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Comac liefert zehn C919 an chinesische Fluggesellschaften

Der staatliche chinesische Flugzeugbauer Comac hat das Jahr 2024 mit der Auslieferung von zehn weiteren C919-Jets abgeschlossen. Diese Flugzeuge wurden an inländische Fluggesellschaften übergeben, wobei das letzte Exemplar, mit der Registrierung B-657X, am 18. Dezember an China Southern Airlines überging. Mit der Lieferung dieser Flugzeuge hat Comac insgesamt 14 C919 in Betrieb. Die meisten Maschinen werden von China Eastern Airlines betrieben, die insgesamt neun Exemplare in ihrer Flotte haben. China Southern Airlines betreibt derzeit drei C919, während Air China zwei Exemplare führt. Das Modell hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Am 19. Dezember überschritt die C919 die Marke von 1 Million beförderten Passagieren. Dieser Erfolg wurde auf einem Flug von China Eastern von Shanghai nach Shaanxi gefeiert. Es dauerte nur 19 Monate, um diese Zahl zu erreichen, was die wachsende Akzeptanz und Nutzung des Modells in der chinesischen Luftfahrtindustrie unterstreicht. Die C919, die als konkurrenzfähige Alternative zu westlichen Flugzeugen wie der Boeing 737 und der Airbus A320 gilt, stellt einen wichtigen Schritt für Chinas Luftfahrtindustrie dar. Der Erfolg der Auslieferungen und die steigende Passagierzahl zeigen das Potenzial des Modells, sowohl auf dem chinesischen als auch auf internationalen Märkten eine größere Rolle zu spielen.

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TAAG Angola Airlines schließt Vertrag für Boeing 787-9

Die angolanische Nationalairline TAAG hat einen Sale-and-Leaseback-Vertrag mit Aercap abgeschlossen, um eine Boeing 787-9 zu erwerben. Die Lieferung des Dreamliners ist für Februar 2025 geplant. Nelson de Oliveira, der Geschäftsführer von TAAG, betonte, dass die neue Maschine zur Optimierung der Kosten, zur Förderung der Nachhaltigkeit und zur Verbesserung des Passagiererlebnisses beitragen werde. Außerdem sei die Boeing 787-9 ein wichtiger Schritt zur Erweiterung der internationalen Verbindungen des Landes. Die Entscheidung, die Boeing 787-9 zu erwerben, fällt in eine Phase, in der TAAG bestrebt ist, ihre Flotte zu modernisieren und ihre Dienstleistungen weiter zu verbessern. Der Dreamliner, bekannt für seine Effizienz und den Komfort für Passagiere, soll der Fluggesellschaft helfen, ihren internationalen Wettbewerbsvorteil auszubauen und den Anforderungen der globalen Luftfahrtmärkte gerecht zu werden. Der Vertrag zwischen TAAG und Aercap stärkt nicht nur die Fluggesellschaft, sondern unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung Angolas durch verbesserte Anbindungen und eine effizientere Nutzung der Ressourcen.

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Tourismus in Österreich erwartet starke Neujahrs-Saison

Österreich blickt auf eine vielversprechende Wintersaison zum Jahreswechsel. Besonders Wien und die ländlichen Regionen verzeichnen eine hohe Auslastung. In der Hauptstadt locken der Silvesterpfad, das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und das reichhaltige Kultur- sowie Kulinarikangebot, das zahlreiche Gäste aus aller Welt anzieht. Auch die Seilbahnbranche erwartet einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro in diesem Winter. Laut Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler sind die Buchungsprognosen für Silvester und Neujahr auf einem hohen Niveau und zeigen sich vergleichbar mit dem Vorjahr. Besonders in den Städten sei die Auslastung zum Jahreswechsel gut, während in den Bergregionen ein hoher Stammgästeanteil zwischen Weihnachten und 6. Januar sorgt, dass auch hier nahezu alle Kapazitäten ausgelastet sind. Familienurlaube sind weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Wintertourismus. Auch wirtschaftlich scheint die Situation für viele Gäste im Vergleich zum Vorjahr günstiger. Die Ausgabebereitschaft sei gestiegen, die Sparneigung gesunken. Etwa 71 Prozent der Wintergäste in Österreich kommen aus dem Ausland, was den Tourismus zu einem wichtigen Teil der österreichischen Exportwirtschaft macht. Die Neujahrszeit stellt für viele Tourismusbetriebe die umsatzstärkste Phase des Jahres dar, was auch die Wertschöpfungskette im Bereich Gastronomie, Hotellerie und Freizeitveranstaltungen stärkt.

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Wien erhöht Kurzparkgebühren zum Jahresbeginn 2025

Ab dem 1. Januar 2025 wird es in Wien teurer, in Kurzparkzonen zu parken. Die Stadt hebt die Parkgebühren um fünf Cent an. Eine halbe Stunde Parken kostet dann 1,30 Euro statt 1,25 Euro, eine ganze Stunde 2,60 Euro statt 2,50 Euro. Für Wiener, die ein Parkpickerl für ihren Bezirk besitzen, bleibt der Tarif unverändert. Diese Erhöhung ist Teil einer schrittweisen Anpassung der Parkgebühren, die bereits in den letzten Jahren mehrfach angehoben wurden. Für bereits gekaufte Parkscheine gilt eine Übergangsregelung: Parkscheine zum alten Tarif können noch bis zum 30. Juni 2025 verwendet werden, jedoch gibt es keine Möglichkeit zum Umtausch oder zur Aufzahlung auf den neuen Tarif. Dies stieß auf Kritik des ÖAMTC. Der Verkehrsexperte Matthias Nagler bemängelt, dass die Stadt Wien auch in diesem Fall keine Möglichkeit zum Umtausch anbietet, was für viele Nutzer einen Verlust des Restbetrages bedeuten würde. Der Mobilitätsclub fordert eine faire Lösung, bei der Konsumenten die Differenz zum neuen Tarif nachzahlen können. Zusätzlich bietet der ÖAMTC eine praktische App an, die bei der Orientierung in den Kurzparkzonen hilft und Informationen zu den Gebühren sowie den Zahlungsmöglichkeiten bereitstellt. Die App erleichtert es, den Parkschein direkt über das Handy zu buchen.

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Flughafen Hahn verfehlt Ziel von zwei Millionen Fluggästen

Der Hunsrück-Flughafen Hahn hat sein selbstgestecktes Ziel von zwei Millionen Fluggästen in diesem Jahr knapp verfehlt. Am Ende des Jahres zählte der Flughafen rund 1,86 Millionen Passagiere, was eine Steigerung von etwa elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Geschäftsführer Rüdiger Franke äußerte sich dennoch zufrieden mit dem Ergebnis und betonte, dass der Flughafen in einem schwierigen Umfeld insgesamt gut abgeschnitten habe. Die Luftfracht verzeichnete hingegen Einbußen. Flugzeugchartern wurden die Flugrechte verweigert, was zu einem Verlust von etwa 300 bis 400 Flügen führte. Franke zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass der Flughafen den Rückstand im kommenden Jahr aufholen wird. Trotz dieser Rückschläge sei die Nachfrage nach Luftfracht grundsätzlich wieder gestiegen. Der Flughafen Hahn verfolgt eine diversifizierte Strategie, die auf drei Standbeinen basiert: Passagierverkehr, Luftfracht und Immobilienentwicklung. Diese gleichwertige Ausrichtung soll dem Flughafen helfen, auch in Krisenzeiten Stabilität zu bewahren.

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ÖBB: Mehr als 11.000 vergessene Gepäckstücke im Jahr 2024

Im Jahr 2024 wurden auf den sieben Lost & Found-Stellen der österreichischen Bahn insgesamt mehr als 11.000 Gepäckstücke wie Koffer, Rucksäcke und Taschen abgegeben. Elektronikgeräte wie Kameras und Handys belegten mit knapp 5.600 Exemplaren den zweiten Platz, während auf dem dritten Platz mit rund 3.600 Fundstücken Brieftaschen und Wertpapiere standen. Trotz der großen Zahl an verlorenen Gegenständen konnten rund 38 Prozent der Stücke ihren Eigentümern zurückgegeben werden. Zu den ungewöhnlicheren Fundstücken gehörten 55 E-Scooter und sogar zwei Drohnen. Auch Sportgeräte wie Skateboards, Eislaufschuhe und Instrumente wurden aufgefunden, darunter 103 Musikinstrumente, bei denen Gitarren am häufigsten vertreten waren. Bemerkenswerterweise wurden auch zehn Kfz-Kennzeichen, 390 Jahreskarten und fast 500 Kreditkarten zurückgegeben. Ein verlorenes Boot erregte besondere Aufmerksamkeit. Die Zahl der verlorenen Gegenstände ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Reisende, die einen Gegenstand verlieren, können diesen über ein Online-Tool melden, das die Suche nach dem verloren gegangenen Eigentum erleichtert.

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Condor stellt saisonale Flüge zwischen Frankfurt und Rijeka ein

Die deutsche Fluggesellschaft Condor hat angekündigt, ihre saisonalen Flüge zwischen Frankfurt und Rijeka im Sommer 2025 nicht mehr anzubieten. Die Strecke, die zwischen Mai und September einmal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient wurde, war seit 2012 Teil des Flugplans von Condor, mit Ausnahme der Jahre 2016, 2017 und 2020. Diese Entscheidung folgt der Einstellung ähnlicher Verbindungen durch andere Fluggesellschaften, darunter easyJet, die ebenfalls ihre Flüge nach Rijeka im kommenden Sommer einstellen wird. Condor begründete die Maßnahme mit einer Überprüfung des Streckennetzes, bei der die Nachfrage nach dieser Verbindung nicht mehr ausreichend war. Wie bereits berichtet, plant Ryanair jedoch eine neue Verbindung von Breslau nach Rijeka für das Jahr 2025 und wird voraussichtlich auch bald Flüge ab Hahn anbieten. Änderungen an den Flügen und der Streckenplanung sind weiterhin möglich. Der Flughafen Rijeka verliert mit dieser Entscheidung eine weitere Flugverbindung, während sich die Wettbewerbslandschaft auf der Strecke zunehmend verändert.

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Embraer verkauft zwei C-390 Millennium an neuen Kunden

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat einen Vertrag über den Verkauf von zwei C-390 Millennium-Mehrzweckflugzeugen unterzeichnet. Der Käufer, dessen Identität nicht bekannt gegeben wurde, erhält neben den Flugzeugen auch ein umfassendes Paket aus Schulungs-, Unterstützungs- und Ersatzteilen. Die C-390, die für vielseitige militärische und humanitäre Einsätze wie Truppentransporte, Katastrophenhilfe und medizinische Evakuierungen entwickelt wurde, stärkt das Angebot von Embraer im Bereich militärischer Lufttransporte. Dieser Vertrag markiert einen weiteren Meilenstein für die C-390-Flotte, die mittlerweile von zehn Nationen genutzt wird, darunter Brasilien, Portugal, Ungarn und Südkorea. Seit 2019 hat die C-390 mehr als 15.500 Flugstunden absolviert, mit einer beeindruckenden Missionserfüllungsrate von 93 % und einer Erfolgsquote von 99 %. Die Flugzeuge zeichnen sich durch eine hohe Nutzlast von 26 Tonnen, eine Geschwindigkeit von 470 Knoten und eine hohe Vielseitigkeit aus. Mit diesem neuen Verkauf festigt Embraer seine Position als führender Anbieter im Bereich des modernen militärischen Lufttransports und setzt auf fortschrittliche Technologie sowie kostengünstigen Betrieb.

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Eurowings stellt Flüge zwischen Stuttgart und Belgrad ein

Die Billigfluggesellschaft Eurowings hat bekannt gegeben, dass sie die saisonale Verbindung zwischen Stuttgart und Belgrad im Jahr 2025 nicht mehr fortführen wird. Die Flüge, die in den Sommermonaten zwischen Mai und Oktober dreimal wöchentlich angeboten wurden, sind damit eingestellt. Die Entscheidung betrifft eine langjährige Verbindung, die seit 2007 von Eurowings und ihrem Vorgänger Germanwings betrieben wurde, mit Ausnahme der Jahre 2019 und 2020. Zukünftig wird Eurowings weiterhin saisonale Flüge von Düsseldorf nach Belgrad anbieten, während Air Serbia ab dem kommenden Sommer weiterhin ganzjährig Flüge zwischen Belgrad und Stuttgart durchführen wird. Ab 2025 plant die serbische Fluggesellschaft, die Verbindung viermal pro Woche anzubieten. Eurowings hatte die Strecke von Stuttgart nach Belgrad während der letzten Jahre im Sommerbetrieb geführt, jedoch scheint die Nachfrage für die Verbindung im kommenden Jahr nicht mehr ausreichend zu sein, um den Flugplan fortzuführen.

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Schiphol-Flughafen reduziert Flugverkehr während NATO-Gipfel 2025

Der Flughafen Schiphol in Amsterdam wird im Juni 2025 eine signifikante Reduzierung des Flugverkehrs vornehmen. Vom 21. bis 27. Juni 2025, während des NATO-Gipfels in Den Haag, wird der Flugverkehr um etwa 25 % reduziert. Grund hierfür sind Luftraumbeschränkungen sowie die Schließung der Start- und Landebahn 09/27 (Buitenveldertbaan) aufgrund von Wartungsarbeiten. Dies betrifft auch die Umleitung von Flügen, um den erhöhten Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Bei dem NATO-Gipfel, an dem 8.500 Delegierte und 45 Staatsoberhäupter teilnehmen werden, handelt es sich um ein hochrangiges internationales Treffen, das in den Niederlanden die größte Sicherheitsoperation in der Geschichte des Landes erfordert. Insgesamt werden 27.000 Polizeibeamte im Einsatz sein, um für Sicherheit zu sorgen. Flughafen Schiphol versicherte, dass die Auswirkungen auf den regulären Passagierverkehr minimiert werden. Fluggesellschaften wurden bereits informiert und gebeten, ihre Sommerflugpläne entsprechend anzupassen, um etwaige Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

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