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Flughafen Riga plant Neubau eines Passagierterminals

Der Flughafen Riga, Lettlands größter Airport, verzeichnet ein deutliches Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr und plant daher den Neubau eines Passagierterminals. Wie der Flughafenbetreiber bekanntgab, sollen die Bauarbeiten in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 beginnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für 2029 vorgesehen. Das Ausbauprojekt umfasst eine Gesamtfläche von 45.000 Quadratmetern und beinhaltet neben dem eigentlichen Terminal einen Komplex für die Gepäckabfertigung und -sortierung sowie neue Zufahrtsstraßen und ein Parkhaus. Der Flughafen betont, daß der laufende Betrieb während der gesamten Bauzeit ohne Unterbrechungen aufrechterhalten werde. Das Wachstum des Flughafens wird maßgeblich durch die lettische Fluggesellschaft Air Baltic getragen, aber auch andere Airlines wie Flydubai, die im Dezember eine neue Verbindung nach Dubai aufnimmt, tragen dazu bei. In den ersten vier Monaten des Jahres 2025 überschritt der Flughafen Riga bereits die Zwei-Millionen-Passagier-Marke, was einem Zuwachs von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch das Frachtaufkommen stieg im gleichen Zeitraum um 13 Prozent. Im vergangenen Jahr verbuchte der Flughafen einen Gewinn von 3,4 Millionen Euro, nachdem er bereits 2023 positive Zahlen geschrieben hatte.

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Flugbegleiterin bei Notbremsung in Frankfurt schwer verletzt

Ein Vorfall am Frankfurter Flughafen im Mai 2024, bei dem ein Gepäckschlepper eine Boeing 757-300 zu einer abrupten Bremsung zwang, führte zur schweren Verletzung einer Flugbegleiterin. Wie aus dem nun vorliegenden Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hervorgeht, rollte die Condor-Maschine mit Ziel Mallorca gerade zur Startbahn, als der Erste Offizier einen kreuzenden Gepäckschlepper bemerkte. Trotz Warnungen des Copiloten setzte der Fahrer des Schleppers seine Fahrt zunächst fort, woraufhin die Piloten die Boeing aus geringer Geschwindigkeit stark abbremsten. Durch diese Notbremsung stürzte im hinteren Teil des Flugzeugs eine Flugbegleiterin, die gerade den Anschnallcheck durchführte. Sie erlitt dabei eine schwere Wirbelverletzung und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Gepäckschleppers gab an, abgelenkt gewesen zu sein, da er nach leeren Gepäckwagen Ausschau gehalten habe. Er habe die Boeing erst spät bemerkt und sei daraufhin sofort stehen geblieben. Die BFU hat den Vorfall untersucht und ihren Abschlussbericht veröffentlicht.

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IndiGo plant Langstreckenflüge nach Europa und kooperiert mit SkyTeam-Partnern

Die indische Billigfluggesellschaft IndiGo unternimmt einen bedeutenden Schritt in den Langstreckenflugverkehr und plant, bereits im Jahr 2026 mit eigenen Flugzeugen Ziele in Europa anzufliegen. Gleichzeitig gab die Airline eine engere Zusammenarbeit mit den SkyTeam-Mitgliedern Delta Air Lines, Air France-KLM und Virgin Atlantic bekannt, um ihr Angebot für Flüge in die USA und nach Europa zu erweitern. IndiGo, unter der Führung des früheren KLM-Chefs Pieter Elbers, will sich bis zum Jahr 2030 zu einer global agierenden Fluggesellschaft entwickeln. Als ersten Schritt sollen ab Anfang 2026 sechs von Norse Atlantic Airways geleaste Boeing 787-9 die Zeit bis zur Auslieferung von 30 bestellten Airbus A350-900 überbrücken, die ab 2027 zur Flotte stoßen sollen. Bereits im kommenden Jahr erwartet IndiGo die ersten Airbus A321XLR. Diese Flugzeuge sollen unter anderem für eigene Linien nach Europa eingesetzt werden. So kündigte IndiGo die Aufnahme einer A321XLR-Verbindung nach Athen für 2026 an. Die Kooperation mit den SkyTeam-Partnern ermöglicht es IndiGo, ihren Kunden bereits jetzt mehr Langstreckenverbindungen anzubieten.

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Veganmania lockt mit Streetfood und mehr nach Wien

Die Vegane Gesellschaft Österreich lädt von Freitag bis Montag zum viertägigen Streetfood-Festival Veganmania auf den Vorplatz des Wiener MuseumsQuartiers ein. Veranstalter Felix Hnat erwartet erneut zehntausende Besucher. Über 100 Gastronomen und Aussteller präsentieren ein vielfältiges Angebot an veganen Speisen sowie Produktneuheiten aus den Bereichen Food, Mode und Kosmetik. Das kulinarische Angebot reicht von pflanzlichen Varianten österreichischer Klassiker wie Leberkäsesemmeln und Älplermagronen bis hin zu internationalen Spezialitäten wie BBQ, Tiroler Knödel, italienischer Pizza und ostafrikanischen Gerichten. Auch für Süßspeisen ist gesorgt, mit pflanzlichen Desserts, Churros und Eis. Neben dem Essen werden auch innovative Produkte wie pflanzlicher Fisch aus dem 3D-Drucker und Tofu auf Kichererbsenbasis vorgestellt. Im Bereich Mode präsentieren sich unter anderem Labels mit nachhaltiger Bademode und Sandalen aus recyceltem Meeresmüll. Für Unterhaltung sorgt Live-DJ-Musik in einer Chill-out-Area. Zudem informieren verschiedene Organisationen über Tierschutz- und Umweltthemen. Der Eintritt zum Veganmania Streetfood-Festival ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet vom 6. bis 9. Juni 2025 im Wiener MuseumsQuartier statt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

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Verlagerung zu Qualitätsverbesserungen in der alpinen Hotellerie

Die alpine Hotellerie erlebt eine Verschiebung von Neubauprojekten hin zu verstärkten Investitionen in Qualitätsverbesserungen und Umbauten bestehender Betriebe. Angesichts volatiler Marktbedingungen, steigender Gästeansprüche und begrenzter Ressourcen sehen sich immer mehr Hotels in den Alpenregionen vor der strategischen Frage, wie sie unter diesen Umständen am besten investieren sollen. Eine durchdachte Revitalisierung wird dabei als ökonomische Notwendigkeit und wichtiges Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb angesehen, das langfristig den Wert der Immobilie steigert. Da in einigen Bundesländern Raumordnung und Bettenobergrenzen Neubauten einschränken und ältere Hotels unter Druck geraten, gewinnen qualitative Umbauten und Renovierungen an Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um optische Verbesserungen, sondern um gezielte Maßnahmen zur Wertsteigerung und Zukunftssicherung. Allerdings stellt sich zunehmend die Frage nach der Finanzierung solcher Vorhaben. Trotz tendenziell sinkender Leitzinsen erschweren regulatorische Vorgaben die Kreditaufnahme. Höhere Eigenkapitalanforderungen und strengere Bonitätsprüfungen führen zu steigenden Finanzierungskosten. Experten empfehlen daher, Förderprogramme zu nutzen und die Zinsstruktur sowie die Finanzierungslaufzeit sorgfältig zu prüfen. Eine präzise Investitionsplanung und professionelle Begleitung werden als entscheidende Erfolgsfaktoren für Revitalisierungsprojekte hervorgehoben.

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IATA hält Jahreshauptversammlung 2026 in Rio de Janeiro ab

Die Internationale Lufttransport-Vereinigung (IATA) hat bekanntgegeben, daß ihre 82. Jahreshauptversammlung (AGM) im Juni 2026 in Rio de Janeiro, Brasilien, stattfinden wird. Gastgeber der Veranstaltung wird die LATAM Airlines Group sein. Dies gab die IATA kürzlich bekannt. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte die Bedeutung Südamerikas für die Luftfahrt und wies darauf hin, daß die letzte IATA-Hauptversammlung in der Region ebenfalls in Rio de Janeiro im Jahr 1999 stattfand. Er sieht die kommende Versammlung als eine gute Gelegenheit, die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zu beleuchten und das Potential der Luftfahrt für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt in Südamerika hervorzuheben. Roberto Alvo, CEO der LATAM Airlines Group, äusserte den Stolz seines Unternehmens, die IATA-Hauptversammlung 2026 in Brasilien auszurichten, dem wichtigsten Markt der Airline-Gruppe. Er freue sich darauf, die Beiträge und das enorme Potential der Luftfahrt in Brasilien und ganz Südamerika zu präsentieren und die Teilnehmer in Rio de Janeiro willkommen zu heissen. Die Ausrichtung in Rio würdigt auch die reiche Luftfahrtgeschichte Brasiliens, die bis zu den Pionierleistungen von Alberto Santos-Dumont zurückreicht.

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Mumbai Airport ändert Zahlungsregeln – Protest von Fluggesellschaften

Der Flughafen Mumbai hat neue Zahlungsrichtlinien für Fluggesellschaften eingeführt, die bei den beiden größten indischen Fluglinien, IndiGo und Air India, auf Widerstand stoßen. Die Neuregelung sieht vor, daß Fluggesellschaften nun Barzahlungen als Sicherheit für Gebühren wie Lande- und Parkgebühren leisten müssen. Bisher waren stattdessen Bankbürgschaften üblich. Arun Bansal, Chef der Adani Airport Holdings, die eine Mehrheitsbeteiligung am Flughafen hält, begründete diesen Schritt mit den finanziellen Erfordernissen des Flughafens und dem Risiko von Zahlungsausfällen seitens der Fluggesellschaften. Er argumentierte, daß Fluglinien ihre Rechnungen oft erst nach Ablauf der Frist beglichen, während der Flughafen seinen eigenen finanziellen Verpflichtungen zeitnah nachkommen müsse. IndiGo und Air India, die zusammen einen Großteil des indischen Luftverkehrsmarktes kontrollieren, äusserten sich auf Anfrage von Reuters zunächst nicht zu der Angelegenheit. Laut einer informierten Quelle würden die neuen Regeln die beiden Fluggesellschaften zu Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt etwa 23 Millionen US-Dollar verpflichten. Der Flughafen Mumbai verzeichnete im vergangenen Jahr trotz eines Umsatzes von 461 Millionen US-Dollar einen Verlust von 71,11 Millionen US-Dollar.

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Gol-Aktionäre stimmen Ausstieg aus US-Insolvenzverfahren zu

Die Aktionäre der brasilianischen Fluggesellschaft Gol Linhas Aéreas Inteligentes haben einem Plan zum Ausstieg aus dem sogenannten „Chapter 11“-Insolvenzverfahren in den Vereinigten Staaten zugestimmt. Dieser Restrukturierungsplan war bereits Anfang Mai von einem US-Gericht genehmigt worden. Das Unternehmen gab bekannt, daß es erwartet, den Prozess Anfang Juni abzuschließen und somit die Insolvenz hinter sich zu lassen. Durch diesen Schritt will sich Gol finanziell neu aufstellen und ihre Wettbewerbsposition stärken. Im Rahmen des Restrukturierungsplans konnte die Fluggesellschaft ihre Schuldenlast erheblich reduzieren. Zudem sicherte sich Gol neue Finanzmittel, um nach dem Ausstieg aus dem Insolvenzverfahren ihre strategischen Ziele umzusetzen. Dazu gehört auch eine Modernisierung der Flotte, wobei bereits im vergangenen Jahr über 50 Triebwerke überholt wurden und die Aufnahme von fünf Boeing 737 MAX Flugzeugen für dieses Jahr geplant ist. Die Zustimmung der Aktionäre ist ein wichtiger Meilenstein für Gol auf dem Weg zurück zu wirtschaftlicher Stabilität. Das Unternehmen ist Teil der Abra Group, zu der auch Avianca gehört, und unterhält Partnerschaften mit American Airlines und Air France-KLM. Der erfolgreiche Abschluss des Chapter-11-Verfahrens soll Gol ermöglichen, sich wieder stärker auf den Wettbewerb im lateinamerikanischen Luftverkehrsmarkt zu konzentrieren.

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Fortschritte und Verzögerungen beim Berliner Straßenbahnausbau

Der Ausbau des Berliner Straßenbahnnetzes kommt nur schleppend voran, obwohl einige der geplanten Neubauprojekte zeitnah realisiert werden sollen. Dies geht aus der Antwort der Verkehrsverwaltung auf eine Anfrage des verkehrspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Tino Schopf, hervor. Insbesondere für die lange diskutierte Straßenbahnstrecke von der Urban Tech Republic auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel bis zum Rathaus Spandau gibt es weiterhin keinen konkreten Zeitplan. Die Verkehrsverwaltung nannte in ihrer Antwort Projekte, bei denen in absehbarer Zeit mit einer Fertigstellung gerechnet werden kann. Dazu gehören Abschnitte in verschiedenen Bezirken der Stadt. Allerdings bleibt die Anbindung des Areals um den ehemaligen Flughafen Tegel, wo ein neues Technologie- und Industriequartier entsteht, an das bestehende Straßenbahnnetz weiterhin ungewiss. Die Bedeutung einer guten Anbindung dieses Entwicklungsgebietes wird von vielen Seiten betont. Die fehlende Zeitangabe für die Tegel-Spandau-Strecke unterstreicht die Herausforderungen und Verzögerungen, mit denen der Ausbau der Berliner Straßenbahn immer wieder konfrontiert ist. Während einige Vorhaben voranschreiten, harren andere, wie die Verbindung nach Tegel, weiterhin auf eine konkrete Planung und Umsetzung. Die Anfrage des SPD-Verkehrspolitikers verdeutlicht das anhaltende Interesse an einer zügigen Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs in der Hauptstadt.

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Internationale Kandidaten bewerben sich um Chefposten bei Air Baltic

Die Suche nach einer neuen Führungspersönlichkeit für die lettische Fluggesellschaft Air Baltic stösst auf beachtliches internationales Interesse. Über 40 Bewerbungen von Kandidaten aus fast 30 Ländern, darunter auch Lettland, sind beim Aufsichtsrat eingegangen, wie dessen Vorsitzender Andrejs Martinovs gegenüber dem Portal Baltic News Network mitteilte. Nun soll ein spezialisiertes Personalberatungsunternehmen die eingegangenen Bewerbungen eingehend prüfen und bewerten. Die endgültige Entscheidung über die Besetzung des Chefpostens wird vom Aufsichtsrat getroffen, basierend auf den Empfehlungen der zuständigen Kommission und des Personalberaters. Der gesamte Auswahlprozess wird voraussichtlich etwa drei Monate in Anspruch nehmen. Bis zur Ernennung einer neuen permanenten Führungskraft wird Pauls Calitis weiterhin als Interimschef die Geschäfte der Airline leiten. Er hatte das Amt nach dem Ausscheiden von Martin Gauss übernommen. Air Baltic, die staatliche Fluggesellschaft Lettlands, spielt eine wichtige Rolle im Luftverkehr des Baltikums.

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