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Wien: Wizz Air hat Abu-Dhabi-Flüge aufgegeben

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air, deren maltesische Tochtergesellschaft in Wien eine Basis unterhält, wird künftig nicht mehr zwischen den Hauptstädten Österreichs und der Vereinigten Arabischen Emirate fliegen. Die Route wurde zwischenzeitlich gänzlich aus dem Reservierungssystem entfernt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Firmengruppe ihren in Abu Dhabi ansässigen Ableger schließen wird. Allerdings wurde seinerzeits auch mitgeteilt, dass ausgewählte Routen zwischen europäischen Metropolen und der VAE-Hauptstadt weiterhin bedient werden sollen. Für die Passagiere hätte sich geändert, dass künftig Wizz Air Hungary oder Wizz Air Malta der Operating Carrier gewesen wäre. Was Wien anbelangt ist jedoch Schluss mit den Abu-Dhabi-Flügen. Diese wurden sang- und klanglos eingestellt. Auch hat Wizz Air die Route bereits aus dem Reservierungssystem entfernt. Damit teilt diese Strecke selbiges Schicksal wie die Dubai-Flüge, denn auch diese hat das Unternehmen zumindest ab Österreichs Bundeshauptstadt schon länger aufgegeben. Wien wird jedoch weiterhin mit Abu Dhabi ohne Umstieg verbunden bleiben, denn der Mitbewerber Etihad Airways bedient diese Route weiterhin.

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Ita Airways und Korean Air beenden Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Ita Airways und Korean Air beenden zum Ende der laufenden Sommersaison ihre Codeshare-Partnerschaft. Wie aus Berichten hervorgeht, wird das Abkommen am 25. Oktober 2025 seine Gültigkeit verlieren. Die Kooperation ermöglichte es den Airlines, auf den Flügen des Partners Plätze unter eigener Flugnummer anzubieten und so das Streckennetz für die Kunden zu erweitern. Im Rahmen der nun endenden Partnerschaft vermarktete Korean Air unter den Codes von Ita Airways neun verschiedene Verbindungen ab dem Drehkreuz Rom-Fiumicino. Dazu gehörten europäische Ziele wie München sowie die südamerikanischen Destinationen Rio de Janeiro und São Paulo. Im Gegenzug konnte Ita Airways die Codes von Korean Air auf Flügen ab Seoul nutzen. Diese umfaßten die Langstrecke nach Mailand-Malpensa sowie weitere innerasiatische Flüge zu Zielen in Japan und Südkorea. Die Beendigung der Partnerschaft könnte im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Ita Airways durch die Lufthansa Group stehen. Codeshare-Abkommen werden oft im Rahmen von Allianzen geschlossen, und die Lufthansa Group ist Mitglied der Star Alliance, während Korean Air zur SkyTeam-Allianz gehört. Nach dem Einstieg der Lufthansa Group bei Ita Airways, der Ende 2024 finalisiert wurde, ist es wahrscheinlich, daß Ita Airways zukünftig ihre Codeshare-Partnerschaften auf die Mitglieder der Star Alliance ausweiten wird. Sowohl Ita Airways als auch Korean Air werden durch die Beendigung des Abkommens voraussichtlich ihre eigenen Streckenführungen anpassen und neue Kooperationen innerhalb ihrer jeweiligen Allianzen eingehen. Für Reisende, die von dem Codeshare-Abkommen profitierten, könnten sich damit Änderungen bei den Umsteigeverbindungen ergeben. Die Ankündigung ist ein weiterer Hinweis auf die strategische Neuausrichtung von Ita Airways

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Skyalps fliegt wieder mit vier Dash 8-400

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat ihre Flotte mit der Wiederindienststellung einer vierten De Havilland Canada Dash 8-400 erweitert. Das Flugzeug mit der Registrierung 9H-SOP traf am 29. Juli 2025 am Heimatflughafen in Bozen ein, nachdem es längere Zeit in Mönchengladbach abgestellt war. Mit diesem Zuwachs verfügt Skyalps nun wieder über vier eigene Flugzeuge für den regulären Betrieb, was in etwa 50 Prozent der Kapazität vor einem Betriebsstopp im Februar 2025 entspricht. Der Betriebsstopp wurde durch eine Überprüfung der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC ausgelöst. Im Zuge dieser Kontrolle wurde ein Betrug durch einen Wartungsangestellten aufgedeckt, der zu temporären Einschränkungen im Flugbetrieb der Airline führte. Die Wiederinbetriebnahme der vierten Dash 8-400 markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Wiederherstellung der ursprünglichen Flottengröße und operativen Kapazität. Nach der damaligen Prüfung konnte Skyalps den Flugbetrieb nur eingeschränkt aufrechterhalten und war gezwungen, das Streckennetz anzupassen. Um den Flugbetrieb in der Zwischenzeit aufrechtzuerhalten, hat Skyalps weiterhin auf Wet-Lease-Flugzeuge zurückgegriffen. Aktuell sind zwei ATR 72-600 der Fluggesellschaft Aeroitalia sowie eine Dash 8-400 von Luxwing und eine Embraer E195 von Marathon Airlines für Skyalps im Einsatz. Der Wet-Lease-Betrieb, bei dem Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung gemietet werden, ist in der Luftfahrtbranche ein gängiges Mittel, um Kapazitätsengpässe zu überbrücken. Die sukzessive Reaktivierung der eigenen Flotte zeigt, daß die Fluggesellschaft bestrebt ist, ihre operative Unabhängigkeit zurückzugewinnen. Die neuen Kapazitäten erlauben Skyalps, ihr Streckennetz ab Bozen wieder stabiler und ohne externe Unterstützung zu bedienen. Die Airline, die sich auf Verbindungen zu deutschen und europäischen Zielen spezialisiert hat, kann somit

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Gerichtsurteil in Großbritannien klärt ACMI-Streitfall

Ein Gericht in Großbritannien hat in einem Rechtsstreit zwischen Tui Airways und SmartLynx Airlines Malta ein Urteil gefällt. Der Fall drehte sich um die komplexe Zusammenarbeit im Rahmen eines ACMI-Leasingvertrags. Bei dieser auch als Wet-Lease bekannten Vereinbarung stellt eine Fluggesellschaft (der Vermieter) einer anderen (dem Mieter) Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung zur Verfügung. Das Urteil vom 6. August 2025gibt Einblicke in die juristischen Fallstricke solcher Verträge. Der Streit um den Einsatz von fünf Flugzeugen zwischen 2022 und 2024 basierte auf mehreren vertraglichen Vereinbarungen, darunter dem Aircraft Supply Agreement (ASA) und individuellen Leasingverträgen. Tui, die als Mieterin auftrat, forderte unter anderem Kautionsrückzahlungen und Entschädigungen für Flugzeugausfälle. SmartLynx, der Vermieter, bestritt die Ansprüche und stellte eigene Gegenforderungen. Das Gericht, die King’s Bench Division des High Court, gab Tui in mehreren Punkten Recht, darunter bei den Kautionsrückzahlungen. Zugleich wurden jedoch auch Gegenforderungen von SmartLynx anerkannt. Die Vollstreckung des Urteils für bestimmte Aspekte wurde daher ausgesetzt, was die komplexe finanzielle Verflechtung zwischen den Parteien widerspiegelt. Das Urteil unterstreicht die Wichtigkeit präziser Vertragsgestaltung und effektiver Kommunikation. Laut dem juristischen Magazin Solicitors Journal schafft dieses Urteil einen wichtigen Präzedenzfall für die Luftfahrtbranche. Es beleuchtet die komplexen Beziehungen, die mit dem Leasing von Flugzeugen einhergehen, und betont die Notwendigkeit klarer vertraglicher Regelungen, um solche Streitigkeiten zu vermeiden. Das Urteil könnte zukünftige Verhandlungen und Verträge im Wet-Lease-Segment beeinflussen.

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Uniqa-Analyse: Stornierungen und Gepäckprobleme dominieren Reiseschäden

Wie eine aktuelle Analyse des Versicherungsunternehmens Uniqa zeigt, sind Stornierungen und Gepäckprobleme die häufigsten Ursachen für Schadensmeldungen im Reisebereich. Mehr als 60 Prozent aller gemeldeten Fälle in der Reiseversicherung betrafen im vergangenen Jahr Reiserücktritte. Laut Peter Humer, Vorstandsmitglied der Uniqa, zahlte die Versicherung 2024 allein für Stornoschäden mehr als eine Million Euro aus. Ein weiteres Viertel der Sachschäden in der Reiseversicherung entfiel auf verlorenes oder beschädigtes Gepäck, was besonders bei Flugreisen oft zu Unannehmlichkeiten für die Betroffenen führt. Die Untersuchung der Uniqa gibt auch Aufschluß über die Verteilung von Verkehrsunfällen im Ausland. Demnach ereignen sich die meisten Kfz-Unfälle von Uniqa-Versicherten im Ausland in Deutschland, das mit rund 33 Prozent der Fälle an der Spitze der Statistik steht. Darauf folgen Italien mit 15,1 Prozent, Kroatien mit 8,6 Prozent, Ungarn mit 8,2 Prozent und Slowenien mit 7,1 Prozent. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung einer guten Kfz-Auslandsversicherung für Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind. Die Analyse der Schadensmeldungen spiegelt ein allgemeines Muster im europäischen Reiseverkehr wider. Stornierungen sind aufgrund unvorhergesehener Ereignisse wie Krankheit oder Unfällen ein wesentliches Risiko, gegen das sich viele Reisende absichern. Die Häufung von Kfz-Unfällen in den Nachbarländern Österreichs, wie Deutschland, Italien und Kroatien, ist auf die beliebten Reiseziele und die hohen Verkehrsdichten in diesen Regionen während der Sommermonate zurückzuführen. Die vorliegenden Daten zeigen, daß Reiseversicherungen in der Hochsaison eine wichtige Rolle spielen. Das Angebot von Versicherungen, die eine schnelle Unterstützung bei Stornierungen oder Schäden bieten, ist für Reisende, die sich vor den finanziellen Folgen unerwarteter Ereignisse schützen möchten,

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Datenschutzbehörden untersuchen Vorfall bei WestJet

Die Datenschutzbehörden in Kanada haben eine offizielle Untersuchung gegen die Fluggesellschaft WestJet eingeleitet. Grund hierfür ist ein Sicherheitsvorfall, bei dem sich ein unbekannter Angreifer Zugang zu internen Computersystemen des Unternehmens verschafft hat. Einzelheiten zum genauen Umfang und der Art der entwendeten Daten wurden von den zuständigen Behörden vorerst nicht genannt. Der Vorfall wurde von den Datenschutzbeauftragten Kanadas nach einer Beschwerde gegen WestJet aufgenommen. Die Fluggesellschaft ist verpflichtet, die Sicherheitsvorkehrungen, die sie zum Schutz der personenbezogenen Daten von Mitarbeitern und Kunden getroffen hat, darzulegen. Einem Bericht der kanadischen Zeitung „The Globe and Mail“ zufolge untersucht der Commissioner of Canada die Angelegenheit, um festzustellen, ob WestJet gegen das kanadische Datenschutzgesetz PIPEDA verstoßen hat. Sicherheitsvorfälle bei Fluggesellschaften sind in den letzten Jahren wiederholt vorgekommen. So mußte die australische Fluggesellschaft Qantas im vergangenen Jahr ebenfalls einen Cyberangriff melden, bei dem Daten von Kunden entwendet wurden. Die zunehmende Digitalisierung in der Luftfahrtindustrie macht Unternehmen anfälliger für solche Angriffe. WestJet hatte in der Vergangenheit bereits mit technischen Problemen zu kämpfen, die zu Flugausfällen führten. Die Untersuchung der kanadischen Datenschutzbehörden wird sich auf die Frage konzentrieren, ob WestJet angemessene Schutzmaßnahmen ergriffen hat, um die sensiblen Informationen zu sichern. Das Ergebnis der Untersuchung könnte zu Konsequenzen und möglichen Strafen für die Fluggesellschaft führen, falls eine Pflichtverletzung nachgewiesen wird. Die Fluggesellschaft hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.

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Cathay Pacific kehrt nach Brüssel zurück

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific aus Hongkong hat ihre Flugverbindungen nach Brüssel wieder aufgenommen. Die Route wird viermal wöchentlich bedient, und zwar montags, mittwochs, freitags und sonntags. Für die Strecke wird ein modernes Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A350-900 eingesetzt. Die Wiederaufnahme der Flüge unterstreicht das Bestreben von Cathay Pacific, sein internationales Netzwerk auszubauen und die Position Hongkongs als globalen Luftfahrtknotenpunkt zu stärken. Die Wiederaufnahme der Verbindung war seitens der Fluggesellschaft bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden. Die Strecke wurde im März 2020 eingestellt, als der Flugverkehr weltweit durch die Reisebeschränkungen stark eingeschränkt wurde. Mit dem Ende der Pandemie und der fortschreitenden Erholung des internationalen Reiseverkehrs setzt die Fluggesellschaft nun auf die Wiederbelebung wichtiger europäischer Destinationen. Die Fluggesellschaft hatte in den vergangenen Monaten auch die Verbindungen nach Mailand und Zürich wieder aufgenommen und plant, ihr Europanetzwerk weiter zu stärken. Der Brüsseler Flughafen begrüßte die Rückkehr der Fluggesellschaft. Die Verbindung soll nicht nur den Geschäftsreiseverkehr, sondern auch den Tourismus zwischen Hongkong und Belgien fördern. Belgien ist ein wichtiger Handelspartner für Hongkong, und die Wiederaufnahme der Direktflüge wird als positiv für die wirtschaftlichen Beziehungen angesehen. Die Airbus A350-900, die auf der Strecke eingesetzt wird, bietet Platz für 280 Passagiere in drei Reiseklassen und verfügt über die neueste Kabinenausstattung, was den Komfort für die Passagiere erhöht. Cathay Pacific hat in den letzten Jahren seine Flotte kontinuierlich modernisiert und setzt verstärkt auf Langstreckenflugzeuge der Typen Airbus A350 und Boeing 777-9. Mit der Wiederaufnahme der Flüge nach Brüssel und der Stärkung anderer europäischer Strecken signalisiert das Unternehmen,

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Swiss nimmt Tel-Aviv-Flüge früher wieder auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss nimmt ihre Flüge nach Tel Aviv wieder auf. Ursprünglich war die Wiederaufnahme für den 29. September geplant, nun beginnt der tägliche Flugbetrieb bereits vier Tage früher, am 25. September 2025. Als Grund für die vorgezogene Entscheidung nennt das Unternehmen eine gestiegene Nachfrage. Auf der Route von Zürich nach Tel Aviv kommt ein Airbus A330-300 zum Einsatz. Die Flüge waren Mitte Juni 2025 ausgesetzt worden, um nach Angaben der Airline die operative Stabilität und Planbarkeit zu gewährleisten. Eine Neubewertung der Situation habe nun ergeben, daß eine frühere Wiederaufnahme möglich ist. Die Lufthansa Group, zu der Swiss gehört, hatte ihre Flüge nach Tel Aviv schon im August wieder aufgenommen. Die Rückkehr der Fluggesellschaften verdeutlicht die Tendenz in der Luftfahrtbranche, die Verbindungen nach Israel schrittweise zu normalisieren. Die Wiederaufnahme der Flüge erfolgt, obwohl die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weiterhin von Reisen nach Israel abraten. Das EDA hatte seine Hinweise im Juni verschärft. Dennoch beobachten Fluggesellschaften wie Swiss, daß die Nachfrage nach Flügen in die Region zunimmt. Die Lufthansa Group hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, die Entwicklung der Sicherheitslage fortlaufend zu überprüfen. Die Schweizer Fluggesellschaft hatte die Verbindung nach Tel Aviv nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren eingestellt. Bereits in früheren Phasen regionaler Spannungen war der Flugbetrieb ausgesetzt worden, um die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten. Die jetzt erfolgte Wiederaufnahme ist ein Signal für die vorsichtige Rückkehr zum Normalbetrieb.

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Condor startet Werbekampagne gegen Lufthansa

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat eine Werbekampagne gestartet, um die Geschäftspraktiken der Lufthansa zu kritisieren und einen fairen Wettbewerb im deutschen Luftverkehr einzufordern. Die Kampagne nutzt ein Ampelsystem, um Praktiken wie hohe Ticketpreise und geringes Angebot anzuprangern. Dies ist der jüngste Schritt in einem langwierigen Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Kündigung des sogenannten „Special Prorate Agreement“ durch Lufthansa Ende 2020. Dieses Abkommen regelte über viele Jahre die Konditionen für Zubringerflüge von Lufthansa für Passagiere, die anschliessend mit Condor auf die Langstrecke flogen. Seit der Kündigung tobt ein Rechtsstreit, in dem Condor bemängelt, daß Lufthansa ihre marktbeherrschende Stellung mißbrauche, um den Konkurrenten zu behindern. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat eine Entscheidung in diesem Hauptverfahren für den 20. August 2025 angekündigt, die als richtungsweisend für die zukünftige Wettbewerbssituation angesehen wird. Condor-Geschäftsführer Peter Gerber bezeichnete den Frankfurter Flughafen als „Festungshub der Lufthansa“ und forderte Zugang zu mehr Start- und Landerechten, sogenannten Slots. Er kündigte an, daß Condor bei fairen Wettbewerbsbedingungen seine Flotte auf bis zu 140 Flugzeuge erweitern könnte. Das Bundeskartellamt hatte sich in dem Streit bereits auf die Seite Condors geschlagen und Lufthansa 2022 untersagt, die Kooperationen zu beenden. Gegen diesen Beschluß legte Lufthansa Rechtsmittel ein. Parallel zu dem Gerichtsverfahren in Deutschland klagt Condor auch auf EU-Ebene gegen die Genehmigung des Einstiegs von Lufthansa bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways. Auch hier argumentiert Condor mit mangelndem Wettbewerb und sieht die Auflagen der EU-Kommission als unzureichend an, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Die juristischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fluggesellschaften verschärfen sich

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Alltours bietet 1. Klasse Rail&Fly-Tickets für Fernreisen im Winter

Der Reiseveranstalter Alltours hat eine neue Aktion für die kommende Wintersaison angekündigt. Kunden, die eine klassische Pauschalreise zu einem der 26 Fernziele des Unternehmens buchen, erhalten ein Rail&Fly-Ticket für die 1. Klasse der Deutschen Bahn kostenlos dazu. Das Angebot gilt für Reisen mit Abreise zwischen dem 1. November 2025 und dem 30. April 2026. Das Unternehmen teilte mit, daß es sich dabei um eine Maßnahme handelt, um die eigenen Fernreisen noch attraktiver zu gestalten. Die kostenlose Aktion, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn entstanden ist, gilt auch rückwirkend für alle Kunden, die ihre Fernreise für den genannten Zeitraum bereits gebucht haben. Sie sollen das 1. Klasse Ticket automatisch nachträglich erhalten. Laut Alltours ist das Segment der Fernreisen eines der am stärksten wachsenden Bereiche des Unternehmens. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen bereits einige neue Destinationen in das Programm aufgenommen. Neu im Winterprogramm sind beispielsweise die Ziele Jamaika und Los Cabos in Mexiko. Alltours hebt hervor, daß die Buchung der Tickets besonders kundenfreundlich gestaltet wurde. Als einziger Reiseveranstalter bietet das Unternehmen den Download der Rail&Fly-Tickets direkt über die eigene Reise-App an. Über diese App gelangen die Nutzer auf ein Gutscheinportal der Deutschen Bahn, wo die Eingabefelder bereits vorausgefüllt sind. Die Tickets können anschließend direkt in der Alltours-App gespeichert werden. Die Entscheidung von Alltours, die Bahnanreise zur Pauschalreise hinzuzufügen, ist ein gängiges Marketinginstrument in der Tourismusbranche. Viele Reiseveranstalter nutzen solche Angebote, um sich im Wettbewerb zu differenzieren und den Kunden einen zusätzlichen Mehrwert zu bieten. Die Kooperation mit der Deutschen Bahn,

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