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Neue Erkenntnisse zur Hindenburg-Katastrophe: Experten untersuchen altes Filmmaterial

Fast 90 Jahre nach der verheerenden Katastrophe der „Hindenburg“ gehen Experten erneut der Frage nach, was den Brand des legendären Luftschiffs am 6. Mai 1937 ausgelöst hat. In der ORF-Dokumentation „Hindenburg – Tragödie am Himmel“, die am 13. September 2024 ausgestrahlt wird, untersuchen Luftfahrtexperten Dan Grossman und Jason Harris wiederentdecktes Filmmaterial, das neue Hinweise liefern könnte. Das Luftschiff, ein Symbol des technischen Fortschritts der 1930er Jahre, verglühte bei der Landung in Lakehurst, USA, innerhalb von Minuten. Die Ursache des Unglücks ist bis heute ungeklärt. In der Dokumentation wird das Ereignis in Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern des California Institute of Technology und dem Zeppelin-Museum in Friedrichshafen detailliert rekonstruiert. Mit einer Länge von über 245 Metern war die „Hindenburg“ das größte je gebaute Luftfahrzeug. Sie galt als Meisterwerk der Ingenieurskunst und ein Prestigeobjekt des nationalsozialistischen Deutschlands. Ihr tragisches Ende führte zu einem nachhaltigen Schock und beendete die Ära der Zeppeline. Die Dokumentation beleuchtet die technischen und politischen Hintergründe und zeigt, wie das Unglück die Geschichte der Luftfahrt veränderte. Ein ausführlicher Artikel darüber warum Wasserstoff als Traggas für moderne Luftschiffe bedenklich erscheint, findet sich unter diesem Link bei Aviation.Direct.

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Passagieraufkommen am Flughafen Zürich steigt im August 2024 um 6 Prozent

Im August 2024 verzeichnete der Flughafen Zürich einen Anstieg der Passagierzahlen um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt nutzten 3.096.971 Passagiere den Flughafen, was nahezu dem Niveau von August 2019 entspricht (99,5 %). Von diesen Passagieren waren 2.141.217 Lokalreisende, während 31 Prozent der Fluggäste Umsteigepassagiere waren. Die Flugbewegungen nahmen um 4 Prozent auf 24.132 Starts und Landungen zu, was 96 Prozent des Niveaus von 2019 entspricht. Die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug stieg leicht um 2 Prozent auf 145, während die Sitzplatzauslastung im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozentpunkt auf 85 Prozent anstieg. Auch im Frachtbereich gab es Zuwächse: Im August 2024 wurden am Flughafen Zürich 33.640 Tonnen Fracht abgewickelt, was einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Im Vergleich zu 2019 lag das Frachtaufkommen jedoch 5 Prozent niedriger.

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Hessisches Verkehrsministerium verteidigt Kassel Airport gegen Kritik

Das hessische Verkehrsministerium hat Bedenken über eine mögliche Einstellung regelmäßiger Flugverbindungen am Flughafen Kassel-Calden zurückgewiesen. Spekulationen über eine lange Flaute am Flughafen seien unbegründet, teilte das Ministerium mit Verweis auf den Koalitionsvertrag der schwarz-roten Landesregierung mit. Der Flughafen bleibe ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für Nordhessen. Kritiker, darunter die Grünen im Landtag, bemängeln jedoch die geringen Flugzahlen und das seit Jahren bestehende Defizit des Flughafens. Der Flughafen Kassel-Calden, der seit seiner Eröffnung rote Zahlen schreibt, wird weiterhin durch öffentliche Mittel unterstützt. Gleichzeitig betont das Ministerium die positiven volkswirtschaftlichen Effekte des Flughafens, wie die Verdoppelung der ansässigen Unternehmen und der Beschäftigtenzahl.

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Berliner Verwaltungsgericht weist Eilantrag von Southwind Airlines gegen EU-Flugverbot zurück

Die türkische Fluggesellschaft Southwind Airlines ist mit ihrem Eilantrag gegen ein Flugverbot in der Europäischen Union vor dem Berliner Verwaltungsgericht gescheitert. Hintergrund des Verbots ist der Vorwurf, dass Southwind Airlines von russischen Akteuren kontrolliert wird und zur Umgehung der EU-Sanktionen gegen Russland genutzt wird. Das Gericht entschied, dass eine E-Mail des Bundesverkehrsministeriums, gegen die sich Southwind wandte, keinen Verwaltungsakt darstellt, sondern lediglich eine Information der EU-Kommission über das Verbot war. Für die Umsetzung des Flugverbots sei Eurocontrol zuständig, weshalb die Fluggesellschaft in Belgien klagen müsse.

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Feuer am Flughafen Braunschweig sorgt für kurzzeitige Unterbrechung des Flugverkehrs

Ein Brand am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg führte am Dienstag zu einer rund einstündigen Unterbrechung des Flugverkehrs. Das Feuer entstand durch einen defekten Elektromotor an einem Gepäckband. Zwar konnte der Brand schnell gelöscht werden, jedoch verursachte die starke Rauchentwicklung eine Evakuierung des Abflugbereichs. Der Flughafenbetrieb musste zwischen 17:30 und 18:30 Uhr eingestellt werden. Nach intensiver Belüftung konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Räume müssen nun von Löschschaum und -pulver gereinigt werden. Der Schaden blieb dank der schnellen Reaktion der Berufs- und Werkfeuerwehr gering.

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Passagierzahlen an Flughäfen in NRW steigen im Juli 2024

Im Juli 2024 stieg die Zahl der Passagiere an den sechs großen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Landesstatistikamt IT.NRW zählte insgesamt 2,2 Millionen Fluggäste, jedoch bleibt diese Zahl unter dem Niveau von 2019 vor der Corona-Pandemie, als 2,4 Millionen Passagiere verzeichnet wurden. Besonders starke Zuwächse gab es an den Flughäfen Münster/Osnabrück (+29 Prozent), Niederrhein/Weeze (+25 Prozent) und Paderborn/Lippstadt (+8 Prozent). Der internationale Flugverkehr nahm um 3,7 Prozent zu, während Inlandsflüge mit einem Anstieg von 16 Prozent weiterhin deutlich unter den Zahlen von 2019 lagen.

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Fraport verkauft Beteiligung am Flughafen Delhi für 126 Millionen US-Dollar

Die Fraport AG hat ihre 10-prozentige Beteiligung an der Delhi International Airport Limited (DIAL), dem Betreiber des Flughafens Delhi, an den Mehrheitseigentümer GMR Airports Infrastructure Limited (GIL) veräußert. Der Verkaufspreis beträgt 126 Millionen US-Dollar. Fraport war seit der Privatisierung des Flughafens 2006 beteiligt und trug maßgeblich zum Ausbau des Flughafens zu einem der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte in Asien bei. Trotz des Verkaufs bleibt Fraport über ein bestehendes Operator Agreement weiterhin am operativen Betrieb des Flughafens beteiligt. Der Abschluss der Transaktion wird innerhalb von 180 Tagen erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung durch die indische Airports Authority und die Aktionäre von GIL.

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Flughafen Nürnberg verzeichnet Passagierrekord während der Sommerferien

Der Flughafen Nürnberg konnte in den bayerischen Sommerferien 2024 einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen verzeichnen. Rund 714.000 Fluggäste starteten oder landeten in Nürnberg, was im Vergleich zum Vorjahr fast 3.000 zusätzliche Reisende bedeutet. Der verkehrsreichste Tag war der 17. August mit über 19.300 Passagieren. Die beliebtesten Reiseziele waren Antalya, Mallorca und Heraklion auf Kreta. Insgesamt wurden während der Ferienzeit etwa 4.570 Starts und Landungen gezählt. 26 Airlines flogen in den Sommermonaten regelmäßig rund 60 Nonstop-Destinationen an. Auch nach den Sommerferien bleibt das Angebot vielfältig: Der Winterflugplan ab Ende Oktober bietet weiterhin zahlreiche Sonnenziele wie Ägypten, die Türkei und die Kanarischen Inseln. Neue Ziele sind Madeira und Hamburg.

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Flughafen München setzt auf Elektrobusse

Der Flughafen München macht mit der Einführung von zehn elektrischen Solo-Passagierbussen von MAN Truck & Bus Deutschland einen weiteren Schritt in Richtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie „Net Zero 2035“. Bis Ende 2024 sollen insgesamt 37 Elektrobusse der Modelle MAN Lion’s City E 12 und E 18 in Betrieb genommen werden, mit einer Option auf 25 weitere Fahrzeuge. Die Busse werden von AeroGround, einer Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH (FMG), eingesetzt und sind Teil der Bemühungen, den Fuhrpark des Flughafens bis 2030 vollständig emissionsfrei zu gestalten. Laut Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der FMG, trägt die Umstellung zur Reduzierung von Luftschadstoffen und CO2-Emissionen bei und verbessert gleichzeitig den Komfort für die Passagiere. Die Busse sind insbesondere für den Einsatz auf kurzen Strecken und bei niedrigen Geschwindigkeiten auf dem Flughafengelände effizient. Die Fahrzeuge verfügen über moderne Sicherheits- und Komfortausstattungen, einschließlich einer nachhaltigen Klimaanlage. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit 23,8 Millionen Euro gefördert. Die Mittel stammen aus dem Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) und dem EU-Programm NextGenerationEU. Die Ladeinfrastruktur für die neuen Elektrobusse wird derzeit weiter ausgebaut, um den emissionsfreien Betrieb zu unterstützen.

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Discover Airlines und Tampa Bay Buccaneers schließen Marketing-Partnerschaft

Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group, und das American-Football-Team Tampa Bay Buccaneers haben zum Start der NFL-Saison 2024/25 eine mehrjährige Marketing-Partnerschaft angekündigt. Ziel der Kooperation ist es, durch gemeinsame Marketing- und Kommunikationsaktivitäten sowie Events und Verlosungen von Flug- und Spieltickets die Präsenz beider Marken in ihren jeweiligen Kernmärkten zu stärken. Die Partnerschaft wurde am Montagabend am Tampa International Airport offiziell besiegelt. Bernd Bauer, CEO von Discover Airlines, und Bryan Glazer, Inhaber der Tampa Bay Buccaneers, unterzeichneten den Vertrag im Rahmen einer feierlichen Zeremonie. Deutschland gilt für die Buccaneers als wichtiger internationaler Wachstumsmarkt mit einer stetig wachsenden Fangemeinde. Die NFL plant in den kommenden Jahren weitere Spiele in Deutschland, um die Popularität des American Football weiter zu steigern. Discover Airlines bietet ab Frankfurt die einzige Direktverbindung von Deutschland nach Tampa Bay an und bedient insgesamt 20 wöchentliche Flüge nach Florida. Ab Sommer 2025 wird das Angebot um drei wöchentliche Flüge nach Orlando ab München erweitert. Dies ermöglicht Fans, die Spiele der Buccaneers im Raymond James Stadium live zu erleben. Bernd Bauer erklärte: „Sport verbindet Menschen und schafft Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Wir freuen uns darauf, viele Fans an Bord zu begrüßen und sie direkt zu diesen einzigartigen Sportereignissen zu bringen.“ Bryan Glazer ergänzte: „Diese Partnerschaft wird dazu beitragen, unsere Verbindung zu den deutschen Fans weiter auszubauen und zusätzliches Interesse an Tampa Bay als Urlaubsziel zu wecken.“ Die Kooperation unterstreicht die Bemühungen beider Parteien, ihre internationale Reichweite zu vergrößern und neue Zielgruppen anzusprechen. Die NFL erweitert seit einigen Jahren

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