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Strategische Partnerschaft zwischen FACC und Embraer für neue Business-Jets

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat einen bedeutenden Auftrag des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer erhalten. Wie im Rahmen einer Präsentation am 24. Februar 2026 bekannt wurde, wird FACC zentrale Innenraumkomponenten für die neuen Business-Jet-Modelle Praetor 500E und Praetor 600E entwickeln und produzieren. Die Zusammenarbeit umfasst die Fertigung von Kabinenverkleidungen, Monumenten und Komponenten für den Frachtraum sowie das Cockpit. Dieser Auftrag stärkt die Marktposition des oberösterreichischen Unternehmens im Segment der Super-Midsize- und Midsize-Business-Jets und sichert langfristige Produktionsvolumina an den österreichischen Standorten. Die technische Umsetzung der neuen Kabinengeneration basiert auf moderner Leichtbautechnologie, die eine Integration von hochwertigen Materialien wie Leder, Holzfurnieren und Metallapplikationen ermöglicht. Ein besonderes Merkmal der Praetor-Serie ist das nahtlos in die Seitenwände integrierte Bord-Unterhaltungssystem, für dessen strukturelle Einbindung FACC verantwortlich zeichnet. Embraer betonte in diesem Zusammenhang die industrielle Kompetenz des Partners, komplexe Innenraumdesigns in großem Maßstab zu fertigen und dabei eine konsistente Qualität über die gesamte Flotte hinweg zu gewährleisten. Die Praetor 600E gilt mit einer Reichweite von über 7.400 Kilometern als eines der leistungsfähigsten Flugzeuge ihrer Klasse. Die Kooperation zwischen beiden Unternehmen besteht bereits seit über zwei Jahrzehnten und wurde in der jüngeren Vergangenheit mehrfach prämiert. Neben der Innenausstattung liefert FACC auch strukturelle Bauteile wie Spoiler und Querruder für die kommerzielle E2-Flugzeugfamilie von Embraer. In den Jahren 2021, 2024 und 2025 wurde das Unternehmen von dem brasilianischen Konzern jeweils als „Supplier of the Year“ ausgezeichnet. Diese kontinuierliche Anerkennung unterstreicht die Verlässlichkeit der Lieferketten und das technologische Niveau der in Österreich entwickelten Luftfahrtkomponenten, die weltweit in der zivilen Luftfahrt zum Einsatz

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Rückgang im Januar-Geschäft dämpft Wachstumserwartungen der Reisebranche

Der traditionell buchungsstärkste Monat des Jahres hat für die deutsche Tourismuswirtschaft einen unerwarteten Dämpfer gebracht. Laut aktuellen Daten der Marktforscher von Travel Data + Analytics (TDA) sanken die Umsätze für Urlaubsreisen im Januar 2026 spürbar. Während das Volumen für Sommerreisen um fünf Prozent zurückging, mussten im Bereich der Winterreisen sogar Einbußen von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hingenommen werden. Insgesamt gaben die Bundesbürger im Januar rund 3,2 Milliarden Euro für stationär oder online gebuchte Reisen aus. Experten führen diesen Rückgang jedoch nicht auf eine generelle Konsumflaute zurück, sondern auf eine zeitliche Verschiebung des Buchungsverhaltens: Viele Urlauber nutzten bereits extrem frühe Angebote im Spätherbst, wodurch der klassische „Januar-Peak“ zunehmend an Bedeutung verliert. Trotz der schwächeren Dynamik zum Jahresbeginn bleibt die Gesamtbilanz für die laufenden Saisons positiv. Die kumulierten Umsätze für den Winter 2025/26 liegen weiterhin vier Prozent über dem Vorjahr, wobei bereits rund 90 Prozent des erwarteten Gesamtumsatzes gesichert sind. Besonders Kreuzfahrten erweisen sich mit einem Plus von zehn Prozent als stabiler Wachstumstreiber. Auch die Zahl der Reisenden liegt mit einem Zuwachs von zwei Prozent leicht über dem Niveau der Vorsaison. Analysten beobachten zudem einen Trend zur langfristigen Planung: Ein signifikanter Teil der aktuellen Buchungen entfällt bereits auf weit entfernte Zeiträume bis hin zur Wintersaison 2026/27, was auf ein hohes Sicherheitsbedürfnis der Kunden hindeutet. Im Sommergeschäft macht sich die Abkühlung im Januar deutlicher bemerkbar, da diese Saison normalerweise massiv von den Frühbuchern im ersten Monat des Jahres profitiert. Das bisherige kumulierte Plus halbierte sich binnen eines Monats auf nunmehr sieben

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Bundestag beschließt Verschärfung der Luftsicherheit und Drohnenabwehr

Der Deutsche Bundestag hat eine umfassende Reform des Luftsicherheitsgesetzes verabschiedet, um auf die wachsende Bedrohung durch unbemannte Flugobjekte und unbefugtes Eindringen in Flughafenbereiche zu reagieren. Die Neuregelung sieht vor, die bürokratischen Hürden für den Einsatz der Bundeswehr im Inland signifikant zu senken. Künftig kann das Verteidigungsministerium im Rahmen der Amtshilfe eigenständig über Unterstützungsmaßnahmen zur Drohnenabwehr entscheiden, ohne dass eine vorherige Abstimmung mit dem Innenministerium zwingend erforderlich ist. In extremen Gefahrensituationen, in denen ein schweres Unglück droht, erhalten Soldaten zudem die rechtliche Befugnis, Drohnen im zivilen Luftraum gezielt abzuschießen. Ein wesentlicher Aspekt des Gesetzespakets ist die Einführung eines neuen Straftatbestands für das vorsätzliche Eindringen in die Sicherheitsbereiche von Flughäfen. Wer unbefugt auf das Rollfeld oder in andere geschützte Zonen gelangt und dadurch den Luftverkehr gefährdet, muss künftig mit Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren rechnen. Diese Verschärfung ist eine direkte Reaktion auf die Vorfälle der vergangenen Jahre, bei denen Aktivistengruppen durch Blockadeaktionen den Betrieb an großen Drehkreuzen wie Frankfurt oder München zeitweise lahmlegten. Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz setzt hierbei auf eine starke abschreckende Wirkung, um die Funktionsfähigkeit der kritischen Infrastruktur und der internationalen Lieferketten zu gewährleisten. Trotz der Zustimmung im Parlament bleibt die stärkere Einbindung der Streitkräfte im Inneren politisch umstritten. Während Sicherheitsverbände und der Flughafenverband ADV die kürzeren Entscheidungswege begrüßen, äußern Rechtsgelehrte und Teile der Opposition verfassungsrechtliche Bedenken hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit und der Kompetenzverteilung zwischen Polizei und Militär. Kritiker warnen vor einer schwindenden Trennung zwischen innerer und äußerer Sicherheit. Parallel dazu forderte der Bundesrat zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa

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Schweizer Hotellerie erreicht im Jahr 2025 historischen Höchststand bei Logiernächten

Die Schweizer Beherbergungsbranche blickt auf ein Rekordjahr zurück. Nach den nun veröffentlichten definitiven Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie im Jahr 2025 insgesamt 43,9 Millionen Logiernächte. Dies entspricht einer Steigerung von 2,6 Prozent im Vergleich zum bereits starken Vorjahr. Damit wurden die vorläufigen Schätzungen vom Januar bestätigt und ein neuer absoluter Spitzenwert in der Geschichte der Schweizer Statistik erreicht. Die positive Entwicklung zeigt die hohe Attraktivität des Standorts sowohl für das heimische Publikum als auch für internationale Reisende. Das Wachstum wurde maßgeblich durch eine robuste Nachfrage aus dem Ausland getrieben, die nach den Pandemiejahren eine vollständige Erholung und darüber hinausgehende Zuwächse aufweist. Insbesondere Gäste aus den USA und den asiatischen Märkten trugen zu der hohen Auslastung in den Tourismuszentren bei. Doch auch die Inlandsnachfrage blieb auf einem sehr hohen Niveau stabil. Schweizer Gäste generierten einen wesentlichen Teil der Übernachtungen, was die Bedeutung des Heimmarktes für die Branche unterstreicht. Regionale Schwerpunkte des Wachstums lagen vor allem in den Berggebieten während der Wintersaison sowie in den Städten Zürich und Genf. Trotz der erfreulichen Buchungszahlen steht die Branche vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Der starke Schweizer Franken sowie die gestiegenen Betriebskosten und der anhaltende Fachkräftemangel belasten die Margen vieler Betriebe. Dennoch investieren zahlreiche Hotelunternehmen in die Modernisierung ihrer Infrastruktur, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Branchenexperten werten das Rekordergebnis als Zeichen für die hohe Qualität der Dienstleistungen und die erfolgreiche Marktpositionierung der Schweiz als Premium-Destination. Die stabilen politischen Verhältnisse und die gute Erreichbarkeit werden zudem als Standortvorteile angeführt. Für das laufende

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Weitere massive Verzögerungen beim Bahnprojekt Stuttgart 21

Die vollständige Inbetriebnahme des Prestigeprojekts Stuttgart 21 verschiebt sich erneut um mehrere Jahre. Nach aktuellen Medienrecherchen und Bestätigungen aus Kreisen der Projektpartner wird eine gesamthafte Eröffnung des neuen Bahnknotens nicht vor dem Jahr 2030 erwartet. Eine partielle Teileröffnung des Tiefbahnhofs wird frühestens für das Jahr 2029 in Aussicht gestellt. Damit bleibt die größte Baustelle Deutschlands deutlich länger als geplant im Zentrum der baden-württembergischen Landeshauptstadt bestehen. Als Ursachen für den zeitlichen Rückschlag werden personelle Engpässe bei beteiligten Unternehmen, erhebliche Fehler bei der Installation technischer Anlagen sowie ein massiver Mangel an qualifiziertem Personal für die sicherheitstechnische Abnahme angeführt. Ein zentraler Faktor für die Verzögerung liegt in der Umsetzung der digitalen Steuerungstechnik. Da die Deutsche Bahn zahlreiche Digitalisierungsprojekte bundesweit gestoppt hat, fungiert Stuttgart 21 derzeit als isoliertes Pilotprojekt. Dies führt zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei Technologielieferanten wie Hitachi, da in Aussicht gestellte Folgeaufträge weggefallen sind. Zudem hat der Bahnkonzern eigene Abteilungen für digitale Entwicklung personell drastisch reduziert, was die Entwicklungszeiträume für die komplexe Signaltechnik weiter dehnt. Die Testläufe für den neuen Bahnknoten müssen aufgrund technischer Unregelmäßigkeiten und neuer regulatorischer Anforderungen deutlich umfangreicher ausfallen als ursprünglich in der Zeitplanung kalkuliert. Innerhalb des Managements der DB InfraGO sorgt zudem eine Umpriorisierung der Ressourcen für Stillstand am Projektstandort. Abnahmeprüfer werden vorrangig zur Begleitung der anstehenden Generalsanierungen auf anderen Hauptstrecken im Bundesgebiet abgezogen, wodurch die notwendigen Freigaben in Stuttgart ins Hintertreffen geraten. Die jüngste Personalentscheidung an der Spitze des Projekts verstärkt die Unsicherheit bei den Beteiligten. Der vorzeitige Wechsel in der Geschäftsführung von Olaf Drescher zu Klaus Müller

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Drastische Erhöhung der Tourismusabgabe in Katalonien und Barcelona

In der spanischen Autonomen Gemeinschaft Katalonien tritt ab April 2026 eine signifikante Erhöhung der Tourismussteuer in Kraft. Das Regionalparlament hat eine Verdoppelung der bisherigen Abgaben beschlossen, wodurch Reisende je nach Unterkunftskategorie mit Zusatzkosten von bis zu 15 Euro pro Nacht und Person rechnen müssen. Besonders betroffen ist die Metropole Barcelona, die bereits seit Jahren mit einem massiven Zustrom an Besuchern kämpft. Während Kreuzfahrtpassagiere, die weniger als 12 Stunden in der Stadt verweilen, weiterhin eine moderate Pauschale von rund 6 Euro zahlen, werden Gäste in Fünfsternehotels künftig am stärksten zur Kasse gebeten. Ein Paar, das zwei Nächte in einem gehobenen Viersternehaus verbringt, muss mit einer Zusatzbelastung von über 45 Euro rechnen. Hintergrund dieser steuerlichen Maßnahme ist die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt. Ein Viertel der durch die Steuererhöhung generierten Mehreinnahmen soll zweckgebunden in den sozialen Wohnungsbau fließen, um die akute Wohnungsnot in den touristischen Zentren zu lindern. Die katalanische Regierung reagiert damit auf den wachsenden Druck durch die einheimische Bevölkerung, die in der Vergangenheit verstärkt gegen die Auswirkungen des Massentourismus protestiert hat. In Barcelona kam es wiederholt zu Demonstrationen, bei denen Bewohner ihren Unmut über steigende Mieten und die Verdrängung aus den Stadtvierteln öffentlich zum Ausdruck brachten. Parallel dazu geht das spanische Verbraucherschutzministerium strenger gegen illegale Vermietungen vor und belegte Plattformen wie Airbnb kürzlich mit Millionenbußgeldern. Vertreter der Hotelbranche und Tourismusverbände äußern jedoch massive Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der Region. Sie warnen davor, dass die drastische Verteuerung der Übernachtungen Gäste abschrecken und in preiswertere Destinationen innerhalb Spaniens oder des Mittelmeerraums treiben

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Führungswechsel beim Deutschen Reisesicherungsfonds: Andreas Gent kehrt zurück

Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) ordnet seine Führungsspitze neu und setzt dabei auf eine bewährte Personalie. Andreas Gent übernimmt zum 1. März 2026 erneut den Posten des Geschäftsführers und leitet die Institution fortan gemeinsam mit Stefan Korsch. Er folgt auf Ali Arnaout, dessen Vertrag nach dreijähriger Laufzeit planmäßig zum 28. Februar endet. Branchenberichten zufolge konnten sich die Gesellschafter und Arnaout nicht auf die Konditionen für eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Mit der Rückkehr von Gent, der den Fonds bereits in der kritischen Aufbauphase von 2021 bis 2023 leitete, soll vor allem personelle Stabilität und fachliche Kontinuität in der Absicherung von Pauschalreisen gewährleistet werden. Die Rückkehr erfolgt in einer Phase, in der der DRSF vor wichtigen strukturellen Aufgaben steht. Gent verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft, unter anderem durch seine zwanzigjährige Vorstandstätigkeit bei der Hanse-Merkur. Seine Hauptaufgabe wird darin bestehen, die operativen Prozesse weiter zu straffen und die finanzielle Belastung für Reiseveranstalter zu optimieren. Der Fonds, der infolge der Thomas-Cook-Insolvenz durch das Bundesjustizministerium initiiert wurde, verwaltet mittlerweile ein beachtliches Kapital, um im Falle einer Großinsolvenz Rückzahlungen und Rückbeförderungen von Urlaubern zu finanzieren. Die Gesellschafter, zu denen maßgeblich der Deutsche Reiseverband (DRV) gehört, versprechen sich von der Neubesetzung eine effizientere Regulierung der Sicherheitsleistungen. Trotz der personellen Weichenstellung sieht sich der Fonds wachsender Kritik aus Teilen der Branche ausgesetzt. Der Verband unabhängiger Reisebüros (VUSR) bemängelt insbesondere die starren Strukturen und die Höhe der verpflichtenden Beiträge, welche die Liquidität der Veranstalter einschränken würden. Verbandschefin Marija Linnhoff forderte zuletzt eine Überprüfung der staatlichen Aufsichtsfunktion

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DHL strebt Erweiterung der Flugrechte im Warenverkehr mit China an

Der Logistikkonzern DHL verfolgt weitreichende Pläne zur Verdichtung seines Transportnetzwerks zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China. Im Zentrum der aktuellen Bestrebungen stehen Verhandlungen über zusätzliche Flugfrequenzen und erweiterte Streckenrechte, um die Kapazitäten im interkontinentalen Warenverkehr deutlich zu steigern. Bekannt wurden diese strategischen Absichten im Rahmen der jüngsten Delegationsreise von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Peking. Die Bundesregierung unterstützt das Vorhaben, da eine effiziente Luftfrachtlogistik als Rückgrat für die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen beiden Industrienationen gilt. Ein wesentlicher Baustein dieser Expansion ist die bereits fixierte Kooperation zwischen DHL und dem chinesischen Technologie- und E-Commerce-Giganten JD.com. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, den grenzüberschreitenden Paketstrom zu optimieren und deutschen Unternehmen einen vereinfachten Zugang zum chinesischen Konsumentenmarkt zu ermöglichen. Durch die Kombination der globalen Logistikexpertise von DHL mit der digitalen Vertriebsplattform von JD.com sollen Lieferzeiten verkürzt und die Effizienz der Lieferketten gesteigert werden. Branchenexperten werten diesen Schritt als Reaktion auf das anhaltend hohe Volumen im Online-Handel und die wachsende Bedeutung des asiatischen Marktes für deutsche Markenprodukte. Die Verhandlungen über die Flugrechte gestalten sich jedoch komplex, da sie eine Abstimmung auf zwischenstaatlicher Ebene erfordern. Bisher sind die Kapazitäten für Frachtflüge durch bilaterale Luftverkehrsabkommen begrenzt. DHL benötigt die zusätzlichen Genehmigungen, um mehr eigene Maschinen der Tochtergesellschaft European Air Transport oder von Partner-Airlines einzusetzen. Der Ausbau ist insbesondere für das Drehkreuz in Leipzig von großer Bedeutung, das als zentraler Hub für die Asien-Verbindungen dient. Eine Aufstockung der Flugfrequenzen würde nicht nur die Auslastung der bestehenden Infrastruktur erhöhen, sondern auch die Marktposition von DHL gegenüber internationalen Konkurrenten im

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Stadt Parchim stimmt möglicher Nutzung des Flughafens durch die Marine zu

Die Stadtvertretung von Parchim hat den Weg für eine potenzielle Reaktivierung des ehemaligen Flughafens Schwerin-Parchim durch die Bundeswehr geebnet. In einer Sitzung am Mittwochabend positionierten sich die Stadtvertreter sowie die Stadtverwaltung einstimmig positiv zu den Plänen der Deutschen Marine. Damit ist eine wesentliche Bedingung der Streitkräfte erfüllt, die eine lokale Akzeptanz für die Prüfung des Standorts zur Voraussetzung gemacht hatten. Der Flughafen, der in der Vergangenheit mehrfach als ziviler Fracht- und Passagierflughafen scheiterte und zuletzt stillgelegt wurde, rückt damit wieder in den Fokus der nationalen Verteidigungsstrategie. Das Interesse der Marine an dem Standort in Mecklenburg-Vorpommern ist Teil einer umfassenden Strukturprüfung innerhalb der Bundeswehr. Aufgrund des geplanten personellen und materiellen Aufwuchses der Streitkräfte ergibt sich ein erhöhter Bedarf an militärischer Infrastruktur und neuen Liegenschaften. Bisher sind sämtliche Luftfahrzeuge der Marine, darunter die Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion und die künftigen P-8A Poseidon sowie verschiedene Hubschraubertypen, zentral am Standort Nordholz in Niedersachsen stationiert. Eine zusätzliche Basis im Osten der Bundesrepublik könnte die operative Flexibilität und die Überwachungskapazitäten im Ostseeraum signifikant erhöhen. Trotz der positiven Signale aus der Kommunalpolitik hält sich das Bundesverteidigungsministerium mit Details zum aktuellen Stand des Entscheidungsprozesses zurück. Bestätigt wurden lediglich laufende Prüfungsverfahren zu neuen Standortoptionen, ohne den Flughafen Parchim explizit als künftigen Stützpunkt zu benennen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die vorhandene Infrastruktur des Flughafens, insbesondere die über 3.000 Meter lange Start- und Landebahn, hervorragende Bedingungen für schwere Seefernaufklärer und Transportmaschinen bietet. Ende Januar hatten bereits erste Sondierungsgespräche zwischen Vertretern der Marine und der Stadtverwaltung stattgefunden, um die

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Deutliche Ausweitung der Fernbusverbindungen am Flughafen Düsseldorf

Der Fernreiseanbieter Flixbus hat seine Präsenz am Flughafen Düsseldorf zum Start der neuen Reisesaison massiv ausgebaut. Wie die Betreibergesellschaft des drittgrößten deutschen Verkehrsflughafens mitteilte, wurde das Angebot von ursprünglich drei Linien mit sechs täglichen Abfahrten auf nunmehr sieben Linien erweitert. Damit stehen Reisenden bis zu 19 Abfahrten pro Tag zur Verfügung. Diese Kapazitätssteigerung dient vor allem der besseren Anbindung des Airports an das grenzüberschreitende Fernbusnetz und bietet Passagieren aus dem In- und Ausland eine kostengünstige Alternative zur Anreise mit der Bahn oder dem eigenen PKW. Das erweiterte Streckennetz umfasst insbesondere neue Direktverbindungen in die Benelux-Staaten. Zu den neu aufgenommenen Zielen zählen wichtige Verkehrsknotenpunkte in den Niederlanden und Belgien, worunter sich Metropolen wie Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen befinden. Auch innerhalb Deutschlands wurden die Frequenzen erhöht, um Zubringerdienste aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland zu optimieren. Der Fernbusbahnhof am Flughafen Düsseldorf, der sich in unmittelbarer Nähe zum Terminal befindet, fungiert dabei als zentraler Umstiegspunkt zwischen Luft- und Straßenverkehr. Branchenexperten sehen in diesem Ausbau eine Reaktion auf die steigende Nachfrage nach intermodalen Reiseketten. Durch die Taktverdichtung verbessert Flixbus die Erreichbarkeit des Flughafens für Fluggäste aus einem erweiterten Einzugsgebiet. Während der Flughafen Düsseldorf traditionell stark über die Schiene angebunden ist, schließt das ausgeweitete Busangebot Lücken in den Nachtstunden und bietet Direktverbindungen aus Städten an, die nicht über eine direkte ICE-Anbindung verfügen. Die logistische Abwicklung der erhöhten Abfahrtsfrequenz wurde durch Anpassungen am Busbahnsteig des Flughafens sichergestellt. Die Kooperation zwischen dem Flughafenbetreiber und dem Mobilitätsanbieter unterstreicht die Bedeutung des Standorts Düsseldorf als internationaler Verkehrsknotenpunkt in Nordrhein-Westfalen.

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