
Anpassung im Langstreckennetz: Condor setzt Abu Dhabi-Flüge im Sommer 2026 aus
Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat ihre Flugpläne für das kommende Sommerhalbjahr kurzfristig angepasst und die geplanten Direktverbindungen nach Abu Dhabi vorerst gestrichen. Ursprünglich sollten ab Mai tägliche Flüge mit dem Airbus A330neo von Frankfurt sowie ab Juni Verbindungen mit dem Airbus A320neo von Berlin in das Emirat starten. Diese Strecken sind aktuell nicht mehr buchbar. Hintergrund dieser Entscheidung ist eine strategische Verschiebung in der Kooperation mit Etihad Airways. Während die täglichen Anbindungen für den Sommer entfallen, betonen beide Unternehmen, an ihrer im Dezember 2025 verkündeten Partnerschaft festzuhalten. Der Fokus liegt nun auf dem Winterflugplan, in dem die gemeinsamen Verbindungen von Frankfurt und Berlin zum Drehkreuz in Abu Dhabi schließlich aufgenommen werden sollen. Zusätzliche Branchenanalysen deuten darauf hin, dass die operative Umsetzung der neuen Strecken komplexer ist als zunächst angenommen. Für den Flughafen Berlin-Brandenburg bedeutet die Verzögerung einen vorläufigen Rückschlag bei der Wiederanbindung an das globale Netz von Etihad, die seit dem Ende von Air Berlin schmerzlich vermisst wird. Über das Drehkreuz in Abu Dhabi sollen Reisende künftig einfachen Zugang zu Zielen in Australien, Japan und Südostasien erhalten. Dass die Flüge nun erst im Winter starten, verschafft den Partnern mehr Zeit, die Anschlussverbindungen und Codeshare-Abkommen technisch sowie kommerziell aufeinander abzustimmen. Die Verbindung nach Dubai bleibt unterdessen als reiner Winterdienst im Programm und ist von den aktuellen Streichungen nicht betroffen. Parallel zur Neuausrichtung mit Etihad kündigen sich strukturelle Veränderungen in der Zusammenarbeit mit Emirates an. Ab dem 1. Mai wird das Sammeln von Meilen im Programm Emirates Skywards auf Condor-Flügen eingestellt. Laut








