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Air Arabia erhöht Frequenzen zwischen Sharjah und Moskau

Die arabische Billigfluggesellschaft Air Arabia baut ihre Flugverbindungen in die Russische Föderation aus. Ab dem 10. Juli 2026 wird die Flugfrequenz auf der Kernroute zwischen dem Heimatdrehkreuz Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Flughafen Moskau-Domodedovo spürbar angehoben. Das Angebot steigt von bislang sieben auf insgesamt elf wöchentliche Umläufe. Nach Informationen des Branchenportals Aero Routes werden die vier zusätzlichen Flüge an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag durchgeführt. Zum Einsatz kommen auf dieser Strecke weiterhin Mittelstreckenflugzeuge des Typs Airbus A320neo. Diese Kapazitätsaufstockung erfolgt kurze Zeit nach einer Stabilisierung des Flugbetriebs im Nahen Osten. Im Frühjahr des laufenden Jahres hatten temporäre Luftraumsperrungen in der Region zu massiven Störungen und Flugausfällen im Luftverkehr zwischen den Golfstaaten und Russland geführt. Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, darunter Air Arabia, Emirates und flydubai, bedienen den russischen Markt seit Beginn der westlichen Sanktionen im Jahr 2022 kontinuierlich, da die Emirate keine Luftraumrestriktionen gegen russische Flugzeuge oder Ziele verhängt haben. Der Flughafen Sharjah fungiert dabei als ein wichtiges Drehkreuz für russische Reisende in Richtung Asien und Afrika. Luftfahrtanalysten betrachten den Ausbau des russischen Streckennetzes durch Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten als Reaktion auf eine anhaltend hohe Nachfrage im Segment des Geschäfts- und Freizeitreisendenverkehrs. Air Arabia hat in den vergangenen Monaten auch von anderen Basen wie Ras Al Khaimah Verbindungen nach Russland, etwa nach Kasan und Jekaterinburg, eingerichtet. Die Konzentration auf den Flughafen Moskau-Domodedovo sichert der Fluggesellschaft wertvolle Marktanteile in einem Markt, der von europäischen Fluglinien vollständig isoliert ist. Kritiker verweisen jedoch auf die fortlaufenden

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Neustart des Sommerbetriebs: Autokino in Groß-Enzersdorf setzt auf erweitertes Open-Air-Konzept

Das traditionsreiche Autokino in Groß-Enzersdorf bei Wien hat sein Programm für die anstehende Sommersaison vorgestellt. Das unweit der Wiener Stadtgrenze im Bundesland Niederösterreich gelegene Freiluftkino bietet an den vier wöchentlichen Spieltagen von Donnerstag bis Sonntag jeweils drei Filme parallel an. Das Angebot umfasst aktuelle Kinoproduktionen wie den Animationsfilm „Minions & Monster“ ab dem Erstausstrahlungstag sowie ältere Filmklassiker und Vorführungen in der englischsprachigen Originalversion. Neben der klassischen Zufahrt mit dem Kraftfahrzeug forcieren die Betreiber verstärkt Segmente für Besucher ohne eigenes Auto, indem Liegestühle und tragbare Leihradios für Fußgänger und Zweiradfahrer vor Ort bereitgestellt werden. Wirtschafts- und Kulturanalysten betrachten die Diversifizierung des Kinokonzepts als Reaktion auf strukturelle Veränderungen in der Unterhaltungsbranche. Das Autokino Groß-Enzersdorf, das zu den wenigen verbliebenen Anlagen dieser Art im deutschsprachigen Raum zählt, konkurriert zunehmend mit modernen Multiplex-Kinos und etablierten Streaming-Plattformen. Durch den Aufbau einer vorgelagerten Gastronomiezone mit Cocktails und Snacks sowie der Schaffung von sitzplatzbasierten Open-Air-Bereichen versucht das Management, die Verweildauer der Kunden zu verlängern und zusätzliche Einnahmequellen abseits des reinen Ticketverkaufs zu generieren. Die logistische Herausforderung besteht hierbei darin, den Charakter des Autokinos zu bewahren und gleichzeitig den Anforderungen des klassischen Freiluftkinos gerecht zu werden. Kritische Stimmen aus der Unterhaltungswirtschaft geben jedoch zu bedenken, dass der Betrieb von Freiluftkinos im Wiener Umland mit erheblichen betrieblichen und wirtschaftlichen Risiken verbunden ist. Das Geschäftsmodell ist in hohem Maße von der Witterung in den Sommermonaten abhängig, da anhaltende Schlechtwetterperioden oder plötzliche Unwetter die Besucherzahlen im unüberdachten Liegestuhlsegment sofort einbrechen lassen. Zudem sorgt die geografische Lage außerhalb des Wiener Stadtzentrums für

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Sommerreiseverkehr: ÖAMTC erwartet gestaffelte Stauwelle auf Österreichs Transitrouten

Der bevorstehende Ferienstart in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland am 3. Juli 2026 wird nach Einschätzung von Mobilitätsexperten noch zu keinen flächendeckenden Verkehrsverzögerungen auf den Autobahnen führen. Nach Angaben des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC sorgt ein gestaffeltes Abreiseverhalten der Großstadtbevölkerung sowie regionale Großveranstaltungen für einen vergleichsweise ruhigen Auftakt. Das Verkehrsaufkommen wird sich jedoch im Verlauf des Julis schrittweise intensivieren. Die Phase mit der höchsten Staudichte auf den Durchgangsstraßen in Richtung Süden prognostizieren Analysten für den Zeitraum von Ende Juli bis Mitte August, gefolgt vom klassischen Urlaubsreiseverkehr im Spätsommer. Als wesentliche Schrittmacher für die Verkehrsüberlastung gelten die Ferientermine in den deutschen Bundesländern. Der Ferienbeginn im bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen am 18. Juli sowie der darauffolgende Urlaubsstart in Bayern und Baden-Württemberg am 1. August bilden die intensivsten Reisewellen des Sommers. Ein zusätzlicher Frequenzbringer ist der italienische Feiertag Ferragosto um den 15. August. Auf der Brenner-Autobahn in Tirol sorgt vor allem die Dauerbaustelle an der Luegbrücke für Kapazitätsengpässe, da dort abschnittsweise nur eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung steht. Flankierende Maßnahmen der Tiroler Landesregierung, wie die Beibehaltung der Blockabfertigung für den Schwerlastverkehr an ausgewählten Tagen, verschärfen die Situation für den Individualverkehr zusätzlich. Neben den alpinen Hauptübergängen sind weitere Schlüsselstellen von erheblichen Verzögerungen betroffen. Auf der Tauern-Autobahn und der Karawanken-Autobahn führen Tunnelbereiche und Grenzkontrollen zu Wartezeiten. In Oberösterreich und der Steiermark bilden die Mautstellen der Pyhrn-Autobahn sowie die Tunnelketten Klaus und Lainberg bekannte Nadelöhre. Verschärft wird die Situation durch den regionalen Anreiseverkehr zu Großveranstaltungen im Sommer und Frühherbst. Die Radrundfahrt Tour of Austria im Juli, mehrere Musikfestivals

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Umfrage zu Verhaltensregeln im Auto: Fehlende Manieren auf dem Beifahrersitz stören deutsche Autofahrer

Eine aktuelle Befragung unter 1.090 Autofahrern in Deutschland hat Aufschluss über das Konfliktpotenzial auf dem Beifahrersitz gegeben. Laut den statistischen Daten, die von einem gewerblichen Lotterieveranstalter in Hamburg erhoben wurden, gilt das Rauchen im Fahrzeug für 76,3 Prozent der Befragten als erheblicher Missstand. Das Hinterlassen von Abfall im Innenraum mit 65,2 Prozent sowie das Platzieren der Füße auf dem Armaturenbrett mit 54,4 Prozent folgen auf den weiteren Plätzen der häufigsten Tabus. Bei der Wahl der Begleitung bevorzugt eine hohe Anzahl der Befragten vertraute Personen wie den Partner, während Vorgesetzte oder Kollegen auf der Beliebtheitsskala weit unten rangieren. Verkehrspsychologen und Automobilclubs wie der ADAC weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Person auf dem Beifahrersitz einen messbaren Einfluss auf das Fahrverhalten und das Stresslevel des Fahrers ausübt. Eine unterstützende Funktion, etwa bei der Routenplanung oder durch das Aufrechterhalten der Aufmerksamkeit auf langen Strecken, wird von knapp der Hälfte der Autofahrer geschätzt. Demgegenüber führen unhöfliche Verhaltensweisen oder laute Ablenkungen im engen Innenraum eines Kraftfahrzeugs häufig zu emotionalen Spannungen, welche die Konzentration im Straßenverkehr beeinträchtigen können. Unfallforscher betrachten manche der genannten Verhaltensweisen unterdessen nicht nur als Frage der Höflichkeit, sondern als gravierendes Sicherheitsrisiko. Insbesondere das Hochlegen der Beine auf das Armaturenbrett birgt bei einem Unfall fatale Konsequenzen. Durch das schlagartige Entfalten des Beifahrerairbags werden die Gliedmaßen im Bruchteil einer Sekunde gegen den Oberkörper gedrückt, was nach Erkenntnissen der Unfallforschung der Versicherer regelmäßig zu schweren Becken- und Wirbelsäulenverletzungen führt. Auch das Rauchen in geschlossenen Fahrzeugen steht seit Jahren im Fokus von Medizinerverbänden, die

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Gesundheitliche Vorbereitung für den Urlaub: Pharmabranche rät zur systematischen Überprüfung der Reiseapotheke

Die österreichische Pharmaindustrie-Interessenvertretung Pharmig hat im Zuge der Hauptreisesaison eine Empfehlung zur strukturierten Überprüfung und Anpassung der individuellen Reiseapotheke herausgegeben. Vor dem Hintergrund des einsetzenden Sommerreiseverkehrs im Juni 2026 betonen Fachleute die Notwendigkeit, medizinische Vorkehrungen rechtzeitig an das jeweilige Reiseziel, die Transportmittel und die Art des Aufenthalts anzupassen. Eine unzureichende Vorbereitung führt im Krankheitsfall oder bei Verletzungen im Ausland häufig zu logistischen Problemen, Sprachbarrieren in lokalen Gesundheitssystemen und zusätzlichen Belastungen für die medizinische Infrastruktur der Urlaubsländer. Besondere Aufmerksamkeit erfordert der Transport und die Aufbewahrung von Arzneimitteln bei Flügen und Reisen in Regionen mit erhöhten Außentemperaturen. Viele Wirkstoffe, insbesondere flüssige Präparate wie Insuline, Antibiotikasäfte oder bestimmte Augentropfen, büßen bei mangelhafter Kühlung ihre pharmazeutische Wirksamkeit ein, ohne dass sich das Erscheinungsbild des Produkts verändert. Für Flugreisen wird die Mitnahme lebensnotwendiger Dauermedikation im Handgepäck angeraten, um im Fall von Gepäckverlusten oder Flugverspätungen Versorgungsengpässe zu vermeiden. Zudem weisen Logistikexperten auf länderspezifische Einfuhrbestimmungen hin, die bei der Mitnahme rezeptpflichtiger Medikamente streng kontrolliert werden. Manche im europäischen Raum gängigen Schmerzmittel, Beruhigungsmittel oder ADHS-Präparate unterliegen in asiatischen oder arabischen Destinationen dem Betäubungsmittelgesetz und erfordern behördlich beglaubigte ärztliche Zertifikate in englischer Sprache. Die Kontrollen an den Flughäfen sind trotz technologischer Neuerungen bei den Scannersystemen uneinheitlich, weshalb Reisende die Mitnahmemengen präzise auf den tatsächlichen Urlaubsbedarf abstimmen müssen. Kritische Stimmen aus dem Konsumentenschutz merken an, dass die regelmäßigen Aufrufe zur Bevorratung mit frei verkäuflichen Medikamenten auch der Verkaufsförderung der Apotheken und Hersteller dienen. Viele grundlegende Sanitätsmaterialien und Standardmedikamente sind in den europäischen Reiseländern problemlos und oft kostengünstiger als in Österreich

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Wizz Air dünnt Streckennetz ab rumänischen Regionalflughäfen aus

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air reduziert im kommenden Herbst ihr Flugangebot ab Rumänien drastisch. Wie das Luftfahrtportal Boardingpass berichtet, streicht das Unternehmen zahlreiche Verbindungen, wovon insbesondere die kleineren Regionalflughäfen des Landes betroffen sind. Ab Mitte September 2026 stellt die Fluggesellschaft vom Flughafen Timișoara aus die Routen nach Berlin, Nürnberg, Frankfurt-Hahn, Prag und Basel ein. Zudem wird die Verbindung zwischen Craiova und Neapel ab dem 24. Oktober nicht mehr bedient. Auch der neu eröffnete Flughafen Brașov verliert seine Direktverbindung nach Nürnberg. Einzig die Route von Bukarest nach Turku in Finnland wird lediglich vom 29. Juni bis zum 25. Oktober temporär ausgesetzt. Als offiziellen Grund für diese Maßnahmen nennt das Management von Wizz Air eine notwendige Optimierung der Flottenkapazitäten sowie eine Reaktion auf veränderte Nachfriststrukturen. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass die Fluggesellschaft seit Monaten mit massiven Triebwerksproblemen bei ihren Maschinen der Airbus-A320neo-Familie kämpft. Aufgrund von Materialmängeln an den Pratt & Whitney-Triebwerken müssen zahlreiche Flugzeuge zu zeitaufwendigen Inspektionen am Boden bleiben. Dieser akute Kapazitätsengpass zwingt den Marktführer in Osteuropa dazu, unrentable oder weniger ertragreiche Regionalstrecken einzustellen, um die verbleibenden Kapazitäten auf die Hauptdrehkreuze zu konzentrieren. Die Streichungen treffen die betroffenen rumänischen Regionen wirtschaftlich hart. Flughäfen wie Timișoara oder Brașov verlieren dadurch wichtige Nonstop-Verbindungen zu zentralen mitteleuropäischen Wirtschaftsräumen. Für die dort ansässige Wirtschaft sowie für den ethnischen Pendlerverkehr in Richtung Deutschland und die Schweiz bedeutet das Vorgehen von Wizz Air eine erhebliche Verschlechterung der Anbindung. Kritiker bemängeln zudem die Kurzfristigkeit der Streichungen, da viele Passagiere nun gezwungen sind, auf teurere Umsteigeverbindungen oder alternative

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Croatia Airlines setzt Flugroute Dubrovnik–Stuttgart aus

Die staatliche kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines hat ihre neu eingerichtete Flugverbindung zwischen Dubrovnik und dem Flughafen Stuttgart nach nur wenigen Betriebstagen vorübergehend eingestellt. Die Route war am 22. Mai 2026 mit einer dreiwöchigen Verspätung gegenüber der ursprünglichen Planung in die Sommersaison gestartet. Nach Informationen des Luftfahrtportals Ex-Yu Aviation wurde der Flugbetrieb bereits am 8. Juni ein erstes Mal unterbrochen. Nach einer kurzen Reaktivierung für einzelne Rotationen am 19. und 22. Juni nahm die Fluggesellschaft die Destination erneut vollständig aus dem Verkauf. Eine Wiederaufnahme der zwei wöchentlichen Flüge mit Maschinen des Typs Airbus A319 ist laut aktuellem Buchungssystem erst wieder für Ende Juli geplant. Luftfahrtanalysten führen die abrupten Unregelmäßigkeiten im Flugplan des Star-Alliance-Mitglieds auf eine Kombination aus akuten Flottenengpässen und Triebwerksproblemen zurück. Croatia Airlines befindet sich mitten in einer umfassenden Flottenmodernisierung und erwartet die Auslieferung neuer Flugzeuge des Typs Airbus A220. Lieferverzögerungen seitens des Herstellers sowie ungeplante Wartungsintervalle bei den bestehenden Mustern vom Typ Airbus A319 und A320 zwingen die Fluglinie dazu, kurzfristige Kapazitätsanpassungen im europäischen Streckennetz vorzunehmen. Um den Kernflugplan ab den Drehkreuzen Zagreb und Split zu sichern, werden marginale Point-to-Point-Verbindungen wie jene nach Stuttgart temporär gestrichen oder an Subunternehmer im teuren Wet-Lease-Verfahren ausgelagert. Der plötzliche Ausfall der Direktverbindung in der beginnenden Hauptreisezeit stößt bei Reiseveranstaltern und Passagieren auf deutliche Kritik. Betroffene Kunden müssen auf zeitaufwendige Umsteigeverbindungen über Zagreb, Frankfurt oder München ausweichen oder auf konkurrierende Ferienfluggesellschaften wie Eurowings umbuchen, was mit erheblichen Zusatzkosten und logistischem Aufwand verbunden ist. Für den Flughafen Stuttgart bedeutet das Vorgehen von Croatia Airlines einen

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German Airways übernimmt neuntes Flugzeug in die Flotte

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways hat ihre aktive Flugzeugflotte auf insgesamt neun Maschinen ausgebaut. Das jüngste Flugzeug, ein Regionaljet des Typs Embraer E190 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen D-ABKE, traf nach Unternehmensangaben auf dem Flughafen Köln/Bonn ein. Vor der offiziellen Übernahme und der Überführung an den rheinischen Standort durchlief das Flugzeug eine Reihe von vorgeschriebenen technischen Inspektionen sowie detaillierten Kabinenprüfungen, um die behördlichen Kriterien des Luftfahrt-Bundesamtes für den gewerblichen Flugbetrieb zu erfüllen. Das zur Zeitfracht-Gruppe gehörende Luftfahrtunternehmen operiert im Kernmarkt des sogenannten Wet-Lease-Geschäfts, bei dem Flugzeuge inklusive Besatzung, Wartung und Versicherung an andere Fluggesellschaften vermietet werden. Zu den Kunden der Airline gehören etablierte europäische Liniennetzbetreiber wie die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti, ITA Airways oder Luxair, die die Kapazitäten von German Airways nutzen, um temporäre Engpässe bei der eigenen Flottenverfügbarkeit auszugleichen oder stark nachgefragte Regionalstrecken flexibel zu bedienen. Mit der Standardisierung der Flotte auf den Flugzeugtyp Embraer E190 versucht der Betreiber, die Kosten für Wartung und Personalqualifikation zu optimieren. Branchenanalysten betrachten das Wachstum im Bereich der Subunternehmer-Vermietung jedoch als Indikator für anhaltende strukturelle Probleme bei den großen europäischen Fluggesellschaften. Der anhaltende Mangel an Ersatzteilen für Triebwerke sowie Lieferverzögerungen bei den großen Flugzeugherstellern Boeing und Airbus zwingen viele Konzerne dazu, auf teurere Wet-Lease-Kapazitäten zurückzugreifen, um ihren Flugplan aufrechtzuerhalten. Für kleinere Dienstleister wie German Airways bietet diese Marktsituation zwar verlässliche Einnahmen durch langfristige Leasingverträge, birgt jedoch das Risiko einer starken Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage und der Flottenpolitik weniger Großkunden. Kritische Stimmen aus der Luftfahrtwirtschaft weisen zudem darauf hin, dass der Betrieb von relativ kleinen Flottenverbänden

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Condor führt Gepäckabholservice mit Dienstleister Airportr ein

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor bietet in Zusammenarbeit mit dem britischen Logistikunternehmen Airportr ab sofort einen Service zur Gepäckabholung an. Wie die Fluggesellschaft über das geschäftliche Netzwerk LinkedIn mitteilte, beschränkt sich das Angebot in der aktuellen Phase auf Abflüge vom Flughafen Frankfurt am Main. Fluggäste können ihr Reisegepäck direkt am Wohnort oder im Hotel abholen lassen, von wo aus es eigenständig zum Flughafen transportiert und für den jeweiligen Flug eingecheckt wird. Der Abholradius umfasst derzeit die Stadtgebiete von Frankfurt, Mannheim, Köln und Bonn. Die Kooperation gliedert sich in das Bestreben europäischer Fluggesellschaften ein, die Abläufe an den Abfertigungsschaltern der Flughäfen durch digitale und ausgelagerte Prozesse zu entlasten. Das auf Fluggepäcklogistik spezialisierte Unternehmen Airportr betreibt bereits ähnliche Modelle mit Fluglinien wie British Airways, Swiss oder Austrian Airlines an verschiedenen europäischen Großflughäfen. Im Rahmen des Prozesses wird das Gepäck beim Kunden abgeholt, mit Sicherheitsplomben versehen und unter Einhaltung der geltenden Luftsicherheitsvorschriften direkt in das Gepäckleitsystem des Frankfurter Flughafens eingespeist, sodass Passagiere am Terminal direkt zur Sicherheitskontrolle durchgehen können. Luftfahrtanalysten und Verbraucherschützer betrachten die Einführung solcher kostenpflichtigen Zusatzdienste jedoch mit einer gewissen Skepsis. Für die Passagiere bedeutet das Angebot zwar eine Verringerung des Transportaufwands auf dem Weg zum Flughafen, es führt jedoch auch zu zusätzlichen Gebühren, die den Gesamtpreis der Flugreise erhöhen. Zudem birgt die Einbindung eines externen Logistikpartners auf dem Verkehrsweg zum Flughafen statistische Risiken bezüglich Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Bei unvorhergesehenen Verkehrsbehinderungen oder Fehlern in der Sortierkette besteht die Gefahr, dass das Gepäck den Flugbetrieb nicht rechtzeitig erreicht und verspätet am Zielort eintrifft.

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Falschmeldung über Flottenstilllegung: Lufthansa dementiert Berichte über Kerosinknappheit

Die Deutsche Lufthansa AG hat Medienberichte über eine angebliche Stilllegung von Teilen ihrer Flugzeugflotte aufgrund von Treibstoffmangel entschieden zurückgewiesen. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hatte zuvor berichtet, dass der Luftfahrtkonzern wegen einer sich verschärfenden Kerosinknappheit die vorübergehende Aussetzung des Betriebs von bis zu 40 Verkehrsflugzeugen vorbereite. Laut Konzernangaben basierte die Berichterstattung jedoch auf veralteten Aussagen von Vorstandschef Carsten Spohr, die im Rahmen einer internen Mitarbeiterversammlung im März getätigt worden waren. Das Magazin hat den entsprechenden Artikel nach dem offiziellen Dementi der Fluggesellschaft vollständig zurückgezogen. Der fehlerhafte Bericht hatte detailliert über zwei angebliche Krisenpakete spekuliert, die eine Reduzierung des Sitzplatzangebots um 2,5 beziehungsweise 5 Prozent vorsahen, um auf Engpässe bei der Kraftstoffversorgung an internationalen Verkehrsflughäfen zu reagieren. Die Lufthansa sowie ihre Tochtergesellschaft Austrian Airlines stellten klar, dass diese Überlegungen für den aktuellen Flugbetrieb gegenstandslos sind. Das Unternehmen verwies darauf, dass die Versorgungssicherheit für den laufenden Sommerflugplan vollumfänglich gewährleistet sei und das finanzielle Risiko durch volatile Treibstoffpreise mittels langfristiger Absicherungsgeschäfte im Rohölmarkt, dem sogenannten Hedging, abgefedert wird. Luftfahrtanalysten bewerten den medialen Vorfall als Symptom einer nervösen Branche, die unter den Auswirkungen geopolitischer Konflikte leidet. Zwar führten Verwerfungen im Nahen Osten im Frühjahr zu zeitweisen Produktionseinschränkungen bei europäischen und asiatischen Raffinerien sowie zu gestiegenen Einkaufspreisen für Kerosin, physische Lieferausfälle blieben im europäischen Luftraum jedoch aus. Die heftige Reaktion an den Finanzmärkten, wo die Lufthansa-Aktie im nachbörslichen Handel zeitweise unter Druck geriet, verdeutlicht die Sensibilität von Investoren gegenüber potenziellen Ressourcenengpässen im Transportsektor.

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