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Flughafen Zürich verzeichnet Passagierrekord und steigende Erträge

Der Flughafen Zürich hat im Jahr 2024 mit 31,2 Millionen Passagieren fast das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht und damit einen Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Finanzen wider: Der Gesamtumsatz stieg um 7 % auf 1,326 Milliarden Franken, während das Betriebsergebnis (EBITDA) um 8 % auf 733 Millionen Franken kletterte. Der Nettogewinn erreichte mit 327 Millionen Franken einen historischen Höchststand. Trotz dieser Erfolge bleibt das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd, unter anderem aufgrund geopolitischer Unsicherheiten und Kapazitätsengpässen im europäischen Luftverkehr. Neben der Passagierentwicklung konnte der Flughafen Zürich auch im internationalen Geschäft zulegen. Die Einnahmen aus Auslandsbeteiligungen stiegen um 11 % auf 131 Millionen Franken. Ein Schwerpunkt war der Bau des neuen Flughafens Noida nahe Delhi, der 2025 eröffnet werden soll. Zudem übernahm die Flughafen Zürich AG den internationalen Flughafen in Natal, Brasilien, und schloss Erweiterungsprojekte in Chile und Brasilien ab. Auch die kommerziellen und immobilienbezogenen Erträge entwickelten sich positiv. Die Einnahmen aus Einzelhandel und Parkplätzen stiegen um 5 % auf 276 Millionen Franken, während das Immobiliengeschäft mit 197 Millionen Franken einen neuen Höchstwert erreichte. Die hohe Vermietungsquote von über 90 % im Business- und Dienstleistungszentrum „The Circle“ unterstreicht die Attraktivität des Standorts. Für 2025 wird ein weiteres Wachstum des Passagieraufkommens auf rund 32 Millionen erwartet. Gleichzeitig investiert der Flughafen Zürich in Großprojekte wie die Erweiterung der Passagierflächen und den Neubau des Dock A. Zudem wurde 2024 die Plangenehmigung für die Umgestaltung der Piste 28 erteilt, ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Betriebssicherheit.

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Erfolgreiche ITB für Emirates: Neue Partnerschaften und Streckenerweiterungen

Die Fluggesellschaft Emirates zieht eine positive Bilanz der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Während der dreitägigen Messe konnte das Unternehmen elf strategische Vereinbarungen mit Partnern aus verschiedenen Bereichen der Reisebranche abschließen und über 6.000 Besucher an seinem Stand begrüßen. Besonders im Fokus standen die erneuerten Kooperationen mit Österreich Werbung und der Malta Tourism Authority, die darauf abzielen, den Tourismus aus dem globalen Streckennetz nach Österreich und Malta weiter auszubauen. Seit der Aufnahme der Wien-Verbindung vor 20 Jahren hat Emirates mehr als fünf Millionen Passagiere zwischen Wien und Dubai befördert. Neben den Tourismusabkommen intensivierte Emirates seine Partnerschaften im Kreuzfahrtbereich. Vereinbarungen mit Costa Kreuzfahrten, TUI Cruises und AIDA Cruises sollen die Anbindung von Kreuzfahrtpassagieren an das Drehkreuz Dubai verbessern. Costa Kreuzfahrten verlängerte die Kooperation mit Emirates bis 2027, um Reisenden einen komfortableren Transfer zwischen dem Flughafen Dubai und dem Dubai Harbour Cruise Terminal zu ermöglichen. Auch TUI Cruises plant, im Winter 2025/2026 ein weiteres Schiff in Dubai zu stationieren, was die Bedeutung des Emirats als globalen Kreuzfahrt-Hub weiter unterstreicht. Darüber hinaus kündigte Emirates eine bedeutende Erweiterung ihres Streckennetzes in Asien an. Ab Sommer 2025 nimmt die Fluggesellschaft neue Verbindungen nach Shenzhen (China), Da Nang (Vietnam) und Siem Reap (Kambodscha) auf. Diese neuen Routen sollen die Konnektivität in Südostasien und Ostasien verbessern und sowohl für Geschäfts- als auch Urlaubsreisende attraktiv sein. Mit diesen Maßnahmen setzt Emirates weiter auf Wachstum und den Ausbau strategischer Partnerschaften, um ihre Marktstellung in Europa und Asien zu stärken.

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Steiermark-Frühling in Wien: Kulinarik und Tradition im Mittelpunkt

Der Steiermark-Frühling kehrt Ende März nach Wien zurück und soll erneut Zehntausende Besucher auf einen Urlaub in der Steiermark einstimmen. Von Mittwoch, dem 26. März, bis Sonntag, dem 30. März, verwandelt sich der Wiener Rathausplatz in eine Bühne für steirische Kultur, Brauchtum und Gastronomie. Erwartet werden rund 150.000 Gäste, die sich auf ein vielfältiges Programm aus Musik, Tradition und Kulinarik freuen können. Veranstaltet wird das Fest von der Steirischen Tourismus und Standortmarketing GmbH (STG) in Zusammenarbeit mit den elf Erlebnisregionen des Bundeslandes. In diesem Jahr steht die Kulinarik besonders im Fokus. Ein neues Kochstudio mit prominenten Köchen wie Heinz Reitbauer, Richard Rauch und Johann Lafer bringt steirische Spezialitäten live auf die Hauptbühne. Eine digitale Speisekarte erleichtert den Besuchern die Suche nach den zahlreichen gastronomischen Angeboten auf dem 8.200 Quadratmeter großen Festgelände. Neben regionalen Spezialitäten werden auch traditionelle Handwerkskünste wie Korbflechten und Palmbuschenbinden präsentiert. Musikalisch reicht das Programm von Volksmusik bis hin zu moderner steirischer Popmusik. Seit der ersten Veranstaltung in Wien vor 25 Jahren haben bereits über 3,2 Millionen Besucher den Steiermark-Frühling erlebt. Die Steiermark zählt Wiener Gäste zu ihrer wichtigsten Urlaubergruppe und will mit diesem Event die Verbundenheit weiter stärken. Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung am Donnerstag, dem 27. März, um 11 Uhr von Landeshauptmann Mario Kunasek und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Eine TV-Sendung am 16. März auf ORF 2 gibt einen ersten Einblick in das Festgeschehen.

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Verdi-Streik legt erneut deutsche Flughäfen lahm – Rechte der Passagiere im Fokus

Die Gewerkschaft Verdi weitet ihre Streikmaßnahmen im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes weiter aus. Nachdem bereits in der vergangenen Woche zahlreiche Flugausfälle und Verspätungen verzeichnet wurden, sind nun erneut elf deutsche Flughäfen betroffen. Darunter befinden sich wichtige Drehkreuze wie Frankfurt, München und Berlin. Die Arbeitsniederlegung beginnt am frühen Morgen und dauert bis Mitternacht an. Fluggäste müssen sich auf massive Einschränkungen im Luftverkehr einstellen. Da es sich um einen Streik des Flughafenpersonals handelt, fällt dieser nicht unter die direkte Verantwortung der Airlines. Daher besteht für betroffene Passagiere in der Regel kein Anspruch auf Entschädigungszahlungen gemäß der europäischen Fluggastrechteverordnung. Dennoch haben Fluggäste gewisse Rechte: Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, alternative Beförderungen anzubieten oder den Ticketpreis zu erstatten. Insbesondere bei Inlandsflügen ist eine Umbuchung auf die Bahn möglich. Sollten Fluggesellschaften keine zumutbare Alternative bereitstellen, können Reisende sich selbst um eine neue Verbindung kümmern und die Kosten geltend machen. Zusätzlich stehen Passagieren bei längeren Wartezeiten bestimmte Versorgungsleistungen zu. Ab einer Verspätung von über zwei Stunden müssen Airlines für Mahlzeiten und Getränke sorgen, sowie Kommunikationsmöglichkeiten bereitstellen. Verzögert sich ein Flug um mehr als fünf Stunden, können Fluggäste eine vollständige Erstattung des Ticketpreises verlangen. Wird eine Übernachtung notwendig, müssen die Fluggesellschaften für Hotel und Transport aufkommen. Experten raten Passagieren, sämtliche Quittungen aufzubewahren, um spätere Erstattungsansprüche gegenüber den Airlines durchzusetzen.

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Streik an deutschen Flughäfen: ADV fordert strengere Regeln

Der jüngste Streik der Gewerkschaft Verdi an elf deutschen Flughäfen hat erhebliche wirtschaftliche Folgen. Betroffen waren unter anderem die Flughäfen Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf. Durch Flugausfälle und Verspätungen wurden sowohl der Geschäftsreiseverkehr als auch die Lieferketten empfindlich gestört. Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände kritisieren die Streiks als überzogen und fordern Maßnahmen zur Begrenzung solcher Arbeitskämpfe. Der Flughafenverband ADV sieht die wiederkehrenden Streiks als Bedrohung für die Stabilität der Luftverkehrsbranche. Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel forderte die Politik auf, Maßnahmen zum Schutz der Flughäfen als kritische Infrastruktur zu ergreifen. Konkret schlägt der Verband vor, Streiks erst nach einer gescheiterten Schlichtung zuzulassen und mit ausreichendem Vorlauf anzukündigen. Zudem solle ein Notdienstmodell eingeführt werden, um den Betrieb während eines Arbeitskampfes aufrechtzuerhalten. Zusätzlich setzt sich der ADV für längere Laufzeiten von Tarifverträgen ein, um die Streikhäufigkeit zu verringern. Diese Maßnahmen seien notwendig, um die Auswirkungen auf Reisende und die Wirtschaft zu begrenzen. Gewerkschaften hingegen betonen, dass Streiks ein essenzielles Mittel zur Durchsetzung von Arbeitnehmerinteressen seien. Die Debatte um eine Einschränkung des Streikrechts bleibt damit weiterhin kontrovers.

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Corendon Airlines feiert 20 Jahre Flugbetrieb

Die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines hat auf der ITB in Berlin ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Im Jahr 2005 mit nur zwei Flugzeugen gestartet, gehört Corendon heute zu den wichtigen Akteuren im europäischen Ferienflugmarkt. Das Unternehmen zeigte sich stolz auf den Erfolg und das kontinuierliche Wachstum der letzten zwei Jahrzehnten. Corendon-Chef Yildiray Karaer, der die Airline 2004 gründete, bedankte sich bei den rund 2.000 Mitarbeitern sowie den zahlreichen Partnern und Kunden, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Das erste Flugzeug von Corendon startete am 12. April 2005 vom niederländischen Eindhoven zum Istanbuler Flughafen Sabiha Gökcen, und nur ein Jahr später nahm die Airline ihre ersten Flüge in Deutschland auf. Seitdem ist Corendon vor allem im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) stark vertreten. Laut Vertriebs- und Marketing-Chef Christian Hein fliegt Corendon im Sommer 2025 von mehr als 20 Flughäfen in diesen Ländern, was die Fluggesellschaft zur führenden Anbieterin in dieser Region macht. In diesem Jahr erwartet das Unternehmen, insgesamt bis zu zehn Millionen Passagiere zu befördern. Corendon Airlines ist Teil der multinationalen Corendon-Gruppe, zu der auch Corendon Europe Airlines und Corendon Dutch Airlines gehören. Darüber hinaus umfasst die Gruppe eine Reihe von Hotels und Resorts, die das Angebot der Airline ergänzen. Das Unternehmen ist nicht nur im DACH-Raum tätig, sondern auch in Großbritannien, Polen, Belgien und den Niederlanden aktiv.

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Croatia Airlines erwartet Verluste durch Umstellung auf Airbus A220-Flotte

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines rechnet in der kurzen Frist mit anhaltenden Verlusten aufgrund ihrer Umstellung auf eine ausschließlich mit Airbus A220 ausgestattete Flotte. Im Jahr 2024 musste die Airline einen Nettoverlust von fast 20 Millionen Euro verbuchen. Die Umstellung auf die neue Flugzeugflotte hat bereits zu einem Anstieg der Betriebskosten geführt. Dennoch ist das Unternehmen zuversichtlich, dass diese Investition langfristig zu Einsparungen führen wird. Die Schwierigkeiten begannen bereits mit den wiederholten Verzögerungen bei der Lieferung der ersten beiden A220-Flugzeuge. Diese sollten ursprünglich vor Beginn der Sommersaison 2024 geliefert werden, jedoch wurde der Termin immer wieder verschoben. Als Folge mussten zusätzliche, deutlich teurere Flugzeuge kurzfristig im Wet-Lease angemietet werden, um den geplanten Flugplan aufrechtzuerhalten. Weitere Herausforderungen ergaben sich durch die längeren Ausbildungszeiten der Piloten und zusätzliche Kosten für Unterkunft und Tagesgelder, die durch das intensivere Training entstanden. Auch die Anpassung der IT-Systeme und die Schulung der Mechaniker für den neuen Flugzeugtyp verursachten zusätzliche Ausgaben. Zusätzlich wurden 2024 erhebliche Investitionen in Ersatzteile und Motoren für die neue Flotte getätigt. Im Rahmen dieser finanziellen Belastungen reichte die Fluggesellschaft ein 10,9 Millionen Euro teures Wet-Lease-Abkommen für Airbus A320-Flugzeuge ein, um ihre Kapazitäten zwischenzeitlich zu sichern. Die Airline hofft jedoch, dass sich die finanzielle Lage mit der vollständigen Integration der A220-Flotte in den kommenden Jahren verbessern wird.

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Nesma Airlines kündigt regelmäßige Charterflüge von Hurghada nach Ljubljana an

Die ägyptische Fluggesellschaft Nesma Airlines hat für die kommende Sommersaison ein regelmäßiges Charterflugangebot zwischen Hurghada und Ljubljana vorgestellt. Ab dem 6. April 2024 wird die Airline die Strecke zunächst einmal wöchentlich, immer sonntags, bedienen. Ab dem 23. April erhöht Nesma Airlines die Frequenz auf zwei Flüge pro Woche, mit einem zusätzlichen Flug mittwochs. Die Flüge sollen bis Ende Oktober 2025, zum Abschluss der Sommersaison, durchgeführt werden. Für die Strecke wird ein Airbus A320 mit 179 Sitzen eingesetzt. Der geplante Flugplan markiert die Rückkehr der ägyptischen Airline nach Ljubljana, nachdem sie diese Strecke im vergangenen Jahr nicht bedient hatte. Falls die Flüge wie geplant durchgeführt werden, wird Nesma Airlines etwa 20.227 zusätzliche Sitzplätze auf dem Flughafen Ljubljana bereitstellen, sowohl für den Hin- als auch den Rückflug. Auch wenn der Flugplan regelmäßig aufgestellt ist, bleiben Charterflüge wie diese aufgrund von marktspezifischen Faktoren Änderungen unterworfen. Nesma Airlines wurde 2010 gegründet und nahm ihre ersten kommerziellen Flüge zwischen Hurghada und Ljubljana auf, um diese Route nun wieder regelmäßig anzubieten. Weitere Details zu den Flugverbindungen sind verfügbar.

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Flughafen Maribor: Slowenische Regierung sucht wieder mal eine Lösung

Die slowenische Regierung bemüht sich um eine Lösung für den Flughafen Maribor, der nach wie vor zu den am wenigsten frequentierten Flughäfen des ehemaligen Jugoslawiens zählt. Im Jahr 2024 verzeichnete der Flughafen lediglich 2.330 Passagiere. Zwar hat Maribor keine regulären Linienflüge, auch der Flughafen Portorož an der Küste des Landes konnte nur 22.782 Reisende begrüßen – trotz einer kleineren Einzugsregion. Der Großteil des Passagieraufkommens von Maribor stammt aus Charterflügen, die vor allem Sportmannschaften transportieren. Trotz einiger Bemühungen, einen Betreiber für den Flughafen zu finden, blieben die Versuche im Jahr 2023 erfolglos. Ein vielversprechender gemeinsamer Vorschlag von der SIDrone Luftfahrtschule und dem Schlosserunternehmen Ključavničarstvo Kunc konnte keine Zustimmung finden. SIDrone versucht nun erneut, das Management des Flughafens zu übernehmen und stellte vor kurzem eine Strategie dem Nationalrat vor. Diese umfasst unter anderem den Aufbau eines Wartungszentrums für Passagier- und Frachtflugzeuge sowie eine Kooperation mit benachbarten Flughäfen. SIDrone strebt eine langfristige Partnerschaft an, die mindestens zehn Jahre dauern soll. In den letzten Jahren fanden auch Gespräche mit Vertretern des Freizeitkonzerns Tui Group statt, die Interesse an der Etablierung einer Wartungsbasis in Maribor zeigten. Der Flughafen wird seit 2019 von DRI, einer staatlichen Beratungs- und Ingenieurgesellschaft, verwaltet, nachdem der frühzeitige Rückzug chinesischer Investoren im Jahr 2017 die vorherige 15-jährige Pachtvereinbarung beendete. Ein großes Hindernis für mögliche Investoren bleibt jedoch das Fehlen eines Raumplans, der eine Erweiterung des Flughafens ermöglichen würde.

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Ajet: Herausforderungen bei der Umstellung

Ende März 2024 nahm die Turkish-Airlines-Tochter Ajet den eigenständigen Betrieb auf, nachdem die Fluggesellschaft zuvor als Anadolujet lediglich unter einer Marke agiert hatte. Der Übergang zu einem unabhängigen Betrieb stellte sich jedoch als herausfordernd heraus, insbesondere aufgrund von verspäteten Flugzeuglieferungen und technischen Problemen bei den gemieteten Maschinen. Ajet hatte zu Beginn des Jahres 26 Flugzeuge im Wet-Lease gemietet, was bedeutet, dass sowohl die Flugzeuge als auch das Personal und die Wartung von externen Anbietern zur Verfügung gestellt wurden. Turkish-Airlines-Finanzchef Murat Şeker gab an, dass dieser Übergang alles andere als reibungslos verlaufen sei, da es zahlreiche technische Schwierigkeiten und Wartungsprobleme mit den Wet-Lease-Flugzeugen gegeben habe. Daher habe man entschieden, das Wet-Leasing größtenteils zu stoppen und künftig auf operatives Leasing umzusteigen, bei dem lediglich die Flugzeuge gemietet werden, während Crew und Wartung von Ajet selbst organisiert werden. Bereits im Januar hatte die Airline bekannt gegeben, dass das Wet-Leasing von Smart-Lynx-Flugzeugen deutlich reduziert wird. Diese Änderungen markieren einen wichtigen Schritt in der Umstrukturierung von Ajet, die auf eine stabilere und unabhängige Betriebsweise abzielt.

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