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Schweiz bewirbt Reisen mit öffentlichem Verkehr und erweitert Grand Train Tour

Die Schweiz wirbt mit ihrer landschaftlichen Schönheit, der hohen Zuverlässigkeit, dem dichten Streckennetz und einem unkomplizierten Ticketsystem für die Erkundung des Landes mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem präsentiert das Land vier neue Routenvorschläge für die beliebte Grand Train Tour of Switzerland, die sowohl Erstbesucher als auch erfahrene Reisende ansprechen sollen. Die beworbenen Vorteile des öffentlichen Verkehrs umfassen die Panoramablicke, die Pünktlichkeit, die umfassende Erreichbarkeit aller Orte und die Bequemlichkeit eines einzigen Tickets für das gesamte Netz. Diese Aspekte sollen die Attraktivität von Zugreisen in der Schweiz unterstreichen. Die neuen Reisevorschläge für die Grand Train Tour of Switzerland tragen die Namen «Reben und Täler», «Alpen Rivieren», «Ost West» und «Seen und Gipfel». Jede dieser Touren legt einen besonderen Fokus auf bestimmte Regionen oder Themen und bietet eine empfohlene Reisedauer. Sie beinhalten Fahrten mit bekannten Panoramazügen, erschliessen aber auch weniger bekannte Strecken wie die Vigezzina-Centovalli-Bahn, die Locarno in der Schweiz mit Domodossola in Italien verbindet. Die neuen Routen sollen den Reisenden spannende Städte, beeindruckende Ausblicke und authentische Erlebnisse bieten.

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Rechnungshof deckt Unregelmässigkeiten bei Kärntner Flughafen unter Lilihill auf

Der Kärntner Landesrechnungshof hat in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht erhebliche Auffälligkeiten und fragwürdige Vorgänge in der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft (KFBG) während der Zeit von 2018 bis 2023 festgestellt. In diesem Zeitraum befand sich die Mehrheit der Gesellschaft im Besitz der Lilihill Aviation City Beteiligung GmbH. Die Ergebnisse des Rechnungshofes bestätigen in wesentlichen Punkten die internen Untersuchungen der KFBG. Seit der Rückführung des Flughafens in öffentliches Eigentum im Juli 2023 hat eine umfassende Restrukturierung und Neuausrichtung begonnen. Ein Zeichen des wiedergewonnenen Vertrauens ist die Rückkehr internationaler Fluggesellschaften wie Eurowings nach Klagenfurt. Dies spiegelt sich in steigenden Strecken- und Passagierzahlen wider, so verzeichnete der Flughafen im ersten Quartal 2025 ein Passagierwachstum von 25 Prozent. Der Rechnungshof lobte ausdrücklich die raschen und entschlossenen Massnahmen, die nach dem Rückkauf im zweiten Halbjahr 2023 eingeleitet wurden und bereits zu einer Reduzierung drohender Verluste führten. Die KFBG plant nun, unrechtmäßige und überhöhte Leistungen, die dem früheren Mehrheitseigentümer Franz Peter Orasch und seinen Unternehmen verrechnet wurden, geltend zu machen. Dies beinhaltet auch den Einsatz von Flughafenmitarbeitern für private Zwecke, wie beispielsweise bei der Weinlese. Die Gesellschaft behält sich rechtliche Schritte vor, falls die Zahlungen ausbleiben sollten. Zukünftig sollen die Empfehlungen des Rechnungshofes umgesetzt werden, um durch strukturelle Anpassungen Transparenz zu gewährleisten und benachteiligende Vorgänge zu verhindern.

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Flughafen Hamburg verzeichnet hohe Reisefreude und erweitert Angebot

Der Hamburger Flughafen meldet einen erfolgreichen Start in die diesjährige Urlaubssaison, wobei die Reisefreudigkeit der Norddeutschen das breite Flugangebot intensiv nutzt. Eine Analyse des Vorjahres 2024 ergab, daß Urlauber von Hamburg aus insgesamt 580 verschiedene Destinationen anflogen. Mallorca, Antalya und München waren dabei die Top-3-Ziele, wie eine aktuelle Fluggastbefragung ergab. Mit dem Sommerflugplan 2025 wird das Angebot weiter ausgebaut, indem neue Fluggesellschaften hinzukommen und zusätzliche Direktverbindungen sowie verbesserte Anbindungen an internationale Drehkreuze geschaffen werden. Im Länderranking für 2024 führte Spanien mit deutlichem Abstand die Liste der beliebtesten Urlaubsländer an, gefolgt von der Türkei und Großbritannien. Auch Deutschland, Italien und Griechenland zählten zu den Top-6-Ländern. Neben den klassischen Urlaubszielen waren auch Fernreiseziele wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Thailand und Kanada ab Hamburg direkt oder mit nur einem Umstieg erreichbar. Bei den einzelnen Destinationen behauptete Mallorca seine Position als Spitzenreiter, gefolgt von Antalya und München. In den Top 25 fanden sich sowohl Sonnenziele wie Hurghada und Kreta als auch Städte wie London, Wien und Zürich. Der Sommerflugplan 2025 bringt für Passagiere ab Hamburg Airport eine noch größere Auswahl an Reisezielen. Neu sind beispielsweise Flüge mit Croatia Airlines nach Zagreb sowie zusätzliche Verbindungen nach Mailand, Rom, Sibiu und Kutaissi. Mallorca und Antalya bleiben mit einer hohen Anzahl wöchentlicher Flüge weiterhin sehr gefragt. Auch Griechenland und Albanien werden verstärkt angeflogen. Dank der guten Anbindung an internationale Drehkreuze können Reisende von Hamburg aus über 1.000 Ziele weltweit mit nur einem Umstieg erreichen.

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LOT Polish Airlines nimmt neue Flugverbindung nach Malta auf

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat am 16. April 2025 ihre neue, ganzjährige Flugverbindung von ihrem Drehkreuz Warschau nach Malta aufgenommen. Die Strecke wird viermal wöchentlich bedient und bietet Reisenden flexible Flugzeiten. Diese neue Verbindung soll sowohl Direktreisenden als auch Passagieren aus anderen Regionen mit Umstieg in Warschau die Möglichkeit geben, die maltesische Inselgruppe bequem zu erreichen. Laut Michal Fijol, dem CEO von LOT Polish Airlines, mache das historische Erbe, das klare Wasser und das milde Klima Malta zu einem attraktiven Reiseziel während des gesamten Jahres. Die neuen Flüge sollen es Gästen aus aller Welt ermöglichen, den besonderen Reiz der Insel zu entdecken. Dabei profitieren insbesondere Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von den guten Umsteigeverbindungen über Warschau, wodurch sich die Gesamtreisezeit beispielsweise von Hamburg auf etwa fünfeinhalb Stunden und von Berlin auf knapp fünfdreiviertel Stunden beläuft. Malta bietet eine Vielzahl an Attraktionen, darunter die Hauptstadt Valletta mit ihren historischen Bauten, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die St. John’s Co-Kathedrale, der Großmeisterpalast und die Upper Barrakka Gardens. Auch die Insel Gozo mit ihrer beeindruckenden Küstenlandschaft und der rote Sandstrand Ramla Bay sowie das traditionelle Fischerdorf Marsaxlokk sind beliebte Ausflugsziele. Die neue Flugverbindung von LOT Polish Airlines wird von Alan Borg, dem CEO des Malta International Airport, als eine Stärkung der Konnektivität Maltas begrüsst und eröffnet, so Carlo Micaleff, CEO der Malta Tourism Authority, zusätzliche Optionen für den Tourismus, einschliesslich des Geschäftsreiseverkehrs.

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Swiss zieht positive Osterbilanz mit deutlicher Pünktlichkeitssteigerung

Die Fluggesellschaft Swiss blickt auf ein erfolgreiches Osterreiseverkehrswochenende zurück. Zwischen Karfreitag und Ostermontag beförderte das Unternehmen über 220.000 Passagiere sicher an ihre Destinationen. Dabei konnte eine Pünktlichkeit von rund 79 Prozent erreicht werden. Dies stellt eine deutliche Verbesserung von mehr als sechs Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr dar, während die Passagierzahl gleichzeitig um fast neun Prozent anstieg. Im Detail absolvierte Swiss während der viertägigen Osterperiode rund 1.700 Flüge, was einer Erhöhung um einhundert Flüge im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die hohe Flugplanstabilität von 97 Prozent trug dazu bei, kurzfristige Änderungen im Flugplan auf ein Minimum zu reduzieren. Laut Oliver Buchhofer, dem Chief Operating Officer von Swiss, zeige die signifikante Verbesserung der Pünktlichkeit bei gleichzeitiger Zunahme der Passagierzahl, dass sich die getroffenen Vorbereitungen ausgezahlt hätten. Er hob zudem den Einsatz der Mitarbeitenden während der intensiven Ostertage hervor. Besonders gefragt bei den Reisenden waren europäische Städtereisen wie London, München und Berlin. Auf den Langstreckenverbindungen erfreuten sich Destinationen in den Vereinigten Staaten, namentlich New York, Miami und Chicago, großer Beliebtheit. Swiss sieht sich mit der erreichten Pünktlichkeit weiterhin auf Kurs, das selbstgesteckte Jahresziel von 70 Prozent zu erreichen und bereitet sich bereits intensiv auf den bevorstehenden Sommerflugplan vor, um den Fluggästen weiterhin ein verlässliches Reiseerlebnis zu bieten.

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Malaysia Airlines präsentiert neue Lie-Flat-Sitze für Kurz- und Mittelstreckenflotte

Malaysia Airlines hat als erste Fluggesellschaft ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte neue Lie-Flat-Business-Class-Sitze für die Boeing 737 Max 10 vorgestellt. Dieser Schritt soll das regionale Reiseerlebnis aufwerten und ein durchgehend hochwertiges Premium-Erlebnis auf Anschlussflügen ermöglichen, beispielsweise von Trivandrum über Kuala Lumpur nach Melbourne. Die Fluggesellschaft plant, bis zum Jahr 2030 insgesamt 55 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 und 737 Max 10 zu betreiben. Dies ist ein zentraler Bestandteil der laufenden Flottenmodernisierung und des Ziels, zu den Top-10-Airlines weltweit und den Top-5 in Asien aufzusteigen. Die Einführung der Lie-Flat-Sitze in der Business Class der Boeing 737 Max 10 stellt eine bedeutende Verbesserung des Reisekomforts auf Kurz- und Mittelstrecken dar. Bisher setzte die Fluggesellschaft auf diesen Strecken herkömmliche Business-Class-Sessel ein. Die neuen Sitze ermöglichen es den Passagieren, sich auf Langstreckenflügen auszuruhen und bieten somit ein konsistenteres Premium-Erlebnis, insbesondere für Reisende, die Anschlussflüge nutzen. Chef von Malaysia Airlines, Izham Ismail, betonte, dass diese Neuerung in Kombination mit der Wiederaufnahme der Brisbane-Flüge und der erweiterten regionalen Anbindung den strategischen Fokus der Fluggesellschaft auf Wachstum und exzellente malaysische Gastfreundschaft unterstreiche. Die Flottenmodernisierung mit der Boeing 737 Max-Familie ist ein wichtiger Baustein in der Zukunftsstrategie von Malaysia Airlines. Die neuen, treibstoffeffizienteren Flugzeuge sollen nicht nur den Komfort für die Passagiere erhöhen, sondern auch zur Reduzierung der Betriebskosten beitragen. Malaysia Airlines betreibt bereits eine signifikante Anzahl von Boeing 737-Flugzeugen und plant, diese Flotte in den kommenden Jahren weiter zu modernisieren und zu erweitern. Die Auslieferung der Boeing 737 Max 10 wird voraussichtlich ab 2029 beginnen.

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Flixtrain plant massive Flottenvergrößerung mit Zügen von Talgo

Der Münchner Mobilitätskonzern Flix, bekannt für Flixbus und Flixtrain, plant eine signifikante Erweiterung seiner Bahntochter. Das Unternehmen verhandelt mit dem spanischen Bahntechnikhersteller Talgo über den Kauf von bis zu 63 neuen Zuggarnituren im Gesamtwert von rund einer Milliarde Euro. Diese hochmodernen Züge des Modells Talgo 230, die weitgehend dem ICE L der Deutschen Bahn entsprechen, sollen das Streckennetz von Flixtrain erweitern und den Reisekomfort für die Passagiere deutlich erhöhen. Die geplanten Talgo-Züge für Flixtrain, die sich optisch von den ICE L der DB unterscheiden werden, basieren auf der bewährten Talgo-230-Plattform. Dieses Modell wird bereits an die Deutsche Bahn und die dänische Staatsbahn DSB geliefert. Mit dieser Investition strebt Flixtrain eine noch stärkere Position im deutschen Eisenbahnmarkt an, wo das Unternehmen bereits der bedeutendste Wettbewerber der Deutschen Bahn ist. Der CEO von Talgo, Gonzalo Urquijo, bestätigte die Gespräche mit dem Flix-Konzern im Rahmen einer Analystenkonferenz. Die Lieferung der Züge soll in zwei Tranchen erfolgen. Die Züge für Flixtrain werden aus einer Lokomotive, einer variablen Anzahl an Mittelwagen und einem Steuerwagen bestehen, was dem Antriebskonzept des Railjet ähnelt. Ein besonderes Merkmal der Talgo-Züge ist die Niederflurigkeit über den gesamten Zugverband hinweg, die einen stufenlosen Einstieg auf Bahnsteighöhe ermöglicht und somit die Barrierefreiheit deutlich verbessert. Die Fertigung der Züge erfolgt im spanischen Rivabellosa. Während Talgo aktuell bereits zahlreiche Züge dieses Typs für die DB und die DSB produziert, gab es in der Vergangenheit Verzögerungen bei der Auslieferung. Als Traktionsmittel für die neuen Flixtrain-Züge werden voraussichtlich Vectron-Dual-Mode-Lokomotiven von Siemens Mobility in Betracht gezogen, die

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Swissport verbucht deutlichen Umsatzanstieg und Rekord bei Passagier- und Frachtabfertigung

Der weltweit tätige Flughafenlogistikdienstleister Swissport International AG hat im Jahr 2024 ein starkes Wachstum verzeichnet. Das Unternehmen gab bekannt, einen Umsatz von rund 3,7 Milliarden Euro erzielt zu haben, was einer Steigerung von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieses Ergebnis wurde durch ein deutliches Wachstum in allen Geschäftsbereichen getragen. Neben dem signifikanten Umsatzplus konnte Swissport auch bei den Abfertigungszahlen neue Höchstwerte erreichen. Die Anzahl der weltweit abgefertigten Passagiere stieg um 6,5 Prozent auf 247 Millionen. Dies ist die höchste Passagierzahl, die Swissport seit dem Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, abfertigen konnte. Auch im Bereich der Frachtabfertigung verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von 6,4 Prozent auf über fünf Millionen Tonnen, was ebenfalls einen neuen Rekordwert darstellt. Diese positiven Zahlen unterstreichen die Erholung und das Wachstum der globalen Luftfahrtindustrie im Jahr 2024. Swissport profitierte dabei von der gestiegenen Reisetätigkeit und dem anhaltend hohen Frachtaufkommen. Das Unternehmen betreibt ein umfassendes Netzwerk an 117 Luftfrachtzentren weltweit und ist an zahlreichen Flughäfen auf allen sechs Kontinenten tätig. Neben der Passagier- und Frachtabfertigung betreibt Swissport auch die Aspire Executive Lounges, die im Jahr 2024 mit über 5,9 Millionen Gästen ebenfalls einen neuen Rekord verzeichneten.

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Easyjet-Chef Jarvis kritisiert europäische Flugsicherung und sieht schwieriges Jahr

Der Chef der Billigfluggesellschaft Easyjet, Kenton Jarvis, hat sich im Hinblick auf die bisherige Performance des europäischen Luftverkehrssystems, insbesondere der Flugsicherungen, sehr unzufrieden geäußert. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bezeichnete Jarvis das bisherige Jahr als „sehr enttäuschend“ und führte die Vielzahl an Verspätungsminuten primär auf die Ineffizienz der Flugsicherungen in Europa zurück. Auch rund um die Osterfeiertage erwartet Jarvis erneut eine angespannte Lage, die sich negativ auf die Kunden von Easyjet auswirken könnte. Um die durch die Flugsicherung verursachten Verzögerungen zumindest teilweise zu kompensieren, plant Easyjet interne Optimierungen, beispielsweise bei den Abfertigungszeiten. Zudem hält die Fluggesellschaft Ersatzflugzeuge in ihrer Flotte bereit und baut Puffer in den Flugplan ein. Jarvis betonte jedoch, dass diese Investitionen zeigen, dass sich Easyjet auf ein schwieriges operationelles Umfeld einstellt. Trotz „irrer Preiserhöhungen“ bleibe Deutschland für Easyjet ein bedeutender Markt. Bezüglich der Standorte in Deutschland bekräftigte Jarvis das Festhalten am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) als größter deutscher Basis, plant aber derzeit keine signifikante Ausweitung der Aktivitäten dort. Die einst von Air Berlin übernommene Basis wurde von über 30 stationierten Flugzeugen auf elf reduziert, da man in Berlin schlichtweg „viel zu groß“ gewesen sei. Hingegen deutete Jarvis im Interview eine mögliche Aufstockung des Angebots am Flughafen Düsseldorf an, wo Easyjet im Sommer mit zunächst drei Zielen wieder präsent ist. Die zukünftige Entwicklung am ehemaligen zweitgrößten Air-Berlin-Standort sei jedoch noch offen, eine neue Basis schloss Jarvis für die nähere Zukunft aus. Die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise infolge von Zollkonflikten sieht Jarvis für sein Unternehmen gelassen, da

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Reiseflaute in die USA zwingt kanadische Fluglinien zur Kurskorrektur

Ein deutlicher Rückgang der Reisen von Kanada in die Vereinigten Staaten veranlasst kanadische Fluggesellschaften zu einer Anpassung ihrer Flugpläne für den Sommer. Fluglinien wie WestJet, Air Canada und Porter Airlines reagieren auf die sinkende Nachfrage nach US-amerikanischen Urlaubszielen, indem sie ihre Kapazitäten auf Inlands- und Europa-Strecken verlagern. Als Gründe für diese Entwicklung werden politische Spannungen und ein ungünstiger Wechselkurs zwischen dem kanadischen und dem US-Dollar genannt. Sowohl WestJet als auch Air Canada haben ihre Flugfrequenzen in die USA reduziert und setzen vermehrt kleinere Flugzeuge auf diesen Strecken ein. Gleichzeitig bauen die beiden größten kanadischen Fluggesellschaften ihr Angebot nach Europa und zu südlichen Urlaubszielen aus. Auch Porter Airlines hat Kapazitäten von US-Routen auf innerkanadische Strecken verlagert. Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium zeigen einen Rückgang der Sommerbuchungen zwischen Kanada und wichtigen US-Städten um fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Inlandsbuchungen für Juli um 11 Prozent gestiegen sind. Experten erwarten, dass dieser Trend zu einem verstärkten Preiswettbewerb im Inland führen könnte. Die Fluggesellschaften nutzen die Gelegenheit, ihr Europa-Geschäft zu erweitern. Air Canada hat neue Verbindungen nach Edinburgh, Paris, Rom und Athen aufgenommen, während WestJet neue Strecken von Halifax nach Barcelona und Amsterdam anbietet. Auch die Lufthansa-Tochter Discover Airlines reagiert auf die veränderte Nachfrage und setzt mit einer neuen Verbindung zwischen München und Calgary auf vermehrte Reisen zwischen Europa und Kanada. Allerdings sind die Möglichkeiten der Fluggesellschaften, Kapazitäten von den USA auf transatlantische Routen zu verlagern, begrenzt. Auf nordamerikanischen Strecken werden üblicherweise schmalrumpfige Flugzeuge eingesetzt, deren Reichweite für Nonstop-Flüge von westlich von

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