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Österreichischer Alpenverein warnt vor Grenzen der KI bei Skitourenplanung

Der Österreichische Alpenverein mahnt zu Beginn der Wintersaison zur Vorsicht bei der Tourenplanung von Ski- und Schneeschuhwanderungen und warnt eindringlich vor den Grenzen digitaler Tools, insbesondere Künstlicher Intelligenz (KI). Trotz des wachsenden Angebots an digitalen Helfern bleibe die richtige Selbsteinschätzung der alpinen Kompetenz und die sorgfältige Vorbereitung die alleinige Verantwortung der Sportler. Jörg Randl, Leiter der Abteilung Bergsport im Alpenverein, betont, dass KI-Systeme zwar nützliche Informationen liefern können, aber weder Erfahrung noch die Fähigkeit besitzen, die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort einzuschätzen oder die Kondition der Sportler zu beurteilen. Er warnt, dass KI-Tools nicht immer auf verlässliche Quellen zurückgriffen und die Entscheidungen im alpinen Gelände nicht abnehmen könnten. Randl sieht die Notwendigkeit einer soliden Ausbildung bei „echten“ Lehrenden als unverzichtbar an. Ein zusätzliches Risiko stellen die Sozialen Medien dar, deren Darstellungen oft ein verzerrtes und verharmlosendes Bild von Skitouren vermitteln. Gerhard Mössmer, der das Ausbildungsprogramm des Alpenvereins mitgestaltet, kritisiert, dass riskante Situationen in diesen Medien oft als „cool“ und „perfekt“ inszeniert würden. Für eine sichere Planung rät der Alpenverein dazu, ausschließlich auf verlässliche Quellen wie den Lawinenlagebericht der Lawinenwarndienste und seriöse Tourenplanungsportale wie alpenvereinaktiv.com zurückzugreifen. Dieses Portal bietet einen Lawinenlage-Layer, der tagesaktuelle Daten lagegenau auf digitale Karten überträgt, sowie hochwertige Skitouren-Datensätze. Die Experten unterstreichen abschließend die elementare Bedeutung der analogen Fähigkeiten: Die digitale Planung ersetzt im Ernstfall nicht den richtigen Umgang mit der Notfallausrüstung, deren praktische Anwendung und Übung im Gelände lebensentscheidend sei.

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Ryanair präsentiert familienfreundliche Winterziele ab Deutschland und Österreich

Ryanair hat eine Auswahl an familienfreundlichen Reisezielen für die anstehenden Winterferien vorgestellt, die direkt von deutschen und österreichischen Flughäfen erreichbar sind. Die Airline wirbt mit attraktiven Tarifen und praktischen Flugplänen, um Familien die Urlaubsplanung in der schulfreien Zeit einfach und kostengünstig zu gestalten. Zu den empfohlenen Destinationen zählt Stockholm, das im Winter mit Weihnachtsmärkten und kulturellen Angeboten lockt. Hier werden Attraktionen wie das Junibacken für jüngere Kinder und das Vasa- oder ABBA-Museum für Teenager hervorgehoben. Ebenfalls empfohlen wird Valencia in Spanien, das mildes Winterwetter mit familienfreundlichen Zielen wie dem Oceanogràfic-Aquarium und interaktiven Wissenschaftsmuseen verbindet. Die italienische Hauptstadt Rom wird im Winter mit festlicher Beleuchtung und Märkten als lebendiges Reiseziel beschrieben, das spielerische Entdeckungstouren durch die römische Geschichte ermöglicht. Weitere Vorschläge umfassen Lissabon in Portugal, das mit dem Oceanário de Lisboa und dem Pavilhão do Conhecimento spannende Indoor- und Outdoor-Aktivitäten kombiniert, sowie Edinburgh in Schottland. Edinburgh punktet mit seinem historischen Schloss, dem Nationalmuseum und einer Atmosphäre, die durch saisonale Veranstaltungen bereichert wird. Diese Städte bieten laut Ryanair eine Mischung aus kulturellen Attraktionen, interaktiven Ausstellungen und saisonalem Flair, die für alle Altersgruppen, von Kleinkindern bis zu Jugendlichen, geeignet sind.

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Flughafen Zürich erwartet Passagieransturm zu den Feiertagen und gibt Gepäcktipps

Die Flughafen Zürich AG rechnet mit einem deutlich erhöhten Passagieraufkommen während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage, da die Tage traditionell zu den reisestärksten des Jahres gehören. Der Spitzentag wird für den 19. Dezember 2025 erwartet, an dem voraussichtlich rund 100.000 Passagiere abgefertigt werden. Zu den besonders beliebten Zielen zählen Metropolen wie New York, London und Paris, aber auch Pristina. Bei den Trenddestinationen verzeichnen saisonale Ziele wie Miami, die Malediven, Ibiza sowie skandinavische Orte wie Tromsø und Luleå eine hohe Nachfrage. Um einen möglichst entspannten Reisebeginn zu gewährleisten, empfiehlt der Flughafen Zürich eine gute Vorbereitung und die Beachtung der Gepäckvorschriften, insbesondere im Hinblick auf Weihnachtsgeschenke und Schweizer Spezialitäten. Fertigfondue darf beispielsweise sowohl im Hand- als auch im Aufgabegepäck transportiert werden, das passende Rechaud jedoch nur im aufgegebenen Gepäck, sofern es frei von Brennstoffen ist. Bei elektronischen Geschenken mit eingebauten Batterien gelten Beschränkungen der Nennleistung (max. 100 Wh) sowie die Pflicht zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Einschalten. Lose Batterien, Powerbanks und E-Zigaretten sind grundsätzlich nur im Handgepäck erlaubt. Reisende sollten Geschenke möglichst unverpackt transportieren, da die Verpackung bei notwendiger genauerer Sicherheitskontrolle geöffnet werden muss. Der Flughafen rät zur Nutzung des Online-Check-in oder des Vorabend-Check-in und zur Einhaltung der empfohlenen Einfindungszeiten. Für Passagiere verschiedener Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa Group, stehen Self-Bag-Drop-Automaten zur Verfügung. Für Reisende, die die Feiertage in Zürich verbringen, bietet der Flughafen zudem spezielle kulinarische Programme an, wie Weihnachts- und Neujahrsbrunches sowie eine Speed-Dating-Silvesterparty im AIR Restaurant.

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Vorläufige Tarifeinigung bei Air Transat verhindert Pilotenstreik in der Vorweihnachtszeit

Die kanadische Ferienfluggesellschaft Air Transat und die Pilotengewerkschaft Air Line Pilots Association (ALPA) haben sich in letzter Minute auf einen vorläufigen Tarifvertrag geeinigt. Die Einigung sieht höhere Gehälter und verbesserte Arbeitsbedingungen für die mehr als 750 Piloten der in Montreal ansässigen Airline vor und konnte damit einen drohenden Streik in der verkehrsreichen Vorweihnachtszeit abwenden. Die Vereinbarung wurde erzielt, nachdem die ALPA zuvor eine 72-stündige Streikankündigung ausgesprochen hatte, woraufhin Air Transat bereits mit der Streichung von Flügen begonnen hatte. Sowohl die Airline als auch die Gewerkschaft bestätigten, dass der Flugbetrieb nun zur Normalität zurückkehren werde. Die Gewerkschaft ALPA erklärte, dass der neue Vertrag die Ziele hinsichtlich besserer Arbeitsplatzsicherheit, verbesserter Vergütung und flexiblerer Arbeitszeiten für eine bessere Work-Life-Balance erfülle. Details der vorläufigen Vereinbarung wurden von beiden Parteien nicht genannt. Air Transat hatte zuvor öffentlich eine Gehaltserhöhung von 59 Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahren sowie verbesserte Arbeitsbedingungen vorgeschlagen. Die Ratifizierung der Einigung steht noch aus; die mehr als 750 Piloten sollen in den kommenden Tagen über die Annahme der Vereinbarung abstimmen. Die Tarifeinigung bei Air Transat verhindert den zweiten größeren Streik bei einer kanadischen Fluggesellschaft im laufenden Jahr. Im August dieses Jahres hatten Flugbegleiter der Air Canada für vier Tage die Arbeit niedergelegt und damit den Betrieb der größten Fluggesellschaft Kanadas erheblich beeinträchtigt. Der Abschluss bei Air Transat sorgt somit für eine Entspannung der Arbeitsmarktsituation in der kanadischen Luftfahrtindustrie vor den wichtigen Weihnachtsfeiertagen.

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Ägypten schreibt Management und Betrieb des Flughafens Hurghada aus

Das ägyptische Luftfahrtministerium hat offiziell die Ausschreibung für die Bereiche Management, Betrieb und Entwicklung des Flughafens Hurghada bekannt gegeben. Privaten Unternehmen wird damit die Möglichkeit eröffnet, Angebote für die Übernahme dieser Schlüsselbereiche des wichtigen Verkehrsknotenpunkts am Roten Meer einzureichen. Dieser Schritt ist Teil einer Strategie, die darauf abzielt, die Effizienz und die Kapazitäten des Flughafens durch die Einbeziehung privater Expertise zu steigern. Der Flughafen Hurghada ist ein zentraler Zugangspunkt für den Tourismus in Ägypten, insbesondere für die Badeorte am Roten Meer. Er spielt eine entscheidende Rolle für die lokale Wirtschaft und ist einer der Flughäfen mit dem höchsten Passagieraufkommen des Landes. Die ägyptische Regierung setzt zunehmend auf öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) und die Privatisierung von Infrastrukturprojekten, um dringend benötigte Investitionen zu sichern und die Dienstleistungsqualität zu erhöhen. Die Ausschreibung für Hurghada folgt einem Muster, das in anderen Teilen der Welt, insbesondere in Schwellenländern, zur Modernisierung des Flughafenbetriebs angewandt wird. Die Entscheidung, Management und Entwicklung des Flughafens Hurghada in private Hände zu geben, signalisiert das Bestreben Ägyptens, seine touristische Infrastruktur auf internationales Niveau zu heben und die Abfertigungskapazitäten an die steigenden Besucherzahlen anzupassen. Die erfolgreiche Vergabe wird voraussichtlich zu einer Modernisierung der Terminalanlagen, einer Optimierung der operativen Prozesse und einer möglichen Erweiterung des Flugangebots führen. Private Betreiber versprechen sich von der Ausschreibung die Möglichkeit, von der starken Erholung des Ägypten-Tourismus zu profitieren. Die Ausschreibung ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der ägyptischen Luftfahrtindustrie und dürfte das Interesse internationaler Flughafenbetreiber und Konsortien wecken. Das Luftfahrtministerium erwartet, dass die Beteiligung privater Akteure dem

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Turkish Airlines verzeichnet deutliches Passagier- und Frachtwachstum im November 2025

Turkish Airlines hat im November 2025 ein robustes Wachstum im Passagier- und Frachtgeschäft erzielt. Nach Angaben der Fluggesellschaft beförderte das Unternehmen in diesem Monat rund 7,4 Millionen Fluggäste. Dies stellt eine Steigerung des Passagieraufkommens um 10,3 Prozent im Vergleich zum November des Vorjahres dar. Die starke Performance des türkischen National-Carriers, der sich als eines der wichtigsten globalen Drehkreuze positioniert, spiegelt die anhaltend hohe Nachfrage wider. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge, der sogenannte Load Factor, lag im November bei 84,3 Prozent. Obwohl die genauen Zahlen für den nationalen und internationalen Verkehr nicht genannt wurden, ist bekannt, dass Turkish Airlines über ein weitreichendes globales Netzwerk verfügt, das sowohl europäische als auch interkontinentale Strecken umfasst. Parallel zum Passagiergeschäft konnte auch die Frachtsparte, Turkish Cargo, im November zulegen. Das Frachtaufkommen stieg um 14,8 Prozent und erreichte ein Gesamtvolumen von 190,7 Tausend Tonnen. Dieses Wachstum unterstreicht die zunehmende Bedeutung Istanbuls als logistisches Zentrum und die robuste Entwicklung des globalen Luftfrachtverkehrs, in dem Turkish Airlines eine gewichtige Rolle spielt. Die zweistelligen Zuwachsraten im Passagier- und Frachtverkehr im traditionell schwächeren Reisemonat November belegen die starke Position von Turkish Airlines im internationalen Wettbewerb. Die kontinuierliche Steigerung der Auslastung bei gleichzeitigem Wachstum der beförderten Passagierzahlen festigt die Stellung der Airline als einer der führenden Akteure in der globalen Luftfahrt.

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Prodinger Tourismusberatung präsentiert neuen Destination Value Score zur Messung der regionalen Wertschöpfung

Die Prodinger Tourismusberatung hat den neuen Destination Value Score vorgestellt, ein Analyseinstrument, das die touristische Wertschöpfung und ihre gesamtwirtschaftlichen Effekte auf regionaler Ebene transparent messen soll. Ziel ist es, den Beitrag des Tourismussektors über reine Nächtigungs- und Bettenzahlen hinaus sichtbar zu machen und sowohl die direkten als auch die indirekten und induzierten ökonomischen Wirkungen zu quantifizieren. Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, betont, dass Tourismus Einkommen, Arbeitsplätze und Infrastruktur sichere und damit die Lebensqualität in einer Region stärke. Der Destination Value Score basiert auf einem regionalökonomisch fundierten Modell, das in fünf Schritten die Wirkung des Tourismus in einer Destination erfasst, von der Auswertung regionaler Daten bis zur sektoralen Abgrenzung und der Modellierung der Effekte. Die Analyse deckt zentrale Tourismus-Sektoren ab, darunter Beherbergung, Gastronomie, Bergbahnen, Verkehr, Handel sowie Freizeit, Kultur und Sport. Die Wertschöpfung wird dabei auf drei Ebenen betrachtet: die direkten Umsätze, die indirekten Effekte über Zulieferbetriebe, Handwerk und Dienstleistungen sowie die induzierten Effekte durch die Konsumausgaben der im Tourismus beschäftigten Arbeitskräfte. Die Analysen zeigen demnach, dass ein großer Teil der Gästeausgaben als Einkommen in der Region verbleibt. Am Beispiel der Gemeinde Zell am See wurde eine Gesamtwertschöpfung von rund 105 Millionen Euro und etwa 990 direkt, indirekt und induziert vom Tourismus abhängigen Beschäftigten ermittelt. Zudem wurde sichtbar, dass von 100 Euro, die Gäste in Hotellerie und Gastronomie ausgeben, 74 Euro als Einkommen in der Region verbleiben. Der Destination Value Score dient als strategisches Steuerungsinstrument, das Destinationen dabei helfen soll, Investitionen, wie Seilbahnprojekte oder Freizeitinfrastruktur, faktenbasiert zu bewerten und die

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Tarifeinigung für GFD-Piloten: Erster Vergütungstarifvertrag nach Warnstreik erzielt

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat für die Piloten der Gesellschaft für Flugzieldarstellung GmbH (GFD) erstmals einen Vergütungstarifvertrag (VTV) abgeschlossen. Die Einigung folgte auf einen Warnstreik im Juli und eine erfolgreiche Urabstimmung, die den Weg für konstruktive Gespräche mit der Unternehmensleitung ebnete. Die GFD, eine Tochtergesellschaft von Airbus Defence and Space, ist hauptsächlich für die Bundeswehr tätig und erbringt hochspezialisierte, sicherheitsrelevante Unterstützungsflüge, für deren Piloten bislang keine tarifvertraglich geregelten Vergütungs- und Arbeitsbedingungen galten. Katharina Dieseldorff, Vizepräsidentin der Vereinigung Cockpit, betonte, dass die Beschäftigten mit diesem Abschluss erstmals ein transparentes und verlässliches Vergütungssystem erhalten, das der hohen Qualifikation und der besonderen Verantwortung der Piloten gerecht wird. Die Zustimmung zum Vergütungstarifvertrag erfolgte mit 100 Prozent bei Beteiligung aller VC-Mitglieder in der Urabstimmung. Der neue Vergütungstarifvertrag tritt mit strukturellen Verbesserungen in Kraft. Bereits ab dem 1. Januar 2025 werden die monatlichen Zulagen für zusätzliche Qualifikationen erhöht. Zum 1. Januar 2026 steigen die Entgelte um fünf Prozent, und es wird eine neue Entgeltstufe 14 eingeführt. Eine zukunftsorientierte Klausel sieht ab dem Jahr 2027 eine jährliche Vergütungsanpassung vor, die der stetig steigenden Inflation Rechnung tragen soll. Das Paket wird durch neue Regelungen zur Vergütung von Mehrarbeit sowie durch Zuschläge für Einsätze an Wochenenden und Feiertagen ergänzt. Die VC bewertet den Tarifabschluss als einen wichtigen Meilenstein zur Etablierung fairer und verlässlicher Arbeitsbedingungen in der militärischen Unterstützungsfliegerei in Deutschland. Durch die Schaffung eines stabilen und gerechten Rahmens, der die besondere Einsatzrealität der GFD berücksichtigt, wird eine wichtige Grundlage für Stabilität sowohl für die Arbeitnehmer als auch für das

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Europas größte Hostelkette A&O übernimmt Schulz Hotels und setzt auf Expansion

A&O Hostels, Europas größte Hostelkette, hat die Übernahme der Berliner Schulz Hotels bekannt gegeben, die aktuell über 1.000 Betten verfügen. Mit dieser ersten Transaktion über eine M&A-Plattform erweitert A&O sein Portfolio auf 45 Hostels in 30 europäischen Städten und steigert die Bettenkapazität auf rund 31.000. Der Zukauf ist Teil einer neuen Expansionsstrategie, die auf den starken Incoming-Tourismus und die wachsende Preissensibilität der Reisenden reagiert. Das Hostelsegment wird auf dem Weg zu einer institutionellen Anlageklasse gesehen, mit Wachstumsprognosen von jährlich 5,8 Prozent bis 2030. Die Übernahme beinhaltet eine strategisch wichtige Personalie: Hinter Schulz Hotels stehen Nizar Rokbani, Oskar Kan und Sascha Gechter, die bereits als Gründer der Meininger Hotels den europäischen Hostelmarkt maßgeblich mitgestaltet haben. Das Gründer-Trio wird künftig Teil des A&O-Managements und soll die Weiterentwicklung der Schulz-Projekte begleiten sowie A&O beratend zur Seite stehen. Dieses gebündelte Know-how, das von A&O-Gründer Oliver Winter auf 100 Jahre Hostel-Expertise beziffert wird, soll die Erschließung neuer Gästesegmente und ein dynamisches Wachstum in europäischen Top-Metropolen ermöglichen. Während A&O Hostels primär als Low-Budget-Angebot für Familien, Gruppen und Backpacker positioniert ist, bedient Schulz Hotels das Premium-Budget-Segment mit mehr Komfort und Design, was auch anspruchsvollere Business- und Individualreisende anspricht. Neben dem bestehenden Hotel am Berliner Ostbahnhof ist bereits ein weiteres Schulz Hotel im Berliner Heide-Quartier nahe dem Hauptbahnhof in Planung. Oliver Winter, Gründer und CEO von A&O, bezeichnete die Akquise als einen fundamentalen Schritt, der die Fähigkeit von A&O demonstriere, auf Markttrends zu reagieren. Seit Ende 2023 sind Proprium Capital Partners und Stepstone Group Eigentümer von A&O und

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Registrierkassenpaket beschlossen: Erleichterung für Österreichs Tourismusbetriebe

Der österreichische Nationalrat hat ein neues Registrierkassenpaket beschlossen, das auf breite Zustimmung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft stößt. Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßt das Paket als einen wichtigen Schritt zur Steigerung der Praxisnähe, Rechtssicherheit und Entlastung heimischer Betriebe. Die Wirtschaftskammer weist darauf hin, dass Unternehmen im Schnitt viel Zeit mit administrativen Aufgaben verbringen, die nun für die Gästebetreuung freigesetzt werden könnte. Das beschlossene Paket enthält mehrere zentrale Maßnahmen, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Tourismus entlasten sollen. Eine der Neuerungen ist die Einführung der Option auf digitale Belege ab dem 1. Oktober 2026. Zukünftig können Belege auch digital ausgestellt werden, was die Belegerteilungspflicht ebenso erfüllt wie die Ausgabe eines Papierbelegs. Die Nutzung dieser digitalen Option ist freiwillig, das Recht der Kunden auf einen gedruckten Beleg bleibt dabei uneingeschränkt bestehen. Die Regelung soll den Betrieben keinen zusätzlichen administrativen Aufwand verursachen. Zwei weitere wichtige Anpassungen betreffen die Umsatzgrenzen und Regelungen für kleinere Kassen. Die sogenannte 15-Warengruppenregelung für kleinere Registrierkassen wird ab dem 1. Jänner 2026 unbefristet festgeschrieben. Dies schafft verlässliche Rahmenbedingungen und reduziert den administrativen Aufwand auf Dauer. Zudem wird die Umsatzgrenze der „Kalte-Hände-Regelung“ von 30.000 auf 45.000 Euro angehoben. Diese Anpassung wird als notwendige Inflationsanpassung betrachtet und bringt Erleichterungen, vor allem für Kleinstbetriebe wie etwa Schausteller. Mit dem Registrierkassenpaket reagiert die Politik auf die Forderungen der Wirtschaft, die bürokratischen Hürden für KMU zu senken. Die Maßnahmen, die nun gesetzlich verankert werden, sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismus- und

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