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Ryanair scheitert vor EU-Gericht mit Klage gegen Staatshilfen für portugiesische Airline Tap

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist mit einer Klage gegen die von Portugal gewährten und von der EU-Kommission genehmigten Staatshilfen für den Konkurrenten Tap vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg gescheitert. Das Gericht bestätigte am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, die Entscheidung der EU-Kommission vom Dezember 2021, mit der die Beihilfen in Höhe von insgesamt 2,55 Milliarden Euro genehmigt wurden (Az. T-458/22). Die strittigen Beihilfen umfassten unter anderem eine Kreditbürgschaft und sahen die Umwandlung eines bereits gewährten Rettungsdarlehens von 1,2 Milliarden Euro in Eigenkapital der Fluggesellschaft vor. Die portugiesische Nationalairline Tap war im Jahr 2020 verstaatlicht worden, um die existenzbedrohenden Auswirkungen der Pandemie im Luftverkehrssektor zu bewältigen. Die EU-Kommission hatte die Maßnahme genehmigt, da sie feststellte, dass Tap die notwendigen Voraussetzungen für die Beihilfen erfüllte und diese als erforderlich, geeignet und angemessen erachtete, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Das EU-Gericht schloss sich dieser Bewertung an und wies sämtliche Argumente von Ryanair ab. Ryanair argumentierte in seiner Klage, dass die staatliche Unterstützung den Wettbewerb verzerre und gegen EU-Recht verstoße. Die irische Airline verfolgt seit Beginn der Pandemie eine konsequente Strategie und hat zahlreiche Klagen gegen Staatshilfen für europäische Konkurrenten eingereicht, darunter auch gegen Hilfen für Lufthansa und Air France. Trotz des Rückschlags in Luxemburg steht Ryanair nun der Weg zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) offen, der nächsthöheren Instanz. Bereits im Februar war eine frühere Klage Ryanairs gegen die Genehmigung eines Darlehens für Tap abgewiesen worden; dieser Fall wird ebenfalls bereits vor dem EuGH verhandelt. Unabhängig von den juristischen Auseinandersetzungen plant die

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LOT Polish Airlines stärkt Regionalbasis Danzig mit drei neuen Europaverbindungen

LOT Polish Airlines baut ihre Präsenz in Nordpolen aus und kündigt die Einführung von drei neuen Ganzjahresstrecken ab dem Flughafen Danzig Lech Wałęsa an. Ab dem 29. April 2026 nimmt die Fluggesellschaft Direktflüge nach Brüssel und Oslo auf, gefolgt von der Verbindung nach Bergen ab dem 30. April 2026. Diese neuen Destinationen ergänzen die bereits zuvor angekündigte Danzig-Istanbul-Route, deren Start für den 14. Januar 2026 geplant ist. Die Expansion ist Teil der Strategie von LOT Polish Airlines, die operative Tätigkeit an regionalen Flughäfen zu stärken. Michal Fijol, CEO der Fluggesellschaft, betonte, dass Nordpolen ein dynamischer Markt mit erheblichem Geschäfts- und Tourismuspotenzial sei. Die neuen Routen sollen die regionale Anbindung verbessern und das lokale Wirtschaftswachstum unterstützen. Die Verbindungen nach Brüssel, Oslo und Bergen erschließen wichtige europäische Hauptstädte sowie Ziele in Norwegen. Der Geschäftsführer des Flughafens Danzig, Tomasz Kloskowski, hob hervor, dass die neuen Ziele, insbesondere die von Passagieren lange gewünschte Verbindung nach Brüssel, die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens steigern und den Bewohnern sowie Besuchern einen besseren Zugang zu Europa ermöglichen werden. Die Aufnahme dieser Routen festigt die Position Danzigs als wachsendes regionales Drehkreuz in Polen. Die Flugfrequenzen sind wie folgt geplant: Die Verbindung nach Brüssel wird viermal wöchentlich angeboten, Oslo fünfmal wöchentlich und Bergen dreimal wöchentlich. Die Flugzeiten für die neuen Strecken bewegen sich zwischen 1 Stunde 35 Minuten und 1 Stunde 55 Minuten. Tickets sind bereits über die Vertriebskanäle von LOT Polish Airlines erhältlich, was die Fluggesellschaft bei der frühzeitigen Sicherung der Auslastung unterstützt.

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US-Grenzschutz plant weitreichende Änderungen im Einreiseverfahren: Social-Media-Angaben werden für ESTA-Anträge Pflicht

Der US-Zoll- und Grenzschutz (CBP) hat umfassende geplante Änderungen für seine Verfahren zur Überprüfung von Reisenden angekündigt, die eine neue obligatorische Angabe von Social-Media-Konten für alle ESTA-Antragsteller beinhalten. Die Aktualisierungen, die diese Woche im Federal Register veröffentlicht wurden, sind Teil einer umfassenden Überarbeitung der Informationen, die im Rahmen des Formulars I-94 (Ankunfts-/Abreise-Aufzeichnung) und des Electronic System for Travel Authorization (ESTA) gesammelt werden. Die einschneidendste Änderung ist die Einführung einer verpflichtenden Angabe von Social-Media-Informationen. Gemäß der US-Executive Order 14161 vom Januar 2025 müssen ESTA-Antragsteller künftig ihre Social-Media-Konten der letzten fünf Jahre offenlegen. Dieser Schritt erweitert die Datenerfassung von Reisenden, die am Visa-Waiver-Programm teilnehmen, erheblich. Die CBP begründet die Verpflichtung zur Angabe von Social-Media-Identifikatoren damit, dass sie helfen soll, potenzielle Sicherheitsrisiken und betrügerische Identitäten aufzudecken. Damit wird eine Praxis formalisiert, die zuvor nur ein optionales Feld darstellte. Die verpflichtende Social-Media-Abfrage ist Teil eines größeren Pakets von Änderungen zur Modernisierung der US-Grenzkontrollen. Dazu gehört die geplante Abschaffung des ESTA-Webseiten-Antragssystems, wodurch künftige ESTA-Anträge ausschließlich über die ESTA Mobile App eingereicht werden müssen. Die CBP führt Sicherheitsmängel bei der Web-Anwendung, wie unzureichende Foto-Uploads und die mangelnde Verifizierbarkeit von E-Pass-Chips, als Gründe an. Ebenfalls relevant war die Bekämpfung betrügerischer Drittanbieter-Websites. Das Maßnahmenpaket umfasst zudem eine signifikante Ausweitung der gesammelten Datenfelder, darunter die Angabe von Telefonnummern der letzten fünf Jahre, E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre sowie Biometriken wie Gesichtsaufnahmen, Fingerabdrücke, DNA und Iris-Scans. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit für Reisende, ihre Ausreise mittels der CBP Home Mobile App freiwillig selbst zu melden (VSRE), was jedoch eine

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SAS und WestJet weiten Codeshare-Abkommen für bessere Verbindung zwischen Skandinavien und Kanada aus

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS und die kanadische WestJet haben eine erweiterte Codeshare-Vereinbarung unterzeichnet, die die Reiseverbindungen zwischen Skandinavien und Kanada deutlich stärken soll. Die Partnerschaft zielt darauf ab, den Zugang zu den Netzwerken beider Fluggesellschaften zu erweitern und die Abwicklung transatlantischer Reisen zu vereinfachen. Im Rahmen des neuen Abkommens können SAS-Kunden über den Toronto Pearson International Airport oder über die US-Gateways von SAS mehr als zehn kanadische Destinationen erreichen, darunter Vancouver, Calgary und Halifax. Reisende benötigen dafür nur ein einziges Ticket, und das Gepäck wird durchgehend zum Zielort gecheckt. Im Gegenzug erhalten WestJet-Passagiere Zugang zu den Drehkreuzen von SAS in Kopenhagen, Oslo und Stockholm sowie bequeme Weiterflugmöglichkeiten in ganz Europa. Paul Verhagen, Chief Commercial Officer von SAS, bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt, um Skandinavien noch enger mit Kanada zu verbinden. Er betonte, dass die Kooperation Kopenhagen als primäres interkontinentales Drehkreuz von SAS stärke und Reisenden auf beiden Seiten des Atlantiks eine reibungslosere Erfahrung biete. Die Zusammenarbeit profitiere auch von der hohen Zuverlässigkeit der SAS, die im Jahr 2025 mehrmals als pünktlichste Airline Europas und zweimal als pünktlichste Airline der Welt ausgezeichnet wurde. John Weatherill, Chief Commercial Officer von WestJet, erklärte, dass die vertieften kommerziellen Beziehungen dazu beitragen werden, die wachsende kanadische Nachfrage nach Reisen nach Nordeuropa zu bedienen. Die Kooperation soll 2026 weiter ausgebaut werden, insbesondere durch Codesharing auf der neuen WestJet-Verbindung von Halifax nach Kopenhagen, die im Mai startet. Zudem planen beide Fluggesellschaften, eine Loyalitätspartnerschaft einzuführen, die gegenseitige Vorteile für Mitglieder der Vielfliegerprogramme EuroBonus und WestJet Rewards bieten

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Air Serbia erweitert Regionalflotte mit weiterem Embraer E195

Air Serbia hat am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, am Flughafen Belgrad ein weiteres Flugzeug des Typs Embraer E195 in ihre Flotte aufgenommen. Die 2015 gebaute Maschine mit der Registrierung YU-ATA bietet Platz für 118 Passagiere und wurde vor der Überführung von San José dos Campos in den Farben der Air Serbia neu lackiert. Angetrieben wird der Jet von zwei General Electric Triebwerken. Die Flottenerneuerung ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Unternehmensstrategie, wie Air Serbia-Chef Jiří Marek betont. Die Erweiterung durch moderne Regionaljets zielt darauf ab, die Kapazität zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und das Streckennetz-Angebot zu stärken. Air Serbia betreibt damit nun insgesamt 29 Flugzeuge. Dazu zählen neben dem Neuzugang vier Langstreckenjets des Typs Airbus A330-200, drei Airbus A320-200, neun Airbus A319-100, nunmehr drei Embraer E195 sowie zehn ATR 72-600 Turboprops. Die Entscheidung für die Embraer E195-Jets unterstreicht die Bedeutung der Regional- und Mittelstrecken für die Airline. Der Typ E195 ist bekannt für seine Wirtschaftlichkeit und wird eingesetzt, um das dichte Netz von Air Serbia innerhalb Europas und in der weiteren Region effizient zu bedienen. Das Unternehmen kündigte zudem an, dass bald eine weitere Embraer E195 zur Flotte stoßen soll, was die kontinuierliche Investition in die Modernisierung der Flotte unterstreicht. Die Erneuerung der Flotte ist für die Airline von Belgrad aus strategisch wichtig, da sie sich als eines der wichtigsten Drehkreuze Südosteuropas positioniert. Durch die Vereinheitlichung und Modernisierung der Flotte kann Air Serbia ihre operative Zuverlässigkeit verbessern und ihre Marktposition im hart umkämpften europäischen Luftverkehr stärken.

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Streik bei ITA Airways angekündigt: Vierstündige Arbeitsniederlegung am 17. Dezember 2025

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways, an der die Lufthansa Group beteiligt ist, wird am 17. Dezember 2025 von einem vierstündigen Streik betroffen sein. Die Arbeitsniederlegung ist für die Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr angesetzt und umfasst sowohl das fliegende Personal als auch die Bodenbeschäftigten des Unternehmens. Dieser Schritt folgt auf ergebnislos beendete Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Unternehmensführung im italienischen Arbeitsministerium. Die Gewerkschaften von ITA Airways äußerten scharfe Kritik am vorgelegten Geschäftsplan der Fluggesellschaft. Dieser wird als unzureichend bewertet und erfüllt die Erwartungen der Arbeitnehmervertreter nicht. Ein weiterer zentraler Streitpunkt ist der seit längerem ausstehende Abschluss eines neuen Tarifvertrags. Diese beiden Punkte waren ausschlaggebend für die Entscheidung, den Streik auszurufen und damit Druck auf die Unternehmensleitung auszuüben. Experten sehen die Arbeitsniederlegung als Ausdruck der tief sitzenden Sorgen um die Zukunft der Airline, insbesondere im Kontext der geplanten Übernahme durch die Lufthansa Group. Die Lufthansa Group hatte sich bereits im Mai 2023 vertraglich verpflichtet, zunächst eine Minderheitsbeteiligung an ITA Airways zu erwerben, mit der Option, die Airline später vollständig zu übernehmen. Die Genehmigung der Europäischen Kommission für diese Transaktion steht jedoch noch aus und ist Gegenstand eingehender Prüfungen. Unabhängig vom Ausgang der Übernahmeversuche fordern die italienischen Gewerkschaften klare Zusagen hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit, der Unternehmensstrategie und fairer Löhne. Der vierstündige Streik am 17. Dezember wird voraussichtlich zu Flugausfällen und Verspätungen im nationalen und internationalen Flugplan von ITA Airways führen. Da es sich um eine relativ kurze Arbeitsunterbrechung handelt, sind die Auswirkungen auf den gesamten Flugbetrieb des Lufthansa-Partners im Vergleich zu

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Air France eröffnet neue Premium-Lounge am Flughafen London-Heathrow

Air France wird im Frühjahr 2026 eine neue, exklusive Lounge im Terminal 4 des London-Heathrow Airport eröffnen. Die Gestaltung des über 750 Quadratmeter großen Bereichs, der rund 150 Sitzplätze bietet, erfolgte in Zusammenarbeit mit der Agentur SGK Brandimage und soll die französische Gastfreundschaft in den Mittelpunkt des Reiseerlebnisses stellen. Die Lounge ist Vielfliegern der Kategorien La Première, Business und Flying Blue Elite Plus sowie berechtigten Passagieren von KLM und anderen SkyTeam-Partnerfluggesellschaften vorbehalten. Den Gästen wird ein umfangreiches Premium-Angebot zur Verfügung stehen, das unter anderem ein Restaurant mit französischer Haute Cuisine, eine Bar mit erlesenen französischen Weinen und Champagner sowie separate Spa- und Entspannungsbereiche umfasst. Zudem ist ein spezieller Arbeitsbereich vorgesehen, um Reisenden eine stilvolle Oase der Ruhe vor dem Abflug oder während eines Transits zu bieten. London-Heathrow ist ein strategisch wichtiger Flughafen im Mittelstreckennetz von Air France. Die Fluggesellschaft bietet dort im laufenden Winterflugplan bis zu sieben tägliche Verbindungen zwischen London-Heathrow und ihrem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle an. Über Paris können die Kunden das gesamte globale Streckennetz von Air France erreichen. Als Ausweitung des Angebots wird Air France ab dem 29. März 2026 zusätzlich den Flughafen London-Gatwick mit zwei täglichen Flügen ab Paris-Charles de Gaulle bedienen.

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Wizz Air erweitert Angebot in Hamburg um Chișinău und Tuzla

Die Fluggesellschaft Wizz Air baut ihr Streckennetz am Hamburg Airport weiter aus und hat zwei neue Direktverbindungen nach Osteuropa aufgenommen. Am heutigen Vormittag hob der Erstflug in die moldawische Hauptstadt Chișinău ab. Ab dem 14. Dezember folgt die Premiere der Verbindung ins bosnische Tuzla. Beide Routen werden ganzjährig bedient und erweitern die Auswahl an Direktflügen ab Norddeutschland. Die Flüge nach Chișinău, der Hauptstadt der Republik Moldau, starten fortan dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und freitags. Im Winterflugplan wird die Frequenz saisonal auf zwei wöchentliche Abflüge reduziert, bevor sie im März 2026 wieder auf die ursprüngliche Frequenz erhöht wird. Die neue Verbindung ins bosnische Tuzla wird zunächst zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, angeboten. Ab Ende März ist hier ebenfalls eine Steigerung auf drei wöchentliche Flüge geplant. David Liebert, Leiter Aviation am Hamburg Airport, zeigte sich erfreut über den konsequenten Ausbau des Streckennetzes durch Wizz Air, der Passagieren mehr Auswahl für Privat- und Geschäftsreisen biete. Mit der Aufnahme von Chișinău und Tuzla erhöht Wizz Air ihr Angebot ab Hamburg auf insgesamt zwölf Ziele, zu denen bereits Destinationen wie Bukarest, Skopje und Tirana gehören. Anastasia Novak, Corporate & Sustainability Communications Manager bei Wizz Air, unterstrich, dass die Netzerweiterung die wachsende Nachfrage nach diesen Zielen widerspiegele und die Bedeutung Hamburgs innerhalb des europäischen Betriebs der Fluggesellschaft festige. Als weiteren Ausbau kündigte Wizz Air bereits eine 13. Verbindung nach Podgorica, der Hauptstadt Montenegros, ab März 2026 an. Chișinău und Tuzla werden als attraktive Destinationen für Städtereisen beschrieben, die urbane Kultur, traditionelle Architektur und Gastfreundschaft vereinen.

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Airbus erhält Genehmigung zur Auslieferung von 120 Flugzeugen an China

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat von der chinesischen Regierung die Genehmigung zur Auslieferung von 120 bereits bestellten Flugzeugen erhalten. Das Unternehmen unterzeichnete in Peking eine sogenannte General Terms of Agreement (GTA), die es Airbus erlaubt, Maschinen aus dem existierenden Auftragsbestand an chinesische Kunden zu liefern. Branchenüblich ist diese GTA-Vereinbarung die Standardprozedur chinesischer Kunden zur Freigabe von bereits vertraglich zugesicherten Lieferungen. Obwohl die Genehmigung die Lieferungen von 120 Jets sichert, blieb ein mit Spannung erwarteter Großauftrag über mehrere hundert neue Flugzeuge vorerst aus. Airbus verhandelt seit mindestens 2024 über eine potenziell sehr große Neubestellung aus China. Zuletzt hatte der Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der vergangenen Woche die Hoffnungen auf einen Durchbruch bei einem solch großen Geschäft genährt; entsprechende Ankündigungen blieben jedoch aus. China gilt als einer der wichtigsten und zugleich politisch sensibelsten Märkte für große Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass das Land in Zeiten geopolitischer Unsicherheit bei großen, politisch heiklen Aufträgen zögerlich agiert. Seit mehreren Jahren hat China keine größeren Bestellungen dieser Art mehr erteilt. Die jüngste GTA-Vereinbarung betrifft somit lediglich die Abarbeitung bestehender Aufträge, nicht aber eine Erweiterung des Auftragsbuchs. Die Genehmigung zur Auslieferung der 120 Flugzeuge ist für Airbus von operativer Bedeutung, da sie die termingerechte Übergabe der Jets ermöglicht. Die Flugzeughersteller warten jedoch weiterhin auf eine politische Entscheidung Pekings, die den Weg für weitere substanzielle Neubestellungen ebnen würde.

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Flixtrain greift Deutsche Bahn mit 65 neuen Hochgeschwindigkeitszügen an

Das Verkehrsunternehmen Flix plant, mit seiner Zugsparte Flixtrain und dem Aufbau eines sogenannten „Hochfrequenznetzes“ die Dominanz der Deutschen Bahn im innerdeutschen Schienenpersonenfernverkehr herauszufordern. Flix gab am Freitag bekannt, 65 neue Hochgeschwindigkeitszüge beim spanischen Hersteller Talgo bestellt zu haben, die allesamt in Deutschland eingesetzt werden sollen. Die ersten dieser neuen Züge, die auf der technischen Plattform Talgo 230 basieren und Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h erreichen können, sollen ab dem Jahr 2028 in Betrieb genommen werden. Angetrieben werden die Züge von Lokomotiven des Typs Siemens Vectron. Bereits in den kommenden zwei Jahren plant Flixtrain eine Verdopplung seines bestehenden Angebots in Deutschland durch den Einsatz weiterer modernisierter Wagen, was zu einer Fahrplanverdichtung und einer Verbesserung des Reiseerlebnisses führen soll. Flix-Chef André Schwämmlein äußerte sich optimistisch und verwies auf die Bahnstrategie des Bundesverkehrsministers, die politische Weichenstellungen zugunsten des Schienenverkehrs vorsehe. Schwämmlein betonte, dass Flixtrain neben dem staatlichen Wettbewerber ein zweites großes Netz im Fernverkehr etablieren werde, das in puncto Reisezeiten und Frequenzen mit der Deutschen Bahn konkurrieren könne. Zudem stellte er heraus, dass Flixtrain mit den neuen, modernen Zügen das attraktivste Zugangebot in Deutschland bereitstellen und dabei stets erschwinglicher sein werde als die Konkurrenz.

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