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Gewerkschaften in Italien protestieren gegen ITA-Geschäftsplan

Nur wenige Monate nach dem Einstieg der Lufthansa Group bei ITA Airways regt sich in Italien gewerkschaftlicher Widerstand gegen den neuen Geschäftsplan der Fluggesellschaft. Die Gewerkschaften der Luftfahrtbranche kritisieren, daß der strategische Kurswechsel hin zu einem stärkeren Fokus auf Langstreckenflüge ohne ausreichende Abstimmung mit den Sozialpartnern erfolgt sei. Sie bemängeln, daß die Pläne für die Flottenerweiterung nicht ausreichten, um die globale Anbindung Italiens zu sichern. Der Verwaltungsrat von ITA Airways hat am 30. Juli den neuen Fünfjahresplan für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Dieser sieht vor, die Marktposition der Fluggesellschaft zu stärken, das Streckennetz und die Flotte auszubauen und die Integration in den Lufthansa-Konzern zu vertiefen. Kern der Strategie ist der Ausbau des Langstreckengeschäfts, insbesondere ab dem Drehkreuz Rom-Fiumicino nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Die Flotte, die bis 2030 rund 100 Flugzeuge umfassen soll, soll jährlich um ein neues Langstreckenflugzeug erweitert werden. Der Unmut der Gewerkschaften steht im Gegensatz zu früheren Äußerungen, in denen sie den Einstieg der Lufthansa Group noch begrüßt hatten. Damals sahen die Arbeitnehmerorganisationen in dem Zusammenschluß eine Chance zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Stärkung der europäischen Luftfahrt. Die jetzige Kritik richtet sich nicht grundsätzlich gegen die Partnerschaft, sondern gegen die konkrete Ausgestaltung des neuen Geschäftsplans und die Anzahl der geplanten Flugzeuge. Die Gewerkschaften haben angekündigt, ab Herbst auf eine stärkere Mitsprache bei den strategischen Entscheidungen zu drängen. Die Proteste verdeutlichen die anhaltenden Spannungen, die in der italienischen Luftfahrtbranche seit der Liquidation von Alitalia und der Gründung von ITA Airways bestehen. Bereits damals

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Flughafen Nürnberg nimmt große Solaranlage in Betrieb

Der Flughafen Nürnberg hat eine neue, 1,7 Kilometer lange Solaranlage in Betrieb genommen, die den Flughafen an sonnigen Tagen autark von der externen Stromversorgung machen soll. Die Anlage, die sich über 60 Meter Breite erstreckt, wurde im Rahmen eines Transformationsplans zur Energieerzeugung errichtet. Laut Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe ist die Anlage ein zentraler Baustein, um den erzeugten Strom größtenteils direkt vor Ort zu nutzen, wofür in den nächsten Jahren Speichersysteme ergänzt werden sollen. Die Photovoltaikanlage erreicht eine Spitzenleistung von 13,4 Megawatt Peak (MWp) und soll jährlich rund 13,4 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugen. Die bayerische Landesregierung, vertreten durch Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, würdigte das Projekt als ein „kraftvolles Signal“ und betonte die Vorreiterrolle Bayerns bei der Nutzung von Solarenergie. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König begrüßte ebenfalls das Engagement des Flughafens als Ergänzung der städtischen Energie-Strategie. Technisch wurden für die Anlage 22.854 Solarmodule verbaut, die in Ost-West-Ausrichtung installiert sind. Dies soll eine Blendung des Flugverkehrs verhindern und den Stromertrag in den Morgen- und Abendstunden maximieren. Die Anlage wird von der Flughafen Nürnberg Energie GmbH betrieben und wurde von dem Unternehmen Greenovative umgesetzt. Der Geschäftsführer von Greenovative, Bernd Fuchs, bezeichnete das Projekt als ein „Leuchtturmprojekt“, das die regionale Kompetenz im Bereich der Technologien demonstriere. Die neue Solaranlage ist der jüngste Schritt des Flughafens, um die Energieversorgung zu modernisieren. Bereits seit 2017 betreibt der Flughafen kleinere Solaranlagen, unter anderem auf einer Flugzeughalle und dem Parkhaus P4. Das neue Großprojekt soll nun einen weiteren Schritt in Richtung einer autarken Energieversorgung darstellen.

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Bye Aerospace und Electro.Aero kooperieren für elektrische Flugzeugladung

Die Unternehmen Bye Aerospace und Electro.Aero haben auf der Luftfahrtmesse EAA AirVenture Oshkosh eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung tragbarer Schnellladelösungen für die eFlyer-Flotte von Bye Aerospace unterzeichnet. Ziel ist es, die Umstellung auf elektrisch betriebene Schulungsflugzeuge zu beschleunigen. Die Partnerschaft soll eine effiziente Ladeinfrastruktur für den wachsenden Markt der Pilotenausbildung schaffen. Der globale Markt für Pilotenschulungen wird laut Fortune Business Insights bis 2032 voraussichtlich 24,86 Milliarden US-Dollar erreichen. Rod Zastrow, CEO von Bye Aerospace, hob hervor, daß die Branche Flugzeuge und Ladesysteme benötige, die kostengünstiger und effizienter seien. Die neuen, tragbaren Schnellladegeräte von Electro.Aero mit 40 kW, 80 kW und 240 kW Leistung sollen eine Ladezeit von weniger als 30 Minuten ermöglichen, was Flugschulen und Betreibern eine erhebliche Effizienzsteigerung bieten könnte. Joshua Portlock, CEO von Electro.Aero, äußerte sich erfreut über die Partnerschaft und betonte, daß die tragbaren Ladegeräte dazu beitragen sollen, die hohe Anzahl an Ausbildungsflügen zu ermöglichen. Das größere 240-kW-Ladegerät kann sogar zwei Flugzeuge gleichzeitig laden. Bye Aerospace fertigt derzeit den Prototyp seines elektrischen eFlyer 2 in Originalgröße am Centennial Airport in Colorado. Die Zusammenarbeit zwischen Bye Aerospace und Electro.Aero ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung kommerziell tragfähiger Lösungen in der elektrischen Luftfahrt. Die Integration moderner Antriebstechnologie mit einer mobilen Ladeinfrastruktur soll die betrieblichen Anforderungen von Flugschulen erfüllen. Bye Aerospace, das sich auf kostengünstige und emissionsfreie Lösungen konzentriert, sieht sich an der Spitze dieses aufstrebenden Marktes für Elektroflugzeuge.

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Europäischer Flugverkehr wächst im ersten Halbjahr 2025

Der europäische Flughafenverband ACI EUROPE hat seinen Flugverkehrsbericht für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Demnach stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent. Die Wachstumsrate blieb sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal mit 4,3 bzw. 4,6 Prozent stabil. Das Gesamtaufkommen liegt nun 5,1 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie, also über dem Stand des ersten Halbjahres 2019. Das Wachstum im Passagierverkehr wurde maßgeblich durch den internationalen Flugverkehr (+5,7 Prozent) getragen, während der innerstaatliche Flugverkehr nahezu stagnierte (+0,2 Prozent). Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI EUROPE, hob hervor, daß die anhaltend positive Entwicklung des Passagierverkehrs die robuste Nachfrage trotz erheblicher geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheiten zeige. Er warnte jedoch vor zunehmendem Wettbewerbsdruck und unvorhersehbaren Marktdynamiken. Innerhalb des EU+-Raums zeigten die Flughäfen in der Slowakei (+19,2 Prozent), Polen (+14,9 Prozent) und Ungarn (+14,2 Prozent) die stärksten Zuwächse. Deutschland und Großbritannien lagen mit 2,3 Prozent unter dem EU+-Durchschnitt. Außerhalb der EU-Länder verzeichneten Flughäfen in Moldawien (+49,2 Prozent), Bosnien und Herzegowina (+31,1 Prozent) und Israel (+27 Prozent) die beeindruckendsten Wachstumsraten. London Heathrow blieb der verkehrsreichste Flughafen Europas, verzeichnete jedoch mit 0,2 Prozent ein bescheidenes Wachstum. Besonders dynamisch entwickelten sich im ersten Halbjahr große und mittelgroße Flughäfen mit Wachstumsraten von jeweils 5,4 Prozent. Dies wird vor allem auf die Expansion von Billigfluggesellschaften und die starke Nachfrage nach Freizeitflügen zurückgeführt. Der Frachtverkehr blieb im europäischen Flughafennetz im ersten Halbjahr mit 0,1 Prozent stabil, während die Flugbewegungen um 3,1 Prozent zunahmen.

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ANA Holding und Joby Aviation planen Joint Venture für Lufttaxis in Japan

Die japanische ANA Holdings und das US-amerikanische Unternehmen Joby Aviation haben ihre Zusammenarbeit intensiviert, um elektrische Lufttaxis in Japan einzuführen. Die Unternehmen beabsichtigen, ein Joint Venture zu gründen, um ein neues Lufttaxi-System zu etablieren. Geplant ist der Einsatz von mehr als 100 Joby-Flugzeugen, beginnend in Tokio in den kommenden Jahren. Diese strategische Partnerschaft zielt darauf ab, die urbane Mobilität in der Region zu verändern. Der Präsident und CEO der ANA Group, Koji Shibata, sieht in den Lufttaxis eine direkte Lösung für städtische Verkehrsprobleme. Das elektrische Senkrechtstartflugzeug (eVTOL) von Joby kann bis zu vier Passagiere befördern und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 320 Kilometern pro Stunde. Es soll eine schnelle Alternative zum bodengebundenen Verkehr bieten und Reisezeiten drastisch verkürzen. JoeBen Bevirt, Gründer und CEO von Joby Aviation, bezeichnet Japan als idealen Ausgangspunkt für die neue Luftmobilität. Die Partner planen, ein umfassendes Ökosystem für den Lufttaxidienst aufzubauen. Dazu gehören ein Netzwerk von sogenannten Vertiports, Pilotenausbildungsprogramme und Wartungsdienste. Bei der Umsetzung soll die Kooperation mit nationalen und lokalen Behörden sowie privaten Unternehmen, wie der Toyota Motor Corporation, verstärkt werden. Im Rahmen der Expo 2025 in Osaka, Kansai, soll vom 1. bis 13. Oktober ein Joby-eVTOL-Flugzeug in einer speziellen ANA-Lackierung in öffentlichen Demonstrationsflügen präsentiert werden. Die bemannten Flüge werden auf dem Expo-Gelände stattfinden. Das Flugzeug erreicht dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 220 km/h und eine Höhe von fast 300 Metern. Die Demonstrationen, einschließlich des Senkrechtstarts und der Landung, sollen die Leistungsfähigkeit und die Sicherheitsstandards der Technologie demonstrieren.

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Air Baltic benennt Flugzeuge nach baltischen Städten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat mit der Benennung ihrer Airbus A220-300-Flotte nach Städten im Baltikum begonnen. Die ersten drei Maschinen tragen nun die Namen der Hauptstädte Riga, Tallinn und Vilnius, welche zugleich die Flaggen der jeweiligen baltischen Staaten auf den Flugzeugen zieren. Diese Initiative ist das Ergebnis eines öffentlichen Namenswettbewerbs, der im August 2024 anläßlich des 35. Jahrestages des Baltischen Weges stattfand. An der Abstimmung, die von Air Baltic ins Leben gerufen wurde, beteiligten sich mehr als eine Million Menschen. Insgesamt wurden 48 Städte ausgewählt, 16 aus jedem der baltischen Länder. Diese Anzahl entspricht der damaligen Flottengröße der Airline. Elīna Prāve, VP Marketing bei Air Baltic, erklärte, daß diese Benennung Reisende inspirieren solle, die Städte zu erkunden und deren internationale Bekanntheit zu steigern. Die symbolische Bedeutung der Initiative soll die Einheit und das kulturelle Erbe der Region feiern. Die Fluggesellschaft plant, die verbleibenden 45 ihrer aktuell 50 Flugzeuge umfassenden Airbus A220-300-Flotte nach und nach mit den Namen der beliebtesten Städte zu versehen. Die Namen werden in zufälliger Reihenfolge veröffentlicht. Es ist anzumerken, daß Air Baltic bereits 2018 einige ihrer Flugzeuge nach lettischen Städten benannt hatte. Diese sollen nun im Zuge des neuen Wettbewerbs umbenannt werden. Die Flotte der Airline besteht seit 2020 ausschließlich aus Airbus A220-300-Flugzeugen. Die Entscheidung zur Benennung der Flotte ist Teil der strategischen Positionierung der Fluggesellschaft als Vertreterin der gesamten baltischen Region. Indem Air Baltic die Namen der Städte in die Welt trägt, fördert sie nicht nur den Tourismus, sondern stärkt auch die Identität und das

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Buggy-Test der AK Oberösterreich: Günstige Modelle im Vergleich

Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich hat in Zusammenarbeit mit einem Sachverständigen sieben Kinderbuggys der Preiskategorie zwischen 60 und 166 Euro getestet. Im Fokus standen dabei vor allem die Fahrtauglichkeit, die Standsicherheit und die Verarbeitung. Als Gesamttestsieger wurde der Baby CAB Buggy Mailand ausgezeichnet, der in allen Kategorien gute bis sehr gute Bewertungen erzielen konnte. Die ausgewählten Modelle waren bewußt im günstigeren Preissegment angesiedelt, da diese Modelle häufiger für Reisen genutzt werden. Bei den Tests zur Fahrtauglichkeit überzeugten alle Modelle auf dem Laufband mit einem sehr guten Ergebnis. Schwieriger gestaltete sich die Überwindung einer 18 Zentimeter hohen Kante. Hier erhielten nur der Chicco London UP und der Maxi Cosi Lara 2 die Bestnote „Sehr gut“. Der ABC Design Treviso 4 schnitt in dieser Disziplin mit „Befriedigend“ am schlechtesten ab. Auch in der Kategorie „Standsicherheit“ konnten alle Buggys mit „Sehr gut“ oder „Gut“ überzeugen. Diese wurde mit beladenem Zustand auf einer Rampe mit einem Gefälle von rund 12 Prozent getestet. Bei der Verarbeitung des Gestells konnte keines der Modelle die Note „Sehr gut“ erreichen. Die besten Noten „Gut“ erhielten der Maxi Cosi Lara 2 und der Baby CAB Buggy Mailand. Der Chicco London UP wurde in dieser Kategorie mit „Ungenügend“ bewertet, was die Tester mit der fehlenden Polsterung bei den Sitzgurten begründeten. Alle Buggys konnten problemlos innerhalb von fünf Minuten nach der beiliegenden Anleitung aufgebaut werden, was die Handhabung positiv beeinflusste. Als Zubehör verfügen alle getesteten Modelle über einen Sonnenschutz und eine Fußstütze. Ein Regenschutz ist nur beim Chicco London UP im Lieferumfang

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Steigende Treibstoffpreise in Österreich im Juli 2025

Die Kraftstoffpreise in Österreich sind auch im Juli 2025 weiter gestiegen und lagen durchgehend über 1,50 Euro pro Liter. Diesel kostete im Monatsdurchschnitt 1,548 Euro pro Liter und war damit vier Cent teurer als im Juni. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,523 Euro. Damit bleibt Diesel an den österreichischen Tankstellen das teurere Produkt. Aus Sicht des Mobilitätsclubs ÖAMTC sind die Preissteigerungen nicht nachvollziehbar. Die Rohölpreise hätten sich im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Auch die beginnenden Sommerferien und der damit verbundene Reiseverkehr seien kein Grund für die Preiserhöhungen, da es keine Versorgungsengpässe gebe. Österreich liegt mit seinen Preissteigerungen im europäischen Mittelfeld. Während der Dieselpreis in fast allen Ländern gestiegen ist, wurde Superbenzin mancherorts sogar günstiger. Für Autofahrer, die in den Urlaub fahren, können sich Preisunterschiede in den Nachbarländern lohnen. In Kroatien sind die Preise trotz der Aussetzung staatlich festgelegter Höchstpreise günstiger als in Österreich. Dennoch können in Tourismusregionen Ausnahmen auftreten. Als Alternative bietet sich Slowenien an, wo die Preisregulierung beibehalten wurde und nun auch für Autobahntankstellen gilt. Dort kostet Diesel durchschnittlich 1,492 Euro und Super 1,438 Euro pro Liter. Reisende nach Italien müssen weiterhin mit deutlich höheren Preisen rechnen. Dort ist Diesel im Schnitt etwa 10 Cent und Super 20 Cent teurer als in Österreich. Eine Recherche des ADAC in Deutschland zeigte im Juli ebenfalls leicht steigende Kraftstoffpreise. Auch in der Schweiz hat die Teuerung beim Benzin die Marke von zwei Schweizer Franken pro Liter erreicht.

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Hotelbewertungen an Europas Flughäfen: Holidaycheck-Studie zeigt große Unterschiede

Das Bewertungsportal Holidaycheck hat in einer aktuellen Analyse die Qualität von über 135 Hotels im Umkreis der 30 verkehrsreichsten Flughäfen in Europa untersucht. Die Studie, die Gästebewertungen, Zimmergröße und Preise berücksichtigt, kommt zu dem Ergebnis, daß das einst schlechte Image von Flughafenhotels größtenteils der Vergangenheit angehört. Die durchschnittliche Bewertung liegt demnach bei 4,91 von 6 Sternen. Besonders gut schneiden laut Holidaycheck Hotels an norditalienischen und deutschen Flughäfen ab. An der Spitze der Rangliste steht Mailand-Malpensa mit 5,55 Sternen, gefolgt von München (5,5 Sterne) und Bergamo (5,47 Sterne). Auch andere deutsche Flughäfen wie Düsseldorf (5,3 Sterne) und Frankfurt (5,05 Sterne) bestätigen die positiven Ergebnisse. Hotels in beliebten Städtereisezielen wie Rom, Dublin und Barcelona erhielten dagegen deutlich schlechtere Bewertungen. Die Studie von Holidaycheck vergleicht zudem Preise und Zimmergrößen. Am günstigsten ist eine Übernachtung in Alicante (78 Euro), während Athen mit 433 Euro pro Nacht am teuersten ist. Athen punktet jedoch mit den geräumigsten Zimmern (28 Quadratmeter), gefolgt von Düsseldorf (27,5 Quadratmeter) und Kopenhagen (26,5 Quadratmeter). Demgegenüber bieten Palma de Mallorca (14,2 Quadratmeter) und Budapest (16 Quadratmeter) die kleinsten Zimmer. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden Reisende demnach in Spanien und Osteuropa. So bietet Alicante Zimmer für 78 Euro bei einer Bewertung von 4,78 Sternen. Deutsche Flughäfen positionieren sich im Premium-Segment, mit hohen Bewertungen und großen Zimmern, was sich jedoch in höheren Preisen niederschlägt. Reisebüroexperten empfehlen Hotels wie das Hilton Munich Airport oder das Hilton Frankfurt Flughafen wegen ihrer direkten Anbindung an die Terminals, sowie günstigere Optionen wie das Motel One am Hamburger Flughafen oder

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Swiss bringt neue Langstreckenkabine auf A350 an den Start

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines plant, im kommenden Herbst ihre neue Langstreckenkabine „Swiss Senses“ einzuführen. Das neue Interieur kommt erstmals in einem fabrikneuen Airbus A350-900 zum Einsatz. Der erste interkontinentale Flug mit der neuen Kabine soll im Laufe des Winters in die US-amerikanische Metropole Boston führen. Buchungen für Reisen ab dem 1. Januar 2026 sind bereits möglich. Zuvor wird der neue Langstreckenflieger auf europäischen Strecken eingesetzt, um das Personal zu schulen. Die Swiss Senses-Kabine wurde bereits im Frühjahr 2023 angekündigt. Sie umfaßt Neuerungen in allen Reiseklassen, ausgenommen der Premium Economy. Insbesondere wurden die neuen Sitze in der First und Business Class überarbeitet. Wie ihre Muttergesellschaft Lufthansa mit der „Allegris“-Kabine, wird auch Swiss künftig Suiten in der First Class anbieten. Diese bieten den Passagieren ein Höchstmaß an Privatsphäre und Komfort. Die neu bestellten Flugzeuge des Typs Airbus A350 werden direkt ab Werk mit dem neuen Interieur ausgeliefert. Ab Anfang 2026 soll das Kabinenprodukt schrittweise auch in die bestehende Langstreckenflotte der Fluggesellschaft integriert werden. Geplant ist die Umrüstung der Airbus A330– sowie der Boeing 777-Maschinen. Mit der Einführung der neuen Kabine verfolgt Swiss das Ziel, den Service und das Reiseerlebnis für die Kunden zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit auf den Langstrecken zu stärken. Die strategische Entscheidung zur Flottenmodernisierung und zur Einführung eines neuen Kabinenkonzepts ist eine Antwort auf den zunehmenden Wettbewerb, insbesondere auf lukrativen Langstrecken. Swiss reagiert damit auf die Angebote anderer Premium-Fluggesellschaften, die ebenfalls in neue Kabinenkonzepte investieren, um sich im Marktsegment der gehobenen Reiseklassen zu positionieren.

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