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Azores Airlines führt Saisonflüge zwischen Frankfurt und Ponta Delgada fort

Die portugiesische Regionalfluggesellschaft Azores Airlines setzt ihr Flugprogramm nach Deutschland fort und bietet auch im Sommerflugplan 2027 Direktverbindungen zwischen Frankfurt am Main und Ponta Delgada auf der Azoren-Insel São Miguel an. Der Betrieb wird am 28. März 2027 aufgenommen und läuft bis zum 21. Oktober. In den Randzeiten der Saison, von März bis Mai sowie im Oktober, stehen zwei wöchentliche Umläufe im Flugplan. In den gewohntermaßen nachfragestarken Sommermonaten Juni bis September erhöht der Anbieter das Frequenzangebot auf drei wöchentliche Flüge. Als Fluggerät kommen Maschinen der Airbus-A320-Familie zum Einsatz. Mit der Ankündigung führt die Fluggesellschaft, die operativ als Azores Airlines im Markt agiert, ihr saisonales Angebot auf dieser Route im dritten Jahr in Folge weiter. Die Flugverbindung bedient die anhaltende Nachfrage nach Urlaubsreisen auf den portugiesischen Archipel im Nordatlantik. Neben Passagieren aus dem Rhein-Main-Gebiet nutzt die Fluggesellschaft auch das Drehkreuz Frankfurt, um Umsteigepassagiere über Codeshare-Abkommen und Interline-Partner auf die Atlantikinseln zu befördern. Der Einsatz von Schmalrumpfflugzeugen des Typs Airbus A320 im Transatlantikverkehr stellt für Fluggesellschaften eine flexible Lösung dar, um saisonale Spitzen abzudecken, ohne Großraumflugzeuge einsetzen zu müssen. Allerdings steht die Verbindung in Konkurrenz zu anderen Anbietern und Drehkreuzverbindungen, beispielsweise über Lissabon oder Porto mit TAP Air Portugal. Für Passagiere bieten die Direktflüge eine Ersparnis bei der Reisezeit, verlangen von der Airline jedoch eine konstante Sitzplatzauslastung, um die Betriebskosten auf der Überseestrecke zu decken. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Befristung des Flugangebots auf die einkommensstärkeren Frühlings- und Sommermonate das finanzielle Risiko für die Fluggesellschaft begrenzt. Da die Nachfrage auf den Azoren

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Swiss: Gewerkschaft warnt vor Sparmaßnahmen und Einfluss der Lufthansa

Die Schweizer Luftfahrtgewerkschaft SEV-Gata hat scharfe Kritik an den Sparplänen und den Führungsentscheidungen bei der Fluggesellschaft Swiss geübt. Trotz einer stabilen Geschäftsentwicklung und positiver Betriebsergebnisse sieht die Gewerkschaft die Interessen der Beschäftigten gefährdet. Anlass zur Besorgnis gibt insbesondere ein angekündigtes Sparprogramm in der Administration, welches den Abbau von rund zehn Prozent der Vollzeitstellen in der Verwaltung vorsieht. SEV-Gata, die vor allem die Interessen des Bodenpersonals vertritt, verlangt angesichts der finanziellen Kennzahlen eine stärkere finanzielle Beteiligung der Belegschaft am Unternehmenserfolg. Ein weiterer zentraler Kritikpunkt richtet sich gegen den zunehmenden Einfluss der deutschen Muttergesellschaft Lufthansa. Mit der Besetzung des Verwaltungsrats durch zwei Führungskräfte des Mutterkonzerns befürchtet die Arbeitnehmervertretung eine schrittweise Beschneidung der operativen Unabhängigkeit der Schweizer Airline. Die Gewerkschaft betont, dass die Angestellten einer profitablen Tochtergesellschaft nicht für finanzielle Schwierigkeiten oder Versäumnisse innerhalb des gesamten Lufthansa-Konzerns einstehen dürften. Es wird gefordert, die Schweizer Identität sowie die unternehmerische Eigenständigkeit der Swiss konsequent zu wahren. Vor den anstehenden Lohnverhandlungen erhöht die Gewerkschaft somit den Druck auf das Management. Neben spürbaren Gehaltserhöhungen verlangt die Arbeitnehmerseite verlässliche Zusagen zum Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Schweiz. Der Konflikt verdeutlicht das anhaltende Spannungsverhältnis zwischen der zentralen Konzernsteuerung in Frankfurt und den Autonomiebestrebungen regionaler Tochtergesellschaften. Ähnliche Debatten über Sparvorgaben und die Verlagerung von Entscheidungskompetenzen prägen das Verhältnis zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften in der europäischen Luftfahrtbranche seit Jahren. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Durchsetzung von Sparmaßnahmen bei gleichzeitig guten Unternehmensergebnissen das Betriebsklima belasten kann. Ein verhärteter Tarifkonflikt beim Bodenpersonal birgt zudem Risiken für den laufenden Flugbetrieb, da organisatorische Reibungsverluste

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Kopenhagen: Triebwerksproblem erzwingt Umkehr eines Airbus A350 der SAS

Ein Langstreckenflug der Fluggesellschaft Scandinavian Airlines (SAS) von Kopenhagen nach Tokio-Haneda musste am Montag vorzeitig abgebrochen werden. Die Besatzung eines Airbus A350-900 mit der Kennung SE-RSF entschied sich zur Umkehr zum Ausgangsflughafen, nachdem im Cockpit ein Abfall des Öldrucks an einem der Triebwerke angezeigt wurde. Flug SK983 war um 13:04 Uhr Ortszeit in Kopenhagen gestartet und befand sich bereits auf der Reiseflughöhe von 37.000 Fuß über Polen, als die Unregelmäßigkeit auftrat. Nach den Standardverfahren für den Flugbetrieb schalteten die Piloten das betroffene Rolls-Royce Trent XWB-Triebwerk ab und leiteten den Rückflug ein. Der zweistrahlige Airbus A350 ist gemäß den internationalen ETOPS-Regularien (Extended-range Twin-engine Operational Performance Standards) dafür zertifiziert, auch mit nur einem funktionsfähigen Triebwerk über einen längeren Zeitraum sicher zu fliegen. Das Flugzeug landete rund zwei Stunden und zehn Minuten nach dem Start ohne weitere Zwischenfälle auf der Landebahn 22L des Flughafens Kopenhagen, wo die Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr die Maschine vorsorglich auf der Piste in Empfang nahmen. Scandinavian Airlines stufte die Maßnahme als reine Vorsichtsentscheidung ein und stellte ein Ersatzflugzeug bereit, um die Passagiere nach Tokio zu befördern. Für die Betroffenen bedeutete die Umkehr jedoch spürbare Verzögerungen im Reiseplan, da Anschlüsse in Japan umgebucht und die Vorbereitungen für das Ersatzflugzeug mehrere Stunden in Anspruch nahmen. Nach der Landung prüften Mechaniker das betroffene Aggregat auf Ursachen für den Öldruckabfall, um eventuelle Folgeschäden oder Systemfehler auszuschließen. Der Vorfall verdeutlicht die strikten Sicherheitsvorgaben im internationalen Luftverkehr, wirft jedoch gleichzeitig Fragen bezüglich der Zuverlässigkeit einzelner Komponenten bei Langstreckenflugzeugen auf. Obwohl Triebwerksabschaltungen im Flug selten sind,

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Zulassung nach jahrelanger Verzögerung: US-Luftfahrtbehörde erteilt Zertifizierung für die Boeing 737-7

Die U.S. Federal Aviation Administration (FAA) hat die Zulassung für das Passagierflugzeug des Typs Boeing 737-7 erteilt. Mit der Genehmigung des geänderten Typenzertifikats erhält das kleinste Modell der 737-Max-Familie nach fast einem Jahrzehnt behördlicher Prüfung die Freigabe für den kommerziellen Liniendienst. Zugleich hat die FAA das Zertifikat für den Produktionsbetrieb angepasst, sodass die Serienfertigung und die Vorbereitungen für Erstauslieferungen beginnen können. Als Erstkunde wird die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines erwartet, die bereits vor Jahren umfangreiche Bestellungen für diese Variante aufgegeben hatte. Der Genehmigung ging ein mehrjähriges Testprogramm mit mehr als 1.000 Flug- und Bodenstunden sowie umfangreichen Sicherheitsanalysen voraus. Im Rahmen der Vorgaben des U.S. National Transportation Safety Board (NTSB) und neuer gesetzlicher Auflagen musste der Flugzeugbauer mehrere technische Überarbeitungen vornehmen. Dazu gehören Modifikationen an der Steuerungssoftware, Verbesserungen am Warnsystem für die Flugbesatzung sowie eine Umgestaltung des Triebwerk-Enteisungssystems. Letztere Anpassung war notwendig geworden, um Überhitzungen an den Triebwerkseinläufen zu verhindern, die strukturelle Schwächungen an den Verkleidungen verursachen konnten. Trotz der erteilten Zulassung steht das Fertigungsprogramm von Boeing weiterhin unter genauer behördlicher Aufsicht. Die FAA kündigte an, dass Inspektoren an den Produktionsstandorten verbleiben werden, um die Fertigungsprozesse und das betriebliche Sicherheitsmanagementsystem kontinuierlich zu überwachen. Das 737-Max-Programm war nach zwei tödlichen Abstürzen in den Jahren 2018 und 2019 sowie nach späten Qualitätsmängeln in der Produktion einer grundlegenden Überprüfung unterzogen worden. Die erteilte Zertifizierung der 737-7 gilt in der Branche als Voraussetzung, um auch das Genehmigungsverfahren für die größere Modellvariante 737-10 voranzubringen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die mehrjährigen Verzögerungen im Zulassungsprozess erhebliche operative Anpassungen bei

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Ausbildungsstart am Flughafen Dortmund: Drei neue Nachwuchskräfte beginnen ihre Qualifizierung

Zum Auftakt des neuen Ausbildungsjahres haben am Flughafen Dortmund drei junge Männer ihre dreijährige Qualifizierung zu Servicekaufleuten im Luftverkehr begonnen. Nikita Plechov, Jona Schulz und Leon Seidinger wurden von Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber, den zuständigen Ausbildungskoordinatorinnen sowie dem Betriebsrat am Standort begrüßt. Zwei der neuen Auszubildenden verfügen bereits über Praxiserfahrung am Dortmunder Flughafen durch frühere Tätigkeiten in den Bereichen Ramp Handling und Passagierabfertigung. Die dreijährige Ausbildung deckt sowohl operative als auch kaufmännische Schwerpunkte des Flughafenbetriebs ab. Die Nachwuchskräfte durchlaufen Stationen wie den Check-in, das Boarding, die Flugzeugabfertigung sowie die Vorfeldkontrolle, die Passagierinformation und den Bereich Fundbüro. Ergänzend stehen betriebswirtschaftliche Fächer auf dem Ausbildungsplan, die unter anderem durch Einblicke in die Konzernbuchhaltung des Mutterkonzerns DSW21 vertieft werden. Seit dem Jahr 2003 hat der Flughafenbetreiber nach eigenen Angaben mehr als 80 Auszubildende qualifiziert. Die Nachwuchsförderung erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Bedarfs an qualifiziertem Fachpersonal im Bereich der Bodenabfertigung und des Passagierservice. Am Flughafen Dortmund sind direkt über 400 Mitarbeiter beschäftigt, während der gesamte Standort rund 1400 Arbeitsplätze umfasst. Die stetige betriebliche Ausbildung dient dem Unternehmen dazu, dem branchenweiten Fluktuations- und Personalrisiko entgegenzuwirken, das an vielen regionalen Verkehrsknotenpunkten in Spitzenzeiten zu operativen Engpässen führen kann. Trotz der kontinuierlichen Ausbildungsbestrebungen steht der Regionalflughafen wie viele vergleichbare Standorte vor der Herausforderung, die ausgebildeten Fachkräfte nach Abschluss der Qualifizierungsphase langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Attraktivität der Arbeitsplätze in der Luftverkehrsbranche wird häufig durch Schichtarbeit, ein hohes Arbeitsaufkommen in den Sommerspitzen sowie durch den Wettbewerb mit anderen Logistik- und Dienstleistungsbetrieben in der Metropolregion Ruhr

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Entwicklung im Luftverkehr: Aufholung im Frachtgeschäft bei anhaltend verhaltenem Passagieraufkommen

Die weltweite Luftfahrtbranche verzeichnete im Juni 2026 weiterhin gegensätzliche Entwicklungen in den Bereichen Passagierbeförderung und Gütertransport. Nach aktuellen Marktanalysen schrumpfte die Passagiernachfrage gemessen an den Einnahmen pro Passagierkilometer (RPK) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent. Zwar bedeutete dies eine leichte Abschwächung gegenüber dem Mai-Minus von 2,2 Prozent, dennoch verharrt der Passagierverkehr in der Konsolidierung. Die durchschnittliche Sitzplatzauslastung sank geringfügig um 0,4 Prozentpunkte auf 84,2 Prozent. Insbesondere im Inlandsverkehr zeigten fast alle großen Märkte mit Ausnahme Brasiliens rückläufige Zahlen. Deutliche Einbußen prägten weiterhin den Raum Naher Osten, wo das Passagieraufkommen im Jahresvergleich um 13,9 Prozent nachgab. Dennoch deuten Daten zur schrittweisen Wiederaufnahme von Flugverbindungen und die Ticketbuchungen für die Sommermonate Juni bis September 2026 auf eine defensive Erholung hin, nachdem der Markt im März infolge regionaler Konflikte und Luftraumsperrungen um 63 Prozent eingebrochen war. Auch in Nordamerika und der Region Asien-Pazifik blieben die Passagierzahlen hinter den Vorjahreswerten zurück, während für den Monat Juli branchenweit erstmals wieder mit einem leichten Anstieg der Sitzplatzkapazität von 1,3 Prozent gerechnet wird. Im Gegensatz zum Passagiergeschäft legte der globale Luftfrachtmarkt im Juni deutlich zu. Die Nachfrage nach Frachttonnenkilometern (CTK) stieg im Jahresvergleich um 8,5 Prozent, während der internationale Frachtverkehr sogar um 9,6 Prozent zulegte. Wichtigste Impulsgeber waren nordamerikanische Fluggesellschaften sowie die Frachtsparten im Nahen Osten, die nach vorangegangenen Unterbrechungen wieder Zuwächse verzeichneten. Da das Kapazitätsangebot bei Frachttonnenkilometern mit einem Plus von 4,4 Prozent langsamer wuchs als die Gesamtnachfrage, stieg die Auslastung der Frachträume an. Auf der Kostenseite zeichnete sich bei den Kerosinpreisen eine leichte Entspannung

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Ausbau des Frachtflugnetzes: SolitAir verbindet Dubai mit Bukarest

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Frachtfluggesellschaft SolitAir nimmt neue Frachtverbindungen zwischen dem Drehkreuz Dubai World Central und dem Flughafen Bukarest-Otopeni in Rumänien auf. Nach der Vergabe des sogenannten ACC3-Status durch die belgische Zivilluftfahrtbehörde stellt Bukarest das zweite Ziel der Fluggesellschaft innerhalb der Europäischen Union dar. Zuvor hatte das Unternehmen bereits eine Route in die bulgarische Hauptstadt Sofia eingerichtet. Für die Abwicklung der Flüge setzt die Gesellschaft Frachtmaschinen des Typs Boeing 737-800 BCF mit einer Kapazität von jeweils knapp 20 Tonnen ein. Die Einbindung des rumänischen Marktes erfolgt vor dem Hintergrund eines wachsenden Handelsvolumens zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Rumänien. Im Jahr 2025 belief sich das bilaterale Handelsvolumen nach Angaben der Vereinten Nationen auf mehr als 500 Millionen US-Dollar. Den Schwerpunkt der Exporte aus Rumänien bilden Maschinen, Holzprodukte und Getreide, während Frachtsendungen in Gegenrichtung vor allem Parfüms, Eisenkonstruktionen und Rohaluminium umfassen. Der Beitritt Rumäniens zum Schengen-Raum sowie die Anbindung an den Schwarzmeerhafen Constanța begünstigen den Ausbau logistischer Transportketten in der Region. Um Linienfrachtdienste in den europäischen Luftraum durchführen zu können, benötigte die Fluggesellschaft neben dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis der Emirate und der TCO-Genehmigung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) den Nachweis strenger EU-Sicherheitsstandards durch die ACC3-Zertifizierung. Das Geschäftsmodell von SolitAir konzentriert sich auf reine B2B-Transporte zwischen Flughäfen im Güterverkehr, darunter Gefahrgut, Pharmaprodukte, verderbliche Waren und Luftfracht mit Sondermaßen. Branchenkenner verweisen darauf, dass der Einsatz von Mittelstreckenfrachtschiff der Type Boeing 737 auf Routen zwischen dem Nahen Osten und Südosteuropa eine Zwischenlandung oder eine begrenzte Nutzlast erfordert. Zudem ist der Markt für

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Arbeitskampf am Flughafen Barcelona: Unbefristeter Streik der Bodenabfertigung belastet Sommerreiseverkehr

Am spanischen Flughafen Barcelona-El Prat hat das Bodenabfertigungsunternehmen Groundforce am 4. August 2026 einen zeitlich unbegrenzten Streik begonnen. Die Arbeitsniederlegung betrifft zentrale Dienstleistungen wie die Gepäckabfertigung, den Check-in, das Boarding sowie die Flugkoordination an einem der wichtigsten Drehkreuze Südeuropas. Ursache für den Ausstand sind laut Angaben der Arbeitnehmervertretung unzureichende Arbeitsschutzmaßnahmen, Mängel bei der Risikoprävention sowie eine anhaltend hohe Arbeitsbelastung des Personals während der Hauptreisezeit. Durch den Streik kommt es im gesamten Terminalbereich zu erheblichen Verzögerungen, Abfertigungsengpässen und langen Warteschlangen. Fluggastrechteexperten verweisen darauf, dass von der Störung betroffene Passagiere in der Regel keinen Anspruch auf die nach EU-Recht vorgesehenen Ausgleichszahlungen von bis zu 600 Euro haben. Da es sich um Streikmaßnahmen eines externen Flughafen-Dienstleisters handelt und nicht um ein Ausstand des eigenen Airline-Personals, werten die Rechtsnormen das Ereignis rechtlich als außergewöhnlichen Umstand außerhalb der unmittelbaren Kontrolle der Fluggesellschaften. Ungeachtet fehlender Entschädigungsansprüche bleiben die Fluggesellschaften jedoch gesetzlich dazu verpflichtet, Betreuungsleistungen zu erbringen. Bei Verspätungen ab zwei Stunden müssen Getränke und Verpflegung bereitgestellt werden, bei längeren Wartezeiten oder Flugausfällen greift das Recht auf alternative Beförderung oder Ticketerstattung sowie auf die Bereitstellung von Hotelunterkünften. Sollten Passagiere ihren Flug allerdings verpassen, weil die Abfertigungszeiten am Check-in-Schalter die reguläre Zeit überschreiten, tragen sie nach bisheriger Rechtslage oft das Nachweisrisiko, sofern keine Absprache mit der Fluggesellschaft erfolgt ist. Der Arbeitskampf verdeutlicht die strukturelle Verwundbarkeit des europäischen Luftverkehrssystems in Zeiten hoher Kapazitätsauslastung. Die Auslagerung von Bodendienstleistungen an externe Dienstleister führt in Spitzenzeiten wiederholt zu personellen Engpässen und Konflikten über die Arbeitsbedingungen. Für den Standort Barcelona bedeutet die zeitlich

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Ausbau der Asien-Verbindungen: Riyadh Air kündigt Linienflüge nach Pakistan an

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air nimmt im August 2026 regelmäßige Flugverbindungen nach Pakistan auf. Wie das Unternehmen mitteilte, starten die Flüge von der Basis Riad zum internationalen Flughafen Islamabad am 14. August mit einer täglichen Frequenz. Ab dem 18. August folgt eine Verbindung nach Lahore mit drei wöchentlichen Umläufen. Der Ticketverkauf für beide Routen wurde freigeschaltet. Für den Flugbetrieb setzt die Gesellschaft Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 787-9 Dreamliner ein. Die Aufnahme der beiden Destinationen zielt maßgeblich auf die Beförderung von Arbeitskräften und Familienangehörigen der großen pakistanischen Gemeinschaft in Saudi-Arabien ab. Neben dem Direktverkehr dient der Heimatflughafen König Khalid in Riad als Umsteigeknotenpunkt für Anschlussflüge in Richtung Naher Osten und Europa. Riyadh Air tritt auf den Strecken zwischen Saudi-Arabien und Pakistan in direkten Wettbewerb mit etablierten Anbietern wie Pakistan International Airlines, Saudia und Flynas, die diesen Markt bereits mit dicht getakteten Routen bedienen. Der Markteintritt erfolgt vor dem Hintergrund des schrittweisen Aufbaus des Streckennetzes der 2023 gegründeten staatlichen Fluggesellschaft. Die Finanzierung und der Aufbau des Flottenbestands stützen sich auf den saudi-arabischen Staatsfonds PIF (Public Investment Fund). Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass der aggressive Ausbau von Beförderungskapazitäten im Nahen Osten mit hohen Investitionsrisiken und intensivem Wettbewerb verbunden ist. Das Erreichen profitabler Margen hängt davon ab, ob die Fluggesellschaft ihre Flugzeuge auch außerhalb der Peak-Zeiten im saisonalen Reiseverkehr ausreichend auslasten kann. Zudem muss der Carrier die operativen Herausforderungen bei der termingerechten Übernahme neuer Großraumflugzeuge bewältigen, da weltweite Lieferkettenprobleme bei Flugzeugbauern und Zulieferern die Flottenplanung der gesamten Branche beeinträchtigen. Ob der ambitionierte Flugplan im

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Atout France bündelt Pressearbeit für den deutschsprachigen Raum in Frankfurt

Die französische Tourismusagentur Atout France restrukturiert ihre Vertretungen in Mitteleuropa und verändert ihre Kommunikationsabläufe im deutschsprachigen Raum. Seit dem 1. Juli 2026 dient die Niederlassung in Frankfurt am Main als zentraler Knotenpunkt für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Zuge dieser Neuorganisation wurde der Standort in Wien personell reduziert. Medienanfragen aus Österreich und der Schweiz werden künftig primär vom Frankfurter Büro aus gesteuert und bearbeitet. Laut Unternehmensangaben soll die neue Bündelung die Effizienz der Kommunikationsmaßnahmen steigern. Regionaldirektor Frédéric Meyer betonte, dass das neu strukturierte Team in Frankfurt weiterhin mit Partnern und Branchenvertretern in allen drei Ländern zusammenarbeiten werde. Für Journalisten bedeutet die Zentralisierung jedoch eine Veränderung der gewohnten Abläufe: Während individuelle Pressereisen weiterhin auf Anfrage betreut werden, sollen Gruppenpressereisen künftig verstärkt als länderübergreifende regionale Projekte konzipiert und durchgeführt werden. Die Umstrukturierung fügt sich in eine Reihe von Spar- und Konsolidierungsmaßnahmen ein, mit denen staatliche und halbstaatliche Tourismusorganisationen in Europa auf veränderte Budgetvorgaben und die Digitalisierung der Medienlandschaft reagieren. Kritiker und Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Verkleinerung regionaler Außenstellen wie in Wien zu einem Verlust lokaler Marktkenntnisse und einer verringerten Präsenz vor Ort führen kann. Insbesondere der direkte Kontakt zu österreichischen und Schweizer Medienvertretern könnte durch die Distanz nach Frankfurt erschwert werden. Die künftige Entwicklung wird zeigen, ob die Bündelung der Kräfte in Frankfurt die angestrebte organisatorische Vereinfachung bringt oder ob der Rückzug aus der Fläche die Sichtbarkeit französischer Reiseziele in Österreich und der Schweiz beeinträchtigt. Für die Betroffenen vor Ort bedeutet der Schritt jedenfalls

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