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US-Industrie verzeichnet Auftragsrückgang bei langlebigen Gütern

Im September verzeichnete die US-Industrie einen Rückgang der Bestellungen langlebiger Güter um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das US-Handelsministerium meldete. Vor allem der Flugzeugbau und der Transportsektor waren ausschlaggebend für den Rückgang; das Transportsegment insgesamt, einschließlich Flugzeugbestellungen, verzeichnete eine starke Volatilität. Experten, wie Ralf Umlauf von der Helaba, weisen darauf hin, dass abseits des Transportsektors ein überraschendes Plus von 0,4 Prozent zu verzeichnen war, was auf stabile Investitionen in andere Wirtschaftsbereiche hindeutet. Diese gemischten Ergebnisse lassen eine differenzierte Einschätzung für die Industrieperspektiven der USA zu. Während Unsicherheiten im Luftfahrt- und Transportsektor bestehen, zeigen sich in anderen Industriezweigen, wie Maschinenbau und Elektronik, weiterhin robuste Wachstumsimpulse. Der allgemeine Rückgang wird auf die anhaltenden Unsicherheiten der globalen Wirtschaft sowie die restriktive Zinspolitik zurückgeführt, die Investitionen in langlebige Güter tendenziell belastet.

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Eurowings und Brussels Airlines verzeichnen deutliche Gewinnsteigerungen

Die Fluggesellschaften Eurowings und Brussels Airlines, beide Teil der Lufthansa Group, weisen für die Sommermonate 2024 erhebliche Gewinnsteigerungen aus. Eurowings konnte trotz hoher Betriebskosten in Deutschland ein operatives Ergebnis (Adjusted EBIT) von 152 Millionen Euro erzielen. Dies wurde vor allem durch die Ausweitung des touristischen Angebots erreicht. Die Airline verzeichnete über 18 Millionen Passagiere und flog 150 europäische Ziele an. Zudem wurde Eurowings von der Rating-Agentur Skytrax mit dem Vier-Sterne-Siegel ausgezeichnet, das die Servicequalität der Crew besonders würdigte. Parallel dazu meldet Brussels Airlines für das dritte Quartal 2024 ein Rekordergebnis von 78 Millionen Euro. Dank einer erhöhten Langstreckenproduktion und einer hohen Pünktlichkeit – mit 99 % Regelmässigkeit und 72 % pünktlichen Ankünften – positionierte sich Brussels Airlines unter den fünf pünktlichsten Fluggesellschaften Europas. Die Fluggesellschaft transportierte in diesem Zeitraum 2,5 Millionen Passagiere und verstärkte insbesondere ihre Kapazität nach Afrika, wobei die Verbindung nach Nairobi die höchste Auslastung erreichte. CFO Nina Öwerdieck kündigte die Verstärkung der Flotte mit drei weiteren Airbus A330 in den kommenden Jahren an, um das profitable Wachstum weiterzuführen.

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Quartalszahlen: Eurowings erzielt starkes Geschäftsergebnis

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verzeichnet im Sommer und Herbst 2024 ein starkes Ergebnis und bestätigt ihre strategische Neuausrichtung auf den touristischen Flugverkehr. Laut Unternehmensangaben erwirtschaftete die Fluggesellschaft in den ersten neun Monaten 2024 ein operatives Ergebnis von 152 Millionen Euro, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der Umsatz stieg auf 2,2 Milliarden Euro. Die Passagierzahl überschritt 18 Millionen, wobei Eurowings inzwischen mehr als 150 europäische Ziele in 39 Ländern ansteuert. Diese Ausweitung des Angebots und die Positionierung als „Value Airline“ für Europa haben laut Eurowings-Chef Jens Bischof zum Erfolg beigetragen.

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95 Millionen Euro Förderung für Aura Aero

Das französische Unternehmen Aura Aero erhält im Rahmen des europäischen Innovationsfonds eine Förderung von 95 Millionen Euro. Diese finanzielle Unterstützung soll den Fortschritt der Entwicklung kohlenstoffarmer Flugzeuge beschleunigen und besonders dem regionalen Hybrid-Elektroflugzeug ERA zugutekommen. Dieses Projekt, das auch vom französischen Staat unterstützt wird, soll bereits 2026 mit ersten Testflügen beginnen und wird unter anderem von Energieversorger EDF begleitet. Insgesamt liegt die Anzahl der Vorbestellungen für das ERA-Modell bereits bei über 570 Maschinen. Diese Investition ist Teil der Bemühungen, den CO₂-Ausstoß in der Luftfahrt signifikant zu verringern. Aura Aero plant, durch den Einsatz hybrider Antriebstechnologien den Energieverbrauch für regionale Flüge erheblich zu senken und sieht die Förderung als wichtigen Schritt zur Umsetzung ihrer nachhaltigen Luftfahrtziele.

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Air Mauritius nimmt Direktverbindung zwischen Genf und Mauritius wieder auf

Air Mauritius bietet in der Wintersaison 2024/2025 erneut Direktflüge zwischen Genf und der Insel Mauritius an. Die saisonale Verbindung wird vom 4. Oktober 2024 bis zum 28. April 2025 zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, mit dem Airbus A330-900neo bedient. Diese Entscheidung basiert auf steigender Nachfrage, insbesondere aus der Schweiz, einem wichtigen Markt für den mauritischen Tourismus. Genf ergänzt dabei die europäischen Routen von Air Mauritius, die auch London Gatwick und Paris Charles de Gaulle umfassen. Diese Flüge sollen Reisenden aus der Schweiz eine komfortable Möglichkeit bieten, in den tropischen Sommer zu entfliehen. Auch der Flugplan wurde entsprechend der Nachfrage optimiert: Anpassungen im Zeitplan sind für die Monate November und Dezember sowie für die Zeit ab Januar vorgesehen, um die Verfügbarkeit zu maximieren.

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Ende einer Ära: CSA flog letztmalig unter eigenem Code

Nach 101 Jahren stellte Czech Airlines (CSA) am 26. Oktober 2024 den Flugbetrieb ein. Der letzte Flug der Traditionsfluglinie, die seit ihrer Gründung im Jahr 1923 den tschechischen Luftverkehr geprägt hatte, startete von Paris Charles de Gaulle und landete planmäßig in Prag. Damit endet die Ära einer der ältesten noch operierenden Fluggesellschaften weltweit. Ursprünglich als „Československé státní aerolinie“ gegründet, bot CSA ab 1923 Inlandsflüge zwischen Prag und Bratislava und ab 1930 auch internationale Verbindungen. CSA musste sich in den letzten Jahrzehnten verschiedenen Herausforderungen stellen, darunter die Auswirkungen des Niedergangs des Kommunismus, die Konkurrenz durch Billigfluggesellschaften und den Einbruch durch die COVID-19-Pandemie. Seit 2018 gehört CSA mehrheitlich zur tschechischen Fluggesellschaft Smartwings, die auch die verbleibende Flotte der CSA Airbus A320 übernehmen und unter ihrer Marke betreiben wird. Die traditionsreiche Flugnummer „OK“ wird durch das Kürzel „QS“ ersetzt. Mit dem Verlust der SkyTeam-Mitgliedschaft wird die Präsenz von Czech Airlines am internationalen Markt weiter schrumpfen, während die symbolträchtigen Maschinen vorerst noch in CSA-Farben fliegen werden. Trotz ihrer bewegten Geschichte und einer gewissen nostalgischen Verbundenheit in der Bevölkerung bleiben Flugreisende nach Ansicht von Fachleuten zunehmend pragmatisch und setzen auf Preis und Bequemlichkeit, wie es Experten wie der tschechische Luftfahrtspezialist Jan Sůra betonen.

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Delta verklagt CrowdStrike wegen IT-Ausfall und Millionenverlust

Delta Air Lines hat Klage gegen das Cybersicherheitsunternehmen CrowdStrike eingereicht, um einen Schadenersatz von über 500 Millionen Dollar zu fordern. Grund für die Klage ist ein IT-Ausfall, der durch ein fehlerhaftes Software-Update von CrowdStrike im Juli 2024 verursacht worden sein soll. Dieser führte zu etwa 7.000 Flugausfällen und massiven Einnahmeeinbußen. Die Fluggesellschaft wirft CrowdStrike Fahrlässigkeit und Vertragsbruch vor, da das Update Sicherheitsvorkehrungen auf Windows-basierten Systemen umgangen und so das System instabil gemacht habe. Das Update führte zu weitreichenden Systemausfällen und zwang Delta zu umfangreichen Erstattungen für gestrandete Passagiere. Obwohl CrowdStrike sich entschuldigte und Änderungen zur Vermeidung zukünftiger Probleme anbot, fordert Delta eine Entschädigung für die entstandenen Verluste, die in nur fünf Tagen entstanden sein sollen. Die Klage unterstreicht Deltas Position, dass die Sicherheitsvorkehrungen unzureichend gewesen seien, um die Stabilität des Systems zu gewährleisten. „Während wir eine geschäftliche Lösung anstrebten, bei der die Kunden an erster Stelle stehen, hat Delta einen anderen Weg gewählt. Deltas Behauptungen beruhen auf unbewiesenen Fehlinformationen, zeugen von mangelndem Verständnis für die Funktionsweise moderner Cybersicherheit und spiegeln einen verzweifelten Versuch wider, die Schuld für die langsame Erholung des Unternehmens von dem Versäumnis abzulenken, seine veraltete IT-Infrastruktur zu modernisieren“, erklärt ein CrowdStrike-Sprecher.

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US-Richter lehnt Klage gegen Fusion von Alaska Airlines und Hawaiian Airlines endgültig ab

Ein Bundesrichter in den USA hat einen Antrag auf Wiederaufnahme einer gescheiterten Klage gegen die Fusion von Alaska Airlines und Hawaiian Airlines abgelehnt. Die Kläger, darunter Passagiere und ehemalige Reisebüromitarbeiter, hatten ursprünglich geltend gemacht, dass die 1,9 Milliarden Dollar schwere Fusion den Wettbewerb einschränken und ein Monopol schaffen könnte. Die Kläger argumentierten, dass die Fusion in Märkten wie Hawaii und bei Interinselhüpfern nach Asien zu weniger Angeboten und möglicherweise höheren Preisen führen würde. Richter Derrick K. Watson entschied jedoch im August 2024, dass die Kläger keinen „konkreten oder spezifischen Schaden“ nachweisen konnten, und lehnte am 21. Oktober 2024 den erneuten Antrag ab, da die Beweise seiner Ansicht nach unzureichend waren. Laut Alaska Airlines sind die Kläger „Serienkläger“, die auch vorherige Fusionen ohne Erfolg angefochten hätten. Die Fusion selbst hat bereits eine wichtige Hürde genommen, nachdem die Überprüfung durch das US-Justizministerium (DOJ) im August ohne Einspruch endete. Die Fusion wird dennoch kritisch beobachtet, besonders in Hawaii, wo Hawaiian Airlines einen großen Marktanteil hat und Arbeitsplätze betroffen sein könnten. Der Zusammenschluss wird nach aktuellem Stand 2024 finalisiert werden, mit Zustimmung des Verkehrsministeriums (DOT), und soll durch die Verschmelzung der Vielfliegerprogramme eine verstärkte Kundenbindung schaffen.

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Air Cairo; Neu von Köln/Bonn nach Kairo

Seit dem 27. Oktober bietet Air Cairo eine neue Nonstopverbindung zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und der ägyptischen Hauptstadt Kairo an. Der Erstflug hob am Sonntagmorgen planmäßig um 11:40 Uhr ab. Die Verbindung wird künftig zwei Mal wöchentlich, donnerstags und sonntags, mit einem Airbus A320 bedient. Die Flugzeit beträgt etwa vier Stunden. Der Flughafen Köln/Bonn erweitert damit sein Angebot für Reisende, die im Herbst und Winter vermehrt sonnige Reiseziele suchen. Laut Thilo Schmid, dem Geschäftsführer des Flughafens, stellt die neue Kairo-Verbindung nicht nur eine Bereicherung für das Streckennetz dar, sondern bedient auch die hohe Nachfrage nach Reisen zu historisch und kulturell bedeutsamen Orten. Kairo ist bekannt für seine UNESCO-geschützte Altstadt und Sehenswürdigkeiten wie die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx. Neben Kairo fliegt Air Cairo ganzjährig von Köln/Bonn auch die ägyptischen Urlaubsziele Hurghada und Marsa Alam an, die vor allem bei Strandurlaubern beliebt sind. Die neue Strecke ermöglicht deutschen Touristen somit vermehrte Reisemöglichkeiten nach Ägypten.

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Air Serbia setzt Ticketverkauf für Tianjin-Flüge aus

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia hat den Ticketverkauf für ihre Route zwischen Belgrad und der chinesischen Stadt Tianjin ab dem 5. November gestoppt, wie das Portal Ex-Yu Aviation berichtet. Die Fluggesellschaft soll die betroffenen Passagiere bereits informiert haben. Laut Angaben aus internen Quellen seien Personalprobleme der Grund für die vorläufige Einstellung des Ticketverkaufs. Ob und wann Flüge nach Tianjin wieder verfügbar sein werden, bleibt derzeit ungewiss. Gleichzeitig expandiert Air Serbia weiter nach China: Seit Kurzem bietet die Airline zwei wöchentliche Flüge nach Guangzhou an und plant ab dem 11. Januar zwei weitere wöchentliche Flüge nach Shanghai, was die strategische Bedeutung des chinesischen Marktes für Air Serbia unterstreicht.

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