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Ganzjähriger Basisbetrieb: Volotea erweitert Sitzplatzangebot ab Olbia für den Winterflugplan

Die spanische Fluggesellschaft Volotea erweitert ihr Angebot am Flughafen Olbia auf Sardinien für die Wintersaison 2026/2027 spürbar. Wie das Unternehmen mitteilte, steigt die Zahl der angebotenen Sitzplätze im Vergleich zum Vorwinter um 75 Prozent. Mit diesem Schritt bleibt die stationierte Basis in Olbia erstmals über das gesamte Jahr hinweg durchgehend geöffnet. Neu in den Winterflugplan aufgenommen wird eine Direktverbindung nach Madrid, während die Strecke nach Bologna wieder ins Programm zurückkehrt. Zudem bleiben Strecken nach Barcelona, Paris-Orly sowie zu den italienischen Festlandszielen Venedig, Verona und Turin ganzjährig im Flugplan verankert. Für die Weihnachtsfeiertage sind darüber hinaus temporäre Flüge nach Neapel vorgesehen, womit das Gesamtnetz ab Olbia auf 27 Verbindungen in Italien, Frankreich und Spanien ansteigt. Die Ausweitung des Flugangebots fügt sich in die verkehrspolitischen Bemühungen der autonomen Region Sardinien ein, die Anbindung der Insel außerhalb der traditionellen Sommersaison zu verbessern. Bislang verzeichnen die sardischen Verkehrsflughäfen in den Sommermonaten hohe Passagierzahlen durch den Ferientourismus, während das Flugangebot im Winter stark reduziert wird. Neben Volotea bieten auch andere Fluggesellschaften wie AeroItalia oder Ryanair Strecken im Rahmen von öffentlichen Dienstleistungsverpflichtungen (Public Service Obligations) oder auf kommerzieller Basis an, um die Grundversorgung und die Erreichbarkeit des sardischen Festlandes zu sichern. Mit der Beibehaltung des Ganzjahresbetriebs in Olbia versucht Volotea, ihre Marktposition gegenüber der Konkurrenz zu festigen und das Fluggerät auch in den gewöhnlich nachfrageschwächeren Monaten auszulasten. Die Erhöhung der Kapazitäten zielt darauf ab, sowohl den lokalen Reisebedarf der Inselbevölkerung als auch den Städtetourismus abzudecken. Dazu setzt die Fluggesellschaft auf ihrer Basis in Olbia Flugzeuge der

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Volaris steigert Passagieraufkommen und Sitzplatzauslastung

Die mexikanische Low-Cost-Fluggesellschaft Volaris hat für den Monat Juli 2026 ein Passagieraufkommen von insgesamt 3,3 Millionen Personen ausgewiesen. Im Zuge der Sommerreisesaison erhöhte die Fluggesellschaft das angebotene Sitzmeilenkontingent (ASM) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,4 Prozent. Die tatsächlich erbrachten Passagierkilometer (RPM) stiegen im selben Zeitraum um 18,5 Prozent, womit der Nachfragezuwachs die Kapazitätsausweitung übertraf. Als Folge verbesserte sich der Sitzladefaktor um 3,0 Prozentpunkte auf durchschnittlich 87,9 Prozent. Die Steigerungsraten fielen auf den internationalen Flugrouten höher aus als im mexikanischen Inlandsnetz. Während die internationalen Passagierkilometer ein Plus von 22,4 Prozent verzeichneten, wuchs der Binnenverkehr um 16,0 Prozent. Enrique Beltranena, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Volaris, begründete die Kapazitätserhöhung mit der zeitweisen Spitzennachfrage in den Sommermonaten. Nach der Sommerperiode beabsichtigt die Fluggesellschaft, das Wachstumstempo im Herbst anzupassen, um das Angebot an das veränderte Nachfrageniveau im Vorfeld des Jahresendes anzugleichen. Die positive Verkehrsentwicklung von Volaris fügt sich in die Erholung des lateinamerikanischen Luftverkehrsmarktes ein, in dem Billigfluggesellschaften Marktanteile halten. Neben Volaris verzeichnen auch regionale Mitbewerber wie Viva Aerobus oder Aeroméxico Auslastungssteigerungen auf Strecken zwischen Mexiko und den USA. Die Marktstellung auf grenzüberschreitenden Strecken wird zudem durch bilaterale Verkehrsrechte und das Wiedererlangen von Flugsicherheitsratings durch die mexikanischen Luftfahrtbehörden gestützt. Branchenanalysten weisen jedoch darauf hin, dass das starke Kapazitätswachstum im Billigflugsegment mittelfristig zu Preiskonzessionen führen kann, um die hohe Auslastung abseits der Hauptreisezeiten zu halten. Zudem belasten schwankende Treibstoffkosten und veränderte Währungskurse zwischen dem Mexikanischen Peso und dem US-Dollar die Ertragslage. Das Vorhaben, das Angebot im Herbst zu drosseln, verdeutlicht das Erfordernis, einer Überkapazität auf dem

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Riyadh Air nimmt Flugverbindung zwischen Riad und Mumbai auf

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air hat eine tägliche Direktverbindung zwischen der Hauptstadtdrehscheibe Riad und der indischen Finanzmetropole Mumbai eingerichtet. Der Erstflug fand am 4. August statt und verbindet den King Khalid International Airport mit dem Chhatrapati Shivaji Maharaj International Airport. Mumbai bildet damit das achte Ziel im Streckennetz der Fluggesellschaft seit der Aufnahme ihres regulären Flugbetriebs am 10. Juni 2026. Auf der Route kommt ein Flugzeug des Typs Boeing 787-9 Dreamliner mit vier unterschiedlichen Beförderungsklassen zum Einsatz. Die Aufnahme des Kurses erfolgt vor dem Hintergrund einer hohen Nachfrage im Flugverkehr zwischen Saudi-Arabien und Indien. Daten des Luftfahrtdatenanbieters OAG weisen Saudi-Arabien für den Juli 2026 als zweitgrößten internationalen Markt für den indischen Luftverkehr aus, mit einem monatlichen Kontingent von rund 308.000 angebotenen Sitzplätzen. Mumbai zählt im Nahen Osten zu den bedeutendsten Destinationen im Passagier- und Frachtbereich; der Flughafen verarbeitete im Jahr 2025 insgesamt 55,5 Millionen Passagiere, davon 16,3 Millionen im internationalen Segment. Mit der neuen Linie versucht die von saudi-arabischen Staatsfonds finanzierte Airline, Marktanteile im lukrativen Transfer- und Pendlerverkehr zwischen Südasien und dem Nahen Osten zu gewinnen. Die Flugzeiten sind auf Anschlüsse über das Drehkreuz Riad nach Europa und in die Golfregion abgestimmt. Um Kunden zu binden, setzt das Unternehmen unter anderem auf das Kundenbindungsprogramm Sfeer sowie ein integriertes Unterhaltungssystem. Die Flüge treten in direkte Konkurrenz zu etablierten Anbietern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Indien, die diesen Flugkorridor seit Jahren dominieren. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der rasche Netzausbau von Riyadh Air operativ anspruchsvoll bleibt. Die Profitabilität auf stark umkämpften

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Flugsicherheitsvorfall in Washington: FAA untersucht Annäherung zwischen Marine One und Linienflugzeugen

Die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde FAA hat eine Untersuchung zu einem Zwischenfall im Luftraum über der US-Hauptstadt eingeleitet, an dem der Hubschrauber des US-Präsidenten, Marine One, beteiligt war. Der Vorfall ereignete sich am 5. August nahe dem Ronald Reagan Washington National Airport (DCA), nachdem der Präsidentenhubschrauber vom Weißen Haus in Richtung des Militärflugplatzes Joint Base Andrews gestartet war. Nach ersten Angaben der Behörde bestand keine unmittelbare Kollisionsgefahr, da die Flugpfade der beteiligten Maschinen nicht direkt aufeinander zuliefen. Dennoch steht der Verdacht im Raum, dass die vorgeschriebenen Mindestabstände im stark frequentierten Luftraum unterschritten wurden. In das Geschehen war unter anderem ein von Envoy Air für American Airlines durchgeführter Regionalflug auf dem Weg nach Pensacola eingebunden. Das Flugzeug des Typs Embraer E170 startete kurz nach dem Abheben von Marine One, wobei die gesetzlich festgelegte Mindestdistanz zwischen beiden Luftfahrzeugen mutmaßlich nicht eingehalten werden konnte. Ein zweites Passagierflugzeug der Republic Airways im Anflug aus Raleigh-Durham musste vorsorglich ein Durchstartmanöver einleiten, bevor es wenig später sicher landen konnte. Die Bestimmungen verlangen in diesem Luftraumbereich einen horizontalen Abstand von mindestens 2,4 Kilometern sowie einen vertikalen Sicherheitsabstand von rund 150 Metern. Der Vorfall sorgt insbesondere deshalb für Aufmerksamkeit, weil am Flughafen Reagan National nach einer schweren Kollision im Januar 2025 strengere Flugregeln eingeführt worden waren. Damals stießen ein Regionaljet und ein Militärhubschrauber zusammen, was zu 67 Todesopfern führte und umfassende Sicherheitsempfehlungen der Unfalluntersuchungsbehörde NTSB nach sich zog. Seitdem gilt die Vorgabe, den kommerziellen Start- und Landebetrieb vorübergehend komplett einzustellen, sobald Marine One im Nahbereich des Flughafens operiert, um simultane

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Erholung der Ertragslage: Cathay Group meldet Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr 2026

Die in Hongkong ansässige Cathay Group hat für das erste Halbjahr 2026 einen Nettogewinn von 6,2 Milliarden Hongkong-Dollar (rund 790 Millionen US-Dollar) ausgewiesen. Damit stieg das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,7 Milliarden Hongkong-Dollar spürbar an. Angesichts der Ergebnisentwicklung kündigte die Unternehmensführung eine Zwischendividende von 26 Hongkong-Cent pro Stammaktie an, was einer Gesamtausschüttung von rund 1,6 Milliarden Hongkong-Dollar entspricht. Bestandteil des ausgewiesenen Halbjahresgewinns ist jedoch ein einmaliger Buchgewinn in Höhe von einer Milliarde Hongkong-Dollar, der im Wesentlichen aus der Verwässerung des Cathay-Anteils an der Air China resultiert. Die Nachfrage im Passagier- und Frachtgeschäft zeigte sich in den ersten sechs Monaten stabil, wodurch das Unternehmen mehr Flüge als im Vergleichszeitraum des Vorjahres durchführen konnte. Die Tochtergesellschaften der Gruppe steuerten einen Nettogewinn von 4,9 Milliarden Hongkong-Dollar bei, während assoziierte Unternehmen einen Gewinnbeitrag von 410 Millionen Hongkong-Dollar leisteten. Allerdings räumte Cathay-Chairman Guy Bradley ein, dass das zweite Quartal durch deutlich gestiegene Kosten belastet wurde. Infolge geopolitischer Konflikte im Nahen Osten verdoppelten sich die Aufwendungen für Flugtreibstoff zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal nahezu, was die betrieblichen Margen dämpfte. Parallel zu den Finanzergebnissen bestätigte der Konzern sein mehrjähriges Investitionsprogramm mit einem Gesamtvolumen von rund 150 Milliarden Hongkong-Dollar. Dieses sieht die Anschaffung von bis zu 150 neuen Flugzeugen über die kommenden zehn Jahre vor, darunter zusätzliche Frachter des Typs Airbus A350F sowie umgerüstete A330-Maschinen für die Frachttochter Air Hong Kong. Zudem werden Kabinenmodernisierungen in der Boeing-777-Flotte durchgeführt und neue Flughafen-Lounges an Standorten wie Hongkong und New York (JFK) eingerichtet, um die Kapazitäten am

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Flughafenbetreiber Swedavia verzeichnet Zuwachs im internationalen Reiseverkehr

Der schwedische Flughafenbetreiber Swedavia verzeichnete an seinen zehn Standorten im Juli 2026 insgesamt knapp über 3,3 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Zuwachs von nahezu zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Entwicklung des Gesamtaufkommens verlief jedoch zweigeteilt: Während das Auslandsreiseangebot ein Plus von vier Prozent verzeichnete, sank das Passagieraufkommen im inländischen Flugverkehr um 13 Prozent. Die Betreibergesellschaft führt den Rückgang im Inland auf Kapazitätskürzungen seitens der Fluggesellschaften sowie eine schwächere Inlandsnachfrage zurück. Der Hauptstadtwandler Stockholm Arlanda verarbeitete im Juli knapp 2,5 Millionen Fluggäste, was einer leichten Zunahme von gut einem Prozent gegenüber dem Juli 2025 entspricht. Der Auslandsverkehr stieg dort um mehr als drei Prozent auf über 2,2 Millionen Passagiere und übertraf damit das bisherige Höchstniveau aus dem Juli 2018 geringfügig um etwa 10.000 Fluggäste. Im Gegensatz dazu verzeichnete das Inlandssegment in Arlanda einen Rückgang von fast 16 Prozent auf rund 214.000 Passagiere. Auch am zweitgrößten Flughafen des Landes, Göteborg Landvetter, stieg das internationale Aufkommen um mehr als drei Prozent auf 601.000 Passagiere, während die Inlandszahlen um 21 Prozent auf rund 23.000 Fluggäste fielen. An den regionalen Standorten zeichnete sich ein differenziertes Bild ab. Der Flughafen Åre Östersund verzeichnete durch Inlandszuwächse ein deutliches Passagierplus, und auch Malmö wuchs dank neuer Auslandsverbindungen um 17 Prozent. Hingegen verharrt der stadtnahe Flughafen Stockholm Bromma weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Juli wurden dort knapp über 7.300 Passagiere abgefertigt, was lediglich rund fünf Prozent des Aufkommens im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 entspricht. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die anhaltende Schwäche des schwedischen Inlandsflugverkehrs auch

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Ausbau des Flugnetzes: Air France startet Verbindung zwischen Guadeloupe und Panama-Stadt

Air France baut das regionale Streckennetz in der Karibik aus und bietet ab dem 11. Dezember 2026 eine neue Direktverbindung zwischen Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe und Panama-Stadt an. Der saisonale Dienst wird zweimal wöchentlich bedient und soll bis zum 5. März 2027 aufrechtverhalten werden. Auf der Strecke setzt die Fluggesellschaft ein Flugzeug des Typs Airbus A320 mit 170 Sitzplätzen in der Business und Economy Class ein. Die Flugzeiten sind auf Anschlüsse aus Fort-de-France in Martinique und Cayenne in Französisch-Guayana über das Drehkreuz Pointe-à-Pitre abgestimmt. Mit der neuen Flugroute wird der Anschluss an das Drehkreuz der COPA Airlines in Panama-Stadt hergestellt, wodurch Weiterflüge zu zahlreichen Zielen in Mittel- und Südamerika ermöglicht werden. Zudem ergänzt das Angebot die bestehenden Verbindungen der Air France in der Region, zu denen Routen nach Belém, Fortaleza und Miami sowie Langstreckenflüge nach Paris-Charles-de-Gaulle gehören. Der Flughafenbetreiber von Guadeloupe Pôle Caraïbes bewertet die Verbindung als Möglichkeit, das regionale Passagieraufkommen zu steigern und Anschlussmöglichkeiten in Richtung Lateinamerika zu erweitern. Die Einbindung von Regionalflugzeugen des Typs Airbus A320 in das karibische Streckennetz zeigt das Bestreben von Air France, die Auslastung der im Überseegebiet stationierten Maschinen zu erhöhen. Die Nachfrage auf Routen zwischen den französischen Überseedepartements und Mittelamerika hängt jedoch stark von saisonalen Schwankungen sowie der wirtschaftlichen Entwicklung der Zielgebiete ab. Dass es sich zunächst um einen befristeten Winterflugplan handelt, verdeutlicht die vorsichtige Markterprobung seitens der Fluggesellschaft. Luftfahrtbeobachter verweisen darauf, dass die Erschließung neuer Routen in der Karibik operativen Herausforderungen unterliegt. Die Konkurrenz durch regionale Anbieter sowie schwankende Kerosin- und Betriebskosten in

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Finanzielle Entwicklung bei Fraport: Internationales Geschäft kompensiert Stagnation am Standort Frankfurt

Der Flughafenbetreiber Fraport hat seine Zahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. In den ersten sechs Monaten stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent auf knapp 2,07 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 3,8 Prozent auf 582,3 Millionen Euro zu. Dagegen sank der Nettogewinn deutlich um 47,7 Prozent auf 51,6 Millionen Euro. Die Ursachen für diesen Ertragsrückgang liegen vor allem in gestiegenen Zinsaufwendungen und veränderten Abschreibungsregeln nach der Fertigstellung großer Terminalprojekte am Hauptstandort Frankfurt sowie am Flughafen Lima in Peru. Die verkehrliche Entwicklung zeigte im ersten Halbjahr eine klare Zweiteilung zwischen dem Heimatdrehkreuz und den internationalen Beteiligungen. Am Flughafen Frankfurt verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Passagierzahlen um 0,8 Prozent. Dies lag insbesondere an Streikmaßnahmen beim Hauptkunden Lufthansa, durch die rund 700.000 Passagiere betroffen waren, sowie an Kapazitätskürzungen infolge geopolitischer Konflikte im Nahen Osten. Im Gegenzug verzeichneten die von Fraport betriebenen Standorte im Ausland spürbare Zuwächse, darunter Porto Alegre mit einem Plus von 19,2 Prozent, Ljubljana mit 14,7 Prozent sowie die Regionalflughäfen in Griechenland und Bulgarien. Die Steigerung des Konzernumsatzes resultierte in Frankfurt im Wesentlichen aus Anpassungen der Entgelte für Bodendienstleistungen, Infrastruktur und Flugbetrieb. Im Auslandsgeschäft trugen neben höheren Passagierzahlen auch tarifliche Anpassungen in Lima und Griechenland zum Zuwachs bei. Trotz der Halbierung des Nettogewinns bestätigte der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr 2026. Das EBITDA soll bis zu 1,5 Milliarden Euro erreichen, während das Passagieraufkommen in Frankfurt mit voraussichtlich 63,2 Millionen Fluggästen etwa auf dem Niveau des Vorjahres verharren

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Angehobene Finanzprognose: Latam Airlines korrigiert Gewinnerwartung für 2026 nach oben

Die südamerikanische Airline-Gruppe Latam Airlines hat ihre Finanzprognose für das Gesamtjahr 2026 nach oben angepasst. Das Unternehmen rechnet nun mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDAR) zwischen 4,1 und 4,4 Milliarden US-Dollar. Im Mai lag die Schätzung noch im Korridor von 3,8 bis 4,2 Milliarden US-Dollar. Hauptgrund für diese Anpassung ist eine Entlastung bei den erwarteten Treibstoffkosten. Wie Finanzvorstand Ricardo Bottas mitteilte, sanken die veranschlagten Preise für Kerosin von ursprünglich 170 auf 150 US-Dollar pro Barrel im dritten Quartal sowie von 150 auf 130 US-Dollar pro Barrel im vierten Quartal. Trotz der teilweisen Entspannung beim Treibstoffpreis bewegen sich die Kerosinkosten weiterhin spürbar über dem Niveau vor dem geopolitischen Konflikt im Nahen Osten, als der Barrelpreis bei rund 90 US-Dollar lag. Dennoch rechtfertigt die gesunkene Kostenbelastung nach Einschätzung der Unternehmensführung die höhere Ergebniserwartung. Das geplante Kapazitätswachstum, gemessen an den angebotenen Sitzplatzkilometern, verbleibt für das Gesamtjahr 2026 bei unveränderten neun bis zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im zweiten Quartal 2026 wies der Konzern ein gemischtes Finanzergebnis aus. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 4,12 Milliarden US-Dollar, was sowohl auf ein höheres Passagieraufkommen als auch auf eine stabile Entwicklung im Frachtgeschäft zurückzuführen ist. Der Nettogewinn ging jedoch von 241,6 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf 125,2 Millionen US-Dollar zurück, was primär auf höhere operative Gesamtkosten und Wechselkurseffekte in den südamerikanischen Kernmärkten zurückzuführen ist. Analysten betonen, dass die stärkere Auslastung der Flugzeuge und das anhaltende Nachfragewachstum im südamerikanischen Binnen- und Nordamerikaverkehr die Ertragslage stützen. Gleichzeitig bleibt die

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Flughafen Kapstadt: Reifenplatzer bei Kenya-Airways-Maschine führt zu Behinderungen im Flugbetrieb

Am Dienstag hat ein Reifenplatzer bei der Landung einer Passagiermaschine der Kenya Airways am internationalen Flughafen Kapstadt zu erheblichen Einschränkungen im Flugbetrieb geführt. Nach Angaben des Betreibers Airports Company South Africa kam das Flugzeug auf der Hauptstart- und -landebahn zum Stehen und blockierte diese über mehrere Stunden. Sämtliche Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug unverletzt über die regulären Ausstiege verlassen. Aufgrund des Vorfalls und der zeitweiligen Sperrung der primären Piste mussten zahlreiche ankommende Flüge zu Ausweichflughäfen wie Port Elizabeth oder Johannesburg umgeleitet werden. Zudem wurden internationale Abflüge vorübergehend gestoppt, um die Bergung des Flugzeugs und die Überprüfung der Piste auf Trümmerteile zu ermöglichen. Erst nach der Räumung des Rollfeldes konnte die Betreibergesellschaft die Start- und Landebahn wieder freigeben und den Flugbetrieb schrittweise anfahren. Techniker der Kenya Airways wurden eingesetzt, um den Reifenschaden vor Ort zu beheben und die Lufttüchtigkeit der Maschine wiederherzustellen. Der Zwischenfall führte im gesamten Streckennetz der Region zu Folgteverspätungen und Flugstreichungen. Die Flughafengesellschaft wies darauf hin, dass der reguläre Flugplan erst nach und nach wieder stabilisiert werden konnte. Kenya Airways informierte die Öffentlichkeit über soziale Medien über den Fortgang der Arbeiten und die Betreuung der betroffenen Passagiere. Flugunfalluntersucher und Branchenkenner verweisen darauf, dass Reifenplatzer bei Landungen zwar seltene, aber bekannte Risiken darstellen, die oft durch Fremdkörper auf der Bahn, hohen Verschleiß oder Bremsblockaden verursacht werden. Der Zwischenfall verdeutlicht zudem die Abhängigkeit großer Verkehrsflughäfen von einzelnen Landebahnen, da die Blockade einer Hauptpiste die operativen Abläufe eines gesamten Drehkreuzes rasch an organisatorische Grenzen bringt.

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