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BER erzielt erneut positives operatives Ergebnis und steigert Passagierzahl

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat im Geschäftsjahr 2024 erneut ein positives operatives Ergebnis erzielt. Das EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr um gut 22 Prozent auf 152,3 Millionen Euro. Auch die Umsatzerlöse legten deutlich zu und erreichten 645,7 Millionen Euro gegenüber 482,0 Millionen Euro im Jahr 2023. Diese positive Entwicklung ist maßgeblich auf die gestiegenen Verkehrszahlen zurückzuführen. Im Jahr 2024 nutzten 25,5 Millionen Passagiere den BER, was einem Zuwachs von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 8,5 Prozent auf rund 192.000 Starts und Landungen. Auch die Umsätze im kommerziellen Bereich wie Gastronomie, Handel und Parken konnten um 10,8 Millionen Euro gesteigert werden. Zudem wirkten sich erstmals erhobene Luftsicherheitsgebühren umsatzsteigernd aus, obwohl diese ergebnisneutral sind. Trotz des positiven operativen Ergebnisses bleibt die finanzielle Situation der FBB aufgrund der Baugeschichte und der Auswirkungen der Corona-Pandemie angespannt. Der Konzernjahresfehlbetrag konnte im Jahr 2024 jedoch um 78,4 Millionen Euro auf 134,4 Millionen Euro gesenkt werden. Die FBB arbeitet weiterhin an der Reduzierung ihrer Kreditverschuldung und plant für 2026 die Refinanzierung über Finanzinstitute. Positiv hervorzuheben ist, daß der BER im vergangenen Jahr als Vier-Sterne-Flughafen und als „World’s Most Improved Airport“ ausgezeichnet wurde, was die Bemühungen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit unterstreicht.

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20. Ausgabe von „Waldviertelpur“ eröffnet Wiener Rathausplatz

Zum zwanzigsten Mal fand in Wien das dreitägige Fest „Waldviertelpur“ statt, das am letzten Mittwoch auf dem Wiener Rathausplatz feierlich eröffnet wurde. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte bei der Eröffnung die Qualitäten des Waldviertels und bezeichnete „waldviertelpur“ als eine anhaltende Erfolgsgeschichte. Sie hob hervor, daß das Fest den Besuchern ermögliche, mitten in Wien in die Kulinarik, die Regionalität und das Wesen des Waldviertels einzutauchen. Die Landeshauptfrau wies auch auf die internationale Präsenz des Waldviertels hin, indem sie erwähnte, daß ein Holzkunstwerk der Firma Graf Holztechnik den österreichischen Pavillon auf der Weltausstellung EXPO in Japan schmücke und somit Innovation mit Tradition verbinde. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner kündigte die Errichtung eines Besucherzentrums am Truppenübungsplatz Allentsteig an, was eine weitere Attraktion für die Region darstelle. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner unterstrich die Möglichkeit, Urlaub direkt vor der Haustür im Waldviertel zu machen und die dortige Entschleunigung zu genießen. Karl Schwarz, Geschäftsführer der Privatbrauerei Zwettl und Gründer von „waldviertelpur“, erläuterte die ursprüngliche Idee, die vielfältigen Aktivitäten der Waldviertler in Wien in einem gemeinsamen Fest zu präsentieren. Er zeigte sich erfreut über den anhaltenden Zuspruch der Besucher seit der ersten Ausgabe im Jahr 2004. Wiens Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál hieß das Waldviertel in der Bundeshauptstadt willkommen und würdigte die gelungene Verbindung beider Regionen. Das Fest „waldviertelpur“ dauert noch bis zum heutigen Freitag und präsentiert regionale Spezialitäten, Handwerk und Kultur aus dem Waldviertel.

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Feuerdorf startet in die Sommer-Saison am Wiener Donaukanal

Das beliebte Grillhüttendorf Feuerdorf am Wiener Donaukanal hat am Dienstagabend seine erste Sommer-Saison eröffnet. Bei frühlingshaftem Wetter feierten zahlreiche Gäste die neue Sommer-Edition, die einen erweiterten Gastgarten und umgestaltete Grillhütten umfasst. Das Konzept, urbanes Grillvergnügen direkt am Wasser anzubieten, erfreut sich großer Beliebtheit. Die Geschäftsführer des Feuerdorfs, Patrick Nebois und Hannes Strobl, zeigten sich erfreut über den gelungenen Auftakt. Sie betonten, mit dem Sommerbetrieb einen lang gehegten Wunsch der Gäste nach Grillgenuss im Freien, mitten in Wien, zu erfüllen. Zur Eröffnung kamen auch einige bekannte Persönlichkeiten, die das neue Ambiente und die kulinarischen Angebote genossen. Für den Sommerbetrieb wurden die fünf bestehenden Grillhütten modifiziert. Sie verfügen nun über vollständig öffenbare Dächer und individuelle Außenbereiche, wodurch eine Verbindung von Hüttenatmosphäre und sommerlichem Freiluftgefühl entsteht. Ergänzt wird das Angebot durch einen großzügigen Gastgarten und die Schlumberger-Salettl-Bar, die für besondere Veranstaltungen mit Grillbuffet gebucht werden kann. Bereits der Eröffnungsabend deutete auf den Erfolg des neuen Konzepts hin, das den Donaukanal um eine attraktive Sommerlocation bereichert.

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Neue Nonstopflüge von Köln/Bonn ans Schwarze Meer mit Electra Airways

Der Flughafen Köln/Bonn hat eine neue Fluggesellschaft willkommen geheißen: Electra Airways bietet ab sofort Nonstopverbindungen zu den bulgarischen Schwarzmeerküstenstädten Varna und Burgas an. Die neue Airline nahm ihre ersten beiden Strecken in den vergangenen Tagen auf, wobei Varna jeweils samstags und Burgas montags und donnerstags angeflogen werden. Die Flüge werden in Kooperation mit SunExpress durchgeführt. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn, zeigte sich erfreut über die Erweiterung des Flugplans. Er betonte die anhaltend hohe Nachfrage nach touristischen Reisen und hob hervor, daß die neuen Verbindungen nach Varna und Burgas eine hervorragende Ergänzung darstellen. Electra Airways stellt für die Flüge Flugzeug und Besatzung, während SunExpress unter anderem für die Netzwerkplanung und den Vertrieb verantwortlich zeichnet. Die beiden bulgarischen Städte sind beliebte Urlaubsziele und bieten neben Sonne und Strand auch kulturelle Attraktionen. Varna lockt mit langen Sandstränden, der Kathedrale Maria Himmelfahrt und einem bedeutenden Archäologischen Museum. Burgas überzeugt ebenfalls mit weitläufigen Stränden, einer lebendigen Innenstadt und dem bekannten Meeresgarten. Die Flugzeit zu beiden Zielen beträgt jeweils etwa zweieinhalb Stunden, zum Einsatz kommt ein Airbus A320.

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FACC setzt auf Augmented Reality für präzisere Flugzeugteilprüfungen

Der Luftfahrtzulieferer FACC AG führt eine neue, digital unterstützte Inspektionsmethode ein, die auf Augmented Reality (AR) basiert. Diese innovative Lösung wurde vom Quality Engineering Team von FACC entwickelt und in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs „Smart Production und Management“ der FH Oberösterreich erfolgreich getestet. Ziel ist es, eine effizientere und genauere Prüfmethode zu etablieren, die gegenüber herkömmlichen Verfahren deutliche Vorteile bietet, wie CEO Robert Machtlinger betont. Die AR-Technologie ermöglicht es, digitale Informationen in Echtzeit in das Sichtfeld des Nutzers einzublenden. Im konkreten Fall geschieht dies über ein Tablet, das die Live-Aufnahme eines Bauteils mit den digitalen Inhalten der Prüfsoftware überlagert. Eine speziell für industrielle Anwendungen entwickelte AR-Software projiziert die Prüfanweisungen als digitale 3D-Überlagerungen direkt auf das zu prüfende Objekt. Laut Thomas Ecker, Program Engineer und Leiter des Studentenprojekts bei FACC, minimiert die automatische Navigation zu den Prüfpunkten und die Möglichkeit der direkten Konformitätsbestätigung das Risiko von Fehlern und Abweichungen. Dies soll eine frühzeitige Fehlererkennung und somit eine verbesserte Produktqualität gewährleisten. FACC sieht in der AR-gestützten Inspektion ein erhebliches Potential für eine schnellere Durchführung von Prüfungen, insbesondere bei großen und komplexen Bauteilen. Zudem soll die automatisierte Dokumentation der Prüfergebnisse und die Strukturierung der Prozesse die Qualitätssicherung insgesamt verbessern. Das Unternehmen erwägt darüber hinaus weitere Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie in der Produktion sowie bei Wartungs- und Reparaturarbeiten. Das erfolgreiche Projekt mit der FH Oberösterreich unterstreicht das Potential der anwendungsnahen Forschung für die Weiterentwicklung der Digitalisierung in der Luftfahrtindustrie.

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Podcast beleuchtet menschlichen Faktor in der Luftfahrtsicherheit

In der jüngsten Episode des Podcasts „#ON Air“ diskutieren der Geschäftsführer der Aviation Industry Austria, Dr. Peter Malanik, und der erfahrene Linienpilot und Human Factors Trainer Wolfgang Müller die entscheidende Rolle des Menschen für die Sicherheit in der Luftfahrt. Müller, der auf 35 Jahre Berufserfahrung unter anderem bei Austrian Airlines und China Eastern Airlines zurückblickt, erläutert, warum Flugsicherheit weit über die reine Technik hinausgeht. Im Gespräch wird die Bedeutung von Human Factors, also dem menschlichen Faktor, und dem Crew Resource Management (CRM) hervorgehoben. Diese Ansätze haben maßgeblich dazu beigetragen, daß das Reisen mit dem Flugzeug heute als das sicherste Verkehrsmittel gilt. Müller betont, daß der Mensch nicht primär ein Sicherheitsrisiko darstellt, sondern vielmehr die Lösung sei. Neue Denkansätze wie „Safety Differently“ fordern ein Umdenken: weg von der reinen Fehlervermeidung hin zur Analyse dessen, was im Alltag gut funktioniert. Die Podcast-Episode behandelt zentrale Themen wie die Definition von Human Factors, die Konzepte von Safety Differently und Safety II im Gegensatz zu Safety I sowie die besonderen Aspekte der Zusammenarbeit im Cockpit. Der Podcast „On Air – Der Aviation Podcast mit Peter Malanik“ ist auf Plattformen wie Spotify, Amazon Music und Apple Podcast verfügbar.

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Feriendorf AlpiNest im Salzburger Lungau im Aufwind

Das auf über 1.000 Metern Höhe gelegene Feriendorf AlpiNest im Salzburger Lungau verzeichnet eine wachsende Nachfrage, insbesondere bei Gästen aus Deutschland und Österreich. Die Anlage, bestehend aus Chalets und Apartments im alpinen Stil, bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Erholungssuchende, Naturliebhaber und Aktivurlauber gleichermaßen. Die Region um das AlpiNest ist bekannt für ihre zahlreichen Wanderwege, die zu traditionellen Almhütten führen, ein charakteristisches Merkmal des Salzburger Lungaus. Ein kostenloser Shuttlebus erleichtert die Erkundung der Umgebung und ermöglicht auch Wanderungen über verschiedene Täler hinweg. Die großzügigen Wohneinheiten, die bis zu siebzehn Personen Platz bieten können, werden zunehmend auch von Unternehmen für sogenannte Workations oder Teambuilding-Veranstaltungen gebucht. So dient das AlpiNest abseits des üblichen Büroumfelds als Arbeitsplatz für Projekte im Freien, kombiniert mit vielfältigen Freizeitangeboten. Neben dem Wandern erfreuen sich auch Radtouren, mit oder ohne elektrische Unterstützung, Golfen, Klettern und Badevergnügen in den umliegenden Gewässern großer Beliebtheit. Alle Chalets sind mit voll ausgestatteten Küchen versehen, und optional kann ein Frühstücksservice in Anspruch genommen werden. Für Buchungen, die mindestens 30 Tage vor der Anreise erfolgen, wird mit dem Code „Alpinest2025“ ein Rabatt von zehn Prozent gewährt.

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Amadeus und Google kooperieren für Cloud- und KI-Innovationen in der Reisebranche

Die Reise-Technologieunternehmen Amadeus und Google haben eine weitreichende Partnerschaft bekanntgegeben, die den Einsatz der Google Cloud-Technologie vorsieht. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Cloud-Strategie von Amadeus zu stärken und Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) voranzutreiben. Im Rahmen der Vereinbarung wird Amadeus Teile seiner technischen Plattform in die Google Cloud migrieren und deren Infrastruktur nutzen, um die betriebliche Effizienz und Ausfallsicherheit zu verbessern. Die Partnerschaft ermöglicht Amadeus zudem die Entwicklung neuer Dienste auf Basis von generativer KI und anderen Lösungen von Google Cloud. Insbesondere die Expertise von Google im Bereich Datenanalyse soll Amadeus helfen, Daten über verschiedene Kundensysteme hinweg zu harmonisieren und dadurch agiler und effizienter zu werden. Mit der KI-Technologie von Google Cloud, einschließlich Vertex AI, will Amadeus zukünftige KI-gestützte Innovationen vorantreiben und testet bereits den Einsatz sogenannter „Agentic AI“ für mögliche Integrationen in eigene Lösungen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Kooperation ist die gemeinsame Prüfung von Möglichkeiten zur Verbesserung der Genauigkeit von Flugsuchergebnissen und des Angebotsmanagements für Fluggesellschaften. Hier sollen Amadeus MetaConnect und Nevio mit Google Flights und dem Google Offer Management System (QPX) integriert werden, um die Nutzererfahrung zu optimieren und die Marktpräsenz der Fluggesellschaften zu stärken.

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Drohende Einschränkung von Fluggastrechten in der EU geplant

Ein neuer Vorschlag auf EU-Ebene könnte die bestehenden Fluggastrechte, die seit über 20 Jahren in der Verordnung (EG) Nr. 261 festgelegt sind, erheblich beschneiden. Demnach sollen Entschädigungen für Flugverspätungen künftig erst ab einer Wartezeit von fünf, neun oder zwölf Stunden gezahlt werden, abhängig von der Flugdistanz. Die polnische EU-Ratspräsidentschaft strebt laut Informationen von AirHelp eine Einigung bis Anfang Juni an. Die „Association of Passenger Rights Advocates“ (APRA) und das Fluggastrechtportal AirHelp warnen eindringlich vor diesen geplanten Änderungen. Sie befürchten, daß dadurch die Zahl der entschädigungsberechtigten Passagiere um bis zu 85 Prozent sinken könnte. Aktuell haben ohnehin nur weniger als zwei Prozent aller EU-Fluggäste Anspruch auf eine Kompensation bei Flugstörungen. Zudem argumentieren die Organisationen, daß eine solche Regelung den Anreiz für Fluggesellschaften verringern würde, Verspätungen zu vermeiden, was in Zukunft zu mehr unregulierten Störungen führen könnte. Kritisiert wird auch das Vorgehen des Europäischen Rates, der unter polnischer Führung den Reformprozeß beschleunigen und möglicherweise die üblichen Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament umgehen will. Tomasz Pawliszyn, Präsident von APRA und CEO von AirHelp, bemängelt dieses Vorgehen als Untergrabung der demokratischen Mitgesetzgebung und mangelnde Transparenz gegenüber den Verbrauchern. Er fordert die Beibehaltung der bestehenden Drei-Stunden-Regel für Entschädigungsansprüche.

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Flughafen Weeze erweitert Stromerzeugung mit neuer Solaranlage

Der Flughafen Weeze hat eine weitere Photovoltaikanlage auf seinem Gelände in Betrieb genommen und stärkt damit seine Rolle als Produzent erneuerbarer Energie. Die neue Anlage mit einer Leistung von 4,4 Megawatt soll jährlich bis zu 4,4 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Diese Energiemenge könnte rechnerisch den Bedarf von etwa 1.000 Haushalten decken. Nach Angaben des Flughafens werden durch die rund 11.000 Solarmodule jährlich etwa 2.500 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der Geschäftsführer des Airport Weeze, Dr. Sebastian Papst, hob hervor, daß diese Investition zeige, wie moderne Flughafeninfrastruktur und der Ausbau erneuerbarer Energien miteinander vereinbar seien. Der Bürgermeister von Weeze, Georg Koenen, begrüßte die Inbetriebnahme der Anlage und betonte die Vorbildfunktion des Flughafens für die Region. Der Airport Weeze betreibt bereits eine Solaranlage auf den Carports seiner Parkplätze. Durch die neue Anlage steigt die gesamte jährliche Stromerzeugung aus Sonnenenergie auf dem Flughafengelände auf rund 8,4 Millionen Kilowattstunden. Damit erzeugt der Flughafen nun mehr Strom, als er selbst verbraucht, und speist den überschüssigen Strom in das öffentliche Netz ein. Zusätzlich befindet sich auf dem Areal eine weitere, unabhängige Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 14 Megawatt.

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