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South African Airways prüft Verkauf von Heathrow-Slots zur finanziellen Stabilisierung

South African Airways (SAA) erwägt den Verkauf wertvoller Landerechte an internationalen Flughäfen wie London Heathrow, um finanzielle Schwierigkeiten zu überwinden. Diese Überlegungen wurden während eines Briefings vor dem Ständigen Ausschuss für öffentliche Konten (Scopa) des Parlaments am 22. Oktober bekannt. Der mögliche Verkauf folgt dem gescheiterten Beteiligungsgeschäft mit dem Takatso-Konsortium, das SAA eine Kapitalzufuhr von 3 Milliarden Rand (etwa 157 Millionen Euro) hätte bieten sollen. Verkehrsministerin Barbara Creecy betonte, dass SAA zwar Schulden tilgen konnte, aber weiterhin neue Investitionen benötige, um den operativen Bedarf und das Wachstum zu sichern. Derek Hanekom, Vorsitzender der SAA, erläuterte die erforderlichen operativen Anpassungen nach dem gescheiterten Takatso-Deal und berichtete, dass SAA derzeit nach einem kleinen Kredit sucht, um die Barreserven aufzustocken. Die Fluggesellschaft hat unbelastete Vermögenswerte im Wert von 5 Milliarden Rand (262 Millionen Euro), die als Sicherheit für ein Darlehen dienen könnten. Während SAA einige Slots an Qatar Airways vermietet, bleibt unklar, ob sie ihre Flüge nach Heathrow wieder aufnehmen will. Der Luftfahrtökonom Joachim Vermooten äußerte die Möglichkeit, auch andere Flughäfen in Betracht zu ziehen. Trotz der Herausforderungen bleibt die SAA-Führung optimistisch und plant, die Flotte von 16 auf 21 Flugzeuge zu erhöhen.

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Unerwarteter Mitreisender: Ratte sorgt für Aufregung auf Spirit Airlines-Flug

Passagiere eines Inlandsflugs von Spirit Airlines von Dallas nach Los Angeles erlebten eine unerwartete und ungewöhnliche Begegnung, als eine große Ratte in einer Deckenleuchte des Flugzeugs herumhuschte. Der Vorfall wurde von einem Mitreisenden auf Video festgehalten und zeigt das Nagetier in einem Bereich, der normalerweise mit elektrischen Leitungen gefüllt ist. In dem Video ist zu hören, wie ein Passagier den Anblick mit den Worten „Das ist eine Superratte!“ kommentiert. Es bleibt unklar, wie die Ratte in das Flugzeug gelangte oder wie lange sie sich bereits an Bord befand. Spirit Airlines hat bislang keine offiziellen Informationen zu dem Vorfall veröffentlicht.

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Hertz bietet Sonderrabatt für Zugreisende bei Streckensperrungen in Österreich

In Reaktion auf die derzeitigen Streckensperrungen und Verzögerungen im Bahnverkehr in Österreich hat die Mietwagenfirma Hertz ein „Schienenersatzverkehr“-Angebot gestartet. Mit einem 10-Prozent-Rabatt will Hertz eine Alternative für Pendler und Reisende bieten, die von Sperrungen, wie derzeit auf der Weststrecke und dem Deutschen Eck, betroffen sind. Das Angebot gilt für alle Pkw-Kategorien und kann auf der Website oder in den 17 Hertz-Stationen österreichweit gebucht werden. Damit können Bahnkunden ohne Umsteigen und Warten ihre Ziele erreichen. Ein Beispielpreis für eine Langzeitmiete (Kategorie B) liegt bei rund 615 Euro im Monat und beinhaltet u.a. 1.500 Freikilometer und Winterreifen.

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Venedig erhöht 2025 Eintrittsgebühr für Tagestouristen und erweitert Regelungstage

Venedig wird im Jahr 2025 das Eintrittsgeld für Tagestouristen an deutlich mehr Tagen erheben, teilte der Finanzstadtrat Michele Zuin mit. Die Tage, an denen die Gebühr erhoben wird, steigen von 29 auf 54, darunter die Osterferien sowie der Zeitraum von Mitte April bis Ende Juli an Wochenenden und Feiertagen. Die Stadt reagiert damit auf die hohe Zahl an Tagesbesuchern. Die Gebühr beträgt bei frühzeitiger Buchung fünf Euro, steigt jedoch bei kurzfristiger Buchung auf zehn Euro. Der QR-Code zur Zutrittskontrolle kann online heruntergeladen werden, ansonsten drohen Bußgelder bis zu 300 Euro. Die Maßnahme, die im Jahr 2024 in einer Testphase erprobt wurde, brachte der Stadt Einnahmen von 2,4 Millionen Euro durch 485.000 Besucher. Bürgermeister Luigi Brugnaro betont die Notwendigkeit der Maßnahme, um den Massentourismus zu kontrollieren und das historische Stadtzentrum zu entlasten.

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KLM Cityhopper erwartet andauernde Probleme mit GTF-Triebwerken bis 2026

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Cityhopper rechnet damit, daß sich die Schwierigkeiten mit den GTF-Triebwerken von Pratt & Whitney in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Nach Angaben von Maarten Koopmans, Geschäftsführer der KLM-Regionaltochter, wird die Lage erst ab 2026 eine Entspannung erfahren. Um den Zustand der Maschinen zu erhalten, werden einige der Embraer E195-E2 vorübergehend stillgelegt. KLM Cityhopper betreibt aktuell 18 dieser E2-Jets und erwartet bis 2025 sieben weitere Maschinen. Die Entscheidung über den Kauf von weiteren 25 Jets dieser Reihe soll Ende 2024 fallen. Parallel dazu plant die Airline, die ältere E190-Flotte bis 2029 schrittweise auszusondern, wobei jährlich fünf bis sechs Maschinen ausgemustert werden.

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SAS optimiert Flug nach Los Angeles für mehr Nachhaltigkeit in Skyteam-Challenge

Erstmals nimmt die skandinavische Fluggesellschaft SAS an der Aviation Challenge der Luftfahrt-Allianz Skyteam teil, zu der sie seit kurzem gehört. Hierzu startete SAS am 24. Oktober 2024 einen speziellen Flug auf der Route Kopenhagen–Los Angeles, die 1954 als erste Nordpol-Überquerung Europa und Nordamerika verband. Damals wie heute strebt SAS mit der Route Effizienz und Emissionsreduktion an. Die Teilnahme an der Skyteam-Challenge steht laut Mads Brandstrup Nielsen, einem SAS-Sprecher, im Zeichen des Engagements für mehr Nachhaltigkeit. Während des Fluges optimiert SAS alle Betriebsabläufe, um den ökologischen Fußabdruck weiter zu minimieren.

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Air India führt neue Tarifstrukturen für alle Kabinenklassen ein

Die indische Fluggesellschaft Air India hat acht neue Tariffamilien für ihre vier Kabinenklassen eingeführt. Ab sofort stehen den Kunden in der Economy Class die Kategorien „Value“, „Classic“ und „Flex“ zur Auswahl; in der Premium Economy sowie Business Class jeweils „Classic“ und „Flex“; und in der First Class das „First“-Angebot. Diese neuen Tarife bieten, laut Air India, höhere Freigepäckmengen sowie flexible Stornierungs- und Umbuchungsoptionen gegen einen geringen Aufpreis. Künftig plant das Unternehmen, das Zusatzangebot der einzelnen Tariffamilien weiter auszubauen.

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Air Baltic will ohne Wetlease über den Winter kommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat angekündigt, ihren ACMI-in-Betrieb (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) ab dem 27. Oktober 2024 einzustellen. Diese kurzfristige Wet-Lease-Lösung wurde eingeführt, um während der Sommermonate die erhöhte Nachfrage zu decken und um Herausforderungen bei der Wartung von Flugzeugtriebwerken zu bewältigen. In der kommenden Wintersaison wird Air Baltic wieder ausschließlich ihre eigene Flotte von Airbus A220-300 betreiben, um ein einheitliches Flugerlebnis zu gewährleisten. Laut CEO Martin Gauss war die Anpassungsfähigkeit der Fluggesellschaft im vergangenen Sommer entscheidend, um alle geplanten Flüge aufrechtzuerhalten. Air Baltic plant, ihre Flotte weiter auszubauen und wird in Kürze ihr 49. Airbus A220-300 in Empfang nehmen. Langfristig strebt das Unternehmen an, bis 2030 auf bis zu 100 Flugzeuge zu wachsen und seine Position als führende Fluggesellschaft in der Region zu festigen.

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American Airlines zeigt sich optimistischer nach Gewinnwarnungen

Die Fluggesellschaft American Airlines hat nach zwei Gewinnwarnungen in diesem Jahr eine optimistische Prognose für das Gesamtjahr abgegeben. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 1,35 und 1,60 US-Dollar liegen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Fort Worth, Texas, mitteilte. Dies ist eine Erhöhung gegenüber der vorherigen Schätzung von Airline-Chef Robert Isom, der maximal 1,30 US-Dollar in Aussicht gestellt hatte. Trotz des Umsatzes von über 13,6 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal, was einem Anstieg von mehr als einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, verbuchte American Airlines einen Verlust von 149 Millionen Dollar. Der Verlust fiel zwar geringer aus als die 545 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, wurde jedoch durch Sonderkosten aus Tarifverhandlungen mit Piloten und Flugbegleitern belastet. Diese Sondereffekte führten dazu, dass der Gewinn ohne sie um 22 Prozent auf 205 Millionen Dollar gesunken wäre. Die Anhebung der Jahresprognose deutet darauf hin, dass American Airlines plant, verlorene Marktanteile zurückzugewinnen und mehr Geschäftskunden zu gewinnen. Dazu wurden neue Verträge mit großen Reisebüros und Firmenkunden ausgehandelt, um die Kundenbindung in diesem wichtigen Segment zu stärken.

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Lufthansa plant Beteiligung an Air Baltic

Die Lufthansa-Gruppe beabsichtigt, sich mit 10 % an der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic zu beteiligen. Dies berichtet die italienische Tageszeitung Corriere della Sera unter Berufung auf anonyme Quellen. Die Beteiligung ist Teil einer breiteren Konsolidierungsbewegung in der europäischen Luftfahrtbranche. Air Baltic betreibt eine Flotte von Airbus A220-Maschinen und ist vor allem auf Kurz- und Mittelstreckenflüge spezialisiert. Die lettische Airline fungiert von ihrem Hauptsitz in Riga aus als faktischer Flagcarrier für die baltischen Staaten. Während Air Baltic in der Vergangenheit nicht als strategisch wichtiger Markt für die Lufthansa betrachtet wurde, könnte die geplante Beteiligung eine neue Richtung in der europäischen Expansionsstrategie der Lufthansa darstellen. Aktuell wird die Lufthansa-Gruppe durch zahlreiche Tochtergesellschaften wie Austrian Airlines und SWISS ergänzt und befindet sich in den letzten Zügen der Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways. Die angestrebte Beteiligung an Air Baltic würde die bestehenden Wet-Lease-Vereinbarungen zwischen den beiden Unternehmen erweitern und den Service in den europäischen Drehkreuzen der Lufthansa, einschließlich Frankfurt und Wien, unterstützen. In den letzten Monaten hat die Lufthansa bereits Interesse an weiteren europäischen Airlines gezeigt, darunter TAP Air Portugal und Air Europa. Die Pläne zur Beteiligung an Air Baltic sind jedoch noch nicht offiziell bestätigt. Auf Anfragen zu den Spekulationen verweigerten sowohl Air Baltic als auch Lufthansa eine Stellungnahme.

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