten Technologien gesetzt habe, um das wichtigste Reisedokument für die Zukunft sicher zu halten. Ein zentrales Merkmal des Dokuments ist der personalisierte QR-Code. Dieser Code ist digital signiert und enthält die gleichen Identitätsdaten wie das physische Dokument, was eine zusätzliche Sicherheitshürde für Fälscher darstellt. Zur Überprüfung dieses QR-Codes sowie weiterer Sicherheitsmerkmale steht die von der OeSD-Tochter „youniqx Identity“ entwickelte, kostenlose CHECK-AT App zur Verfügung. Die App führt Nutzer per Anleitung durch den Prüfprozess, was es auch Laien ermöglicht, die Echtheit des Dokuments schnell und sicher festzustellen und damit die Sicherheitspartnerschaft zwischen Behörde und Bürger zu stärken. Die Verleihung des KSÖ-Sicherheitspreises in der Kategorie digitale Sicherheit bestätigt die Vorreiterrolle Österreichs im Bereich der Dokumentensicherheit. Die frühe Implementierung quantensicherer Technologien

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Ryanair kritisiert Flugsicherung und fordert Reformen in Europa und Deutschland

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihre scharfe Kritik am Zustand der europäischen Flugsicherung erneuert. Zwischen dem 1. Januar und dem 5. Oktober 2025 sollen über 30 Millionen Passagiere des Unternehmens von Flugausfällen und unnötigen Verspätungen betroffen gewesen sein. Als Hauptursachen nennt Ryanair Missmanagement und Personalmangel bei den nationalen Flugsicherungsdiensten in ganz Europa. Das Unternehmen fordert von der EU-Kommission und den nationalen Verkehrsministern entschlossene Maßnahmen zur Reform des Systems. Besonders im Fokus der Kritik steht die deutsche Flugsicherung. Laut Angaben von Ryanair konnten im selben Zeitraum über drei Millionen Ryanair-Passagiere ihre Reisepläne nicht wie vorgesehen realisieren, was direkt auf Missmanagement und Personalmangel in Deutschland zurückgeführt wird. Marcel Meyer, Head of Communications DACH bei Ryanair, bezeichnete die Situation als inakzeptabel und kritisierte Verkehrsminister Patrick Schnieder scharf. Er forderte den Minister auf, „dringend den kaputten Flugsicherungsdienst zu reformieren“. Die Fluggesellschaft betont, dass Deutschland damit zu den in Europa am schlechtesten aufgestellten Flugsicherungen zähle, neben Ländern wie Frankreich, Spanien, Großbritannien und Griechenland. Die Airline hat ihre Kampagne „Air Traffic Control Ruined Your Flight“ lanciert, um den Druck auf die politischen Entscheidungsträger zu erhöhen. In diesem Zuge fordert Ryanair die Reisenden aktiv dazu auf, sich direkt an die EU-Kommissionspräsidentin – die in der Kampagne mit dem Spottnamen Ursula von „Derlayed-Again“ bedacht wird – sowie an Minister Schnieder zu wenden. Konkret verlangt das Unternehmen zwei zentrale Reformen: Die vollständige Besetzung der Flugsicherungsdienste, insbesondere für die morgendliche Abflugwelle, sowie der Schutz von Überflügen während nationaler Fluglotsenstreiks. Ryanair argumentiert, dass diese Maßnahmen 90 Prozent der flugsicherungsbedingten Verzögerungen beseitigen

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Symbolische Partnerschaft: Flughafen Wien und Hainan Airlines übernehmen Panda-Patenschaft in Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn in Wien hat mit der Hainan Airlines und der Flughafen Wien AG zwei neue Partner für seine Großen Pandas gewonnen. Die Airline und der Flughafen haben gemeinsam die Patenschaft für das neue Panda-Paar Lan Yun und He Feng übernommen. Diese Partnerschaft soll die enge kulturelle und wirtschaftliche Verbindung zwischen Österreich und China unterstreichen. Die symbolische Besiegelung fand bei einem gemeinsamen Fototermin im Tiergarten statt, an dem unter anderem Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, Eric Zhuo Zhang, General Manager von Hainan Airlines in Wien, und Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck teilnahmen. Die Patenschaft wird flankiert von der direkten Flugverbindung, welche Hainan Airlines zwischen Wien und Chengdu anbietet. Chengdu, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, gilt als Heimat der Großen Pandas und ist seit dem 1. Dezember 2024 dreimal wöchentlich nonstop vom Flughafen Wien aus erreichbar. Die Flüge finden ganzjährig jeweils dienstags, donnerstags und sonntags statt. Für den Flughafen Wien ist diese Verbindung, neben der bereits bestehenden Route nach Shenzhen, ein wichtiger Bestandteil zur Festigung seiner Rolle als zentrale Drehscheibe zwischen Europa und Asien. Die Stadt Chengdu selbst ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und technologischer Hub Westchinas. Der Tiergarten Schönbrunn, der bereits seit über 20 Jahren Große Pandas im Rahmen einer internationalen Kooperation hält, sieht in der Partnerschaft ein starkes Zeichen für die Förderung des Artenschutzes. Das Weibchen Lan Yun und das Männchen He Feng, die 2020 geboren wurden und seit dem 23. April 2025 im Tiergarten leben, gelten als Botschafter ihrer gefährdeten Artgenossen. Nach einer Eingewöhnungs- und Quarantänezeit sind

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Starke Last-Minute-Welle treibt Sunny Cars Buchungen im September an

Der Mietwagen-Broker Sunny Cars verzeichnete im September 2025 einen der stärksten Buchungsmonate des laufenden Jahres. Nach Angaben des Unternehmens aus München war der September, nach dem Januar, der zweitstärkste Monat in der bisherigen Bilanz. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis war ein massives Last-Minute-Geschäft. Fast drei Viertel aller im September getätigten Buchungen bezogen sich auf Mietwagen für den September oder Oktober 2025. Gleichzeitig zeigen die Buchungen auch ein wachsendes Vorausbuchungsverhalten, da jeder zehnte Kunde sein Ferienauto bereits für das Jahr 2026 reservierte. Parallel zum hohen Buchungsaufkommen verzeichnete Sunny Cars eine Senkung der Durchschnittspreise. Der durchschnittliche Buchungswert fiel im September auf 370 Euro, was den tiefsten Wert des Jahres darstellt und exakt dem Preisniveau des Vorjahresmonats September 2024 entspricht. Im Vormonat August 2025 hatte der Durchschnittspreis noch bei knapp 400 Euro gelegen. Dieser Abwärtstrend der Preise, der sich bereits in den Vormonaten abgezeichnet hatte, setzt sich somit in den Herbst hinein fort. Analysten führen diese Preisstabilisierung auf ein ausgeglicheneres Verhältnis von Mietwagen-Angebot und -Nachfrage im Vergleich zu den Extremjahren 2022 und 2023 zurück. Regional zeigten sich die Mietwagenpreise in Südeuropa besonders günstig. In den Top-Zielgebieten Griechenland, Portugal und Spanien lag der durchschnittliche Buchungswert im September sogar unter der 300-Euro-Marke. Lediglich Italien bildete mit einem Durchschnittspreis von 332 Euro in der Mittelmeerregion eine Ausnahme. Die Beliebtheit der südeuropäischen Länder als Reiseziel hält damit ungebrochen an. Die Top-5 der gebuchten Destinationen im September waren Spanien, Italien, Portugal, Griechenland und überraschend die USA. Die starke Nachfrage nach Mietwagen in den Vereinigten Staaten ist insofern bemerkenswert, da

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FAA-Personalmangel wegen Shutdown: Über 4000 Flüge verspätet

Die anhaltende Haushaltskrise in den USA und der damit verbundene Regierungsstillstand („Shutdown“) wirken sich drastisch auf den Flugverkehr aus. Aufgrund von Personalengpässen bei der US-Luftfahrtbehörde FAA verzeichneten Flugverfolgungsdienste am jüngsten Montag mehr als 4000 verspätete Flüge. Betroffen waren dabei wichtige Drehkreuze wie die Flughäfen in Newark, Phoenix, Denver und Las Vegas. Die FAA selbst bestätigte die massiven Verzögerungen, wies jedoch darauf hin, dass auch ungünstige Witterungsverhältnisse die Situation zusätzlich verschärft hätten. Der Kern des Problems liegt im Umstand, dass Tausende von Bundesbediensteten, deren Tätigkeiten als systemrelevant eingestuft sind, weiterhin ohne sofortige Bezahlung arbeiten müssen. Dies betrifft insbesondere die rund 13.000 Fluglotsen der FAA sowie etwa 50.000 Mitarbeiter der Transportsicherheitsbehörde (TSA), die für die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen zuständig sind. Während diese Mitarbeiter ihren Dienst notgedrungen fortsetzen, um die Flugsicherheit und grundlegende Abläufe zu gewährleisten, entfällt ihr Gehalt, wobei die erste ausbleibende Lohnzahlung für Fluglotsen am 14. Oktober erwartet wird. Die ungewisse finanzielle Situation der Mitarbeiter führt laut Experten zu steigendem Stress und einer erhöhten Krankenstandsrate – ein Phänomen, das bereits bei früheren, längeren Shutdowns beobachtet wurde, etwa während der 34-tägigen Haushaltssperre von 2018/2019. Schon damals sank die Kapazität der Fluglotsen, was unweigerlich zu Flugverspätungen und längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen führte. Der Branchenverband Airlines for America, der große US-Fluggesellschaften wie United, Delta und American Airlines vertritt, warnte bereits im Vorfeld des Shutdowns vor einer Verlangsamung und Ineffizienz des gesamten Flugsystems. Darüber hinaus droht der Personalmangel längerfristige Folgen: Nicht wesentliche, aber wichtige Tätigkeiten der FAA, darunter Inspektionen, Audits und die Ausbildung

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Russlands Sberbank muss sich US-Klage nach MH17-Abschuss stellen

Der Oberste Gerichtshof der USA hat eine Berufung der russischen Sberbank zurückgewiesen. Die staatlich kontrollierte Bank wollte damit eine Zivilklage im Zusammenhang mit dem Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugs MH17 über der Ostukraine im Jahr 2014 abwenden. Die Entscheidung ebnet den Weg für die Fortsetzung des Verfahrens, das von der Familie eines US-amerikanischen Opfers angestrengt wurde. Die Klage stützt sich auf das US-Antiterrorgesetz. Die Familie von Quinn Schansman, einem 18-jährigen US-Bürger, der bei der Tragödie ums Leben kam, wirft der Sberbank vor, durch die Bereitstellung finanzieller Dienstleistungen prorussische Separatisten der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DNR) unterstützt zu haben. Diese Separatistengruppe kontrollierte das Gebiet, von dem aus nach den Erkenntnissen internationaler Ermittler die Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk abgefeuert wurde, die das Passagierflugzeug am 17. Juli 2014 traf. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben. Das Berufungsgericht des zweiten Bezirks in New York hatte bereits im Februar entschieden, dass die Sberbank in diesem Fall keinen Anspruch auf Staatenimmunität nach dem Foreign Sovereign Immunities Act (FSIA) habe. Die Richter argumentierten, dass die Klage auf der kommerziellen Aktivität der Bank basiert, nämlich der Nutzung des US-Bankensystems zur Erleichterung von Überweisungen an die DNR. Diese finanzielle Unterstützung – auch wenn es sich um vergleichsweise kleine Spendenbeträge handelte – habe die DNR wissentlich oder mit bewusster Gleichgültigkeit in die Lage versetzt, terroristische Handlungen zu begehen. Die Abweisung der Berufung durch den Obersten Gerichtshof ist ein signifikanter Schritt für die Kläger, da sie nun die Möglichkeit haben, im Rahmen des Anti-Terrorism Act (ATA) auf Schadensersatz zu klagen. Dieses Gesetz

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ITA Airways streicht alle Tel Aviv-Flüge bis zum Jahresende 2025

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat die Aussetzung ihrer Flugverbindungen von und nach Tel Aviv bis zum Ende des laufenden Jahres 2025 verlängert. Die Lufthansa-Tochter begründet diesen Schritt mit der andauernden instabilen Sicherheitslage in der Region. Ursprünglich war die Wiederaufnahme des Flugbetriebs auf der Strecke nach Israel für den 2. November geplant. Die aktuelle Entscheidung umfasst auch zwei Flüge, die bereits für den Neujahrstag 2026 im Flugplan standen. Die anhaltende militärische Auseinandersetzung in der Region, die mit dem Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 begann, wirkt sich seit Längerem massiv auf den internationalen Luftverkehr aus. Die Sicherheitsbedenken führen bei einer Vielzahl internationaler Airlines zu Streichungen und Anpassungen des Flugplans. Im Gegensatz zur Kernmarke Lufthansa, die ihre Flüge nach Tel Aviv nach einer temporären Aussetzung im August wieder aufgenommen hat, setzen andere Gesellschaften der Lufthansa Group, zu der auch ITA Airways gehört, sowie weitere europäische Carrier ihre Verbindungen weiterhin aus oder schränken diese stark ein. Beispielsweise hatten andere Airlines wie Swiss und Eurowings die Flugstopps bis zum Ende des Sommerflugplans (25. Oktober) verlängert. ITA Airways hat mitgeteilt, dass betroffene Passagiere die Möglichkeit haben, ihre Tickets kostenlos auf einen späteren Reisetermin umzubuchen oder eine vollständige Rückerstattung des Flugpreises zu erhalten. Die Verlängerung des Flugstopps unterstreicht die Sensibilität der Lage für den zivilen Luftverkehr und die Notwendigkeit ständiger Neubewertung des Sicherheitsrisikos durch die Fluggesellschaften. Mit dieser Maßnahme folgt ITA Airways der generellen Tendenz, bei anhaltenden regionalen Konflikten die Flugsicherheit über die Wiederaufnahme des regulären Betriebs zu stellen. Die Fluggesellschaft beobachtet die

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Avelo Airlines führt Abonnementprogramm „Avelo Plus“ ein

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Avelo Airlines hat ein neues, abonnementbasiertes Kundenprogramm namens Avelo Plus gestartet. Damit reagiert das Unternehmen auf eine offenbar gestiegene Nachfrage nach einem Loyalitätsprogramm und erweitert sein Geschäftsmodell um ein neues Element der Kundenbindung. Die Mitgliedschaft wird für das erste Jahr zu einem Einführungspreis von 49 US-Dollar angeboten, wonach der reguläre Jahresbeitrag 99 US-Dollar beträgt. Avelo Plus gewährt den Mitgliedern eine Reihe von Vorteilen, die darauf abzielen, das Reisen günstiger und bequemer zu gestalten. Zu den zentralen Vergünstigungen zählen der Zugang zu exklusiven Flugtarifen, die nur für Mitglieder gelten, sowie ein kostenloses Priority-Boarding. Darüber hinaus erhalten Mitglieder Sonderaktionen und Rabatte über das gesamte Jahr. Ein besonderer Anreiz ist ein Treuebonus von 50 US-Dollar in Form von Avelo Cash, der nach der ersten Verlängerung des Jahresabonnements dem Kundenkonto gutgeschrieben wird. Das Programm beinhaltet eine bemerkenswerte Flexibilität, da die Vorteile auf der gleichen Buchung auch für bis zu neun weitere mitreisende Personen gelten, sofern das Avelo Plus-Mitglied selbst auf der Reservierung aufgeführt ist. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an Einzelreisende, sondern auch an Familien und kleine Gruppen. Nach Aussage von Avelo-Chef Andrew Levy zielt das Unternehmen darauf ab, seinem ohnehin kostengünstigen Angebot zusätzliche Werte hinzuzufügen und Stammkunden zu belohnen. Die Einführung eines solchen Abonnements ist im hart umkämpften US-Luftverkehrsmarkt, insbesondere im Segment der Ultra-Low-Cost-Carrier, ein Schritt zur differenzierten Kundenansprache. Während die Airline von Anfang an auf sehr niedrige Basispreise und Gebühren für Zusatzleistungen setzte, dient Avelo Plus nun als Instrument, um die Kundenbindung zu erhöhen und eine regelmäßige

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Streik französischer Fluglotsen kurzfristig abgesagt – Entspannung im europäischen Flugverkehr

Die größte französische Fluglotsengewerkschaft SNCTA hat ihren für den 7. bis 9. Oktober angesetzten dreitägigen Streik kurzfristig ausgesetzt. Die SNCTA bestätigte, dass die geplante Arbeitsniederlegung nach einer Einigung mit den Verhandlungspartnern und infolge der Entscheidung des französischen Premierministers, die Debatte über das Finanzgesetz zu verschieben, gestoppt wurde. Dieser Schritt bewahrt Reisende in ganz Europa vor massiven Störungen und Flugausfällen. Der geplante Streik war bereits einmal im September verschoben worden, nachdem die französische Regierung zerbrochen war. Die Gewerkschaft hatte mit dem erneuten Aufruf zur Arbeitsniederlegung bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder durchsetzen wollen. Hätte der Streik stattgefunden, wären nicht nur Flüge von und nach Frankreich, sondern auch Überflüge durch den französischen Luftraum massiv beeinträchtigt gewesen. Dies hätte erhebliche Verspätungen und Annullierungen auf zahlreichen innereuropäischen Routen zur Folge gehabt. Insbesondere Fluggesellschaften, die den französischen Luftraum intensiv nutzen, hatten bereits vor großen Problemen gewarnt. So hatte Ryanair, Europas größter Carrier, geschätzt, dass der Ausstand zur Streichung von rund 600 Flügen täglich hätte führen können, wovon bis zu 100.000 Passagiere betroffen gewesen wären. Der Ryanair-Chef Michael O’Leary hatte in diesem Zusammenhang seine Forderung an die Europäische Union wiederholt, Maßnahmen zum Schutz von Überflügen während französischer Lotsenstreiks zu ergreifen. Die kurzfristige Absage sorgt nun für Erleichterung bei Airlines, Flughäfen und Tausenden von Reisenden, deren Reisepläne andernfalls massiv gestört worden wären. Das französische Verkehrsministerium begrüßte die Entscheidung und betonte, sie liege im Interesse aller Beteiligten. Trotz der Entspannung bleibt die allgemeine Situation im europäischen Luftraum durch angekündigte Streiks in anderen Bereichen oder Ländern weiterhin angespannt.

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