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RegioJet führt tägliche Zugverbindung Prag–Warschau ein und weitet Polen-Geschäft aus

Der private tschechische Eisenbahnbetreiber RegioJet führt mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 eine neue tägliche internationale Zugverbindung zwischen Prag und Warschau ein. Diese neue Linie soll das Reisen zwischen der tschechischen und der polnischen Hauptstadt deutlich vereinfachen und das Engagement des Unternehmens in Polen stärken. Der Zug startet täglich um 9:41 Uhr vom Prager Hauptbahnhof und bedient wichtige tschechische Städte wie Olomouc und Ostrava. Nach dem Grenzübertritt fährt er über Katowice, Tarnovské Hory und den Flughafen Katowice nach Warschau, wo die Ankunftszeit für 17:59 Uhr angesetzt ist. Die Gegenrichtung startet in Warschau kurz nach 9:00 Uhr und erreicht Prag um 18:18 Uhr. Neben der neuen Hauptstadtverbindung baut RegioJet seine Aktivitäten in Polen weiter aus, indem es die bestehende Verbindung zwischen Krakau und Warschau verstärkt und künftig Züge bis zur Dreistadt an der Ostsee (Gdańsk, Sopot, Gdynia) führen will. Trotz der allgemeinen Teuerung im Verkehrssektor hält RegioJet seine Ticketpreise für 2026 stabil und erhöht sie nicht. Auf einigen Strecken sollen die Durchschnittspreise aufgrund erhöhter Kapazitäten im Gegenteil sogar sinken. Parallel zum Ausbau des Angebots investiert RegioJet massiv in die Modernisierung und Erweiterung seiner Flotte, mit Aufträgen im Wert von über 20 Milliarden Tschechischen Kronen (CZK) in Bearbeitung. Zu den wichtigsten Flottenprojekten gehören die Beschaffung von 23 elektrischen Einheiten der Škoda-Gruppe, 18 elektrische Hochgeschwindigkeits-Triebzüge von PESA sowie 34 Hybrid-Expresszüge für Nordostböhmen. Diese Investitionen zielen auf eine Modernisierung der Bestandsflotte ab, etwa durch neue Sitze, Beleuchtung und Klimaanlagen.

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Kommandowechsel an der Theresianischen Militärakademie: Brigadier Philipp Ségur-Cabanac übernimmt Führung

Am Donnerstag, dem 11. Dezember 2025, fand im Rahmen des 274. Stiftungsfestes der Theresianischen Militärakademie (TherMilAk) in Wiener Neustadt die feierliche Kommandoübergabe statt. In Anwesenheit von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner übergab Generalmajor Karl Pronhagl das Kommando der traditionsreichen Ausbildungsstätte an seinen Nachfolger Brigadier Philipp Ségur-Cabanac. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner würdigte den neuen Kommandanten als Idealbesetzung: „Brigadier Philipp Ségur-Cabanac ist als Kommandant der Theresianischen Militärakademie die Idealbesetzung. Ein erfahrener Offizier, der schon seit Jahren Führungsfunktionen übernommen hat, erfüllt nun eine der wichtigsten Aufgaben: Die Ausbildung unserer Offiziersanwärter.“ Ségur-Cabanac reiht sich als 44. Kommandant in die Liste der Leiter der TherMilAk ein. Er ist ein Absolvent der Militärakademie (Jahrgang 1995 bis 1998) und verfügt über umfassende Erfahrung, unter anderem als Kommandant des Jagdkommandos von 2019 bis 2024 und als Absolvent des französischen sowie des österreichischen Generalstabslehrgangs. Sein Vorgänger, Generalmajor Karl Pronhagl, prägte die Militärakademie in seiner Amtszeit maßgeblich durch zukunftsweisende Projekte. Dazu zählen die Gründung der Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit, der Aufbau des Bachelorstudiengangs „Militärische Informations- und Kommunikationstechnologische Führung“ sowie die Neustrukturierung der Offiziersweiterbildung. Die Kommandoübergabe wurde symbolisch durch die Rückgabe und Weitergabe der Akademiefahne vollzogen. Das Stiftungsfest der 1751 von Maria Theresia gegründeten Akademie jährt sich offiziell am 14. Dezember. Die Feierlichkeiten zum Jubiläumstag, an dem die „allerhöchste Entschließung zur Errichtung einer adeligen Militär-Schule zu Wienerisch Neustadt“ zelebriert wird, umfassten in diesem Jahr auch eine Kranzniederlegung am Denkmal der Kaiserin.

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Wiener Tierbetreuer geben Tipps für stressfreie Feiertage mit Hunden und Katzen

Die Weihnachts- und Silvesterzeit stellt für viele Haustiere und ihre Halter eine Herausforderung dar, da sich der gewohnte Alltag durch Feiertagstrubel, Besuch und laute Geräusche ändert. Elisabeth Mannsberger, Sprecherin der Wiener Tierbetreuer, empfiehlt Hunde- und Katzenhaltern, frühzeitig individuelle Strategien zu entwickeln, um Stress für ihre Vierbeiner zu minimieren. Professionelle Tierbetreuer könnten hier wertvolle Unterstützung und Beratung leisten. Zentrale Empfehlung für die Feiertage ist die Sicherstellung eines ruhigen Rückzugsortes, der dem Hund oder der Katze Schutz vor dem Trubel, den Lichterglanz und der Musik bietet. Mannsberger betont die Wichtigkeit der Beibehaltung eines gewissen Tagesablaufs, um den Tieren Halt und Orientierung zu geben. Auch bei Reisen sollte rechtzeitig geplant werden, wobei die Mitnahme bekannter Gegenstände wie Decken oder Spielzeug dem Tier Sicherheit vermittelt. Zudem sollten Hundehalter ein gutsitzendes Sicherheitsgeschirr in Betracht ziehen und sich vorab über die Hundetauglichkeit der Unterkunft und spezielle Vorschriften am Reiseziel informieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Jahreswechsel, der für viele Tiere aufgrund von Feuerwerk und Böllern eine erhebliche Belastung darstellt. Zur Stressminderung rät Mannsberger zu abgedunkelten Räumen, leiser Musik und Kauspielzeug. Bei sehr sensiblen Tieren können begleitende Maßnahmen wie Bachblüten oder Pheromone unterstützend wirken. Für das harmonische Miteinander im neuen Jahr empfiehlt die Sprecherin, sich vorzunehmen, die Körpersprache der Tiere besser zu verstehen. Generell sollten die Feiertage auch für kurze, spielerische Trainingseinheiten und gemeinsame Entspannung genutzt werden, was Konzentration und Vertrauen stärkt.

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Flydubai startet Direktverbindung zwischen Dubai und Vilnius

Die Fluggesellschaft Flydubai mit Sitz in Dubai hat ihren Erstflug in die litauische Hauptstadt Vilnius erfolgreich durchgeführt und damit eine neue Direktverbindung zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Litauen eröffnet. Mit der dreimal wöchentlich bedienten Strecke stärkt Flydubai ihre Präsenz in Mittel- und Osteuropa und etabliert ein neues Tor für Reisen, Tourismus und Handel zwischen den beiden Regionen. Flydubai ist die erste Fluggesellschaft aus den VAE, die eine Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Litauen anbietet. Dies erhöht die Reiseoptionen und den Komfort für Geschäfts- und Freizeitreisende. Ihre Exzellenz Noora Juma, die nicht-residierende Botschafterin der VAE in Litauen, betonte die Bedeutung der neuen Route für die bilateralen Beziehungen und die Eröffnung von Möglichkeiten für beide Nationen. Auch Juras Taminskas, Litauens Minister für Verkehr und Kommunikation, begrüßte die Ankunft von Flydubai als wichtigen Meilenstein, der die Erreichbarkeit Litauens verbessere und die Anschlussmöglichkeiten über das Drehkreuz Dubai erweitere. Allein im ersten Betriebsjahr werden rund 40.000 Passagiere auf dieser Strecke erwartet. Die neue Verbindung soll nicht nur die wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern, sondern auch den Tourismus in beide Richtungen ankurbeln. Litauische Reisende erhalten nun bequem Zugang zu Dubais Attraktionen und Weiterreiseziele im Emirates-Netzwerk, wie die Malediven, Sri Lanka oder Thailand. Jeyhun Efendi, Divisional Senior Vice President bei Flydubai, unterstrich das Engagement der Airline, Direktverbindungen zu bisher unterversorgten Märkten auszubauen. Die Flüge werden in der Codeshare-Partnerschaft von Flydubai mit Emirates durchgeführt, was Passagieren reibungslose Reiseabläufe, ein einziges Ticket und den Zugang zu einem gemeinsamen Netzwerk von über 240 Destinationen ermöglicht. Flydubai setzt auf der Strecke moderne Flugzeuge

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BER erhält signifikant verbesserte Bahnanbindung durch Dresdner Bahn und dichtere Taktung

Ab dem kommenden Sonntag, dem 14. Dezember 2025, wird die Anbindung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) an die Berliner Innenstadt sowie an das Fernverkehrsnetz deutlich optimiert. Durch die Inbetriebnahme der neu ausgebauten Dresdner Bahnstrecke verkürzt sich die Fahrzeit des Flughafen-Express (FEX) spürbar, und die Taktfrequenz wird maßgeblich erhöht. Der FEX verkehrt zukünftig bis zu viermal pro Stunde zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem BER, mit Zwischenhalten am Potsdamer Platz und Berlin Südkreuz. Die Fahrzeit vom Hauptbahnhof reduziert sich auf nur 23 Minuten, vom Südkreuz sogar auf lediglich 14 Minuten. Zusammen mit der stündlich fahrenden Regionalbahn RE20 wird die Strecke zwischen dem Flughafen und den Fernbahnhöfen Hauptbahnhof und Südkreuz bis zu fünfmal pro Stunde bedient. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, hob hervor, dass Reisende sich künftig keine Fahrpläne mehr merken müssten. Die verbesserte Bahnanbindung wirkt sich auch positiv auf den Fernverkehr aus. Reisende aus nord- und mitteldeutschen Städten profitieren von erheblich verkürzten Reisezeiten. Die Anreise aus Hannover verkürzt sich um mehr als 35 Minuten auf nur noch 2 Stunden und 7 Minuten. Auch von Leipzig und Erfurt aus reduziert sich die Fahrzeit um fast eine halbe Stunde auf nur noch 1 Stunde 29 Minuten beziehungsweise 1 Stunde 59 Minuten. Zudem nimmt der Intercity-Verkehr zwischen Chemnitz/Dresden und Rostock wieder den direkten Weg über den BER. Weiterhin wird das regionale Angebot durch den neuen RE20 zwischen Berlin Hauptbahnhof und Lübbenau sowie die neue S-Bahn-Linie S85, die den Berliner Nordosten anbindet, ergänzt.

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Croatia Airlines nimmt Nonstop-Flüge von Stuttgart nach Dubrovnik wieder auf

Croatia Airlines wird ab dem 4. Mai 2026 die Flugverbindung zwischen Stuttgart und dem beliebten Reiseziel Dubrovnik an der kroatischen Adriaküste wieder in ihr Streckennetz aufnehmen. Damit wird das Zielgebiet, das insbesondere für Touristen und Geschäftsreisende von Bedeutung ist, erneut ohne Zwischenstopp vom Flughafen Stuttgart (STR) aus erreichbar sein. Die Wiederaufnahme dieser Direktverbindung ist Teil der Expansionsstrategie des kroatischen Flag-Carriers, der sich verstärkt auf die Anbindung wichtiger europäischer Quellmärkte konzentriert. Die neue saisonale Route wird zweimal wöchentlich bedient. Die Flüge starten jeweils montags und freitags vom Flughafen Stuttgart um 20:35 Uhr und erreichen Dubrovnik um 22:15 Uhr Ortszeit. In umgekehrter Richtung hebt die Maschine von Dubrovnik um 18:00 Uhr ab und landet um 19:45 Uhr in Stuttgart. Die Flugzeiten sind auf die Bedürfnisse von Wochenendreisenden und Urlauber zugeschnitten. Die Fluggesellschaft hatte diese Route bereits in der Vergangenheit bedient, was die aktuelle Wiederaufnahme als Reaktion auf die anhaltend hohe Nachfrage in dieser Relation erscheinen lässt. Die Entscheidung von Croatia Airlines, die Direktflüge nach Dubrovnik wieder anzubieten, unterstreicht die Attraktivität der Region Dubrovnik-Neretva als Feriendestination für Reisende aus Süddeutschland. Für den Flughafen Stuttgart, den größten Verkehrsflughafen in Baden-Württemberg, bedeutet die Verbindung eine weitere Stärkung seines Angebots an Direktflügen in den südosteuropäischen Raum, wo Kroatien zu den wichtigsten Märkten zählt. Tickets für die Flüge sind bereits über die üblichen Vertriebskanäle der Fluggesellschaft buchbar.

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Emirates lockt Dubai-Reisende im Winter mit zwei kostenfreien Attraktionen

Emirates bietet seinen Passagieren in den Wintermonaten ein besonderes Anreizprogramm für einen Aufenthalt in Dubai. Reisende, die ihren Flug in die Golfmetropole bis zum 21. Dezember 2025 buchen, erhalten kostenfreien Zugang zu zwei populären Attraktionen und Touren in Dubai. Das limitierte Angebot gilt für Reisen, die zwischen dem 7. Januar und dem 18. März 2026 stattfinden. Das inkludierte Paket umfasst eine 90-minütige Sunset-Dinner-Cruise entlang der Dubai Marina, bei der Gäste an Bord einer Yacht von Xclusive Yachts die Skyline Dubais bei Sonnenuntergang erleben können, begleitet von einem internationalen Buffet und Live-Musik. Zusätzlich erhalten die Passagiere freien Eintritt in das Arte Museum Dubai. Dort erwartet die Besucher ein multimediales Kunsterlebnis, das digitale Kunst mit immersiven Installationen, visuellen Landschaften, eigens komponierten Klangwelten und Duftkompositionen verbindet. Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Strategie von Emirates, den touristischen Standort Dubai zu fördern und den Aufenthalt der Passagiere aufzuwerten. Neben diesem zeitlich begrenzten Angebot profitieren Emirates-Kunden weiterhin vom „My Emirates Pass“, der über 700 exklusive Angebote in der gesamten Stadt, besonders während der Outdoor-Festivals und Verkaufsaktionen im Winter, bereitstellt. Darüber hinaus können Mitglieder des Vielfliegerprogramms Emirates Skywards Meilen bei zahlreichen Partnern in Dubai und weltweit sammeln und einlösen, beispielsweise für Prämienflüge oder Upgrades. Emirates unterhält derzeit 14 wöchentliche Flugverbindungen von Wien nach Dubai. Das Angebot, zwei beliebte Attraktionen kostenlos zu besuchen, soll die Attraktivität der Stadt als Winterreiseziel zusätzlich steigern.

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Flughafen München als „Airport of the Year 2026“ ausgezeichnet

Der Flughafen München ist im Rahmen der 51. ATW Annual Airline Industry Achievement Awards in Lissabon zum „Airport of the Year 2026“ gekürt worden. Mit dieser Ehrung wird der Flughafen für seine Vorbildfunktion in mehreren Schlüsselbereichen der Luftfahrtindustrie gewürdigt. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle des Münchner Flughafens als eines der führenden europäischen Luftverkehrsdrehkreuze. Besonders hervorgehoben wurde die vorbildliche Zusammenarbeit des Flughafens mit seinen Airline-Partnern. Ein zentrales Beispiel dafür ist das Joint Venture mit Lufthansa im Terminal 2, das als Modell für eine enge Partnerschaft zwischen einem Flughafen und einer Fluggesellschaft gilt. Darüber hinaus wurden verschiedene Innovationsprojekte gewürdigt. Dazu zählen die Eröffnung eines Busdepots für Elektrobusse, die Inbetriebnahme von solarbetriebenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Erprobung autonomer Rollstühle, die Reisenden mit eingeschränkter Mobilität zugutekommen sollen. Diese Initiativen unterstreichen die Bemühungen des Flughafens, operative Prozesse zu modernisieren und das Passagiererlebnis zu verbessern. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, bezeichnete die Auszeichnung als eine großartige Anerkennung für das gesamte Team des Flughafens. Er betonte, dass der Preis den Anspruch des Flughafens bestätige, gemeinsam mit den Airline-Partnern Innovationen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und ein erstklassiges Reiseerlebnis anzubieten. Die ATW Awards gehören zu den angesehensten Auszeichnungen in der globalen Luftfahrtbranche und werden jährlich vom renommierten Fachmagazin Air Transport World verliehen. Die Ehrung würdigt damit die strategische Ausrichtung des Flughafens München, der sich auf effiziente Abläufe, Technologieeinsatz und starke Partnerschaften konzentriert, um seine Position im internationalen Wettbewerb zu festigen.

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European Sleeper erweitert Nachtzugnetz um Verbindung in die Schweiz und nach Mailand

Der belgisch-niederländische Betreiber European Sleeper setzt seine Expansion im europäischen Nachtzugverkehr fort und kündigt eine neue Verbindung von Amsterdam und Brüssel in die Schweiz und nach Mailand an. Die neue Linie, die ab dem 18. Juni 2026 dreimal wöchentlich verkehren soll, ergänzt den bereits angekündigten Dienst zwischen Paris und Berlin, der im März 2026 startet. Die neue Nachtzugroute wird über Köln, Bern, Brig und Stresa geführt und bietet Reisenden damit direkten Zugang zu wichtigen Zielen in der Schweiz und Norditalien. Ein besonderes Merkmal der Fahrt ist die Streckenführung über den historischen Simplonpass, die alpine Aussichten verspricht. European Sleeper, das sich im Besitz seiner Investorengemeinschaft befindet, stärkt mit dieser Erweiterung seine Position als unabhängiger Akteur im wieder auflebenden Segment des Nachtreiseverkehrs. Seit 2023 hat das Unternehmen bereits fast 240.000 Passagiere befördert. Um einen optimalen Fahrplan zu gewährleisten, werden zwei separate Zugteile in Amsterdam und Brüssel starten und in Westdeutschland zusammengeführt. Die Abfahrten sind für Montag, Donnerstag und Samstag geplant, mit Ankunft in der Schweiz und in Mailand am folgenden Morgen. Die Rückfahrten von Mailand sind mittwochs, freitags und sonntags vorgesehen. Der endgültige Fahrplan wird derzeit finalisiert. Die Tickets für die neue Route sollen im Januar oder Februar 2026 in den Verkauf gehen, wobei die Tarife vergleichbar mit den bestehenden Diensten sein sollen, um eine breite Zugänglichkeit zu gewährleisten. Allerdings führt die Priorisierung dieser neuen Verbindung zu einer Verzögerung der ursprünglich geplanten Barcelona-Route, deren Start nun für 2027 oder 2028 erwartet wird.

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Flughafen Frankfurt meldet Passagierwachstum, Frachtgeschäft legt ebenfalls zu

Der Flughafen Frankfurt (FRA) hat im November 2025 einen Zuwachs an Passagieren und Fracht verzeichnet. Rund 4,8 Millionen Reisende nutzten den Flughafen, was einer Steigerung von 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Dieser Anstieg wird unter anderem auf das Ende der bayerischen Herbstferien zurückgeführt, das bis in den November reichte und die Nachfrage nach Urlaubsreisen hochhielt. Beliebte Ziele waren insbesondere Italien mit einem Wachstum von 16,4 Prozent, Griechenland mit 10,9 Prozent und Spanien mit 5,9 Prozent. Auch der Geschäftsreiseverkehr nahm auf traditionellen Routen deutlich zu, etwa in die Schweiz (+13,6 Prozent), nach Österreich (+9,4 Prozent) und Frankreich (+8,0 Prozent). Neben dem Passagierverkehr zeigte sich auch das Frachtgeschäft am FRA stabil: Das Frachtaufkommen (Luftpost und Luftfracht) stieg im Berichtsmonat um 4,7 Prozent auf 186.692 Tonnen. Parallel dazu nahmen die Flugbewegungen um 4,0 Prozent auf 36.237 Starts und Landungen zu. Das kumulierte maximale Startgewicht (MTOW) der Flugzeuge erhöhte sich um 2,5 Prozent auf etwa 2,3 Millionen Tonnen, was die anhaltende Bedeutung des Frankfurter Flughafens als wichtiges europäisches Drehkreuz im Passagier- und Logistikverkehr untermauert. Im internationalen Portfolio der Fraport-Gruppe verzeichneten die meisten Flughäfen ebenfalls ein Passagierwachstum. Die Gesamtzahl der Passagiere an allen von Fraport aktiv betriebenen Flughäfen stieg im November 2025 um 6,4 Prozent auf insgesamt rund 11,0 Millionen Reisende. Besonders hervorzuheben ist der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien mit einem Plus von 17,5 Prozent. Die brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) verzeichneten zusammen ein Wachstum von 31,1 Prozent auf 1,2 Millionen Passagiere. Dieser deutliche Anstieg ist jedoch auf den

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