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BARIG fordert politische Entlastungen für den deutschen Luftverkehr

Der internationale Airline-Verband BARIG schlägt angesichts der sich verschärfenden Wirtschaftslage im deutschen Luftverkehr Alarm. Durch die Eskalation der Krise im Nahen Osten und die damit verbundenen Preissprünge am Rohölmarkt stehen Fluggesellschaften unter einem massiven Kostendruck. Laut Michael Hoppe, Chairman des Verbands, gefährden die hohen Kerosinpreise in Kombination mit der ohnehin hohen Inflationsrate die Konnektivität des Standorts Deutschland. Da die Erholung des hiesigen Flugverkehrs im europäischen Vergleich ohnehin stagniert und weiterhin deutlich unter dem Niveau von 2019 liegt, warnt die Branche vor einer Streichung zahlreicher Flugverbindungen. Im Zentrum der Forderungen an die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz steht die sofortige Aussetzung der Luftverkehrsteuer für die Dauer der aktuellen Krisensituation. BARIG argumentiert, dass Deutschland durch die kumulierten Standortkosten, zu denen auch hohe Gebühren für die Flugsicherung und Luftsicherheitskontrollen zählen, international an Wettbewerbsfähigkeit verliert. Der Verband fordert zudem eine langfristige Absenkung oder gar die vollständige Abschaffung dieser Steuern sowie eine temporäre Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Inlandsflüge, um die finanziellen Belastungen für Airlines und Passagiere gleichermaßen abzufedern. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Sorgen des Verbands: Die Betriebskosten für Fluggesellschaften sind seit Beginn der geopolitischen Spannungen um einen zweistelligen Prozentsatz gestiegen. Während andere europäische Hubs ihre Kapazitäten bereits wieder voll ausgeschöpft haben, hinkt Deutschland aufgrund der hohen staatlichen Abgabenlast hinterher. Neben direkten steuerlichen Erleichterungen pocht die Branche auch auf eine Überarbeitung der Kostenstrukturen beim europäischen Emissionshandel (ETS), um einen drohenden Abwärtstrend im internationalen Handel und im Tourismussektor zu verhindern, in dem allein in Deutschland Millionen Menschen beschäftigt sind. Die politische Umsetzung der geforderten Entlastungsschritte ist bisher

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Vienna Lounge am Flughafen Wien zum dritten Mal in Folge als beste Lounge Europas ausgezeichnet

Die Vienna Lounge am Flughafen Wien hat bei den Priority Pass Excellence Awards 2026 einen historischen Erfolg erzielt und wurde zum dritten Mal hintereinander zur „Lounge of the Year“ in Europa gekürt. Diese Auszeichnung basiert auf der Auswertung von rund 700.000 Bewertungen der Mitglieder des Priority-Pass-Netzwerks, das weltweit mehr als 1.800 Standorte umfasst. Damit setzt sich die Wiener Einrichtung gegen eine starke internationale Konkurrenz durch. Die Entscheidung der Reisenden stützt sich auf Kriterien wie Servicequalität, kulinarisches Angebot und die Ausstattung der Räumlichkeiten. Im Jahr 2025 verzeichneten die Lounges am Standort Wien mit über einer Million Gästen zudem einen neuen Besucherrekord. Das Erfolgskonzept der rund 2.500 Quadratmeter großen Vienna Lounge verbindet funktionale Reiseinfrastruktur mit lokalen Kulturelementen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Kooperation mit dem Leopold Museum, durch die hochwertige Kunstdrucke von Meistern wie Gustav Klimt und Egon Schiele in die Raumgestaltung integriert wurden. Neben dem visuellen Fokus bietet die Lounge praktische Annehmlichkeiten wie Ruheräume, Duschen und einen Konferenzbereich mit direktem Blick auf das Vorfeld des Flughafens. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, wertet die wiederholte Auszeichnung als Bestätigung für die Strategie, Wien als Premium-Standort im internationalen Luftverkehr zu positionieren. Für die kulinarische Versorgung zeichnet die DoN group verantwortlich, die als größtes privat geführtes Cateringunternehmen Österreichs gilt. Das Gastronomiekonzept ist auf hohe Qualitätsstandards ausgelegt und soll die traditionelle österreichische Gastfreundschaft widerspiegeln. Christopher Evans, CEO von Collinson International, betont im Rahmen der Preisverleihung, dass die Erwartungen der Passagiere an exklusive Reiseerlebnisse auf einem Rekordhoch liegen. Die Vienna Lounge erfülle diese Anforderungen durch

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Führungswechsel am Flughafen Frankfurt-Hahn: René Steinhaus übernimmt Geschäftsführung

Am Flughafen Frankfurt-Hahn hat zum 1. Mai 2026 ein geplanter Wechsel in der operativen Leitung stattgefunden. Rüdiger Franke hat sein Amt als Geschäftsführer planmäßig niedergelegt und die Verantwortung an René Steinhaus übertragen. Franke stand seit der Übernahme des Flughafens durch die Trierer Immobilien-Gruppe Triwo im Frühjahr 2023 an der Spitze des Hunsrück-Airports. Unter seiner Führung wurde das Unternehmen nach der Insolvenzphase stabilisiert und durch Investitionen in die Infrastruktur sowie die Reaktivierung brachliegender Flächen strategisch neu positioniert. Besonders der Ausbau des Frachtgeschäfts und die Sicherung der Partnerschaft mit dem Billigflieger Ryanair fielen in seine Amtszeit. Der neue Geschäftsführer René Steinhaus ist in der Branche kein Unbekannter und verfügt über weitreichende Erfahrung im Management von Regionalflughäfen. Er war bereits in der Vergangenheit in leitender Funktion am Flughafen Hahn tätig und kehrt nun in die Position des Geschäftsführers zurück. Seine Aufgabe wird es sein, den eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen und die Auslastung des Airports weiter zu erhöhen. Dabei steht insbesondere die Diversifizierung des Flugplans im Fokus, um neben dem dominierenden Segment der Billigflieger auch weitere Charter- und Linienverbindungen für die Region Hunsrück und das angrenzende Rhein-Main-Gebiet zu gewinnen. Wirtschaftlich steht der Flughafen Frankfurt-Hahn derzeit vor der Herausforderung, sich in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu behaupten. Während das Frachtaufkommen durch die Ansiedlung spezialisierter Logistikunternehmen stabil bleibt, erfordert das Passagiergeschäft kontinuierliche Akquisebemühungen. Steinhaus wird zudem die Modernisierung der Terminalanlagen vorantreiben müssen, um die Abfertigungsprozesse effizienter zu gestalten. Die Gesellschafter der Triwo-Gruppe betonten anlässlich des Wechsels, dass man auf eine Mischung aus bewährter Kontinuität und neuen Impulsen setze,

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Air France-KLM reduziert Kapazitätsziele infolge steigender Treibstoffkosten

Die Luftfahrtgruppe Air France-KLM hat das erste Quartal 2026 mit einem operativen Verlust von 27 Millionen Euro abgeschlossen. Trotz des negativen Vorzeichens stellt dieses Ergebnis eine signifikante Verbesserung um 301 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum dar und übertraf die Erwartungen der Marktanalysten deutlich. Der Konzernumsatz kletterte um 4,4 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Während die französische Tochtergesellschaft Air France mit einem operativen Plus von elf Millionen Euro erstmals seit längerer Zeit wieder in die Gewinnzone drehte, blieb die niederländische KLM defizitär. Diese Entwicklung wird maßgeblich auf eine starke Nachfrage im transatlantischen Verkehr und eine verbesserte Kosteneffizienz zurückgeführt. Trotz der positiven Tendenz im operativen Geschäft sieht sich die Unternehmensführung mit massiven finanziellen Herausforderungen durch die geopolitische Lage im Nahen Osten konfrontiert. Der daraus resultierende Anstieg der Kerosinpreise wird die Bilanz in den kommenden Quartalen erheblich belasten. Für das Gesamtjahr 2026 kalkuliert der Konzern mit einer Treibstoffrechnung von insgesamt 9,3 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von 2,4 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Konzernchef Ben Smith betonte, dass diese Mehrkosten trotz bestehender Absicherungsgeschäfte (Hedging) die Profitabilität unter Druck setzen werden, weshalb das Unternehmen bereits präventive Maßnahmen eingeleitet hat. Als Reaktion auf den Kostendruck korrigiert Air France-KLM ihre ursprünglichen Wachstumspläne für das laufende Jahr nach unten. Das geplante Kapazitätswachstum im Netzwerk wurde von fünf auf nun maximal vier Prozent reduziert. Insbesondere auf der Langstrecke wird das Angebot vorsichtiger ausgeweitet als zunächst projektiert. Lediglich die Tochtergesellschaft Transavia hält an ihren expansiven Zielen von bis zu zehn Prozent fest. Strategisch bereitet sich die Gruppe

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Eurowings erweitert Streckennetz ab Hannover um Nizza und Alicante

Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihr Engagement am Flughafen Hannover verstärkt und am vergangenen Mittwoch eine neue Direktverbindung an die französische Riviera eingeweiht. Die Strecke nach Nizza wird fortan dreimal wöchentlich bedient, wobei die Flugtage auf Mittwoch, Freitag und Sonntag festgelegt wurden. Diese neue Route ergänzt das bestehende Portfolio an europäischen Städtezielen und richtet sich gleichermaßen an Privatreisende sowie an den geschäftlichen Verkehr mit der Wirtschaftsregion im Südosten Frankreichs. Laut Angaben des Flughafens Hannover markiert dieser Erstflug den Auftakt für eine umfassende Erweiterung des Sommerflugplans 2026. Bereits für den 5. Mai ist die Aufnahme einer weiteren Mittelmeer-Verbindung geplant. Eurowings wird dann zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und samstags, die spanische Hafenstadt Alicante ansteuern. Diese Expansion ist Teil einer strategischen Neuausrichtung der Airline an ihrem Standort in Niedersachsen, wo sie ihre Kapazitäten deutlich aufstockt. Neben den sonnenorientierten Zielen in Südeuropa wird das Angebot im weiteren Verlauf der Saison zudem um eine Direktverbindung nach Glasgow erweitert. Damit reagiert die Lufthansa-Tochter auf die stabil hohe Nachfrage nach Nonstop-Verbindungen abseits der großen Drehkreuze Frankfurt und München. Flughafenchef Martin Roll betonte die Bedeutung dieser Netzerweiterung für die Attraktivität des Standorts Hannover. Durch die neuen Ziele festigt der Flughafen seine Funktion als zentraler Luftverkehrsknotenpunkt für Norddeutschland. Branchenanalysen zeigen, dass Eurowings durch die Stationierung weiterer Flugzeuge in Hannover die Marktführerschaft im Segment der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen weiter ausbaut. Insbesondere die Erschließung der Côte d’Azur und der Costa Blanca unterstreicht den Fokus auf nachfragestarke Regionen, die für den Tourismus sowie für Zweitwohnsitzbesitzer von zentraler Bedeutung sind. Die operativen Vorbereitungen für die neuen

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Condor baut Griechenland-Angebot ab Hamburg mit neuer Verbindung nach Kalamata aus

Der deutsche Ferienflieger Condor erweitert pünktlich zum Start der Sommersaison sein Streckennetz am Flughafen Hamburg. Seit dem 1. Mai 2026 bedient die Fluggesellschaft eine neue Direktverbindung in den Süden Griechenlands nach Kalamata. Die Hafenstadt auf der Halbinsel Peloponnes wird zunächst einmal wöchentlich, jeweils am Freitag, angeflogen. Aufgrund der erwarteten Nachfrage in den Sommermonaten plant die Airline, das Angebot ab dem 6. Juli um eine zweite wöchentliche Frequenz am Montag zu ergänzen. Die Flugzeit für die Strecke beträgt etwa drei Stunden, wobei die frühen Abflugzeiten in Hamburg eine Ankunft in Griechenland noch vor der Mittagszeit ermöglichen. Die neue Route ist Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie von Condor am Standort Hamburg, von wo aus die Airline in diesem Jahr insgesamt 28 Ziele direkt ansteuert. Kalamata dient dabei als zentrales Tor für den Tourismus auf dem Peloponnes und erschließt Reisenden den Zugang zu bedeutenden historischen Stätten wie Olympia, Sparta und der byzantinischen Ruinenstadt Mystras. Branchenbeobachter sehen in der Streckenaufnahme eine Reaktion auf das gestiegene Interesse an Zielen abseits der klassischen griechischen Inseln wie Kreta oder Rhodos. Durch die zusätzliche Kapazität im Sommer reagiert die Fluggesellschaft flexibel auf die Buchungszahlen im Bereich der Pauschal- und Individualreisen. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Flughafen Hamburg im Jahr 2026 seine Konnektivität in den Mittelmeerraum massiv stärkt, um das Niveau vor der Pandemie endgültig zu übertreffen. Condor setzt auf dieser Strecke moderne Flugzeuge der Airbus-A320-Familie ein, die sowohl für Kurz- als auch für Mittelstrecken optimiert sind. Die Entscheidung für Kalamata unterstreicht zudem die Bedeutung des Peloponnes als wachsende Destination

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AerCap sieht in hohen Kerosinpreisen potenzielle Geschäftschancen

Der weltweit führende Flugzeug-Leasinggeber AerCap blickt trotz der aktuell volatilen Lage am Energiemarkt optimistisch auf die kommende Geschäftsentwicklung. Firmenchef Aengus Kelly erläuterte im Rahmen einer Analystenkonferenz, dass dauerhaft hohe Kerosinkosten zwar die Bilanzen der Fluggesellschaften belasten, für sein eigenes Unternehmen jedoch zusätzliche Wachstumsfelder eröffnen könnten. Wenn Airlines unter finanziellen Druck geraten, steigt erfahrungsgemäß der Bedarf an alternativen Finanzierungsmodellen, um die Liquidität zu sichern, ohne den Flugbetrieb einschränken zu müssen. Ein zentrales Instrument stellen dabei sogenannte Sale-Leaseback-Transaktionen dar. In diesem Szenario veräußern Fluggesellschaften bereits bestehende Flugzeuge oder zukünftige Kaufrechte an Leasinggeber wie AerCap und mieten diese unmittelbar darauf zurück. Dies ermöglicht den Airlines einen schnellen Cashflow, um laufende Betriebskosten wie den teuren Treibstoff zu decken oder anstehende Investitionen zu tätigen. Kelly zufolge würde dieser Trend besonders dann an Fahrt gewinnen, wenn die Treibstoffpreise über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten auf dem derzeitigen Niveau verharren oder weiter steigen. Die jüngsten Quartalszahlen des Branchenprimus stützen diese Prognose. AerCap konnte die Erwartungen des Marktes übertreffen und hob die Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 an. Bemerkenswert ist, dass ein Großteil der im ersten Quartal abgeschlossenen Leasingverträge im März unterzeichnet wurde. Dies deutet darauf hin, dass die Fluggesellschaften trotz der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und der damit verbundenen Unsicherheiten im Energiemarkt weiterhin an ihren Kapazitätsplanungen festhalten und sich frühzeitig Fluggerät sichern. Aktuelle Marktbeobachtungen zeigen, dass große US-Fluggesellschaften wie American Airlines bereits verstärkt dazu übergehen, Teile ihrer Flotten zu beleihen oder Leasingmodelle zu nutzen, um finanzielle Spielräume zu erweitern. Da die Lieferzeiten für Neugeräte

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ANA Group meldet Rekordfinanzjahr und kündigt Dividendensteigerung an

Die japanische ANA Group hat für das am 31. März 2026 abgelaufene Geschäftsjahr historische Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis vorgelegt. Mit einem Rekordumsatz von umgerechnet rund 13,58 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn von 1,16 Milliarden Euro übertraf das Unternehmen die Erwartungen deutlich. Haupttreiber dieser Entwicklung waren der boomende Inbound-Tourismus nach Japan sowie die erfolgreiche Integration der Nippon Cargo Airlines (NCA). Infolge der starken Bilanz plant der Konzern, die jährliche Dividende auf 65 Yen pro Aktie anzuheben, was das gestiegene Vertrauen in die langfristige Rentabilität widerspiegelt. Im internationalen Passagiersegment konnte die Fluggesellschaft ein Umsatzwachstum von 12,4 Prozent erzielen, wobei insbesondere die Expansion auf den europäischen Strecken sowie neue Verbindungen nach Brüssel, Mumbai und Perth einen wesentlichen Beitrag leisteten. Insgesamt beförderte die Gruppe international über 9 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 83 Prozent. Auch im japanischen Inlandsmarkt blieb die Nachfrage stabil; hier wurden fast 46 Millionen Fluggäste registriert. Trotz steigender Ausgaben für Personal und Treibstoff gelang es dem Management, das Betriebsergebnis um 11,5 Prozent zu steigern und gleichzeitig die Servicequalität auf einem weltweit führenden Niveau zu halten. Strategisch setzt die ANA Group auf eine Straffung ihres Portfolios. Während die Budget-Tochter Peach ihr Netz in Richtung Korea konsequent ausbaute, wurde die Einstellung der Marke AirJapan beschlossen. Deren Ressourcen und Personal sollen direkt in den ANA-Hauptbetrieb integriert werden, um die Markenstrategie auf die Säulen ANA und Peach zu fokussieren. Im Frachtbereich kompensierte die Konsolidierung der NCA schwächere Volumina im E-Commerce-Sektor. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 prognostiziert die Gruppe einen weiteren Umsatzanstieg auf

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Familypark eröffnet mit „Rotonda“ neue Großattraktion im Burgenland

Österreichs flächenmäßig größter Freizeitpark, der Familypark in St. Margarethen, baut sein Angebot zur Saison 2026 massiv aus. Am 8. Mai nimmt der Park die neue Hauptattraktion „Rotonda“ offiziell in Betrieb. Bei der Anlage handelt es sich um einen sogenannten Disk’O Coaster des renommierten italienischen Herstellers Zamperla, ein Fahrtyp, der in dieser Form eine Premiere für den österreichischen Markt darstellt. Die Attraktion ist im Themenbereich „Abenteuerinsel“ angesiedelt und markiert den Abschluss einer umfassenden Erweiterungsphase des Areals. Die technische Funktionsweise von „Rotonda“ kombiniert verschiedene Bewegungsabläufe: Auf einer rotierenden, kreisförmigen Plattform finden bis zu 40 Personen Platz, die mit dem Rücken zur Mitte sitzen. Während sich diese Scheibe um die eigene Achse dreht, bewegt sie sich gleichzeitig auf einer schienengeführten, wellenförmigen Strecke über einen sogenannten Kamelbuckel hinweg. Diese Verbindung aus Fliehkraft und vertikaler Streckenführung erzeugt dynamische Richtungswechsel und ein spezielles Fahrgefühl. Der Name leitet sich schlüssig aus den italienischen Begriffen für Drehen und Welle ab. Der Betreiber, die französische Gruppe Compagnie des Alpes, investierte rund 4,7 Millionen Euro in das Projekt. Die Gestaltung der Anlage und des umliegenden Geländes orientiert sich thematisch am regionalen Weinbau und umfasst mediterrane Architekturelemente sowie eine entsprechende Landschaftsplanung. Durch die Einbindung zahlreicher lokaler Bau- und Planungsunternehmen verblieb ein wesentlicher Teil der Investitionssumme in der regionalen Wirtschaft des Burgenlandes. Ergänzt wird der neue Bereich durch die bereits zu Ostern eröffnete Familienattraktion „Der Wilde Winzer“, die primär auf jüngere Gäste zugeschnitten ist. Mit dieser Investition setzt der Familypark seine Strategie fort, durch technisch anspruchsvolle Fahrgeschäfte auch für ältere Kinder und

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Mitteldeutsche Flughafen AG erzielt nach Restrukturierung wieder schwarze Zahlen

Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG), die die Standorte Leipzig/Halle und Dresden betreibt, hat im Geschäftsjahr 2025 die wirtschaftliche Kehrtwende geschafft. Nach einem massiven Verlust von 53,5 Millionen Euro im Vorjahr konnte der Konzern nun ein positives Ergebnis von 10,5 Millionen Euro ausweisen. Dieser Umschwung um insgesamt 64 Millionen Euro ist das Resultat eines strengen Sanierungskurses, den das Unternehmen infolge finanzieller Schieflagen und drohender Zahlungsunfähigkeit eingeleitet hatte. Die Umsatzerlöse kletterten im Berichtszeitraum auf 201,5 Millionen Euro, was einer Steigerung von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz eines Rückgangs bei den Passagierzahlen konnte die MFAG ihre finanzielle Basis stabilisieren. Dies gelang primär durch Anpassungen der Entgelte, optimierte Vertragsstrukturen im Frachtbereich und eine konsequente Kostendisziplin. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg signifikant von 6,5 Millionen auf 27,1 Millionen Euro. Damit einher ging eine Verbesserung der EBITDA-Marge auf 13,5 Prozent. CEO Götz Ahmelmann wertet diese Kennzahlen als Beleg für die Wirksamkeit der operativen Maßnahmen, mahnt jedoch an, dass der Transformationsprozess noch nicht vollständig abgeschlossen sei. Ein wesentlicher Faktor für die Entlastung des Budgets war zudem die branchenübliche Übernahme hoheitlicher Kosten für Sicherheitsaufgaben durch die öffentliche Hand. Dennoch betont die Unternehmensführung, dass die Sanierung maßgeblich durch die eigene operative Leistungssteigerung getragen wurde. Der Flughafen Leipzig/Halle festigte dabei seine Position als einer der führenden Luftfrachtknotenpunkte in Europa, was die Abhängigkeit vom schwankenden Passagiergeschäft am Standort Dresden teilweise kompensieren konnte. Effizienzsteigerungen und die Reduzierung von Sachkosten bildeten dabei die Schwerpunkte der internen Neuausrichtung. Die MFAG wechselt nun von der akuten Sanierungsphase in

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