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Ausbau der Wartungskapazitäten: Airhub Aviation pachtet Areal am Flughafen Vilnius

Die litauische Firma Airhub Aviation, eine Tochtergesellschaft der GetJet Group, hat den Zuschlag für ein Baugrundstück am internationalen Flughafen Vilnius (VNO) erhalten. Im Rahmen einer von der staatlichen Betreibergesellschaft Lithuanian Airports organisierten Auktion sicherte sich das Unternehmen das Recht, eine Fläche von 11.200 Quadratmetern für die Dauer von 40 Jahren zu pachten. Für den Bau eines neuen Hangars zur Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen (MRO) sind Investitionen von rund 25 Millionen Euro vorgesehen. Nach der Fertigstellung des Komplexes sollen am Standort mehr als 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit dem Vorhaben erweitert die GetJet Group ihre Inhouse-Kapazitäten im Bereich der technischen Instandhaltung. Die Unternehmensgruppe betreibt vorwiegend Charter- und Wet-Lease-Dienste (ACMI) für andere Fluggesellschaften. Durch den Bau der eigenen Halleninfrastruktur strebt die Gruppe eine größere technische Unabhängigkeit von externen Dienstleistern an, um die Standzeiten der eigenen sowie von Kunden genutzten Passagierflugzeuge zu verringern. Airhub Aviation ist spezialisiert auf das Management von Luftfahrtanlagen und die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) von Flugzeugen. Das Unternehmen betreibt eine MRO-Einrichtung am internationalen Flughafen Šiauliai, verwaltet ein Portfolio an Luftfahrtanlagen im Wert von über 200 Millionen US-Dollar und bietet Lösungen für internationale Luftfahrtunternehmen wie AerCap, Avolon, Austrian Airlines, World Star Aviation, TrueNoord, LEAV und flynas. Die Entwicklung reiht sich in die Pläne der litauischen Flughafengesellschaft ein, den Flughafen Vilnius stärker als regionales Zentrum für Luftfahrtdienstleistungen im Baltikum zu etablieren. Neben Passagier- und Frachtterminals wird der Ausbau technischer Wartungsstützpunkte seit Jahren durch die Vergabe langfristiger Erbpachtverträge gefördert. Die Region befindet sich im Wettbewerb mit Standorten in

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Veranstaltungsreihe für Luftfahrtbegeisterte: Flughafen Brüssel veranstaltet neunten Spotter-Tag

Am Dienstag, dem 4. August 2026, hat am Flughafen Brüssel der neunte jährliche Spotter-Tag stattgefunden. Im Rahmen der Veranstaltung erhielten zwanzig ausgewählte Flugzeugbeobachter Zugang zu abgesperrten Bereichen des Rollfelds, um Starts und Landungen aus nächster Nähe zu fotografieren. Die Teilnehmerauswahl erfolgte über einen vorab ausgerichteten Wettbewerb, an dem sich nach Angaben der Betreibergesellschaft mehr als 220 Personen beteiligten. Dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als 165 Bewerbungen registriert wurden. Neben dem Fotografieren von Passagier- und Frachtflugzeugen umfasste das Programm des Aktionstages auch Führungen durch operative Einrichtungen des Verkehrsknotenpunkts. Die Teilnehmer besuchten das Schulungszentrum AHLEX, um Einblicke in die luftfahrtspezifischen Ausbildungsberufe zu erhalten. Zudem demonstrierten die flughafeneigenen Rettungsdienste die technische Ausstattung der neu in Dienst gestellten Löschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr. Der Flughafen Brüssel bemüht sich seit mehreren Jahren um ein strukturiertes Verhältnis zur Szene der Flugzeugfotografen. Aufgrund der Abwicklung von über 70 Fluggesellschaften und diversen Sonderlackierungen bildet der Standort einen Anziehungspunkt für Luftfahrtbegeisterte aus dem In- und Ausland. Zur Kanalisierung des Besucheraufkommens und zur Gewährleistung der Flugsicherheit wurden bereits im Jahr 2018 zwei fest installierte Aussichtsplattformen im Perimeter des Flughafengeländes errichtet. Trotz der positiven Resonanz unter den Teilnehmern verweisen Sicherheitsexperten regelmäßig auf die feine Trennlinie zwischen der Einbindung von Enthusiasten und den notwendigen Sicherheitsauflagen an internationalen Verkehrsflughäfen. Die Organisation von Sonderveranstaltungen auf dem Vorfeld erfordert einen erhöhten personellen Kontroll- und Begleitaufwand durch das Sicherheitspersonal, um Unbefugten den Zutritt zum beschränkten Sicherheitsbereich konsequent zu verwehren.

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Ausbau der Logistikinfrastruktur: Baubeginn für drittes Frachtzentrum am Flughafen Nürnberg

Am Flughafen Nürnberg haben die Bauarbeiten für das Cargo Center 3 (CCN 3) offiziell begonnen. Mit der symbolischen Grundsteinlegung durch Bayerns Finanzminister Albert Füracker, Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König, Flughafengeschäftsführer. Michael Hupe und Vertreter der ausführenden Bauunternehmung Goldbeck Ost startet eine bauliche Erweiterung des Frachtbereichs. Das Vorhaben sieht die Errichtung eines neuen Logistikgebäudes mit rund 6.200 Quadratmetern Bruttogrundfläche vor, von denen etwa 4.600 Quadratmeter auf Lager- und Umschlagsflächen sowie 1.600 Quadratmeter auf Büroräume entfallen. Die betriebliche Inbetriebnahme der Anlage ist für Ende 2027 terminiert. Die Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund eines kontinuierlich hohen Aufkommens im nordbayerischen Frachtverkehr. An den zwei bisherigen Frachtzentren, die in den Jahren 1987 und 2003 in Dienst gestellt wurden, schlägt der Flughafen derzeit jährlich über 90.000 Tonnen Luftfracht ab. Ein wesentlicher Teil der Frachtabwicklung in Nürnberg entfällt auf den straßengebundenen Luftfrachtersatzverkehr (Road Feeder Services), welcher die regionale Exportindustrie aus Frankens Maschinenbau- und Automobilsektor an die großen europäischen Drehkreuzflughäfen anbindet. Als Hauptmieter des neuen Komplexes steht der Logistikdienstleister CHI NUE Cargo Handling GmbH fest, der Teile der Hallen- und Büroflächen nutzen wird. Das Gebäude entsteht auf einem 11.800 Quadratmeter großen Areal nahe der Hauptzufahrt und verfügt über direkte Zugänge zum Vorfeld sowie zum zollrechtlichen Sicherheitsbereich. Trotz der Kapazitätserweiterung verweisen Marktbeobachter darauf, dass der Standort Nürnberg im Frachtbereich im Wettbewerb mit größeren Frachtdrehkreuzen wie Frankfurt, München oder Leipzig/Halle steht. Die Wirtschaftlichkeit des Neubaus hängt maßgeblich von der dauerhaften Auslastung der Flächen durch gewerbliche Frachtkunden und Logistikdienstleister ab. Zudem birgt der scharfe Wettbewerb im europäischen Frachtgeschäft Risiken hinsichtlich schwankender Transportvolumina,

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Stabilisierung im Personenverkehr: Twin City Liner hält Routenbetrieb bei Donau-Niedrigwasser aufrecht

Das anhaltende Niedrigwasser auf der Donau führt derzeit zu deutlichen Einschränkungen im zivilen Schiffsverkehr. Während Frachtschiffe ihre Ladekapazitäten reduzieren müssen und Fahrgastschiffe an verschiedenen Streckenabschnitten – wie in der Wachau sowie östlich von Wien – ihren Betrieb vorübergehend einstellen oder anpassen, bleibt die Verbindung zwischen Wien und Bratislava durch den Twin City Liner aufrechterhalten. Betrieben wird das Schnellboot von der Central Danube Region Marketing & Development GmbH, an der die Wien Holding und die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien beteiligt sind. Die Betriebsfähigkeit des Schnellkatamarans bei geringen Wasserständen ist auf dessen spezifische Bauweise zurückzuführen. Selbst bei vollständiger Auslastung mit bis zu 250 Passagieren weist das Schiff einen Tiefgang von unter einem Meter auf. Dadurch kann der Katamaran die Strecke im Hauptstrom sowie über den Wiener Donaukanal regulär befahren. In der aktuellen Sommerperiode bedient das Verkehrsmittel die Route dreimal täglich je Richtung. Nach Unternehmensangaben führten niedrige Pegelstände seit der Aufnahme des Liniendienstes im Jahr 2006 zu keinen ausfallbedingten Betriebseinstellungen. Die aktuelle Hydrologie der Donau stellt die Schifffahrt in Niederösterreich und angrenzenden Abschnitten jedoch vor breitere Probleme. Die Wasserstraßengesellschaft via donau meldet an mehreren Pegelstationen Werte, die deutlich unter dem mehrjährigen Mittelwert liegen. Neben Einschränkungen im Kabinenschiffsverkehr sind auch Ausflugsverbindungen und regionale Rollfähren von reduzierten Tonnagen oder Betriebseinstellungen betroffen. Die Verlagerung von Transportgütern auf Schiene und Straße verdeutlicht die Anfälligkeit der Flusslogistik bei extremen Wasserständen. Obgleich der Flachwasser-Katamaran den Liniendienst aufrechterhält, verweisen Branchenbeobachter auf operative Herausforderungen bei anhaltendem Niedrigwasser. Bei geringer Wassertiefe erhöht sich das Risiko von Schäden an den Wasserstrahlantrieben durch aufgewirbelte Sedimente oder

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Verschiebungen im Fernreiseverkehr: Ostasien verzeichnet Nachfragewachstum bei Reiseversicherungen

Der Markt für Auslandsreiseversicherungen verzeichnet im Sommer 2026 eine deutliche Auseinanderentwicklung der Zielgebiete bei österreichischen Urlaubern. Nach Auswertungen des Online-Vergleichsportals Durchblicker für das erste Halbjahr 2026 stieg das Interesse an Reiseversicherungen für Südkorea im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 63 Prozent. Auch die Volksrepublik China verzeichnete mit einem Zuwachs von 34 Prozent einen deutlichen Anstieg der Versicherungsanfragen. Demgegenüber zeigten etablierte Fernreiseziele wie die USA trotz des stattfindenden Großereignisses der Fußball-Weltmeisterschaft einen Rückgang von 20 Prozent, während auch die Nachfrage nach Polizzen für Reisen in die Türkei um 22 Prozent nachgab. Als wesentlicher Faktor für das gestiegene Interesse an Südkorea gilt die weltweite Verbreitung südkoreanischer Popkultur sowie die vereinfachten Einreisebestimmungen der vergangenen Jahre. Fast die Hälfte der Versicherungsanfragen für dieses Ziel stammte von Personen unter 30 Jahren. Demgegenüber weisen Branchenkenner darauf hin, dass die Stagnation bei klassischem Fernreisen in die USA auch mit den anhaltend hohen Gesamtreisekosten sowie gestiegenen medizinischen Versorgungskosten vor Ort zusammenhängt, was den Abschluss von Zusatzversicherungen verteuert. Zusätzlichen Druck auf den Abschluss von Auslandskrankenversicherungen erzeugen veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen in den Zielgebieten. In Ländern wie Thailand wird die Einführung einer verpflichtenden Krankenversicherung für ausländische Urlauber geprüft. Parallel dazu haben Behörden in Japan Maßnahmen angekündigt, um unbezahlten Behandlungskosten durch ausländische Touristen entgegenzuwirken, was bis hin zu Wiedereinreisesperren führen kann. Europäische Sozialversicherungen decken Behandlungskosten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums in der Regel nicht ab, weshalb Behandlungen privat ausgelegt werden müssen. Trotz des steigenden Bedarfs an medizinischer Absicherung verweisen Verbraucherschützer auf erhebliche Preis- und Leistungsunterschiede am Versicherungsmarkt. Zusatzleistungen von Kreditkarten weisen häufig Lücken auf,

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Condor baut Cargo-Sparte aus und bereitet Eignerwechsel vor

Die deutsche Fluggesellschaft Condor bereitet sich unter der Führung von Vorstands-Chef Peter Gerber auf einen Wechsel im Gesellschafterkreis vor. Der bisherige Mehrheitseigentümer, der Finanzinvestor Attestor, der im Rahmen der Neuausrichtung rund 450 Millionen Euro in die Airline investiert hat und derzeit 51 Prozent der Firmenanteile hält, strebt perspektivisch den Ausstieg an. Gerber wirbt bei potenziellen Investoren nicht nur mit dem touristischen Passagiergeschäft, sondern zunehmend mit dem Ausbau der Unterdeckfracht. Der Manager, der zuvor langjährig als Vorstandsvorsitzender bei Lufthansa Cargo tätig war, sieht im Frachtbereich ungenutzte Ertragspotenziale für die Airline. Als wesentliche Grundlage für den Ausbau des Beiladefrachtgeschäfts führt Condor die modernisierte Langstreckenflotte des Typs Airbus A330-900 an. Durch die Umstellung des Streckennetzes auf ganzjährige Verbindungen in Märkte mit hohem Frachtaufkommen, darunter Nordamerika und Asien, sollen die Frachträume in den Flugzeugbäuchen kontinuierlich ausgelastet werden. Das Frachtgeschäft dient der Fluggesellschaft als Stabilisator gegen die stark saisonalen Schwankungen im touristischen Passagierverkehr. Finanziell steht der Eignerwechsel vor dem Hintergrund einer abgeschlossenen Restrukturierung. Nach dem Zusammenbruch des früheren Mutterkonzerns Thomas Cook im Jahr 2019 und den anschließenden Einbrüchen während der Corona-Pandemie war die Fluggesellschaft durch staatliche Kredite und Bürgschaften von Bund und dem Land Hessen in dreistelliger Millionenhöhe abgesichert worden. Die verbliebenen Verbindlichkeiten aus dem staatlichen KfW-Kredit in Höhe von 175 Millionen Euro konnte das Unternehmen im Frühjahr 2026 vorzeitig tilgen. Der Staat ist weiterhin über eine Treuhandgesellschaft mit 49 Prozent der Anteile beteiligt, was die Verhandlungen über eine neue Eigentümerstruktur beeinflusst. Hinsichtlich der künftigen Gesellschafterstruktur hält sich das Management Optionen offen. Neben Finanzinvestoren gelten

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Aufnahme von Linienflügen nach Israel: Condor verbindet Frankfurt täglich mit Tel Aviv

Die deutsche Fluggesellschaft Condor hat eine neue tägliche Flugverbindung zwischen dem Flughafen Frankfurt am Main und dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv aufgenommen. Am Samstag führte das Unternehmen den ersten Umlauf auf dieser Strecke durch. Für den Flugbetrieb kommen Mittelstreckenflugzeuge der Airbus-A320-Familie zum Einsatz, die mit einer Zwei-Klassen-Konfiguration aus Business Class und Economy Class ausgestattet sind. Der Flugplan sieht einen täglichen Nachmittagsabflug ab Frankfurt sowie einen Rückflug am darauffolgenden Morgen ab Tel Aviv vor. Mit diesem Schritt baut Condor ihr Flugangebot im Nahen Osten aus und ergänzt ihr bisheriges Portfolio, das überwiegend von klassischen Urlaubs- und Touristikzielen geprägt war. Über das Drehkreuz Frankfurt bietet der Carrier Umsteigeverbindungen für Passagiere aus Nordamerika und Nordeuropa an. Zugleich geht die Fluggesellschaft auf dieser Route in direkten Wettbewerb mit etablierten Anbietern wie der Lufthansa-Gruppe und der israelischen El Al, die den Markt zwischen Deutschland und Israel seit Jahren dominiert bedienen. Die Wiederaufnahme und der Ausbau von Flugverbindungen nach Israel erfolgen in einem komplexen Marktumfeld. Die Nachfrage auf Routen im Nahen Osten zeigt sich aufgrund der regionalen Lage veränderlich und reagiert sensibel auf geopolitische Entwicklungen. Zudem erfordert die Abwicklung von Verbindungen nach Tel Aviv besondere Sicherheitsvorkehrungen und operative Abstimmungen an den Flughäfen, was die Kostenstruktur für die ausführenden Fluggesellschaften beeinflussen kann. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die dauerhafte Profitabilität der neuen Strecke von einer kontinuierlichen Auslastung durch eine Mischung aus Geschäftsreisenden, Städtereisenden und VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) abhängt. Ob Condor gegen die starke Konkurrenz am Drehkreuz Frankfurt dauerhaft ausreichende Erträge auf dieser Route erzielen

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Discover Airlines kündigt Routen nach Ostfinnland an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Discover Airlines erweitert ihr Streckennetz in Nordeuropa und nimmt zwei neue Direktverbindungen von ihrem Drehkreuz Frankfurt am Main nach Ostfinnland auf. Wie die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns mitteilte, wird ab dem 19. Juni 2027 die Stadt Savonlinna im Rahmen eines saisonalen Sommerflugplans einmal wöchentlich jeweils samstags angeflogen. Die Region im finnischen Seenland gilt vor allem in den Sommermonaten als Ziel für Natur- und Kulturtourismus. Ergänzend dazu führt die Fluggesellschaft eine saisonale Winterverbindung nach Kajaani ein. Ab dem 17. Dezember 2027 soll die nordostfinnische Stadt einmal pro Woche – jeweils freitags – bedient werden. Kajaani dient als Zugang zu den Wintersport- und Arealen der Region Kainuu. Für beide Strecken setzt der Anbieter Flugzeuge der Airbus-A320-Familie ein. Durch die Einbindung am Frankfurter Drehkreuz können Passagiere zudem das Umsteigernetz des Konzerns nutzen. Mit den neuen Routen besetzt Discover Airlines Nischensegmente im skandinavischen Markt, die bislang primär über Inlandsanschlüsse ab Helsinki abgedeckt wurden. Direktverbindungen aus Mitteleuropa in kleinere finnische Regionalflughäfen galten für europäische Linienfluggesellschaften in der Vergangenheit oft als wirtschaftlich verhalten zu bewerten, da die Nachfrage stark saisonal schwankt und stark von touristischen Einzelbuchungen abhängt. Der Einsatz von Kapazitäten auf diesen Routen erfordert daher eine hohe Mindestauslastung in den kurzen Saisonfenstern. Die Entscheidung fügt sich in die Ausrichtung von Discover Airlines ein, das Angebot an dezentralen Urlaubs- und Nischenzielen schrittweise auszubauen. Branchenkenner verweisen jedoch darauf, dass der dauerhafte Erfolg solcher Routen von der Stabilität der Buchungszahlen sowie den Gebührenstrukturen an den kleineren Zielhäfen abhängt. Wie sich die Auslastung auf den Strecken nach

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Alexander Schott übernimmt Präsidentschaft des Luftfahrt-Bundesamtes

Die Führungsfrage beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in Braunschweig ist nach mehrmonatiger Vakanz geklärt. Seit dem 1. August 2026 steht Alexander Schott an der Spitze der zivilen Luftfahrtbehörde. Der Volljurist und bisherige Ministerialdirigent folgt auf Jörg Werner Mendel, der bereits Ende Januar 2026 in die passive Phase der Altersteilzeit getreten war. Schott wechselt aus dem Bundesministerium der Verteidigung nach Niedersachsen, wo er zuletzt als Direktor für Forschung und Innovation sowie für Cyber- und KI-Konzeptionen verantwortlich zeichnete. Er ist der achte Präsident seit der Gründung der Behörde. Der Führungswechsel beim LBA erfolgt in einer Phase organisatorischer Herausforderungen. Die Aufsichtsbehörde war im Jahr 2025 durch Vorwürfe einer ehemaligen Führungskraft unter Druck geraten. Diese hatte dem flugmedizinischen Referat der Behörde Mängel bei den Prüfverfahren und eine Missachtung verwaltungsrechtlicher Grundsätze vorgehalten. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr reagierte auf den Vorgang mit der Anordnung eines Maßnahmenbündels zur Anpassung der Arbeitsabläufe und zur Vereinheitlichung der Prüfpraxis. In seiner neuen Funktion steht Schott vor der Aufgabe, die bundesweite Aufsicht über die Sicherheit der zivilen Luftfahrt zu steuern. Zu den Kernaufgaben des Amtes mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern gehören die Zulassung von Luftfahrzeugen, die Lizenzierung von Flugpersonal sowie die Zertifizierung von Luftfahrtunternehmen und Ausbildungsbetrieben. Neben der Abwicklung des Tagesgeschäfts gilt die Modernisierung der behördlichen Verwaltungsprozesse als eine der vordringlichen Aufgaben für die Behördenleitung. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Wechsel von einem Experten aus dem Verteidigungskontext an die Spitze einer zivilen Regulierungsinstitution ein genaues Ausbalancieren der behördlichen Aufgaben erfordert. Während die Einbindung moderner Informationstechnologien in die Verwaltungspraxis vorangetrieben werden muss,

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Air Nostrum tilgt Corona-Schulden nach Rückkehr in die Gewinnzone

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum hat im Geschäftsjahr 2025 Verbindlichkeiten aus der Zeit der Corona-Pandemie in Höhe von insgesamt 53,4 Millionen Euro zurückgezahlt. Dies geht aus Daten des Brachendienstes „CH-Aviation“ hervor. Die Tilgung umfasst eine vorzeitige Rückzahlung von 20 Millionen Euro an die staatliche Industrieholding SEPI (Sociedad Estatal de Participaciones Industriales) sowie 20,4 Millionen Euro für Kredite des staatlichen Kreditinstituts ICO (Instituto de Crédito Oficial). Zusätzlich leistete die Airline Zinszahlungen in Höhe von 13 Millionen Euro auf ihre ausstehenden Pandemieschulden. Die Tilgung der staatlich abgesicherten Kredite wurde durch eine Verbesserung der operativen Geschäftszahlen im Jahr 2025 ermöglicht. Nach einem Verlust von 3,3 Millionen Euro im Jahr 2024 erwirtschaftete das Unternehmen im darauffolgenden Geschäftsjahr einen Gewinn vor Steuern von 10,5 Millionen Euro. Der Jahresumsatz der Fluggesellschaft, die unter der Marke Iberia Regional operiert und vorwiegend Zubringer- und Regionalstrecken bedient, kletterte im gleichen Zeitraum um elf Prozent auf 690,1 Millionen Euro. Der Abbau der Verbindlichkeiten erfolgt vor dem Hintergrund behördlicher Auflagen und der angestrebten Reduzierung staatlicher Beihilfen im europäischen Luftverkehrsmarkt. Während der Pandemie hatte Air Nostrum wie zahlreiche andere europäische Fluggesellschaften umfangreiche staatliche Stützungsmaßnahmen in Anspruch genommen, um Liquiditätsengpässe und den Einbruch des Passagieraufkommens auszugleichen. Die vorzeitige Rückführung von Teilen des SEPI-Darlehens verringert die Zinsbelastung der Fluggesellschaft für die kommenden Geschäftsjahre. Trotz der erreichten Rückkehr in die Profitabilität verweisen Marktbeobachter auf die verbleibende Verschuldung und die moderaten Gewinnmargen im europäischen Regionalflugsegment. Steigende Personal- und Betriebskosten sowie die Abhängigkeit von Muttergesellschaften im Kapazitäts- und Wet-Lease-Geschäft erfordern eine kontinuierliche Auslastung der Flotte. Die vollständige

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