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Winterflugplan an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden startet

Mit dem Inkrafttreten des Winterflugplans ab Sonntag, dem 27. Oktober 2024, bieten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden vielfältige Verbindungen zu nationalen und internationalen Zielen an. Die Flüge bedienen sowohl große europäische Drehkreuze als auch beliebte Urlaubsziele in wärmeren Regionen wie dem Mittelmeerraum, dem Roten Meer und dem Atlantik. Der Plan bleibt bis zum 29. März 2025 gültig. Am Flughafen Leipzig/Halle führt Condor mit 28 wöchentlichen Flügen die Liste der Ferienfluggesellschaften an. Neu im Angebot ist Tirana in Albanien, das dreimal pro Woche von Wizz Air angeflogen wird. Lufthansa verbindet Leipzig/Halle bis zu viermal täglich mit Frankfurt und bietet zusätzlich zweimal täglich Flüge nach München. Turkish Airlines und Austrian Airlines erweitern die internationalen Anbindungen mit Verbindungen nach Istanbul und Wien. In Dresden ist Sundair mit bis zu sieben wöchentlichen Abflügen führend unter den Ferienfliegern und bedient Ziele wie Hurghada und die Kanarischen Inseln. Swiss bietet eine Verbindung zum Drehkreuz Zürich, während Lufthansa die deutschen Drehkreuze Frankfurt und München bis zu viermal täglich anfliegt. Der Flughafen Dresden ermöglicht wöchentliche Flüge zu 14 Zielen in elf Ländern.

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Flugzeugbauer Lilium strebt Insolvenz in Eigenverwaltung an

Der Münchener Elektroflugzeughersteller Lilium plant ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und neue Investoren zu gewinnen. Laut Vorstandschef Klaus Roewe soll die Insolvenz den Weg für einen möglichen Neuanfang ebnen und dem Unternehmen Zeit verschaffen, frisches Kapital aufzutreiben. Trotz rund 700 Vorbestellungen für seinen elektrischen Jet und einer bisherigen Investition von etwa 1,5 Milliarden Euro kämpft Lilium mit finanziellen Engpässen. Der Antrag auf eine Bürgschaft des Bundes für einen 100-Millionen-Euro-Kredit der KfW-Bank wurde abgelehnt, während parallel Gespräche über eine französische Bürgschaft für ein weiteres Darlehen von 219 Millionen Euro laufen. Die etwa 1.000 Beschäftigten des Start-ups, das an der US-Börse Nasdaq gelistet ist, wurden über den Plan informiert. Die Aktie des Unternehmens, die 2021 zeitweise über 14 Dollar notierte, fiel kürzlich auf etwa 20 Cent. Der Sachwalter wird die Geschäftsführung überwachen und unterstützen, während Lilium weiterhin auf neue Finanzierungsmöglichkeiten hofft.

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Safran senkt Umsatzziel für 2024 trotz erwarteten Gewinnanstiegs

Der französische Triebwerkshersteller Safran rechnet für das Jahr 2024 mit einem leicht verminderten Umsatzplus, da sich die Auslieferungen seines Leap-Triebwerks für Mittelstreckenjets wie die Boeing 737 MAX und den Airbus A320neo um etwa zehn Prozent verringern könnten. Der Umsatz wird voraussichtlich rund 27,1 Milliarden Euro erreichen, was um etwa 300 Millionen Euro unter der bisherigen Prognose und den Analystenerwartungen liegt. Im Vorjahr erwirtschaftete Safran 23,2 Milliarden Euro. Konzernchef Olivier Andriès hob jedoch die Erwartung für das operative Ergebnis an. Der bereinigte operative Gewinn wird auf etwa 4,1 Milliarden Euro geschätzt und liegt damit über den bisher prognostizierten 4,0 Milliarden Euro. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro, was im Rahmen der Analystenerwartungen lag.

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Eurowings erweitert Sommerflugplan 2025 – Neue Strecken und eine Streichung

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat ihren Sommerflugplan 2025 um vier neue Charterverbindungen ergänzt und gleichzeitig eine bestehende Strecke gestrichen. Ab Mai 2025 wird die Airline einmal wöchentlich von Düsseldorf nach Genua fliegen, ebenso wird eine wöchentliche Verbindung von Nürnberg nach Malaga eingerichtet. Beide Strecken werden mit einem Airbus A320 bedient. Darüber hinaus wird Eurowings eine neue Verbindung zwischen Graz und Heraklion in Griechenland vom 26. Mai bis zum 6. Oktober 2025 anbieten. Eine weitere Strecke führt von Salzburg nach Calvi auf Korsika ab dem 27. April 2025. Für diese Routen setzt Eurowings einen Airbus A319 ein. Hingegen entfällt die geplante Strecke von Köln/Bonn nach Santiago de Compostela, die ursprünglich ab Mai 2025 angeboten werden sollte. Über die Neuaufnahmen berichtete zunächst Aeroroutes.com.

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Norwegian Group meldet starken Quartalsgewinn

Die Norwegian Group hat im dritten Quartal 2024 einen Betriebsgewinn von 2,13 Milliarden NOK (rund 188 Millionen Euro) erzielt. Der Anstieg geht auf eine verbesserte Auslastung, gestiegene Kapazitäten und ein Rekordquartal der norwegischen Tochtergesellschaft Widerøe zurück. Erstmals beförderte Widerøe über eine Million Passagiere und verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr 99.000 zusätzliche Reisende. Insgesamt beförderte die Norwegian Group im Quartal 8,2 Millionen Passagiere, 690.000 mehr als im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern belief sich auf 2 Milliarden NOK (etwa 177 Millionen Euro), und die Gruppe verfügte über liquide Mittel von rund 1,02 Milliarden Euro. Die Flotte umfasst nun 86 Maschinen, darunter 22 Boeing 737 MAX 8, während Widerøe mit 49 Flugzeugen operiert. Die Winterflugsaison wird durch neue Routen, unter anderem nach Dubai und Ägypten, ergänzt. CEO Geir Karlsen hob das starke Buchungswachstum für Urlaubs- und Geschäftsreisen hervor.

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South African Airways prüft Verkauf von Heathrow-Slots zur finanziellen Stabilisierung

South African Airways (SAA) erwägt den Verkauf wertvoller Landerechte an internationalen Flughäfen wie London Heathrow, um finanzielle Schwierigkeiten zu überwinden. Diese Überlegungen wurden während eines Briefings vor dem Ständigen Ausschuss für öffentliche Konten (Scopa) des Parlaments am 22. Oktober bekannt. Der mögliche Verkauf folgt dem gescheiterten Beteiligungsgeschäft mit dem Takatso-Konsortium, das SAA eine Kapitalzufuhr von 3 Milliarden Rand (etwa 157 Millionen Euro) hätte bieten sollen. Verkehrsministerin Barbara Creecy betonte, dass SAA zwar Schulden tilgen konnte, aber weiterhin neue Investitionen benötige, um den operativen Bedarf und das Wachstum zu sichern. Derek Hanekom, Vorsitzender der SAA, erläuterte die erforderlichen operativen Anpassungen nach dem gescheiterten Takatso-Deal und berichtete, dass SAA derzeit nach einem kleinen Kredit sucht, um die Barreserven aufzustocken. Die Fluggesellschaft hat unbelastete Vermögenswerte im Wert von 5 Milliarden Rand (262 Millionen Euro), die als Sicherheit für ein Darlehen dienen könnten. Während SAA einige Slots an Qatar Airways vermietet, bleibt unklar, ob sie ihre Flüge nach Heathrow wieder aufnehmen will. Der Luftfahrtökonom Joachim Vermooten äußerte die Möglichkeit, auch andere Flughäfen in Betracht zu ziehen. Trotz der Herausforderungen bleibt die SAA-Führung optimistisch und plant, die Flotte von 16 auf 21 Flugzeuge zu erhöhen.

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Unerwarteter Mitreisender: Ratte sorgt für Aufregung auf Spirit Airlines-Flug

Passagiere eines Inlandsflugs von Spirit Airlines von Dallas nach Los Angeles erlebten eine unerwartete und ungewöhnliche Begegnung, als eine große Ratte in einer Deckenleuchte des Flugzeugs herumhuschte. Der Vorfall wurde von einem Mitreisenden auf Video festgehalten und zeigt das Nagetier in einem Bereich, der normalerweise mit elektrischen Leitungen gefüllt ist. In dem Video ist zu hören, wie ein Passagier den Anblick mit den Worten „Das ist eine Superratte!“ kommentiert. Es bleibt unklar, wie die Ratte in das Flugzeug gelangte oder wie lange sie sich bereits an Bord befand. Spirit Airlines hat bislang keine offiziellen Informationen zu dem Vorfall veröffentlicht.

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Hertz bietet Sonderrabatt für Zugreisende bei Streckensperrungen in Österreich

In Reaktion auf die derzeitigen Streckensperrungen und Verzögerungen im Bahnverkehr in Österreich hat die Mietwagenfirma Hertz ein „Schienenersatzverkehr“-Angebot gestartet. Mit einem 10-Prozent-Rabatt will Hertz eine Alternative für Pendler und Reisende bieten, die von Sperrungen, wie derzeit auf der Weststrecke und dem Deutschen Eck, betroffen sind. Das Angebot gilt für alle Pkw-Kategorien und kann auf der Website oder in den 17 Hertz-Stationen österreichweit gebucht werden. Damit können Bahnkunden ohne Umsteigen und Warten ihre Ziele erreichen. Ein Beispielpreis für eine Langzeitmiete (Kategorie B) liegt bei rund 615 Euro im Monat und beinhaltet u.a. 1.500 Freikilometer und Winterreifen.

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Venedig erhöht 2025 Eintrittsgebühr für Tagestouristen und erweitert Regelungstage

Venedig wird im Jahr 2025 das Eintrittsgeld für Tagestouristen an deutlich mehr Tagen erheben, teilte der Finanzstadtrat Michele Zuin mit. Die Tage, an denen die Gebühr erhoben wird, steigen von 29 auf 54, darunter die Osterferien sowie der Zeitraum von Mitte April bis Ende Juli an Wochenenden und Feiertagen. Die Stadt reagiert damit auf die hohe Zahl an Tagesbesuchern. Die Gebühr beträgt bei frühzeitiger Buchung fünf Euro, steigt jedoch bei kurzfristiger Buchung auf zehn Euro. Der QR-Code zur Zutrittskontrolle kann online heruntergeladen werden, ansonsten drohen Bußgelder bis zu 300 Euro. Die Maßnahme, die im Jahr 2024 in einer Testphase erprobt wurde, brachte der Stadt Einnahmen von 2,4 Millionen Euro durch 485.000 Besucher. Bürgermeister Luigi Brugnaro betont die Notwendigkeit der Maßnahme, um den Massentourismus zu kontrollieren und das historische Stadtzentrum zu entlasten.

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KLM Cityhopper erwartet andauernde Probleme mit GTF-Triebwerken bis 2026

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Cityhopper rechnet damit, daß sich die Schwierigkeiten mit den GTF-Triebwerken von Pratt & Whitney in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Nach Angaben von Maarten Koopmans, Geschäftsführer der KLM-Regionaltochter, wird die Lage erst ab 2026 eine Entspannung erfahren. Um den Zustand der Maschinen zu erhalten, werden einige der Embraer E195-E2 vorübergehend stillgelegt. KLM Cityhopper betreibt aktuell 18 dieser E2-Jets und erwartet bis 2025 sieben weitere Maschinen. Die Entscheidung über den Kauf von weiteren 25 Jets dieser Reihe soll Ende 2024 fallen. Parallel dazu plant die Airline, die ältere E190-Flotte bis 2029 schrittweise auszusondern, wobei jährlich fünf bis sechs Maschinen ausgemustert werden.

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