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British Airways stockt Flüge zwischen London und Ljubljana auf

British Airways wird im kommenden Sommerflugplan 2026 die Flugfrequenz auf der Strecke zwischen London Heathrow und Ljubljana (Slowenien) erhöhen. Während der Hauptreisezeit in den Monaten Juni, Juli und August wird die Fluggesellschaft eine zusätzliche wöchentliche Verbindung in den Flugplan aufnehmen. Damit steigt die Gesamtzahl der wöchentlichen Dienste auf neun. Der zusätzliche Flug wird jeweils sonntags angeboten und ist für den Zeitraum vom 21. Juni bis zum 30. August 2026 geplant. Durch diese Ergänzung wird British Airways an beiden Wochenendtagen, samstags und sonntags, zweimal täglich zwischen der britischen Hauptstadt und Ljubljana verkehren. Diese erhöhte Kapazität zielt darauf ab, der erfahrungsgemäß gestiegenen Nachfrage während der Haupturlaubszeit entgegenzukommen, da Slowenien als touristisches Ziel zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Die Fluggesellschaft plant, auf der Strecke über die gesamte Sommersaison Flugzeuge des Typs Airbus A319 und Airbus A320 einzusetzen. London Heathrow dient als wichtiges Drehkreuz für internationale Verbindungen, weshalb eine höhere Frequenz nicht nur für Direktreisende aus Großbritannien, sondern auch für Umsteiger aus dem globalen Streckennetz von British Airways relevant ist. Die slowenische Hauptstadt Ljubljana, die auch als Tor zu den Alpenseen und der Adriaküste dient, profitiert von dieser Kapazitätserweiterung, die die Anbindung an Westeuropa und den interkontinentalen Verkehr verbessert. Die Entscheidung von British Airways, die Frequenz in der Spitzensaison zu erhöhen, unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung dieser Route im touristischen Segment. Über die Aufstockung berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

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Croatia Airlines reduziert Frequenz zwischen Dubrovnik und München

Croatia Airlines plant, im Rahmen ihres vorläufigen Sommerflugplans 2026 die saisonalen Verbindungen zwischen Dubrovnik und München signifikant zu kürzen. Die Fluggesellschaft hat für die Strecke lediglich zwei wöchentliche Flüge vorgesehen, was einer Halbierung der Frequenz im Vergleich zum vorangegangenen Sommer entspricht, als noch viermal pro Woche geflogen wurde. Die Wiederaufnahme dieser Flüge ist für den 10. Mai 2026 angesetzt. Die Flüge auf dieser Route sollen wie im letzten Sommer mit Flugzeugen des Typs Airbus A319 durchgeführt werden. Im vergangenen Sommer kamen vereinzelt auch Flugzeuge des Typs Airbus A220 zum Einsatz. Die Reduzierung der Flüge nach München, einem wichtigen Drehkreuz in Zentraleuropa, erfolgt parallel zur Einführung einer neuen Verbindung ab Dubrovnik. Die kroatische Fluggesellschaft plant nämlich, im Sommer 2026 zweimal wöchentlich die neue Destination Stuttgart anzufliegen. Diese Verlagerung der Kapazitäten deutet auf eine strategische Anpassung des Streckennetzes hin, um neue Märkte zu erschließen. Die Kürzung der Frequenz zwischen Dubrovnik und München könnte auf eine Anpassung an die erwartete Nachfrage oder auf eine optimierte Ressourcennutzung der verfügbaren Flugzeugflotte von Croatia Airlines hindeuten. München bleibt jedoch ein bedeutendes Ziel für den kroatischen National-Carrier, der traditionell starke touristische und ethnische Verbindungen zu Deutschland bedient. Solche vorläufigen Flugpläne, insbesondere im saisonalen Geschäft, unterliegen oft weiteren Anpassungen in den folgenden Monaten, je nach Marktentwicklung und der Buchungslage. Der Fokus auf neue Destinationen wie Stuttgart und die gleichzeitige Anpassung etablierter Strecken reflektieren das Bemühen von Croatia Airlines, die Effizienz des Netzwerks zu steigern. Dubrovnik, als touristisches Zentrum, spielt eine Schlüsselrolle in den Sommeraktivitäten der Airline. Trotz der

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IATA warnt vor verlangsamtem SAF-Wachstum und kritisiert politische Vorgaben

Die International Air Transport Association (IATA) hat neue Schätzungen zur weltweiten Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) veröffentlicht und sieht das Wachstum der Branche durch politische Vorgaben gebremst. Für das Jahr 2025 wird eine SAF-Produktion von 1,9 Millionen Tonnen (2,4 Milliarden Liter) erwartet, was zwar eine Verdopplung gegenüber 2024 darstellt, aber bereits eine Abwärtskorrektur früherer Prognosen ist. Für 2026 rechnet die IATA sogar nur noch mit einem verlangsamten Wachstum auf 2,4 Millionen Tonnen. Die Fluggesellschaften sehen sich mit erheblichen Mehrkosten konfrontiert: Die IATA schätzt, dass die höheren SAF-Preise die Branche im Jahr 2025 zusätzlich 3,6 Milliarden US-Dollar kosten werden. Die Preise für SAF liegen derzeit doppelt so hoch wie für herkömmliches Kerosin und in regulierten Märkten sogar bis zum Fünffachen. Die geschätzte Produktionsmenge von 1,9 Millionen Tonnen im Jahr 2025 macht lediglich 0,6 Prozent des gesamten Kerosinverbrauchs aus und wird 2026 voraussichtlich auf 0,8 Prozent steigen. Generaldirektor Willie Walsh kritisierte die politische Gestaltung der SAF-Vorgaben scharf und sagte, schlecht konzipierte Mandate würden die Dynamik der jungen SAF-Branche bremsen und die Preise erhöhen. Besondere Kritik richtet sich gegen die Vorgaben in der EU und im Vereinigten Königreich, wie etwa die ReFuelEU Aviation-Initiative. Diese hätten die Kosten drastisch erhöht, ohne die Produktion und Einführung von SAF ausreichend zu beschleunigen. IATA bemängelt, dass Treibstofflieferanten ihre Gewinnmargen ausgebaut hätten, was Fluggesellschaften dazu zwinge, überhöhte Preise zu zahlen, oft ohne Liefergarantie. Die kumulativen Auswirkungen der aktuellen Politik führen laut IATA dazu, dass Fluggesellschaften allein für die begrenzte SAF-Menge im Jahr 2025 einen Aufpreis von 2,9 Milliarden

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Crystal präsentiert luxuriöse Suiten des Neubaus Crystal Grace

Die Luxusreederei Crystal hat Details zur Unterbringung auf ihrem Neubau Crystal Grace veröffentlicht, dessen Auslieferung für Mai 2028 geplant ist. Das 61.800 Tonnen große Schiff wird ausschließlich Suiten als Unterkunft für seine maximal 650 Passagiere (bei Doppelbelegung) anbieten. Ein herausragendes Merkmal ist, dass alle 337 Suiten über eine private Veranda verfügen. Erstmals auf einem Crystal-Schiff werden auch Suiten mit umlaufenden Veranden verfügbar sein, welche besonders großzügige Außenbereiche bieten. Für die Gestaltung der Suiten zeichnen das Designbüro GEM Cruise Ships Design und das Mailänder Studio Ibsen verantwortlich. Der Fokus liegt auf ungezwungener Eleganz, hohem Komfort und Raffinesse, wobei die Bedürfnisse der Gäste von Anfang an in den Designprozess einbezogen wurden. Die kleinste Kategorie, das Guest Room mit Veranda, bietet bereits reizvolle 21,3 Quadratmeter Wohnfläche. Die am häufigsten vertretene Kategorie, die Aquamarine Veranda Suite, misst über 30 Quadratmeter. Die größten öffentlich bekannten Suiten, die Penthouse Suiten, erstrecken sich über 114,5 Quadratmeter mit bis zu 91,2 Quadratmeter großen Veranden. Ein wesentliches Element des Reiseerlebnisses an Bord der Crystal Grace ist der im Preis inbegriffene Butler-Service, der für jede Suite zur Verfügung steht und den Aufenthalt durch diskrete, aufmerksame Betreuung bereichern soll. Zusätzlich zur persönlichen Betreuung werden die Suiten mit hochwertigen, besonders bequemen Betten und einer Auswahl an Kissen und Bettwäsche des Herstellers Jesurum 1870 ausgestattet. Auch barrierefreie Suiten (ADA Aquamarine Veranda Suite) sind Teil des Angebots und bieten nahtlose Zugänglichkeit. Christina Levis, CEO der Abercombie & Kent Travel Group, zu der Crystal gehört, betonte, dass die Suiten eine wohl durchdachte Weiterentwicklung darstellen, die

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Neuer Gehaltstarifvertrag für Touristik: Deutliche Steigerungen vereinbart

Die Tarifgemeinschaft des Deutschen Reiseverbandes (DRV) und die Gewerkschaft Verdi haben sich nach schwierigen und langwierigen Verhandlungen auf einen neuen Gehaltstarifvertrag für die Beschäftigten in der Touristik geeinigt. Der Abschluss, der erste seit 2018, sieht eine spürbare Steigerung der Tabellenentgelte bis März 2026 sowie die Zahlung von Einmalbeträgen ab Mai 2025 vor. Die Verhandlungspartner erzielten die Einigung nach mehreren stockenden Gesprächsrunden durch intensive Nachverhandlungen. Kern des Ergebnisses sind umfangreiche Lohnsteigerungen, die je nach Gehaltsgruppe variieren. Die Tabellenentgelte steigen gegenüber der letzten Tarifeinigung von 2018 um 12,1 bis zu 37,8 Prozent bei Reiseveranstaltern und um 12,1 bis zu 42,8 Prozent im Reisebüro. Die höchsten prozentualen Zuwächse gelten dabei für die niedrigeren Lohngruppen, um den angestrebten Mindesttariflohn von 14,28 Euro pro Stunde zu erreichen. Zum 1. März 2026 ist eine weitere Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,6 Prozent, mindestens jedoch um 165 Euro monatlich, vorgesehen. Bereits gewährte Erhöhungen von drei und vier Prozent werden rückwirkend zum 1. Juni 2025 in die Tarifstruktur überführt. Zusätzlich zu den dauerhaften Lohnerhöhungen wurden Einmalzahlungen für den Zeitraum von Mai 2025 bis Februar 2026 vereinbart. Diese betragen bei Vollzeit monatlich 100 Euro, wobei bereits gezahlte Vorleistungen angerechnet werden. Auch Auszubildende profitieren von dem Abschluss: Ihre Vergütungen steigen zum 1. März 2026 auf 934 Euro im ersten, 1.053 Euro im zweiten und 1.207 Euro im dritten Lehrjahr. Zudem erhalten Auszubildende für die Monate September 2025 bis Februar 2026 eine monatliche Einmalzahlung von 30 Euro. Darüber hinaus werden vermögenswirksame Leistungen ab März 2026 bundesweit vereinheitlicht. Eine kontrovers diskutierte Neuerung ist

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Koralmbahn in Österreich startet den Fahrgastbetrieb nach umfangreicher Bauphase

Nach jahrelanger Bauzeit geht die Koralmbahn in Österreich am 14. Dezember 2025 offiziell in den Fahrgastbetrieb. Die offizielle Eröffnungsfeier findet am kommenden Freitag statt. Die neue Bahnstrecke gilt als das größte Einzelprojekt im Rahmen des österreichischen EU-Aufbauplans und stellt eine bedeutende Verbesserung der Infrastruktur auf der österreichischen Südstrecke dar. Die Fertigstellung der Koralmbahn führt zu einer erheblichen Verkürzung der Reisezeiten. Künftig dauert die Zugfahrt zwischen Graz und Klagenfurt nur noch 41 Minuten. Die Gesamtverbindung von Wien nach Klagenfurt verkürzt sich um 45 Minuten auf eine Fahrzeit von drei Stunden und zehn Minuten. Über die nationalen Auswirkungen hinaus besitzt die Koralmbahn eine wichtige europäische Dimension, da sie ein zentrales Teilstück der transeuropäischen Verbindung zwischen der Ostsee und dem Adriaraum bildet. Die Europäische Union hat die Realisierung der Koralmbahn maßgeblich finanziell unterstützt und über 600 Millionen Euro beigetragen. Davon stammten 543 Millionen Euro aus dem sogenannten EU-Aufbauplan, der unter dem Namen NextGenerationEU bekannt ist und zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Pandemie initiiert wurde. Die Mittel flossen in verschiedene Abschnitte der Strecke, einschließlich des Koralmtunnels, der Elektrifizierung von Zulaufstrecken wie der Bleiburger Schleife und der Lavanttalbahn sowie in die Renovierung von Bahnhöfen. Zusätzliche 63 Millionen Euro wurden über die Connecting Europe Facility (CEF) bereitgestellt, unter anderem für den Bauabschnitt Wettmannstätten–St. Andrä und den Ausbau des Güterterminals bei Graz. Patrick Lobis, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, unterstrich die Rolle der EU-Mittel zur Stärkung des Binnenmarkts und zur Verbesserung des Alltags von Bürgern und Unternehmen. Insgesamt erhält Österreich vier Milliarden Euro aus

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Lufthansa City Airlines schließt das Jahr 2025 mit 22 Destinationen ab

Lufthansa City Airlines beendet das Jahr 2025 mit einem erweiterten Streckennetz, das insgesamt 22 Ziele umfasst. Davon befinden sich 16 Destinationen in Europa und sechs weitere innerhalb Deutschlands. Mit diesem Ausbau zielt die Airline darauf ab, das Angebot der Lufthansa Group insbesondere auf wichtigen Geschäftsreiserouten sowohl national als auch international zu stärken. Die Flotte von Lufthansa City Airlines besteht derzeit aus insgesamt 13 Flugzeugen, wovon zwölf Jets aktiv im Liniendienst eingesetzt werden und ein Flugzeug als Reserve dient. Die Flotte setzt sich aus einer Mischung von vier Airbus A319 und neun modernen Airbus A320neo zusammen. Die A320neo-Familie ist bekannt für ihre Effizienz und ist ein Standardtyp im Kurz- und Mittelstreckenverkehr europäischer Fluggesellschaften. Mit dem Betrieb dieser Flugzeugmuster konzentriert sich die Airline auf die Bedienung ihres definierten Streckennetzes. Die Neugründung dient der Lufthansa Group dazu, ihre Position an den Drehkreuzen München und Frankfurt zu festigen und zusätzliche Kapazitäten im Zubringer- und Regionalverkehr zu schaffen. Die Konzentration auf 22 Ziele signalisiert einen gezielten Aufbau von Strecken, die für Geschäftsreisende von hoher Relevanz sind. Die Wahl der Flotte, bestehend aus standardisierten Airbus-Modellen, ermöglicht eine hohe Flexibilität und Betriebseffizienz im Rahmen des Konzernverbunds. Der Start von Lufthansa City Airlines ist Teil einer umfassenderen strategischen Neuausrichtung des Konzerns im Regionalverkehr. Ziel ist es, die Servicequalität auf diesen wichtigen Verbindungen zu gewährleisten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Lufthansa Group im europäischen Umfeld zu steigern. Die Zahl von 22 Zielen im ersten vollen Betriebsjahr stellt eine substanzielle Basis für die weitere Expansion dar.

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Indische Aufsichtsbehörde verordnet Indigo Flugplankürzung nach zahlreichen Ausfällen

Die indische Luftfahrtaufsichtsbehörde Directorate General of Civil Aviation (DGCA) hat die Fluggesellschaft Indigo zu einer Kürzung ihres genehmigten Flugplans um fünf Prozent verpflichtet. Die Anweisung erfolgte nach einer Woche, in der die Airline über 2000 Flüge annullieren musste. Als Hauptgrund für die massiven Stornierungen wurde eine mangelhafte Dienstplanung für die Piloten angegeben, was die operative Zuverlässigkeit des Unternehmens in Frage stellte. Die DGCA forderte Indigo am Dienstag offiziell auf, bis zum Mittwoch einen entsprechend revidierten Flugplan einzureichen. Die Aufsichtsbehörde verfügte dabei, dass die Kürzungen vorrangig auf Strecken vorgenommen werden müssen, auf denen auch konkurrierende Fluggesellschaften operieren. Wettbewerbsfreie Routen sollen von den vorgeschriebenen Reduzierungen verschont bleiben. Ein konkretes Enddatum für die Dauer dieser erzwungenen Flugstreichungen wurde in der Anweisung zunächst nicht genannt. Die Entscheidung der DGCA ist eine Reaktion auf die operative Instabilität der größten indischen Fluggesellschaft während der stark frequentierten Wintersaison. Die Situation bei Indigo ist vor dem Hintergrund des steigenden Reiseverkehrs in Indien besonders kritisch. Die DGCA hatte für die aktuelle Wintersaison rund 15.000 wöchentliche Abflüge für Indigo genehmigt. Bereits im November musste die Airline 951 Flüge annullieren. Die jüngsten operativen Probleme spiegelten sich auch an der Börse wider: Die Indigo-Aktie verlor allein am Tag der DGCA-Anweisung 0,22 Prozent und verzeichnete seit dem 1. Dezember einen Wertverlust von nahezu 17,1 Prozent. Das Vorgehen der Aufsichtsbehörde gilt als drastische Maßnahme zur Gewährleistung der Flugsicherheit und des Verbraucherschutzes. Die DGCA hat in der Vergangenheit wiederholt Maßnahmen ergriffen, um die Einhaltung von Sicherheits- und Betriebsvorschriften bei indischen Fluggesellschaften zu erzwingen. Die fünfprozentige

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden digitalisiert Personalplanung

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) führt eine neue, digitale Softwarelösung für die Personaleinsatzplanung ein. Das System des Anbieters Inform soll die bisherige, auf Excel-Tabellen basierende Planung ersetzen und die Dienstplanerstellung für die rund 280 operativen Mitarbeiter deutlich effizienter gestalten. Die schrittweise Umstellung auf die neue Lösung beginnt im Januar 2026 und umfasst insgesamt acht Abteilungen. Bisher erfolgte die Personalplanung am FKB mit hohem manuellem Aufwand, wobei Dienstpläne in mehr als 20 separaten Excel-Dateien über acht verschiedene Arbeitsgruppen hinweg verwaltet wurden. Dieser zeitaufwendige Prozess nahm nach Angaben des Flughafens bis zu zwei Wochen für die Erstellung eines vollständigen Dienstplans in Anspruch. Die manuelle Planung barg zudem das Risiko von Fehlern bei der Berücksichtigung komplexer Anforderungen. Die neue Software von Inform ist darauf ausgelegt, alle relevanten Parameter automatisch zu berücksichtigen. Dazu zählen die Qualifikationen der Mitarbeiter, individuelle Arbeitszeitmodelle sowie komplexe tarifliche Vorgaben und gesetzliche Bestimmungen. Durch die digitalen Schnittstellen zu bestehenden Systemen wie SAP soll eine nahtlose Integration in die IT-Infrastruktur des Flughafens gewährleistet werden. Solche digitalen Workforce-Management-Lösungen sind in der Flughafenbranche verbreitet, da sie helfen, Prozesse zu rationalisieren und die Einhaltung von Vorschriften zu verbessern. Ein weiterer Vorteil der Systemumstellung ist die verbesserte Zugänglichkeit für die Mitarbeiter. Künftig können die operativen Teams mobil auf ihre Dienstpläne zugreifen. Dies erhöht die Transparenz und Flexibilität in der Dienstplangestaltung. Die vollständige Implementierung der Software soll dem FKB eine signifikante Zeitersparnis und eine optimierte Ressourcenverteilung ermöglichen.

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Air Tahiti führt weltweit erste ATR 72 mit reiner Business Class ein

Die Fluggesellschaft Air Tahiti hat den Ticketverkauf für ihren neuen Service angekündigt, der weltweit einzigartig ist: Ab dem 8. Dezember 2026 wird die Airline auf den Strecken nach Bora Bora und Raiatea–Tahaa eine ATR 72-600 in einer reinen Business-Class-Konfiguration einsetzen. Dieser Schritt markiert Air Tahiti als erste Fluggesellschaft weltweit, die ein Regionalflugzeug des Typs ATR ausschließlich mit Premium-Sitzen betreibt. Das umgerüstete Flugzeug bietet lediglich 26 individuelle Sitzplätze, die in einer geräumigen 1-1-Anordnung konfiguriert sind. Diese Aufteilung gewährleistet, dass jeder Passagier sowohl Zugang zum Fenster als auch zum Gang hat. Die Sitze zeichnen sich durch großzügige Neigungswinkel, persönliche Ablageflächen und USB-Ladestationen aus. Die Kabinenausstattung umfasst das neue ATR HighLine Interieur, welches das Premium-Erlebnis unterstreichen soll. Die Einführung des neuen Premium-Produkts ist Bestandteil der umfassenderen Flottenerneuerung von Air Tahiti. Der Dienst soll ein Boutique-Reiseerlebnis im polynesischen Stil bieten, das über das Flugzeug hinausgeht und spezielle Leistungen wie dedizierte Lounges, Priority Services am Boden und maßgeschneiderte Gastfreundschaft an Bord umfasst. Es sind bis zu 16 wöchentliche Flüge für diese exklusive Verbindung geplant. Der Ticketverkauf startete am 10. Dezember 2025, wobei Einführungstarife für Buchungen bis zum 31. März 2026 für Reisen bis zum 31. März 2027 angeboten werden. Mit dieser ungewöhnlichen Konfiguration reagiert Air Tahiti auf die spezifischen Anforderungen des Premium-Tourismus in Französisch-Polynesien. Die ATR 72-600 ist bekannt für ihre Zuverlässigkeit auf Kurzstreckenflügen zwischen den Inseln. Die Entscheidung, ein turbinengetriebenes Regionalflugzeug komplett in Business Class auszustatten, positioniert Air Tahiti klar im Luxussegment und erhöht den Reisekomfort auf den kurzen Inlandsstrecken erheblich.

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