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Air Sénégal gibt vier geleaste Flugzeuge zurück – Betrieb mit Ersatzmaschinen

Die Fluggesellschaft des westafrikanischen Staates Senegal, Air Sénégal, hat vier geleaste Flugzeuge an den Leasinggeber Carlyle Aviation zurückgeben müssen. Grund hierfür waren ausstehende Mietzahlungen, wodurch die Airline mit ihren Verpflichtungen in Verzug geraten war. Dieser Schritt hat zu einer Umstellung im Flugbetrieb der Gesellschaft geführt. Zuvor hatte Carlyle Aviation gerichtlich erwirkt, daß Einnahmen der Fluggesellschaft, die über das IATA-Abrechnungssystem (BSP) abgewickelt werden, eingefroren wurden. Air Sénégal kritisiert dieses Vorgehen als mißbräuchlich, während die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) darauf verweist, lediglich einem Gerichtsbeschluß Folge geleistet zu haben. Bei den zurückgegebenen Flugzeugen handelt es sich um vier Maschinen des Typs Airbus A321, die somit aus der Flotte von Air Sénégal ausscheiden. Trotz verschiedener Rettungspläne war es Air Sénégal nicht gelungen, die ausstehenden Zahlungen an den Leasinggeber zu leisten. Um den Flugbetrieb aufrechterhalten zu können und die entstandene Kapazitätslücke zu schließen, wurden kurzfristig zwei Airbus A320 von der litauischen Fluggesellschaft Getjet angemietet. Diese Ersatzmaschinen mit den Registrierungen LY-TAP und YL-EMU sind seit dem 2. Juni 2025 im Einsatz und bedienen hauptsächlich Ziele innerhalb des afrikanischen Streckennetzes von Air Sénégal. Der Vorfall unterstreicht die finanziellen Herausforderungen, mit denen Fluggesellschaften, insbesondere in aufstrebenden Märkten, konfrontirt sein können. Die Abhängigkeit von Leasingverträgen birgt Risiken, wenn es zu Liquiditätsproblemen kommt. Für die Passagiere von Air Sénégal bedeutet dies zunächst eine Fortsetzung des Flugbetriebs, wenngleich mit kurzfristig angemieteten Maschinen.

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China Airlines verschiebt Flotten-Ausmusterungen wegen Lieferverzögerungen

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines muß die Ausmusterung älterer Flugzeuge vom Typ Boeing 737-800 und Airbus A330-300 aufschieben. Grund hierfür sind Verzögerungen bei den Auslieferungen neuer Maschinen. Unternehmenschef George Kao teilte mit, daß Airbus mit der Übergabe der A321-200NX im Rückstand sei und Boeing möglicherweise Entschädigungszahlungen wegen Verzögerungen bei der Boeing 787-9 leisten müsse. China Airlines erwartet derzeit die Auslieferung von neunzehn Airbus A321-200NX-Flugzeugen, darunter eine kürzlich bekanntgegebene Charge von acht neuen Leasingmaschinen. Des Weiteren sind achtzehn Boeing 787-9 bestellt. Diese neuen Flugzeuge sollen schrittweise die älteren Boeing 737-800 und die bestehenden Airbus A330-300 in der Flotte ersetzen. Die Fluggesellschaft betreibt bereits 17 Exemplare des A321NX. Die Lieferverzögerungen haben direkte Auswirkungen auf die operative Planung der Airline. „Wir sind derzeit stark betroffen“, erklärte Kao. Einige Flugzeuge, die ursprünglich zur Ausmusterung oder Rückgabe am Ende ihrer Leasingverträge vorgesehen waren, werden nun in der Flotte verbleiben und deren Leasingverträge verlängert. Boeing habe signalisirt, daß die ersten Boeing 787-9 Maschinen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden könnten. Der Boeing 787-Auftrag umfaßt zudem sechs Boeing 787-10. China Airlines verfügt derzeit über keine Flugzeuge des Typs Boeing 787. Kao merkte an, daß Entschädigungen für verspätete Lieferungen vertraglich festgelegt seien, jedoch bestimmte Gründe für Lieferverzögerungen den Flugzeughersteller von der Haftung befreien könnten. Die Problematik der Lieferverzögerungen von neuen Flugzeugen ist ein branchenweites Phänomen, das zahlreiche Fluggesellschaften weltweit betrifft. Produktionsschwierigkeiten und Engpässe in den Lieferketten der großen Flugzeughersteller führen dazu, daß Airlines ihre Flottenpläne anpassen und ältere Maschinen länger als vorgesehen im Dienst halten müssen. Dies beeinflußt

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Beschlagnahmtes Flugzeug der Far Eastern Air Transport erneut zur Versteigerung

Die insolvente taiwanesische Fluggesellschaft Far Eastern Air Transport (FAT), die ihren Betrieb im Dezember 2019 unerwartet einstellte, schuldet dem Staat weiterhin erhebliche Summen. Die ausstehenden Forderungen belaufen sich auf rund 96 Millionen Taiwan-Dollar, umgerechnet etwa 2,9 Millionen Euro, und betreffen Steuern, Sozialversicherungsbeiträge sowie Flughafenentgelte. Um einen Teil dieser Schulden zu decken, wird ein beschlagnahmtes Flugzeug der ehemaligen Airline erneut versteigert. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine McDonnell Douglas MD-82 mit der Registrierung B-28017. Dieses Luftfahrzeug wurde bereits im Jahre 2021 nach mehreren erfolglosen Versteigerungsversuchen von der Firma Weishuo Precision Industrial für 4,5 Millionen Taiwan-Dollar ersteigert. Da diese Firma jedoch zwischenzeitlich selbst über 9 Millionen Taiwan-Dollar an Gebühren für das Parken am Flughafen Taipeh-Songshan angehäuft hat, wurde das Flugzeug erneut beschlagnahmt. Solche Fälle von wiederholter Beschlagnahmung und Versteigerung sind in der Luftfahrtbranche ungewöhnlich und zeugen von der Komplexität der Abwicklung von Insolvenzen. Die erneute Versteigerung der McDonnell Douglas MD-82 ist für den 1. Juli angesetzt, wie das Portal CNA berichtet. Der Startpreis liegt bei 4,5 Millionen Taiwan-Dollar. Parallel dazu werden weitere Vermögenswerte der ehemaligen Fluggesellschaft angeboten, darunter 14 Grundstücke, zwei Gebäude und diverse bewegliche Vermögenswerte. Diese Maßnahmen sollen dazu dienen, die ausstehenden Forderungen der Gläubiger, insbesondere des Staates und des Flughafens, zu bedienen. Die Geschichte von Far Eastern Air Transport ist ein Beispiel für die Herausforderungen und Risiken im Luftfahrtgeschäft, insbesondere für kleinere Fluggesellschaften, die finanziellen Turbulenzen ausgesetzt sind. Das Schicksal der beschlagnahmten Flugzeuge und anderer Vermögenswerte verdeutlicht die langwierigen Prozesse, die mit der Liquidation eines insolventen Unternehmens verbunden

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Blue Islands nimmt Direktflüge zwischen Jersey und Paris auf

Die Fluggesellschaft Blue Islands hat eine neue, zweimal wöchentliche Direktverbindung zwischen Jersey und Paris Charles de Gaulle aufgenommen. Die Flüge starteten vor vier Wochen und werden bis zum 30. Oktober 2025 jeweils montags und donnerstags angeboten. Erste Daten deuten auf eine Belegung sowohl durch Bewohner Jerseys als auch durch Reisende aus Frankreich hin. Rob Veron, Geschäftsführer von Blue Islands, hob die Bedeutung der Strecke für den Freizeit- und Tourismusbereich hervor. Berichten zufolge stammen 23 Prozent der Passagiere aus Paris, wobei erwartet wird, daß dieser Anteil mit zunehmender Bekanntheit im französischen Markt steigen wird. Die neue Verbindung soll die Anbindung Jerseys verbessern und die kulturellen sowie wirtschaftlichen Beziehungen zu Frankreich stärken. Die Kanalinseln, zu denen Jersey gehört, unterhalten traditionell enge Beziehungen zum europäischen Festland, insbesondere zu Frankreich. Der Erstflug wurde am Flughafen Jersey mit einer Verabschiedung gefeiert, an der Vertreter von Ports of Jersey und Visit Jersey teilnahmen. Matt Thomas, Geschäftsführer von Ports of Jersey, bezeichnete die neue Route als wichtigen Schritt für den Flughafen. Mit dieser Ergänzung erhöht sich die Gesamtzahl der direkten europäischen Destinationen, die vom Flughafen Jersey im Jahre 2025 angeflogen werden, auf 15. Die Anbindung an den Flughafen Charles de Gaulle als internationales Drehkreuz bietet Passagieren zudem weitreichende Anschlußmöglichkeiten. Die Einführung dieser Direktverbindung ist Teil der Bemühungen, die touristische und wirtschaftliche Erreichbarkeit Jerseys zu optimiren. Paris Charles de Gaulle zählt zu den größten Flughäfen Europas und dient als Tor zu einem umfangreichen globalen Streckennetz. Dies ist von Vorteil für die Insel, die stark vom Tourismus und dem

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Sicherungslandung in Bari unterbricht Flugbetrieb am Wochenende

Ein Flug der Tuifly (Flugnummer X3 4429) von Korfu nach Düsseldorf mußte am Samstag, dem 28. Juni 2025, auf dem Flughafen Bari eine Sicherheitslandung absolvieren. Über der Adria hatte der Pilot des Boeing 737-800 (Registrierung D-ABMV) einen Luftnotfall erklärt. Das Flugzeug landete um 12:39 Uhr Ortszeit sicher, Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Nach der Sicherheitslandung wurde der Flugbetrieb am Flughafen Bari für mehrere Stunden eingestellt, was zu erheblichen Störungen im südlichen Europa führte. Bodenpersonal führte Inspektionen und Sicherheitsprüfungen durch, während die Luftfahrtbehörden mit den Ermittlungen zum Vorfall begannen. Die vorübergehende Schließung eines solchen zentralen Flughafens in der Hochsaison verdeutlicht die Anfälligkeit der Fluginfrastruktur bei ungeplanten Ereignissen. Die Betriebseinstellung hatte weitreichende Folgen: Flüge von Ryanair aus Rom, Patras und Budapest wurden verzögert oder umgeleitet. Eine Maschine von Red Sea Airlines aus Sharm el-Sheikh mußte nach Neapel ausweichen, und der Budapest-Flug von Wizz Air war ebenfalls von Verzögerungen oder Umleitungen betroffen. Flughäfen in Neapel und Brindisi mußten umgeleitete Flugzeuge aufnehmen, und die Flugverkehrskontrolle in ganz Italien war gefordert, die Auswirkungen abzufedern. Der Vorfall störte die Reisepläne Hunderter von Passagieren mitten in der sommerlichen Hochsaison. Bari ist ein wichtiger Knotenpunkt für Reisen nach Apulien und an die Adriaküste und spielt eine maßgebliche Rolle im italienischen Tourismussektor. TUI reagirte eigenen Angaben zufolge schnell, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, und leitete eine Untersuchung der mutmaßlichen technischen Ursache ein. Die italienische Zivilluftfahrtbehörde prüft Daten und Aufzeichnungen, um die genaue Ursache zu ermitteln. Der Flugbetrieb in Bari wurde mittlerweile wieder aufgenommen, jedoch

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Kollision am Flughafen Hanoi: Vietnam Airlines suspendiert vier Piloten

Nach einer Kollision zweier ihrer Flugzeuge am Noi Bai International Airport in Hanoi am 27. Juni 2025 hat Vietnam Airlines vier Piloten suspendiert. Ein auf dem Weg zum Start befindlicher Boeing 787 streifte dabei das Heck eines Airbus A321, der sich an einer Rollwegkreuzung nicht korrekt positioniert hatte. Beide Flugzeuge erlitten Schäden und mußten daraufhin gegroundet werden. Mehr als 380 Passagiere wurden auf Ersatzflüge umgebucht. Die Zivilluftfahrtbehörde Vietnams stufte den Vorfall als schwerwiegenden Sicherheitsverstoß der Stufe B ein. Ermittlungen zur genauen Ursache des Vorfalls und zur Vermeidung zukünftiger ähnlicher Ereignisse sind im Gange. Vietnam Airlines kooperirt eigenen Angaben zufolge vollumfänglich mit den Behörden, um die Umstände des Geschehens aufzuklären. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitsvorschriften und -abläufe an Flughäfen, insbesondere in Bezug auf die Bewegung von Flugzeugen am Boden. Solche Kollisionen auf Rollwegen, auch als „Ground Incidents“ bekannt, können erhebliche Folgen für den Flugbetrieb und die Sicherheit haben, auch wenn sie seltener zu Personenschäden führen als Zwischenfälle in der Luft. Die strikte Einhaltung der Anweisungen der Flugsicherung und der korrekten Positionierung der Luftfahrzeuge auf dem Vorfeld sind hierbei von größter Bedeutung. Die Suspendierung der Piloten ist eine übliche erste Maßnahme bei derartigen Vorfällen, um eine ungestörte Untersuchung zu ermöglichen und gegebenenfalls weitere Schritte einzuleiten. Das Ergebnis der laufenden Ermittlungen wird zeigen, welche Faktoren zu dieser Kollision geführt haben und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit am Flughafen Hanoi und im Betrieb von Vietnam Airlines weiter zu gewährleisten.

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Pilatus Flugzeugwerke kündigen Personalwechsel in Führung und Verwaltungsrat an

Bei den Pilatus Flugzeugwerken stehen wichtige Personalveränderungen in der Führungsebene und im Verwaltungsrat an. Im kommenden Frühjahr wird Bruno Cervia, der langjährige Entwicklungschef des Unternehmens, der Generalversammlung zur Wahl als neues Mitglied des Verwaltungsrates vorgeschlagen. Seine bisherige operative Funktion als Vizepräsident Engineering übernimmt Igor Medici zum 1. Januar 2026. Diese beiden Ernennungen sollen die strategische und operative Stärke der Organisation festigen und ihre Zukunftsorientierung unterstreichen. Bruno Cervia leitet seit 2009 den Bereich Forschung und Entwicklung als Mitglied der Geschäftsleitung und stellvertretender CEO. Cervia trat bereits 1986 als studierter Aerodynamiker in die Firma ein und hat im Laufe seiner Karriere verschiedene Positionen innerhalb des Unternehmens bekleidet. Als oberster Entwicklungschef war er maßgeblich an der Entwicklung erfolgreicher Flugzeugtypen beteiligt, darunter der PC-24, der PC-7 MKX und die neueste Version des PC-12 – der PC-12 PRO. Er führt aktuell ein internationales Team von rund 500 Ingenieuren, die sich den Entwicklungsprojekten von Pilatus widmen. Ab Frühjahr 2026 soll er seine umfangreiche Expertise auf strategischer Ebene in den Verwaltungsrat einbringen. Die Nachfolge von Bruno Cervia als Vizepräsident Engineering tritt Igor Medici an, ebenfalls ein erfahrener Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung. Der aus dem Tessin stammende Medici ist seit 2009 im Unternehmen tätig und verfügt über einen Master of Science in Aeronautical Engineering. Er leitet derzeit ein Team von rund 100 Mitarbeitern, das sich auf neue Flugzeugentwicklungsprojekte konzentriert. Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, betonte, daß Cervias umfassende Erfahrung im Ingenieurwesen eine optimale Ergänzung für das Gremium sei und Medici eine hervorragend geeignete Nachfolge für die

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Auftakt der Veranstaltungsreihe „Kultur bei Winzerbetrieben“ in Niederösterreich

Am 27. Juni 2025 hat in Herzogenburg die Veranstaltungsreihe „Kultur bei Winzerinnen & Winzern“ begonnen. Diese erste von insgesamt 35 sommerlichen Veranstaltungen soll bis zum 5. September Kultur, Wein und Tourismus in den acht Weinbaugebieten Niederösterreichs verbinden. Der Auftakt fand im Stiftsweingut Herzogenburg statt. Die Eröffnungsveranstaltung umfaßte eine Weinverkostung, begleitet von Wienerliedern, dargeboten vom Quartett „Die Strottern & Blech“. Das Stiftsweingut Herzogenburg ist bekannt für seine Weine aus dem Traisental. Fünf dieser Weine wurden zum Beginn der Reihe gemeinsam verkostet. Die Reihe soll Winzerhöfe, Kellergassen und Heurige im Laufe des Sommers zu Schauplätzen für kulturelle Darbietungen und kulinarische Angebote machen. Die Veranstaltungsreihe wird von der Niederösterreich Werbung, der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich und Wein Niederösterreich geplant und organisiert. Doris Schmidl, Abgeordnete zum NÖ Landtag, kommentirte den Auftakt. Auch Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, und Reinhard Zöchmann, Weinbaupräsident, äußerten sich zum Beginn der Veranstaltungsreihe. Alle Verantwortlichen heben die Verbindung von regionaler Kultur, Wein und Gastfreundschaft hervor. Das Programm für die kommenden Wochen verspricht weitere Konzerte und Lesungen in Kombination mit Weinbegleitungen in den verschiedenen Weinbaugebieten Niederösterreichs, darunter das Kamptal, Wagram, die Thermenregion, das Weinviertel, das Kremstal, das Traisental und die Wachau. Die Reihe soll Besuchern Gelegenheit bieten, die Region durch ihre kulturellen und önologischen Angebote zu erleben.

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Airpower24 als Vorbild für Großveranstaltungen: Bundesheer legt Bilanz vor

Das Österreichische Bundesheer hat den abschließenden Nachhaltigkeitsbericht zur Airpower24 vorgelegt. Demnach sollte die Großveranstaltung, wie bereits die Airpower22, erneut als Vorbild für die Planung und Umsetzung eines Großereignisses dienen. Für den Bericht wurden über 140.000 Dateneingaben für die Treibhausgasbilanz erfaßt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hatte dem Projektteam der Airpower24 bereits im Frühjahr 2023 den Auftrag erteilt, die Veranstaltung entsprechend zu planen. Die Ministerin erklärte, daß ein erweitertes Konzept für 2024 entwickelt wurde, dessen Ergebnisse nun im veröffentlichten Bericht dokumentirt sind. Ein wesentlicher Fokus lag dabei auf der Reduzierung interner Emissionen des Bundesheeres, die Bereiche wie Mitarbeitermobilität, Energieverbrauch und Verpflegung umfassen. Hier konnte eine Senkung um 41 Prozent im Vergleich zu 2022 erzielt werden, womit das Ziel einer jährlichen Einsparung von 15 Prozent (im Verhältnis zum Basisjahr 2019) deutlich übertroffen wurde. Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse im Bereich der Auftragsvergabe: Nahezu 100 Prozent der Aufträge für Catering und Infrastruktur wurden an regionale Unternehmen vergeben. Dies förderte die lokale Wirtschaft und reduzierte gleichzeitig den Transportbedarf. Auch bei der Verpflegung gab es Änderungen: Das vermehrte Angebot fleischloser Speisen, auch schon in der Vorbereitung durch die lokale Truppenküche, verringerte die CO2-Bilanz in diesem Bereich um mehr als 50 Prozent. Die Stromversorgung erfolgte zu 100 Prozent mit zertifiziertem Ökostrom. Im Bereich der Mobilität eigener Mitarbeiter konnten gegenüber 2022 insgesamt 82 Prozent der Emissionen eingespart werden, etwa durch die Unterbringung der Soldaten nahe am Veranstaltungsgelände und den Einsatz von Großraumfahrzeugen. Der Nachhaltigkeitsbericht zur Airpower24 wurde zudem vom Umweltbundesamt unabhängig evalvirt. Das Umweltbundesamt bewertete die Qualität der Methodik

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Österreichisches Bundesheer verzeichnet deutlichen Personalzuwachs

Das Österreichische Bundesheer hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte in der Personalentwicklung erzielt. Zwischen 2020 und 2025 stieg die Anzahl des gesamten Personals, insbesondere bei den weiblichen Offizieren und Unteroffizieren sowie bei den zivilen Bediensteten. Diese Entwicklung unterstreicht die Bemühungen des Heeres, sich als vielseitiger Arbeitgeber zu positionieren. Besonders auffällig ist der Anstieg bei den weiblichen Militärangehörigen: Die Zahl der weiblichen Unteroffiziere nahm um etwa 45 Prozent zu, von 228 im Jahr 2020 auf 330 im Jahr 2025. Bei den weiblichen Offizieren war ein Wachstum von rund 35 Prozent zu verzeichnen, von 75 im Jahr 2020 auf über 100 im Jahr 2025. Auch im zivilen Bereich gab es einen Personalzuwachs von etwa 5 Prozent in den letzten fünf Jahren. Die Zahl der männlichen Zivilbediensteten stieg von etwa 5450 auf 5675, während die der weiblichen von über 2160 auf rund 2360 anstieg. Die Anzahl der weiblichen Lehrlinge erhöhte sich in den letzten drei Jahren von 76 auf 94. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte, daß die Aufgaben beim Bundesheer ebenso vielfältig wie die Berufsprofile seien, reichend von der Führung militärischer Einheiten über technische und logistische Tätigkeiten bis hin zur Ausbildung von Nachwuchskräften und der medizinischen Versorgung. Ein positiver Trend zeigt sich auch im Bereich der Militärmedizin und bei der Pilotenausbildung: Die Zahl der Studierenden in der Militärmedizin stieg von sechs im Jahre 2022 auf zehn in den Jahren 2023 und 2024. Die freiwilligen Meldungen für die Militärpilotenausbildung haben sich von 226 im Jahre 2020 auf über 470 im Jahre 2024 mehr als

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