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Air Baltic begeht 31-jähriges Bestehen seit der Unternehmensgründung

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic beging am 28. August 2026 den 31. Jahrestag ihrer Gründung im Jahr 1995. Parallel zu diesem Jubiläum vermeldete das Unternehmen das Erreichen der Marke von insgesamt 70 Millionen beförderten Passagieren seit der Aufnahme des Flugbetriebs. Die staatlich kontrollierte Fluggesellschaft bedient von ihren Basen in Riga, Tallinn und Vilnius aus Routen im baltischen Raum und verbindet die Region mit europäischen Destinationen sowie Zielen im Nahen Osten. Das Unternehmen wurde am 28. August 1995 als Joint Venture zwischen dem lettischen Staat und der skandinavischen Fluggesellschaft Scandinavian Airlines (SAS) ins Leben gerufen. Der erste kommerzielle Flug erfolgte am 1. Oktober 1995 mit einer Saab 340 auf der Strecke von Riga nach Stockholm. Im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte entwickelte sich die Fluggesellschaft zum führenden Netzwerk-Carrier im Baltikum. Durch die Zusammenarbeit mit 26 Codeshare-Partnern gewährt die Gesellschaft ihren Passagieren Anschlussmöglichkeiten zu weltweit mehr als 200 Destinationen. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die Entwicklung des Anbieters von deutlichen Umstrukturierungen und finanziellem Restrukturierungsbedarf geprägt war. Nach dem Ausstieg von SAS und vorübergehenden privaten Eigentümerstrukturen übernahm der lettische Staat schrittweise wieder die Mehrheit an der Fluggesellschaft. Die Vereinheitlichung der Flotte auf den Einheitstyp Airbus A220-300 brachte betriebliche Vorteile bei der Flottenlogistik, führte aufgrund weltweiter Triebwerksengpässe beim Hersteller Pratt & Whitney in den vergangenen Jahren jedoch auch zu Engpässen im eigenen Streckennetz. Die künftige Ausrichtung des Unternehmens ist eng mit den Plänen der lettischen Regierung für einen Teilbörsengang verbunden. Um das Kapital für die geplante Flottenerweiterung und die Rückzahlung staatlicher Hilfen zu sichern, bereitet

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Flughafen Bremen setzt in der Herbstsaison auf Südeuropa und ein neues Italien-Ziel

Der Oktober verzeichnet am Flughafen Bremen traditionell die höchsten Passagierzahlen des Jahres. Hauptgrund für das steigende Fluggastaufkommen sind die im Herbst überschneidenden Schulferien in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen. Um die Nachfrage in der stärksten Buchungsphase des zweiten Halbinsels zu bedienen, bündeln die am Standort vertretenen Fluggesellschaften ihre Kapazitäten mit zahlreichen Verbindungen in Richtung Mittelmeer und Kanaren. Direkt nach dem Ende der Ferienperiode erweitert die Fluggesellschaft Ryanair das Angebot um ein weiteres Ziel im Süden Italiens. Das Flugprogramm während der Herbstferien konzentriert sich vor allem auf die spanischen und türkischen Urlaubsregionen. Die Route nach Mallorca wird ab Bremen von Ryanair, Sundair und Eurowings täglich bedient. Ergänzend bieten Ryanair und Sundair Flüge auf das spanische Festland nach Alicante und Málaga sowie auf die Kanareninsel Fuerteventura an. Im Türkeiverkehr steuern Sunexpress, Pegasus Airlines und Ajet die Standorte Antalya, Izmir und Bodrum an. Ergänzt wird das Streckennetz durch Verbindungen der Anbieter Sundair, Corendon Airlines und Freebird Europe nach Griechenland sowie Flüge der Ryanair an die kroatische Adriaküste. Am 25. Oktober, unmittelbar im Anschluss an die norddeutschen Herbstferien, nimmt Ryanair erstmals eine Direktverbindung vom Flughafen Bremen nach Lamezia Terme in Kalabrien auf. Die Flüge in den Süden Italiens sind zweimal wöchentlich im Flugplan vorgesehen. Mit dieser Streckeneinführung versucht der irische Low-Cost-Carrier, das Angebot abseits der klassischen Sommermonate zu stabilisieren und neue Nachfragepotenziale in der Region Nordwestdeutschland zu erschließen. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Stärkung von Saison- und Nischenrouten an Regionalflughäfen wie Bremen notwendig ist, um die Auslastung der Terminalinfrastruktur im gesamten Ganzjahresverlauf abzusichern.

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SAS streicht geplante Verbindung zwischen Kopenhagen und Dubai-Al Maktoum

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat ihre für den Herbst geplante Flugverbindung vom Flughafen Kopenhagen zum internationalen Flughafen Dubai-Al Maktoum vor dem geplanten Erstflug aus den Buchungssystemen entfernt. Die Route sollte ursprünglich am 25. Oktober 2026 aufgenommen und als tägliche Verbindung mit einem Schmalrumpfflugzeug vom Typ Airbus A320neo durchgeführt werden. Mit der Streichung der Strecke verschiebt sich die vorgesehene Wiederaufnahme von Flügen in das Emirat Dubai auf unbestimmte Zeit. Die Airline hatte die Metropole am Persischen Golf zuletzt im Jahr 2011 regulär im Flugplan geführt. Die Planungen sahen tägliche Nachtflüge ab Dänemark vor, die den Flughafen Dubai-Al Maktoum am darauffolgenden Morgen erreichen sollten, gefolgt von einem Rückflug am späten Vormittag nach Kopenhagen. Der Einsatz von Mittelstreckenflugzeugen des Typs A320neo auf dieser Distanz erfordert aufgrund der Flugdauer von knapp sechs Stunden eine angepasste Kabinenlogistik. Der Verzicht auf die Aufnahme der Strecke deutet darauf hin, dass die Nachfrage im Vorverkauf hinter den Erwartungen des Managements zurückblieb oder die operativen Rahmenbedingungen eine rentable Durchführung nicht zuließen. Branchenbeobachter verweisen auf den intensiven Wettbewerb auf den Routen zwischen Nordeuropa und der Golfregion. Mit etablierten Anbietern wie Emirates, die den Hauptflughafen Dubai International direkt mit Großraumflugzeugen anfliegen, steht SAS in starker Konkurrenz. Zudem hat die Fluggesellschaft nach ihrem Beitritt zur Luftfahrtallianz SkyTeam ihre Streckennetzplanung neu ausgerichtet. Die Anbindung an den noch im Ausbau befindlichen Sekundärflughafen Al Maktoum bot möglicherweise nicht die notwendigen Umsteigeverbindungen, um den Kurs ganzjährig wirtschaftlich auszulasten. Kritische Stimmen aus der Luftfahrtbranche betonen, dass der geplante Einsatz von A320neo-Maschinen auf solchen Langstreckenprofilen bezüglich des Passagierkomforts

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Flugabsage bei Turkish Airlines in Brüssel wegen des Verdachts auf Alkoholeinfluss beim Co-Piloten

Ein Vorfall am Flughafen Brüssel hat am Donnerstag, dem 27. August, zur Absage eines Linienfluges der Fluggesellschaft Turkish Airlines nach Istanbul geführt. Der Flug TK1938, der um 11:10 Uhr Ortszeit mit einem Airbus A321neo in Richtung des Drehkreuzes Istanbul starten sollte, wurde gestoppt, nachdem Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung des Co-Piloten aufgetaucht waren. Mehr als 100 Passagiere befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits an Bord der Maschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen TC-LTN, als die örtlichen Behörden hinzuzogen wurden. Nach Angaben der belgerischen Bundespolizei führte die Luftfahrtpolizei direkt im Cockpit des Flugzeugs einen Atemalkoholtest bei dem Flugzeugführer durch. Der Test verlief positiv und bestätigte den Verdacht der Beeinträchtigung. Daraufhin wurden die Generaldirektion Luftfahrt sowie die zuständige Staatsanwaltschaft Halle-Vilvoorde eingeschaltet. Die Ermittlungsbehörde verhängte umgehend ein 24-stündiges Flugverbot gegen den Betroffenen und leitete die Aufstellung eines offiziellen Ermittlungsberichts ein. Der Flug erschien auf den Anzeigen des Flughafens zunächst als verspätet und wurde im weiteren Verlauf vollständig gestrichen. Der Vorfall zieht juristische und berufsrechtliche Konsequenzen für den Co-Piloten nach sich. Die Staatsanwaltschaft prüft die Einleitung eines Strafverfahrens, das neben hohen Geldstrafen auch ausländer- und luftfahrtrechtliche Maßnahmen umfassen kann. Für den Betroffenen steht zudem der Entzug der Pilotenausbildung beziehungsweise der Fluglizenz im Raum, da die internationalen Sicherheitsvorschriften für das fliegende Personal strikte Promillegrenzen und Alkoholverbote vor Dienstantritt vorschreiben. Die betroffene Fluggesellschaft leitet in solchen Fällen regelmäßig interne Disziplinarverfahren ein, die bis zur fristlosen Kündigung führen können. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass Zwischenfälle dieser Art trotz strenger Kontrollmechanismen in der zivilen Luftfahrt ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die rechtzeitige

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Kabinenservice: Tap Air Portugal überarbeitet Produktangebote im Langstreckenverkehr

Die portugiesische Fluggesellschaft Tap Air Portugal überarbeitet ihr Angebot an Bord- und Bodendienstleistungen für Passagiere auf ihren Langstreckenverbindungen. Wie das Unternehmen mitteilte, werden in den gehobenen Beförderungsklassen Business und Economy Prime neue Amenity Kits unter der Bezeichnung „The Blaze“ an die Fluggäste ausgegeben. Überdies führt die Airline administrative und digitale Anpassungen beim Inflight-Entertainment sowie beim Gepäckservice an ausgewählten europäischen Flughäfen ein. Im Bereich der digitalen Unterhaltung stellt die Fluggesellschaft den Zugriff auf die digitale Presseplattform PressReader über das interne WLAN-Netzwerk kostenfrei bereit. Der Service wird auf den Langstreckenmustern Airbus A330-900 und Airbus A321LR freigeschaltet und ermöglicht den Abruf von Tageszeitungen und Magazinen auf den mobilen Endgeräten der Passagiere, ohne dass hierfür ein kostenpflichtiges Internetpaket gebucht werden muss. Mit dem zusätzlichen Service „Skip Meal“ können Fluggäste der Langstrecke zudem vorab über das Online-Buchungssystem oder die Mobilanwendung der Airline angeben, wenn sie auf die Verpflegung an Bord verzichten möchten. Ergänzend zu den Anpassungen in der Kabine kooperiert die Fluggesellschaft mit dem externen Dienstleister LUGGit, um Gepäckdienstleistungen an den Flughäfen Lissabon, Porto, Madrid, Barcelona und Athen anzubieten. Der Service umfasst die Abholung, vorübergehende Lagerung und Zustellung von Freigepäckstücken zwischen Flughafen und Unterkunft der Reisenden. Mit dieser Maßnahme schließt sich Tap Air Portugal einem Branchentrend an, bodengebundene Zusatzleistungen schrittweise an externe Partner auszulagern, um zusätzliche Nebeneinnahmen zu generieren. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Einführung digitaler Zeitungsangebote und flexibler Verpflegungsoptionen vor allem der Kostenkontrolle und Prozessoptimierung dient. Das Reduzieren physischer Printmedien sowie das Einsparen nicht benötigter Mahlzeiten verringert das Kabinengewicht und vereinfacht die Catering-Logistik

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Rheinmetall und das Land Hessen planen Trainings- und Logistikzentrum am Flughafen Kassel

Der Flughafen Kassel-Calden steht vor einer Umgestaltung seiner Nutzungsschwerpunkte. Wie die Betreibergesellschaft des Regionalflughafens und das Land Hessen bekannt gaben, unterzeichneten die Landesregierung und der Rüstungskonzern Rheinmetall eine Absichtserklärung zum Aufbau des sogenannten „Defence Hub Nordhessen“. Im Rahmen des Projekts plant das Rüstungsunternehmen Investitionen in Höhe von rund 50 Millionen Euro am Standort. Vor Ort sollen ein Logistik- und Trainingszentrum sowie ein Testareal für unbemannte Flugsysteme entstehen. Nach Unternehmensangaben sollen durch das Vorhaben etwa 130 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit dieser Vereinbarung versucht das Land Hessen, die seit Jahren defizitäre Infrastruktur des Regionalflughafens finanziell und betrieblich abzusichern. Der 2013 neu eröffnete Flughafen Kassel-Calden blieb im zivilen Passagier- und Linienflugverkehr kontinuierlich hinter den ursprünglichen Passagierprognosen zurück und ist regelmäßig auf erhebliche jährliche Betriebskostenzuschüsse der öffentlichen Hand angewiesen. Die Ansiedlung militärischer Erprobungs- und Logistikstrukturen soll die Einnahmen aus der Verpachtung von Grundstücksflächen und der Nutzung der Start- und Landebahnen erhöhen. Durch die Errichtung des Testzentrums für Drohnentechnologie sowie der Logistik- und Schulungseinrichtungen nutzt Rheinmetall die bestehende Luftfahrtsinfrastruktur und die verkehrsgünstige Lage in Zentraldeutschland. Die nähe zu bestehenden Standorten der Rüstungsindustrie in Nordhessen sowie die verfügbaren Flugbetriebszeiten auf dem Flugplatzgelände bieten dem Konzern Kapazitäten für Erprobungs- und Schulungsaktivitäten. Das Areal ermöglicht Tests unbemannter Fluggeräte unter kontrollierten Luftraumbedingungen direkt am Platz. Kritische Stimmen und Branchenanalysten verweisen darauf, dass eine Absichtserklärung noch keine rechtlich bindenden Bau- und Betriebsgenehmigungen ersetzt. Die Umwandlung von Teilen des zivilen Flughafens in ein militärisches Test- und Logistikareal erfordert umfangreiche Genehmigungsverfahren und könnte zu Konflikten mit der umliegenden Anwohnerschaft hinsichtlich der

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Gulf Air plant Flugverbindungen nach Kuala Lumpur und Singapur

Die staatliche Fluggesellschaft des Königreichs Bahrain, Gulf Air, plant die Aufnahme von Direktflügen von Manama nach Kuala Lumpur. Wie der Vorstandsvorsitzende Martin Gauss im Interview mit der Branchenplattform airliners.de bestätigte, soll die malaysische Hauptstadt künftig wieder in das internationale Flugnetz des Anbieters eingegliedert werden. Als Auslöser für die Streckenentscheidung gilt die terminliche Verschiebung des Formel-1-Grand-Prix von Bahrain nach Sepang, bei dem die Fluggesellschaft als Hauptsponsor auftritt. In einem zweiten Schritt soll die Route zu einer Kombinationsverbindung nach Singapur ausgebaut werden. Durch die Bedienung der Strecke nach Malaysia greift die Fluggesellschaft ein Langstreckenziel auf, das bereits in früheren Jahren bedient, im Zuge von Flottenumstrukturierungen und Konsolidierungsmaßnahmen jedoch temporär eingestellt worden war. Mit der schrittweisen Integration der Boeing 787-9 Dreamliner verfügt der Carrier nun wieder über geeignete Kapazitäten für die Abwicklung von Ultralangstrecken in den asiatischen Raum. Über das Drehkreuz in Manama sollen Passagiere aus Europa und dem Nahen Osten Anschluss an den malaysischen Großraum erhalten. Branchenbeobachter verweisen auf die intensive Konkurrenzsituation auf den Routen zwischen der Golfregion und Südostasien. Etablierte Netzwerkträger wie Emirates, Qatar Airways oder Etihad Airways bedienen Kuala Lumpur und Singapur bereits mit mehreren täglichen Frequenzen und hoher Sitzplatzkapazität. Für Gulf Air stellt die Verknüpfung von Sport-Sponsoring und Streckennetzplanung daher den Versuch dar, eigene Auslastungsrisiken abzufedern und gezielt Nischen im Punkt-zu-Punkt-Verkehr sowie im Umsteigemarkt zu besetzen. Kritische Stimmen merken an, dass die Abhängigkeit von einzelnen Großveranstaltungen wie der Formel 1 eine kontinuierliche Ganzjahresauslastung nicht von selbst garantiert. Die Aufrechterhaltung von Kombinationsflügen über zwei südostasiatische Destinationen erfordert zudem komplexe Verkehrsrechte

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Ryanair bedient Palma de Mallorca im Winterflugplan ab Friedrichshafen

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair dehnt ihr Flugangebot am Bodensee-Airport Friedrichshafen auf die Winterflugplanperiode aus. Ab dem 26. Oktober 2026 fliegt die Fluggesellschaft die spanische Insel Palma de Mallorca zweimal wöchentlich, jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag, vom regionalen Flughafen in Baden-Württemberg aus an. Bislang wurde die Route lediglich während der Sommermonate bedient. Das Flugangebot ergänzt die bestehende Ganzjahresverbindung nach Alicante, womit der Carrier zwei Zielorte auf der Iberischen Halbinsel im Winter ab Friedrichshafen bedient. Die Flughafenleitung bewertet die Aufnahme der Ganzjahresverbindung als Schritt zur Stabilisierung der Passagierzahlen am Standort. Nach turbulenten Jahren und Anpassungen im Streckennetz versucht der Flughafen Friedrichshafen, seine Position im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz zu festigen. Neben den Flugverbindungen strebt die Betreibergesellschaft eine Aufwertung der Infrastruktur und der Gastronomieangebote im Terminal an, um zusätzliche Einnahmen abseits des reinen Flugbetriebs zu generieren und die wirtschaftliche Basis des Regionalflughafens zu breiter abzusichern. Vertreter der Fluggesellschaft verweisen im Kontext der Entscheidung auf die Rahmenbedingungen des deutschen Luftverkehrsmarktes. Trotz der Aufstockung in Friedrichshafen kritisiert der Carrier die Höhe der staatlichen Abgaben in Deutschland, insbesondere die Anpassungen der Luftverkehrsteuer sowie die Entgelte für Flugsicherung und Luftsicherheit. Diese Ausgabenstruktur begrenze die Kapazitätsentscheidungen und schränke das weitere Wachstum an deutschen Stationen im Vergleich zu anderen europäischen Märkten ein. Branchenbeobachter merken an, dass die Ausweitung von Winterrouten an Regionalflughäfen stets mit betriebswirtschaftlichen Risiken behaftet ist. Die Auslastung von Ferienverbindungen außerhalb der Sommermonate fällt erfahrungsgemäß schwächer aus, was regelmäßige Überprüfungen der Streckenrentabilität durch die Airlines nach sich zieht. Für den Flughafen Friedrichshafen bleibt die Bindung von Low-Cost-Anbietern

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Flughafen Wien veranstaltet die 5. Vienna Airport Business Night im Office Park 4

Die Flughafen Wien AG richtet am Donnerstag, den 10. September 2026, die 5. Vienna Airport Business Night im Vienna Airport Conference & Innovation Center im Office Park 4 aus. Das Branchenevent dient als Netzwerkveranstaltung für Vertreter aus Wirtschaft, Luftfahrt und Tourismus. Ziel der Zusammenkunft ist die Förderung des direkten Austauschs zwischen Standortpartnern, angesiedelten Unternehmen und externen Entscheidungsträgern sowie die Präsentation der Infrastruktur und Dienstleistungen der sogenannten Vienna AirportCity. Im Mittelpunkt des Vortragsprogramms steht eine Keynote von Europaministerin Claudia Bauer, die zu den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs innerhalb der Europäischen Union spricht. Darüber hinaus beinhaltet die Veranstaltung die Vergabe der Vienna Airport Business Awards. Mit diesen Auszeichnungen prämiert die Flughafengesellschaft Geschäftspartner und Kunden am Standort in den drei Kategorien „Cargo-Unternehmen des Jahres“, „Bester Dienstleister des Jahres“ sowie „Innovator des Jahres“. Begleitend zum Vortragsprogramm nutzen ansässige Betriebe die Veranstaltung als Leistungsschau. Von den derzeit mehr als 250 am Flughafen Wien vertretenen Unternehmen präsentieren sich ausgewählte Dienstleister im Rahmen der Abendveranstaltung. Neben Angeboten des örtlichen Health Centers zeigt auch die betriebseigene Besucherwelt des Flughafens Konzepte wie den Flugsimulator „Birdly“. Die Durchführung im Office Park 4 unterstreicht die Bemühungen der Betreibergesellschaft, Immobilienflächen im Nicht-Flug-Bereich für Konferenzen und Firmenansiedlungen zu vermarkten. Branchenanalysten sehen in solchen Standortveranstaltungen ein wichtiges Instrument, um das im Immobilienbereich erwirtschaftete Nicht-Aviatik-Geschäft auszubauen. Da die Erträge im reinen Passagier- und Flugbetrieb starken saisonalen Schwankungen und externen Einflüssen unterliegen, setzt die Flughafen Wien AG seit Jahren auf die Erweiterung der gewerblichen Infrastruktur am Standort Schwechat. Dennoch bleibt der wirtschaftliche Gesamterfolg der

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Schweizer Städte belegen Spitzenplätze bei weltweiten Taxitarifen

Eine aktuelle Untersuchung des Versicherungsmaklers Zego zu internationalen Beförderungskosten zeigt erhebliche Preisunterschiede im weltweiten Taxigewerbe. Der Analyse zufolge dominieren Schweizer Städte die Rangliste der kostenintensivsten Standorte. Luzern belegt im weltweiten Vergleich den ersten Platz mit Kosten von umgerechnet rund 58,89 Schweizer Franken für eine Standardfahrt von zehn Kilometern inklusive zehn Minuten Wartezeit. Mit Zürich, Lausanne, Basel und St. Gallen befinden sich insgesamt fünf Schweizer Kommunen unter den zehn teuersten Städten der Erhebung. Der Vergleich verdeutlicht, dass insbesondere hohe Grundgebühren und Stundenansätze für Wartezeiten die Fahrpreise in den Schweizer Zentren antreiben. Während in Luzern der Grundtarif im Schnitt bei 6,63 CHF und der Kilometerpreis bei 4,02 CHF liegt, schlägt die Wartezeit pro Stunde mit durchschnittlich 72,35 CHF zu Buche. Neben Schweizer Städten verzeichnen US-amerikanische Standorte wie Palm Springs und Cambridge (Massachusetts) sowie Dundee im Vereinigten Königreich und Vaduz in Liechtenstein vergleichsweise hohe Gesamtkosten für Kurz- und Mittelstreckenfahrten per Taxi. Branchenbeobachter und Verkehrsanalysten führen das hohe Preisniveau im Schweizer Personenbeförderungsgewerbe auf spezifische Rahmenbedingungen zurück. Neben dem allgemeinen Lohn- und Preisniveau im Land schlagen strenge kommunale Konzessionsauflagen, hohe Versicherungstarife sowie die lokalen Treibstoff- und Fahrzeugkosten durch. Zudem beeinflusst die Verkehrs- und Staudichte in den Innenstädten das Endentgelt erheblich, da verkehrsbedingte Stehzeiten über den zeitbasierten Tarifbestandteil direkt an den Fahrgast weitergegeben werden. Reise- und Logistikexperten raten Verbrauchern angesichts der Tarifunterschiede zur genauen Vorkalkulation von Beförderungskosten bei Auslandsreisen. In vielen Metropolen übersteigen die Ausgaben für Taxi-Fahrten vom Flughafen in die Innenstadt die Kosten einzelner Bahn- oder Busverbindungen um ein Vielfaches. Der Markt verlagert sich daher

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