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Aero 2025 bringt Tausende Besucher und Hunderte Flugbewegungen

Die Aero 2025, die vom 9. bis 12. April in Friedrichshafen stattfindet, sorgt für deutlichen Anstieg des Flugbetriebs am Bodensee-Airport. Neben zahlreichen Ausstellungsflugzeugen wurden rund 1.000 zusätzliche Flugbewegungen angemeldet – viele Besucher reisen mit eigenen Maschinen an und nutzen den direkten Zugang vom Flughafen zum Messegelände. Ein besonderer Programmpunkt ist die Ankunft eines Eurofighters der Bundeswehr, die für den 7. April vorgesehen war. Das Kampfflugzeug kann während der Messe auf dem Gelände besichtigt werden. Für den 10. und 12. April sind zudem zwei öffentliche Flugshows geplant, darunter auch eine Präsentation von elektrischen Fluggeräten im Rahmen der sogenannten „e-flight Airshow“. Die Aero gilt als internationale Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt, die Business Aviation und den Luftsport. In diesem Jahr werden mehr als 30.000 Besucher aus über 80 Ländern erwartet. Trotz des regen Verkehrs im Rahmen der Messe findet der reguläre Linien- und Charterbetrieb am Flughafen planmäßig statt. Die Flughafenleitung bittet jedoch um Verständnis für mögliche Lärmbelästigungen durch den verstärkten Flugbetrieb.

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Verhandlungen über direkte Flugverbindungen zwischen den USA und Russland nehmen Fahrt auf

Inmitten der geopolitischen Spannungen und der weltweiten politischen Unsicherheiten haben Gespräche über die Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland erneut an Bedeutung gewonnen. Diese Gespräche, die unter anderem von Kirill Dmitriev, dem Chef des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), initiiert wurden, werfen einen Blick auf die angestrebte Normalisierung der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Besonders in den letzten Monaten hat sich die Diskussion über den Luftverkehr intensiviert, da Russland sich verstärkt für die Wiederherstellung direkter Flugverbindungen zu den USA einsetzt, nachdem diese im Zuge des Ukraine-Konflikts 2022 ausgesetzt wurden. Kirill Dmitriev und der Wunsch nach direkten Verbindungen Kirill Dmitriev, der von westlichen Staaten mit Sanktionen belegte CEO des russischen Direktinvestitionsfonds, reiste kürzlich in die USA, um mit hochrangigen US-Beamten, darunter Steve Witkoff, dem Sonderbeauftragten der USA für den Nahen Osten, Gespräche zu führen. Dabei wurde unter anderem das Thema der Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen zwischen den USA und Russland angesprochen. Dmitriev äußerte sich dahingehend, dass US-amerikanische Unternehmen großes Interesse daran hätten, in Russland wieder tätig zu werden. Zudem wurde betont, dass Russland daran arbeite, direkte Flugverbindungen zu den USA wiederherzustellen, was die Reise für russische Bürger erheblich erleichtern würde, nachdem die Möglichkeit, direkt von Russland in die USA zu fliegen, seit 2022 weitgehend eingeschränkt wurde. Die Wiederherstellung direkter Verbindungen würde nicht nur den Austausch zwischen den beiden Ländern fördern, sondern auch für Reisende und Unternehmen von beiderseitigem Nutzen sein. Vor der Aussetzung der Flüge war es für russische Passagiere üblich, auf Drittland-Flughäfen wie Istanbul oder Dubai umzusteigen,

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Nürnberg lockt mit vielfältigem Sommerflugplan 2025

Der Flughafen Nürnberg präsentiert für den Sommer 2025 einen vielfältigen Flugplan mit rund 60 Nonstop-Zielen. Neben beliebten Urlaubszielen am Mittelmeer und auf den Kanarischen Inseln werden auch zahlreiche europäische Metropolen angeflogen. Ein Schwerpunkt liegt auf Spanien, wobei Mallorca mehrmals täglich von verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen wird. Auch die Kanarischen Inseln und weitere spanische Festlandziele sind im Angebot. Die Türkei bleibt ein beliebtes Ziel, insbesondere Antalya mit bis zu 70 wöchentlichen Verbindungen. Griechenlandfreunde können sich auf Flüge nach Korfu, Kreta, Rhodos und Thessaloniki freuen. Italien ist mit Zielen wie Bari, Neapel und Rom vertreten. Neben klassischen Urlaubszielen werden auch Städtetrips nach Amsterdam, London, Paris und in osteuropäische Metropolen angeboten. Besonders hervorzuheben ist die Wiederaufnahme der Verbindung nach Kavala, der Partnerstadt Nürnbergs in Griechenland.

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FMO verzeichnet Passagierwachstum, sieht aber Herausforderungen

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat im ersten Quartal 2025 ein Passagierwachstum von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Insgesamt wurden 124.000 Fluggäste abgefertigt. Dieses Wachstum folgt auf ein erfolgreiches Jahr 2024, in dem der FMO mit 1,28 Millionen Fluggästen und einer Wachstumsrate von 30 Prozent den höchsten Zuwachs aller deutschen Flughäfen verzeichnete. Der FMO profitierte in den Wintermonaten insbesondere von neuen Verbindungen der Sundair zu den Kanarischen Inseln und erweiterten Streckenangeboten der Ryanair nach Alicante und Mallorca. Zudem wurden im März rund 7.000 Passagiere abgefertigt, die aufgrund von Streiks an anderen Flughäfen umgeleitet wurden. Für die kommenden Monate sieht der FMO jedoch ein herausforderndes Geschäftsumfeld. Die Streichung der Frankfurt-Strecke durch Lufthansa, die schwache Wirtschaftslage in Deutschland, der rückläufige Geschäftsreiseverkehr und die Verschiebungen von Ferienzeiten stellen zusätzliche Hürden dar. In Verbindung mit den hohen Standortkosten in Deutschland erwartet der FMO ungünstigere Rahmenbedingungen, die den positiven Trend der letzten Monate beeinträchtigen könnten.

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Dortmund erreicht Passagierrekord und verbessert Jahresbilanz deutlich

Der Flughafen Dortmund blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Geschichte zurück. Mit rund 3,1 Millionen Passagieren im Jahr 2024 wurde ein neuer Höchstwert erzielt. Dieser Passagierrekord wirkte sich positiv auf die wirtschaftliche Bilanz aus: Der Jahresfehlbetrag konnte von 3,6 Millionen Euro auf 1,8 Millionen Euro gesenkt werden – laut Geschäftsführung das beste Ergebnis seit 25 Jahren. Auch die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen entwickelten sich erfreulich. Das operative Ergebnis (EBITDA) ohne hoheitliche Kosten stieg von 1,9 auf 5,1 Millionen Euro. Das sogenannte EU-EBITDA – ein Indikator, der den wirtschaftlichen Erfolg im Einklang mit den Leitlinien der Europäischen Kommission misst – erhöhte sich auf fast 9 Millionen Euro. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber betonte, man sei dem Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses deutlich nähergekommen. Zudem wurden mehrere Infrastrukturprojekte weitergeführt oder abgeschlossen. Ende 2024 wurde der Umbau der Ausreisekontrollstelle vor den Gates 11 und 12 abgeschlossen. Im Bereich der Fahrzeugflotte sollen im Laufe des Jahres 2025 mehrere elektrisch betriebene Flugzeugschlepper und mobile Fluggasttreppen in Betrieb genommen werden. Dies ist Teil einer längerfristigen Strategie zur Modernisierung des Fuhrparks. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Selbstbedienung beim Check-in. Nach der Einführung von zwei sogenannten Self-Bag-Drop-Schaltern im Mai 2024 und einer erfolgreichen Testphase wird derzeit der Umbau von acht weiteren Schaltern vorbereitet. In naher Zukunft sollen Passagiere ihr Gepäck an insgesamt zehn Stationen eigenständig aufgeben können.

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Ryanair fordert umfassende Senkung der Luftverkehrssteuer

Ryanair übt Druck auf die deutsche Regierung aus, die Luftverkehrssteuer vollständig abzuschaffen und die Flugsicherungs- sowie Sicherheitsgebühren deutlich zu senken. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß die hohen Kosten den deutschen Luftverkehr im Vergleich zu anderen europäischen Ländern erheblich benachteiligen. Laut Ryanair liegt der deutsche Luftverkehr derzeit 20 Prozent unter dem Vorkrisenniveau, während andere EU-Staaten bereits wieder ein vollständiges Wachstum verzeichnen. Die Fluggesellschaft führt dies auf die hohen Steuern und Gebühren in Deutschland zurück, die seit der Covid-Krise deutlich gestiegen sind. Ryanair fordert daher eine vollständige Abschaffung der Luftverkehrssteuer und eine Halbierung der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs wiederherzustellen. Andreas Gruber von Ryanair betont, daß eine Senkung der Kosten nicht nur den Luftverkehr, sondern auch die Tourismusbranche ankurbeln würde. Er fordert die Regierung auf, entschlossen zu handeln, um Deutschland wieder attraktiver für Fluggesellschaften und Reisende zu machen.

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Flughafen Wien kooperiert mit ukrainischen Airports

Der Flughafen Wien wird künftig enger mit den Flughäfen der Ukraine zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung wurde mit der „Airport Association of Ukraine“ unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist der fachliche Austausch sowie die Unterstützung der ukrainischen Flughäfen mit technischer Ausrüstung und Spezialfahrzeugen. Damit soll die operative Infrastruktur gestärkt werden, um die Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs nach dem Ende des Krieges vorzubereiten. Das Memorandum of Understanding wurde im Rahmen einer Delegationsreise in die Ukraine von Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV), und Petro Lypovenko, Präsident der „Airport Association of Ukraine“, unterzeichnet. Anwesend waren unter anderem Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sowie Vertreter der Industriellenvereinigung Niederösterreich. Die Kooperationsvereinbarung sieht neben dem Austausch von Know-how und möglichen Synergien auch die Identifikation gemeinsamer Marktpotenziale vor. Der Flughafen Wien ist bereits als wichtiges Drehkreuz zwischen Ost und West etabliert und engagiert sich mit seiner Beteiligung am Kosice Airport, der nur 100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt, in der Region. Parallel dazu besuchte eine 60-köpfige Wirtschaftsdelegation der Industriellenvereinigung Niederösterreich die Ukraine. Neben Betriebsbesuchen fanden politische Gespräche mit hochrangigen Vertretern der ukrainischen Regierung statt. Zudem wurden mehrere wirtschaftliche Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Ein symbolträchtiger Programmpunkt war der Besuch des Militärflughafens Hostomel, der 2022 Schauplatz heftiger Kämpfe war.

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RSD erneut als „TOP-Reiseveranstalter“ ausgezeichnet

Der Reiseveranstalter RSD Reise Service Deutschland wurde auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) erneut mit dem Zertifikat „TOP-Reiseveranstalter“ ausgezeichnet. Das Unternehmen erhält die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal in Folge und unterstreicht damit seine wirtschaftliche Stabilität sowie seine touristische Leistungsfähigkeit. Die Zertifizierung erfolgte durch zwei unabhängige Prüfverfahren, bei denen sowohl wirtschaftliche als auch touristische Kriterien bewertet wurden. Die Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rinke Treuhand durchgeführt, die die Bonität des Unternehmens anhand branchenspezifischer Kriterien analysierte. Gleichzeitig bewerteten Experten der tourVERS GmbH das touristische Angebot von RSD, darunter das Preis-Leistungsverhältnis und die Beratungsqualität. TourVERS ist auf die gesetzlich vorgeschriebene Kundengeldabsicherung spezialisiert und verfügt über umfassende Marktkenntnisse im Bereich der Reiseveranstalter. RSD-Geschäftsführer Horst Zsifkovits zeigte sich erfreut über die erneute Auszeichnung und betonte die Bedeutung der Zertifizierung für das Unternehmen. Auch tourVERS-Geschäftsführer Michael Wäldle gratulierte dem Reiseveranstalter und hob hervor, dass die Verleihung des Zertifikats keine Selbstverständlichkeit sei. Das Siegel „TOP-Reiseveranstalter“ wird ausschließlich Unternehmen verliehen, die in beiden Prüfbereichen überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen.

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Staatssekretärin Zehetner-Piewald stellt Strategien für Österreichs Tourismus vor

Elisabeth Zehetner-Piewald, seit 1. April 2025 Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus, präsentierte im Tourismusausschuss ihre Pläne zur Stärkung des österreichischen Tourismus. Trotz eines Anstiegs der Nächtigungszahlen im Jahr 2024 auf rund 154 Millionen (+2,1 %) seien die Erträge in der Branche rückläufig. Zehetner-Piewald betonte die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, zum Bürokratieabbau und zur Lenkung von Besucherströmen zu ergreifen, um die Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Ein zentrales Anliegen ist die Sicherstellung von ausreichend qualifizierten Fachkräften. Die Staatssekretärin verwies auf die geplante Erhöhung der Saisonkontingente für ausländische Arbeitskräfte um 898 Plätze auf insgesamt 4.287. Diese Maßnahme soll den Bedarf an Saisonarbeitskräften insbesondere in Spitzenzeiten decken. Gleichzeitig wird eine Entlastung der Betriebe durch Bürokratieabbau angestrebt, um den Unternehmen mehr Freiraum für ihre Kernaufgaben zu ermöglichen. Ein weiteres Thema ist die Besteuerung von Trinkgeldern. Die Wirtschaftskammer Salzburg fordert eine generelle Steuerfreistellung von Trinkgeldern, da diese als Anerkennung für gute Serviceleistungen gelten. Zehetner-Piewald betonte die Bedeutung von Rechtssicherheit in diesem Bereich und verwies auf laufende Bemühungen, eine praxistaugliche Lösung zu finden. Abschließend unterstrich die Staatssekretärin die Bedeutung von Großveranstaltungen für die regionale Entwicklung. Sie verwies auf die positiven Effekte der europäischen Kulturhauptstadt-Veranstaltungen in Bad Ischl, die jedoch auch Herausforderungen für die lokale Bevölkerung mit sich brachten. Zukünftig sollen solche Events so gestaltet werden, dass sie sowohl den Tourismus fördern als auch die Akzeptanz in der Bevölkerung sicherstellen.

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Hallstatt erhält neue Standseilbahn zur Kapazitätserhöhung

In Hallstatt wurde am 3. April die neue Standseilbahn vorgestellt, ein Gemeinschaftsprojekt der Salzwelten, Hasenauer.Architekten und der Doppelmayr Gruppe. Die neue Seilbahn soll die Kapazität von 24 auf 60 Personen pro Fahrt erhöhen, um dem steigenden Tourismusaufkommen gerecht zu werden. Die bestehende Bahn bleibt bis zum 31. August in Betrieb, bevor die Bauarbeiten beginnen. Die Doppelmayr Gruppe, vertreten durch Garaventa und Carvatech, ist für die technische Umsetzung zuständig. Die Kabinen, deren Design an Salzkristalle angelehnt ist, verfügen über eine Niveauregulierung für barrierefreien Zugang. Hasenauer.Architekten gestaltete die Talstation, die sich harmonisch in die UNESCO-Welterbelandschaft einfügt und einen Flagship Store der Salzwelten beherbergt. Die Bergstation wird mit einer Aussichtsterrasse und Gastronomieangeboten ausgestattet. Die neue Seilbahn soll Hallstatt eine zukunftsfähige Lösung für den Tourismus bieten und ein einzigartiges Erlebnis für Besucher schaffen. Die Bauarbeiten werden bis Juni 2026 andauern, die Salzwelten Hallstatt bleiben bis dahin geschlossen.

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