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ITA Airways plant offenbar Markenrückkehr von Alitalia

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways zieht in Erwägung, die traditionsreiche Marke „Alitalia“ wiederzubeleben. Ein Foto, das kürzlich die Runde machte, zeigt auf der ersten A350-900 von ITA Airways einen Schriftzug mit der Aufschrift „Inspired by Alitalia“. Dies deutet darauf hin, dass die Fluggesellschaft mit dem Ruf der ehemaligen Nationalfluggesellschaft werben möchte, um von deren traditionellem Flair zu profitieren. ITA Airways hatte im Jahr 2021 für rund 90 Millionen Euro die Markenrechte und Internetadressen von Alitalia erworben, nachdem die einstige Traditionsmarke insolvent gegangen war. Obwohl die Marke bislang nicht genutzt wurde, hat ITA diese Rechte stets verteidigt. Nun scheint das Unternehmen, das im Januar 2023 zu 41 Prozent von Lufthansa übernommen wurde, die Gelegenheit zu nutzen, um die Markenbekanntheit von Alitalia in einem neuen Licht zu präsentieren. Lufthansa plant langfristig eine vollständige Übernahme von ITA Airways. Der deutsche Luftfahrtkonzern hat großes Interesse daran, den italienischen Markt stärker zu integrieren und die Fluggesellschaft mittelfristig in sein Netzwerk einzugliedern.

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Passagier springt vor dem Start aus Flugzeug in Paris-Orly

Am Flughafen Paris-Orly kam es am 7. Februar 2025 zu einem ungewöhnlichen Vorfall. Ein Passagier öffnete an Bord eines Airbus A320neo der spanischen Fluggesellschaft Iberia einen Notausgang und sprang auf das Rollfeld. Sicherheitskräfte griffen schnell ein und nahmen den Mann fest. Nach ersten Berichten verhielt sich der Passagier bereits am Gate auffällig, durfte aber dennoch an Bord gehen. Während des Rollvorgangs zur Startbahn wurde er im hinteren Teil der Kabine aggressiv gegenüber dem Kabinenpersonal und öffnete plötzlich den Notausgang. Iberia bestätigte den Vorfall, infolgedessen der Flug nach Madrid gestrichen wurde. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um die Motive des Mannes zu klären und mögliche Sicherheitslücken zu überprüfen. Die übrigen Passagiere wurden umgebucht.

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Luftverkehr in Deutschland unter Druck – Weniger Verbindungen, höhere Kosten

Der Luftverkehr in Deutschland bleibt weiterhin hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) sind die Flugverbindungen im Jahr 2024 um 17 Prozent im Vergleich zu 2019 zurückgegangen. Während sich der Luftverkehr in vielen anderen Ländern erholt hat, kämpft Deutschland mit hohen Produktionskosten, die den Wettbewerb erschweren. Dies hat spürbare Folgen für Geschäftsreisen, den Tourismus sowie den Frachtverkehr. Michael Hoppe, Chairman des Airline-Verbands BARIG, warnt vor den wirtschaftlichen Konsequenzen dieser Entwicklung. Er verweist darauf, dass die geringere Anzahl an Passagierflügen auch den Warenexport und -import belastet, da viele Güter im Laderaum von Passagiermaschinen transportiert werden. Besonders betroffen seien Unternehmen, die auf schnelle und direkte internationale Verbindungen angewiesen sind. Hoppe fordert die Politik auf, den Standort Deutschland durch Senkung der Abgaben wettbewerbsfähiger zu machen. Dazu gehören die Abschaffung der Luftverkehrssteuer sowie eine Reduzierung der Kosten für Luftsicherheit, Infrastruktur und Flugsicherung. Ohne politische Gegenmaßnahmen drohe Deutschland im internationalen Luftverkehr weiter an Bedeutung zu verlieren.

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Air France und SNCF feiern 30 Jahre Kooperation – Neue Prämien für Bahnkunden

Air France und die französische Bahngesellschaft SNCF Voyageurs feiern 2025 das 30-jährige Bestehen ihrer Zusammenarbeit. In diesem Rahmen erweitern die Partner ihr Angebot und ermöglichen Mitgliedern des Vielfliegerprogramms Flying Blue, gesammelte Meilen gegen Reisegutscheine für das TGV INOUI-Netz einzulösen. Die Gutscheine im Wert von 25 bis 100 Euro können für Zugtickets verwendet werden, was eine stärkere Verzahnung von Bahn- und Flugreisen fördern soll. Seit der Einführung des Angebots „Zug+Flug“ haben Kunden zunehmend kombinierte Reisen zwischen Bahn und Luftverkehr genutzt. Der Service umfasst mittlerweile 41 Strecken zwischen französischen Städten und den Flughäfen Paris-Charles de Gaulle sowie Paris-Orly. In den letzten Jahren wurde das Streckennetz erheblich ausgebaut – 2022 waren es noch 28 Verbindungen. Besonders gefragt sind Verbindungen von Lyon, Lille und Straßburg mit Weiterflügen nach Nordamerika und in die Karibik. Air France und SNCF Voyageurs betonen die Vorteile der Kooperation für Reisende, darunter eine einheitliche Buchung und garantierte Anschlussverbindungen im Falle von Verspätungen. Seit 2019 wurden über 600.000 Buchungen für „Zug+Flug“ registriert. Die Unternehmen wollen die Zusammenarbeit weiter vertiefen und prüfen derzeit weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Angebots.

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Griechenland: Fähren werden teurer – Preisanstieg um bis zu 15 Prozent erwartet

Ab dem 1. Mai 2025 steigen in Griechenland die Preise für Fährtickets um 12 bis 15 Prozent. Dies teilte der Verband der Passagierschifffahrt (SEEN) mit. Hauptgrund für die Erhöhung sind neue Vorschriften der Europäischen Union, die den Einsatz schwefelarmer Treibstoffe vorschreiben. Diese Kraftstoffe sind laut SEEN-Präsident Dionysis Theodoratos bis zu 40 Prozent teurer als herkömmliche Alternativen. Besonders betroffen sind beliebte Routen zu den Kykladen, Kreta, dem Dodekanes und den nördlichen Ägäisinseln. Fähren, die zwischen Griechenland und Italien verkehren, sind zusätzlich von einer CO₂-Abgabe betroffen, die für weitere Preissteigerungen sorgen könnte. Der Verband fordert daher staatliche Maßnahmen, um die Kosten für Passagiere zu dämpfen, darunter Subventionen für Treibstoff oder Zuschüsse für Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, ähnlich wie in Italien. Die griechische Fährbranche hat in den vergangenen zehn Jahren über eine Milliarde Euro in neue Schiffe investiert, um den Betrieb zu modernisieren. Dennoch bleibt die Unsicherheit über künftige Kraftstofflösungen hoch. Neben schwefelarmen Kraftstoffen werden auch Alternativen wie Methanol und Biotreibstoffe diskutiert. SEEN warnt davor, dass die steigenden Betriebskosten langfristig nicht nur Reisende, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Fährunternehmen belasten könnten.

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Wizz Air modernisiert Kabinen mit neuer Airbus-Technologie

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ihr erstes Flugzeug mit der neuen Airspace-Kabinenkonfiguration von Airbus in Dienst gestellt. Diese Modernisierung soll den Komfort an Bord verbessern und bietet unter anderem ein anpassbares Beleuchtungssystem, größere Gepäckfächer sowie neu gestaltete Toiletten. Wizz Air ist damit die erste europäische Low-Cost-Airline, die diesen Kabinenstandard einführt. Ein zentrales Merkmal der neuen Kabine ist das variable Beleuchtungssystem, das unterschiedliche Lichtstimmungen für verschiedene Flugphasen ermöglicht. Dadurch soll das Reiseerlebnis angenehmer gestaltet werden. Die Gepäckfächer bieten mehr Stauraum und wurden optisch aufgewertet. Zudem wurden erstmals Braille-Beschriftungen für sehbehinderte Passagiere eingeführt, um die Zugänglichkeit in der Kabine zu verbessern. Laut Michael Delehant, Senior Chief Commercial and Operations Officer von Wizz Air, markiere die Einführung der Airspace-Kabine einen neuen Standard für das Passagiererlebnis bei der Airline. Der Ausbau der Flotte mit dieser Kabinenkonfiguration sei ein wichtiger Schritt, um den steigenden Erwartungen der Reisenden gerecht zu werden.

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Sommerbuchungen boomen – Engpässe bei Flügen erwartet

Die Buchungssaison für den Sommerurlaub 2025 ist in Wien bereits in vollem Gange. Reisebüros verzeichnen eine hohe Nachfrage nach bewährten Urlaubszielen, darunter Kroatien, Italien, Griechenland, Spanien und die Türkei. Auch Langstreckenziele wie Nordamerika und Asien gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Trotz stabiler Preise raten Branchenvertreter dazu, frühzeitig zu buchen, um von Frühbucherrabatten zu profitieren. Laut Gregor Kadanka, Obmann der Fachgruppe Reisebüros in der Wirtschaftskammer Wien, bleibt das Angebot an Flügen weiterhin begrenzt. Aufgrund von Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge sei die Kapazität erneut knapp, was bereits im Vorjahr zu Engpässen geführt habe. Besonders in der Hauptreisezeit könne dies zu steigenden Preisen oder eingeschränkter Verfügbarkeit führen. Ob es für kurzfristige Reisende im Sommer noch Last-Minute-Angebote geben wird, ist laut Kadanka derzeit nicht absehbar. Die Situation auf dem Flugmarkt könnte dazu führen, dass spontane Buchungen teurer ausfallen als in der Vergangenheit. Frühbucher hingegen sichern sich nicht nur günstigere Preise, sondern auch eine größere Auswahl an Destinationen und Unterkünften.

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FH Wien der WKW bietet praxisnahe Tourismus-Studiengänge

Die Fachhochschule Wien der WKW öffnet bis zum 31. März 2025 die Bewerbungsfrist für ihre Bachelor- und Master-Studiengänge im Bereich Tourismus- und Hospitality-Management. Die Programme zeichnen sich durch eine starke Praxisorientierung aus und bieten Studierenden enge Verbindungen zur Tourismusbranche. Durch Exkursionen, Praxisprojekte und Auslandsaufenthalte werden theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen kombiniert. Der englischsprachige Master-Studiengang „Urban Tourism & Visitor Economy Management“ legt einen besonderen Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung des Städtetourismus. Studierende sollen kreative Lösungsansätze für den Tourismus in stark frequentierten Städten erarbeiten. Das berufsbegleitende Studium kombiniert Online-Lehre mit internationalen Praxisprojekten und richtet sich an Fachkräfte, die eine Führungsposition im Tourismus anstreben. Der Bachelor-Studiengang Tourismus-Management wird sowohl in Vollzeit als auch in dualer Form angeboten. Während die klassische Variante ein Auslandssemester oder Berufspraktikum beinhaltet, ermöglicht das duale Studium eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis: Ab dem zweiten Jahr verbringen Studierende jeweils die Hälfte der Woche in einem Partnerunternehmen, wo sie bereits angestellt sind. Interessierte können sich im Rahmen mehrerer Veranstaltungen informieren: Am 19. Februar 2025 findet eine hybride Info-Veranstaltung online und auf dem Campus statt, vom 6. bis 9. März präsentiert sich die Fachhochschule auf der Bildungsmesse BeSt³ in Wien, und am 21. März lädt die Hochschule zum Open House mit Campus-Touren und Probe-Aufnahmetests ein.

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Norwegian Group muss Strafe wegen Verstoßes gegen Tarifvereinbarung zahlen

Die norwegische Fluggesellschaft Norwegian Group wurde in einem Schiedsverfahren zu einer Strafzahlung von 3,3 Millionen DKK (etwa 456.000 USD) verurteilt, nachdem sie eine Tarifvereinbarung verletzt hatte. Es ging um die Wiedereinstellung von Piloten an ihrem dänischen Standort in Kastrup, wobei die Rehabilitierung nach Seniorität erfolgen sollte. Dies war Teil einer Vereinbarung mit der norwegischen Parat-Gewerkschaft, die die Interessen von 58 Piloten vertritt, die während der COVID-19-Pandemie und der Insolvenz der dänischen und schwedischen Tochtergesellschaften von Norwegian ihren Job verloren hatten. Fast alle der betroffenen Piloten haben mittlerweile ihre Arbeitsplätze zurückerhalten. Die Parat-Gewerkschaft kritisierte jedoch, dass Norwegian bei der Wiederanstellung in Kopenhagen nicht die festgelegte Senioritätsregelung beachtet habe. Diese besagt, dass Piloten nach ihrer Gruppen-Seniorität und nicht nach dem Standort, an dem sie zuvor tätig waren, wieder eingestellt werden müssen. Das Schiedsgericht entschied, dass Norwegian gegen diese Regelung verstoßen habe, wobei dänisches Recht zur Anwendung kam. Hätte das Gericht norwegisches Recht angewandt, wäre die Entschädigung deutlich höher ausgefallen. Die norwegische Fluggesellschaft zeigte sich in einer Stellungnahme erfreut darüber, dass der ursprüngliche Entschädigungsanspruch deutlich reduziert wurde. Norwegian betonte, dass die Entscheidung des Schiedsgerichts nicht anfechtbar sei.

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Ryanair investiert 600 Millionen USD in eigene Triebwerkswartung

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair plant, ihre Triebwerkswartung in den kommenden fünf bis zehn Jahren vollständig in Eigenregie durchzuführen. Michael O’Leary, CEO von Ryanair Holdings, bestätigte gegenüber Aviation Week, dass das Unternehmen bis zu 600 Millionen US-Dollar investieren werde, um diese Operationsbereiche intern aufzubauen. Der Schritt sei aus finanziellen Gründen sinnvoll, da Ryanair derzeit rund 200 Triebwerke zur Wartung habe – eine Zahl, die mit der Erweiterung der Flotte künftig weiter steigen werde. O’Leary erklärte, dass Ryanair bereits fast alle Wartungsarbeiten an den Flugzeugzellen selbst durchführe und nun auch die Reparatur der Triebwerke übernehmen wolle. Der Grund für diesen Schritt seien vor allem die aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette sowie die geringe Zahl an Anbietern wie Pratt & Whitney und General Electric. Ryanair plant, innerhalb der nächsten zwölf Monate mit dem Bau von neuen Triebwerkswerkstätten zu beginnen, wobei voraussichtlich eine der Anlagen in Westeuropa und die andere in Osteuropa entstehen wird. Das Unternehmen betreibt eine große Flotte, zu der unter anderem 116 Boeing 737-8-200 sowie 205 Boeing 737-800 gehören, die von CFM International Triebwerken betrieben werden. Außerdem wird Ryanair in den nächsten Jahren weiterhin die Wartungsinfrastruktur ausbauen. Im Januar 2025 wurde mit der Erweiterung von MRO-Hangars (Maintenance, Repair, Overhaul) in Dublin, Sevilla und anderen europäischen Standorten begonnen. Zusätzlich zur Investition in die Triebwerkswartung hat Ryanair bereits eine Ingenieursakademie in Glasgow eröffnet, die das Unternehmen bei der Wartung seiner Flotte von 800 Flugzeugen bis 2034 unterstützen soll.

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