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EasyJet kündigt neue Flugrouten von Belgrad und Ljubljana an

Die Billigfluggesellschaft Easyjet plant, im kommenden Winter neue Routen von Belgrad und Ljubljana aus einzuführen. Konkret wird die Fluggesellschaft Direktflüge zwischen Paris Charles de Gaulle und der serbischen Hauptstadt sowie eine neue Verbindung zwischen Manchester und Ljubljana anbieten. Diese Expansion stärkt Easyjets Präsenz in Südosteuropa und erschließt neue Märkte für Reisende. Die Flugverbindung zwischen dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle und Belgrad wird am 27. Oktober beginnen und zweimal wöchentlich, montags und freitags, bedient. Auf dieser Strecke wird Easyjet in direkten Wettbewerb mit Air Serbia treten. Paris wird nach Genf das zweite Easyjet-Ziel von Belgrad aus sein. Im Vorjahr beförderte die serbische Fluggesellschaft 193.500 Passagiere zwischen den beiden Hauptstädten, mit einem durchschnittlichen Kabinenladefaktor von 83,3 Prozent. Zusätzlich bietet Wizz Air Flüge zwischen Belgrad und dem Flughafen Beauvais an, der etwa achtzig Kilometer vom Pariser Stadtzentrum entfernt liegt und im Jahre 2024 88.903 Reisende mit einer durchschnittlichen Auslastung von 90,2 Prozent verzeichnete. Die neue Paris-Verbindung markirt das erste Mal seit dem Ende der saisonalen Flüge von Air France im Jahre 2022, daß mehr als eine Fluggesellschaft die Strecke zwischen Belgrad und Charles de Gaulle bedient. Für die Strecke zwischen Manchester und Ljubljana wird Easyjet den Betrieb am 4. November aufnehmen, ebenfalls mit zwei wöchentlichen Flügen, dienstags und samstags. Auf dieser Route wird Easyjet keinen direkten Wettbewerb haben. Manchester wird Easyjets zweites Ziel von Ljubljana aus sein, ergänzend zum bereits bestehenden Dienst nach London Gatwick. Eine planmäßige Flugverbindung zwischen Manchester und Ljubljana gab es zuletzt saisonal im Sommer 2019 durch die einstige

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Croatia Airlines revidiert Frequenzen bei Netzwerkerweiterung

Die Croatia Airlines steht vor ihrer größten Netzwerkerweiterung seit sechs Jahren, welche ursprünglich im Juli mit fünf neuen Routen von Zagreb aus starten sollte. Geplant waren Verbindungen nach Prag, Bukarest, Mailand Malpensa, Madrid und Hamburg. Nun jedoch hat die Fluggesellschaft die Frequenzen für zwei dieser fünf neuen Strecken revidiert und reduziert zudem die Anzahl der Flüge auf der bereits im Vorjahr eingeführten Linie zwischen Zagreb und Tirana. Die Flugverbindung zwischen der kroatischen Hauptstadt und Prag wird statt am 2. Juli erst am 4. Juli beginnen und zunächst zweimal pro Woche statt dreimal pro Woche verkehren, und zwar montags und freitags. Gegen Ende August, vom 18. bis 25. August sowie erneut vom 1. bis 15. September, ist sogar nur ein wöchentlicher Flug vorgesehen. Erst danach, bis zum 13. Oktober, sollen die ursprünglich geplanten drei wöchentlichen Umläufe (montags, mittwochs und freitags) wiederhergestellt werden, bevor die Dienste bis zum 20. Oktober erneut auf zwei wöchentliche Flüge reduziert werden. Auch auf der neuen Bukarest-Verbindung hat die nationale Fluggesellschaft Frequenzanpassungen vorgenommen. Diese Route startet wie geplant am 1. Juli und wird in der ersten Betriebswoche dreimal pro Woche verkehren (dienstags, donnerstags und samstags). Ab der zweiten Woche wird die Anzahl der Flüge jedoch auf zwei wöchentliche Verbindungen (dienstags und samstags) reduziert. Vom 26. Juli bis 2. August ist sogar nur ein wöchentlicher Flug geplant, und vom 5. bis 14. August sind für neun Tage gar keine Flüge vorgesehen. Danach folgen wieder zwei wöchentliche Flüge für eine Woche, gefolgt von einer weiteren neuntägigen Unterbrechung. Erst ab

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Feldbrand nahe Flughafen Berlin Brandenburg unter Kontrolle

Ein Brand auf einem Getreidefeld in Schönefeld, in unmittelbarer Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), hat am Nachmittag für Aufmerksamkeit gesorgt. Obwohl eine deutliche Rauchsäule vom Flughafen aus sichtbar war, hatte das Feuer nach Angaben der Regionalleitstelle Lausitz keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Wenige Stunden nach Ausbruch konnte die Leitstelle am Nachmittag Entwarnung geben. Ein Sprecher der Regionalleitstelle bestätigte, daß der Brand unter Kontrolle sei. Das Feuer betraf ein Feld von rund 6.000 Quadratmetern. Zusätzlich sei ein angrenzender Wald auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern in Brand geraten, wie der Brandenburger Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel mitteilte. Der Ausbruchsort des Brandes lag im Ortsteil Waltersdorf, welcher sich in direkter Nachbarschaft zum Flughafen befindet. Die Ursache des Brandes ist vorerst noch ungeklärt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die schnelle Kontrolle des Feuers durch die Einsatzkräfte verhinderte eine Ausbreitung auf größere Flächen und stellte sicher, daß der Betrieb am BER ungestört weiterlaufen konnte. Solche Vorfälle sind in trockenen Sommermonaten nicht ungewöhnlich und erfordern stets eine rasche Reaktion der Feuerwehren, um größere Schäden zu verhindern. Die Tatsache, daß der Flugverkehr unbeeinträchtigt blieb, ist ein positives Zeichen für die Effizienz der Alarm- und Einsatzpläne in der Region. Dies zeigt, wie wichtig die präventiven Maßnahmen und die rasche Koordination zwischen den verschiedenen Behörden, wie der Feuerwehr und der Flughafenleitung, sind, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit kritischer Infrastruktur auch bei externen Ereignissen zu gewährleisten.

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EasyJet kündigt neue Direktflugverbindung Belfast-Rovaniemi an

Die britische Billigfluggesellschaft easyJet wird ab Dezember 2026 eine neue Direktflugverbindung zwischen Belfast in Nordirland und Rovaniemi in Finnland einführen. Dies ist das erste Mal, daß der Flughafen Rovaniemi einen Linienflugdienst nach Belfast anbieten wird, was die wachsende Bedeutung der nordeuropäischen Region als Winterreiseziel unterstreicht. Die neue Route wird zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und samstags, bedient. Mit dieser Erweiterung wird easyJet im kommenden Winter Flüge nach Rovaniemi von insgesamt 15 europäischen Städten aus anbieten. Zu den bereits bestehenden Verbindungen von bedeutenden Metropolen wie Amsterdam, Berlin, Paris, Mailand und London gesellt sich nun auch Belfast, was die Anbindung Lapplands an weitere europäische Märkte deutlich verbessert. Petri Vuori, Direktor für Routenentwicklung bei Finavia, dem finnischen Flughafenbetreiber, betonte die zentrale Bedeutung von Partnerschaften mit Fluggesellschaften für die Förderung des wachsenden Tourismus in Lappland. Er hob hervor, daß eine verbesserte Fluganbindung den internationalen Reiseverkehr in die Region während der Wintersaison weiter ankurbeln werde. Rovaniemi, bekannt als die offizielle Heimat des Weihnachtsmanns, zieht jährlich zahlreiche Touristen an, insbesondere in den Wintermonaten, wenn das Nordlicht und winterliche Aktivitäten locken. Die Einführung dieser direkten Flugverbindung spiegelt die steigende Nachfrage nach Wintertourismus in Skandinavien wider und bietet Reisenden aus Nordirland eine bequeme Möglichkeit, die arktische Landschaft und die einzigartigen Erlebnisse Lapplands zu entdecken. Für easyJet bedeutet dies eine weitere Stärkung ihrer Präsenz im europäischen Linienflugnetzwerk und die Erschließung neuer Marktsegmente im Freizeitreisebereich.

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Spannungen im Nahen Osten führen zu Flugausfällen

Nach den jüngsten US-Militärschlägen gegen das iranische Atomprogramm bleibt die Lage im Nahen Osten äußerst gespannt. Mehrere internationale Fluggesellschaften haben als Vorsichtsmaßnahme Flüge in die Region annullirt oder umgeleitet, um die Sicherheit ihrer Passagiere und Besatzungen zu gewährleisten. Dies deutet auf die Besorgnis der Luftfahrtbranche hinsichtlich einer möglichen Eskalation des Konfliktes hin. Die Fluggesellschaft Singapore Airlines verzichtet auch am Montag auf den Flug von Singapur nach Dubai, nachdem die Verbindung bereits am Sonntag nach den US-Angriffen auf iranische Atomanlagen gestrichen wurde. Ebenso haben Air France-KLM für Sonntag und Montag Flüge nach Riad und Dubai annullirt. Auch British Airways strich am Sonntag den Umlauf von London nach Doha. Diese Entscheidungen spiegeln die vorsichtige Haltung der Luftfahrtunternehmen wider, um Risiken in einer unberechenbaren Region zu minimiren. Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten sich in der Nacht auf Sonntag in den seit längerem schwelenden Konflikt zwischen Israel und dem Iran eingeschaltet, was die regionalen Spannungen zusätzlich verschärfte. Eine mögliche militärische Reaktion des Iran auf die Angriffe der USA steht derzeit noch aus. Die internationalen Flugrouten über oder in der Nähe des iranischen Luftraums sind von besonderer Bedeutung für viele Verbindungen zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten. Die Annullierungen und Umleitungen von Flügen in die betroffenen Gebiete sind eine direkte Konsequenz der erhöhten Sicherheitslage. Dies führt nicht nur zu Unannehmlichkeiten für Reisende, sondern kann auch weitreichende wirtschaftliche Folgen für die betroffenen Fluggesellschaften und die Tourismusbranche haben, da die Stabilität der Region für den internationalen Reiseverkehr von entscheidender Bedeutung ist. Die weitere Entwicklung der

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Lufthansa streicht geplante Linie Innsbruck-Frankfurt – Flughafen überrascht

Die Lufthansa wird die ursprünglich für den 1. Juli 2025 geplante Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Innsbruck und Frankfurt am Main doch nicht vollziehen. Dies berichtet der „ORF Tirol“. Die Linie, welche von der Regionalfluggesellschaft SkyAlps im Auftrag der Lufthansa hätte bedient werden sollen, wird weder im laufenden Sommerflugplan noch im Winter 2025/2026 angeboten. Die Lufthansa begründet die Entscheidung gegenüber dem Sender mit „Wirtschaftlichkeit und Saisonalität“. Diese Entwicklung hat am Flughafen Innsbruck für Überraschung gesorgt. Ein Sprecher des Flughafens erklärte, man habe zuletzt intensiv auf die Wiederaufnahme dieser Verbindung hingearbeitet. Die Strecke nach Frankfurt ist traditionell eine wichtige Anbindung für den Flughafen Innsbruck, da sie Reisenden nicht nur eine Direktverbindung in eine bedeutende deutsche Metropole bietet, sondern auch Zugang zum interkontinentalen Drehkreuz der Lufthansa in Frankfurt eröffnet. Die Absage erfolgt nach auch Problemen, die SkyAlps im Frühjahr mit der italienischen Luftfahrtaufsichtsbehörde ENAC hatte. Im Februar stieß die ENAC auf fehlerhafte Wartungsaufzeichnungen bei einem Dienstleister von SkyAlps, woraufhin zunächst sieben Turboprop-Flugzeuge der Fluggesellschaft aus dem Verkehr gezogen wurden. Die Dash-8-Flugzeuge von SkyAlps sind im maltesischen Register angemeldet. Inzwischen kann SkyAlps jedoch die meisten ihrer Maschinen wieder einsetzen, was die Überraschung des Innsbrucker Flughafens über die Annullierung der Linie möglicherweise noch verstärkt hat. Die Entscheidung der Lufthansa dürfte Auswirkungen auf die Reiseplanungen vieler Passagiere haben, die auf diese Direktverbindung angewiesen waren oder sie für Anschlußflüge nutzen wollten. Sie unterstreicht zudem die Sensibilität des regionalen Flugverkehrs und die Herausforderungen, mit denen Fluggesellschaften bei der Aufrechterhaltung und Wirtschaftlichkeit bestimmter Routen konfrontirt sind, insbesondere wenn Dritte

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Cathay Group erweitert Streckennetz und verzeichnet Passagierwachstum

Die Cathay Group bedient nunmehr 100 Passagierziele weltweit. Allein im Mai und Juni wurden sechs neue Routen in das Streckennetz aufgenommen. Die Fluggesellschaft Cathay Pacific wurde bei den Skytrax Awards 2025 als eine der drei besten Fluggesellschaften der Welt ausgezeichnet und erhielt zudem die Titel für die beste Economy Class und das beste Bordunterhaltungssystem. Die Frachtsparte, Cathay Cargo, wurde bei den World Air Cargo Awards 2025 als „Airline of the Year – Asia“ geehrt. Im Mai 2025 verzeichnete Cathay Pacific einen bemerkenswerten Anstieg des Passagieraufkommens um 36,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum im bisherigen Jahresverlauf (Januar bis Mai) liegt bei 28,4 Prozent. Der Sitzladefaktor erreichte mit 84,7 Prozent den höchsten Wert für einen Mai-Monat seit dem Jahre 2015. Die starke Nachfrage kam insbesondere von Langstrecken- und Geschäftsreisen, unterstützt durch studentische Reisen und spezielle Tarife. Im Bereich der Kundenerfahrung begann im Mai eine Aufwertung der Lounges: „The Bridge“ wurde wiedereröffnet, während „The Deck“ als temporäre Erste-Klasse-Lounge während der Umbauarbeiten dient. Auch die Frachtdivision, Cathay Cargo, zeigte im Mai 2025 ein deutliches Wachstum mit einem Volumenanstieg von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die Tonnage lag zudem um 1,8 Prozent höher als im April. Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch die Märkte in Hongkong und auf dem chinesischen Festland sowie durch eine hohe Nachfrage nach dem Transport von lebenden Meerestieren und Pferden angetrieben. Die Tonnage im bisherigen Jahresverlauf stieg um 12,3 Prozent. Die Tochtergesellschaft HK Express verzeichnete im Mai ebenfalls einen Passagieranstieg um 35,7 Prozent auf über 640.000 Reisende, wobei die angebotenen

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Wiener Rotes Kreuz bietet Bewegung im Grünen für Senioren an

Das Wiener Rote Kreuz startet ab Juni 2025 spezielle Bewegungsrunden für Senioren. Unter dem Motto „Bewegung im Alter“ werden an drei Bezirksstellen in Wien, darunter auch im Freien, gezielte Übungen angeboten. Diese Aktivitäten sollen älteren Menschen die Möglichkeit geben, ihre Gesundheit und Lebensqualität durch regelmäßige körperliche Betätigung und Gedächtnistraining zu stärken. Renate Zartler-Schwob, freiwillige Bewegungstrainerin beim Wiener Roten Kreuz, berichtet von der Freude, welche die Teilnehmer an der Bewegung im Freien finden. Sie betonte, daß der Sommer stets ein besonderes Highlight der Bewegungsrunden sei, da die Aktivität an der frischen Luft noch mehr Freude bereite. Die Runden richten sich an alle älteren Wiener, die ihrem Leben neuen Schwung verleihen möchten. Im Vordergrund stehe dabei der Spaß an der Bewegung: Die Übungen werden auf die Möglichkeiten der Teilnehmer abgestimmt und mit fröhlicher Musik und guter Laune verbunden. Die Bewegungsrunden im Freien bieten eine sanfte Methode, die Gesundheit auf verschiedenen Ebenen zu fördern. Durch gezielte Übungen können Muskeln aufgebaut und Gelenke mobilisiert werden. Dies trägt auch zur Verbesserung des Gleichgewichts bei, was Stürzen im Alltag vorbeugen hilft. Neben den körperlichen Vorteilen wird auch das psychische Wohlbefinden gestärkt. Die sozialen Kontakte, der Austausch mit anderen Teilnehmern und das gemeinsame Lachen tragen maßgeblich zur mentalen Gesundheit bei. Die Bewegungsrunde im 14. Wiener Gemeindebezirk findet jeden Donnerstag von 10 bis 11 Uhr im Ordeltpark statt und hat am 12. Juni begonnen. Eine weitere gemeinsame Sommer-Bewegungsrunde für die Bezirke 2 und 10 startet ab dem 1. Juli und wird täglich von 10:30 bis 11:30 Uhr im

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Bombenalarm auf Tui Airways Flug löst internationale Notfallreaktion aus

Ein Flug der Tui Airways von Cardiff, Wales, nach Lanzarote löste am Donnerstag, dem 19. Juni, eine internationale Notfallreaktion aus, nachdem an Bord des Flugzeugs vom Typ Boeing 737-800 (Registrierung G-TAWJ) eine handgeschriebene Notiz mit einer Bombenwarnung entdeckt wurde. Der Vorfall führte zur Aktivierung von Sicherheitskräften mehrerer Nationen und unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der solche Bedrohungen im Luftverkehr behandelt werden. Als das Flugzeug den portugiesischen Luftraum überflog, wurden umgehend zwei F-16-Kampfflugzeuge der portugiesischen Luftstreitkräfte entsandt, um die Maschine zu eskortiren. Obwohl zunächst eine Umleitung zum Flughafen Faro in Erwägung gezogen wurde, setzte der Flug seinen ursprünglichen Kurs zum César Manrique-Lanzarote Airport fort. Nach dem Eintritt in den spanischen Luftraum übernahmen die dortigen Behörden die weitere Begleitung und Koordination der Maßnahmen. Gegen 10:55 Uhr landete das Flugzeug sicher auf Lanzarote und wurde unverzüglich zu einem abgesicherten Bereich des Flughafens geleitet. Alle Passagiere konnten das Flugzeug gefahrlos verlassen. Spanische Notfallteams, darunter Experten des Bombenräumkommandos der Guardia Civil (TEDAX) sowie weitere Sicherheitseinheiten, durchsuchten das Luftfahrzeug und das umliegende Gelände gründlich. Der Flughafen aktivirte seinen Notfallplan, blieb jedoch während des gesamten Vorfalls in Betrieb. Nach umfassenden Kontrollen konnten keine Sprengstoffe gefunden werden, womit sich die Drohung als Fehlalarm erwies. Die Ermittlungen zur Identifizierung der für diesen böswilligen Streich verantwortlichen Personen sind im Gange. Solche Vorfälle belasten nicht nur die Sicherheitsbehörden und Luftstreitkräfte, sondern verursachen auch erhebliche Kosten und Ängste bei den Reisenden, weshalb deren Verursachung mit Nachdruck verfolgt wird.

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Opferangehörige fordern Ablehnung von Boeing-Vergleich

Angehörige der Opfer der beiden tödlichen Abstürze von Boeing 737 Max-Flugzeugen haben einen Bundesrichter aufgefordert, eine Vereinbarung zwischen dem US-Justizministerium und dem Flugzeughersteller abzulehnen. Dieser sogenannte Deal würde Boeing vor einer Strafverfolgung in einem Betrugsstrafverfahren bewahren. Die Familien argumentiren, die Einstellung des Verfahrens liege nicht im öffentlichen Interesse. Im Jahr 2023 hatte Richter Reed O’Connor Boeings Vergehen als „das tödlichste Unternehmensverbrechen in der Geschichte der USA“ bezeichnet. Die umstrittene Vereinbarung erlaubt es dem Luftfahrtriesen, nicht als verurteilter Schwerverbrecher gebrandmarkt zu werden und einer dreijährigen Überwachung durch einen unabhängigen Kontrolleur zu entgehen. Boeing hatte sich zuvor bereit erklärt, zusätzlich 444,5 Millionen Dollar in einen Opferfonds einzuzahlen, welcher gleichmäßig unter den Absturzopfern aufgeteilt werden soll. Hinzu kommt eine Geldstrafe von 243,6 Millionen Dollar. Insgesamt beläuft sich die Zahlung von Boeing auf 1,1 Milliarden Dollar, die neben der Geldstrafe und den Entschädigungen an die Familien auch über 455 Millionen Dollar zur Stärkung der Compliance-, Sicherheits- und Qualitätsprogramme des Unternehmens umfaßt. Das Justizministerium vertritt die Ansicht, der Deal sichere eine „bedeutsame Rechenschaftspflicht“ und bringe „Endgültigkeit in einen schwierigen und komplexen Fall“. Es wurde zudem betont, daß die meisten Familien ihre Zivilklagen mit Boeing beigelegt und kollektiv mit „mehreren Milliarden Dollar“ entschädigt worden seien. Boeing war ursprünglich für den 23. Juni zu einem Prozeß wegen der Vorwürfe geladen, die US-Regulierungsbehörden über ein entscheidendes Flugkontrollsystem der 737 Max getäuscht zu haben. Die beiden Flugzeugabstürze in Indonesien im Jahre 2018 und in Äthiopien im Jahre 2019 forderten insgesamt 346 Menschenleben. Der Kern der Vorwürfe gegen Boeing dreht

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