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Lufthansa beruft Francesco Sciortino zum neuen Hub Manager in Frankfurt

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat eine Neubesetzung in der Führungsebene bekanntgegeben. Zum 1. September 2025 wird Francesco Sciortino als neues Vorstandsmitglied die Verantwortung als Hub Manager für den Standort Frankfurt übernehmen. Gleichzeitig wird er die Position des Accountable Manager der Lufthansa Airline antreten. Sciortino kommt von Austrian Airlines, wo er zuletzt als Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer (COO) tätig war. Vor seiner Tätigkeit bei Austrian Airlines hatte Sciortino bereits leitende Positionen inne, unter anderem als Geschäftsführer und Accountable Manager bei den Fluggesellschaften Germanwings und SunExpress. Er verfügt zudem über langjährige Erfahrung als Pilot und ist derzeit Kapitän auf Airbus A330/340 Flugzeugen bei Lufthansa. Der bisherige Interims-Hub-Manager für Frankfurt, Klaus Froese, wechselt planmäßig als Kapitän in die Boeing 747-Flotte von Lufthansa. Auch in München gibt es eine Veränderung in der Führung. Heiko Reitz, ebenfalls Mitglied des Vorstands der Lufthansa Airlines, wird ab dem 1. September 2025 als Hub Manager für den Standort München verantwortlich sein. Der bisherige Hub Manager und CEO, Jens Ritter, wird sich fortan vollständig auf seine Aufgaben als Chief Executive Officer konzentrieren und die konsequente Umsetzung des Turnaround-Programms der Fluggesellschaft vorantreiben. Die Neubesetzungen folgen auf die strategische Entscheidung der Lufthansa Airlines Anfang 2025, dedizierte Hub Manager einzusetzen, um die operativen Prozesse zwischen den Lufthansa-Teams und ihren Partnern an den Drehkreuzen Frankfurt und München zu verbessern. Seitdem habe sich die Betriebsstabilität, die Pünktlichkeit sowie die Kundenzufriedenheit deutlich verbessert. Die Entscheidung, separate Hub Manager zu berufen, ist ein klares Signal für die Bedeutung der beiden zentralen Standorte im Streckennetz der Lufthansa.

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Österreichisches Bundesheer entwickelt eigene Satelliten

Das österreichische Bundesheer entwickelt erstmals eigene Satelliten, um seine sicherheitspolitische Unabhängigkeit zu stärken und die Abhängigkeit von anderen Staaten zu reduzieren. Als Teil dieser neuen Weltraumstrategie sind unter der Leitung von Brigadier Friedrich Teichmann zwei Forschungsprojekte angelaufen, die darauf abzielen, eigene Satelliten für Kommunikation, Navigation und Satellitenbilder zu entwickeln. Die Projekte mit den Bezeichnungen LEO2VLEO und BEACONSAT umfassen den Bau von insgesamt fünf Satelliten und sollen Österreich als aktiven Gestalter im Orbit positionieren. Das Projekt LEO2VLEO ist eine Kooperation mit den Niederlanden und sieht den Bau von vier Satelliten vor. Davon sind drei für den operativen Einsatz bestimmt und sollen zwischen dem Low Earth Orbit und dem Very Low Earth Orbit fliegen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro, von denen Österreich sechs Millionen trägt. Diese Satelliten sollen ab Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 gestartet werden und deutlich schärfere Bilder liefern als herkömmliche Satelliten. Dies ermöglicht eine präzisere Lageerfassung und ist für militärische Einsätze von großer Bedeutung. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte, der sicherheitspolitische Wandel, insbesondere durch den Krieg in der Ukraine, habe gezeigt, wie wichtig Satelliten für militärische Einsätze seien. Ein weiteres, rein österreichisches Projekt ist BEACONSAT, das das Bundesheer in Zusammenarbeit mit zivilen Unternehmen umsetzt. Hierbei soll ein besonders kompakter Satellit gebaut werden, der für die Navigation über Satellitensignale zuständig ist. Die geringe Baugröße macht diesen Satelliten sicherer und schwerer angreifbar. Die Kosten für dieses Projekt liegen bei unter einer Million Euro und der Start ist ebenfalls für Ende 2026 vorgesehen. Die Betriebsdauer der Systeme

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Embraer vertieft Industriekooperation mit Litauen nach C-390-Auftrag

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer plant eine langfristige Zusammenarbeit mit der litauischen Industrie im Luftfahrt- und Verteidigungssektor. Dies folgt auf die Entscheidung Litauens im Juni 2025, das militärische Transportflugzeug C-390 Millennium zu beschaffen. Eine Delegation von Embraer-Experten besuchte kürzlich verschiedene litauische Industrieunternehmen, um deren Kompetenzen in den Bereichen Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Ingenieurwesen, technologische Entwicklung und Lieferkettenmanagement zu evaluieren. Bosco da Costa Junior, Präsident und CEO von Embraer Defense & Security, äußerte sich zufrieden über die besichtigten Fähigkeiten der litauischen Unternehmen. Er erklärte, daß Embraer nicht nur mit dem C-390-Flugzeug zur Verteidigungsfähigkeit Litauens beitragen, sondern auch die industrielle und technologische Entwicklung des Landes unterstützen werde. Diese Form der Industriekooperation, die auch die Zusammenarbeit mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen umfaßt, steht im Einklang mit den strategischen Zielen des litauischen Verteidigungsministeriums und des Ministeriums für Wirtschaft und Innovation. Die Partnerschaft ist Teil einer umfassenderen europäischen Strategie von Embraer. Der Konzern hat seine Präsenz in Europa seit den frühen 2000er Jahren durch strategische Investitionen ausgebaut. Bereits über 40 Prozent der Lieferkette für die C-390 werden von europäischen Partnern gedeckt. Embraer hat in den letzten Jahren ähnliche Kooperationsprojekte mit Portugal, den Niederlanden, Österreich, der Tschechischen Republik und Schweden ins Leben gerufen. Mit der Gründung von Embraer Defense Europe mit Sitz in Lissabon unterstreicht das Unternehmen sein Engagement für die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und der NATO. Die C-390 Millennium, ein vielseitiges Militärtransportflugzeug, das für den Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen konzipiert wurde, findet zunehmend Anklang bei europäischen Streitkräften. Litauen reiht sich damit in eine wachsende

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LOT Polish Airlines erhält erste Recaro-Sitze für Flottenmodernisierung

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, hat die erste Lieferung von Flugzeugsitzen des Herstellers Recaro Aircraft Seating entgegengenommen. Die Sitze wurden im polnischen Werk in Świebodzin produziert. Diese Lieferung stellt den Beginn der Ausstattung von insgesamt 13 Maschinen des Typs Boeing 737 MAX 8 dar, die bis Ende 2026 in die Flotte von LOT integriert werden. Die gesamte Bestellung umfaßt rund 14.000 Sitze, die auch in der Airbus A220 Flotte zum Einsatz kommen sollen. Bei den gelieferten Recaro R2-Sitzen handelt es sich um Leichtbaumodelle, die auf hohe Funktionalität und Komfort für die Passagiere ausgelegt sind. Die Ausstattung umfaßt unter anderem 60-Watt-Steckdosen zum schnellen Aufladen von elektronischen Geräten, eine Halterung für Smartphones und Tablets, sechsfach verstellbare Kopfstützen, längere Armlehnen sowie bequeme Rückenlehnen aus speziellem Schaumstoff. Jeder Sitz wiegt unter 10 Kilogramm. Die modulare Bauweise der Sitze soll zudem die Wartung erleichtern und die Betriebsabläufe optimieren. Die Integration der neuen Sitze ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms der Flugzeugkabinen von LOT Polish Airlines. Die Boeing 737 MAX 8 Maschinen werden einen komplett neuen Innenlook erhalten, der sich am Design der Polonez Business Lounges in Warschau und Chicago orientiert. Auch die Boeing 787 Dreamliner Flotte soll im Zuge einer Neugestaltung ein frisches Design erhalten, was gleichzeitig den Komfort in allen drei Serviceklassen an Bord erhöhen soll. Mit der Modernisierung der Kabinen reagiert LOT Polish Airlines auf die gestiegenen Erwartungen der Passagiere an Komfort und Ausstattung an Bord. Die Zusammenarbeit mit Recaro Aircraft Seating, einem weltweit führenden Anbieter von Flugzeugsitzen, unterstreicht

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Hamburger Flughafen begrüßt großen Ausbildungsjahrgang 2025

Am Hamburger Flughafen hat der neue Ausbildungsjahrgang begonnen. Insgesamt 21 junge Menschen starteten am 1. August 2025 ihre Ausbildung in den verschiedenen Geschäftsbereichen des Flughafens. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Auszubildenden und dual Studierenden am Flughafen auf 52. Die Nachwuchskräfte erlernen neun unterschiedliche Berufe, die von kaufmännischen und technischen Berufen bis hin zu spezialisierten Tätigkeiten wie der Werkfeuerwehr reichen. Die Ausbildungsleiterin Vanessa Sauer betonte die Einzigartigkeit des Umfeldes am Hamburg Airport. Sie wies darauf hin, daß die Auszubildenden in einer „Stadt in der Stadt“ vielfältige und spannende Aufgaben erwarteten. Dazu gehörten die Arbeit an speziellen Sonderfahrzeugen in der Kfz-Werkstatt, die Instandhaltung der Flughafentechnik und der Einsatz der großen Flugfeldlöschfahrzeuge des Typs Z8 bei der Werkfeuerwehr. Der Hamburger Flughafen legt großen Wert auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Dies spiegelt sich in der Tatsache wider, daß bislang nahezu alle Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluß übernommen werden konnten. Zu den neun angebotenen Ausbildungsberufen gehören unter anderem Elektroniker für Betriebstechnik, Fachinformatiker mit den Schwerpunkten Anwendungsentwicklung und Systemintegration, Industriekaufleute, Kfz-Mechatroniker sowie Servicekaufleute im Luftverkehr. Zusätzlich wird ein Duales Studium der Betriebswirtschaftslehre angeboten. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart 2026 hat bereits am 1. August 2025 begonnen. Als Neuerung wird für den kommenden Jahrgang der Beruf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ zusätzlich angeboten. Diese kontinuierliche Investition in die eigene Nachwuchsförderung sichert dem Flughafen langfristig qualifizierte Arbeitskräfte und Expertise in einem spezialisierten Arbeitsumfeld.

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Eurowings erzielt stabile Performance in der ersten Jahreshälfte 2025

Die Fluggesellschaft Eurowings hat die erste Hälfte des Jahres 2025 mit einer starken operativen Leistung und hoher Kundenzufriedenheit abgeschlossen. Von den insgesamt 77.000 durchgeführten Flügen erreichten rund 80 Prozent ihr Ziel pünktlich. Die Zuverlässigkeit der Flüge lag bei 99 Prozent, was in der Branche als sehr hohes Niveau gilt. Die Kundenzufriedenheit, gemessen am Net Promoter Score (NPS), erreichte einen Wert von 47, was die positive Wahrnehmung der Fluggesellschaft durch ihre Passagiere bestätigt. Insgesamt entschieden sich in den ersten sechs Monaten mehr als 10 Millionen Passagiere für Eurowings, Deutschlands größten Ferienflieger. Jens Bischof, CEO von Eurowings, betonte, daß die Airline auf die starke Nachfrage nach touristischen Reisen mit einer deutlichen Ausweitung ihres Programms reagiert habe. Eurowings flog dabei rund 150 Ziele in ganz Europa an. Laut Bischof spiegelt die gute Performance den klaren Fokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenorientierung wider. Diese Ergebnisse seien das Resultat einer starken Mannschaftsleistung und des erfolgreichen Ausbaus von Eurowings zur „Value Airline für Europa“. Diese Strategie wurde auch von der Luftfahrt-Rating-Agentur Skytrax anerkannt, die Eurowings zur „Besten Low-Cost Airline Europas 2025“ kürte. Trotz der stabilen operativen Leistung und der gestiegenen Passagierzahlen weist das Point-to-Point-Geschäftsfeld des Lufthansa Konzerns, zu dem Eurowings und die Beteiligung an SunExpress gehören, zum Stichtag 30. Juni 2025 ein operatives Ergebnis (Adjusted Ebit) von minus 137 Millionen Euro auf. Dieser Verlust ist nach Unternehmensangaben insbesondere auf die weiter steigenden Steuern und Gebühren am Luftverkehrsstandort Deutschland zurückzuführen. Die Zahl der Beschäftigten bei Eurowings stieg auf knapp 5.500. Eurowings positioniert sich als „Value-Airline“ und hebt

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Swiss verzeichnet Ergebnisrückgang trotz betrieblicher Fortschritte

Swiss International Air Lines (Swiss) hat das erste Halbjahr 2025 mit einem operativen Ergebnis von 195,1 Millionen Schweizer Franken abgeschlossen, was einem Rückgang von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Obwohl die operativen Erträge mit 2,69 Milliarden Schweizer Franken stabil blieben, wurde die Profitabilität der Fluggesellschaft durch ein herausforderndes Marktumfeld, steigende Kosten und strukturelle Kapazitätsengpässe beeinträchtigt. Trotz des Ergebnisrückgangs konnte Swiss ihre operationelle Performance verbessern und das Kundenerlebnis systematisch weiterentwickeln. Dennis Weber, Finanzchef von Swiss, führte den Rückgang auf die aktuellen geo- und handelspolitischen Spannungen sowie auf steigende Kosten für Personal und Gebühren zurück. Zudem hätten die anhaltenden Engpässe bei Flugzeugen, Triebwerken und Piloten die Profitabilität spürbar beeinträchtigt. Positiv hob er die Entwicklung der Treibstoffpreise hervor. Im ersten Halbjahr starteten 72,4 Prozent aller Flüge pünktlich, was einer Steigerung von 3,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Flugplanstabilität konnte mit 97,6 Prozent auf einem hohen Niveau gehalten werden. Im reiseintensiveren zweiten Quartal, von April bis Juni 2025, setzte sich der Ergebniseinbruch fort. Das operative Ergebnis lag bei 191,7 Millionen Schweizer Franken, ein Rückgang von rund 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die operativen Erträge sanken leicht auf 1,47 Milliarden Schweizer Franken. Dennoch konnte Swiss im ersten Halbjahr 2025 ein leichtes Passagierwachstum von 0,1 Prozent auf rund 8,5 Millionen beförderte Gäste verzeichnen. Die Zahl der Flüge stieg um 1,8 Prozent auf über 70.000. Swiss reagiert auf die schwierigen Rahmenbedingungen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket. So wurde unter anderem eine Vereinbarung mit dem Sozialpartner Aeropers geschlossen, um die Verfügbarkeit des Cockpit-Personals zu verbessern. Zudem

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ADV kritisiert Bundeshaushalt 2026: Verpaßte Chance für deutsche Luftfahrtpolitik

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (ADV) hat sich kritisch zum Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2026 geäußert. Der Verband sieht in dem am 30. Juli 2025 vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf eine verpaßte Gelegenheit, die Luftfahrtbranche in Deutschland strategisch neu aufzustellen. Nach Ansicht des ADV würden dringend benötigte Maßnahmen ausbleiben, stattdessen blieben fiskalische Belastungen bestehen und entlastende Schritte fielen weg. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV, warnte davor, daß diese Politik die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Standorte schwäche. Er befürchtet, daß weitere Fluggesellschaften sich von deutschen Flughäfen zurückziehen und das Angebot an Flugzielen verringern könnten. Dies würde sich negativ auf Privat- und Geschäftsreisende sowie auf heimische Unternehmen auswirken. Insbesondere die fortbestehende Luftverkehrsteuer sei mit jährlich über 2 Milliarden Euro ein Anachronismus. Sie verteuere Flugreisen, schwäche die Anbindung der Regionen und verzerre den Wettbewerb zulasten deutscher Flughäfen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Finanzierung der Flugsicherung an kleineren Flughäfen. Diese Aufgabe wird von den Flughäfen selbst organisiert und ist gebührenfinanziert. Der Verband fordert eine staatliche Übernahme eines Sockelbetrages, um höhere Ticketpreise oder gar den Wegfall regionaler Verbindungen zu verhindern. Beisel betonte, daß gerade die Regionen dadurch Wirtschaftskraft und Anschluß an internationale Märkte verlieren würden. Der ADV entgegnet auch Berichten, die überhöhte Flughafenentgelte als Ursache für Standortnachteile nennen. Er stellt klar, daß die Flughafenentgelte in Deutschland im unteren europäischen Durchschnitt liegen und international wettbewerbsfähig seien. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, daß die staatlichen Steuern und Gebühren für einen Flug nach New York ab Deutschland mit 18.216 Euro erheblich höher seien als die 5.613 Euro ab einem europäischen Flughafen, während die

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ADV fordert schnellere EU-Zertifizierung für Handgepäck-Scanner

Der deutsche Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) hat die geplante Abschaffung der 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck begrüßt. Künftig soll es Reisenden gestattet sein, bis zu zwei Liter Flüssigkeit mitzuführen, sofern die Sicherheitskontrollen mit modernen CT-Scannern durchgeführt werden. Diese Geräte, die eine dreidimensionale Darstellung des Gepäckinhalts ermöglichen, gelten als sicher und zuverlässig. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV, bezeichnete diesen Schritt als „großen Schritt für mehr Komfort und schnellere Abläufe an Flughäfen.“ Gleichzeitig übt der Verband scharfe Kritik am derzeitigen EU-Zertifizierungsverfahren. Laut ADV sei dieses Verfahren zu langsam und zu wenig transparent, was die flächendeckende Einführung der neuen Technik ausbremse. Die Zulassung eines ersten CT-Scanners habe über ein Jahr in Anspruch genommen. Ralph Beisel betonte, die Flughäfen seien bereit, moderne Sicherheitslösungen einzusetzen, benötigten dafür aber klare und faire Regeln auf EU-Ebene. Die ADV fordert daher eine grundlegende Reform des EU-Zertifizierungsverfahrens. Eine Beschleunigung und eine erhöhte Transparenz seien notwendig, um sowohl die Luftsicherheit auf hohem Niveau zu halten als auch das Reiseerlebnis für die Passagiere zu verbessern. Aktuell wird die Einführung der neuen Scanner in den USA und Großbritannien bereits vorangetrieben. Britische Flughäfen haben die Vorgabe, bis Mitte 2024 die neuen Geräte zu installieren, was jedoch aufgrund der Komplexität des Prozesses und der Lieferketten-Probleme vielerorts noch nicht umgesetzt wurde. In Deutschland sind einige Flughäfen bereits mit den neuen CT-Scannern ausgestattet, darunter der Flughafen München, wo die Geräte testweise an einzelnen Kontrollstellen in Betrieb sind. Diese Pilotprojekte zeigen, daß die Technologie funktioniert und die Prozesse beschleunigt. Die Forderung der ADV zielt darauf ab,

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Aegean Airlines verlängert Flüge von München nach Kreta in den Winter

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines verlängert ihre saisonale Flugverbindung von München nach Heraklion auf Kreta. Ab November 2025 stehen Reisenden aus Süddeutschland auch in der Wintersaison 2025/26 bis zu sechs wöchentliche Direktflüge auf die griechische Insel zur Verfügung. Damit bricht Aegean mit der traditionellen Praxis, die Verbindung Ende Oktober einzustellen, und reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Reisezielen in der Nebensaison. Die neuen Non-Stopp-Flüge werden in Airbus A320 Jets durchgeführt und haben eine Flugzeit von nur zwei Stunden und 40 Minuten. Insgesamt stellt die Fluggesellschaft von November bis März rund 12.200 Sitzplätze bereit. Im November wird die Strecke sechsmal wöchentlich bedient, die Frequenz wird in den Folgemonaten an die saisonale Nachfrage angepaßt. Die Verbindung wird bis Anfang Januar angeboten, im Februar wieder aufgenommen und auch im März fortgeführt. Die Flugpreise beginnen bei 75 Euro pro Strecke inklusive Steuern und Gebühren. Ab Ende März 2026 werden dann wieder die regulären Sommerflüge von München nach Kreta aufgenommen. Kreta, die größte griechische Insel, zieht im Winter mit milden Temperaturen und kulturellen Angeboten ohne den Trubel der Hochsaison Besucher an. Detlev Geiser, Regional Sales Manager Westeuropa und OTAs bei Aegean Airlines, betont, daß die Insel auch in der kälteren Jahreszeit ein einzigartiges Reiseerlebnis biete, mit der Möglichkeit, historische Monumente und die Gastronomie zu erkunden. Die Hauptstadt Heraklion lockt mit lebendigen Märkten, Tavernen und Sehenswürdigkeiten wie dem Palast von Knossos. Die Ausweitung des Flugangebots nach Heraklion ist Teil der Gesamtstrategie von Aegean Airlines, das Streckennetz aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu stärken. Im Jahre

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