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„Suppe mit Sinn“ startet in 18. Saison: Gastronomie und Prominente gegen Ernährungsarmut

Die Tafel Österreich startet ihre Winterspendenaktion „Suppe mit Sinn“ bereits in die 18. Saison. Vom 1. November bis zum 31. Dezember 2025 unterstützen rund 150 sozial engagierte Gastronomiebetriebe in ganz Österreich Menschen in Not. Prominente Unterstützung erhält die Initiative von der Schauspielerin und Autorin Konstanze Breitebner sowie dem Schauspieler Thomas Mraz, die sich beide aktiv für die Aktion einsetzen. Das bewährte Konzept sieht vor, dass die teilnehmenden Lokale eine Suppe auf ihrer Speisekarte der Aktion widmen. Pro verkaufter Portion wird ein Euro an Die Tafel Österreich gespendet. Dieser Spendenbetrag hat einen hohen Hebel: Nach Angaben der Tafel Österreich ermöglicht ein gespendeter Euro wiederum eine warme Mahlzeit für bis zu zehn armutsbetroffene Menschen in sozialen Einrichtungen. Die Gäste können somit mit dem Konsum einer Suppe einen konkreten Beitrag gegen Ernährungsarmut leisten. Kooperationspartner in den Bundesländern sind unter anderem die Pannonische und die Flachgauer Tafel. Die Notwendigkeit dieser Aktion wird durch die aktuelle soziale Lage in Österreich unterstrichen. Laut Tafel Österreich sind 420.000 Menschen im Land von schwerer Ernährungsarmut betroffen. Eine Befragung der Volkshilfe im Jahr 2025 zeigte zudem, dass 75 Prozent der armutsbetroffenen Personen Angst haben, am Monatsende nicht genug zu essen zu haben. Die Teuerung bei Lebenshaltungskosten für Ernährung, Heizen und Wohnen setzt Menschen in Not zusätzlich massiv unter Druck. Die Tafel Österreich konnte allein im Jahr 2024 über 1.578 Tonnen gerettete Lebensmittel an mehr als 75.000 Menschen weitergeben und leistet damit einen essenziellen Beitrag zur Grundversorgung. Der Erfolg der „Suppe mit Sinn“ ist beachtlich: Allein im Jahr 2024 konnten

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Lüttich und Chicago Rockford schließen transatlantische Partnerschaft zur Luftfracht

Der Flughafen Lüttich (LGG) und der Chicago Rockford International Airport (RFD) haben auf der Branchenveranstaltung „Air Cargo South East Asia“ in Singapur eine formelle Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit beider Frachtzentren zu vertiefen und den transatlantischen Frachtverkehr zwischen Europa und dem Mittleren Westen der USA zu stärken. Kernpunkte der Übereinkunft sind die Förderung zusätzlichen Frachtflugverkehrs, gemeinsame Marketing- und Vertriebsinitiativen zur Gewinnung neuer Betreiber und Logistikpartner sowie die Kooperation bei operativen und digitalen Projekten zur Effizienzsteigerung. Die Unterzeichnung erfolgte im Beisein von Führungskräften beider Flughäfen während der Air Cargo South East Asia. Torsten Wefers, Vice President Sales & Marketing von Liège Airport, betonte, die Vereinbarung spiegele die gemeinsame Vision für die Zukunft der Luftfracht wider und solle den Aufbau eines belastbaren transatlantischen Korridors unterstützen. Zachary Oakley, Executive Director des Chicago Rockford International Airport, wies darauf hin, dass beide Flughäfen komplementäre Stärken besäßen und die Partnerschaft neue Geschäftsmöglichkeiten eröffne. Die Partnerschaft kommt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Wachstums bei beiden Standorten: Lüttich verzeichnete in den jüngsten Quartalszahlen deutliche Zuwächse bei Frachttonnen und Flugbewegungen, während Rockford in den USA als schnell wachsender Cargo-Standort gilt und seine Kapazitäten in den vergangenen Jahren ausgebaut hat. Beobachter sehen in der Vereinbarung einen Schritt zur besseren Vernetzung europäischer und nordamerikanischer Frachtströme, zugleich aber auch eine Herausforderung in der praktischen Umsetzung von Linienangeboten und Bodenlogistik.

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Erhebliche Sichtbarkeitsmängel bei Fußgängern, Radfahrern und E-Scooter-Nutzern in Österreich

Mit dem Einbruch der dunklen Jahreszeit steigt die Gefahr für ungeschützte Verkehrsteilnehmer auf Österreichs Straßen deutlich. Eine aktuelle, bundesweite Erhebung des Mobilitätsclubs ÖAMTC zeigt alarmierende Sichtbarkeitsdefizite: Über alle Bundesländer hinweg waren 71 Prozent der beobachteten Fußgänger bei Dämmerung und Dunkelheit dunkel gekleidet und somit nur schwer erkennbar. Nur neun Prozent der zu Fuß Gehenden trugen Reflektoren. Die vom 1. bis 20. Oktober 2025 durchgeführte Beobachtung von 10.432 Verkehrsteilnehmern erbrachte auch bei anderen Gruppen bedenkliche Ergebnisse. So trugen 62 Prozent der Radfahrer dunkle Kleidung und 25 Prozent waren sogar ohne die vorgeschriebene Beleuchtung unterwegs. Bei E-Scooter-Fahrern zeigte sich ein ähnliches Bild: Rund 60 Prozent waren dunkel gekleidet und 27 Prozent fuhren ohne Licht, obwohl die Straßenverkehrsordnung in Österreich bei Dunkelheit und schlechter Sicht eine funktionierende Beleuchtung vorschreibt. Selbst bei Kraftfahrzeugen wurden Mängel festgestellt: 1,4 Prozent der Pkw fuhren ohne Abblendlicht, bei weiteren 3,3 Prozent war zumindest ein Scheinwerfer oder Rücklicht defekt. Die mangelnde Sichtbarkeit korreliert mit einer erhöhten Unfallgefahr in der dunklen Jahreszeit. Laut Statistik Austria ereignete sich seit 2018 mehr als ein Viertel aller Fußgängerunfälle zwischen November und Jänner, wobei der Anteil tödlicher Unfälle in diesen drei Monaten sogar bei 36 Prozent lag. Besonders gefährdet sind Jugendliche und junge Erwachsene (15 bis 30 Jahre), die zu 65 Prozent häufiger bei Dunkelheit verunfallen als Kinder oder Senioren (je 37 Prozent). Diese Altersgruppe ist oft zu Fuß, mit dem Rad oder E-Scooter unterwegs und dabei häufig dunkel gekleidet, was die Unfallgefahr drastisch erhöht. Aber auch Senioren zählen zur Risikogruppe; sie sind zwar

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Flughafen Stuttgart beginnt mit Umbau der Sicherheitskontrollen in Terminal 3

Der Flughafen Stuttgart (STR) startet am Montag, dem 3. November 2025, direkt nach dem Ende der baden-württembergischen Herbstferien, mit dem Umbau der Passagierkontrollen in Terminal 3. Die Baumaßnahmen dienen der Erweiterung der Kontrollspuren und der Vorbereitung auf den zukünftigen Einsatz modernster Computer-Tomographie (CT)-Kontrollgeräte. Die Flughafengesellschaft investiert für das Projekt einen Betrag von über fünf Millionen Euro. Während der Umbauphase, die voraussichtlich bis Ende März 2026 andauern wird, bleiben die Sicherheitskontrollstellen in Terminal 3 vollständig geschlossen. Fluggäste sind in dieser Zeit darauf angewiesen, die Passagierkontrollen in den Terminals 1 und 2 zu nutzen. Diese Konzentration der Kontrollprozesse auf die beiden verbleibenden Terminals wird in der Bauzeit die Abläufe am Flughafen Stuttgart bestimmen. Die Investition zielt auf eine zukunftssichere Infrastruktur ab, um den steigenden Passagierzahlen und den erhöhten Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Die Wiedereröffnung der Kontrollstellen in Terminal 3 ist für den Beginn des Sommerflugplans 2026 geplant. Die Kontrollspuren werden dann baulich für die Integration der neuen CT-Technologie vorbereitet sein. Diese Technologie, die bereits an anderen großen deutschen Flughäfen getestet wird, gilt als der zukünftige Standard. Sie ermöglicht es den Passagieren, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Handgepäck zu belassen, was die Kontrollprozesse schneller und komfortabler macht. Übergangsweise wird nach der Wiedereröffnung in Terminal 3 zunächst die bewährte Röntgentechnik genutzt, bevor sukzessive auf die neuen CT-Geräte umgestellt wird.

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Hurrikan Melissa auf Jamaika: Dertour Group bietet kostenlose Stornierungen und Umbuchungen an

Aufgrund des herannahenden Hurrikans Melissa hat die Dertour Group umgehend reagiert und ihren Kunden für Reisen nach Jamaika kostenlose Stornierungen und Umbuchungen für Anreisen bis einschließlich 30. Oktober 2025 angeboten. Die Reisegäste wurden nach Unternehmensangaben persönlich über das Sicherheits- und Krisenmanagement per Anruf und SMS informiert. Auch andere Reiseveranstalter beobachten die Lage auf der Karibikinsel und in weiteren betroffenen Destinationen mit großer Sorge. Für die derzeit auf Jamaika befindlichen Pauschalreisegäste der Dertour Group (darunter Dertour und Meiers Weltreisen), von denen sich eine zweistellige Anzahl auf der Insel befindet, wurde eine eigene Notfallnummer eingerichtet. Der Veranstalter versichert, dass sich alle Reisenden in Hotels befinden, die als sicher gelten und nicht evakuiert werden müssen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde das gesamte Ausflugsprogramm bis zum 30. Oktober eingestellt, da nach dem erwarteten Landfall des Hurrikans mit Infrastrukturschäden zu rechnen sei. Die Auswirkungen von Hurrikan Melissa betreffen auch den Flugverkehr. Die Fluggesellschaft Condor hat den Flug DE2162 von Frankfurt nach Montego Bay am 29. Oktober annulliert und bittet betroffene Gäste, sich an den Kundenservice zu wenden. Pauschalreisegäste der Dertour Group, deren Rückflug am Mittwochmorgen aufgrund von Streichungen ausfällt, erhalten eine kostenlose Aufenthaltsverlängerung und eine Umbuchung auf einen späteren Flug. Den Kunden entstehen durch diese Änderungen laut Veranstalter keine zusätzlichen Kosten. Betroffenen wurde bereits am Montag eine vorzeitige Abreise angeboten.

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Linzer Flughafen in der Krise: Unternehmerkonsortium will Anteile der Stadt übernehmen

Ein Konsortium oberösterreichischer Unternehmer hat dem Land Oberösterreich Pläne zur Übernahme von 50 Prozent der Anteile des finanziell angeschlagenen Flughafens Linz (LNZ) vorgelegt. Derzeit halten das Land und die Stadt Linz jeweils 50 Prozent der Anteile. Das von Unternehmer Manfred Zorn aus Hofkirchen an der Trattnach initiierte Konsortium strebt an, die Anteile der Stadt Linz zu übernehmen, wobei dies nicht durch einen Kauf, sondern durch eine andere Form der Beteiligung erfolgen soll. Der Regionalflughafen Linz schreibt seit fünf Jahren rote Zahlen, und die Rücklagen sind nahezu aufgebraucht. Die Situation hat sich durch die kürzliche Einstellung der wichtigen Flugverbindung nach Frankfurt durch die AUA mit Wirkung zum 25. Oktober weiter verschärft, wodurch der Flughafen den Anschluss an ein internationales Großdrehkreuz verlor. Landesrat Markus Achleitner, Vorsitzender des Flughafen-Aufsichtsrats, begrüßte die Initiative der Wirtschaft und betonte, dass Politik und Wirtschaft das gemeinsame Ziel verfolgten, den Flughafen Linz für den Frachtverkehr, Export und als Tor zur Welt aufrechtzuerhalten. Das Land Oberösterreich betrachtet die Wiederherstellung der Direktverbindung nach Frankfurt als unerlässlich für den Wirtschafts- und Exportstandort und will die Strecke daher ausschreiben und anschubfinanzieren. Die notwendige EU-rechtliche Zustimmung für die Finanzierung steht jedoch noch aus. Achleitner sieht auch die oberösterreichische Wirtschaft in der Pflicht, für eine entsprechende Auslastung der Verbindung zu sorgen. Wenn das Unternehmer-Konsortium, wie angekündigt, vier Millionen Euro für den Flughafen lukrieren könne, so seien diese Mittel am besten für den Ankauf von Flugtickets zur Sicherung der Auslastung geeignet. Gespräche über künftige Beteiligungsverhältnisse mit der Stadt Linz sind in Aussicht gestellt, deren Bürgermeister

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Oceania Cruises bietet Weltreise 2027 in 17 Einzelsegmenten an

Die Kreuzfahrtgesellschaft Oceania Cruises ermöglicht Gästen, die 244-tägige Weltreise ihres Schiffes Oceania Vista im Jahr 2027 flexibel zu erleben. Die epische Reise, die am 6. Jänner 2027 in Miami beginnt und insgesamt 125 Häfen in 53 Ländern anläuft, wurde in 17 einzelne Segmente von neun bis 20 Tagen unterteilt. Diese Unterteilung folgt dem Reederei-Motto „Your World. Your Way“ und bietet Reisenden die Möglichkeit, die Welt nach ihrem eigenen Tempo und ihren persönlichen Präferenzen zu entdecken. Die Route der Weltreise führt von den USA über die pazifischen Inseln, darunter die smaragdgrünen Gipfel Französisch-Polynesiens, weiter zu den pulsierenden Metropolen Asiens und schließlich zu den begehrtesten Häfen Europas. Zu den Höhepunkten der Teilstrecken zählen etwa „Idyllic Pacific Wonders“ von Los Angeles nach Papeete oder „Arabian & Aegean Gems“ von Doha nach Athen. Jason Montague, Chief Luxury Officer von Oceania Cruises, erklärte, dass man die Wunder der Welt noch zugänglicher machen wolle, um den unterschiedlichen Lebensstilen der Gäste gerecht zu werden, da nicht jeder die Zeit für die gesamte, über acht Monate dauernde Reise habe. Die Oceania Vista dient während der gesamten Reise als luxuriöse Basis. Das Schiff bietet geräumige Unterkünfte mit Veranda, aufmerksamen Service und exquisite kulinarische Erlebnisse. Im Preis inbegriffen sind vier Spezialitätenrestaurants: das italienische Toscana, das panasiatische Red Ginger, das französische Bistro Jacques und das Steakhaus Polo Grill. Ergänzt wird das Bordangebot durch bereichernde Aktivitäten wie Kochkurse im Culinary Center, Kunstworkshops und Gastvorträge. Ruhige Rückzugsorte wie die Bibliothek und das Aquamar Spa + Vitality Center runden das luxuriöse Reiseerlebnis auf See

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Southwest Airlines weitet internationalen Vertrieb über Hahnair aus

Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines, die größte Inlands-Airline der Vereinigten Staaten, hat ein Interline-Abkommen mit dem deutschen Ticketing-Dienstleister Hahnair geschlossen. Durch diese Kooperation erweitert Southwest Airlines ihre Vertriebsreichweite erstmals über den US-Markt hinaus. Das Abkommen ermöglicht es Reisebüros außerhalb der USA, Flüge der Low-Cost-Airline über Globale Vertriebssysteme (GDS) zu buchen und auszustellen. Ab sofort können Reisebüros außerhalb der Vereinigten Staaten Flüge von Southwest Airlines unter dem Airline-Kürzel „WN“ im Buchungssystem Amadeus einsehen und reservieren. Die Ausstellung der Tickets erfolgt dabei auf dem HR-169-Ticket-Dokument von Hahnair. Dieses Verfahren ermöglicht es Fluggesellschaften, ihre Flüge in Märkten zu verkaufen, in denen sie selbst keine eigene Ticket-Settlement-Vereinbarung (wie BSP oder ARC) besitzen. Die Partnerschaft bietet internationalen Vertriebspartnern damit erstmals direkten Zugriff auf das komplette Streckennetz von Southwest Airlines. Das Interline-Abkommen ist ein wichtiger Schritt für Southwest Airlines, die traditionell stark auf den Direktvertrieb in den USA fokussiert war, nun aber ihren indirekten Vertrieb global ausbauen will. Das Unternehmen betreibt die größte Boeing-Flotte der Welt und bedient 117 Ziele in elf Ländern, darunter neben den USA auch Mexiko, Mittelamerika und die Karibik. Hahnair, der führende Anbieter von Airline-Vertriebslösungen, stärkt mit dieser neuen Partnerschaft sein Netzwerk, das bereits über 350 Fluggesellschaften umfasst. Zusätzlich zu Amadeus kündigte Hahnair an, dass Buchungen von Southwest-Flügen künftig auch über alle Travelport-GDS möglich sein werden, was die globale Zugänglichkeit weiter erhöhen wird.

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Flughafen Weeze verzeichnet starkes Wachstum im Winterflugplan

Der Flughafen Weeze am Niederrhein startet mit einer deutlichen Steigerung in die Wintersaison 2025/2026. Nach Angaben des Airports wird mit rund 4.300 Flügen gerechnet, was einem Wachstum von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Parallel dazu erwartet der Flughafen die Abfertigung von etwa 354.000 Passagieren, ebenfalls ein Plus von 25 Prozent gegenüber der vorherigen Wintersaison. Die Zahlen unterstreichen die wieder wachsende Bedeutung des Flughafens als Verkehrsdrehscheibe im Grenzgebiet zu den Niederlanden. Die Steigerung der Frequenzen und Passagierzahlen basiert auf einem erweiterten Flugangebot. Im Winterflugplan, der bis zum 28. März 2026 gültig ist, stehen den Reisenden insgesamt 28 regelmäßige Flugziele zur Auswahl. Das Angebot wird ergänzt durch Charterverbindungen, beispielsweise in das finnische Rovaniemi. Traditionell führen Sonnen- und Städtedestinationen die Liste der beliebtesten Ziele an. Die beliebtesten Destinationen im Winter 2025/2026 sind europäische und nordafrikanische Ziele. Angeführt wird die Liste der meistfrequentierten Routen von Málaga mit 164 Abflügen, gefolgt von Alicante mit 150 und Thessaloniki mit 136 Abflügen. Darüber hinaus wurden Flüge zu beliebten Zielen auf den Kanarischen Inseln, wie Teneriffa Süd und Fuerteventura, sowie nach Marokko und in osteuropäische Metropolen in den Flugplan aufgenommen. Die Zahlen signalisieren eine anhaltend große Reiselust der Passagiere, insbesondere nach den vorangegangenen Jahren mit Einschränkungen im Flugverkehr. Das Wachstum im Winter übertrifft sogar in einigen Bereichen das Vor-Corona-Niveau.

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Gescheiterte Investorensuche: Aviapartner Düsseldorf stellt Betrieb ein

Der Flughafendienstleister Aviapartner Düsseldorf wird seinen Geschäftsbetrieb am 31. Oktober 2025 endgültig einstellen. Diese Maßnahme ist die Folge einer gescheiterten Investorensuche im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, das im Juni 2025 beantragt worden war. Von der Betriebsstilllegung sind rund 300 Mitarbeiter betroffen, deren Arbeitsplätze am Flughafen Düsseldorf verloren gehen. Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens hatten sich zugespitzt, nachdem Aviapartner Düsseldorf bereits 2023 die Lizenz für die eigenständige Bodenabfertigung (Be- und Entladen von Luftfahrzeugen sowie Gepäckabfertigung) am Düsseldorfer Flughafen verloren hatte. Seitdem war das Unternehmen nur noch als Subunternehmer für andere Abfertiger tätig. Generalbevollmächtigter Georg Heidemann, der nach dem Insolvenzantrag zunächst den Betrieb stabilisiert hatte, erklärte, dass ohne einen Erwerber und neues Kapital zur Betriebsstilllegung keine Alternative bestehe. Der Verlust der eigenen Lizenz in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld konnte nicht mehr kompensiert werden. Der Flughafen Düsseldorf ist auf reibungslose Prozesse bei der Passagier- und Gepäckabfertigung angewiesen. Obwohl der Geschäftsbetrieb bis zuletzt weitergeführt werden konnte, müssen die betroffenen Beschäftigten nun entlassen werden. Gespräche mit dem Betriebsrat über einen möglichen Interessenausgleich und einen Sozialplan sollen zeitnah aufgenommen werden, um sozialverträgliche Lösungen zu finden. Das Insolvenzgeld sicherte die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter bis einschließlich August 2025. Der Fall Aviapartner ist ein deutliches Beispiel für die volatilen und wettbewerbsintensiven Bedingungen im Geschäft der Bodenabfertigungsdienstleistungen an großen Verkehrsflughäfen.

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