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Führungswechsel beim Deutschen Reisesicherungsfonds: Andreas Gent kehrt zurück

Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) ordnet seine Führungsspitze neu und setzt dabei auf eine bewährte Personalie. Andreas Gent übernimmt zum 1. März 2026 erneut den Posten des Geschäftsführers und leitet die Institution fortan gemeinsam mit Stefan Korsch. Er folgt auf Ali Arnaout, dessen Vertrag nach dreijähriger Laufzeit planmäßig zum 28. Februar endet. Branchenberichten zufolge konnten sich die Gesellschafter und Arnaout nicht auf die Konditionen für eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Mit der Rückkehr von Gent, der den Fonds bereits in der kritischen Aufbauphase von 2021 bis 2023 leitete, soll vor allem personelle Stabilität und fachliche Kontinuität in der Absicherung von Pauschalreisen gewährleistet werden. Die Rückkehr erfolgt in einer Phase, in der der DRSF vor wichtigen strukturellen Aufgaben steht. Gent verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft, unter anderem durch seine zwanzigjährige Vorstandstätigkeit bei der Hanse-Merkur. Seine Hauptaufgabe wird darin bestehen, die operativen Prozesse weiter zu straffen und die finanzielle Belastung für Reiseveranstalter zu optimieren. Der Fonds, der infolge der Thomas-Cook-Insolvenz durch das Bundesjustizministerium initiiert wurde, verwaltet mittlerweile ein beachtliches Kapital, um im Falle einer Großinsolvenz Rückzahlungen und Rückbeförderungen von Urlaubern zu finanzieren. Die Gesellschafter, zu denen maßgeblich der Deutsche Reiseverband (DRV) gehört, versprechen sich von der Neubesetzung eine effizientere Regulierung der Sicherheitsleistungen. Trotz der personellen Weichenstellung sieht sich der Fonds wachsender Kritik aus Teilen der Branche ausgesetzt. Der Verband unabhängiger Reisebüros (VUSR) bemängelt insbesondere die starren Strukturen und die Höhe der verpflichtenden Beiträge, welche die Liquidität der Veranstalter einschränken würden. Verbandschefin Marija Linnhoff forderte zuletzt eine Überprüfung der staatlichen Aufsichtsfunktion

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DHL strebt Erweiterung der Flugrechte im Warenverkehr mit China an

Der Logistikkonzern DHL verfolgt weitreichende Pläne zur Verdichtung seines Transportnetzwerks zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China. Im Zentrum der aktuellen Bestrebungen stehen Verhandlungen über zusätzliche Flugfrequenzen und erweiterte Streckenrechte, um die Kapazitäten im interkontinentalen Warenverkehr deutlich zu steigern. Bekannt wurden diese strategischen Absichten im Rahmen der jüngsten Delegationsreise von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Peking. Die Bundesregierung unterstützt das Vorhaben, da eine effiziente Luftfrachtlogistik als Rückgrat für die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen beiden Industrienationen gilt. Ein wesentlicher Baustein dieser Expansion ist die bereits fixierte Kooperation zwischen DHL und dem chinesischen Technologie- und E-Commerce-Giganten JD.com. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, den grenzüberschreitenden Paketstrom zu optimieren und deutschen Unternehmen einen vereinfachten Zugang zum chinesischen Konsumentenmarkt zu ermöglichen. Durch die Kombination der globalen Logistikexpertise von DHL mit der digitalen Vertriebsplattform von JD.com sollen Lieferzeiten verkürzt und die Effizienz der Lieferketten gesteigert werden. Branchenexperten werten diesen Schritt als Reaktion auf das anhaltend hohe Volumen im Online-Handel und die wachsende Bedeutung des asiatischen Marktes für deutsche Markenprodukte. Die Verhandlungen über die Flugrechte gestalten sich jedoch komplex, da sie eine Abstimmung auf zwischenstaatlicher Ebene erfordern. Bisher sind die Kapazitäten für Frachtflüge durch bilaterale Luftverkehrsabkommen begrenzt. DHL benötigt die zusätzlichen Genehmigungen, um mehr eigene Maschinen der Tochtergesellschaft European Air Transport oder von Partner-Airlines einzusetzen. Der Ausbau ist insbesondere für das Drehkreuz in Leipzig von großer Bedeutung, das als zentraler Hub für die Asien-Verbindungen dient. Eine Aufstockung der Flugfrequenzen würde nicht nur die Auslastung der bestehenden Infrastruktur erhöhen, sondern auch die Marktposition von DHL gegenüber internationalen Konkurrenten im

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Stadt Parchim stimmt möglicher Nutzung des Flughafens durch die Marine zu

Die Stadtvertretung von Parchim hat den Weg für eine potenzielle Reaktivierung des ehemaligen Flughafens Schwerin-Parchim durch die Bundeswehr geebnet. In einer Sitzung am Mittwochabend positionierten sich die Stadtvertreter sowie die Stadtverwaltung einstimmig positiv zu den Plänen der Deutschen Marine. Damit ist eine wesentliche Bedingung der Streitkräfte erfüllt, die eine lokale Akzeptanz für die Prüfung des Standorts zur Voraussetzung gemacht hatten. Der Flughafen, der in der Vergangenheit mehrfach als ziviler Fracht- und Passagierflughafen scheiterte und zuletzt stillgelegt wurde, rückt damit wieder in den Fokus der nationalen Verteidigungsstrategie. Das Interesse der Marine an dem Standort in Mecklenburg-Vorpommern ist Teil einer umfassenden Strukturprüfung innerhalb der Bundeswehr. Aufgrund des geplanten personellen und materiellen Aufwuchses der Streitkräfte ergibt sich ein erhöhter Bedarf an militärischer Infrastruktur und neuen Liegenschaften. Bisher sind sämtliche Luftfahrzeuge der Marine, darunter die Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion und die künftigen P-8A Poseidon sowie verschiedene Hubschraubertypen, zentral am Standort Nordholz in Niedersachsen stationiert. Eine zusätzliche Basis im Osten der Bundesrepublik könnte die operative Flexibilität und die Überwachungskapazitäten im Ostseeraum signifikant erhöhen. Trotz der positiven Signale aus der Kommunalpolitik hält sich das Bundesverteidigungsministerium mit Details zum aktuellen Stand des Entscheidungsprozesses zurück. Bestätigt wurden lediglich laufende Prüfungsverfahren zu neuen Standortoptionen, ohne den Flughafen Parchim explizit als künftigen Stützpunkt zu benennen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die vorhandene Infrastruktur des Flughafens, insbesondere die über 3.000 Meter lange Start- und Landebahn, hervorragende Bedingungen für schwere Seefernaufklärer und Transportmaschinen bietet. Ende Januar hatten bereits erste Sondierungsgespräche zwischen Vertretern der Marine und der Stadtverwaltung stattgefunden, um die

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Deutliche Ausweitung der Fernbusverbindungen am Flughafen Düsseldorf

Der Fernreiseanbieter Flixbus hat seine Präsenz am Flughafen Düsseldorf zum Start der neuen Reisesaison massiv ausgebaut. Wie die Betreibergesellschaft des drittgrößten deutschen Verkehrsflughafens mitteilte, wurde das Angebot von ursprünglich drei Linien mit sechs täglichen Abfahrten auf nunmehr sieben Linien erweitert. Damit stehen Reisenden bis zu 19 Abfahrten pro Tag zur Verfügung. Diese Kapazitätssteigerung dient vor allem der besseren Anbindung des Airports an das grenzüberschreitende Fernbusnetz und bietet Passagieren aus dem In- und Ausland eine kostengünstige Alternative zur Anreise mit der Bahn oder dem eigenen PKW. Das erweiterte Streckennetz umfasst insbesondere neue Direktverbindungen in die Benelux-Staaten. Zu den neu aufgenommenen Zielen zählen wichtige Verkehrsknotenpunkte in den Niederlanden und Belgien, worunter sich Metropolen wie Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen befinden. Auch innerhalb Deutschlands wurden die Frequenzen erhöht, um Zubringerdienste aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland zu optimieren. Der Fernbusbahnhof am Flughafen Düsseldorf, der sich in unmittelbarer Nähe zum Terminal befindet, fungiert dabei als zentraler Umstiegspunkt zwischen Luft- und Straßenverkehr. Branchenexperten sehen in diesem Ausbau eine Reaktion auf die steigende Nachfrage nach intermodalen Reiseketten. Durch die Taktverdichtung verbessert Flixbus die Erreichbarkeit des Flughafens für Fluggäste aus einem erweiterten Einzugsgebiet. Während der Flughafen Düsseldorf traditionell stark über die Schiene angebunden ist, schließt das ausgeweitete Busangebot Lücken in den Nachtstunden und bietet Direktverbindungen aus Städten an, die nicht über eine direkte ICE-Anbindung verfügen. Die logistische Abwicklung der erhöhten Abfahrtsfrequenz wurde durch Anpassungen am Busbahnsteig des Flughafens sichergestellt. Die Kooperation zwischen dem Flughafenbetreiber und dem Mobilitätsanbieter unterstreicht die Bedeutung des Standorts Düsseldorf als internationaler Verkehrsknotenpunkt in Nordrhein-Westfalen.

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Flyone Armenia erweitert Flottenkapazität durch zusätzlichen Airbus A320

Die armenische Fluggesellschaft Flyone Armenia hat ihre operative Flotte durch die Indienststellung eines weiteren Flugzeugs vom Typ Airbus A320 verstärkt. Bei der Maschine mit der Registrierung EK-FOG handelt es sich um ein rund 20 Jahre altes Fluggerät, das zuvor für den Charter- und Leasingdienstleister Smartlynx im Einsatz war. Mit dieser jüngsten Ergänzung wächst der Flugzeugpark der Airline auf insgesamt zehn Maschinen der Airbus A320-Familie an. Das Flugzeug ist mit einer standardisierten Einklassenkabine ausgestattet, die Platz für 180 Passagiere bietet, was dem typischen Layout für preisbewusste Fluggesellschaften im Kurz- und Mittelstreckensegment entspricht. Dieser Ausbauschritt erfolgt in einer Phase, in der Flyone Armenia ihre Marktpräsenz in der Kaukasusregion und im grenzüberschreitenden Verkehr nach Europa sowie in den Nahen Osten deutlich intensiviert hat. Seit der Gründung im Jahr 2021 als Tochtergesellschaft der moldawischen Flyone hat sich das Unternehmen zum größten Fluganbieter Armeniens entwickelt und transportiert mittlerweile über eine Million Passagiere pro Jahr. Die Strategie des Unternehmens basiert auf der Nutzung von gebrauchten, aber bewährten Flugzeugmustern, um die Kapazitäten schnell an die steigende Nachfrage am Drehkreuz Eriwan anzupassen. Die Integration der EK-FOG ermöglicht es der Airline, die Frequenzen auf bestehenden Routen nach Moskau, Paris und Tiflis zu erhöhen. Branchenexperten beobachten die Entwicklung der armenischen Luftfahrt mit großem Interesse, da das Land versucht, seine Abhängigkeit von ausländischen Fluggesellschaften zu verringern. Flyone Armenia profitiert dabei von der liberalisierten Luftverkehrspolitik des Landes, sieht sich jedoch auch Herausforderungen im Bereich der Wartung und der strengen Aufsicht durch internationale Luftfahrtbehörden gegenüber. Die Nutzung von Flugzeugen, die zuvor im Wet-Lease-Markt

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Hotelvereinigung fordert Ladenöffnung an Feiertagen während des Song Contests

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) fordert angesichts des bevorstehenden Eurovision Song Contests (ESC) in Wien eine vorübergehende Lockerung der Ladenöffnungszeiten. Alexander Ipp, Vorsitzender der Wiener ÖHV-Landesgruppe, kritisierte, dass der Handel am Feiertag Christi Himmelfahrt sowie am darauffolgenden Sonntag geschlossen bleiben muss. Nach Ansicht der Hotelvertreter entgehe der Stadt dadurch eine erhebliche Wertschöpfung, da sich Wien während des internationalen Großereignisses nicht als moderne Metropole präsentieren könne. Die ÖHV plädiert dafür, den Handel aus einem „Dornröschenschlaf“ zu wecken, um den tausenden internationalen Gästen ein umfassendes Serviceangebot zu ermöglichen. In der Debatte wirft die ÖHV der Gewerkschaft eine rückwärtsgewandte Haltung vor. Ipp argumentiert, dass starre Schließzeiten vor allem Online-Giganten begünstigen würden, zu denen die Kaufkraft abfließe. Während der lokale Handel durch gesetzliche Verbote eingeschränkt werde, könnten internationale Plattformen rund um die Uhr Umsätze generieren. Die Hotelvereinigung sieht hierin eine Gefahr für Arbeitsplätze am Standort Wien. Die Gewerkschaft hingegen beharrt traditionell auf dem arbeitsfreien Sonntag als hohes Gut des Arbeitnehmerschutzes und warnt vor einer schleichenden Aushöhlung der Ruhezeiten, was bereits bei früheren Anlässen zu heftigen politischen Auseinandersetzungen führte. Als Beleg für die Machbarkeit liberalisierter Öffnungszeiten führt die ÖHV den 8. Dezember an, an dem Geschäfte in Österreich unter bestimmten Bedingungen öffnen dürfen. Laut Ipp funktioniere dieses Modell auf Basis von Freiwilligkeit und zeige, dass unternehmerische Freiheit nicht zwangsläufig zu Lasten der Beschäftigten gehe. Die Hotelvereinigung fordert für die Zeit des Song Contests eine „Fluidität der Öffnungszeiten“, die über 72 Stunden hinausgehen solle, um der Vielfalt und den Bedürfnissen der ESC-Community gerecht zu werden. Aktuelle Studien

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ITA Airways weitet Beförderung großer Hunde in der Flugzeugkabine aus

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways führt einen neuen Service ein, der die Mitnahme von Hunden mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm in der Passagierkabine ermöglicht. Diese Regelung gilt zunächst für ausgewählte inneritalienische Verbindungen und markiert eine deutliche Abkehr von der branchenüblichen Praxis, größere Tiere ausschließlich im Frachtraum zu transportieren. Grundlage für diese Neuerung ist eine aktuelle Anpassung der Vorschriften durch die italienische Luftfahrtbehörde ENAC. Bisher lag die Gewichtsgrenze für Tiere in der Kabine bei den meisten europäischen Fluggesellschaften bei maximal acht bis zehn Kilogramm inklusive Transportbehältnis. Die Einführung des Angebots folgt auf eine erfolgreiche Testphase im September 2024, bei der auf einem Flug zwischen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino zwei große Hunde ohne Box in der Kabine befördert wurden. Für den regulären Betrieb, der mit dem Sommerflugplan 2026 starten soll, sind spezifische Sicherheitsvorkehrungen vorgesehen. Dazu gehört die Reservierung spezieller Sitzplatzreihen sowie die Verpflichtung für Tierhalter, die Hunde während des Fluges an der Leine zu führen und einen Maulkorb bereitzuhalten. Zudem muss der Platz neben dem Tierhalter gebucht werden, um ausreichend Raum für das Tier im Fußraum zu gewährleisten. ITA Airways hatte bereits im Juni 2024 das Gewichtslimit für kleinere Haustiere auf Inlandsflügen geringfügig von acht auf zehn Kilogramm angehoben. Mit der Ausweitung auf 30 Kilogramm reagiert die Fluggesellschaft auf eine steigende Nachfrage von Reisenden, die ihre Tiere ungern der Belastung im Frachtraum aussetzen möchten. Branchenexperten beobachten diesen Vorstoß genau, da er erhebliche logistische Anpassungen bei der Kabinenreinigung und dem Passagiermanagement erfordert, insbesondere im Hinblick auf Allergiker oder Fluggäste mit Ängsten.

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Emirates SkyCargo erweitert Logistiknetzwerk in Indien und Bangladesch

Die Frachtsparte der Fluggesellschaft Emirates baut ihre Präsenz auf dem indischen Subkontinent im Frühjahr 2026 massiv aus. Ab dem 4. März ergänzt Emirates SkyCargo den Flugplan um zwei zusätzliche wöchentliche Frachtflüge nach Mumbai und Ahmedabad. Damit steigt die wöchentliche Gesamtkapazität auf rund 3.000 Tonnen. Die neue Verbindung nach Mumbai wird dabei strategisch als Dreiecksflug zwischen Dubai, Singapur und Indien geführt, während Ahmedabad direkt angesteuert wird. Diese Kapazitätserweiterung reagiert auf die steigende Nachfrage nach Transportlösungen für hochwertige Güter wie Pharmazeutika, Elektronik sowie verderbliche Lebensmittel und Textilien. Flankiert wird der Ausbau durch das umfassende Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (CEPA) zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien, das im Mai 2022 in Kraft trat und nun kurz vor seinem dritten Jahrestag steht. Die bilateralen Handelsströme haben seither deutlich an Dynamik gewonnen. Emirates SkyCargo fungiert hierbei als zentraler Logistikdienstleister, der allein wöchentlich 600 Tonnen Medikamente und 500 Tonnen Frischwaren aus Indien exportiert. Über die reinen Flugverbindungen hinaus setzt das Unternehmen auf ein dichtes Netzwerk von über 1.000 Lastkraftwagen, um auch Städte ohne eigenen internationalen Großflughafen, wie zuletzt Coimbatore und Goa, an das globale Handelsnetz anzubinden. Ab April 2026 wird zudem die Präsenz in der Nachbarregion durch einen wöchentlichen Frachtflug nach Dhaka, Bangladesch, verstärkt. Dies unterstreicht die Strategie von Emirates, Dubai als globalen Logistikknotenpunkt zwischen Asien und dem Westen weiter zu festigen. Bereits seit dem Start der ersten Verbindungen nach Mumbai und Delhi im Jahr 1985 hat sich die Kooperation stetig vertieft. Heute bedient die Fluggesellschaft insgesamt neun indische Metropolen mit einer Kombination aus reinen Frachtmaschinen und den

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Brüsseler Gericht bestätigt Handgepäckrichtlinie von Ryanair als rechtmäßig

Das Brüsseler Unternehmensgericht hat in einem nun rechtskräftigen Urteil die Handgepäckbestimmungen der Fluggesellschaft Ryanair als vollständig vereinbar mit dem EU-Recht bestätigt. Die belgische Verbraucherschutzorganisation Test Achats verzichtete am 26. Februar 2026 auf eine Berufung gegen die Entscheidung vom Vormittag des Vormonats. Das Gericht stellte fest, dass die Praxis der Fluggesellschaft, nur ein kleineres Handgepäckstück im Basispreis zu inkludieren, nicht gegen die europäische Verordnung 1008/2008 verstößt. Damit wurde die Klage abgewiesen, die eine kostenlose Mitnahme größerer Gepäckstücke in den Kabinenfächern gefordert hatte. In der Urteilsbegründung bezog sich das Gericht explizit auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Fall Vueling. Es wurde klargestellt, dass Passagiere zwar ein Anrecht auf die Mitnahme persönlicher Gegenstände von angemessener Größe haben, Fluggesellschaften jedoch nicht verpflichtet sind, größere Gepäckstücke für die Gepäckfächer unentgeltlich zu befördern. Die Entscheidung stützt die Argumentation der Airline, dass zusätzliche Dienstleistungen wie größeres Handgepäck oder Aufgabegepäck als optionale Services bepreist werden dürfen, um den Basisflugpreis niedrig zu halten. Neben der Gepäckfrage wies das Gericht auch weitere Beschwerden von Test Achats zurück. So wurden die nachfrageorientierte Preisgestaltung, die Gebühren für die Sitzplatzwahl sowie die Regelungen für Familienplätze als rechtmäßig eingestuft. Das Gericht sah in der Vorgehensweise von Ryanair keine erhebliche Beeinträchtigung der Wahlfreiheit der Verbraucher. Mit diesem Urteil schließt sich die belgische Justiz einer Reihe ähnlicher Entscheidungen in Deutschland, Italien und Spanien an, die die Tarifstruktur von Billigfluggesellschaften in den vergangenen Jahren wiederholt legitimiert haben. Vertreter von Ryanair begrüßten den Verzicht auf die Berufung als wichtigen Schritt für die Rechtssicherheit innerhalb der europäischen

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KLM setzt Flugverbindung zwischen Amsterdam und Tel Aviv vorübergehend aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat angekündigt, ihre Flugverbindung zwischen dem Drehkreuz Amsterdam-Schiphol und dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv ab dem 1. März 2026 vorübergehend einzustellen. Die Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe begründete diesen Schritt mit einer mangelnden kommerziellen und operationellen Tragfähigkeit unter den derzeitigen Rahmenbedingungen. Damit reagiert das Unternehmen auf die anhaltend schwierige Sicherheitslage im Nahen Osten sowie auf eine rückläufige Nachfrage, die einen wirtschaftlichen Betrieb der Strecke nach aktuellen Analysen nicht mehr rechtfertigt. Hintergrund der Entscheidung sind die seit Monaten schwankenden Passagierzahlen und die hohen operativen Anforderungen an die Sicherheit von Crew und Fluggerät. Bereits in der jüngeren Vergangenheit hatten zahlreiche europäische Fluggesellschaften, darunter auch Partner der Lufthansa-Gruppe und British Airways, ihre Verbindungen nach Israel mehrfach unterbrochen oder die Flugpläne kurzfristig angepasst. KLM hatte den Flugbetrieb nach einer längeren Pause erst im vergangenen Jahr wieder aufgenommen, sieht sich jedoch nun gezwungen, die Kapazitäten aufgrund der geopolitischen Instabilität und der daraus resultierenden Versicherungs- und Logistikauflagen erneut abzuziehen. Die strategische Entscheidung betrifft zahlreiche Reisende sowie den Frachtverkehr zwischen den Niederlanden und Israel. Passagiere, die bereits Buchungen für Zeiträume nach dem 1. März besitzen, werden laut Unternehmensangaben auf alternative Verbindungen innerhalb der Air France-KLM-Gruppe oder auf Partnergesellschaften umgebucht. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Betriebskosten für Flüge in Konfliktregionen durch erhöhte Sicherheitsgebühren und spezielle Bereitschaftsdienste für das Personal massiv gestiegen sind, was insbesondere für Netzwerk-Carrier in einem preisintensiven Marktumfeld eine erhebliche Belastung darstellt. KLM betont, dass die Situation kontinuierlich beobachtet wird, um bei einer Verbesserung der kommerziellen und sicherheitstechnischen Lage eine

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