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Bürger forschen mit Wissenschaftlern zu Walen im Mittelmeer

Das Tethys Research Institute ermöglicht seit 38 Jahren interessierten Bürgern die aktive Teilnahme an wissenschaftlicher Forschung im Mittelmeer. Im Rahmen von Expeditionen können Menschen jeden Alters gemeinsam mit erfahrenen Forschern Wale und Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und zur Datenerhebung beitragen. Für die Teilnahme an den sechstägigen Ausfahrten in der südwestlichen Mittelmeerregion Italiens sind weder wissenschaftliche Vorkenntnisse noch Segelerfahrung erforderlich. Das Motorsegelboot Pelagos startet jeweils montags von Portosole Sanremo und nimmt maximal elf Teilnehmer neben dem Skipper und dem Forschungsteam auf. Die Bordsprache ist Englisch. Täglich finden kurze Informationsveranstaltungen statt, in denen wissenschaftliche Methoden und Aspekte des Meeresschutzes erläutert werden. Die gesammelten Daten, auch die der Bürgerforscher, sind nach Angaben von Nicolas Entrup, Direktor Internationale Beziehungen bei OceanCare, von großem Wert für Schutzmaßnahmen von Walen und Delfinen im Mittelmeer, beispielsweise zur Vermeidung von Schiffskollisionen. Um möglichst vielen Menschen diese Erfahrung zu ermöglichen, bietet das Tethys Research Institute einen Rabatt von 15 Prozent auf alle Expeditionen zwischen Ende Mai und Oktober 2025 für Buchungen, die bis Mitte Mai eingehen. Diese Initiative unterstreicht den Ansatz des Instituts, Wissenschaft einem breiten Publikum zugänglich zu machen und gleichzeitig wichtige Daten für den Meeresschutz zu gewinnen. Die Möglichkeit, Finnwale, Pottwale und verschiedene Delfinarten in freier Wildbahn zu erleben und gleichzeitig einen Beitrag zur Forschung zu leisten, stellt eine besondere Erfahrung dar. Das Tethys Research Institute verfolgt seit seiner Gründung einen partizipativen Forschungsansatz und hat durch die Einbindung von Bürgerwissenschaftlern wertvolle Erkenntnisse über die Meeresfauna im Mittelmeer gewonnen. Die nun angebotene Rabattaktion soll noch mehr

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Waris Dirie präsentiert Gemäldeausstellung in Wien

Die bekannte Aktivistin und Autorin Waris Dirie feierte am Mittwochabend im Bank Austria Kunstforum Wien ihre Premiere als bildende Künstlerin mit der Vernissage ihrer Ausstellung „Mogadishu Blues“. Die fünftägige Schau gibt einen tiefen Einblick in die bewegte Lebensgeschichte Diries, von ihrer Kindheit in Somalia über die Flucht bis hin zu persönlichen Emotionen und dem Schmerz des Verlustes, ausgedrückt in 29 kraftvollen Acrylgemälden. Die autodidaktischen Arbeiten Diries beeindrucken durch ihre klare Komposition und einen entschlossenen Pinselstrich. Moderatorin Christine Scheucher von Ö1 hob hervor, daß Diries Malerei sich eindrücklich zwischen Figuration und Abstraktion bewege und jedes Gemälde von Überleben, Identität und Selbstbehauptung erzähle. Dirie selbst erklärte, daß das Werk auf der Leinwand das Ergebnis ihres Lebens sei, das sie mit den Besuchern teilen wolle. Die ausgestellten Werke stehen nicht zum regulären Verkauf, sondern können im Rahmen einer Spende an die von Waris Dirie gegründete Desert Flower Foundation erworben werden. Diese Stiftung setzt sich weltweit gegen weibliche Genitalverstümmelung ein und fördert Bildungsprojekte. Walter Lutschinger, Direktor der Desert Flower Foundation, betonte die erschütternde Zahl von rund 250 Millionen betroffenen Frauen weltweit und die bereits ins Leben gerufenen acht Schulen der Stiftung. Die Vernissage zog zahlreiche Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wirtschaft an. Die Ausstellung „Mogadishu Blues“ ist noch bis zum 27. April 2025 im Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen, bevor sie auf eine internationale Tournee geht, mit geplanten Stationen in Paris und mehreren deutschen Städten. Waris Dirie, die durch ihre Autobiografie „Wüstenblume“ internationale Bekanntheit erlangte und sich seit Jahrzehnten gegen weibliche Genitalverstümmelung engagiert,

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Wiener Tourismus verzeichnet Zuwächse trotz wirtschaftlicher Herausforderungen

Der Wiener Tourismus blickt auf eine insgesamt positive Wintersaison 2024/2025 zurück, die trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfelds Zuwächse bei Ankünften und Übernachtungen verzeichnen konnte. Nach einem starken Start in die Saison und einer leichten Abschwächung im Februar und März stiegen die Ankünfte um 2,2 Prozent und die Übernachtungen um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die Monate November bis Jänner sowie der April trugen zu diesem positiven Ergebnis bei. Die wirtschaftliche Situation in Deutschland hinterließ jedoch auch im Wiener Tourismus Spuren, mit einem leichten Rückgang der Nächtigungen deutscher Gäste um 0,2 Prozent. Erfreulich entwickelte sich hingegen der US-amerikanische Markt, der ein deutliches Wachstum von 12,7 Prozent verzeichnete und sich damit zu einem der vier wichtigsten Herkunftsmärkte für Wien entwickelte, hinter Deutschland, Österreich und dem Vereinigten Königreich. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in Wien blieb mit 3,8 Nächten stabil. Zuwächse konnten insbesondere aus Israel und Österreich verzeichnet werden, während das Vereinigte Königreich leicht an Marktanteilen verlor. Es wird darauf hingewiesen, daß die tatsächlichen Übernachtungszahlen möglicherweise noch höher liegen, da viele Aufenthalte in privaten Unterkünften statistisch nicht erfasst werden. Für die kommende Sommersaison zeigt sich der Wiener Tourismus vorsichtig optimistisch. Die Ergebnisse der Wintersaison deuten darauf hin, daß Wien seine Attraktivität als Reiseziel trotz globaler wirtschaftlicher Schwankungen behaupten konnte. Die Diversifizierung der Herkunftsmärkte, insbesondere das starke Wachstum aus den Vereinigten Staaten, scheint eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Nächtigungszahlen gespielt zu haben. Die vorsichtige Zuversicht für den Sommer läßt erwarten, daß sich der positive Trend fortsetzen könnte.

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AUVA und Bundesheer vereinbaren engere Zusammenarbeit in der medizinischen Akutversorgung

Die österreichische Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) haben eine Absichtserklärung zur engeren Zusammenarbeit im Bereich der medizinischen Akutversorgung in Krisen- und Katastrophenfällen unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist eine flächendeckende Versorgung in solchen Situationen durch die engere Verzahnung militärischer und ziviler Ressourcen. Bundesministerin Klaudia Tanner und AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart bekräftigten am Donnerstag die Bedeutung dieser strategischen Partnerschaft. Die Zusammenarbeit soll nicht nur die medizinische Akutversorgung in Notfällen verbessern, sondern auch die Betreuung der Angehörigen des Bundesheeres erleichtern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bündelung der Stärken beider Institutionen, beispielsweise durch gemeinsame Aus- und Fortbildungsmaßnahmen. Verteidigungsministerin Tanner betonte, daß das medizinische Know-how des Bundesheeres die Effizienz der AUVA steigern werde. AUVA-Generaldirektor Bernart hob hervor, daß der Wissens- und Erfahrungsaustausch die medizinische Versorgung stärke und zur nachhaltigen Weiterentwicklung beider Institutionen beitrage. Im Sinne einer effizienten Nutzung staatlicher Strukturen streben AUVA und BMLV eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit und eine Senkung der Kosten an. Zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele wird eine Task Force eingerichtet, die bis Sommer 2025 ein detailliertes Konzept erarbeiten soll. AUVA-Obmann Mario Watz betonte, daß die Kooperation einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der traumatologischen Versorgung leiste und Synergien schaffe, die sowohl die Wirtschaftlichkeit erhöhten als auch die Versorgungssicherheit verbesserten. Diese strategische Partnerschaft zwischen AUVA und Bundesheer demonstriert einen Ansatz zur Stärkung zentraler Versorgungs- und Sicherheitsstrukturen in Österreich durch gezielte Kooperation. Die Bündelung von Ressourcen und Fachwissen soll die Resilienz des Landes in Krisensituationen langfristig erhöhen und die Versorgung der Bevölkerung verbessern.

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Air Astana nimmt Direktflug Atyrau-Baku auf

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana baut ihr Streckennetz weiter aus und bietet ab dem 31. Mai 2025 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Atyrau im Westen Kasachstans und Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, an. Die Fluglinie wird die Strecke dreimal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 und A321 bedienen und damit die bestehenden Verbindungen zwischen Almaty und Baku ergänzen. Die neue Flugverbindung soll die Reisezeit zwischen den beiden Städten deutlich verkürzen. Laut Flugplan startet Flug KC277 montags und samstags um 18:30 Uhr in Atyrau und erreicht Baku um 18:55 Uhr Ortszeit nach einer Flugdauer von einer Stunde und 25 Minuten. Mittwochs erfolgt der Abflug in Atyrau um 21:35 Uhr mit Landung in Baku um 22:00 Uhr. Der Rückflug KC278 verlässt Baku montags und samstags um 19:55 Uhr und kommt um 22:30 Uhr in Atyrau an. Die Verbindung am Mittwoch startet um 23:00 Uhr in Baku und erreicht Atyrau am folgenden Tag um 01:35 Uhr. Die Aufnahme dieser neuen Direktverbindung unterstreicht das Bestreben von Air Astana, die Konnektivität zwischen Kasachstan und den Nachbarstaaten in der Region zu verbessern. Atyrau ist eine bedeutende Industriestadt in Kasachstan, insbesondere im Bereich der Öl- und Gasförderung, während Baku ein wichtiges politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Aserbaidschans darstellt. Die neue Flugstrecke dürfte somit sowohl für Geschäftsreisende als auch für den touristischen Austausch von Bedeutung sein. Air Astana bietet bereits bestehende Flugverbindungen von Almaty, der größten Stadt Kasachstans, nach Baku an, welche während der Sommermonate ebenfalls dreimal wöchentlich durchgeführt werden. Die neue Direktverbindung von Atyrau erweitert das Angebot für

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Lufthansa nimmt neue Flugverbindung München-Oradea auf

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa erweitert ihr Streckennetz und nimmt ab dem 1. Juni eine neue Direktverbindung von München nach Oradea in Rumänien auf. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, wird die Fluglinie die Strecke dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, freitags und sonntags, mit Flugzeugen des Typs CRJ-900 bedienen. Die Aufnahme dieser neuen Route erfolgte im Rahmen einer Ausschreibung der rumänischen Kreisregierung. Die neue Verbindung soll die wirtschaftlichen und touristischen Beziehungen zwischen Bayern und der Region um Oradea stärken. Oradea ist eine bedeutende Stadt im Westen Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn, und ein wichtiges Zentrum für Wirtschaft und Kultur. Die Flugzeit von München nach Oradea beträgt in der Regel etwas mehr als eine Stunde. Die Flugzeiten sind so gestaltet, daß sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen von der neuen Verbindung profitieren können. Die Entscheidung von Lufthansa, diese Strecke aufzunehmen, erfolgte, nachdem sich die Fluggesellschaft im Rahmen einer Ausschreibung der lokalen Behörden durchsetzen konnte. Dies deutet auf ein Interesse der rumänischen Seite hin, die Anbindung an westeuropäische Zentren zu verbessern. Oradea verfügt über eine wachsende Wirtschaft und eine sehenswerte Altstadt mit Einflüssen verschiedener Epochen, was die Stadt auch für Touristen zunehmend attraktiv macht. Die eingesetzten CRJ-900 Flugzeuge bieten in der Regel Platz für rund 90 Passagiere. Mit der dreimal wöchentlichen Verbindung schafft Lufthansa eine zusätzliche Reisemöglichkeit zwischen Süddeutschland und Westrumänien und trägt zur besseren Erreichbarkeit der Region bei.

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Fortsetzung der KI-Workshopreihe für Niederösterreichs Tourismus

Die erfolgreiche Weiterbildungsreihe „KI IM TOURISMUS“, eine Initiative der Niederösterreichischen Werbung und des Hauses der Digitalisierung, wird ab Juni 2025 fortgesetzt. Ziel der kostenfreien Workshops ist es, Tourismusbetriebe in Niederösterreich mit den Grundlagen und praktischen Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) vertraut zu machen, damit diese KI-gestützte Maßnahmen in ihren Betrieben umsetzen können. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte die Notwendigkeit für Tourismusbetriebe, digitale Entwicklungen sinnvoll zu integrieren, und hob hervor, daß die Workshopreihe hierbei Orientierung und Anreize zur aktiven Auseinandersetzung mit KI-Potentialen biete. Seit dem Start der Reihe haben bereits über 440 Teilnehmer aus allen sechs Tourismusdestinationen Niederösterreichs das Angebot genutzt. Die Rückmeldungen zeigten ein großes Interesse an praxisnahen Inhalten. Die neue Staffel der Workshops wurde in Zusammenarbeit mit Philipp-Thomas Müller, einem Experten für datenbasiertes Marketing mit Schwerpunkt auf KI-gestützter Angebotsentwicklung und Marketing, weiterentwickelt. Die Veranstaltungen sollen konkrete Antworten auf Fragen der Betriebe liefern, beispielsweise zur Verbesserung von Buchungsprozessen, zum Einsatz von KI im Gästeservice und zur Effizienzsteigerung in der Kommunikation. Das Haus der Digitalisierung unterstreicht die Relevanz von KI im touristischen Alltag und die Wichtigkeit, daß Unternehmen den wirkungsvollen Einsatz von KI erlernen. Die Workshops vermitteln sowohl Basiswissen als auch den Umgang mit spezifischen KI-Werkzeugen. Ein wichtiger Bestandteil ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Betrieben sowie die Betreuung durch Fachleute. Die kostenfreien Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in Niederösterreich statt: am 4. Juni im Haus der Digitalisierung in Tulln, am 5. Juni im RelaxResort Kothmühle in Neuhofen an der Ybbs, am 18. Juni im Schloss Haindorf in Langenlois und am 23. Juni an

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Air Serbia nimmt neue Verbindung Belgrad-Genf auf

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia erweitert ihren Sommerflugplan und nimmt ab dem 23. Juni eine neue Direktverbindung von ihrer Basis in Belgrad nach Genf in der Schweiz auf. Wie das Luftfahrtportal „ExYuAviation“ berichtet, wird die nationale Fluggesellschaft Serbiens die Strecke dreimal wöchentlich bedienen, jeweils montags, mittwochs und freitags. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Embraer E195. Die neue Flugverbindung soll die Anbindung Serbiens an die Schweiz weiter verbessern und sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen eine zusätzliche Reisemöglichkeit bieten. Genf ist ein wichtiges internationales Zentrum, das für seine diplomatische Bedeutung, seine Finanzinstitute und seine Nähe zu den Alpen bekannt ist. Air Serbia reagiert mit dieser Streckenerweiterung auf die bestehende Nachfrage zwischen den beiden Städten. Die Flugzeiten sind laut ersten Angaben so gestaltet, daß Reisende von beiden Endpunkten aus attraktive Verbindungen nutzen können. Die Embraer E195 bietet in der Regel Platz für über hundert Passagiere und soll auf dieser Strecke einen komfortablen Reisekomfort gewährleisten. Air Serbia baut mit dieser neuen Route ihr Streckennetz in Europa weiter aus. Die Aufnahme der Verbindung nach Genf ergänzt das bestehende Angebot von Air Serbia, das bereits andere wichtige europäische Städte umfasst. Die serbische Fluggesellschaft scheint ihren Fokus weiterhin auf die Stärkung ihrer Präsenz in West- und Mitteleuropa zu legen. Die Wahl des Flugzeugtyps Embraer E195 deutet auf eine effiziente Kapazitätsanpassung an die erwartete Nachfrage auf dieser Strecke hin.

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Gewerkschaft warnt vor Flugchaos in Wien

Angesichts der Befürchtungen eines europaweiten Flugverkehrschaos im Sommer warnt nun auch die Gewerkschaft Vida vor erheblichen Problemen am Flughafen Wien. Die Hauptursache sieht die Gewerkschaft im anhaltenden Mangel an Fluglotsen, obwohl das Passagieraufkommen stetig steigt. Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt bei Vida, fordert daher eine verstärkte Ausbildungsoffensive für Fluglotsen in Österreich und europaweit. Die Warnung folgt auf ein Schreiben des EU-Verkehrskommissars Apostolos Tzitzikostas an die europäischen Verkehrsminister, in dem er auf die bereits im Vorjahr gravierenden Verspätungen im europäischen Luftraum hinwies und für den kommenden Sommer eine weitere Zuspitzung der Lage befürchtet. So rechnet der Kommissar mit einem Anstieg der täglichen Flüge von 35.000 im vergangenen Jahr auf bis zu 38.000 in diesem Sommer. Tzitzikostas mahnte daher, umgehend mit der Einstellung und Ausbildung zusätzlichen Personals in der Flugsicherung zu beginnen. Auch für den Flughafen Wien zeichnet sich eine angespannte Situation ab. Im Jahr 2024 verzeichnete der Flughafen mit 31,72 Millionen Passagieren einen neuen Höchststand und übertraf damit erstmals die Zahlen des Jahres 2019. Zudem erreichten die Überflüge über österreichischem Territorium ein Rekordniveau. Liebhart betont, daß die Flugsicherungsunternehmen personell stark beansprucht seien und der notwendige Personalaufbau nur schleppend vorankomme. Er warnt vor massiven Verspätungen und möglichen Sicherheitsrisiken in der bevorstehenden Hauptreisezeit, falls nicht rasch gegengesteuert werde. Die Gewerkschaft Vida appelliert an die Europäische Kommission, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine langfristige Personalplanung und Investitionen in die Ausbildung von Fluglotsen ermöglichen. Die derzeitigen Sparmaßnahmen und Deregulierungsbestrebungen der Kommission würden eine nachhaltige Personalpolitik erschweren. Liebhart fordert einen gemeinsamen Kraftakt von Politik, Flugsicherungen

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Air Nostrum fliegt sonntags von Zürich nach Rostock-Laage

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum wird in der Zeit vom 18. Mai bis zum 28. September Charterflüge zwischen Zürich und Rostock-Laage anbieten. Laut dem Luftfahrtportal „Aeroroutes“ wird die Strecke einmal wöchentlich, jeweils sonntags, mit Flugzeugen des Typs CRJ-1000 im Auftrag von Schweizer Reiseveranstaltern bedient. Diese saisonale Verbindung richtet sich primär an Urlauber, die die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns erreichen möchten. Die Flugzeit zwischen Zürich und Rostock-Laage beträgt in der Regel etwa eineinhalb Stunden. Die Sonntagsflüge ermöglichen es Reisenden, das Wochenende in der Schweiz zu verbringen und bequem in ihr Urlaubsgebiet an der Ostsee weiterzureisen. Rostock-Laage ist der wichtigste Flughafen Mecklenburg-Vorpommerns und bietet eine gute Anbindung an zahlreiche Ferienorte entlang der Küste und im Binnenland. Air Nostrum ist eine etablierte Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Valencia, die ein breites Netz an nationalen und internationalen Strecken bedient. Der Einsatz einer CRJ-1000 auf der Strecke Zürich-Rostock-Laage deutet auf eine erwartete Nachfrage hin, da dieser Flugzeugtyp über eine Kapazität von rund 100 Sitzplätzen verfügt. Die Kooperation mit Schweizer Reiseveranstaltern ermöglicht es, Pauschalangebote für die Region zu schnüren und somit die Attraktivität der Destination zu steigern. Die Wiederaufnahme dieser saisonalen Charterflüge, die in den vergangenen Jahren bereits vereinzelt stattfanden, unterstreicht die Bedeutung der direkten Flugverbindung für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Reisende aus der Schweiz und gegebenenfalls deren Einzugsgebiet erhalten so eine komfortable Anreisemöglichkeit ohne umständliche Zwischenstopps.

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