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KLM Cityhopper erwartet andauernde Probleme mit GTF-Triebwerken bis 2026

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Cityhopper rechnet damit, daß sich die Schwierigkeiten mit den GTF-Triebwerken von Pratt & Whitney in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Nach Angaben von Maarten Koopmans, Geschäftsführer der KLM-Regionaltochter, wird die Lage erst ab 2026 eine Entspannung erfahren. Um den Zustand der Maschinen zu erhalten, werden einige der Embraer E195-E2 vorübergehend stillgelegt. KLM Cityhopper betreibt aktuell 18 dieser E2-Jets und erwartet bis 2025 sieben weitere Maschinen. Die Entscheidung über den Kauf von weiteren 25 Jets dieser Reihe soll Ende 2024 fallen. Parallel dazu plant die Airline, die ältere E190-Flotte bis 2029 schrittweise auszusondern, wobei jährlich fünf bis sechs Maschinen ausgemustert werden.

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SAS optimiert Flug nach Los Angeles für mehr Nachhaltigkeit in Skyteam-Challenge

Erstmals nimmt die skandinavische Fluggesellschaft SAS an der Aviation Challenge der Luftfahrt-Allianz Skyteam teil, zu der sie seit kurzem gehört. Hierzu startete SAS am 24. Oktober 2024 einen speziellen Flug auf der Route Kopenhagen–Los Angeles, die 1954 als erste Nordpol-Überquerung Europa und Nordamerika verband. Damals wie heute strebt SAS mit der Route Effizienz und Emissionsreduktion an. Die Teilnahme an der Skyteam-Challenge steht laut Mads Brandstrup Nielsen, einem SAS-Sprecher, im Zeichen des Engagements für mehr Nachhaltigkeit. Während des Fluges optimiert SAS alle Betriebsabläufe, um den ökologischen Fußabdruck weiter zu minimieren.

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Air India führt neue Tarifstrukturen für alle Kabinenklassen ein

Die indische Fluggesellschaft Air India hat acht neue Tariffamilien für ihre vier Kabinenklassen eingeführt. Ab sofort stehen den Kunden in der Economy Class die Kategorien „Value“, „Classic“ und „Flex“ zur Auswahl; in der Premium Economy sowie Business Class jeweils „Classic“ und „Flex“; und in der First Class das „First“-Angebot. Diese neuen Tarife bieten, laut Air India, höhere Freigepäckmengen sowie flexible Stornierungs- und Umbuchungsoptionen gegen einen geringen Aufpreis. Künftig plant das Unternehmen, das Zusatzangebot der einzelnen Tariffamilien weiter auszubauen.

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Air Baltic will ohne Wetlease über den Winter kommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat angekündigt, ihren ACMI-in-Betrieb (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) ab dem 27. Oktober 2024 einzustellen. Diese kurzfristige Wet-Lease-Lösung wurde eingeführt, um während der Sommermonate die erhöhte Nachfrage zu decken und um Herausforderungen bei der Wartung von Flugzeugtriebwerken zu bewältigen. In der kommenden Wintersaison wird Air Baltic wieder ausschließlich ihre eigene Flotte von Airbus A220-300 betreiben, um ein einheitliches Flugerlebnis zu gewährleisten. Laut CEO Martin Gauss war die Anpassungsfähigkeit der Fluggesellschaft im vergangenen Sommer entscheidend, um alle geplanten Flüge aufrechtzuerhalten. Air Baltic plant, ihre Flotte weiter auszubauen und wird in Kürze ihr 49. Airbus A220-300 in Empfang nehmen. Langfristig strebt das Unternehmen an, bis 2030 auf bis zu 100 Flugzeuge zu wachsen und seine Position als führende Fluggesellschaft in der Region zu festigen.

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American Airlines zeigt sich optimistischer nach Gewinnwarnungen

Die Fluggesellschaft American Airlines hat nach zwei Gewinnwarnungen in diesem Jahr eine optimistische Prognose für das Gesamtjahr abgegeben. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 1,35 und 1,60 US-Dollar liegen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Fort Worth, Texas, mitteilte. Dies ist eine Erhöhung gegenüber der vorherigen Schätzung von Airline-Chef Robert Isom, der maximal 1,30 US-Dollar in Aussicht gestellt hatte. Trotz des Umsatzes von über 13,6 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal, was einem Anstieg von mehr als einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, verbuchte American Airlines einen Verlust von 149 Millionen Dollar. Der Verlust fiel zwar geringer aus als die 545 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, wurde jedoch durch Sonderkosten aus Tarifverhandlungen mit Piloten und Flugbegleitern belastet. Diese Sondereffekte führten dazu, dass der Gewinn ohne sie um 22 Prozent auf 205 Millionen Dollar gesunken wäre. Die Anhebung der Jahresprognose deutet darauf hin, dass American Airlines plant, verlorene Marktanteile zurückzugewinnen und mehr Geschäftskunden zu gewinnen. Dazu wurden neue Verträge mit großen Reisebüros und Firmenkunden ausgehandelt, um die Kundenbindung in diesem wichtigen Segment zu stärken.

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Lufthansa plant Beteiligung an Air Baltic

Die Lufthansa-Gruppe beabsichtigt, sich mit 10 % an der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic zu beteiligen. Dies berichtet die italienische Tageszeitung Corriere della Sera unter Berufung auf anonyme Quellen. Die Beteiligung ist Teil einer breiteren Konsolidierungsbewegung in der europäischen Luftfahrtbranche. Air Baltic betreibt eine Flotte von Airbus A220-Maschinen und ist vor allem auf Kurz- und Mittelstreckenflüge spezialisiert. Die lettische Airline fungiert von ihrem Hauptsitz in Riga aus als faktischer Flagcarrier für die baltischen Staaten. Während Air Baltic in der Vergangenheit nicht als strategisch wichtiger Markt für die Lufthansa betrachtet wurde, könnte die geplante Beteiligung eine neue Richtung in der europäischen Expansionsstrategie der Lufthansa darstellen. Aktuell wird die Lufthansa-Gruppe durch zahlreiche Tochtergesellschaften wie Austrian Airlines und SWISS ergänzt und befindet sich in den letzten Zügen der Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways. Die angestrebte Beteiligung an Air Baltic würde die bestehenden Wet-Lease-Vereinbarungen zwischen den beiden Unternehmen erweitern und den Service in den europäischen Drehkreuzen der Lufthansa, einschließlich Frankfurt und Wien, unterstützen. In den letzten Monaten hat die Lufthansa bereits Interesse an weiteren europäischen Airlines gezeigt, darunter TAP Air Portugal und Air Europa. Die Pläne zur Beteiligung an Air Baltic sind jedoch noch nicht offiziell bestätigt. Auf Anfragen zu den Spekulationen verweigerten sowohl Air Baltic als auch Lufthansa eine Stellungnahme.

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Neuer Winterflugplan am Flughafen Münster/Osnabrück bietet zahlreiche Urlaubsziele

Ab dem kommenden Sonntag tritt am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) der Winterflugplan 2024/25 in Kraft. Passagiere können sich auf eine vielfältige Auswahl an sonnigen Reisezielen freuen. Die Ferienfluggesellschaft Sundair stationiert einen Airbus A319 am FMO, der regelmäßig Flüge zu den Kanarischen Inseln und nach Ägypten anbietet. Ziele sind Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa und Hurghada. Ryanair und Eurowings fliegen während der Wintermonate bis zu sieben Mal pro Woche nach Mallorca. Zudem bleibt Alicante mit zwei wöchentlichen Ryanair-Flügen verbunden. Weitere Angebote umfassen SunExpress-Flüge nach Antalya und wöchentliche Air Cairo-Verbindungen nach Hurghada. Lufthansa erhöht die Kapazitäten nach München und bietet vier tägliche Flüge mit Airbus A319 und A320 an, was beste Umsteigeverbindungen innerhalb des Star Alliance-Netzwerks ermöglicht.

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Allsun Hotels feiert 30-jähriges Jubiläum auf Mallorca

Die Hotelkette Allsun Hotels, eine Tochtergesellschaft der Alltours Gruppe, feierte auf Mallorca ihr 30-jähriges Bestehen. Rund 300 Gäste, darunter Geschäftspartner, Lieferanten und Mitarbeitende, nahmen an der Veranstaltung teil. Seit der Eröffnung des ersten Hotels auf Fuerteventura im Jahr 1994 hat sich Allsun Hotels zu einer der führenden Hotelmarken für den deutschsprachigen Markt entwickelt. Mit 31 Hotels in Spanien, Griechenland und der Türkei verzeichnet die Kette Weiterempfehlungsraten von über 90 Prozent. Unternehmensgründer Willi Verhuven hob in seiner Rede die Bedeutung der Mitarbeitenden und die stetige Entwicklung der Marke hervor.

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Air Baltic startet neue Direktverbindung zwischen Riga und Rzeszów

Ab dem 8. November 2024 nimmt die lettische Fluggesellschaft Air Baltic eine neue Direktverbindung zwischen Riga und Rzeszów, Polen, auf. Die Strecke bietet Reisenden aus der Region, insbesondere ukrainischen Passagieren, die über Polen reisen, eine Anbindung an Air Baltics umfassendes europäisches Streckennetz. Von Riga aus sind wichtige Ziele wie Vilnius, Tallinn, Oslo, Helsinki und Kopenhagen leicht erreichbar. Rzeszów-Jasionka ist der nächstgelegene Flughafen zur ukrainischen Grenze, was diese neue Route besonders attraktiv für Reisende aus der Ukraine macht.

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Pegasus: Erstflug des neuen Überwachungsflugzeugs der Bundeswehr erfolgreich absolviert

Das erste für das Programm „Persistent German Airborne Surveillance System“ (Pegasus) modifizierte Flugzeug der Bundeswehr hat seinen erfolgreichen Erstflug im Bombardier-Werk in Wichita, USA, absolviert. Das speziell angepasste Bombardier Global 6000-Jet wird mit dem Hensoldt-Signalsystem „Kalætron Integral“ für elektronische Signalaufklärung ausgestattet und dient der Bundeswehr zur Überwachung aus der Luft. Die nächsten Schritte umfassen weitere Tests und die Systemintegration, die von Lufthansa Technik Defense in Hamburg durchgeführt werden. Das Pegasus-Programm markiert einen wichtigen Fortschritt in der technologischen Weiterentwicklung der deutschen Luftwaffe und zeigt die enge Zusammenarbeit zwischen Hensoldt, Lufthansa Technik Defense und Bombardier. Nach Abschluss der Tests werden insgesamt drei modifizierte Flugzeuge an die Bundeswehr geliefert. Das Projekt soll die Aufklärungsfähigkeiten der deutschen Streitkräfte erheblich verbessern.

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