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Sommer-Bergbahnen führen neue Verhaltensregeln ein

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen (BÖSB) haben erstmals eine überregionale Handlungsempfehlung für Gäste vorgestellt. Die „Gipfelcharta“ soll den respektvollen Umgang mit der Bergwelt und anderen Besuchern fördern. Die Charta legt klare Leitlinien fest. Kornel Grundner, Sprecher der BÖSB, erklärte, daß die Empfehlungen auf erfolgreichen Initiativen aus den Bundesländern beruhen. Die „Gipfelcharta“ wurde in den Kriterienkatalog des Qualitätssiegels aufgenommen und muß bei Zertifizierungen kommuniziert werden. Die Bergbahnen berichteten zudem über eine positive Zwischenbilanz zur Saisonhalbzeit 2025. Laut einer Blitzumfrage waren rund zwei Drittel der Betriebe mit den ersten Monaten zufrieden, fast 60 Prozent verzeichneten stabile oder steigende Gästezahlen. Als Erfolgsfaktoren gelten die hohe Gästezufriedenheit und das Familien- und Aktivsegment. Der Sprecher der BÖSB betonte, daß die Bergbahnen trotz Herausforderungen wie Kostensteigerungen eine stabile Entwicklung zeigten.

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Brussels Airlines meldet Passagierwachstum in den Sommermonaten

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines hat im Juli und August 2025 eine positive Bilanz gezogen. Mit über 1,9 Millionen beförderten Passagieren verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kapazitäten wurden durch eine Flottenerweiterung erhöht. Um Wartezeiten am Brüsseler Flughafen zu verkürzen, verdoppelte die Fluggesellschaft die Kapazität im Gepäckabgabebereich. Über 170.000 Gepäckstücke wurden in diesem Zeitraum über die Selbstbedienungsschalter aufgegeben. Als beliebteste Reiseziele der belgischen Passagiere galten Spanien, Italien und Portugal. In den Top 10 der Reiseziele waren auch Städte wie Genf und Berlin vertreten. Die Pünktlichkeit der Flüge ging in den Sommermonaten zurück. Die Fluggesellschaft nannte Streiks der Flugsicherung in Frankreich und Italien als Grund dafür.

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Embraer liefert 2.000sten Geschäftsreisejet aus

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat seinen 2.000sten Geschäftsreisejet ausgeliefert. Die Auslieferung, die als Meilenstein für das Unternehmen gilt, erfolgte mit der Übergabe eines Praetor 500-Flugzeugs an einen Firmenkunden im US-Bundesstaat Florida. Embraer stieg im Jahr 2002 in den Markt für Geschäftsreiseflugzeuge ein. Innerhalb von zwei Jahrzehnten habe sich das Unternehmen eine führende Position in diesem Segment erarbeitet. Nach eigenen Angaben ist Embraer mittlerweile für fast ein Drittel aller weltweiten Auslieferungen bei kleinen und mittelgroßen Jets verantwortlich. Der Praetor 500 ist ein Modell aus der Mittelklasse der Geschäftsreiseflugzeuge. Die Auslieferung unterstreiche das Wachstum und die Entwicklung von Embraer im Bereich der Geschäftsfliegerei. Die Geschäftsreiseflugzeugsparte gilt als ein wichtiger Pfeiler des Unternehmens. Die Flugzeuge werden weltweit von Kunden für privates und geschäftliches Reisen genutzt.

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Tourismusexperte empfiehlt „Design Thinking“ für den Alpentourismus

Der Tourismus- und Markenentwickler Gerhard Gstettner kritisiert die Vorgehensweise bei der Entwicklung von Tourismusprodukten im Alpenraum. Er sieht einen Denkfehler darin, daß Angebote oft an den Bedürfnissen der Gäste vorbei entwickelt werden, ohne zuvor den direkten Austausch zu suchen. Gstettner bemängelt, daß Ideen meist im Team entstünden und ohne Feedback der Gäste realisiert würden. Dabei würden oft Produkte geschaffen, die nicht den Anforderungen entsprächen. Er verweist auf die Methode des „Design Thinking“, die in der Industrie längst zum Standard gehöre. Dieser strukturierte Prozeß beginne mit der Identifizierung eines Problems im Team. Anschließend finde ein offener Dialog mit den Gästen statt, um die tatsächlichen Bedürfnisse zu ermitteln. Basierend auf diesem Feedback werde ein Prototyp entwickelt, der getestet und angepaßt werde, bis er wirklich passe. Gstettner betont, daß diese Herangehensweise Fehlentwicklungen verhindern und am Ende Geld sparen könne. Gerade im alpinen Tourismus sei es entscheidend, Produkte gemeinsam mit den Gästen zu schaffen, um die Angebote zu verbessern.

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Boeing beantragt EU-Genehmigung für Übernahme von Spirit Aerosystems

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat bei der Europäischen Kommission die Genehmigung für die Übernahme seines früheren Zulieferers Spirit Aerosystems beantragt. Die EU-Kommission muß ihre Entscheidung bis zum 30. September treffen. Die britische Wettbewerbsbehörde hat dem Kauf bereits in diesem Monat zugestimmt. Die Akquisition gilt als ein Schlüsselprojekt für Boeing, um wieder volle Kontrolle über die Produktion der 737 MAX-Flugzeuge zu erlangen. Die Wiedervereinigung mit der 2005 ausgegliederten Tochtergesellschaft soll die Qualitätskontrolle und die Lieferkette verbessern. Die Nachfrage nach dieser Maßnahme stieg insbesondere nach mehreren technischen Zwischenfällen in jüngster Zeit. Parallel zur Übernahme durch Boeing wurde eine separate Vereinbarung mit Konkurrent Airbus getroffen. Airbus übernimmt die europäischen Geschäftsfelder von Spirit, welche die Flügel für die A220-Flugzeuge herstellen. Die Standorte in Belfast und Kilmarnock werden damit unter die Kontrolle von Airbus gestellt, um deren eigene Lieferkette zu sichern. Das Geschäftsvolumen der Übernahme durch Boeing wurde mit 4,7 Milliarden Dollar in Aktien beziffert. Die getrennten Akquisitionen sollen die Produktionsstrukturen der beiden größten Flugzeughersteller neu ordnen.

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Rewe setzt im Tourismusgeschäft auf Hotellerie und Zusatzangebote

Der Lebensmittel- und Touristikkonzern Rewe betrachtet seine Touristiksparte weiterhin als einen wichtigen Wachstumstreiber. Konzernchef Lionel Souque sieht jedoch insbesondere im Geschäft mit Pauschalreisen nur eine bedingte Ertragskraft. Neue Impulse sollen daher vom Ausbau des eigenen Hotelportfolios und verstärkten Zusatzverkäufen kommen. Die Tourismussparte des Konzerns, die unter der Dachmarke DER Touristik firmiert, gehört zu den führenden Reiseanbietern in Europa. Das Unternehmen plant nun, das Hotelgeschäft stärker zu fokussieren. Besonders in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sollen die eigenen Marken wie Aldiana, lti oder Calimera ausgebaut werden. Die Strategie zielt darauf ab, höhere Erträge zu erzielen, daß die Margen im klassischen Geschäft mit Pauschalreisen unter Druck stehen. Zusätzliche Einnahmen durch Nebengeschäfte wie Reiseversicherungen, Mietwagen oder Ausflüge gelten ebenfalls als entscheidender Faktor für die zukünftige Entwicklung. Die neue Ausrichtung spiegelt einen Trend in der Reisebranche wider, daß die Unternehmen versuchen, die Ertragskraft durch vertikale Integration und Zusatzgeschäfte zu steigern.

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Juli-Buchungen: Starkes Last-Minute-Geschäft bei Urlaubsreisen

Das Last-Minute-Geschäft für pauschale Urlaubsreisen hat im Juli eine deutliche Steigerung verzeichnet. Laut einer Analyse von Travel Data + Analytics machten kurzfristige Buchungen für Abreisen im Juli und August 38 Prozent des Monatsumsatzes aus. Das Marktforschungsunternehmen führt dies unter anderem auf das verregnete Wetter in Deutschland zurück. Die Umsätze der laufenden Sommersaison übertreffen den Vorjahreswert kumuliert um sechs Prozent. Dabei bleibt die Anzahl der gebuchten Urlauber etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Buchungen für den Winter 2025/26 machen ein Fünftel des Monatsumsatzes aus. Das kumulierte Umsatzplus beträgt für die Wintersaison elf Prozent. Fernreisen werden weiterhin überdurchschnittlich stark nachgefragt, wobei die Emirate und die Kapverden besondere Zuwächse erzielten. Die Kanarischen Inseln bleiben das beliebteste Winterreiseziel, gefolgt von Ägypten. Die Türkei verzeichnete dagegen einen Rückgang bei den Passagierzahlen. Zudem sei im Juli ein deutlicher Anstieg bei den Frühbuchungen für den Sommer 2026 zu beobachten. Diese machten bereits zwölf Prozent des Monatsumsatzes aus, was einen Zuwachs von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

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Prozeß um FTI-Insolvenz: Familie verklagt Check24 auf Schadensersatz

 Eine Familie aus dem Rhein-Main-Gebiet hat das Online-Portal Check24 auf Schadensersatz in Höhe von 7.725 Euro verklagt. Die Klage bezieht sich auf verlorene Kosten für Hotelübernachtungen, die über Check24 bei dem insolventen Reiseveranstalter FTI gebucht wurden. Der Anwalt der Familie, Reiserechtler Holger Hopperdietzel, wirft dem Buchungsportal vor, seine Informationspflichten gegenüber Verbrauchern verletzt zu haben. Seiner Auffassung nach hätte die wirtschaftliche Schieflage von FTI bereits im Vorfeld der Buchung erkennbar sein müssen. Die mündliche Verhandlung vor dem Landgericht München ist für den 8. Oktober angesetzt. Das Verfahren könnte eine Signalwirkung für die gesamte Reisebranche haben. Sollte das Gericht der Argumentation der Kläger folgen, würde die Frage aufkommen, ab welchem Zeitpunkt Online-Portale und Reisebüros verpflichtet sind, ihre Kunden vor den Finanzproblemen von Reiseveranstaltern zu warnen. Die FTI-Insolvenz hatte bereits dazu geführt, daß die Kundengeldabsicherung für Einzelleistungen wie Hotelbuchungen keine Deckung bietet.

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IATA schlägt Anhebung des Piloten-Alters auf 67 Jahre vor

Der internationale Luftfahrt-Dachverband IATA hat einen Vorschlag zur Anhebung der Altersgrenze für Piloten in Mehrmann-Cockpits von 65 auf 67 Jahre vorgelegt. Der Vorstoß zielt darauf ab, dem wachsenden Mangel an Cockpitpersonal in der Luftfahrtbranche entgegenzuwirken. In einem Arbeitspapier an die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO argumentiert die IATA, daß eine ähnliche Anhebung der Altersgrenze von 60 auf 65 Jahre im Jahr 2006 keine negativen Auswirkungen auf die Flugsicherheit gehabt habe. Zugleich fordert der Verband die Einführung von einheitlichen medizinischen Prüfungen zur Sicherung der Qualität. Die IATA betont, daß die Altersanpassung als Teil internationaler Bemühungen zu verstehen sei, den steigenden Personalbedarf in der Luftfahrt langfristig zu decken. Die Branche verzeichne weltweit einen Engpaß an qualifizierten Flugzeugführern. Der Vorschlag betrifft ausschließlich Piloten, die mit einem weiteren Flugzeugführer im Cockpit tätig sind. Die Entscheidung über die Anpassung der Altersgrenze liegt bei der ICAO.

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Flughafen Hannover erweitert Winterflugplan 2025/26

Der Flughafen Hannover hat eine Erweiterung seines Winterflugplans bekanntgegeben. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Eurowings, Corendon und Sundair, nehmen neue Routen auf oder verlängern bestehende Verbindungen. Eurowings fliegt ab dem 29. Oktober zweimal wöchentlich nach Marrakesch. Ebenfalls neu im Winterflugplan der Lufthansa-Tochter sind Direktflüge nach Dubai und Funchal auf Madeira. Zudem werden Sommerziele wie Malaga, Rom, Mailand und Erbil auch im Winter angeflogen. Auch andere Airlines bauen ihr Angebot aus. Corendon nimmt zwei wöchentliche Flüge nach Sharm El Sheik auf, während Sundair ab November die Strecke nach Beirut bedient, die bereits von Eurowings angeflogen wird. Die italienische Fluggesellschaft Sky Alps führt die Verbindung nach Bozen ebenfalls im Winter fort. Die Anpassungen im Flugplan sollen das Angebot an touristischen Zielen und Verbindungen zu Hauptstädten erweitern. Der Ausbau des Flugangebotes am Flughafen Hannover zeigt eine gesteigerte Nachfrage und das gestärkte Engagement der Fluggesellschaften am Standort.

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