Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Gericht in Salamanca untersagt Ryanair Gebühren für Handgepäck

Ein Gericht in Salamanca hat entschieden, daß die Billigfluggesellschaft Ryanair für die Mitnahme von Handgepäck keine zusätzlichen Gebühren erheben darf. Das Gericht verpflichtete die Airline zur Rückerstattung von rund 147 Euro an eine Passagierin für fünf Flüge zwischen 2019 und 2024. Das Urteil stützt sich auf eine frühere Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2014, wonach Handgepäck als ein unverzichtbarer Bestandteil des Luftverkehrs anzusehen ist und daher nicht separat bepreist werden sollte. Ryanair argumentiert mit seiner Tarifstruktur, die die kostenlose Mitnahme einer kleinen Tasche erlaubt, für größeres Handgepäck jedoch Gebühren erhebt. Die spanische Verbraucherorganisation Facua unterstützte die Klage der Passagierin. Dieses Urteil könnte weitreichende Konsequenzen für das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften in Spanien und möglicherweise auch darüber hinaus haben, da es die Praxis, für übliches Kabinengepäck extra zu kassieren, in Frage stellt. Es ist nicht das erste Mal, daß Ryanair in Spanien wegen seiner Gepäckrichtlinien in die Kritik gerät. Bereits im vergangenen Jahr verhängten spanische Behörden hohe Geldstrafen gegen mehrere Billigfluglinien, darunter auch Ryanair, wegen unzulässiger Gebühren für Handgepäck. Die Fluggesellschaft kündigte damals an, gegen diese Strafen rechtlich vorzugehen. Das aktuelle Urteil in Salamanca könnte nun die Position der Verbraucherschützer weiter stärken.

weiterlesen »

Airbus sieht Absatzchancen für A220 auf wachsendem Flugmarkt Malaysia

Der Flugzeugbauer Airbus rechnet sich gute Chancen aus, sein Modell A220 bei malaysischen Fluggesellschaften zu verkaufen. Laut Anand Stanley, dem Regionaldirektor von Airbus für Südostasien, sehe das Unternehmen ein beträchtliches Nachfragepotential in Malaysia, dem drittgrößten Luftfahrtmarkt Asiens nach China und Indien. Obwohl er noch keinen konkreten Zeitplan nennen konnte, äußerte Stanley gegenüber der Nachrichtenagentur Bernama die Hoffnung, die A220 bald in Malaysia im Einsatz zu sehen. Malaysia beheimatet mit AirAsia einen bedeutenden Airbus-Kunden, der bereits eine große Anzahl von Flugzeugen des europäischen Herstellers betreibt. Auch Malaysia Airlines setzt in ihrer Langstreckenflotte auf Airbus-Maschinen. Allerdings hat Malaysia Airlines erst kürzlich eine Bestellung über 60 weitere Boeing 737 Max für ihre Mittelstreckenflotte bekanntgegeben. Trotz dieser jüngsten Bestellung bei der Konkurrenz schätzt Airbus das Absatzpotential in Malaysia für seine Flugzeuge auf rund 400 weitere Maschinen. Dabei wird dem Modell A220, das sich besonders für regionale Verbindungen eignet, eine Schlüsselrolle für die zukünftige Expansion von Airbus in diesem wichtigen asiatischen Markt zugeschrieben.

weiterlesen »

Tui startet neues Angebot für individuelle Rundreisen über Reisebüros

Der Reisekonzern Tui hat mit „Tui Tours“ ein neues Produkt für Rundreisen vorgestellt, das Reisebüros nutzen können, um ihren Kunden maßgeschneiderte Reisevorschläge zu erstellen. Wie das Unternehmen mitteilte, bietet Tui Tours vorgefertigte Routenvorschläge, ermöglicht es den Reisebüros aber, einzelne Komponenten wie die Flüge flexibel an die Wünsche der Reisenden anzupassen. Mit diesem Schritt will Tui den Vertrieb von Individualreisen stärken. Die neue Plattform „Tui Tours“ soll es Reisebüromitarbeitern erleichtern, für ihre Kunden persönliche Rundreisen zu gestalten. Die Technologie hierfür stammt von dem Schweizer Unternehmen Nezasa. Reisebüros erhalten für Buchungen über Tui Tours eine Provision. Die neue Plattform ist bereits in Belgien, den Niederlanden und Frankreich verfügbar und soll nun auch in Deutschland und Österreich ausgerollt werden. Tui verspricht sich von dem neuen Angebot eine stärkere Positionierung im Bereich der flexiblen und individualisierbaren Rundreisen, einem wachsenden Segment im Reisemarkt.

weiterlesen »

Ryanair erwartet im Sommer 2025 steigende Ticketpreise

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair rechnet für den kommenden Sommer 2025 mit einem Anstieg der Ticketpreise um etwa fünf bis sechs Prozent. Diese Prognose gab das Unternehmen bekannt, nachdem die Flugtarife im Vorjahr um sieben Prozent gesunken waren. Als Grund für den Preisrückgang im Vorjahr nannte Ryanair einen Streit mit Online-Reisebüros, der sich negativ auf die Buchungszahlen ausgewirkt habe. Ryanair-Chef Michael O’Leary äußerte sich zuversichtlich hinsichtlich der Nachfrage im laufenden Geschäftsjahr 2025/26. Er wies darauf hin, daß Ryanair bereits zu Ostern einen Preisanstieg von 15 Prozent verzeichnen konnte. Trotz eines Rückgangs des Nettogewinns im Geschäftsjahr 2024/25 um 16 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro aufgrund der niedrigeren Ticketpreise und Verzögerungen bei Boeing-Lieferungen, erwartet die Airline für das laufende Jahr eine starke Sommerreisesaison. Für das Gesamtjahr 2025/26 prognostiziert Ryanair die Beförderung von rund 206 Millionen Passagieren, nach 200 Millionen im vorherigen Geschäftsjahr. Finanzvorstand Neil Sorahan zeigte sich optimistisch, daß der Rückgang der Ticketpreise aus dem Vorjahr grösstenteils wieder aufgeholt werden könne, was zu einem angemessenen Wachstum des Nettogewinns führen sollte. Die Aktie des Unternehmens erreichte nach Bekanntgabe dieser Einschätzungen ein Rekordhoch.

weiterlesen »

EU beschließt schrittweise Einführung eines neuen elektronischen Einreisesystems

Die Europäische Union will die Kontrolle der Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern in den Schengen-Raum mit einem neuen elektronischen System verbessern. Vertreter des Europaparlaments und der Mitgliedstaaten einigten sich in Brüssel auf einen schrittweisen Start des sogenannten Entry/Exit-Systems (EES). Dieses soll künftig automatisiert erfassen, welche Drittstaatsangehörigen in einen EU-Mitgliedstaat ein- oder ausreisen, einschließlich biometrischer Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Das EES zielt darauf ab, irreguläre Migration effektiver zu bekämpfen und Identitätsbetrug zu erschweren. Die Datenbank soll in Echtzeit Informationen über Reisedaten und den Aufenthaltsstatus von Drittstaatsangehörigen liefern und anzeigen, ob sich Personen länger als erlaubt im Schengen-Raum aufhalten. Die Einführung des Systems soll in einer sechsmonatigen Übergangsphase erfolgen. In den ersten zwei Monaten können die Mitgliedstaaten das System optional ohne biometrische Daten nutzen. Ab dem dritten Monat sollen mindestens 35 Prozent der Grenzübertritte über das EES abgewickelt werden, und nach spätestens einem halben Jahr soll die vollständige Umstellung erfolgen. Bis dahin werden Reisepässe weiterhin zusätzlich manuell gestempelt. Der zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner betonte die Bedeutung des EES zur Schließung bestehender Sicherheitslücken. Ein konkretes Startdatum für das neue System steht noch nicht fest und bedarf eines gesonderten Beschlusses der EU-Kommission, nachdem die Einigung formell vom Rat und dem Parlament bestätigt wurde. Es wird erwartet, daß das System im Oktober 2025 vollständig in Betrieb gehen soll.

weiterlesen »

Spanien ordnet Entfernung von über 65.000 Airbnb-Angeboten an

Die spanische Regierung hat die Online-Plattform Airbnb angewiesen, mehr als 65.000 Anzeigen für Ferienwohnungen aus ihrem Angebot zu entfernen. Das zuständige Ministerium begründete diesen Schritt mit Verstößen gegen geltende Vorschriften. Demnach hätten viele der betroffenen Inserate keine gültige Lizenznummer enthalten, während bei anderen unklar gewesen sei, ob der Vermieter eine Privatperson oder ein Unternehmen ist. Diese Maßnahme ist Teil eines verstärkten Vorgehens Spaniens gegen Ferienwohnungsplattformen wie Airbnb und Booking.com. Verbraucherschutzminister Pablo Bustinduy erklärte, Ziel sei es, die mangelnde Kontrolle und Intransparenz im Geschäft mit Ferienunterkünften zu bekämpfen und den Schutz der Konsumenten zu verbessern. In Spanien gibt es seit längerem Proteste gegen steigende Mieten und Wohnungsknappheit, für die viele Einheimische auch Plattformen wie Airbnb mitverantwortlich machen. Erst im vergangenen Monat demonstrierten in rund 40 spanischen Städten Zehntausende Menschen für bezahlbaren Wohnraum. In einigen Städten sehen sich Einheimische mit Mietkosten konfrontiert, die mehr als die Hälfte ihres Einkommens ausmachen. Barcelona hatte angesichts dieser Probleme bereits angekündigt, alle Ferienwohnungen abschaffen zu wollen. Die nun erfolgte Anordnung zur Entfernung der zahlreichen Angebote unterstreicht die Entschlossenheit der spanischen Regierung, in diesem Bereich strenger durchzugreifen.

weiterlesen »

Systemausfall legt Flugverkehr in Paris-Orly lahm

Am Sonntag, dem 18. Mai 2025, kam es am Flughafen Paris-Orly zu erheblichen Störungen im Flugverkehr, nachdem es zu einem Ausfall des Flugsicherungssystems im Kontrollturm gekommen war. Die französische Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) forderte die Fluggesellschaften auf, für den Rest des Tages 40 Prozent ihrer Flüge zu streichen. Der Ausfall, der am frühen Nachmittag begann, führte zu strengen Verkehrsbeschränkungen und einer deutlichen Reduzierung der Flugbewegungen. Die DGAC gab bekannt, daß ihre Teams intensiv daran arbeiteten, den normalen Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen, nannte aber keine Einzelheiten zur Ursache des Systemausfalls. Der Flughafen Paris-Orly ist der zweitgrößte Flughafen der französischen Hauptstadt und wickelt sowohl nationale als auch internationale Flüge ab. Berichten zufolge waren zahlreiche Verbindungen betroffen, darunter Flüge nach Spanien, Dänemark, Saudi-Arabien, Italien, Deutschland, Österreich, in die Niederlande, nach Irland und zu verschiedenen französischen Städten. Die Passagiere wurden gebeten, sich bei ihren jeweiligen Fluggesellschaften über den Status ihrer Flüge zu informieren. Es wird erwartet, daß die Auswirkungen des Systemausfalls auch am Montag noch spürbar sein werden, da es zu weiteren Verspätungen und möglichen Annullierungen kommen kann, bis das System vollständig wiederhergestellt ist. Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit des Flugverkehrs für technische Störungen in der kritischen Infrastruktur.

weiterlesen »

Helifly Helicopterservice bietet außergewöhnliche Rundflüge in mehreren Ländern an

Das Unternehmen Helifly Helicopterservice, mit Hauptsitz in Österreich und weiteren Standorten in Kroatien, Griechenland und Island, hat sich auf Hubschrauberflüge spezialisiert, die über herkömmliche touristische Angebote hinausgehen. Neben klassischen Rundflügen offeriert Helifly maßgeschneiderte Erlebnisse wie Gourmetflüge und VIP-Transporte. Auch für Geschäftsreisende und in der Land- und Forstwirtschaft werden flexible Transportflüge angeboten, um schwer zugängliche Orte effizient zu erreichen. Ein Hubschrauber-Rundflug mit Helifly Helicopterservice verspricht ein außergewöhnliches Abenteuer und die Möglichkeit, die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Ob als besonderes Geschenk zu Geburtstagen, Hochzeiten oder einfach als unvergessliches Erlebnis für Freunde und Familie – ein solcher Flug ist eine exklusive Wahl. Das Unternehmen hebt hervor, daß es mehr als nur einen Flug bietet, nämlich ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. Helifly Helicopterservice hebt sich durch seine Leidenschaft für das Fliegen ab und hat es sich zum Ziel gesetzt, Passagieren unvergessliche Momente zu bereiten. Das Angebot richtet sich an Personen, die das Besondere suchen, sei es für einen privaten Rundflug oder als praktischen Transportdienst für Unternehmen. Auch bei Veranstaltungen wie der Murtal Rallye bietet Helifly Helicopterservice Rundflüge an, um ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen.

weiterlesen »

„Ströck-Feierabend“ lädt zu Pop-up mit „MAKA Ramen“ und Weingut Koppitsch

Die Wiener Pop-up-Reihe „Ströck-Feierabend“ in der Burggasse setzt ihre erfolgreiche Ausgabe im Jahr 2025 fort und präsentiert am 23. Mai 2025 eine Kooperation mit dem Wiener Duo „MAKA Ramen“ und dem burgenländischen Weingut Koppitsch. Gemeinsam werden sie im Rahmen dieses Events kulinarische Kreationen und Naturweine anbieten, die vor Ort genossen oder mitgenommen werden können. Stephanie Dürrstein von „Ströck-Feierabend“ betonte, daß die Pop-ups eine Plattform für kreative Gastronomen darstellen sollen, um den Gästen außergewöhnliche Geschmackserlebnisse zu bieten. „MAKA Ramen“ mit Katrin Bacher und Markus Tschann steht für ein kulinarisches Konzept, das Essen als Erlebnis versteht und Wert auf Herkunft und Emotionen legt. Die Weinbegleitung liefert das Weingut Koppitsch, das von Maria und Alex Koppitsch geführt wird und für seine naturbelassenen Weine bekannt ist, die den Charakter ihres Terroirs widerspiegeln. Die Speisekarte des Abends umfaßt unter anderem Variationen des „Sando“, sowohl mit Hühnerfilet und Beef Tatar als auch in einer vegetarischen Variante mit Melanzani. Ergänzt wird das Angebot durch saisonale Gemüsegerichte und ein Lachsforellen-Crudo. Zum süßen Abschluß wird ein Mille-Feuille mit Schokolade und Amarenakirsche serviert. Dazu wird eine Auswahl an Naturweinen des Weinguts Koppitsch gereicht, die von leichtem Pet Nat bis zu komplexen Rotweinen reicht. Sämtliche Speisen sind auch zum Mitnehmen erhältlich.

weiterlesen »

Autobahn GmbH und Kapsch TrafficCom schließen erste Phase zur Autobahnsicherheit ab

Die Autobahn GmbH des Bundes und das Technologieunternehmen Kapsch TrafficCom haben die erste Phase eines gemeinsamen Projekts zur Erhöhung der Sicherheit auf deutschen Autobahnen erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen dieser Phase wurden insgesamt 1.000 sogenannte ITS Roadside Stations (IRS) von Kapsch TrafficCom und anderen Anbietern an mobilen Absperrtafeln installiert und in Betrieb genommen. Diese Geräte nutzen C-ITS (Cooperative Intelligent Transport Systems), um herannahende Fahrzeuge frühzeitig vor Baustellenbereichen zu warnen. Durch die rechtzeitige Information der Fahrer soll das Unfallrisiko in den oft gefährlichen Baustellenbereichen signifikant reduziert werden. Die Warnmeldungen werden direkt an die Fahrzeuge gesendet, ohne daß eine zusätzliche Internetverbindung des Fahrzeugs notwendig ist. Stattdessen kommunizieren die Geräte über ein spezielles WLAN. Carolin Treichl von Kapsch TrafficCom zeigte sich erfreut über diesen wichtigen Schritt und betonte, daß es sich um das größte C-ITS-Projekt in Europa handele. Die Technologie von Kapsch TrafficCom kommt auf einem Großteil des deutschen Autobahnnetzes zum Einsatz, und das Unternehmen liefert auch die Software zur Steuerung der Geräte. In den kommenden Projektphasen sollen weitere kooperative Dienste hinzukommen, um die Sicherheit auf den Autobahnen weiter zu erhöhen. Die gesammelten Informationen werden zudem dem nationalen Zugangspunkt „Mobilithek“ zur Verfügung gestellt.

weiterlesen »