
Aufstockung der Tourismusförderung: Arbeiterkammer fordert strikte Einhaltung der Förderkriterien
Die Arbeiterkammer (AK) hat die Entscheidung zur Erhöhung der finanziellen Mittel für die Tourismusförderung durch die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) grundsätzlich begrüßt. Im Rahmen des aktuellen Regierungsprogramms werden signifikante Summen bereitgestellt, um die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Tourismussektors zu sichern. Die AK knüpft ihre Zustimmung jedoch an die strikte Einhaltung der im Vorfeld definierten Bedingungen. Demnach müssen die Gelder primär in die Schaffung attraktiverer Arbeitsbedingungen, die Digitalisierung von Betriebsabläufen sowie in messbare Qualitätsverbesserungen fließen. Ines Stilling, AK-Bereichsleiterin für Soziales, kündigte an, dass die Institution die Verwendung der Mittel genauestens überwachen werde, um sicherzustellen, dass sie direkt bei den vorgesehenen Maßnahmen und den Beschäftigten ankommen. Ein zentraler Aspekt der Kritik der Arbeitnehmervertreter ist die Verknüpfung der Förderungen mit sozialen Standards. Die ÖHT bietet hierzu spezielle Kreditprogramme und Zuschüsse an, die Investitionen in Mitarbeiterunterkünfte und innovative Arbeitszeitmodelle unterstützen sollen. Die AK verweist darauf, dass der Tourismus nach wie vor mit einem akuten Arbeitskräftemangel kämpft, der nur durch eine spürbare Verbesserung des Arbeitsumfelds und eine faire Entlohnung behoben werden kann. Daher dürften öffentliche Gelder nicht zur reinen Gewinnmaximierung der Betriebe genutzt werden, sondern müssten strukturelle Defizite beseitigen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Debatten über die Treffsicherheit von Förderungen, weshalb die AK nun auf Transparenz bei der Vergabe drängt. Zusätzlich zur sozialen Komponente steht die technologische Modernisierung im Fokus der Förderstrategie. Die Digitalisierung soll kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei unterstützen, administrative Prozesse zu verschlanken und den direkten Vertrieb zu stärken. Die Europäische Investitionsbank stellt hierfür langfristige








