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Ryanair reduziert Winterflugplan in Griechenland massiv

Der irische Billigflieger Ryanair hat für die kommende Wintersaison 2026 tiefgreifende Kürzungen an seinen griechischen Standorten angekündigt. Zentraler Bestandteil dieser Maßnahmen ist die Schließung der Basis in Thessaloniki, wo bislang drei Flugzeuge stationiert waren. Auch am internationalen Flughafen in Athen wird das Angebot deutlich eingeschränkt. In der Summe führt dieser Rückzug dazu, dass rund 700.000 Sitzplätze vom Markt verschwinden und zwölf Flugverbindungen komplett gestrichen werden. Zudem setzt das Unternehmen den Winterbetrieb an den Flughäfen von Chania und Heraklion auf Kreta vollständig aus. Betroffen sind unter anderem direkte Verbindungen von Thessaloniki nach Berlin, Frankfurt, Stockholm und Venedig sowie Flüge zwischen Athen und Mailand. Hintergrund dieser Entscheidung ist ein anhaltender Streit über die Kostenstruktur an den griechischen Verkehrsflughäfen. Ryanair wirft den Betreibern Fraport Greece und dem Flughafen Athen vor, überhöhte Gebühren zu erheben. Insbesondere kritisiert die Fluggesellschaft, dass eine von der griechischen Regierung Ende 2024 beschlossene Senkung der staatlichen Flughafen-Entwicklungsgebühr um 75 Prozent nicht an die Fluglinien weitergegeben wurde. Nach Angaben von Ryanair liegen die Kosten an den von Fraport verwalteten Standorten mittlerweile um 66 Prozent über dem Vor-Pandemie-Niveau. In Branchenkreisen wird darauf verwiesen, dass Griechenland damit im Vergleich zu Konkurrenzmärkten im Mittelmeerraum an Attraktivität für preisaggressive Anbieter verliert. Die freiwerdenden Kapazitäten plant Ryanair in wettbewerbsfähigere Märkte umzuschichten. Genannt wurden hierbei Standorte in Albanien, im regionalen Italien sowie in Schweden, wo günstigere Rahmenbedingungen herrschten. Das Unternehmen hatte der griechischen Regierung ursprünglich einen fünfjährigen Expansionsplan vorgelegt, der die Stationierung von zehn zusätzlichen Flugzeugen und 50 neue Flugstrecken vorsah, um das Passagieraufkommen auf zwölf

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Emirates präsentiert Sonderlackierung zu Ehren der Vereinigten Arabischen Emirate

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine neue Sonderlackierung für ihr Flaggschiff, den Airbus A380, vorgestellt. Das Flugzeug mit der Registrierung A6-EVG trägt nun eine großflächige Darstellung der Nationalflagge der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) auf dem Rumpf. Diese optische Umgestaltung ist Teil der landesweiten Kampagne „This Flag Will Always Fly“, die auf eine Initiative von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum zurückgeht. Ziel der Maßnahme ist es, die Flagge als zentrales Symbol für nationalen Ehrgeiz und gesellschaftliche Einheit im internationalen Luftraum sichtbar zu machen. Das Design zeichnet sich durch eine dreidimensionale Optik aus, die sich über beide Seiten des größten Passagierflugzeugs der Welt erstreckt. Nach der offiziellen Inbetriebnahme der neu lackierten Maschine absolvierte der Airbus bereits erste Langstreckenflüge zu Zielen wie New York und Brisbane. Emirates plant, dieses visuelle Konzept in naher Zukunft auf weitere Ziele innerhalb des weltweiten A380-Streckennetzes auszuweiten. Ergänzend dazu laufen Vorbereitungen, das Flaggendesign auch auf Maschinen des Typs Boeing 777 aufzubringen, welche die zweite tragende Säule der Flotte bilden. Bisher war die Nationalflagge traditionell auf den Heckflossen aller Emirates-Flugzeuge präsent; die neue Gestaltung stellt jedoch eine signifikante Vergrößerung dieser Symbolik dar und nutzt den Flugzeugrumpf als mobile Präsentationsfläche. Die technische Umsetzung solcher Sonderlackierungen erfolgt in den hochmodernen Wartungshallen von Emirates Engineering in Dubai. Hierbei werden spezialisierte Lackierverfahren angewandt, um die Haltbarkeit der Farben unter extremen atmosphärischen Bedingungen auf Reiseflughöhe zu garantieren. Branchenbeobachter werten solche Initiativen als Instrument des Standortmarketings, um die globale Markenpräsenz der staatlichen Fluggesellschaft eng mit der Identität des Standorts Dubai zu verknüpfen. Scheich Ahmed bin

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Tarifstreit im Tourismus: Gewerkschaft Vida weist Kritik der Arbeitgeber zurück

Die Auseinandersetzung um den neuen Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe verschärft sich weiter. Die Gewerkschaft Vida reagierte mit deutlicher Ablehnung auf die jüngsten Vorwürfe der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV). Während die Arbeitgeberseite von einem „Vorschlaghammer-Stil“ sprach, wirft Gewerkschaftsverhandlerin Eva Eberhart den Branchenvertretern eine Blockadehaltung vor. Laut Vida habe die Wirtschaftskammer seit über einem Monat keinen neuen Verhandlungstermin angeboten, was einen Dialog auf Augenhöhe verhindere. Die Gewerkschaft betont, dass die derzeitige Situation in der Branche durch hohen Arbeitsdruck und unzureichende Entlohnung geprägt sei, was eine rasche Rückkehr an den Verhandlungstisch unumgänglich mache. Ein zentraler Streitpunkt bleibt die Bewertung der Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft weist die Darstellung zurück, wonach Kritik an Missständen als „Branchenbashing“ zu werten sei. Vielmehr weist die Arbeitnehmervertretung auf schwerwiegende Vorfälle wie mutmaßlichen Abgabenbetrug und Übergriffe am Arbeitsplatz hin. Diese Probleme ließen sich nach Ansicht der Vida nicht durch freiwillige Bonusprogramme, Rabattsysteme oder den Zugang zu Wellnessbereichen kompensieren. Solche Zusatzleistungen werden von der Gewerkschaft als unzureichender Ersatz für existenzsichernde Löhne und verlässliche Freizeitregelungen eingestuft. Das Ziel müsse eine strukturelle Verbesserung der Arbeitsverhältnisse sein, um die Attraktivität der Tourismusberufe langfristig zu sichern. In der Debatte um die Lohnentwicklung der vergangenen Jahre sieht die Gewerkschaft vor allem das Ergebnis eigenen Drucks und nicht ein freiwilliges Entgegenkommen der Hoteliers. Zusätzliche Branchenanalysen untermauern die angespannte Lage: Der Fachkräftemangel im österreichischen Tourismus hält trotz gestiegener Lehrlingseinkommen an, da viele Beschäftigte aufgrund der hohen Belastung in andere Sektoren abwandern. Die Vida fordert daher neben höheren Mindestlöhnen auch schärfere Sanktionen gegen Betriebe, die gesetzliche Vorgaben oder soziale

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Erstlandung in der Hansestadt: Freebird Airlines Europe verbindet Bremen mit Kreta

Am 8. Mai 2026 hat die Fluggesellschaft Freebird Airlines Europe ihren Betrieb am Flughafen Bremen aufgenommen. Die Premiere erfolgte mit einer vollbesetzten Maschine, die bereits kurz nach der Landung wieder in Richtung Heraklion abhob. Die neue Verbindung wird im Auftrag des Reiseveranstalters Tui bedient und festigt die Präsenz der Fluggesellschaft auf dem norddeutschen Markt. Geplant sind zwei wöchentliche Rotationen, die jeweils montags und freitags durchgeführt werden, um der hohen Nachfrage nach Urlaubsflügen in Richtung der griechischen Inseln gerecht zu werden. Mit diesem Schritt erweitert der Flughafen Bremen sein touristisches Portfolio für die laufende Sommersaison erheblich. Die Geschäftsführung des Bremer Flughafens wertet die neue Partnerschaft als wichtiges Signal für die regionale Wirtschaft. Dr. Marc Cezanne betonte, dass das Angebot nach Kreta in diesem Jahr ein Rekordniveau erreicht habe. Freebird Airlines Europe, eine Tochtergesellschaft der türkischen Freebird Airlines mit maltesischem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), setzt auf dieser Strecke primär Flugzeuge des Typs Airbus A320-200 ein. Diese Maschinen sind für Kurz- und Mittelstrecken optimiert und bieten Platz für bis zu 180 Passagiere. Für den Flughafen Bremen, der ein Einzugsgebiet von rund 13 Millionen Menschen im norddeutschen Raum abdeckt, bedeutet die Kooperation eine Stärkung seiner Funktion als relevanter Mobilitätsknotenpunkt abseits der großen Drehkreuze. Branchenanalysen zeigen, dass Griechenland weiterhin zu den Spitzenreitern der beliebtesten Urlaubsziele deutscher Reisender gehört. Durch die Zusammenarbeit mit der TUI sichert sich Freebird Airlines eine stabile Auslastung, da ein Großteil der Sitzplätze über Pauschalreisepakete vermarktet wird. Die strategische Entscheidung, Bremen in den Flugplan aufzunehmen, unterstreicht die Attraktivität des Standorts für Charter- und Ferienfluggesellschaften.

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Umfassende Notfallübung am Flughafen Graz: Simulation einer Infektionsbedrohung

Am Flughafen Graz wurde turnusgemäß eine großangelegte Einsatzübung durchgeführt, um die Notfallplanung und das Zusammenspiel der Sicherheitsorgane unter realistischen Bedingungen zu testen. Während internationale Standards alle zwei Jahre Übungen zu Flugzeugunfällen vorschreiben, wählten die Verantwortlichen in Graz dieses Mal ein Szenario abseits klassischer technischer Defekte. Im Zentrum stand die Landung eines Flugzeugs mit hochinfektiösen Patienten an Bord. Insgesamt beteiligten sich rund 200 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, des Roten Kreuzes, der Polizei sowie verschiedener Behörden an dem simulierten Ernstfall, um die Effizienz der Alarmketten und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Das komplexe Drehbuch sah die medizinische Ausweichlandung einer Dash8-Q400 der Fluggesellschaft Avantiair vor, die ein Forschungsteam aus einem Ebola-Ausbruchsgebiet in Zentralafrika evakuieren sollte. Während des Fluges verschlechterte sich der Zustand zweier Passagiere akut, was eine Umleitung nach Graz erforderlich machte. Nach der Landung am frühen Nachmittag trat der Alarmplan „Bedrohungslage Infektion“ in Kraft. Dabei wurden spezielle Örtlichkeiten wie das Notfallgate Infektion und das neue Notfallinformationszentrum des Flughafens genutzt. Ein Schwerpunkt lag auf der Datenerfassung der Mitreisenden sowie der korrekten Handhabung von Schutzausrüstungen und Dekontaminationsstationen durch die Spezialkräfte. Die Übung diente insbesondere dazu, die Kommunikation zwischen dem Flughafenmanagement, der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung und den medizinischen Fachabteilungen der Stadt Graz zu optimieren. Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafens Graz, betonte die Bedeutung der Abstimmung der Verantwortlichkeiten bei biologischen Gefahrenlagen, da sich diese grundlegend von technischen Notfallszenarien unterscheiden. Das Rote Kreuz setzte hierbei ein Hochinfektions-Transport-Team ein, um den Umgang mit Isoliereinheiten und Inkubatoren unter Zeitdruck zu trainieren. Externe Beobachter des Innenministeriums überwachten den Ablauf, um Schwachstellen

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Luftverkehr in Deutschland: Flughafenverband korrigiert Prognosen nach unten

Der Flughafenverband ADV hat seine Erwartungen für das Passagieraufkommen im laufenden Jahr 2026 deutlich nach unten korrigiert. Anstatt des ursprünglich prognostizierten Wachstums rechnet der Verband nun über alle deutschen Standorte hinweg lediglich mit einer stagnierenden Entwicklung. Als Hauptursachen für diese Eintrübung nennt die Geschäftsführung eine Kombination aus schwacher Konjunktur, massiv gestiegenen Kerosinpreisen und einer im europäischen Vergleich überproportional hohen steuerlichen Belastung. Diese Faktoren setzen die wirtschaftliche Rentabilität vieler Flugverbindungen unter Druck, was bereits zu ersten spürbaren Konsequenzen im Flugplan führt. Branchenanalysen bestätigen, dass insbesondere Billigfluggesellschaften wie Ryanair ihre Kapazitäten an deutschen Drehkreuzen reduzieren. Exemplarisch steht hierfür der Teilrückzug am Flughafen Berlin Brandenburg (BER), wo preissensible Strecken aufgrund steigender Standortkosten gestrichen wurden. Marktdaten zeigen, dass Fluggesellschaften verstärkt dazu übergehen, Flugzeuge an Standorte im europäischen Ausland zu verlegen, wo die regulatorischen Abgaben und Gebühren niedriger ausfallen. Dies betrifft vor allem touristische Nebenstrecken und Verbindungen mit geringen Margen, die unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr kostendeckend betrieben werden können. Trotz der stabilen Lage im aktuellen Sommerreiseverkehr warnt der ADV vor einer langfristigen Schwächung der deutschen Luftverkehrsinfrastruktur. Die Luftverkehrsteuer bleibt trotz kleinerer Anpassungen auf einem Rekordniveau und verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Mitbewerbern. Der Verband fordert daher von der Bundesregierung entschlossene politische Maßnahmen, um den Mobilitätsstandort zu sichern. Kurzfristig wird eine Aussetzung der Luftverkehrsteuer sowie eine mittelfristige Halbierung dieser Abgabe angestrebt, um den Abfluss von Airlines und den Verlust wichtiger Flugverbindungen zu stoppen. Zusätzliche Marktbeobachtungen verdeutlichen, dass die deutschen Flughäfen bei der Erholung des Passagieraufkommens im Vergleich zu südeuropäischen Märkten deutlich zurückfallen. Während Länder

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Auftakt der Eurovision-Themenfahrten auf der Wiener Donau

Die DDSG Blue Danube hat pünktlich zum Start der Eurovision-Woche im Mai 2026 ein neues Veranstaltungsformat auf dem Wiener Wasserweg etabliert. Mit der „Eurofan Day Cruise“ wurde am Samstagvormittag der Betrieb einer schwimmenden Eventbühne aufgenommen, die als Teil des offiziellen Begleitprogramms des Eurovision Song Contest fungiert. Das Angebot richtet sich an die internationale Fangemeinde sowie lokale Besucher und nutzt die MS Vienna als Austragungsort für musikalische Darbietungen und kulturellen Austausch. Die Schifffahrtsgesellschaft reagiert damit auf die gesteigerte touristische Nachfrage während des Wettbewerbs und positioniert die Donau als zentrale Erlebnisfläche innerhalb der Stadtarchitektur. Die erste Ausfahrt verzeichnete eine Kapazitätsauslastung von rund 120 Gästen, die unter der musikalischen Begleitung von spezialisierten Discjockeys der Eurovision-Community sowie Live-Auftritten internationaler Delegationen die Wiener Skyline passierten. Vertreten waren unter anderem Künstlergruppen aus Kroatien, Aserbaidschan und Litauen. Aufgrund des hohen Buchungsaufkommens und des starken Zuspruchs bereits am ersten Tag entschieden die Verantwortlichen der DDSG Blue Danube, das ursprüngliche Kontingent von 120 Plätzen pro Fahrt auf 150 Personen zu erhöhen. Das Programm sieht bis zum 17. Mai täglich drei feste Abfahrtszeiten vor, die jeweils eine Kombination aus klassischem Sightseeing und Club-Atmosphäre bieten. Branchenexperten sehen in diesem Format eine konsequente Weiterentwicklung der Wiener Tourismusstrategie, die verstärkt auf Nischenevents im Rahmen von Großveranstaltungen setzt. Die DDSG Blue Danube wurde für ihre Innovationskraft im Veranstaltungssektor bereits mit dem „Tourismusstars“-Award ausgezeichnet und festigt durch die Kooperation mit internationalen Musikdelegationen ihren Ruf als führende Eventlocation auf dem Wasser. Die rund zweistündigen Fahrten tragen zur wirtschaftlichen Wertschöpfung des lokalen Dienstleistungssektors bei, indem sie zusätzliche

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Ausbau der Flugverbindungen zwischen München und Singapur ab Oktober 2026

Die Fluggesellschaft Singapore Airlines verstärkt ihre Präsenz am Flughafen München deutlich. Mit dem Beginn des Winterflugplans Ende Oktober 2026 wird die Frequenz auf der prestigeträchtigen Route zum Stadtstaat Singapur von bisher sieben auf insgesamt zehn wöchentliche Verbindungen erhöht. Zu den bereits bestehenden täglichen Mittagsflügen treten drei zusätzliche Abendverbindungen hinzu, die jeweils montags, mittwochs und freitags um 20:30 Uhr starten. Diese zeitliche Staffelung zielt darauf ab, die Flexibilität für Geschäftsreisende und Urlauber zu erhöhen, da die Ankunft in Singapur am Nachmittag des Folgetags erfolgt, was den Anschluss an das weitreichende Streckennetz in den asiatisch-pazifischen Raum optimiert. Die Erweiterung des Angebots ist Teil einer vertieften Kooperation innerhalb des Star Alliance Netzwerks. Durch das bestehende Joint Venture zwischen Singapore Airlines und der Lufthansa Group wächst das gemeinsame Angebot auf dieser Relation auf insgesamt 17 wöchentliche Flüge an. Diese strategische Partnerschaft ermöglicht es beiden Fluggesellschaften, ihre Kapazitäten besser zu bündeln und Passagieren koordinierte Flugpläne anzubieten. In Branchenkreisen wird dieser Schritt als Reaktion auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Premium-Verbindungen zwischen den bedeutenden Finanz- und Innovationsstandorten Bayern und Südostasien gewertet. Auf der Strecke setzt Singapore Airlines moderne Langstreckenflugzeuge ein, die über verschiedene Beförderungsklassen verfügen. Besonders für den Wirtschaftsstandort München bedeutet die Frequenzerhöhung eine verbesserte Erreichbarkeit wichtiger Märkte wie Australien, Neuseeland, Indonesien und Vietnam. Die neuen Abendflüge wurden speziell so terminiert, dass die Umsteigezeiten am Flughafen Changi in Singapur für beliebte Ziele wie Bangkok, Jakarta oder Ho-Chi-Minh-Stadt minimiert werden. Der Flughafen München festigt durch diesen Ausbau seine Rolle als europäisches Premium-Drehkreuz im interkontinentalen Verkehr. Die Entwicklung

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Flughafen Köln/Bonn behauptet sich mit Millionengewinn im Geschäftsjahr 2025

Der Flughafen Köln/Bonn hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Jahresüberschuss von 13,5 Millionen Euro abgeschlossen. Trotz eines schwierigen Marktumfelds und steigender Standortkosten in Deutschland gelang es der Flughafengesellschaft damit zum vierten Mal in Folge, ein Ergebnis in der Gewinnzone zu erzielen. Ein wesentlicher Treiber für den Umsatzsprung auf 444,2 Millionen Euro war die Übernahme der Passagierkontrollen zu Beginn des Vorjahres. Dennoch sank das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 57,4 Millionen Euro, was die Geschäftsführung auf tarifliche Lohnsteigerungen und den intensiven Wettbewerbsdruck im deutschen Luftverkehr zurückführt. Im operativen Bereich konnte der Airport die Marke von 10 Millionen Passagieren mit insgesamt 10,1 Millionen Reisenden erneut knapp übertreffen. Während der innerdeutsche Flugverkehr aufgrund hoher Entgelte und staatlicher Abgaben weiterhin rückläufig war, stützten vor allem touristische Verbindungen nach Spanien, Griechenland und in die Türkei das Geschäft. Im Frachtbereich festigte der Standort seine Rolle als eines der führenden europäischen Logistikdrehkreuze mit einem stabilen Aufkommen von rund 840.000 Tonnen. Um die Position als Mobilitätshub zu sichern, fordert das Management jedoch eine Senkung der regulativen Belastungen am Luftverkehrsstandort Deutschland. Umfangreiche Investitionen prägen die aktuelle Entwicklung des Flughafens. In den vergangenen vier Jahren flossen bereits 180 Millionen Euro in die Infrastruktur, wobei für die kommenden fünf Jahre weitere 400 Millionen Euro veranschlagt sind. Ein zentrales Projekt ist die Modernisierung der Sicherheitskontrolle, die bis zum Sommer 2026 vollständig auf moderne CT-Scanner umgestellt wird. Diese Technologie ermöglicht es Fluggästen, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Gepäck zu belassen, was die Abfertigungszeiten deutlich verkürzt. Parallel dazu wird

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Rekordumsatz und massive Infrastrukturinvestitionen am Flughafen Brüssel

Der Flughafen Brüssel blickt auf ein finanziell erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und verzeichnete mit 828 Millionen Euro den höchsten Umsatz seiner Geschichte. Dies entspricht einer Steigerung von 6 % gegenüber dem Vorjahr. Trotz der Belastungen durch sieben nationale Streiktage stieg die Zahl der Passagiere auf 24,4 Millionen an, was einem Zuwachs von 3,3 % entspricht. Parallel dazu entwickelte sich der Logistiksektor überdurchschnittlich gut: Mit einem Frachtumschlag von 795.000 Tonnen und einem Plus von 8,5 % übertraf der Standort das globale Marktwachstum deutlich. Der Nettogewinn belief sich auf 84 Millionen Euro, wobei erstmals seit 2019 wieder Dividenden in Höhe von 41 Millionen Euro an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Ein zentraler Pfeiler des Unternehmenserfolgs war im abgelaufenen Jahr die rekordverdächtige Investitionssumme von 302 Millionen Euro in die Flughafeninfrastruktur. Zu den abgeschlossenen Großprojekten zählen die umfassende Renovierung der Start- und Landebahn 25L/07R sowie der Bau des neuen Parkhauses P30. Auch im Logistikbereich wurden mit neuen Gebäuden im Sektor „Brucargo Central“ Kapazitäten erweitert, um die Effizienz der Warenabfertigung zu steigern. Für den Passagierkomfort wurde zudem die neue Lounge „The View“ im Pier B eröffnet. Diese Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Strategie, den Flughafen als wettbewerbsfähiges Drehkreuz für die kommenden Jahrzehnte zu rüsten und seine Rolle als Motor der belgischen Wirtschaft zu festigen. Ein wesentlicher Trend am Standort Brüssel ist die kontinuierliche Modernisierung der eingesetzten Flugzeugflotten. Durch eine gezielte Gebührenpolitik, bei der leisere Maschinen finanziell massiv begünstigt werden, konnte der Anteil lärmeffizienter Flugzeuge wie dem Airbus A320neo auf 42 % aller Flugbewegungen gesteigert werden. Vor

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