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Flydubai meldet Rekordgewinn und massiven Ausbau des Streckennetzes

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Fluggesellschaft Flydubai hat für das Geschäftsjahr 2025 eine beeindruckende Bilanz vorgelegt. Mit einem Vorsteuergewinn von 2,2 Milliarden AED (rund 591 Millionen USD) verzeichnet das Unternehmen das fünfte Jahr in Folge eine starke Profitabilität. Der Gesamtumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 13,6 Milliarden AED. Getragen wird dieses Ergebnis vor allem durch eine Rekordzahl von 15,7 Millionen beförderten Passagieren und eine strategische Expansion in bisher unterversorgte Märkte. Besonders das Segment der Business Class erwies sich mit einem Nachfrageplus von 19 Prozent als wesentlicher Wachstumstreiber. Um die Marktposition als zentrales Bindeglied am Luftfahrtstandort Dubai zu festigen, investierte Flydubai massiv in die Flottenmodernisierung. Im Jahr 2025 wurden zwölf neue Maschinen des Typs Boeing 737 MAX 8 übernommen, womit die Gesamtflotte auf 97 Flugzeuge anwuchs. Das Durchschnittsalter der Maschinen liegt bei lediglich 5,5 Jahren, was eine hohe operative Effizienz garantiert. Ein weitreichendes Modernisierungsprogramm für ältere Bestandsmaschinen wurde zudem erfolgreich abgeschlossen, um ein einheitliches Passagiererlebnis über die gesamte Flotte hinweg sicherzustellen. Mit der Bestellung von insgesamt 225 weiteren Flugzeugen bei Airbus und Boeing auf der Dubai Airshow hat die Airline zudem die Weichen für das nächste Jahrzehnt gestellt. Das Streckennetz wuchs im abgelaufenen Jahr auf 140 Ziele in 58 Ländern an. Zu den neuen Destinationen gehören unter anderem Nairobi, Antalya, Riga und Vilnius. Durch die enge Partnerschaft mit Emirates konnten über 2,5 Millionen Passagiere nahtlose Verbindungen über das gemeinsame Netzwerk nutzen. Parallel zur physischen Expansion trieb Flydubai die Digitalisierung voran: Ab 2026 soll eine schnelle

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Linz: Subventionierte Frankfurt-Flüge mit DAT nun buchbar

Ab dem 29. März 2026 wird der Flughafen Linz wieder an das internationale Drehkreuz Frankfurt angebunden. Die dänische Fluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) übernimmt diese strategisch wichtige Route und stellt damit die direkte Erreichbarkeit eines der bedeutendsten Luftfahrtknotenpunkte Europas sicher. Hierfür lässt das Land Oberösterreich Subventionen springe. Für den Betrieb wird eine Maschine des Typs ATR 72 mit einer Kapazität von 72 Sitzplätzen fest am Linz Airport stationiert. Diese Entscheidung folgt auf eine Phase, in der die Verbindung nach dem Rückzug der Lufthansa-Gruppe vakant war, was insbesondere für den oberösterreichischen Wirtschaftsstandort eine Herausforderung darstellte. Die Flugplanung sieht eine schrittweise Ausweitung der Frequenzen vor. Während in der ersten Betriebswoche aufgrund der Osterferien täglich ein Flug durchgeführt wird, steigt das Angebot von April bis Juni auf zwölf wöchentliche Verbindungen. Ab Juli wird die Frequenz auf 14 Flüge erhöht, was zwei täglichen Rotationen entspricht. Eine weitere Intensivierung erfolgt ab September 2026, wenn die Strecke auf bis zu 17 wöchentliche Flüge aufgestockt wird. In den Spitzenzeiten bedeutet dies bis zu drei tägliche Verbindungen, womit DAT insbesondere auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden reagiert, die auf flexible Tagesrandverbindungen angewiesen sind.

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Hohes Passagieraufkommen zum Start der Hamburger Märzferien am Flughafen

Mit dem Beginn der Märzferien verzeichnet der Hamburg Airport einen deutlichen Anstieg der Fluggastzahlen. Die Reiselust der Norddeutschen konzentriert sich dabei vor allem auf zwei gegensätzliche Segmente: Sonnenziele und klassische Wintersportregionen. Nach Angaben des Flughafenbetreibers werden an den Spitzentagen zum Ferienauftakt, insbesondere am Freitag, den 27. Februar, sowie am Sonntag, den 1. März, jeweils über 40.000 Passagiere in den Terminals erwartet. Mit rund 300 Flugbewegungen pro Tag erreicht der Betrieb damit ein Niveau, das die anhaltend starke Nachfrage im Privatreisesektor unterstreicht. In der Gunst der Urlauber stehen die Kanarischen Inseln und Ägypten aufgrund ihrer Wetterbeständigkeit an erster Stelle. Parallel dazu bleibt die Anbindung an alpine Regionen ein wesentlicher Faktor des Hamburger Flugplans. Mit etwa 220 wöchentlichen Direktverbindungen zu Zielen wie Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt, Bozen, Graz und Zürich bedient der Flughafen die unvermindert hohe Nachfrage von Skifahrern und Bergsportlern. Für den Transport der entsprechenden Ausrüstung hält der Flughafen spezialisierte Sperrgepäckschalter in beiden Terminals bereit, wobei eine vorherige Anmeldung bei den jeweiligen Fluggesellschaften empfohlen wird. Ein deutlicher Trend zeigt sich zudem im Bereich der Fernreisen, die über die großen Drehkreuze im Nahen Osten abgewickelt werden. Verbindungen über Dubai und Doha ermöglichen Reisenden den Zugang zu einem globalen Streckennetz mit Zielen in Asien, Afrika und Australien. Um den erhöhten Andrang in den Ferienzeiten effizient zu bewältigen, setzt der Hamburg Airport verstärkt auf digitale und automatisierte Lösungen. Dazu gehören über 30 Automaten für die selbstständige Gepäckabgabe (Self Bag Drop) sowie der Service „Slot & Fly“. Letzterer erlaubt es Passagieren, vorab kostenfrei ein Zeitfenster für

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Emirates feiert zwei Jahrzehnte Flugbetrieb am Standort Hamburg

Die Fluggesellschaft Emirates begeht am 1. März 2026 das 20-jährige Jubiläum ihrer Präsenz am Flughafen Hamburg. Seit der Aufnahme des Linienverkehrs im Jahr 2006 hat sich die Verbindung zum Drehkreuz Dubai zu einer tragenden Säule des norddeutschen Luftverkehrs entwickelt. W as mit einem täglichen Flug eines Airbus A330-200 begann, wurde aufgrund der hohen Nachfrage bereits im September 2011 auf zwei tägliche Rotationen ausgeweitet. In den vergangenen zwei Jahrzehnten beförderte die Airline auf rund 22.500 Flügen insgesamt 6,2 Millionen Passagiere und schlug über 750.000 Frachtsendungen um. Hamburg nimmt dabei eine strategische Sonderrolle ein: Im Jahr 2018 wählte Emirates die Hansestadt als ersten deutschen Standort für den Einsatz der technologisch fortschrittlichen „Gamechanger“-Kabine in der Boeing 777 aus. Aktuell bedient Emirates die Strecke Hamburg–Dubai zweimal täglich mit Flugzeugen des Typs Boeing 777-300ER. Diese Maschinen verfügen über eine Drei-Klassen-Konfiguration und bieten pro Flug eine Beiladekapazität von 17 Tonnen Fracht, was den Standort Hamburg eng mit globalen Warenströmen verknüpft. Neben der direkten Anbindung an die Vereinigten Arabischen Emirate nutzen Reisende die Verbindung vor allem als Zugang zu Zielen in Asien und dem Indischen Ozean. Besonders gefragt sind Destinationen wie Bangkok, Mauritius, die Malediven sowie Singapur. Auch die Hamburger Partnerstädte Shanghai, Osaka und Dar es Salaam sind über das Drehkreuz Dubai für Urlauber und Geschäftsreisende aus Norddeutschland effizient erreichbar. Die Partnerschaft zwischen dem Hamburger Flughafen und der in Dubai ansässigen Airline zeigt sich auch in der Infrastruktur vor Ort. Seit 2009 betreibt Emirates am Hamburg Airport eine eigene Lounge, die mit 900 Quadratmetern zu den größten

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Air Astana festigt Kooperation mit Airbus

Die kasachische Air Astana Group markiert im Februar 2026 das zwanzigjährige Bestehen ihrer operativen Partnerschaft mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus. Seit der Übernahme der ersten Maschine vom Typ A320 im Jahr 2006 hat sich die Flotte der Unternehmensgruppe massiv vergrößert und umfasst heute 59 Flugzeuge der Airbus-Familie. Diese Entwicklung unterstreicht die Transformation der Airline zur marktführenden Kraft in Zentralasien und dem Kaukasus. Um das künftige Wachstum abzusichern, gaben die Aktionäre erst kürzlich grünes Licht für die Beschaffung von weiteren 25 Maschinen der A320-Familie. Dieser Schritt ist Teil einer langfristigen Strategie zur Modernisierung der Flotte und zur Erhöhung der betrieblichen Effizienz im internationalen Wettbewerb. Die Zusammenarbeit zwischen der Airline und dem Hersteller gilt als wegweisend für die zivile Luftfahrt in Kasachstan. Mit der ersten Direktbestellung bei Airbus im Jahr 2008 setzte Air Astana ein deutliches Signal für die Unabhängigkeit der nationalen Luftfahrtindustrie nach 1991. Ein technischer Meilenstein war zudem die Einführung des Airbus A320neo im November 2016, womit die Fluggesellschaft zu den weltweit ersten Betreibern dieser technologisch optimierten Variante gehörte. Die Flottenstruktur der Gruppe ist heute dual aufgestellt: Während die Full-Service-Airline Air Astana Langstrecken und Transitflüge bedient, nutzt die 2019 gegründete Günstigtochter FlyArystan die Airbus-Kapazitäten für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen im Regionalverkehr. Besondere Bedeutung für das Streckennetz hat der Airbus A321LR, der seit September 2019 im Einsatz ist. Mit diesem Schmalrumpfflugzeug für Langstrecken operiert Air Astana auf einer der weltweit längsten Nonstop-Verbindungen für diesen Typ zwischen Almaty und London, die eine Flugzeit von rund neun Stunden beansprucht. Diese Reichweite ermöglicht es der Gruppe, Ziele

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Lufthansa Technik und Embraer forcieren Kooperation bei Business-Jets

Die Unternehmen Lufthansa Technik und Embraer haben eine signifikante Erweiterung ihrer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Ausrüstung der neuen Business-Jet-Modelle Praetor 500E und Praetor 600E mit hochmodernen Kabinensystemen. Lufthansa Technik fungiert hierbei als zentraler Entwicklungs- und Zulieferpartner für die nächste Generation der Innenausstattung. Die Kooperation deckt den gesamten Prozess von der ersten Konzeptphase über das Industriedesign bis hin zur Serienreife ab. Damit festigt der Hamburger Instandhaltungskonzern seine Position als führender Anbieter von Premium-Komponenten für die internationale Geschäftsluftfahrt. Technisches Kernstück der neuen Kabine ist das sogenannte „Smart Window™“, ein 42-Zoll großes, gebogenes OLED-Touchdisplay, das bündig in die Seitenwand der Flugzeuge integriert wird. Dieses System dient als multifunktionale Schnittstelle, über die Passagiere sowohl Außenkameras ansteuern als auch die gesamte Kabinenumgebung – inklusive Beleuchtung, Klima und Konnektivität – regulieren können. Ergänzt wird die Ausstattung durch die „Omni-Fi“-Lautsprechertechnologie. Diese Membranlautsprecher sind unsichtbar in der Kabinenverkleidung verbaut und nutzen eine spezielle Ring-Mode-Converter-Technologie, um trotz ihrer flachen Bauweise eine omnidirektionale Klangabstrahlung zu gewährleisten. Die Digitalisierung des Flugbetriebs wird durch ein neues Bodenportal von Lufthansa Technik unterstützt, das Over-the-Air-Updates und Fernkonfigurationen der Kabinensysteme ermöglicht. Dies soll die betriebliche Effizienz der Praetor-Flotte steigern und Anpassungen an individuelle Kundenanforderungen erleichtern. Embraer setzt bei der Praetor-Familie zudem auf technologische Alleinstellungsmerkmale wie ein vollständiges Fly-by-Wire-System mit aktiver Turbulenzreduktion. Die Praetor 600E erreicht als Super-Midsize-Jet eine interkontinentale Reichweite von über 7.400 Kilometern, was Nonstop-Verbindungen zwischen Wirtschaftszentren wie London und New York ermöglicht. Die Kooperation zwischen dem brasilianischen Flugzeughersteller und dem deutschen Technik-Dienstleister basiert auf früheren erfolgreichen Projekten

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Eurowings weitet Flugangebot ab Berlin-Brandenburg aus

Die Fluggesellschaft Eurowings kündigt eine umfangreiche Expansion am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) an. Für den Sommerflugplan 2026 wird das Portfolio auf insgesamt 47 Destinationen aufgestockt, was einem Volumen von über 230 wöchentlichen Starts entspricht. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist die ganzjährige Anbindung an die Golfregion. Erstmals werden die Flüge nach Dubai über die klassische Wintersaison hinaus verlängert. Bis Ende April bedient die Airline das Emirat elfmal pro Woche, während in den Monaten Mai und Juni sechs wöchentliche Verbindungen aufrechterhalten werden. Auch von anderen deutschen Standorten wie Stuttgart, Köln/Bonn und Hannover wird das Dubai-Angebot bis Mitte Mai verlängert, womit die Fluglinie ihre Position im Verkehr mit den Vereinigten Arabischen Emiraten festigt. Neben der Langstrecke liegt ein deutlicher Fokus auf der Vernetzung europäischer Metropolen. Eurowings etabliert neue Nonstop-Verbindungen von Berlin nach London, Lissabon und Sarajevo. Ab dem 2. November 2026 wird zudem Rom viermal wöchentlich in den Flugplan aufgenommen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Wirtschafts- und Städtereiseverkehr ab der deutschen Hauptstadt zu stärken. Parallel dazu werden die Kapazitäten zu klassischen Urlaubszielen signifikant erhöht. Die Route nach Palma de Mallorca bleibt mit bis zu 28 Flügen pro Woche die wichtigste Verbindung im Streckennetz, wobei jährlich über 150.000 Passagiere auf dieser Strecke befördert werden. Auch Ziele wie Olbia, Neapel und Kavala erfahren eine Frequenzsteigerung oder werden neu in das Programm integriert. Die Wachstumsstrategie am BER spiegelt sich in einer Erhöhung des Sitzplatzangebots auf insgesamt 2,3 Millionen Plätze für das laufende Jahr wider – eine Steigerung um rund 700.000 Plätze im Vergleich zu

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Polizeieinsatz am Flughafen Stuttgart führt zu weitreichenden Flugstreichungen

Ein Polizeieinsatz am Flughafen Stuttgart hat am heutigen Vormittag den Flugbetrieb massiv beeinträchtigt und zu zahlreichen Verspätungen sowie Flugausfällen geführt. Gegen 10:30 Uhr ordnete die Bundespolizei die vorzeitige Räumung der Gatebereiche im Sicherheitsbereich an. Grund für die behördliche Maßnahme war nach ersten Erkenntnissen eine unberechtigte Person, die eine Sicherheitsschleuse ohne die erforderliche Kontrolle durchschritten hatte. Dieser Vorfall löste das standardisierte Sicherheitsprotokoll aus, welches eine vollständige Durchsuchung der betroffenen Terminals sowie eine erneute Überprüfung aller bereits kontrollierten Passagiere und Handgepäckstücke vorschreibt. Von der Räumung waren nicht nur die Fluggäste in den Wartebereichen betroffen, sondern auch Passagiere, die sich bereits an Bord ihrer zum Abflug bereiten Maschinen befanden. Alle Personen mussten zurück in den öffentlichen Bereich des Terminals geleitet werden. Erst nach einer umfassenden Absuche der Gebäude durch Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten die Sicherheitskontrollen kurz nach 13:00 Uhr wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Während der Dauer des Einsatzes kam es in den Check-in-Hallen zu großen Menschenansammlungen und erheblichen Wartezeiten für die Reisenden. Die Auswirkungen auf den Flugplan sind beträchtlich. Laut Angaben der Flughafenleitung kam es bei rund zehn Abflügen zu Verzögerungen von mehr als zwei Stunden. Infolge der Unterbrechung der Abfertigungsprozesse mussten die Fluggesellschaften im weiteren Tagesverlauf mindestens acht Flüge vollständig streichen, da die Besatzungszeiten überschritten wurden oder die Maschinen für nachfolgende Rotationen an anderen Standorten fehlten. Der landende Flugverkehr war von den Sicherheitsmaßnahmen am Boden zwar nicht direkt betroffen, dennoch kam es vereinzelt zu Verzögerungen beim Aussteigen, da die Kapazitäten im Terminal durch die Räumung begrenzt waren. Passagiere, die für

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El Al bilanziert Geschäftsjahr 2025: Moderater Umsatzzuwachs bei sinkendem Gewinn

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und blickt auf ein Jahr zurück, das maßgeblich von geopolitischen Spannungen und operativen Herausforderungen geprägt war. Trotz der instabilen Lage am Flughafen Ben Gurion und der Auswirkungen der „Operation Rising Lion“ konnte die Airline ihren Jahresumsatz leicht um ein Prozent auf rund 3,48 Milliarden US-Dollar steigern. Dieser Zuwachs wurde durch eine kontinuierliche Ausweitung der Flugzeugflotte und eine Erhöhung der verfügbaren Sitzkilometer (ASK) um drei Prozent ermöglicht. Die Passagierauslastung verharrte mit 94 Prozent auf einem im Branchenvergleich sehr hohen Niveau, wenngleich im vierten Quartal ein Rückgang der Nachfrage im Vergleich zum außergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum zu verzeichnen war. Auf der Ergebnisseite musste die Fluggesellschaft hingegen Einbußen hinnehmen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingraten (EBITDAR) sank um 15 Prozent auf 947 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn belief sich am Ende des Jahres auf 410 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von etwa 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Neben den militärischen Auseinandersetzungen belasteten vor allem gestiegene Produktionskosten das Ergebnis, die unter anderem durch die Aufwertung des israelischen Schekels (NIS) gegenüber dem US-Dollar sowie höhere Einmalaufwendungen verursacht wurden. Positiv wirkte sich hingegen die deutliche Reduktion der Nettofinanzierungskosten aus, die dank hoher Zinserträge aus den gestiegenen Liquiditätsbeständen von 95 Millionen auf nur noch 4 Millionen US-Dollar fielen. Ein zentraler Pfeiler der Bilanz ist die signifikante Stärkung des Eigenkapitals, das sich zum Jahresende auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppelte. Dies ist sowohl auf den erzielten Jahresgewinn als auch auf Kapitalmaßnahmen durch Optionsscheine zurückzuführen.

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Bundesregierung lehnt Schlichtungspflicht für Reiseveranstalter ab

Die Bundesregierung hält an dem Prinzip der Freiwilligkeit bei außergerichtlichen Schlichtungsverfahren für die Reisewirtschaft fest. In einer aktuellen Stellungnahme betont die Regierung, dass Reiseveranstalter, Vermittler und Anbieter von Einzelleistungen weiterhin nicht gesetzlich zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren verpflichtet werden sollen. Damit erteilt die Koalition Forderungen nach einer Ausweitung des Modells der Luftverkehrsschlichtung, das bereits seit 2013 für Fluggesellschaften verbindlich ist, eine Absage. Als Begründung werden die strukturellen Besonderheiten der Branche angeführt, die im Gegensatz zum standardisierten Flugverkehr durch hochkomplexe und individuelle Vertragsgestaltungen sowie eine kleinteilige Unternehmensstruktur geprägt ist. Obwohl die Regierung die Vorteile der außergerichtlichen Einigung – wie Kostenfreiheit für Verbraucher und geringere Belastung für die Justiz – ausdrücklich anerkennt, sieht sie keinen Anlass für neue gesetzliche Vorgaben. Der Fokus liegt stattdessen auf der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie 2025/2647 zur alternativen Streitbeilegung. Diese verpflichtet die Mitgliedstaaten bis März 2028 dazu, Maßnahmen zur Förderung der Schlichtungsteilnahme zu ergreifen, lässt jedoch Spielraum bei der Ausgestaltung. Die Reisebranche wird künftig lediglich dazu angehalten, striktere Antwortfristen bei Beschwerden einzuhalten: Ein Eingangsbescheid muss innerhalb von sieben Tagen erfolgen, eine inhaltliche Rückmeldung binnen 60 Tagen. Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr e.V. (SRUV) verzeichnete zuletzt eine Einigungsquote von rund 90 Prozent bei den abgeschlossenen Verfahren, was die Effektivität des Instruments unterstreicht. Dennoch verweist die Regierung auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kleiner und mittlerer Betriebe mit geringen Gewinnmargen, denen durch eine Teilnahmepflicht kein zusätzlicher bürokratischer Aufwand zugemutet werden soll. Kritik an dieser Haltung kommt von der Opposition. Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen werfen der Regierung vor, den Verbraucherschutz zugunsten von

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