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Digitalisierung der Bodenprozesse: Flughafen München nutzt Software von Celonis zur Gepäckabfertigung

Die Flughafen München GmbH setzt bei der Steuerung ihrer Boden- und Logistikprozesse auf die Technologie des Münchner Softwareunternehmens Celonis. Wie der Betreiber des zweitgrößten deutschen Drehkreuzes mitteilte, kommt die Process-Intelligence-Plattform von Celonis zum Einsatz, um die Abläufe im Bereich der Gepäckabfertigung zu analysieren und zu steuern. Durch die Zusammenführung von Prozessdaten aus unterschiedlichen Betriebssystemen wird ein digitaler Abgleich der Abläufe in nahezu Echtzeit erstellt. Dies soll es dem Personal ermöglichen, Kapazitätsengpässe frühzeitig zu erkennen und Störungen im Ablauf vorzubeugen. Die Bewältigung des Gepäcktransportes gehört zu den operativ aufwendigsten Aufgaben im Flughafenbetrieb, da zahlreiche Schnittstellen zwischen Passagier-Check-in, Sortieranlagen, Vorfeldtransport und Flugzeugbeladung ineinandergreifen müssen. Das System von Celonis verwendet ein Kontextmodell, das Auslastungsspitzen prognostiziert und bei der Überschreitung von definierten Zeitfensstern automatische Warnmeldungen an die Leitzentrale ausgibt. Nach Angaben von Jan-Henrik Andersson, Geschäftsführer für kommerzielle Angelegenheiten und IT am Flughafen München, dient diese operative Transparenz als Grundlage für schnellere Personal- und Ablaufentscheidungen sowie für den gezielten Einsatz nachgelagerter KI-Anwendungen. Die Kooperation zwischen der Flughafengesellschaft und dem Tech-Unicorn Celonis besteht bereits seit längerer Zeit und wird mit dem aktuellen Projektschritt vertieft. Andere internationale Drehkreuze und Fluggesellschaften nutzen ebenfalls zunehmend automatisierte Softwarelösungen, um Fehlleitungen von Gepäckstücken zu reduzieren und die Standzeiten von Flugzeugen am Boden zu verkürzen. Für den Flughafen München, der im Sommerreiseverkehr hohe Passagierzahlen bewältigt, steht das Erreichen einer stabilen Pünktlichkeitsquote im Vordergrund. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass digitale Analysewerkzeuge primär Transparenz schaffen, die tatsächliche Behebung von Engpässen jedoch weiterhin von ausreichenden personellen Ressourcen auf dem Vorfeld abhängt. Die Effizienz automatisierter Warnsysteme

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Finanzielle Entwicklung bei El Al: Umsatzanstieg trotz politischer Spannungen und Sonderbelastungen

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Demnach stieg der Gesamtumsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 27 Prozent auf etwa 986 Millionen US-Dollar. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten (EBITDAR) belief sich auf ungefähr 222 Millionen US-Dollar. Unterm Strich wies die Fluggesellschaft einen Nettogewinn von zirka 132 Millionen US-Dollar aus. In diesem Ergebnis ist ein geschätzter Verlust nach Steuern von etwa 55 Millionen US-Dollar enthalten, der direkt auf die operativen Einschränkungen im Zuge der Militäroperation „Roaring Lion“ zu Beginn des Quartals zurückgeht. Trotz der Sicherheitsrestriktionen und des stark reduzierten Flugbetriebs im April erholte sich das Passagieraufkommen in den Folgemonaten deutlich. Das Angebot an verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) lag im zweiten Quartal um neun Prozent über dem Vorjahreswert. Die Auslastung der Maschinen erreichte im Gesamtquartal durchschnittlich 90 Prozent, nachdem sie im Juni wieder auf 94 Prozent angestiegen war. Das Vorverkaufsvolumen erreichte mit etwa 1,4 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand, woraufhin die Unternehmensleitung für das dritte Quartal ein weiteres Kapazitätswachstum von sechs bis zehn Prozent prognostiziert. Die Geschäftszahlenspiegeln die Sonderrolle von El Al auf den internationalen Flugrouten wider. Da viele ausländische Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Tel Aviv im Zuge von regionalen Konflikten und Sicherheitswarnungen temporär ausgesetzt oder reduziert haben, konzentrierte sich die Nachfrage von Passagieren und Fracht verstärkt auf den nationalen Carrier. Zur Erweiterung des Streckennetzes übernahm das Unternehmen im laufenden Jahr weitere Flugzeuge des Typs Boeing 737 und setzt die Modernisierung der Großraumflotte vom Typ Boeing 777 fort. Zudem wurde

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Neues Marktmodell in der Privatlustfahrt: PeakJet startet Semi-Private-Flüge ab Zürich

Die Schweizer Peak Plus AG mit Sitz in Rotkreuz hat am 1. August 2026 den ersten kommerziellen Flug ihres Buchungsdienstes PeakJet durchgeführt. Die Erstverbindung führte vom General Aviation Center des Flughafens Zürich nach Palma de Mallorca. Über die digitale Plattform des Anbieters wird ein Modell erprobt, bei dem Kunden einzelne Sitzplätze in Geschäftsreiseflugzeugen buchen können, anstatt den gesamten Jet zu chartern. Die flugbetriebliche Durchführung erfolgt durch die VistaJet GmbH auf Maschinen des Typs Embraer Legacy 650 mit einer Kapazität von bis zu zwölf Passagieren. Das Marktsegment des sogenannten Semi-Private-Flyings versucht, die Abwicklungsprozesse von Privatflügen mit den Vertriebsstrukturen von Linienflügen zu kombinieren. Passagiere nutzen dabei die separaten Terminals der allgemeinen Luftfahrt mit verkürzten Check-in-Zeiten von etwa 45 Minuten vor dem Abflug, zahlen jedoch nur für den gebuchten Einzelplatz. PeakJet tritt hierbei ausschließlich als Vermittler auf einer Mobility-as-a-Service-Plattform auf, während das eigentliche operative Risiko und die Durchführung bei lizenzierten Luftfahrtbetreibern mit eigenem Air Operator Certificate (AOC) liegen. Zum Führungsteam der Muttergesellschaft Peak Plus AG gehören der ehemalige Etihad-Chef Peter Baumgartner als Verwaltungsratspräsident sowie CEO Gianni Tronza. Das Vertriebskonzept von Einzelplatzbuchungen in Business-Jets ist in der Luftfahrtbranche nicht neu, erwies sich in der Vergangenheit jedoch häufig als wirtschaftlich komplex. Mehrere Anbieter in Europa und Nordamerika versuchten in den letzten Jahren, ähnliche Shuttle-Dienste zu etablieren, scheiterten jedoch oft an der schwankenden Nachfrage und den hohen operativen Fixkosten. Der wirtschaftliche Erfolg hängt maßgeblich von einer dauerhaft hohen Sitzplatzauslastung ab, da leere Plätze bei vergleicherweisen hohen Flugstundenkosten die Marge des Vermittlers rasch aufzehren. Branchenanalysten sehen in

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Nachfrageorientierter Regionalflugverkehr: Vini plant Hauptstadtverbindung ab Karlsruhe/Baden-Baden

Das Unternehmen Vini, die Passagiermarke der Flyvbird GmbH, plant in Kooperation mit dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ab Oktober 2026 die Erprobung einer Flugverbindung in die Region Berlin. Das Konzept sieht vor, flugplanmäßige Verbindungen zum Verkehrslandeplatz Schönhagen/Trebbin südlich von Berlin anzubieten. Von dort aus soll die Weiterreise in die Berliner Innenstadt über einen organisierten Bus-Shuttle erfolgen. Das Vorhaben startet zunächst mit einer Testphase im Oktober und November mit jeweils zwei Umläufen pro Woche. Die Anbindung der Region Mittelbaden an die Bundeshauptstadt war im Oktober 2019 eingestellt worden, da klassische Linienfluggesellschaften die eingesetzten Großraum- oder Mittelstreckenflugzeuge nicht rentabel auslasten konnten. Das Geschäftsmodell von Vini basiert hingegen auf der digitalen Erfassung von Kundenanfragen und dem flexiblen Einsatz kleinerer Turboprop-Flugzeuge wie der Dornier 228 oder Dornier 328. Das Angebot wird in globalen Reservierungssystemen unter dem Airline-Code Q4 der Euroairlines vertrieben, während operative Partner die eigentlichen Flüge durchführen. Für den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, der im Jahr 2025 ein Passagieraufkommen von rund 2,3 Millionen Fluggästen verzeichnete, bedeutet das Projekt den Versuch, die seit Jahren bestehende Lücke im innerdeutschen Geschäftsreiseverkehr zu schließen. Nach Angaben der Beteiligten hängen die geplante Ausweitung des Flugplans im Jahr 2027 sowie die Aktivierung weiterer Strecken davon ab, ob in der Erprobungsphase eine ausreichende Nachfrage aus der regionalen Wirtschaft erzielt werden kann. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Investor Stefan Klocke. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die strukturellen Herausforderungen von Bedarfs- und Nischenverbindungen im Regionalflugverkehr. Die Nutzung kleinerer Flugzeuge bedeutet verhältnismäßig hohe Betriebskosten pro Sitzplatz, was sich in den Ticketpreisen niederschlagen dürfte. Zudem erfordert die

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Flottenerweiterung im Luxussegment: Crystal bestellt drittes Kreuzfahrtschiff bei Fincantieri

Die zur A&K Travel Group gehörende Kreuzfahrtreederei Crystal hat eine im Jahr 2024 vereinbarte Option für einen Schiffsneubau in eine feste Bestellung umgewandelt. Das Schiff soll von der italienischen Werft Fincantieri gebaut und im Jahr 2034 ausgeliefert werden. Bei dem Vorhaben handelt es sich um das dritte Bauprojekt einer einheitlichen Serie. Das erste Schiff dieser Reihe, die „Crystal Grace“, entsteht derzeit auf der Werft in Marghera und soll 2028 in Dienst gestellt werden, gefolgt von einem zweiten Bau im Mai 2031. Die Schiffe dieser Baureihe sind mit einer Vermessung von etwa 62.000 Bruttoraumzahl geplant und für eine Kapazität von bis zu 650 Passagieren bei Doppelbelegung ausgelegt. Das Raumkonzept sieht ausschließlich Balkonsuiten vor, die auch für Alleinreisende angeboten werden. Gestaltungselemente wie ein durchgehendes Promenadendeck orientieren sich an den bestehenden Einheiten der Flotte, der „Crystal Serenity“ und der „Crystal Symphony“. Nach der Übernahme der Markenrechte durch die A&K Travel Group im Jahr 2022 stellt diese Auftragsvergabe den langfristigen Ausbau des Flottenangebots im gehobenen Preissegment dar. Für die italienische Werftengruppe Fincantieri sichert der Festauftrag die Auslastung der Standorte über das laufende Jahrzehnt hinaus. Die Werft verzeichnet im Segment der kleineren und mittleren Luxuskreuzfahrtschiffe weiterhin eine stabile Auftragsentwicklung. Branchenanalysten sehen in der Festbestellung zudem den Versuch der Muttergesellschaft A&K Travel Group, die Marktposition der Marke Crystal nach der Insolvenz des früheren Eigentümers Genting Hong Kong im Jahr 2022 schrittweise wieder zu festigen und Marktanteile gegenüber Mitbewerbern im Segment kleinerer Schiffseinheiten aufzubauen. Kritische Marktbeobachter verweisen jedoch auf die Risiken von sehr langen Lieferfristen in der

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Astronomisches Ereignis über Wien: Donauturm bereitet sich auf partielle Sonnenfinsternis vor

Am Mittwoch, dem 12. August 2026, kommt es über Österreich zu einer partiellen Sonnenfinsternis. In Wien beginnt die Verdeckung der Sonnenscheibe durch den Mond um 19:22 Uhr und erreicht ihr Maximum gegen 20:13 Uhr, unmittelbar vor dem Sonnenuntergang um 20:14 Uhr. Da die Sonne zu diesem Zeitpunkt bereits sehr tief über dem westlichen Horizont steht, ist für die Wahrnehmung des Phänomens eine freie Sicht nach Westen sowie ein erhöhter Standort erforderlich. Es handelt sich um den ausgeprägtesten Grad einer Sonnenfinsternis über Österreich seit dem Jahr 1999. Der Donauturm in Wien stellt für die Beobachtung eine der höchstgelegenen Möglichkeiten im Stadtgebiet dar. Auf den Aussichtsterrassen sowie im Café und Restaurant in Höhen von 150 bis 170 Metern wird Besuchern der Blick Richtung Westen ermöglicht. Wie Geschäftsführer Roman Bauer mitteilte, stellt der Betreiber ab 19:00 Uhr kostenlose Augenschutzbrillen bereit, solange der Vorrat reicht. Es gelten die gewohnten Eintrittspreise und Öffnungszeiten. Der 1964 erbaute und 252 Meter hohe Turm steht seit 2001 unter Denkmalschutz und gehört nach einer Umstrukturierung im Jahr 2020 anteilig der städtischen Wien Holding. Die kurz bevorstehende Sonnenfinsternis fällt zeitlich mit der Hauptreisezeit zusammen, was zu einer verstärkten Auslastung bekannter Aussichtspunkte in der Bundeshauptstadt führt. Astronomische Fachgesellschaften weisen darauf hin, dass die Beobachtung der Sonne ohne zertifizierte Schutzbrillen auch bei tiefstehendem Gestirn zu bleibenden Augenschäden führen kann. Daher wird die rechtzeitige Sicherung geeigneter Sehhilfen empfohlen, da die Sichtbarkeit auf wenige Minuten vor dem Untergang beschränkt bleibt.

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Digitalisierung der Einreiseverfahren: Ägypten startet Testphase für elektronisches Visum bei der Ankunft

Das ägyptische Tourismus- und Antiquitätenministerium hat gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Ministerium für Zivilluftfahrt eine grundlegende Umstellung der Einreiseformalitäten eingeleitet. Seit dem 1. August läuft am internationalen Flughafen Kairo eine erste Testphase zur Ersetzung der bisherigen physischen Visamarken durch ein digitales System mit QR-Code. Das Pilotprojekt umfasst die Terminals 1, 2 und 3 sowie das Seasonal Terminal des Hauptstadtflughafens. Einreisende, die Anspruch auf ein Visum bei der Ankunft haben, sind nun verpflichtet, vor der Passkontrolle einen solchen digitalen Nachweis zu beziehen. Die Beantragung des QR-Codes kann im Vorfeld über ein Online-Portal, über eine offizielle Mobilanwendung oder direkt nach der Landung an neu installierten Selbstbedienungsautomaten in den Ankunftshallen erfolgen. Der zugestellte Code muss den Grenzbehörden digital auf einem mobilen Endgerät oder als Papierausdruck vorgelegt werden. Die Gebühren belaufen sich auf 30 US-Dollar für das Visum zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 6 US-Dollar. Der ausgestellte QR-Code besitzt ab Ausstellung eine Gültigkeit von sieben Tagen; eine Erstattung bei Nichtnutzung ist ausgeschlossen. Um Engpässe während der Einführungsphase zu vermeiden, bleibt der Erwerb an den Bankschaltern im Flughafen vorerst weiterhin möglich, ebenso behalten bereits gekaufte klassische Visamarken vorübergehend ihre Gültigkeit. Für Reiseveranstalter und Gruppenreiseagenturen erfordert die Neuregelung technische Umstellungen im Abrechnungsverfahren. Der Sammelerwerb von QR-Codes für Reisegruppen ist nur über spezielle Bezahlkarten möglich, die von der National Bank of Egypt oder der Banque Misr ausgestellt werden. Das ägyptische Technologieunternehmen CYshield übernimmt die technische Betreuung des Systems vor Ort. Nach Abschluss der zeitlich noch nicht näher definierten Testphase in Kairo ist vorgesehen, das Verfahren schrittweise an

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Wizz Air eröffnet Basis am Flughafen Palermo

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat am Flughafen Palermo Falcone Borsellino auf Sizilien eine neue Operationsbasis eröffnet. Zur Inbetriebsetzung am 3. August stationierte das Unternehmen zunächst zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321neo am Standort. Aufgrund der Buchungsentwicklung kündigte die Fluggesellschaft an, bereits Anfang September ein drittes Flugzeug dauerhaft in Palermo zu stationieren. Mit dieser Kapazitätserhöhung beabsichtigt die Airline, das Flugangebot ab Sizilien auf 18 Verbindungen in 13 Länder auszuweiten und das jährliche Sitzplatzangebot am Standort auf über 1,3 Millionen Plätze zu steigern. Mit der Vergrößerung der Flotte in Palermo erweitert Wizz Air das Streckennetz um direkte Verbindungen nach Rom-Fiumicino, Barcelona, Prag, Marrakesch, Dortmund und Pisa. Durch diese Routen übernimmt die Fluggesellschaft auf einzelnen Strecken wie nach Prag oder Dortmund die Rolle des einzigen Anbieters von Direktflügen. Der Flughafenbetreiber GESAP verspricht sich von dem Schritt eine gestärkte Anbindung der Region an europäische Märkte. Nach Angaben der Fluggesellschaft entstehen durch die Feststationierung der drei Maschinen rund 120 direkte Arbeitsplätze im operativen Flugbetrieb sowie weitere Beschäftigungseffekte im Umfeld der Flughafenlogistik und des regionalen Tourismussektors. Die Eröffnung der Basis in Palermo fügt sich in die Kapazitätsaufstockung von Wizz Air auf dem italienischen Markt ein. Die Fluggesellschaft betreibt im Jahr 2026 insgesamt sieben Basen in Italien, darunter an den Standorten Mailand-Malpensa, Rom-Fiumicino, Neapel, Catania, Turin und Venedig. Für die Sommersaison 2026 erweiterte die Airline ihr Sitzplatzangebot in Italien auf über 20 Millionen Plätze, was einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Ziel dieser Maßnahmen ist der Ausbau des Marktanteils sowohl im italienischen Inlandsverkehr als auch auf

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Flughafen Kopenhagen verzeichnet Passagierplus im Juli 2026

Der Flughafen Kopenhagen hat im Juli 2026 insgesamt 3,453 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Wie die Betreibergesellschaft mitteilte, machten internationale Fluggäste rund zwei Drittel des Gesamtaufkommens aus, während der verbleibende Teil auf Dänen entfiel, die ins Ausland reisten oder aus dem Urlaub zurückkehrten. Das Wachstum im Sommerreiseverkehr ist vor allem auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Mittelmeerzielen sowie ein steigendes Interesse an Nordeuropa zurückzuführen. Spanien behauptete sich erneut als das meistgefragte Reiseziel ab Kopenhagen. Rund 294.000 Passagiere flogen auf Direktverbindungen zu einer der zwölf angeflogenen spanischen Destinationen, wobei Strecken nach Málaga, Mallorca und Barcelona besonders stark frequentiert waren. Das stärkste relative Wachstum verzeichnete Italien mit einem Plus von elf Prozent auf 263.000 Passagiere. Zusammen mit Griechenland, der Türkei und Frankreich machten diese fünf Mittelmeerländer mit 1,1 Millionen Passagieren rund ein Drittel des gesamten Passagieraufkommens im Juli aus. Ergänzend zum Auslandsreiseverkehr der dänischen Bevölkerung verzeichnete der Flughafen einen leichten Anstieg bei den Einreisen aus Südeuropa. Die Flughafenleitung führt dies unter anderem auf das Phänomen der sogenannten „Coolcations“ zurück, bei denen Reisende aus südeuropäischen Ländern gemäßigten Sommer-Temperaturen in Nordeuropa den Vorzug geben. Dänische Tourismusdaten belegen, dass die Übernachtungszahlen von Besuchern aus Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 um drei Prozent gestiegen sind. Trotz der stabilen Verkehrszahlen stehen europäische Drehkreuze wie Kopenhagen vor operativen Herausforderungen. Das hohe Fluggastaufkommen in den Sommermonaten belastet die Kapazitäten bei der Passagierabfertigung und der Gepäcklogistik. Zudem hängt das weitere Wachstum des Standorts stark

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Ausbau der Flugverbindungen: Flynas startet Direktflüge zwischen Brüssel und Medina

Die saudi-arabische Low-Cost-Fluggesellschaft Flynas erweitert ihr internationales Streckennetz und wird ab dem 5. Oktober 2026 eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Brüssel und der Stadt Medina in Saudi-Arabien anbieten. Nach Angaben der Fluggesellschaft soll die Verbindung zweimal wöchentlich bedient werden. Zielgruppe dieser neuen Route sind vor allem Pilgerreisende zu den heiligen Stätten des Islams, Passagiere im Rahmen von Verwandten- und Bekanntenbesuchen sowie der stetig wachsende Geschäfts- und Urlaubsreiseverkehr zwischen Belgien und Saudi-Arabien. Die Aufnahme von Flügen nach Medina ergänzt die bestehenden Operationen von Flynas ab Brüssel und schafft eine direkte Flugmöglichkeit zu einem der wichtigsten religiösen Zentren der arabischen Halbinsel. Die Fluggesellschaft treibt die Vergrößerung ihres internationalen Flugplans im Rahmen des staatlichen Entwicklungsprogramms Saudi Vision 2030 voran, das eine deutliche Steigerung der Touristen- und Besucherzahlen sowie die Stärkung des Luftverkehrssektors des Landes vorsieht. Neben der Direktverbindung nach Medina ermöglicht das Streckennetz von Flynas auch Anschlussverbindungen zu weiteren Inlandszielen innerhalb Saudi-Arabiens. Die Verbindung bedient einen spezifischen Markt, da Medina als Zielort der Umrah-Pilgerreise sowie für Besuche der Prophetengemeinschaft eine hohe ganzjährige Nachfrage im religiösen Segment aufweist. Für den Flughafen Brüssel bedeutet der Flugzuwachs eine verstärkte Anbindung an den Nahen Osten. Auf der Strecke setzen Billigflieger wie Flynas in der Regel modernere Schmalrumpfflugzeuge der Airbus-A320neo-Familie ein, um auch längere Mittelstrecken mit einer veränderten Bestuhlung wirtschaftlich zu bedienen. Luftfahrtanalysten verweisen jedoch darauf, dass der saudi-arabische Luftfahrtmarkt derzeit durch ein hohes Ausmaß an staatlich gefördertem Kapazitätsaufbau geprägt ist. Die Etablierung neuer Punkt-zu-Punkt-Verbindungen nach Europa birgt operative Herausforderungen, darunter das Erreichen einer dauerhaft ausgewogenen Auslastung

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