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Kritik an EU-Plänen zur Pauschalreiserichtlinie: Bürokratie und unklare Regeln befürchtet

Die von der Europäischen Kommission Ende 2023 angestoßene Überarbeitung der Pauschalreiserichtlinie stößt bei Vertretern der österreichischen Reise- und Hotelleriebranche auf wachsende Besorgnis. Statt der angestrebten Vereinfachung und Stärkung des Verbraucherschutzes befürchten die Branchenverbände neue Pflichten, unklare Definitionen und überzogene Strafen, welche insbesondere kleine und mittlere Betriebe (KMU) massiv belasten könnten. Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros, und Georg Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), äusserten sich enttäuscht über die jüngsten Entwicklungen im Europäischen Parlament. Während die Mitgliedstaaten im Rat noch eine ausgewogenere Regelung angestrebt hätten, folge der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) des Europäischen Parlaments diesem Kurs nicht. Kadanka kritisierte, daß der Kommissionsentwurf das genaue Gegenteil einer Vereinfachung darstelle und die Position des IMCO-Ausschusses diese Schwächen noch verstärke. Ein Hauptkritikpunkt ist die mangelnde Rechtssicherheit. Kadanka nannte als Beispiel die mehrfach relevanten Informationspflichten, bei denen nicht geklärt sei, was geschehe, wenn sich Reisewarnungen widersprechen. Auch der geplante Pauschalreisebegriff bleibe unsicher. So könnten zusätzliche Buchungen innerhalb von 24 Stunden als Pauschalreise gelten, wenn ein Unternehmer zuvor aktiv zu weiteren Leistungen eingeladen habe. Dies könnte im Extremfall sogar den Newsletter eines Hotels mit Hinweisen auf Wellnessangebote betreffen. Besonders unverständlich sei für die Branchenvertreter zudem die Einführung eines verpflichtenden Beschwerdemanagement-Verfahrens und die Androhung völlig überzogener Maximalstrafen von mindestens vier Prozent des Umsatzes bei Verstößen. Die Branchenvertreter sehen darin eine klassische Antistandortpolitik, welche einheimische Betriebe benachteilige, während Online-Anbieter aus Drittstaaten oft weniger strengen Regeln unterworfen seien. Sie befürchten, daß das Produkt der Pauschalreise, welches derzeit am besten abgesichert sei,

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Tierschutzstaatssekretärin Königsberger-Ludwig mahnt zur sorgfältigen Reiseplanung mit Haustieren

Zum Beginn der Sommerferien hat Tierschutz-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig auf die Notwendigkeit einer wohlüberlegten Reiseplanung für Haustierbesitzer hingewiesen. Sie betonte, daß der tiergerechte und sichere Transport von Vierbeinern oberste Priorität haben sollte, damit auch diese ihren Urlaub genießen können. Die Anreise zum Urlaubsziel kann für Tiere anstrengend sein und bedarf daher besonderer Vorbereitung. Für Autofahrten empfiehlt die Staatssekretärin, ausreichend Nahrung und Wasser einzupacken sowie regelmäßige Pausen einzuplanen, um dem Tier Versorgung und Auslauf zu ermöglichen. Wer die Bahn als Reisemittel wählt, kann kleine und ungefährliche Tiere in passenden Transportbehältern mitführen. Hunde, die nicht in einer Box reisen, müssen an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen. Es sei zudem stets abzuwägen, ob der geplante Urlaub für das Tier zumutbar ist. Ein wichtiger Aspekt der Reisevorbereitung ist die frühzeitige Information über die Bestimmungen des Ziellandes. Dies umfaßt die Klärung, welche Impfungen oder Parasitenbehandlungen für das Tier vorgeschrieben sind. Königsberger-Ludwig erinnerte zudem eindringlich an die Mitnahme des Heimtierausweises, welcher im Ausland zwingend erforderlich ist. Dieser dient als Nachweis über die Identität des Tieres und seine Impfungen. Die Botschaft der Tierschutzstaatssekretärin zielt darauf ab, Tierhaltern die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Tiere während der Reise bewußt zu machen. Eine gründliche Planung und Beachtung der Vorschriften tragen maßgeblich dazu bei, daß sowohl Mensch als auch Tier einen angenehmen und stressfreien Urlaub erleben können.

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Zürich erwartet über 100.000 Passagiere täglich in den Sommerferien

Der Flughafen Zürich rüstet sich für eine Hochsaison im Sommer 2025. Im aktuellen Sommerflugplan werden 206 Destinationen von insgesamt 63 Fluggesellschaften bedient. Besonders gefragt sind in diesem Jahr Reiseziele in Spanien, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Italien, Großbritannien, der Türkei, Griechenland und Portugal. Unter den beliebtesten Städten finden sich Istanbul, Berlin, Pristina, Porto, Dublin, Prag, Neapel, Alicante und Palermo. Die Flughafen Zürich AG rechnet an den Wochenenden bis Ende August mit täglich über 100.000 Passagieren. Um den Reisenden einen möglichst reibungslosen Start in die Ferien zu ermöglichen, werden diverse Empfehlungen ausgesprochen. Ein zentraler Punkt ist das korrekte Packen des Hand- und aufgegebenen Gepäcks. Die Sicherheitskontrollen sind streng, und Gegenstände wie Messer, Werkzeuge und Flüssigkeiten unterliegen besonderen Vorschriften. Es wird explizit darauf hingewiesen, daß E-Zigaretten, lose Batterien und Powerbanks ausschliesslich im Handgepäck transportiert werden dürfen, während Gefahrgüter wie Brennpasten oder Feuerwerk gänzlich verboten sind. Ferner wird den Passagieren angeraten, genügend Zeit für die Anreise zum Flughafen einzuplanen und sich zwei bis drei Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden. Eine frühzeitige Planung der Anreise, etwa durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder die Online-Reservierung von Parkplätzen, kann Wartezeiten reduzieren. Zur Beschleunigung des Check-ins empfiehlt der Flughafen die Nutzung des Online- oder Vorabend-Check-ins sowie der Self-Bag-Drop-Automaten, die für Passagiere zahlreicher Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa Group, zur Verfügung stehen. Für einen zügigen Ablauf an der Sicherheitskontrolle sollten Reisende die Bestimmungen für Handgepäck und Flüssigkeiten genau beachten; Flüssigkeiten sind in Behältern von maximal 100 ml erlaubt und müssen in einem transparenten 1-Liter-Plastikbeutel verstaut werden. Reisende mit biometrischen

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Wizz Air verstärkt Flugangebot ab Wien

. Der Flughafen Wien verzeichnete am ersten Ferienwochenende, vom 27. bis 29. Juni 2025, einen erfolgreichen und weitgehend störungsfreien Betriebsablauf. Rund 330.000 Reisende nutzten den Airport. Die beliebtesten Reiseziele umfaßten Palma de Mallorca, Antalya, Heraklion, Rhodos und Kos, wobei Länder wie Spanien, Italien, Griechenland und die Türkei an der Spitze der Präferenzen lagen. Dies unterstreicht die anhaltend große Reiselust der österreichischen Bevölkerung. Parallel zu diesem guten Auftakt kündigte Wizz Air, eine der größeren Fluggesellschaften in Europa, eine deutliche Erhöhung ihrer Flugfrequenzen vom Flughafen Wien an. Diese Maßnahme tritt Ende Juli in Kraft und betrifft zwölf beliebte Reiseziele. Zu den Destinationen mit erhöhten Frequenzen zählen Pristina im Kosovo, Eriwan in Armenien, Nizza in Frankreich, Chania in Griechenland sowie Podgorica in Montenegro und Ohrid in Nordmazedonien. Des Weiteren profitieren Reisende von zusätzlichen Verbindungen nach Burgas in Bulgarien, Bilbao und Málaga in Spanien, Larnaca auf Zypern, Tirana in Albanien und Kutaisi in Georgien. Die Fluggesellschaft begründet diese Erweiterung mit ihrem Bestreben, preisgünstige Reisemöglichkeiten anzubieten und der wachsenden Nachfrage nach sogenannten Low-Cost-Flügen gerecht zu werden. Tickets für diese aufgestockten Verbindungen sind bereits erhältlich. Die Erweiterung des Flugangebots von Wizz Air stärkt die Anbindung Wiens an verschiedene europäische und angrenzende Regionen und bietet Reisenden mehr Flexibilität bei der Planung ihrer Sommerurlaube. Die verstärkten Flugpläne tragen dazu bei, die Position des Flughafens Wien als wichtigen Hub im europäischen Flugverkehr weiter auszubauen. Routen mit Frequenzerhöhungen Route Erhöhung Tage Start ab Pristina 7 > 10 Täglich, 2x Montag, Freitag, Samstag 25. Juli 2025 Nizza 2 > 4 Montag,

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Innovationskonferenz am Flughafen Klagenfurt erfolgreich abgehalten

Am vergangenen Samstag, dem 28. Juni 2025, wurde der Flughafen Klagenfurt zum Schauplatz der renommierten Innovationskonferenz TEDxKlagenfurt. Diese erstmalige Veranstaltung auf dem Flughafengelände übertraf mit über 600 Teilnehmern, einem neuen Besucherrekord für TEDxKlagenfurt, die Erwartungen. Unter dem Motto „UP – Unique Perspectives“ versammelten sich Gäste, um den Darbietungen internationaler Redner und Künstler zu folgen. Der Flughafen Klagenfurt bot mit seiner spezifischen Atmosphäre eine besondere Kulisse für die insgesamt 14 internationalen Vortragenden und Darbietenden. Zu den Persönlichkeiten, die ihre Ideen präsentierten, zählten die Aktivistin Molly Burke, die Modedesignerin Mary Fellowes, die Musikerin Zara Asatrian und der Unternehmer Alexis Zen. Diese Auswahl unterstrich die Vielfalt der Themen und Perspektiven, die bei der Konferenz behandelt wurden. Begleitend zur Hauptveranstaltung präsentierten 25 Aussteller innovative Konzepte. Das Flughafengelände wurde während der Pausen in eine kreative Ruhezone umgestaltet, komplett mit Palmen, Pools und Musik, was trotz der hohen Temperaturen von über 36 Grad Celsius eine entspannte Atmosphäre schuf. Maximilian Wildt, der Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, äußerte sich erfreut über die erfolgreiche Ausrichtung der Konferenz und betonte die Eignung des Flughafens als Ort für neue Ideen und internationale Begegnungen. Die Zusammenarbeit mit TEDxKlagenfurt verdeutlicht die Bereitschaft des Flughafens, sich für vielfältige Formate zu öffnen und seine Rolle als wichtiger Knotenpunkt in der Region zu erweitern.

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ÖBB präsentieren neuen Railjet-Doppelstockzug in Wien

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben in Wien erstmals den neuen Railjet Doppelstockzug der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich wurde das Interieur des neuen Fernverkehrszuges als „Weltpremiere“ präsentiert. Bei der Vorstellung waren unter anderem ÖBB-Chef Andreas Matthä sowie Bundesminister Peter Hanke und Stadler Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler anwesend. Bundesminister Peter Hanke betonte die umfassenden Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur: Bis 2030 sollen rund 19,7 Milliarden Euro in den Ausbau des heimischen Bahnnetzes fließen, um die Kontinuität und Modernisierung der österreichischen Bahninfrastruktur zu sichern. Zudem investiren die ÖBB bis zum Jahre 2030 etwa 6,1 Milliarden Euro in ihre Flotte. Die neuen Doppelstock-Railjets sind ein zentraler Bestandteil dieser Investitionen und sollen im Fernverkehr mehr Kapazität sowie ein komfortableres Reiseerlebnis für die Fahrgäste bieten. ÖBB-Chef Andreas Matthä hob hervor, daß der neue doppelstöckige Fernverkehrszug einen weiteren Meilenstein im modernen Schienenverkehr darstelle. Der sechsteilige Railjet Doppelstockzug bietet über 480 Sitzplätze und verfügt über eine Niederflurbauweise, Catering-Zonen und ein modernes Innendesign. Zu den Annehmlichkeiten für Reisende zählen kostenloses WLAN, Steckdosen inklusive USB-Anschlüssen, Klimaautomatik und Gepäckracks mit NFC-Sicherung. Die optimirte Bauweise und die barrierefreien Ein- und Ausstiegsbereiche sollen einen raschen Fahrgastwechsel sowie den Zugang für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, schwerem Gepäck, Fahrrädern oder Kinderwagen erleichtern. Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern und verfügt über ein Reisendeninformationssystem mit Echtzeitinformationen und digitale Sitzplatz-Reservierungsanzeigen. Insgesamt wurden 14 neue Railjet Doppelstockzüge im Rahmen einer Vereinbarung mit Stadler bestellt. Die ersten Einheiten sollen planmäßig Ende 2026 auf der Weststrecke eingesetzt werden, wodurch die Kapazitäten für die Fahrgäste deutlich erhöht werden. Nach der Fertigstellung des Semmering-Basistunnels

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ÖBB-Bordrestaurants: Rabatt für Kartenzahlung sorgt für Kontroverse

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben in ihren Speisewagen eine neue Preispolitik eingeführt: Wer seine Mahlzeit mit Karte bezahlt, erhält seit dem 19. Juni 2025 einen geringeren Preis. So kostet beispielsweise ein Wiener Schnitzel im Bordrestaurant für Kartenzahler 13,80 Euro statt 14,50 Euro. Während die ÖBB diese Aktion als Erfolg bewerten, üben die Freiheitlichen scharfe Kritik und sprechen von einer Benachteiligung der Barzahler. Die ÖBB begründen die Einführung des Preisnachlasses unter dem Motto „Karte zücken, Preise drücken“ mit dem Ziel, einen Anreiz für häufigere Kartenzahlungen zu schaffen. Nach Angaben der Bundesbahnen sei das Bargeldmanagement im Zug aufwendiger und verursache höhere Kosten als die Abwicklung von Kartenzahlungen. In den ersten Tagen seit der Einführung sei die Zahl der Kartenzahlungen um etwa zehn Prozent gestiegen. Der Caterer DoN’s betreibt seit 2018 die Bordrestaurants in den ÖBB-Zügen und ist an dieser Neuerung beteiligt. Der niederösterreichische FPÖ-Landesvize Udo Landbauer, der in seinem Bundesland für Verkehrsfragen zuständig ist, kritisiert das Modell als „Diskriminierung von Barzahlern“. Er betont die Bedeutung von Bargeld als „gelebte Freiheit“ und warnt davor, daß Preisvorteile für Kartenzahlungen in staatlich mitfinanzierten Bereichen wie der ÖBB de facto einem indirekten Aufpreis für Bargeld gleichkämen. Landbauer fordert ein klares Bekenntnis zur Wahlfreiheit beim Bezahlen, insbesondere in staatsnahen Bereichen. Die Kritik Landbauers findet teilweise Rückhalt in der österreichischen Bevölkerung. Laut der Zahlungsmittelumfrage 2022/2023 der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) ist Bargeld weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel in Österreich. Eine Umfrage des Linzer Market-Instituts zeigt zudem, daß 81 Prozent der über 60-Jährigen in der Gastronomie bevorzugt bar bezahlen. Landbauer argumentirt,

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Deutsche Bahn dementiert Bericht über Sitzplatzabbau im Fernverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) hat Berichte des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zurückgewiesen, wonach im Fernverkehr des Unternehmens 21.000 Sitzplätze gestrichen werden sollen. Nach Angaben des DB-Konzerns werde die Anzahl der für Reisende verfügbaren Sitzplätze bis zum Jahre 2036 vielmehr ansteigen. Die Behauptung, die Bahn wolle sich aus einem deutschlandweiten Verkehrsangebot zurückziehen, sei ebenfalls unzutreffend. Die DB bekräftigt, „ganz klar zu einem Verkehrsangebot in der Fläche“ zu stehen. Der Spiegel hatte sich in seinem Bericht auf eine „als streng vertraulich gekennzeichnete Konzernunterlage“ berufen. Demnach sei geplant, die Zahl der Sitzplätze im Fernverkehr bis 2036 von 265.000 auf 244.000 zu reduzieren. Dies würde bedeuten, daß bei älteren Intercity-Zügen 23.000 von 55.000 Sitzplätzen wegfielen, während die ICE-Flotte im selben Zeitraum lediglich 2.000 Sitzplätze hinzugewänne. Diese Darstellung des Nachrichtenmagazins steht im Widerspruch zu den Ausführungen der Deutschen Bahn. Die Bahn erklärt hierzu, daß die Flottenstrategie des DB Fernverkehrs das Ziel habe, die Zugflotte zu verjüngen und zu modernisiren, um den Betrieb zu stabilisiren. Dies umfasse neben dem Kauf von Neufahrzeugen und der Modernisirung von Bestandsfahrzeugen auch die konsequente Ausmusterung älterer und störanfälliger Fahrzeuge. Durch diese Maßnahmen sollen insbesondere bei den ICE-Zügen die täglich verfügbaren Sitzplätze in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Die Diskrepanz zwischen den Meldungen des Spiegel und den Aussagen der Deutschen Bahn verdeutlicht die unterschiedliche Interpretation von internen Planungsdokumenten oder die Dynamik laufender Flottenstrategien. Es ist üblich, daß Bahnunternehmen ältere Modelle durch modernere, oftmals kapazitätsstärkere Einheiten ersetzen, um Effizienz und Reisekomfort zu steigern. Die langfristige Entwicklung des Sitzplatzangebots hängt maßgeblich von Investitionen in

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Jetblue Airways: Großaktionär erwägt Ausstieg bei Mißerfolg von Sparmaßnahmen

Vladimir Galkin, der zweitgrößte Aktionär der US-Fluggesellschaft Jetblue Airways, erwägt den Verkauf seines Anteils von nahezu zehn Prozent am Unternehmen, sollte der derzeitige Sparplan des Unternehmens nicht die gewünschte Trendwende herbeiführen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Galkin, wohnhaft in Miami, hatte zwischen Februar und August 2024 über 200 Millionen US-Dollar in Jetblue investirt. Laut einer Einreichung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde aus dem September 2024 besaß Galkin zu diesem Zeitpunkt über 34,6 Millionen Aktien, was einem Anteil von 9,98 Prozent an der Fluggesellschaft entsprach. Der Aktienkurs von Jetblue verzeichnete im laufenden Jahr jedoch einen Rückgang von 43 Prozent, was Galkin in eine Verlustposition brachte. Er äußerte sich dazu mit den Worten, er müsse die Anteile vorerst behalten, vielleicht für ein weiteres Jahr, zeigte sich aber optimistisch, daß Jetblue „eher früher als später“ wieder Gewinne erzielen werde. Jetblue hatte im Jahre 2024 seinen Geschäftsplan „JetForward“ vorgestellt, der eine Strategie zur Steigerung der Gewinne und zur Erzielung von bis zu 900 Millionen US-Dollar Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bis 2027 vorsieht. Das derzeitige Umfeld mit einer verhaltenen Reisenachfrage, Handelskonflikten und wirtschaftlicher Unsicherheit beeinflußt die Fluggesellschaft jedoch. Unternehmenschef Joana Geraghty bestätigte, daß kurzfristig weitere kostensenkende Maßnahmen zu erwarten seien. Parallel dazu ist Jetblue eine neue Partnerschaftsvereinbarung mit United Airlines eingegangen. Diese Allianz hat in der US-Luftfahrtbranche einige Fragen aufgeworfen, wobei insbesondere Spirit Airlines das Verkehrsministerium aufgefordert hat, die Kooperation genauer zu prüfen. Eine Stellungnahme von Jetblue zu dem Sachverhalt war auf Anfrage von ch-aviation nicht unmittelbar erhältlich.

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Baden-Württemberg plant neue Abschiebehaftplätze am Flughafen Stuttgart

Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt, in direkter Nähe zum Landesflughafen Stuttgart einen neuen Standort für Abschiebehaftplätze einzurichten. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf neue Vorgaben des Europäischen Asylsystems (GEAS) und soll den gestiegenen Bedarf an solchen Kapazitäten decken. Dies bestätigte das Landesjustizministerium. Die geplante neue Einheit am Flughafen soll zunächst mindestens 15 zusätzliche Unterbringungsplätze bereitstellen, welche Baden-Württemberg aufgrund der GEAS-Neuregelung spätestens ab Juli 2026 zur Verfügung stellen muß. Die Größenordnung der neuen Einrichtung wird sich voraussichtlich an der Abschiebehaftanstalt in Pforzheim orientiren, die aktuell von 51 auf 80 Plätze erweitert wird und bis Herbst dieses Jahres 68 Haftplätze bieten soll. Eine Fertigstellung der Pforzheimer Erweiterung ist für Frühjahr 2027 anvisirt. Justizministerin Marion Gentges (CDU) erklärte, daß der Bedarf an Abschiebungshaftplätzen perspektivisch auch die nach dem Ausbau in Pforzheim vorhandenen 80 Plätze übersteige. Dies sei vor dem Hintergrund gestiegener Abschiebungszahlen und der angekündigten Rückkehroffensive des Bundes der Fall. Die Umsetzung des GEAS-Reformpakets mache einen weiteren Ausbau der Abschiebungshaftkapazitäten nötig. Migrationsstaatssekretär Siegfried Lorek (CDU) ergänzte, daß man an einer neuen Einrichtung in der Nähe des Flughafens Stuttgart arbeite, um die GEAS-Reform für das Flughafenverfahren umzusetzen. Die GEAS-Reform sieht unter anderem beschleunigte Asylverfahren direkt an den Transitbereichen der Flughäfen vor, da diese in solchen Fällen als Außengrenzen der Europäischen Union gelten. Die Mitgliedstaaten haben bis Juni 2026 Zeit für die Umsetzung dieser Vorgaben. In Baden-Württemberg waren zum Stichtag 30. April rund 23.700 Personen vollziehbar ausreisepflichtig, deren Abschiebung jedoch vorerst ausgesetzt ist, beispielsweise aufgrund von Abschiebeverboten in bestimmte Länder wie Syrien. Bis zum 31. Mai

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