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Deutschlandticket-Finanzierung bis 2026 gesichert, aber Lücke bleibt

Das Bundeskabinett hat die Finanzierung des Deutschlandtickets bis 2026 verlängert. Bund und Länder wollen jeweils 1,5 Milliarden Euro für das Projekt beisteuern. Obwohl der bisherige Zuschussrahmen damit kurzfristig gesichert ist, sehen Verkehrsunternehmen und einzelne Bundesländer weiterhin eine erhebliche Finanzierungslücke. Seit der Preiserhöhung von 49 auf 58 Euro pro Monat zu Jahresbeginn verzeichnet das Deutschlandticket rund 13,5 Millionen Abonnenten und hat damit sein politisches Ziel von 15 Millionen Nutzern verfehlt. Laut dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist es zwar ein Erfolg, daß die Zahl der Abonnenten nach der Preissteigerung nicht gesunken ist, die Branche sieht jedoch weiteren Handlungsbedarf. Für einen substantiellen Beitrag zur Verkehrswende und zur Stärkung des regionalen Tourismus seien höhere Verkaufszahlen notwendig. Nach Berechnungen des VDV beläuft sich das jährliche Defizit auf mindestens 3,5 Milliarden Euro. Die Verkehrsunternehmen, die in ihren jährlichen Bilanzen auf diese Einnahmen angewiesen sind, fordern eine stabile und langfristige Finanzierung. Mehrere Bundesländer, darunter Schleswig-Holstein und Niedersachsen, fordern vom Bund klare, langfristige Zusagen. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) warnte, daß die aktuelle Finanzierung nicht ausreiche und Kürzungen beim Zugangebot drohten. Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) lehnte weitere Preiserhöhungen ab und sprach von einem drohenden Dominoeffekt, der das gesamte Ticket gefährden könnte. Mecklenburg-Vorpommern betonte die Notwendigkeit, das Ticket für spezielle Zielgruppen wie Studenten und Berufspendler attraktiver zu gestalten. Auch der Deutsche Tourismusverband (DTV) äußerte Bedenken. Geschäftsführer Norbert Kunz mahnte, daß Preiserhöhungen die Akzeptanz des Tickets gefährden könnten. Er plädierte dafür, daß Mobilität nicht zu einer finanziellen Belastung für private Haushalte werden dürfe. Die Verlängerung der

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Airlink modernisiert Flotte mit Embraer-Maschinen

Die südafrikanische Fluggesellschaft Airlink hat mit dem Leasingunternehmen Azorra einen Vertrag über die Beschaffung von zehn neuen Flugzeugen des Typs Embraer E195-E2 abgeschlossen. Die Auslieferung der ersten Maschine ist für Ende des Jahres geplant. Mit dieser Erweiterung wird die Flotte von Airlink von 68 auf 78 Flugzeuge anwachsen. Die neuen Flugzeuge sollen die Kapazität der Airline auf stark frequentierten Strecken erhöhen und neue Routen in der Region erschließen. Die neuen Embraer E195-E2, die Platz für bis zu 136 Passagiere bieten, sollen Airlinks Position als führende regionale Fluggesellschaft in Südafrika und darüber hinaus stärken. De Villiers Engelbrecht, der Geschäftsführer von Airlink, betonte, daß dies die nächste Phase in der Entwicklung und dem Wachstum der Airline einleite. Die neuen Flugzeuge werden im Werk von Embraer in Brasilien hergestellt, wobei die Auslieferung aller Maschinen bis 2027 abgeschlossen sein soll. Airlink betreibt bereits seit 2001 Flugzeuge von Embraer, was die Integration der neuen Maschinen in die bestehende Flotte erleichtern dürfte. Die enge technische Gemeinsamkeit zwischen den aktuellen Embraer-Jets und den neuen E2-Maschinen soll der Airline Einsparungen bei Betrieb, Wartung und der Pilotenschulung ermöglichen. Die Fluggesellschaft wird von den ähnlichen Cockpit-Anordnungen und Betriebsabläufen profitieren, was eine reibungslose Inbetriebnahme der Flugzeuge gewährleisten soll. Die E195-E2 gehört zur sogenannten E2-Familie, die aus den Flugzeugtypen E175-E2, E190-E2 und E195-E2 besteht und nach Angaben des Herstellers in den jeweiligen Klassen besonders effizient ist. Die Partnerschaft zwischen Airlink und Azorra wurde von beiden Unternehmen als zukunftsweisend bezeichnet. John Evans, der Geschäftsführer von Azorra, betonte die gemeinsame Verpflichtung zu operativem Wachstum

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Wizz Air führt neue Bordtechnologien zur Flugoptimierung ein

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat in ihrer gesamten Flotte neue Bordtechnologien zur Flugoptimierung eingeführt. Die Systeme sollen den Piloten intelligentere Flugroutenempfehlungen und fortschrittliche Wetterleitsysteme zur Verfügung stellen. Seit März 2025 nutzt Wizz Air die FlyGuide FPO-Lösung von StorkJet, ein KI-gesteuertes Tool, das Piloten optimierte Geschwindigkeiten und Flughöhen für jede Flugphase vorschlägt. Nach über 10.000 Testflügen konnte die Fluggesellschaft eine Steigerung der Treibstoffeffizienz erzielen. Des Weiteren haben die Piloten von Wizz Air seit August 2025 Zugang zu Echtzeit-Wetterdaten im Cockpit, die von den Systemen Aventus und SIGMA des Unternehmens AVTECH bereitgestellt werden. Diese dynamischen, routenspezifischen Wetterinformationen, die auf den hochauflösenden Vorhersagen des britischen Met Office basieren, liefern den Piloten minutengenaue Informationen zu Windmustern, Turbulenzen, Vereisung, Gewittern und Vulkanasche. So können die Piloten Routen in vier Dimensionen analysieren und die effizienteste Flugbahn bestimmen. Diarmuid Ó Conghaile, der Chief Operations Officer von Wizz Air, hob hervor, daß diese Systeme die Piloten bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Das Aventus-System zeigte in einer ersten Analyse eine Treibstoffeinsparung von 10 bis 15 Kilogramm pro Flug. Diese Technologien sind nach Angaben von Wizz Air ein Baustein der Initiative „Customer First Compass“, die eine verbesserte Kundenerfahrung verspricht. Die Systeme sollen zu sanfteren Flügen mit weniger Turbulenzen führen und die Ankunftsgenauigkeit erhöhen. Die Investition in diese neuen Technologien ist Teil eines umfassenderen Investitionsprogramms von Wizz Air, das eine Summe von 14 Milliarden Euro über die nächsten drei Jahre umfaßt. Mit diesem Programm sollen sämtliche Kundenkontaktpunkte verbessert und ein nahtloses, personalisiertes und intuitives Reiseerlebnis geschaffen werden. Das Unternehmen sieht sich als

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„Crystal Symphony“ wird in der Werft modernisiert

Das Kreuzfahrtschiff „Crystal Symphony“ des Anbieters Crystal wird im November 2025 für drei Wochen in eine Werft gebracht, um umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Zwei Jahre nach einer weitreichenden Erneuerung liegt der Fokus diesmal auf Bereichen, die bei der letzten Überholung noch nicht berücksichtigt wurden. Dies betrifft sowohl öffentliche als auch technische Bereiche des Schiffes. Die Arbeiten werden von der De Wave Gruppe aus Genua in Italien ausgeführt. Die Aquamarine und Sapphire Classic Suiten auf Deck 10 sollen komplett neugestaltet werden. Während die Grundrisse der Suiten mit Badezimmer und separater Wanne beibehalten werden, erhalten sie eine neue Möblierung, Teppiche und Vertäfelungen. Auch einige öffentliche Bereiche werden überholt. Dazu gehören das Atrium, die Crystal Cove, die Treppenaufgänge auf Deck 5 und 6, der Starlite Club sowie das Bistro. Nach den Angaben von Bernie Leypold, Senior Vice President Hotel Operations bei Crystal, sollen die Neuerungen durchdachtes Design, Wärme und Eleganz ausstrahlen. Neben den gestalterischen Änderungen sind auch umfassende technische Upgrades geplant. Dazu gehören die Verlegung eines neuen Frischwasser-Rohrleitungssystems, die Überholung des Hydrauliksystems der Stabilisatoren und der Einbau von Anlagen zur Reinigung von Treibstoff und Öl. Außerdem sollen Stahlelemente, wie die Treibstofftanks, ausgetauscht werden. Nach dem Werftaufenthalt wird die „Crystal Symphony“ am 26. November 2025 zu ihrer zweiten „Wellness Retreat“-Reise von Lissabon aus starten. Die Route führt entlang der Küste Westafrikas bis nach Kapstadt. Anschliessend wird das Schiff Reisen im Indischen Ozean und in Afrika anbieten, bevor es Mitte Februar 2026 nach Fernost weiterfährt.

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EuroAirport stellt Leicht- und Freizeitluftfahrt in der Zone Nord ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat beschlossen, den Betrieb der Leicht- und Freizeitluftfahrt in der Zone Nord des Flughafens spätestens Ende 2026 einzustellen. Der Entscheid wurde aus betriebswirtschaftlichen und planerischen Gründen getroffen. Die seit 1967 genutzte Infrastruktur in diesem Bereich sei seit Jahren nicht mehr wirtschaftlich tragfähig, da für die Einhaltung behördlicher Auflagen erhebliche Investitionen und steigende Wartungskosten erforderlich wären. Die notwendigen Investitionen lassen sich nach Angaben des Flughafens bis zur geplanten Sperrung der Fläche im Jahr 2030 nicht mehr amortisieren. Ab diesem Zeitpunkt wird das Gelände für das geplante Ausbau- und Modernisierungsprojekt des Flughafens, das sogenannte EMT-Projekt, benötigt. Dieses Großprojekt sieht unter anderem einen Anbau an das bestehende Terminal vor. Um die begrenzten Flächenressourcen des Flughafens zu nutzen, sollen die Flächen künftig gezielter für den kommerziellen Luftverkehr eingesetzt werden. Ein weiterer Grund für die Entscheidung ist die betriebliche Ineffizienz. Die Abwicklung des kommerziellen Flugverkehrs parallel zur Leicht- und Freizeitluftfahrt führe zu einem erhöhten Koordinationsaufwand und habe in der Vergangenheit zu mehreren Zwischenfällen geführt. Mit der Einstellung des Betriebs in der Zone Nord soll die Betriebseffizienz gesteigert werden. Von dieser Maßnahme sind Businessflüge mit Business-Jets nicht betroffen, da diese nicht in der Zone Nord angesiedelt sind. Der EuroAirport hat Gespräche mit der betroffenen Konzessionärin, der GAC Basel AG, aufgenommen, um eine Übergangsphase zu gestalten und eine angemessene Frist für die Einstellung des Betriebs zu finden. Die Entscheidung wird erhebliche Auswirkungen auf die lokalen Luftsportvereine haben, die den Flughafen seit langem nutzen.

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El Al wird offizieller Airline-Partner des israelischen Olympiakomitees

Die israelische Fluggesellschaft El Al ist der offizielle Airline-Partner des Olympischen Komitees Israels. In einer feierlichen Zeremonie in der Firmenzentrale wurde die strategische Kooperationsvereinbarung zwischen El Al-CEO Dina Ben Tal Ganancia und der Komiteevorsitzenden Yael Arad unterzeichnet. Die Partnerschaft sieht vor, daß El Al die israelische Delegation zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles sowie zu den Europaspielen 2027 transportiert. Die Airline will den Spitzensportlern die bestmögliche Unterstützung auf ihrer Reise bieten. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Enthüllung eines speziell gebrandeten Boeing 787 Dreamliners. Das Flugzeug wurde mit einem neuen Logo versehen, das die Zusammenarbeit symbolisiert und die Delegation als „fliegender Botschafter des israelischen Sports“ begleiten soll. An der Zeremonie nahmen auch mehrere bekannte israelische Sportler teil, darunter die Judoka Raz Hershko, der Turner Artem Dolgopyat und die Schwimmerin Anastasia Gorbenko. Die Partnerschaft soll nach Angaben der Beteiligten die nationale Identität und den Spitzensport stärken. Die Zusammenarbeit zwischen El Al und dem israelischen Olympiakomitee ist nicht die erste ihrer Art. In der Vergangenheit haben Fluggesellschaften weltweit, wie beispielsweise die Lufthansa für das deutsche Olympiateam, ähnliche Kooperationen geschlossen, um nationale Delegationen zu internationalen Sportevents zu befördern. Solche Partnerschaften umfassen oft nicht nur den Transport, sondern auch spezielle Dienstleistungen an Bord, die auf die Bedürfnisse der Athleten zugeschnitten sind. Die Vereinbarung zielt darauf ab, den Athleten ein Flugerlebnis zu bieten, das ihnen ein Stück Heimat vermittelt und sie bestmöglich auf ihre Wettkämpfe vorbereitet. Das Olympiakomitee lobte die Professionalität und das Verständnis von El Al für die Anforderungen des Sports. Die

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Technisches Problem führt zu Störungen bei United Airlines

Ein technisches Problem hat am Mittwochabend den Flugbetrieb von United Airlines an mehreren US-Flughäfen teilweise zum Erliegen gebracht. Die Störung begann um 18:12 Uhr Ortszeit an der US-Ostküste und beeinträchtigte vor allem die Abflüge von Inlandsflügen. Das Unternehmen, ein Mitglied der Star Alliance, konnte das Problem nach eigenen Angaben innerhalb weniger Stunden beheben. Dennoch kam es bis in die Nacht zu erheblichen Verspätungen und Flugausfällen. Laut Daten des Datenanbieters Flightaware waren am Mittwochabend rund 31 Prozent der Flüge von United Airlines verspätet, und etwa ein Prozent wurde annulliert. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte gegenüber dem US-Nachrichtensender CNN, daß die technische Störung behoben sei und man nun daran arbeite, den normalen Flugbetrieb wiederherzustellen. Die Ursache der Störung, die zu Verspätungen im gesamten Inlandsnetz führte, ist bislang nicht bekannt. Solche technischen Ausfälle bei Fluggesellschaften sind in der Vergangenheit immer wieder aufgetreten und können den Flugbetrieb eines ganzen Landes lahmlegen. So kam es im Januar 2023 zu einem Ausfall des FAA-Systems NOTAM, was den gesamten US-Luftraum betraf. Bei United Airlines selbst gab es in den letzten Jahren wiederholt technische Probleme, die zu Störungen führten. Solche Vorfälle zeigen die hohe Abhängigkeit moderner Fluggesellschaften von der IT-Infrastruktur. Der Vorfall bei United Airlines hat weitreichende Folgen für die Passagiere, da er zu verpassten Anschlußflügen und langen Wartezeiten an den Flughäfen führte. Das Unternehmen bemüht sich derzeit, die Reisenden an ihre Zielorte zu bringen und die Auswirkungen der Störung zu minimieren. In solchen Fällen haben betroffene Passagiere Anspruch auf Betreuungsleistungen der Fluggesellschaft, wie Mahlzeiten oder Hotelübernachtungen, abhängig

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KLM meldet Datendiebstahl bei Kundenservice-Partner

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat ihre Kunden über einen Datendiebstahl bei einem externen Kundenservice-Partner informiert. Bei dem Vorfall wurden unter anderem Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie die Nummern und Status des Vielfliegerprogramms Flying Blue entwendet. Betroffen sind Reisende, die in der Vergangenheit mit dem Kundenservice in Kontakt standen. Die eigenen Systeme von KLM und Air France seien nach Unternehmensangaben nicht betroffen gewesen. KLM hat den Vorfall den zuständigen Datenschutzbehörden gemeldet und die Kunden proaktiv über das Datenleck informiert. Die gestohlenen Daten befanden sich auf einer externen Plattform, die von beiden Fluggesellschaften genutzt wird. Sensible Informationen wie Passwörter, Reiseinformationen, Meilenkonten, Ausweis- oder Kreditkartendaten sollen nicht kompromittiert worden sein. Das Unternehmen rät den betroffenen Kunden, besonders wachsam gegenüber verdächtigen E-Mails oder Anrufen zu sein, da die gestohlenen Daten für sogenannte Phishing-Versuche mißbraucht werden könnten. Datenpannen bei externen Dienstleistern sind in der Luftfahrtbranche keine Seltenheit. Viele Fluggesellschaften lagern Teile ihres Kundenservice an externe Partner aus, was die Angriffsfläche für Cyberangriffe erhöht. In ähnlichen Fällen, wie bei der Lufthansa Group im Frühjahr 2024, kam es ebenfalls zu Datenlecks bei externen Partnern, die die Fluggesellschaften zur Meldung bei den Datenschutzbehörden zwangen. Die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtet Unternehmen, solche Vorfälle innerhalb von 72 Stunden zu melden. Der Datendiebstahl bei dem Kundenservice-Partner von KLM unterstreicht die Notwendigkeit, daß Unternehmen ihre Dienstleister sorgfältig auswählen und deren Sicherheitsstandards regelmäßig überprüfen. Für die betroffenen Kunden bedeutet der Vorfall, daß ihre Kontaktdaten möglicherweise für gezielte Betrugsversuche genutzt werden könnten. KLM hat versichert, die Sicherheitsprotokolle zu stärken und aus dem Vorfall die

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Getjet erzielt starkes Ergebnis in 2024

Die litauische Luftfahrtgruppe Getjet Aviation Holdings hat nach eigenen Angaben ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 abgeschlossen. Das Unternehmen meldete einen Jahresüberschuß von 25,4 Millionen Euro bei einem Gesamtumsatz von 184,3 Millionen Euro. Obwohl der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr, als 28 Millionen Euro erzielt wurden, leicht sank, betrachtet sich das Unternehmen als einen der profitabelsten Anbieter im Wet-Lease– und Flugzeugwartungssegment. Der Erfolg wird auf eine strategische Konsolidierung und den Ausbau der Geschäftsbereiche zurückgeführt. Getjet habe verstärkt in die Bereiche Flugzeugwartung (MRO), Komponentenhandel und Asset-Management investiert und damit die interne technische Autonomie gestärkt. Die Gruppe, die Gesellschaften in Litauen, Lettland und Malta umfaßt, setzt auf ein integriertes Geschäftsmodell. Dieses vereint alle zentralen Bereiche der Luftfahrt unter einem Dach, vom Flugbetrieb über technische Dienstleistungen bis hin zur Ausbildung. Der Ausbau der eigenen technischen Fähigkeiten ist für Getjet ein zentraler Pfeiler der Wachstumsstrategie. Dies soll die Abhängigkeit von externen Dienstleistern verringern und die Flexibilität in einem Markt erhöhen, der zunehmend mit Wartungsengpässen zu kämpfen hat. Getjet hat in der Vergangenheit eine rasche Mobilisierung von Flugzeugen mit voller Besatzung innerhalb von 90 Minuten ermöglicht und damit eine hohe Nachfrage bedient. Um die Flotte weiter zu vergrößern, plant Getjet auch in Zukunft, Gewinne in die Erweiterung ihrer technischen Kapazitäten und den Flottenausbau zu reinvestieren.

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Volotea stellt Flüge von Comiso nach Lille früher ein

Die spanische Fluggesellschaft Volotea beendet ihre einzige Flugverbindung vom sizilianischen Flughafen Comiso in das nordfranzösische Lille früher als ursprünglich geplant. Anstatt bis in den Oktober hinein zu fliegen, wird der letzte wöchentliche Flug am 23. September 2025 stattfinden. Vier geplante Verbindungen im späten September und Oktober wurden gestrichen. Die Route wurde von Volotea erst am 8. April 2025 in Betrieb genommen. Die Fluggesellschaft, die sich auf Verbindungen zwischen kleineren und mittleren Städten spezialisiert hat, hatte die Strecke mit einem Airbus A320 bedient. Die Verbindung sollte ursprünglich saisonal bis Ende Oktober 2025 angeboten werden, um den Tourismus zwischen Sizilien und Nordfrankreich zu fördern. Berichten zufolge stellte Volotea mit dieser Route insgesamt über 10.400 Sitzplätze zur Verfügung und war damit der viertgrößte Anbieter am Flughafen Comiso. Die vorzeitige Einstellung der Route könnte mit einer geringeren Nachfrage als erwartet zusammenhängen. Fluggesellschaften passen ihre Flugpläne häufig an, um auf die Auslastung der jeweiligen Strecken zu reagieren und eine wirtschaftliche Rentabilität zu sichern. Die Maßnahme von Volotea reiht sich ein in eine Reihe von Anpassungen, die in der Luftfahrtbranche nach der Saison vorgenommen werden. So hatte der Comiso Airport in den vergangenen Jahren auch schon andere Fluggesellschaften verloren, die Routen eingestellt hatten. Betroffene Reisende, die Flüge in den Monaten September und Oktober gebucht hatten, müssen sich nun um Alternativen bemühen. Volotea ist verpflichtet, betroffenen Kunden eine Rückerstattung des Flugpreises oder eine Umbuchung anzubieten. Die Entscheidung von Volotea, diese Strecke vorzeitig zu beenden, bedeutet für den Flughafen Comiso den Verlust seiner einzigen internationalen Verbindung nach Frankreich.

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