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Fossilienwelt Weinviertel nach umfangreicher Modernisierung wiedereröffnet

 Die Fossilienwelt Weinviertel in Stetten, Bezirk Korneuburg, hat nach einer grundlegenden Modernisierung und Investitionen von rund zwei Millionen Euro ihre Wiedereröffnung gefeiert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vollzog am Freitag die offizielle Eröffnung der Anlage, die sich nun mit zahlreichen neuen Attraktionen präsentiert. Zu den Höhepunkten der neu gestalteten Einrichtung zählt das weltweit größte fossile Austernriff, das nun in einer erweiterten Show präsentiert wird. Darüber hinaus wurden ein spektakulärer Riesenhai zum Klettern, eine begehbare Turmschnecke mit Riesenrutsche sowie ein neuer Abenteuerspielplatz mit großzügigem Wasserspielbereich und einem Mangrovenwald geschaffen. Diese Erweiterungen sollen das Museumserlebnis für alle Besucher, insbesondere Familien, noch attraktiver gestalten und die Naturgeschichte auf interaktive Weise vermitteln. Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte bei der Eröffnung, daß die Fossilienwelt nun „noch moderner, einladender und vor allem zukunftsorientierter“ sei. Sie hob hervor, daß hier ein Ort entstanden sei, der Wissen spannend vermittele und Naturgeschichte erlebbar mache. Die Region des Weinviertels war vor Millionen von Jahren, während des Miocäns, Teil eines tropischen Meeres, das als Paratethys bekannt war. Dieses Erbe wird in der Fossilienwelt unterhaltsam und informativ aufbereitet, um den Forschergeist und die Phantasie der Gäste zu wecken. Die Niederösterreich-CARD spiele dabei eine zentrale Rolle als Impulsgeber für den Tourismus in der Region. Bürgermeister Christian Gepp aus Korneuburg hob die erfolgreiche Zusammenarbeit vieler Partner hervor, die die Verwandlung der Fossilienwelt in eine moderne Attraktion ermöglichten. Das im Jahre 2009 eröffnete Museum zeigt eine Vielzahl fossiler Arten, die vor etwa 17 Millionen Jahren in dieser Region lebten. Die Fossilienwelt Weinviertel ist bis zum 2. November von Dienstag

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Apothekerkammer gibt Empfehlungen für Reiseapotheke und Reisevorsorge

Die Österreichische Apothekerkammer hat wichtige Empfehlungen für die Zusammenstellung einer Reiseapotheke sowie zur Reisevorsorge und zu Impfungen gegeben. Unabhängig davon, ob ein Aktivurlaub, ein Städtetrip, ein Badeurlaub im eigenen Land oder eine Fernreise geplant ist, gilt eine gut ausgestattete Reiseapotheke als unverzichtbar für die Gesundheit der Reisenden. Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, unterstreicht die Wichtigkeit, alle regelmäßig benötigten Arzneimittel mit auf Reisen zu nehmen und diese im Handgepäck zu verstauen. Er rät dringend vom Kauf von Medikamenten im Ausland ab. Begründet wird dies mit den oft unterschiedlichen Namen, Dosierungen und Inhaltsstoffen von Arzneimitteln in verschiedenen Ländern, was eine Vergleichbarkeit erschwert. Hinzu kämen sprachliche Barrieren, da Beipackzettel zumeist in der jeweiligen Landessprache verfaßt sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Reisevorsorge ist die rechtzeitige Überprüfung des eigenen Impfstatus. Für Reisen ist neben den in Österreich empfohlenen Standard-Impfungen oft ein zusätzlicher Schutz erforderlich. Apotheker verfügen über das notwendige Wissen, welche Impfungen für spezifische Reiseziele sinnvoll und notwendig sind, und empfehlen, sich frühzeitig zu informieren und impfen zu lassen, um bei Reiseantritt einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Zur Standardausrüstung einer Reiseapotheke gehören Medikamente gegen Reiseübelkeit, Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Durchfall und Erbrechen, sowie gegen Schmerzen und Fieber, Allergien und Juckreiz. Verbandsmaterial wie Pflaster, elastische Binden, Kühlkompressen sowie Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel und Wund- und Heilsalben sind ebenfalls notwendig. Ergänzend empfohlen werden Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen, Augen- und Nasentropfen, Elektrolytpräparate, Probiotika, Salben gegen Prellungen und Verstauchungen sowie ein Fieberthermometer. Für Reisen mit Kindern sollte die Reiseapotheke auf deren spezifische Bedürfnisse abgestimmt

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Bremen Airport erweitert Sommerflugplan um Direktflüge nach Varna

Der Flughafen Bremen erweitert sein Angebot für die Sommersaison 2025 um eine neue Direktverbindung an die bulgarische Schwarzmeerküste. Ab dem 1. Juli 2025 startet jeden Dienstag ein Flug der Fluggesellschaft Sundair nach Varna. Die Nonstop-Verbindung bringt Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands in rund zweieinhalb Stunden zum sogenannten Goldstrand und ist bis Anfang September verfügbar. Die Hafenstadt Varna ist ein bekanntes Touristenziel am Schwarzen Meer, das für seine zahlreichen Sonnenstunden und weitläufigen Sandstrände geschätzt wird. Neben den Möglichkeiten zum Badeurlaub bietet die Stadt auch eine reizvolle Altstadt und diverse antike Sehenswürdigkeiten, die Besucher anziehen. Die Einführung dieser Direktverbindung unterstreicht die Bemühungen des Flughafens Bremen, sein touristisches Angebot zu erweitern und attraktive Urlaubsziele anzubieten. Der Flughafen Bremen spielt eine wichtige Rolle als wirtschaftlicher und touristischer Faktor für die Hansestadt und die umliegende Region, die ein Einzugsgebiet von dreizehn Millionen Menschen umfaßt. Neben Direktflügen zu verschiedenen europäischen und nordafrikanischen Zielen bietet der Flughafen zahlreiche tägliche Verbindungen zu internationalen Drehkreuzen wie Frankfurt, München, Istanbul, Amsterdam, Zürich und Wien, wodurch über 500 weltweite Anbindungen mit nur einem Umstieg erreichbar sind. Der im Jahre 1909 eröffnete Flughafen Bremen war der erste in Deutschland mit einer befestigten Start- und Landebahn und hat sich zu einem wichtigen kombinierten Luft- und Raumfahrtstandort in Europa entwickelt, der auch innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen beheimatet.

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Air France erweitert Karibik-Angebot im Winter 2026 mit neuer Punta Cana-Verbindung

Die Fluggesellschaft Air France wird ihr Angebot in die Karibik im kommenden Winter deutlich erweitern. Vom 13. Januar bis zum 28. März 2026 führt das Unternehmen eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle und Punta Cana in der Dominikanischen Republik ein. Die Flüge werden dreimal wöchentlich an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen mit Maschinen des Typs Boeing 777-300ER durchgeführt. Diese neue Route nach Punta Cana ergänzt das bestehende Karibik-Netzwerk von Air France. Zuvor bediente die Airline bereits Ziele wie Cayenne in Französisch-Guayana, Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe, Fort-de-France auf Martinique, Saint-Martin und Havanna auf Kuba. Mit Punta Cana als sechster Destination in der Region unterstreicht Air France die wachsende Bedeutung des karibischen Marktes für den europäischen Reiseverkehr, insbesondere in der Wintersaison, wenn viele Reisende warme Klimaziele suchen. Punta Cana, an der südöstlichen Spitze der Dominikanischen Republik gelegen, ist bekannt für seine Strände und das klare Wasser. Die Region bietet sowohl Entspannung als auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten, darunter Wassersport und Wanderwege durch tropische Wälder. Die Kultur der Region verbindet lokale Traditionen mit dem kolonialen Erbe der Dominikanischen Republik. Die Einführung der Direktflüge mit einer Großraummaschine wie der Boeing 777-300ER deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage für diese Verbindung hin und spiegelt das Bestreben von Air France wider, ihre Präsenz auf etablierten und aufstrebenden Langstreckenmärkten auszubauen.

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Easyjet-Flugzeug landet außerplanmäßig in München wegen Rauchgeruchs

Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Easyjet hat am Dienstag eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Münchner Flughafen eingelegt. Der Grund für die Umleitung des Fluges von Großbritannien nach Griechenland war ein technischer Defekt, der zu Rauchgeruch in der Kabine führte. Die Maschine landete sicher, und die Passagiere konnten ihre Reise später am selben Abend fortsetzen. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin der Deutschen Presse-Agentur bemerkten die Piloten während des Fluges, der vom Londoner Flughafen Gatwick gestartet war und planmäßig auf der griechischen Ferieninsel Santorini landen sollte, einen Rauchgeruch in der Kabine. Es handelte sich dabei um Geruch, nicht um sichtbaren Rauch. Die Besatzung des Airbus A320 setzte daraufhin eine Dringlichkeitsmeldung ab, verzichtete jedoch auf eine Notmeldung, da keine akute Gefahr für die Personen an Bord bestand. Zuerst hatte „T-Online“ über den Vorfall berichtet. Die Entscheidung der Piloten, in München außerplanmäßig zu landen, erfolgte als Vorsichtsmaßnahme, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Nach der Landung standen Einsatzkräfte am Boden bereit, was von Easyjet als „reine Routine- und Vorsichtsmaßnahme“ bezeichnet wurde. Die Reisenden konnten ihre Fahrt noch am selben Abend mit einem Ersatzflugzeug nach Santorini fortsetzen. Solche Zwischenfälle, bei denen technische Probleme zu außerplanmäßigen Landungen führen, sind in der Luftfahrt nicht ungewöhnlich und zeugen von den hohen Sicherheitsstandards der Branche. Die umgehende Reaktion der Piloten und die Bereitstellung eines Ersatzflugzeugs sind typische Maßnahmen, um die Auswirkungen auf die Passagiere so gering wie möglich zu halten und die schnelle Fortsetzung der Reise zu ermöglichen.

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Lettland sucht baltische Investoren für Air Baltic vor Börsengang

Lettland, als Haupteigentümer der Fluggesellschaft Air Baltic, plant einen Börsengang des Unternehmens und sucht dabei Unterstützung von seinen baltischen Nachbarstaaten. Ziel ist es, vor dem Börsengang (IPO) Litauen und Estland als Aktionäre zu gewinnen, um eine breitere staatliche Trägerschaft für Air Baltic zu schaffen. Dies könnte, falls notwendig, auch über deren Flughafengesellschaften geschehen. Lettland hält derzeit 98 Prozent der Anteile an Air Baltic. Die deutsche Lufthansa, die Teile ihres Systems im Rahmen von Wet-Lease-Verträgen auf Air Baltic stützt, hat bereits einen Anteil von zehn Prozent der Aktien zugesichert. Der Vorstoß zur Einbeziehung der Nachbarstaaten erfolgt nach der überraschenden Absetzung des langjährigen Air-Baltic-Chefs Martin Gauss im April dieses Jahres. Der lettische Verkehrsminister Atis Svinka betonte, alle drei baltischen Staaten profitierten von einem starken Akteur auf dem regionalen Luftverkehrsmarkt und lud daher Estland und Litauen zur Beteiligung ein. Die Aufforderung zur Investition in Air Baltic, obwohl als Einladung formuliert, setzt die Nachbarstaaten unter Zugzwang. Air Baltic bietet noch vor Ryanair die größte Konnektivität an den Flughäfen Tallinn und Vilnius, und die Wirtschaft in Litauen und Estland ist maßgeblich auf die Fluggesellschaft angewiesen. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung von Air Baltic für die gesamte baltische Region. Trotz des saisonbedingten Verlustes im ersten Quartal 2025 konnte Air Baltic diesen von 40,6 auf 29,3 Millionen Euro verringern. Die Absetzung von Martin Gauss, der seit 2011 an der Spitze der Fluggesellschaft stand und als Architekt des heutigen Unternehmens gilt, erfolgte nach eigenen Angaben aufgrund des Verlustes des Rückhalts der lettischen Regierung.

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Starlux Airlines erweitert Flotte mit zehn weiteren Airbus A350-1000

Die taiwanesische Fluggesellschaft Starlux Airlines hat auf der Pariser Luftfahrtausstellung einen festen Auftrag über den Kauf von zehn zusätzlichen Airbus A350-1000 unterzeichnet. Mit dieser Vereinbarung erhöht sich die Gesamtbestellung von Starlux Airlines für diesen Flugzeugtyp auf achtzehn Maschinen. Die Unterzeichnung erfolgte durch den Geschäftsführer von Starlux Airlines, Glenn Chai, und Benoît de Saint-Exupéry, den Executive Vice President Sales des Geschäftsbereiches für Verkehrsflugzeuge bei Airbus. Starlux Airlines betreibt bereits eine reine Airbus-Flotte, die aus 28 Flugzeugen besteht, darunter A350-900, A330neo und A321neo. Insgesamt hat die taiwanesische Fluggesellschaft nun 30 Flugzeuge bestellt, einschließlich der A350F Frachter und der A350-1000. Glenn Chai betonte, daß die Erweiterung der internationalen Flotte mit zusätzlichen A350-1000 einen wichtigen Schritt zur Stärkung der globalen Präsenz und zur Verbesserung der Konnektivität in wichtigen Märkten darstelle. Der Airbus A350-1000 gilt als ein Langstreckenflugzeug, das Effizienz, Reichweite und Komfort bietet, was ihn für die Strategie von Starlux Airlines, den Langstreckenbetrieb zu optimieren und ein außergewöhnliches Passagiererlebnis zu bieten, als ideal erscheinen läßt. Benoît de Saint-Exupéry von Airbus hob hervor, daß die Entscheidung von Starlux Airlines die Stellung des A350-1000 als Maßstab für den Langstreckenflugverkehr bestätige. Die Zusammenarbeit stärke die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Der A350 wird als das modernste und effizienteste Großraumflugzeug weltweit beschrieben, welches neue Standards für den Interkontinentalflug gesetzt hat. Angetrieben von der neuesten Generation von Rolls-Royce-Triebwerken, ist das Flugzeug konstruiert, um bis zu 18.000 Kilometer nonstop zu fliegen. Die A350-Familie hat weltweit mehr als 1.390 Bestellungen von 60 Kunden erhalten, wobei über 650 Flugzeuge derzeit bei

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Litauen wählt Embraer C-390 Millennium als neues Militärtransportflugzeug

Das litauische Ministerium für Landesverteidigung hat bekanntgegeben, daß die Embraer C-390 Millennium als künftiges Militärtransportflugzeug des Landes ausgewählt wurde. Diese Entscheidung ist ein wesentlicher Schritt zur Stärkung der operativen Bereitschaft Litauens und seiner Interoperabilität innerhalb der NATO. Damit wird der Weg für den Erwerbsprozeß gemäß den nationalen rechtlichen Verfahren und Gesetzen geebnet. Loreta Maskaliovienė, Vizeministerin der Landesverteidigung Litauens, erklärte, man habe die auf dem Markt verfügbaren Militärtransportflugzeuge sorgfältig geprüft und sei zu dem Schluß gekommen, daß die C-390 Millennium die am besten geeignete Plattform sei, um die nationalen militärischen Einsatzanforderungen zu erfüllen. Litauen hat sich daher für Embraer als Verhandlungspartner entschieden und erwartet, den Erwerbsvertrag in den kommenden Monaten abzuschließen. Bosco Da Costa Junior, Präsident und Geschäftsführer von Embraer Defense & Security, äußerte sich geehrt über die Auswahl und betonte das Engagement von Embraer zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten in Europa. Die C-390 Millennium ist ein Transportflugzeug der nächsten Generation, das für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert wurde. Es bietet überlegene Geschwindigkeit, Nutzlastkapazität und Missionflexibilität. Die Entscheidung Litauens reiht sich in eine wachsende Zahl europäischer und NATO-Verbündeter ein, die ebenfalls die C-390 zur Modernisierung ihrer Luftstreitkräfte gewählt haben, darunter Portugal, Ungarn, die Niederlande, Österreich, die Tschechische Republik, Schweden und die Slowakei. Durch die Einführung der C-390 Millennium wird Litauen seine operativen Fähigkeiten erheblich steigern und gleichzeitig vom europäischen Ökosystem für Support und Ausbildung profitieren. Seit ihrer Indienststellung bei der brasilianischen Luftwaffe im Jahre 2019, der portugiesischen Luftwaffe im Jahre 2023 und der ungarischen Luftwaffe im Jahre 2024 hat die C-390

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Strategische Partnerschaft zwischen SNC und Lufthansa Technik Defense

Die Sierra Nevada Corporation (SNC), ein weltweit tätiges Unternehmen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheit und Verteidigung, und die Lufthansa Technik AG, ein führender Anbieter technischer Dienstleistungen für zivile und militärische Flugzeuge, haben auf der Pariser Luftfahrtausstellung eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Diese Kooperation zielt darauf ab, die gemeinsamen Kompetenzen beider Unternehmen auf dem globalen Markt zu bündeln und Verteidigungs- sowie Luftfahrtkunden weltweit umfassend zu unterstützen. Die Zusammenarbeit zwischen SNC und Lufthansa Technik Defense, der Verteidigungssparte der Lufthansa Technik AG, wird sich auf die gemeinsame Erkundung von Möglichkeiten in den Bereichen Modifikation, Reparatur und Lebenszyklus-Support von Flugzeugen konzentrieren. Beide Partner wollen ihr ergänzendes Fachwissen nutzen, um Kunden in den Vereinigten Staaten, Europa und weiteren NATO-Partnerländern innovative Lösungen anzubieten. Durch die Verknüpfung der fortschrittlichen technologischen Fähigkeiten von SNC mit der umfassenden Erfahrung der Lufthansa Technik Defense in Wartung, Reparatur, Überholung und Modifikation von Luftfahrzeugen soll dem internationalen Verteidigungs- und Luftfahrtsektor ein umfassender Service geboten werden. Jon Piatt, Executive Vice President des Geschäftsbereichs ISR, Aviation and Security (IAS) von SNC, betonte die entstehenden Synergien, die Innovation und Exzellenz in der Luftfahrtindustrie vorantreiben sollen. Michael von Puttkamer, Vice President Special Aircraft Services bei Lufthansa Technik, hob hervor, daß die Kombination von SNCs Expertise bei Missionssystemen mit der technischen Flugzeugbetreuung der Lufthansa Technik die Verteidigungsfähigkeiten auf beiden Seiten des Atlantiks stärke. Er betonte die Bedeutung glaubwürdiger Zusammenarbeit, gemeinsamer Verantwortung und technologischer Stärke in der aktuellen Sicherheitslage. Zu den Kernbestandteilen der Vereinbarung zählen die Identifizierung neuer gegenseitiger Geschäftschancen sowie die gemeinsame Entwicklung von Fähigkeiten

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Embraer A-29 Super Tucano erreicht 600.000 Flugstunden

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer feiert auf der Internationalen Pariser Luftfahrtausstellung einen bedeutenden Meilenstein für sein Flugzeugmuster A-29 Super Tucano. Die im Dienste von 22 Luftstreitkräften weltweit stehende Flotte dieses Modells hat die Marke von 600.000 Flugstunden überschritten, was seine bewährte Leistung und Zuverlässigkeit unterstreicht. Bosco da Costa Junior, Präsident und Geschäftsführer von Embraer Defense & Security, bezeichnete dieses Ereignis als Privileg. Der A-29 Super Tucano ist das einzige in Produktion befindliche leichte Angriffs-, bewaffnete Aufklärungs- und fortgeschrittene Trainings-Turboprop-Flugzeug, dessen Kampftauglichkeit weltweit nachgewiesen ist. Es bietet Luftstreitkräften eine flexible und kosteneffiziente Lösung für eine breite Palette von Missionen, darunter fortgeschrittenes Pilotentraining, Luftnahunterstützung (CAS), Luftraumüberwachung, Luftabriegelung, Ausbildung von Forward Air Controllern (JTAC), bewaffnete Aufklärung, Grenzüberwachung und Lufteskorte. Die Vielseitigkeit des Flugzeugs wird durch die kürzliche Anschaffung der A-29N Super Tucano durch Portugal unterstrichen. Diese NATO-interoperable Variante ist mit fortschrittlicher Avionik und spezialisierten Kommunikationssystemen ausgestattet, um den strengsten Anforderungen des Bündnisses gerecht zu werden. Der A-29 Super Tucano zeichnet sich durch modernste Technologie für präzise Zielidentifikation und Waffensysteme aus. Seine robuste Konstruktion ermöglicht den Betrieb von unbefestigten Start- und Landebahnen sowie in anspruchsvollen Umgebungen mit geringer Infrastruktur. Das Flugzeug ist zudem für seinen geringen Wartungsaufwand und seine hohen Werte bei Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und struktureller Integrität bekannt, was zu niedrigen Lebenszykluskosten führt. Diese Eigenschaften machen den A-29 Super Tucano zu einer attraktiven Wahl für Luftstreitkräfte, die auf der Suche nach einem effektiven Multi-Missions-Flugzeug sind, das sowohl kampferprobt als auch wirtschaftlich im Unterhalt ist.

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